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usammensteckbare Tafel, insbesondere aus ferromagnetischem werkstoff
Die vorliegende Neuerung betrifft eine zusammensteckbare Tafel mit großen Ausmaßen,
welche aus einzelnen Platten zusammengesetzt ist, die mit ihren Kanten stumpf aneinander
stoßen und die an ihrer Rückseite Befestigungsmittel aufweisen, die die Platten
ohne zusätzliche lose Befestigungsmittel lösbar miteinander zu verbinden gestattet.
Derartige Tafeln, deren Ausmaße häufig einige Meter übersteigt und die beispielsweise
aus Gründen des Transportes zerlegt werden müssen, werden im allgemeinen zu Demonstrations-,
Organisations-, Lehr-, und Hinweiszwecke verwendet. Dabei können diese Tafeln an
Wänden aufgehängt oder mittels geeigneter auseinandernehmbarer Gestelle auf den
Boden, insbesondere auch im Freien, aufgestellt werden.
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Sie können dabei mit den verschiedensten Markierungen und Hinweiszeichen,
beispielsweise für den Straßenverkehr oder für Gefechtsübungen, versehen werden.
Es ist selbstverständlich auch möglich die Tafeln für Projektionszwecke zu verwenden,
wen-ihre Oberfläche mit einer geeigneten diffus reflektierenden Schicht versehen
ist.
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Ganz besondere Bedeutung erlangen derartige Tafeln für die magnetische
Haftung von mit Magneten versehenen oder aus Magneten
hergestellten
Gegenständen der verschiedensten Art, wie Symbole, Figuren, Hinweiszeichen o. dgl..
Zu diesem Zweck werden die einzelnen Platten aus einem ferromagnetischen Werkstoff,
insbesondere einen Weicheisenblech hergestellt, auf welchen dauermagnetische Gegenstände
zum Haften gebracht werden können.
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Es ist auch möglich, über die Tafeln große Wandkarten zu hängen, die
gegebenenfalls auch mittels Dauermagneten an der Tafel festgehalten werden, und
auf die Karten an den verschiedensten Stellen Symbole und Hinweiszeichen aufzubringen,
die dann durch an ihnen angebrachte Dauermagnete befestigt werden und leicht an
andere Stellen der Karte gebracht werden können.
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Schließlich können derartige Tafeln auch als normale Tafeln zur Aufschrift
mit Kreide oder anderen Farbstiften dienen.
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Es sind nun zusammensteckbare Tafeln bekannt geworden, bei welchen
die einzelnen Platten auf ihrer Rückseite über die gesamte Breite der Platten U-förmig
gebogene Blechstreifen in Art einer Tasche angebracht sind, in welche entsprechend
gebogene Blechstreifen der folgenden Platten eingreifen, so daß die Kanten der sich
gegenüberliegenden Platten stumpf aneinander stoßen. Bei den bekannten Tafeln dieser
Art wurde ferner der Vorschlag gemacht, die senkrechten Fugen der einzelnen Platten
nach Art eines Mauerwerkes gegeneinander zu versetzen. Diese Maßnahme war deshalb
erforderlich, damit beim Einschieben der Platten auf die Grundleiste, bzw. auf die
nächste Plattenreihe, diese nicht über die gesamte Länge hindurchgeschoben werden
müssen.
Dabei bestand jedoch immer noch der Nachteil, daß die einzelnen Platten zu mindest
über eine Plattenbreite ineinandergeschoben werden mußten, was vor allem dann mit
Schwierigkeiten verbunden war, wenn beispielsweise infolge des Transportes das empfindlich-U-Profil
der Blechstreifen. nur leicht beschädigt wurde. Im übrigen mußten die bekannten
Tafeln nach einem ganz bestimmten System zusammengesetzt werden, wobei jeweils in
einer Reihe durch das Gegeneinanderversetzen der senkrechten Fugen in jeder Reihe
eine kleinere Platte erforderlich wurde, damit ein bündiger Abschluß an den beiden
Längsseiten der Tafel erzielt werden konnte.
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Die vorliegende Neuerung schlägt demgegenüber eine andere Anordnung
der auf der Rückseite angebrachten Befestigungsmittel an den Platten vor, o-ie es
gestatten, den Vorgang des Zusammensetzens der Tafel beliebig vorzunehmen und die
den besonderen Vorteil mit sich bringen, daß nicht nur das Zusammensetzen der Tafel
wesentlich einfacher durchgeführt werden kann, sondern daß auch die Platten weniger
anfällig gegen Beschädigungen während des Transportes, was für das Zusammensetzen
von großer Bedeutung ist, sind. Im übrigen können für die gesamte Tafel gleichmäßige,
genormte Plattengrößen verwendet werden.
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Die Neuerung besteht darin, da, die einzelnen Platten auf der Rückseite
Blechstreifen mit mindestens einem seitlichen Einschnitt und einer Nase aufweisen,
die derart angeordnet sind, daß an zwei sich gegenüberliegenden Seiten der Platten
ein
Blechstreifen über die Kante hinausragt, während der andere
mit der Seitenkante abschließt und in einem derartigen Abstand von der Platte angeordnet
ist, daß eine der Blechdicke entsprechende Nut entsteht, in die jweils der überstehende
Blechstreifen der folgenden Platte eingreift und diese durch die in die Einschnitte
eingreifenden, an din Blechstreifen vorgesehenen Nasen festgehalten wird. Auf diese
Weise cann d, s Zusammenstecken der einzelnen Platten sehr leicht erfolgen, da jeweils
eine Platte nicht über ihre gesamte Breite, sondern höchstens über die Länge der
seitlichen Einschnitte in den Blechstreifen eingeschoben werden muß. Ferner ergibt
sich der besondere Vorteil, daß die lediglich von zwei geraden Blechteilen gebildete
Nut weniger empfindlich gegen eine Beschädigung während des Transportes ist.
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In weiterer Ausgestaltung der Neuerung können an den zwei anderen
gegenüberliegenden Seiten je einer Platte ebenfalls zwei Blechstreifen derart angebracht
werden, daß der eine über die Blechkante vorsteht und seine Kante gegebenenfalls
schräg zur Kante der Platte verläuft, während der andere mit der Kante einen Abschluß
bildet und in einem derartigen Abstand von der Platte angeordnet ist, daß eine der
Blechdicke entsprenhende Nut entsteht, in welche der überstehende Blechstreifen
der folgenden Platte zur Führung und Stabilität eingreift. Diese Anordnung wird
vor allem zweckmäßig zur Führung und Stabilität in Längsrichtung sein.
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Es ist auch möglich die über die Kanten der Platten hinausragenden
Blechstreifen durch Abwinkeln des Bleches der Platten an den entsprechenden Seiten
zu erzeugen. Schließlich können an einer oberen oder unteren Abschlußleiste oder
Abschlußplatte, entsprechend der Anzahl der über die Gesamtbreite verlaufenden Platten,
auf der Rückseite über die Kante oder Leiste oder Platte hinausragende Blechstreifen
mit mindestens einem Einschnitt und einer Nase vorgesehen werden, auf welche die
erste Reihe der Platte aufgesteckt wird. Die am äußeren Umfang der Tafel liegenden
Platten sind zweckmäßig so ausgebildet, daß an ihren äußeren Seiten keine überstehenden
Blechstreifen vorhanden sind. Um eine zusätzliche Versteifung der Tafel zu bewirken,
können die an den Platten angebrachten mit ihren Kanten abschließenden Blechstreifen
in Längsrichtung eine Sicke aufweisen.
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An Hand der Abbildungen soll am Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform
der Gegenstand der Erfindung näher erläutert werden.
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Abb. 1 stellt eine Ansicht der Rückseite, Abb. 2 einen Längsschnitt,
Abb. 3 ein besonderes Detail und Abb. 4 eine Frontansicht einer teilweise mit Platten
zusammengesteckten Tafel gemäß der Neuerung dar.
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Abb. 5 ist eine einzelne Platte gemäß der Neuerung perspektivisch
dargestellt.
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In Abb. 1 sind auf einer Querleiste 1 mehrere Blechstreifen 2 derart
angebracht, daß sie über die untere Kante hinausragen.
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Diese Blechstreifen weisen Einschnitte 3 undmrstehende Nasen 4 auf.
Die quadratischen Platten aus ferromagnetischem Werkstoff 5 sind am oberen Ende
mit Blechstreifen 6 versehen, die mit den Kanten der Platten abschließen und die
in einem derartigen Abstand von der Platte angeordnet sind, daß eine schmale, der
Blechdicke entsprechende Nut 8, (Abb. 5) entsteht.
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In diese Nut hinein ragen Nasen 9, die nach Aufstecken der Platte
in Zusammenwirken mit den Einschnitten 3, bzw. den Nasen 4 und den Einschnitten
7 die Platten fest an der Leiste 1 halten. An der unteren Seite der Platten 5 sind
entsprechende Blechstreifen 10 mit Einschnitten 11 und Nasen 12 vorgesehen, die
ein weiteres Zusammenstecken einer neuen Plattenreihe ermöglichen. Die mittleren
Platten sind an ihren senkrecht verlaufenden Kanten mit überstehenden Blechstreifen
13 versehen, deren Kanten schräg zu den Kanten der Platten verlaufen. Diese überstehenden
Blechstreifen greifen in, durch weitere Blechstreifen 14 gebildete Noten ein und
bewirken somit eine Stabilität der gesamten Tafel.
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Die gleiche Anordnung mit den gleichen Bezugszeichen ist in Abb. 2
im Schnitt dargestellt.
| In Abb. 3, welche ebenfalls einen Detailschnitt darstellt,
ist |
de : it der Oberkante der Platte 5 abschließende und eine Nut bildende
Blechstreifen 6 zur Versteifung mit einer Sicke 15 versehen.
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In Abb. 4 ist unter Bezugnahme auf gleiche Positionszeichen eine Vorderansicht
einer teilweise aufgebauten Tafel gemäß der Neuerung dargestellt. Dabei stoßen die
Kanten der Platten 5 stumpf aneinander, so daß nur Fugen geringer Breite entstehen.
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Aus Abb. 5 geht in perspektivischer Darstellung eine Platte gemäß
der Neuerung hervor, wobei insbesondere der Verlauf der Nasen 12 und 9, sowie die
Xuv 8 ersichtlich sind.
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Es ist selbstverständlich auch möglich, die Anordnung gemäß der Neuerung
in der Weise abzuwandeln, daß an Stelle der einfachen Einschnitte in den Blechstreifen
L-förmig gebogene Einschnitte nach A@t eines Bajonettverschlusses vorgesehen werden
können.