DE7033450U - Schraegwalzwerk zum lochen massiver bloecke. - Google Patents
Schraegwalzwerk zum lochen massiver bloecke.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B19/00—Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work
- B21B19/02—Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work the axes of the rollers being arranged essentially diagonally to the axis of the work, e.g. "cross" tube-rolling ; Diescher mills, Stiefel disc piercers or Stiefel rotary piercers
- B21B19/04—Rolling basic material of solid, i.e. non-hollow, structure; Piercing, e.g. rotary piercing mills
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Description
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1 BERLIN 33, Herbertetraße 22 1..ÜNCHEN
Fernsprecher: 8 87 73 37 - Drahtwort: Invention Bariin
Poatechackkonto: W.Malaanar, BertinWett 12282
Bankkonto: W. Meissner, Bertiner Bank Α.-GL, Oepka 38,
Berthen.-. Kurvend«,* 180, Konto Nr. »716 , BERUW 33 (GRUNEWALD), den 3 . Sept . 1
Fall 2468
1 SchrägwalzwerK zum Lochen massiver Blöcke"
Die Verbesserung betrifft ein Schrägwalzwerk bus Lochen aassiTer
Blöcke. Derartige Walzwerke sind Kit Walzenantriebsspindeln, einer in einem Widerlager abgestützten T>^r?» stange auf der Auslaufseite und mit einem durch Gestänge oder Kolben und Zylinder
bewegten Stößel zum Einstoßen des Walzgutes ausgerüstet.
Aufgabengemäfi soll die Einstoßvorrichtung durch eine solche ersetzt werden, mit der der Block während des Lochens in das Walsgerüst hineingedruckt werden kann. Die bekannten Vorrichtungen
sind dafür nicht geeignet, da mit diesen kein nennenswerter Druck auf das Walzgut ausgeübt werden kann.
Es sind bereits Kegel- und Schrägwalzwerke zum Aufweiten von Hohlkörpern mit Vorrichtung zum Drücken des Hohlkörpers während dee
Aufweitens bekannt. Die Vorrichtung zum Drücken besteht aus einer auf einer Unterlage abgestützten, zwangsweise verschiebbaren
Traverse mit einem dreh- und in jede Richtung senkrecht zur Drehachse schwenkbaren Druckkopf. Zum Verschieben der Traverse sind
in den bekannten Vorschlägen Kolben und Zylinder oder Gewiadespindeln vorgesehen.
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gattungsmäßig von derjenigen der Lochwalzwerke, so daß die Vorrichtungen zum Drücken nicht so ohne weiteres von der einen
Bei der Entwicklung von Lochwalzwerken ist erkannt worden, daß die Ausbildung des Verschiebeantriebes der Traverse die Funktionsfähigkeit
und Wirtschaftlichkeit des Walzwerkes beeinflußt. So beansprucht ein Verschiebeantrieb mit Kolben und Zylinder,
wenn diese in Walzrichtung vor der Traverse angeordnet sind, eine so große Baulänge, daß die herkömmlichen Walzenantriebsspindeln
verlängert und die Antriebe umgesetzt werden müssen. Die Anordnung von Kolben und Zylinder zwischen Walzgerüst und
Traverse führt zu einer über das Walzgerüst hinausgreifenden Baubreite
und zu Behinderungen der Walzgutaufgabe. Die Gewindespindeln haben darüberhinaus den Nachteil, daß sie keine schnellen
Längsbewegungen gestatten, um die ZufUhrungsrinne nach erfolgter Walzung für das Einlegen eines neuen Blockes freizumachen
.
Die Verbesserung geht aus von einem Schrägwalzwerk zum Lochen massiver Blöcke mit über Gelenkspindeln angetriebenen Walzen
auf der Eintrittsseite des Walzgarüstes und einem auf der Austrittsseite angeordneten Dornstangen-Widerlager und einer Vorrichtung
zum Drücken des Blockes auf der Eintrittsseite des WalzgerUstes, die aus einer zwangsweise verschiebbaren, auf
einer Unterlage abgestützten Traverse mit einem dreh- und in jede Richtung senkrecht zur Drehachse schwenkbaren Druckkopf
besteht, wie sie an Aufweitewalzwerken bekannt ist.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die Traverse mit aufwickelbaren
Elementen verbunden ist, die über Trommeln geführt 3ind, die ihrerseits im kleinen Abstand vor dem Walzgerüst beidseitig
zur Walzmitte und innerhalb der Antriebsspindeln angeordnet sind. Die Teilkreise der Trommeln sollen eine Ebene durch die Walzmitte
berühren. Die Trommeln sind gemeinsam angetrieben.
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In einer bevorzugten Ausführung sollen die aufwickelbaren Elemente
Ketten und die Trommeln Kettenräder sein.
Durch die Verwendung der aufwickelbaren Elemente vermindert sich das räumliche Bauvolumen der Vorrichtung gegenüber bekannten Vorrichtungen,
so daß sich eine derartige Vorrichtung im allgemeinen sogar in vorhandene Schrägwalzwerke ohne vergleichbare Einrichtungen
einbauen läßt.
Dabei wird weder der Schwenkbereich der Walzen, noch die Blockzufuhr
beeinträchtigt.
Die aufwickelbaren Elemente halten die Unruhe des Blockes von dem Verschiebeantrieb fern, so daß gegenüber anderen Verschiebeantrieben
wie Kolben- und Zylinderantrieb die Lagerung des Druckkopfes
in der Traverse einfacher und robuster ausgeführt werden kann. Dies ist ein Vorteil, der es praktisch überhaupt erst ermöglicht,
eine betriebssichere Lagerung zur Übertragung von Druckkräften, die durch ihre Größe den Lochungsprozess wirksam beeinfltissen,
auszuführen. Nützlich ist auch der kleine Querschnitt der aufwickelbaren Elemente, so daß sie an der Traverse und den
Trommeln in einer Ebene durch die Walzenmitte angeschlossen und Kippmomente der Traverse weitgehend vermiedon werden können.
Ein verbesserungsgemäßes Schrägwalzwcrk zum Lochen massiver
Blöcke zeigt als Ausführungsbeispiel
Fig. 1 in der Draufsicht und
Fig. 2 im Querschnitt durch den Verschiebeantrieb.
Das Schrägwalzwerk besteht aus dem eigentlichen Walzgerüst 1 zur Aufnahme der Walzen, die über die Lenkspindeln 2, 3 und
das Getriebe 4 vom Walzenzugmotor angetrieben sind. Auf der Austrittsseite, in der Figur 1 rechts vom Walzgerüst 1, ist
eine Dornstange mit einem Widerlager- angeordnet, die nicht dargestellt sind. Auf der Eintrittsseite des Walzgerüstes liegt
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ein Block 5 in einer Ririne 6 auf Unterstützungen 7. Die Zufuhr
der Blöcke erfolgt über einen nichtgezeichneten Rost schräg von oben aus der Richtung der Pfeile 8.
Auf der Eintrittsseite des Walzgerüstes 1 sind zu beiden Seiten
der Walzmitte 9 Kettenräder 10 und 11 auf der gemeinsamen Welle
12 angeordnet. Die Kettenräder 10, 11 werden über diese Welle
12 von dem Getriebemotor 13 angetrieben. Auf den Kettenrädern
10 und 11 liegen die Ketten 14 und 15 auf, die an die Traverse
16 angeschlossen sind. Die Ketten 14, 15 liegen in der horizontalen Ebene durch die Walzmitte 9. Diese Ebene wird auch von
dem Teilkreis der Kettenräder tangiert. In der Traverse ist der Druckkopf 17 um die mit der Walzmitte 9 zusammenfallenden Achse
drehbar gelagert. Der Druckkopf 17 ist außerdem in der Kugelschale 18 schwenkbar in alle Richtungen. Der Druckkopf 17 wirkt
auf den Block 5 über die Stange 19, mit der der Abstand swisehen
der vorderen Stellung der Traverse 16 bis zur Walzenebene überbrückt wird. Die Traverse 16 stützt sich ab auf der Unterlage
20, 21.
Das Verschieben der Traverse und damit das Eindrücken des Blockes
in den Walzspalt gegen den zwischen den Walzen stehenden Dorn erfolgt durch Anziehen des oberen Trum der Ketten 14, 15. PUr die
Rückholverschiebung sind lose Hilfskettenräder 22, 23 vorgesehen, so daß diese durch Anziehen des unteren Trums der Ketten
14, 15 erfolgen kann.
- Schutzansp:rüche -
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Claims (2)
1. Schrägwalzwerk zum Lochen massiver Blöcke mit über Gelenkspindeln
angetriebenen Walzen auf der Eintrittsseite des Walzgerüstes und einem auf der Austrittsseite angeordneten Dornstangen-Widerlager
und einer Vorrichtung zum Drücken des Blockes auf der Eintrittsseite des Walzgerüstes, die aus einer zwangsweise
verschiebbaren, auf einer Unterlage abgestützten Traverse mit einem dreh- und in jede Richtung senkrecht zur Drehachse
schwenkbaren Druckkopf besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Traverse mit aufwickelbaren Elementen verbunden ist, die
über Trommeln geführt sind, die gemeinsam angetrieben und im
kleinen Abstand vor dem Walzgerüst beidseitig zur Walzmitte und innerhalb der Antriebsspindeln so angeordnet sind, daß ihre
Teilkreise eine Ebene durch die Walzmitte berühren.
2. Schrägwalzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aufwickelbaren Elemente Ketten und die Trommeln^^ttengäder
sind.
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