DE7035735U - Klangkoerper aus einer gruppe unterschiedlich geformter und entsprechend klingender rohrtrommeln. - Google Patents
Klangkoerper aus einer gruppe unterschiedlich geformter und entsprechend klingender rohrtrommeln.Info
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Description
Klang, Rhythmus und Härte der Trommel bleibt immer ein wesentliches Element bei der naturnahen Musik und bei ausgefallendsten Musikas. Bisher wird der Trommel vorwiegend als Schlagzeug die Führung des rhythmischen Ausdrucks und Unterstreichung des Taktbefehls übertragen. Klangkörper aus Trommeln, welche dergestalt abgestimmt sind, dass mit diesen ganze Melodien oder wenigstens Melodiesätze gespielt werden können, sind bisher noch nicht bekannt.
Vorliegender Erfindungsgegenstand betrifft einen entweder in Ringgruppe oder in Frontgruppe zusammengesetzten Klangkörper aus lauter verschieden großen und unterschiedlich klingenden Trommeln, welche aus vorwiegend rohrförmigen im Verhältnis zum Durchmesser sehr langgestreckten und geraden, schräg oder gezakt begrenzten Hohlkörpern bestehen und vorzugsweise nur auf der zugänglichen Oberseite mit dem sogenannten Trommelfell überspannt sind, welches je nach gewünschter Wirkungsweise aus einem echten Tierfell (Haut) oder aus künstlicher Haut sowie auch aus Karton, Metall, Glas, Folien udgl. hergestellt sind. Dabei werden die zu einer Gruppe zusammengefassten Rohrtrommeln entweder an der Raumdecke aufgehängt oder in ein Fußgestell eingehängt, an welchem sich eine Anzahl Verstellvorrichtungen zum Schwenken, Drehen und Kippen sowie Höhenverstellen befindet. Dieser aus Trommeln bestehende Klangkörper wird wie andere Trommeln und Schlagzeuge mit Trommelschlegel, Besen und Kugeln udgl. in Erregung gebracht.
Beschreibung:
Abb. 1 zeigt die zu einer Ringgruppe RGr angeordneten Rohrtrommeln, hier z.B. von I bis IVII, wir sehen die Trommel 1 bei welcher die Schlagfläche 2 mittels einen über ein Gewinde 3 laufenden Spannring 4 einstellbar festgemacht ist. Wir sehen den Spannring 5 von welchem ein vibrierender Verbindungsstab 6 hier z.B. mit Längenverstellung 7 zur Tragplatte 8 führt, welche an den Tragdeckel 9 mittels Gelenk z.B. Scharnier 10 in den Pfeilrichtungen e - f vertikal schwenkbar eingehängt ist, dieser ist wiederum in den Pfeilrichtungen f - h in Durchbruch 11 mittels Schiebemuffe 12 um die Ständerstange
13 drehbar eingehängt und in den Pfeilrichtungen i - k in der Höhe verstellbar, sodaß insgesamt eine vielseitige Verstellbarkeit und Anpassung möglich ist. Wir sehen nun die unterschiedlichen Längen L tief 1 bis L tief 6 usw., welche entweder einen geraden Abschnitt 14, einen schrägen Abschnitt 15 oder eine fransenartige Zahnung 16 besitzt, um dadurch die Tonwiedergabe entsprechend zu färben.
Desweiteren sehen wir angedeutet, wie der Klangkörper mittels Nylongarn oder Seilen udgl. an die Decke aufgehängt werden kann bei S dargestellt.
Abb. 2 zeigt die in einer Frontgruppe zusammengesetzten Trommeln in verschiedenen Durchmessern, dabei mit unterschiedlichen Längen gemäß Abb. 1 und dadurch entsprechende Tonwiedergabe.
Anmerkung:
Selbstverständlich können die Rohrtrommeln zu beliebig geformten Gruppen zusammengestellt bzw. zusammengesetzt werden wie z.B. auch wie im Segment Segm. Abb. 2.
Die Rohre der Trommeln können aus jedem dafür geeignetem Material in den erforderlichen Wandstärken hergestellt werden wie z.B. Karton, Pappe, Holz, Steifleine, Kunststoff, Glas, Ton und Blech aus unterschiedlichem Metall und Wandstärken.
Die ebenfalls aus verschiedenen Stoffen herstellbaren als Trommelfelle bezeichneten Schlagflächen sind entweder fest am Rohr mitangeformt, oder aufsteckbar bzw. aufschraubbar udgl. Befestigungsarten.
Es lassen sich auf diese Weise ganze Tonleitern oder Tonsätze herstellen und Melodien sowie Akkordsätze erzeugen.
Die bisher nur als Taktbegleitung wirkende und vorwiegend als Schlagzeug eingerichtete Trommel kann jetzt mit diesem Klangkörper an Rohrtrommeln zu einem Melodie- und Solo-Instrument eingerichtet werden.
Claims (19)
1. Klangkörper aus einer Gruppe unterschiedlich geformter und unterschiedlich klingender Rohrtrommeln, dadurch gekennzeichnet, dass eine größere Anzahl rohrförmige Trommeln mit verhältnismäßig kleinen aber unterschiedlich bemessenen und aus vorzugsweise unterschiedlichem Material bestehenden Schlagflächen (sogenannte Trommelfelle) und mit verhältnismäßig langen aber unterschiedlich bemessenen und vorzugsweise aus unterschiedlichem Material bestehenden rohrartigen Trommelbäuchen dergestalt beschaffen und abgestimmt sind, dass damit eine rohr- oder vieltönige Bauweise über eine Tonhöhe hinausreichende mittels Trommelschlegel, Besen udgl. erregte Trommeltonmusik erreichbar ist (Abb. 1 bis 3).
2. Klangkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieser in eine beliebig geformte Gruppe zusammengesetzt werden kann, jedoch vorzugsweise als Ringgruppe, Frontgruppe oder Segmentgruppe vorgesehen ist (Abbildungen 1 bis 3).
3. Klagkörper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dieser entweder an der Decke aufgehängt wird oder in ein mehrfach verwandel- und verstellbares Gestell eingehängt ist (Abb. 1).
4. Klagkörper nach Anspruch 1 und weiteren Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die gewohnheitsmäßig als Trommelfell bezeichnete Schlagfläche entweder mit dem Rohrbauch mitgeformt oder mit diesem festverbunden, oder mittels Aufsteckvorrichtung oder Verschraubung auswechselbar und spannbar angebracht ist (Abb. 1 bei I - 3 - 4 - und Pfeile a - b) sowie II - R - Pfeile).
5. Klangkörper nach Anspruch 1 und weit. Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Rohrtrommeln vorzugsweise nur über der oberen Öffnung eine Schlagfläche besitzen und auf der unteren Seite offen bleiben, wobei diese entweder gerade Endungen besitzen oder eine Abschrägung oder Zahnung udgl. Tonformer angebracht ist (Abb. 1 bei 14 - 15 - 16).
6. Klangkörper nach Anspruch 1 u. weiteren Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass dieser zur Erzeugung von melodischer Trommelmusik vorzugsweise mit einer über die normale Tonleiter hinausgehende Anzahl unterschiedlicher Rohrtrommeln ausgestattet ist (Abb. 1 bis 3).
7. Klangkörper nach Anspruch 1 und weiteren Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Bauch der Rohrtrommel aus einem kegelstumpfartigen Rohr besteht, welches bei Offenbleiben einer der beiden Öffnungen eine Änderung des Tonlauts bewirkt und bei Schließen beider verschieden großen Öffnungen mit je einer Schlagfläche zwei unterschiedliche Tonlaute erzielt werden können, wodurch diese konische Rohrtrommel für die Herstellung eines zweifach verwendbaren Klangkörpers vorbereitet ist (Abb. 1 bei 1 tief a - I tief a - II tief a und 5 tief a).
8. Klangkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrtrommel am unteren Abschluß je nach erwünschter Tonwirkung mit einem nach außen gewölbten Außenrand oder einem nach innen ragenden Innenrand versehen ist (Abb. 1 bei
<NichtLesbar>
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9. Klangkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagfläche zur Erzielung scheppernder Laute entweder nur lose mit Klemmen festgehalten wird, oder mit offen stehenden Schlitzen über dem Rohrbauch angebracht ist (Abb. 1 bei IV - Schl.).
10. Klangkörper nach Anspruch 1 u. weiteren Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrbauch zur Erzielung besonderer Lautstärken je nach dem noch zusätzlich mit einer vibrierenden Bodenfläche überdeckt ist (Abb. 1 bei I - 15 tief a und V 15 tief b - Vi).
11. Klangkörper nach Anspruch 1 u. weit. Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass im Trommelbauch zur Einstellung unterschiedlicher Laute oder Lautwirkungen eine verschiebbare mit Klemmrand versehene Scheibe ohne oder mit einem Loch vorgesehen ist (Abb. 1 bei III Sch-R).
12. Klangkörper nach Anspruch 1 u. weit. Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Trommelbauch zur Erzielung unterschiedlicher Laute zusätzlich mit einer oder mehr ein- und ausschiebbaren Verlängerungsrohren ausgestattet ist. (Abb. 1 bei X - X tief a - X tief b - Lö).
13. Klangkörper nach Anspruch 1 u. weit. Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrbauch mit einer schrägaufliegenden Schlagfläche versehen ist (Abb. 5 bei Schr.).
14. Klangkörper nach Anspruch 1 u. weit. Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrbauch zur Erzielung unterschiedlicher Laute eine Skala besitzt und mit Watte, Sand udgl. Füllstoff zu versehen ist.
15. Klangkörper nach Anspruch 1 u. weit. Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Trommelbauch oder der ausziehbare Teil desselben mit zusätzlichen Auslaßlöchern versehen ist (Abb. 1 bei Lö).
16. Klangkörper nach Anspruch 1 u. weiteren Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die mit normalen Trommelschlegeln betätigt werden kann und dass dazu auch eine besondere eigens geformte Ausführung an Schlegeln und zwar vorzugsweise mit einem zwischen Griff und Knollen eingesetzten Vibrationsdraht udgl. vorgesehen und hergestellt ist (Abb. 1 bei Gr.-VDr-Kn).
17. Klangkörper nach Anspruch 1 u. weiteren Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass zur trommelnden Betätigung desselben eine für einen oder mehr Fingern verwendbare vorzugsweise selbstanklemmende Fingerkappe ohne oder mit zusätzlichem fest oder auswechselbar angebrachten Trommelknopf eigens entwickelt und dafür hergestellt ist (Abb. 1 bei Fi - FK - Kn).
18. Klangkörper nach Anspruch 1 und weiteren Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass dieser auf einfache Weise mittels Mikrophon udgl. verstärkt und übertragen werden kann oder aber dass dieser eigens mit entsprechenden Organen wie z.B. Membrane udgl. versehen ist (Abb. 4 bei Me).
19. Klangkörper nach Anspruch 1 u. weiteren Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass dieser mit in den Trommelbauch eingesetzten z.B. darin eingehängten oder eingespannten Hallgenerator udgl. versehen ist (Abb. 1 bei HG).
Priority Applications (1)
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