DE7034350U - Vorrichtung zur sicherung von quetsch- oder mahlwerken. - Google Patents
Vorrichtung zur sicherung von quetsch- oder mahlwerken.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
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- B02C4/32—Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members
- B02C4/38—Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members in grain mills
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- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
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Description
MIAG 07-09.70 Pat/SvAa
(EM 48)
Vorrichtung zur Sicherung von Quetsch- oder Mahlwerken
55 3 3 SI 3 SX S SX SB K S 3 SS 3 Si H S 3 B SI 3 SB SB S SI 3 XK 3 Bl WB 3K B St ^W S S SSt 3 S BS 3 3B Λ SI SI β β SI SBSC SI 1^V Bj SI
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung aur Sicherung von Quetsch- oder Mahlwerken mit einer Fest- und einer
Loswalze, deren Abstand zur Pestwalze mit einem bekannten
Stellzeug eingestellt werden kann, das an dem freien Ende eines das Lager der Loswalze tragenden, anderen Endes im
Gehäuse schwenkbaren Hebels angreift.
Bei Stellzeugen der beschriebenen Art besteht lie Gefahr
der Zerstörung, wenn zwischen die Walzen ein harter Gegenstand eingezogen wird, der ein plötzliches Auseinanderbewegen der Walzen verursacht, wie es insbesondere Metallteile
tun können. Man hat zwar schon das stellzeug, beziehungsweise
die Enden der die Los%"-jzo tragenden Hebel
hydi^aulisch abgestützt. Diese MaßürJime ist jedoch in vielen
Fällen nicht ausreichend, da zu hohe Staudrücke auftreten und die Zerstörung nicht vermieden wird.
Gemäß der Erfindung wird eine bessere Sicherung der eingangs geschilderten Stellzeuge vermieden durch einen
axial mit dem Stellzeug verbundenen Zylinder mit zwei Kolben, an deren einem der Lagerhebel für die Loswalze
angreift und deren anderer mittels eines Scherstiftes im Zylinder fixiert ist, einen seine beiden Stirnflächen
miteinander verbindenden Druckmittelkanal sowie eine der Begrenzung des Kolbenweges dienende Anschlagsfläche· .
Geraten kleinere und/oder nur zähe Gegenstände in den Mahlspalt, so wird in vielen Fällen die Verdrängung des Hydrauliköles
ausreichend sein, un Zerstörungen zu vermeiden.
703435On. 1.71
MIAG - 2 - 07.09-70 Pat/Sv/Za
(EM V\82)
Geraten aber größere und/oder härtere Gegenstände in den Malilspalt, so wird bei Überschreiten eines bestimmten öl-
gerisaen und der Abfangkolben kann ohne Leistung erheblichen Widerstandes ausweichen. Dadurch wird nicht nur das Stellzeug
vor der Zerstörung bewahrt sondern auch die Walzenoberfläche vor Beschädigungen.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles, das
in der Zeichnung dargestellt ist, im folgenden näher erläutert, darin zeigen
Fig. 1 eine vereinfachte Darstellung d.^r Walzen mit
ihrem Stellzeug und der hydraulischen Einrichtung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den erfindungsgemäß
ausgebildeten Zylinder des Stellzeuges und
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Zylinder nach Figur 2.
Im Gehäuse 1 eines Walzenstuhles ist die Festwalze 3 gelagert.
Der im Bock 5 des Gehäuses 1 gelenkig befestigte Lagerhebel 4- trägt die Loswalze 2 und ragt mit seinem
freien Ende in einen Zylinder 9 hinein, der über die Schraube mit dem vom Handhebel 7 betätigten Exzenterversteller 6 verbunden
ist. Außerdem ist noch eine Hydraulikpumpe 12 vorgesehen, die über die Leitung 13 und über den Schlauch 10
mit dem aus dem Zylinder 9 herausragenden Abfangkolbenende
14' verbunden ist; in dieser Leitung i3t ein Abzweig
zu einem Druckbegrenzer 11 vorgesehen.
Der in Nuten 9I längsverschieblich geführte Zylinder 9 ist
links mit einem Schraubdeckel 15 verschlossen, in dessen
Zentralbohrung das abgesetzte Teil 14' des Kolbens 14- gleitet.
Das Endteil 14- des Abfangkolbens ist gleitbar gegen den Zy-
MIAG - 3 - O7.O9.70 Pat/Sv/Za
(EM 1482)'
linder 9 abgedichtet. Radial im abgesetzten Teil 14' des Abfangkolbens
ist ein Scherstift 16 angeordnet, der sich in den Deckel
I5 des Zylinders 9 hinein erstreckt. Durch beide Kolbenteile
14,1V hindurch erstreckt sich acheparallel eine HydraulikbohrunE·
17. Im iitvM σ&η int rts»T» s'hcroRis-tT'y.tTi* *>>f 2"^^0lbenteil I" '
quer zur Bohrung für den Scherstift 16 mit einer Abflachung 18 versehen, um beim Abreißen des Scherstiftes 16 eintretende Deformationen
die Gleitfähigkeit des Kolbens nicht stören zu lassen. Der Lagerhebel 4 ist über die Kugel 19 in in sich bekannter
Weise kardanisch gegen den Stoßkolben 20 einerseits und den Setzkolben 21 andererseits abgestützt.
Gerät ein kleineres und/oder zähes Werkstück zwischen die Walzen, so weicht der Lagerhebel 4 nach links aus, wobei der Stoßkolben
20 das in den Raum 22 zwischen den Kolben 14 und 20 befindliche öl durch die Bohrung 17 austreibt. Das so verdrängte öl kann
durch den Druckbegrenzer 11 in den Sumpf zurückfließen. Sowie
der Fremdkörper den Mahlspalt verlassen hat, sorgt die Pumpe 12 für die Wiederauffüllung des Raumes 22, wobei der Stoßkolben 20,
die Kugel 19» der LaLgerhebel 4, der Setzkolben 21 gegen die Kraft
der Feder 23 bis zum Aufsitzen zurückbewegt und auf diese Weise der ursprünglich vorhandene Mahlspslt schnellstmöglich wieder
hergestellt wird.
Gelangen Jedoch größere und/oder härtere Fremdkörper in den Mahlspalt,
kann ein so hoher Staudruck im Raum 22 zwischen den Kolben 14 und 20 entstehen, daß der Scherstift 16 an seiner eingeschnürten
Stelle abreißt und der Abfangkolben 14,14' nach links bewegt wird und genügend SpieliÄum frei läßt, um den in den
Mahlspalt geratenen Fremdkörper durchzulassen, ohne daß Beschädigungen irgendwelcher Art auftreten. Taucht nun das Ende der
Abflachung 18 in die Zentralbohrung des Zylinderdeckels 15 ein,
so entsteht ein allseitig abgeschlossener Raum 24, der durch die Komprimierung der eingeschlossenen Luft ein Aufschlagen der
Stirnfläche 25 des Abfangkolbens 14 auf der Stirnfläche 26 des
MIAG - 4 - 07.09-70 Pat/Sv/Za
(EM 14-82)
Zylinderdeckels 15 verhindert. Durch den unbeeinflußt wirksam
bleibenden Öldruck wird auch in diesem Falle dafür gesorgt, daß der Lagerhebel 4 über den Stoßkolben 20 und die
Kugel 19 sofort wieder zurückgestellt werden. Das zurückgesetzte Teil des Abfangkolbens 14' steht aus dem Zylinderdeckel
15 heraus und verbleibt in dieser Stellung. Hierdurch
wird dem Bedienungspersonal angezeigt, daß der Scherstift
durchgerissen ist. Natürlich kann auch ein Signal ausgelöst werden. Das im abgesetzten Abfangkolbenteil 14'
befindliche Stück des zerstörten Scherstiftes 16 kann einfach herausgedrückt werden. Nach Beseitigung des Öldrucks
kann man den Abfangkolben in den Zylinder so weit hineinschieben, daß das im Zylinderdeckel 15 des Zylinders 9 verbliebene
Stück des Scherstiftes 16 in die Bohrung des Abfangkolbens 14' hineingeschoben und dann nach Wiederhinausbewegen
des Kolbens beseitigt werden kann.
Der Scherstift 16 kann, falls die Umstände es verlangen, auch weiter geführt werden, so daß seine beiden Enden im
Zylinderdeckel 15 sich befinden und dementsprechend zwei Abreißstellen vorhanden sind.
Claims (3)
1. νί. .. "ichtung zur Sicherung von Quetsch- oder Mahlwerken
mit einer Pest- und einer Loswalze, deren Abstand zur
Festwalze mit einem bekannten Stellzeug eingestellt werden kann, das an dem freien Ende eines das Lager der Loswalze tragenden, anderen Endes im Gehäuse schwenkbaren Hebels angreift, gekennzeichnet durch einen axial mit dem Stellzeug (6 bis 9) verbundenen Zylinder (9) mit zwei Kolben, an deren einem, dem Stoßkolben (21), der Lagerhebel (4) angreift und deren anderer, der Abfangkolben (^,14')
mittels eines Scherstiftes (16) im Zylinder (?/■ beziehungsweise (15) fixiert ist, einen seine beiden Stirnflächen miteinander verbindenden Drucksittelkanal (17) sowie eine der Begrenzung des Kolbenveges dienende Anschlagsfläche (25). ; .··':
Festwalze mit einem bekannten Stellzeug eingestellt werden kann, das an dem freien Ende eines das Lager der Loswalze tragenden, anderen Endes im Gehäuse schwenkbaren Hebels angreift, gekennzeichnet durch einen axial mit dem Stellzeug (6 bis 9) verbundenen Zylinder (9) mit zwei Kolben, an deren einem, dem Stoßkolben (21), der Lagerhebel (4) angreift und deren anderer, der Abfangkolben (^,14')
mittels eines Scherstiftes (16) im Zylinder (?/■ beziehungsweise (15) fixiert ist, einen seine beiden Stirnflächen miteinander verbindenden Drucksittelkanal (17) sowie eine der Begrenzung des Kolbenveges dienende Anschlagsfläche (25). ; .··':
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Druckmittelkanal (17) besitzende Abfangkolben
(14,14') zwecks Erzeugung der Anschlagsfläche (25) auf kleineren Durchmesser abgesetzt und dieser Kolbenteil (14') im Bereich der Bohrung für den Sciierstift (16) eine Abflachung (18) aufweist.
(14,14') zwecks Erzeugung der Anschlagsfläche (25) auf kleineren Durchmesser abgesetzt und dieser Kolbenteil (14') im Bereich der Bohrung für den Sciierstift (16) eine Abflachung (18) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (9) eine der Anschlagsfläche (25) des
Abfangkolbens (14) entsprechende Gegenanschlagsfläche (26) besitzt, die durch die innere Endfläche des Zylinderdeckels
gebildet werden kann.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707034350 DE7034350U (de) | 1970-09-16 | 1970-09-16 | Vorrichtung zur sicherung von quetsch- oder mahlwerken. |
| CH1064171A CH535606A (de) | 1970-09-16 | 1971-07-20 | Vorrichtung zum Sichern von Walzwerken |
| GB4198671A GB1346807A (en) | 1970-09-16 | 1971-09-08 | Safety device in a rolling mill |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707034350 DE7034350U (de) | 1970-09-16 | 1970-09-16 | Vorrichtung zur sicherung von quetsch- oder mahlwerken. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7034350U true DE7034350U (de) | 1971-01-14 |
Family
ID=6614388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707034350 Expired DE7034350U (de) | 1970-09-16 | 1970-09-16 | Vorrichtung zur sicherung von quetsch- oder mahlwerken. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH535606A (de) |
| DE (1) | DE7034350U (de) |
| GB (1) | GB1346807A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4219886A1 (de) * | 1992-06-17 | 1993-12-23 | Krupp Polysius Ag | Verfahren zum Betrieb einer Gutbett-Walzenmühle |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2806317B1 (de) * | 1978-02-15 | 1979-08-23 | Demag Ag | Entlastungseinrichtung an einem Stuetzelementtraeger fuer Metall-,insbesondere fuer bogenfoermige Stahlstranggiessanlagen |
| CN102896032B (zh) * | 2011-07-27 | 2015-09-23 | 河南新艾卡橡胶工业有限公司 | 全自动液压破块机锁死机构 |
-
1970
- 1970-09-16 DE DE19707034350 patent/DE7034350U/de not_active Expired
-
1971
- 1971-07-20 CH CH1064171A patent/CH535606A/de not_active IP Right Cessation
- 1971-09-08 GB GB4198671A patent/GB1346807A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4219886A1 (de) * | 1992-06-17 | 1993-12-23 | Krupp Polysius Ag | Verfahren zum Betrieb einer Gutbett-Walzenmühle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1346807A (en) | 1974-02-13 |
| CH535606A (de) | 1973-04-15 |
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