DE7035438U - Magnetische plantafel mit plan und magnetischen markierungszeichen. - Google Patents
Magnetische plantafel mit plan und magnetischen markierungszeichen.Info
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Description
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62 Wiesbaden, Seerobenstr. 7
Magnetische Plantafel mit Plan und magnetischen Markierungszeichen
Die Erfindung betrifft eine magnetische Plantafel mit Plan and magnetischen Markierungszeichen.
Es sind magnetische Plantafeln bekanntgeworden, bei welchen
die Tafelflache aus einem Flächenmagneten mit einer streifenförmiges
engpoligen Polteilung mit abwechselnder Nord-Südpolarität besteht. Dieser Flächenmagnet ist im allgemeinen
aus einem gummi- oder kunstharzgebundenen Dauermagnetmaterial
beispielsweise auf oxydischer Basis, aufgebaut.
Die Rückseite der vorbekannten magnetischen Plantafel war beispielsweise mit einem Weicheisenblech versehen, welches
einerseits zur Versteifung der Tafel und andererseits zur Bildung eines magnetischen Rückschlusses diente, um auf
diese Weise an der Vorderseite eine noch bessere Haftkraft der magnetischen Tafel zu erzielen.
Es war ferner bekannt, auf die vorbekannte magnetische Plantafel Kunststoff schichten aufzubringen, auf welche
bestimmte Markierungen, beispielsweise Landkarten, Raster für graphische Darstellungen, Organisations- und Obersichtspläne
od.dgl. aufgedruckt sind. Zur Darstellung von bestimmten Organisationsvorgängen konnten auf die Tafel kleine
ferromagnetische Gegenstände, beispielsweise verschiedenartige Markierungszeichen beliebiger Form, aufgelegt und magnetisch
an der gewünschten Stelle zum Haften gebracht werden.
Im Verlaufe einer Weiterentwicklung der bekannten magnetischen Plantafel bestand nun der Wunsch, auch ganze Pläne, die mit
den oben erwähnten Aufdrucken versehen waren, die jedoch verschiedene Darstellungen beinhalteten, nacheinander oder
gleichzeitig auf der Plantafel festzulegen. Auf diese Pläne sollten dann weiterhin magnetisch haftende Markierungezeichen
mit verschiedenen Farben und verschiedenen Formen aufgebracht werden.
Um diese Pläne magnetisch festzulegen, war es erforderlich, sie aus dünnen, ferromagnetischen Folien herzustellen, die
ein- oder beidseitig mit Papier oder Kunststoff kaschiert sind, wobei auf die Kaschierung der eigentliche Inhalt des
Planes aufgedruckt ist. Da diese Pläne im Kern ferromagnetisch sind, können sie nunmehr auf der magnetischen Plantafel zur
Haftung gebracht werden.
Dabei best&nd häufig der Wunsch, mehrere Pläne übereinander
auf der Plantafel zum Haften zu bringen. Dies hat aber einen gewissen Nachteil, der darin bestand, daß die nunmehr aufgelegten
ferromagnetischen Mar kierungs zeichen nicht mehr mit
genügender Sicherheit hafteten, da die ferromagnetischen Pläne die von der Plantafel ausgehenden magnetischen Feldlinien
weitgehend abschirmten.
Aus diesem Grunde ging man dazu über, die Markierungszeichen
selbst aus kleinen Dauermagneten herzustellen und diese Wiederum auf den Plänen zur Haftung zu bringen» Dabei trat
jedoch ein Nachteil auf, der vor allem darin bestand, daß nach dem Auflegen der Pläne die Mar kierungs zeichen, wenn sie
sich bereits vorher auf dem Plan befanden, infolge der
streifenförmigen Magnetisierung ihre Plätze verlassen
und fluf andere Plätze überspringen, die den sich gegenüberliegenden
ungleichnamigen Polen der Plantafel und der Markierungszeichen entsprechen.
Die vorliegende Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, eine magnetische Plantafel mit Plan und magnetischen Markierungszeichen
zu schaffen, welche den genannten Nachteil nicht aufweist, mit welchem es aber in einfacher Weise
möglich ist, einen oder mehrere ferromagnetische Pläne auf die magnetische Plantafel aufzuspannen, wobei die
dauermagnetischen Markierungszeichen ohne Veränderurg an
ihren Stellen auf dem ferromagnetischen Plan haften bleiben. Darüber hinaus soll mit der magnetischen P lan tafel gemäß
der Erfindung eine wesentliche Materialeinsparung an Magnetmaterial bewirkt werden.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird gemäß der Erfindung eine magnetische Plantafel mit ferromagnetische* Plan und
dauermagnetischen Markierungszeichen vorgeschlagen, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß im Bereich der Seitenkante
eines ebenen, rechteckförmigen oder quadratischen Grundfläche
ein umlaufender Streifen aus gmaai- oder kunstharzgebundenem
Dauermagnetmaterial mit Engpolmagnetisierung angeordnet ist
uxA daß der Zwischenraum «:V> ei^»a nicht dauermagnetischen
Füllmaterial, welches mit dew Streifen eine Ebene bildet, ausgefüllt ist, wobei auf den umlaufenden Dauermagnetstreifen
eine ferromagnetische Folie mit einer ein- oder beidseitig aufgeklebten oder aufkaschierten Schicht aus Papier oder
Kunststoff als Plan magnetische aufgespannt ist, auf welchen Plan dauermagnetische Markierungszeichen an den gewünschten
Stellen magnetisch haftend angeordnet sind.
Die magnetische Plantafel gemäß der Erfindung weist den großen Vorteil auf, daß wesentlich weniger Dauermagnetwerkstoff
verwendet werden muß, so daß die Tafel weitaus billiger als die bisher bekannten Tafeln hergestellt werden kann·
Sie erlaubt ferner das magnetische Aufspannen von ferromagnetischen
Plänen mit auf diese Pläne aufgelegten und magnetisch haftenden dcuermagnetischen Markierungs zeichen. Sind mehrere
Pläne vorhanden, so können dieselben mit ihren aufgelegten Markierungszeichen nacheinander auf die Plantafel aufgelegt
und wieder abgenommen und aufbewahrt werden. Ein Verändern des Platzes der auf die Pläne aufgebrachten Markierungszeichen
tritt dabei nicht ein.
Ge&JLB einer besonderen Ausführungsform kann die Plante fei
gemä8 ier Erfindung aas einer Blechplatte bestehen, auf welche im Bereich der Umfange kanten rahmenförmig Strsifea
aus gummi- oder kunstharzgebundenem Daurosiagnetit&fcerial
aufgeklebt werden. Der Zwischenraum kann mit einer beliebigen Schicht, beispielsweise einer Faser-, Karton- oder
Kunststoffplatte ausgefüllt werden, um eine plane Aufspannebene za erhalten. Die so aufgebaute Plantafel kann mit
einem beliebigen, verhältnismäßig dünnen Kunststoffüberzug versehen werden, um ihr ein gefälligeres Aussehen zu verleihen.
Es ist ferner auch möglich, in einem rechteckförmigen
Rahmen oder einer rechteckförmigen Platte aus Holz im Bereich der Seitenkanten entsprechende Aussparungen vorzusehen,
in welche der gummi- oder kunststoffgebundene Dauermagnetstreifen eingelegt wird. Die Aussparung wird dabei
so gewählt, UaB der Gummistreifen mit dem übrigbleibenden
Material eine Ebene bildet.
Anhand der Zeichnung soll am Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform der Gegenstand der Erfindung näher erläutert
werden.
7035433-7.1.71
1 eine perspektivische Ansicht der Plantafei mit
ferromagnetisch» Plan und dau «magnetischen Markierungs
zeichen.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Tafel gemäß Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht eines ferreftagnetischen
Planes mit aufgesetzten dauermagnetischen Markierungszeichen.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch den Plan g«uaäß
Fig. 3.
Wie sich aus den Figuren 1 und 2 ergibt, besteht die magnetische Plantafel gemäß der Erfindung aus einer mit einem
umgebördelten Hand 1 versehenen Blechtafel 2. Auf diese Blechtafel ist im Bereich der Umfangekanten ein umlaufender
Streifen 3 aus einem dauermagnetischen Werkstoff aufgeklebt. Dieser dauermagnetische Werkstoff kann beispielsweise ein
gummi- oder kunstharzgebundenes Dauermagnetpulver sein,
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wobei der Werkstoff in Streifen ausgewalzt oder s'cranggepreßt
sein kann. In den Zwischenraum zwischen dem im Bereich der Kanten des Bleches 2 mndomlaufenden Bauermagnetwerkstoff
3 ist ein nicht dauermagnetischer Werkstoff 4 als Füllmaterial ei ^gebracht. Auf die magnetische Plantafel
gemäß der Erfindung ist ein ferromagnetic eher Plan 5 aufgelegt,
der gestrichelt dargestellt mwA am oberen Ende abgezogen
ist. Auf diesem ferromagnetischen Plan 5 sind mehrere
dauermagnetische Markidrungszeichen 6 aufgelegt.
Wie sich aus Fig. 3 vntd 4 ergibt, besteht der ferromagnetische
Plan aus einer dünnen Weicheieenfoli* /, «tie ze beiden Seiten
sdLt einer dünnen Schicht 8 aus Papier oder Kunststoff
kaschiert ist. Auf einer oder beiden Seiten könaen bestimmte
lästere inte ilnngen 9 bzw. Obersichtspläne oder Landkarten
aufgedruckt sein. Auf dem ferromagne tischen Plan sind die dauermagnetischen Markierungszeichen 6 magnetisch haftend
aufgelegt.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäBen magnetischen
Tafel besteht darin, daß der Plan 5 mit den bereits aufgesetzten Markierungszeichen auf die Plantafel magnetisch
haftend aufgespannt und wieder abgenommen werden kann
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und zwar ohne daß sich die dauermagnetisch haftenden Markierung·zeichen 6 in ihrer Lage verändern oder abgenommen
werden nüssen.
Selbstverständlich kann die magnetische Plantafel auch in der Weise ausgebildet werden, daß aus einer rechteckförsiigen
Tafel aus einem Vollmaterial, beispielsweise Holz oder Kunststoff, im Bereich der Umfangekanten ein
den magnetischen Streifen entsprechender Raum ausgespart wird, in welchen dann die Streifen eingeklebt werden, so
daß sie mit dem mittleren, überstehenden Teil eine Ebene bilden.
Claims (3)
1. Magnetische Plantafel mit ferromagnetische^ Plan und dauenaagnetischen Markierungszeichen, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich der Seitenkanten einer Ibenen, rechteckförmigen oder quadratischen Grandfläche
(2) ein rundumlaufender Streifen aus einem
gummi- oder kunstharzgebundenen Dauermagnetmaterial, beispielsweise Dauermagnetpulver auf oxydischer Basis,
mit Engpolmagnetisierung angeordnet ist und daß der Zwischenraum mit einem nicht dauermagnetisch«» Füllmaterial
versehen ist, welches mit dem umlaufenden Streifen eine Ebene bildet, wobei auf dem dauermagnetischen
Streifen eine ferromagnetische Folie mit ein- oder beidseitig aufgeklebter oder aufkaschierter
Schicht aus Papier oder Kunststoff als Plan magnetisch aufgespannt ist, auf welchem Plan dauermagnetische
Markierungszeichen an den gewünschten Stellen magnetisch
haftend angeordnet sind.
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2. Magnetische Plantafel nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß &üf einer Blechplatte im Bereich der Umfangskanten Streifen aus gummi- oder kunststoff
gebundenem Dauermagnetmaterial aufgeklebt sind, wobei der Zwischenraum mit einer faser-, Kartonoder
Kunststoffplatte derart av gefüllt ist, da6
sie mit dem Dauermagnetstreifen eine Ebene bildet·
sie mit dem Dauermagnetstreifen eine Ebene bildet·
3. Magnetische Plantafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Streifen aas gummi- oder kunststoff
gebundenen Dauermagnetsateri/vl in einer im
Bereich der Umfangekanten vorgesehenen Aussparung
einer rechteckförmigen oder quadratischen Platte aus Holz oder Kunststoff eingesetzt ist und mit dieser Platte eine Ebene bildet.
Bereich der Umfangekanten vorgesehenen Aussparung
einer rechteckförmigen oder quadratischen Platte aus Holz oder Kunststoff eingesetzt ist und mit dieser Platte eine Ebene bildet.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7035438U DE7035438U (de) | 1970-09-24 | 1970-09-24 | Magnetische plantafel mit plan und magnetischen markierungszeichen. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE7035438U DE7035438U (de) | 1970-09-24 | 1970-09-24 | Magnetische plantafel mit plan und magnetischen markierungszeichen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7035438U true DE7035438U (de) | 1971-01-07 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7035438U Expired DE7035438U (de) | 1970-09-24 | 1970-09-24 | Magnetische plantafel mit plan und magnetischen markierungszeichen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7035438U (de) |
-
1970
- 1970-09-24 DE DE7035438U patent/DE7035438U/de not_active Expired
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