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DE7034350U - Vorrichtung zur sicherung von quetsch- oder mahlwerken. - Google Patents

Vorrichtung zur sicherung von quetsch- oder mahlwerken.

Info

Publication number
DE7034350U
DE7034350U DE19707034350 DE7034350U DE7034350U DE 7034350 U DE7034350 U DE 7034350U DE 19707034350 DE19707034350 DE 19707034350 DE 7034350 U DE7034350 U DE 7034350U DE 7034350 U DE7034350 U DE 7034350U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cylinder
stop surface
intercepting
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707034350
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Original Assignee
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Miag Muehlenbau und Industrie GmbH filed Critical Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Priority to DE19707034350 priority Critical patent/DE7034350U/de
Publication of DE7034350U publication Critical patent/DE7034350U/de
Priority to CH1064171A priority patent/CH535606A/de
Priority to GB4198671A priority patent/GB1346807A/en
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members
    • B02C4/38Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members in grain mills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
    • B02C23/04Safety devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B33/00Safety devices not otherwise provided for; Breaker blocks; Devices for freeing jammed rolls for handling cobbles; Overload safety devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

MIAG 07-09.70 Pat/SvAa
(EM 48)
Vorrichtung zur Sicherung von Quetsch- oder Mahlwerken 55 3 3 SI 3 SX S SX SB K S 3 SS 3 Si H S 3 B SI 3 SB SB S SI 3 XK 3 Bl WB 3K B St ^W S S SSt 3 S BS 3 3B Λ SI SI β β SI SBSC SI 1^V Bj SI
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung aur Sicherung von Quetsch- oder Mahlwerken mit einer Fest- und einer Loswalze, deren Abstand zur Pestwalze mit einem bekannten Stellzeug eingestellt werden kann, das an dem freien Ende eines das Lager der Loswalze tragenden, anderen Endes im Gehäuse schwenkbaren Hebels angreift.
Bei Stellzeugen der beschriebenen Art besteht lie Gefahr der Zerstörung, wenn zwischen die Walzen ein harter Gegenstand eingezogen wird, der ein plötzliches Auseinanderbewegen der Walzen verursacht, wie es insbesondere Metallteile tun können. Man hat zwar schon das stellzeug, beziehungsweise die Enden der die Los%"-jzo tragenden Hebel hydi^aulisch abgestützt. Diese MaßürJime ist jedoch in vielen Fällen nicht ausreichend, da zu hohe Staudrücke auftreten und die Zerstörung nicht vermieden wird.
Gemäß der Erfindung wird eine bessere Sicherung der eingangs geschilderten Stellzeuge vermieden durch einen axial mit dem Stellzeug verbundenen Zylinder mit zwei Kolben, an deren einem der Lagerhebel für die Loswalze angreift und deren anderer mittels eines Scherstiftes im Zylinder fixiert ist, einen seine beiden Stirnflächen miteinander verbindenden Druckmittelkanal sowie eine der Begrenzung des Kolbenweges dienende Anschlagsfläche· .
Geraten kleinere und/oder nur zähe Gegenstände in den Mahlspalt, so wird in vielen Fällen die Verdrängung des Hydrauliköles ausreichend sein, un Zerstörungen zu vermeiden.
703435On. 1.71
MIAG - 2 - 07.09-70 Pat/Sv/Za
(EM V\82)
Geraten aber größere und/oder härtere Gegenstände in den Malilspalt, so wird bei Überschreiten eines bestimmten öl-
gerisaen und der Abfangkolben kann ohne Leistung erheblichen Widerstandes ausweichen. Dadurch wird nicht nur das Stellzeug vor der Zerstörung bewahrt sondern auch die Walzenoberfläche vor Beschädigungen.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung dargestellt ist, im folgenden näher erläutert, darin zeigen
Fig. 1 eine vereinfachte Darstellung d.^r Walzen mit ihrem Stellzeug und der hydraulischen Einrichtung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den erfindungsgemäß ausgebildeten Zylinder des Stellzeuges und
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Zylinder nach Figur 2.
Im Gehäuse 1 eines Walzenstuhles ist die Festwalze 3 gelagert. Der im Bock 5 des Gehäuses 1 gelenkig befestigte Lagerhebel 4- trägt die Loswalze 2 und ragt mit seinem freien Ende in einen Zylinder 9 hinein, der über die Schraube mit dem vom Handhebel 7 betätigten Exzenterversteller 6 verbunden ist. Außerdem ist noch eine Hydraulikpumpe 12 vorgesehen, die über die Leitung 13 und über den Schlauch 10 mit dem aus dem Zylinder 9 herausragenden Abfangkolbenende 14' verbunden ist; in dieser Leitung i3t ein Abzweig zu einem Druckbegrenzer 11 vorgesehen.
Der in Nuten 9I längsverschieblich geführte Zylinder 9 ist links mit einem Schraubdeckel 15 verschlossen, in dessen Zentralbohrung das abgesetzte Teil 14' des Kolbens 14- gleitet. Das Endteil 14- des Abfangkolbens ist gleitbar gegen den Zy-
MIAG - 3 - O7.O9.70 Pat/Sv/Za
(EM 1482)'
linder 9 abgedichtet. Radial im abgesetzten Teil 14' des Abfangkolbens ist ein Scherstift 16 angeordnet, der sich in den Deckel I5 des Zylinders 9 hinein erstreckt. Durch beide Kolbenteile 14,1V hindurch erstreckt sich acheparallel eine HydraulikbohrunE· 17. Im iitvM σ&η int rts»T» s'hcroRis-tT'y.tTi* *>>f 2"^^0lbenteil I" ' quer zur Bohrung für den Scherstift 16 mit einer Abflachung 18 versehen, um beim Abreißen des Scherstiftes 16 eintretende Deformationen die Gleitfähigkeit des Kolbens nicht stören zu lassen. Der Lagerhebel 4 ist über die Kugel 19 in in sich bekannter Weise kardanisch gegen den Stoßkolben 20 einerseits und den Setzkolben 21 andererseits abgestützt.
Gerät ein kleineres und/oder zähes Werkstück zwischen die Walzen, so weicht der Lagerhebel 4 nach links aus, wobei der Stoßkolben 20 das in den Raum 22 zwischen den Kolben 14 und 20 befindliche öl durch die Bohrung 17 austreibt. Das so verdrängte öl kann durch den Druckbegrenzer 11 in den Sumpf zurückfließen. Sowie der Fremdkörper den Mahlspalt verlassen hat, sorgt die Pumpe 12 für die Wiederauffüllung des Raumes 22, wobei der Stoßkolben 20, die Kugel 19» der LaLgerhebel 4, der Setzkolben 21 gegen die Kraft der Feder 23 bis zum Aufsitzen zurückbewegt und auf diese Weise der ursprünglich vorhandene Mahlspslt schnellstmöglich wieder hergestellt wird.
Gelangen Jedoch größere und/oder härtere Fremdkörper in den Mahlspalt, kann ein so hoher Staudruck im Raum 22 zwischen den Kolben 14 und 20 entstehen, daß der Scherstift 16 an seiner eingeschnürten Stelle abreißt und der Abfangkolben 14,14' nach links bewegt wird und genügend SpieliÄum frei läßt, um den in den Mahlspalt geratenen Fremdkörper durchzulassen, ohne daß Beschädigungen irgendwelcher Art auftreten. Taucht nun das Ende der Abflachung 18 in die Zentralbohrung des Zylinderdeckels 15 ein, so entsteht ein allseitig abgeschlossener Raum 24, der durch die Komprimierung der eingeschlossenen Luft ein Aufschlagen der Stirnfläche 25 des Abfangkolbens 14 auf der Stirnfläche 26 des
MIAG - 4 - 07.09-70 Pat/Sv/Za
(EM 14-82)
Zylinderdeckels 15 verhindert. Durch den unbeeinflußt wirksam bleibenden Öldruck wird auch in diesem Falle dafür gesorgt, daß der Lagerhebel 4 über den Stoßkolben 20 und die Kugel 19 sofort wieder zurückgestellt werden. Das zurückgesetzte Teil des Abfangkolbens 14' steht aus dem Zylinderdeckel 15 heraus und verbleibt in dieser Stellung. Hierdurch wird dem Bedienungspersonal angezeigt, daß der Scherstift durchgerissen ist. Natürlich kann auch ein Signal ausgelöst werden. Das im abgesetzten Abfangkolbenteil 14' befindliche Stück des zerstörten Scherstiftes 16 kann einfach herausgedrückt werden. Nach Beseitigung des Öldrucks kann man den Abfangkolben in den Zylinder so weit hineinschieben, daß das im Zylinderdeckel 15 des Zylinders 9 verbliebene Stück des Scherstiftes 16 in die Bohrung des Abfangkolbens 14' hineingeschoben und dann nach Wiederhinausbewegen des Kolbens beseitigt werden kann.
Der Scherstift 16 kann, falls die Umstände es verlangen, auch weiter geführt werden, so daß seine beiden Enden im Zylinderdeckel 15 sich befinden und dementsprechend zwei Abreißstellen vorhanden sind.

Claims (3)

MIAG - 5 - 07.09.70 Pat/Sv/Za (EM 1482) Schutz nsprüche
1. νί. .. "ichtung zur Sicherung von Quetsch- oder Mahlwerken mit einer Pest- und einer Loswalze, deren Abstand zur
Festwalze mit einem bekannten Stellzeug eingestellt werden kann, das an dem freien Ende eines das Lager der Loswalze tragenden, anderen Endes im Gehäuse schwenkbaren Hebels angreift, gekennzeichnet durch einen axial mit dem Stellzeug (6 bis 9) verbundenen Zylinder (9) mit zwei Kolben, an deren einem, dem Stoßkolben (21), der Lagerhebel (4) angreift und deren anderer, der Abfangkolben (^,14')
mittels eines Scherstiftes (16) im Zylinder (?/■ beziehungsweise (15) fixiert ist, einen seine beiden Stirnflächen miteinander verbindenden Drucksittelkanal (17) sowie eine der Begrenzung des Kolbenveges dienende Anschlagsfläche (25). ; .··':
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Druckmittelkanal (17) besitzende Abfangkolben
(14,14') zwecks Erzeugung der Anschlagsfläche (25) auf kleineren Durchmesser abgesetzt und dieser Kolbenteil (14') im Bereich der Bohrung für den Sciierstift (16) eine Abflachung (18) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (9) eine der Anschlagsfläche (25) des Abfangkolbens (14) entsprechende Gegenanschlagsfläche (26) besitzt, die durch die innere Endfläche des Zylinderdeckels gebildet werden kann.
DE19707034350 1970-09-16 1970-09-16 Vorrichtung zur sicherung von quetsch- oder mahlwerken. Expired DE7034350U (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19707034350 DE7034350U (de) 1970-09-16 1970-09-16 Vorrichtung zur sicherung von quetsch- oder mahlwerken.
CH1064171A CH535606A (de) 1970-09-16 1971-07-20 Vorrichtung zum Sichern von Walzwerken
GB4198671A GB1346807A (en) 1970-09-16 1971-09-08 Safety device in a rolling mill

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19707034350 DE7034350U (de) 1970-09-16 1970-09-16 Vorrichtung zur sicherung von quetsch- oder mahlwerken.

Publications (1)

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DE7034350U true DE7034350U (de) 1971-01-14

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19707034350 Expired DE7034350U (de) 1970-09-16 1970-09-16 Vorrichtung zur sicherung von quetsch- oder mahlwerken.

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DE (1) DE7034350U (de)
GB (1) GB1346807A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4219886A1 (de) * 1992-06-17 1993-12-23 Krupp Polysius Ag Verfahren zum Betrieb einer Gutbett-Walzenmühle

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CN102896032B (zh) * 2011-07-27 2015-09-23 河南新艾卡橡胶工业有限公司 全自动液压破块机锁死机构

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GB1346807A (en) 1974-02-13
CH535606A (de) 1973-04-15

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