DE7033044U - Impulsuebertrager fuer einen gesteuerten gleichrichter. - Google Patents
Impulsuebertrager fuer einen gesteuerten gleichrichter.Info
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Description
85/70 Tr > I
Aktiengesellschaft Brown Boveri S Cie, Baden (Schweiz)
Innulsubertrar-er für eir.en gesteuerten Gleichrichter
Die Erfindung betrifft einen Iinpulsübertrager für einen gesteuerten
Gleichrichter, rait einem Ringkern und mit mindestens zwei Gruppen von als Steuer-Wicklungen dienenden Se-•kundärwicklungen.
Es sind verschiedene Möglichkeiten bekannt, Schirme in den
bewickelten Rinckernen eines Steuerinpulsübertragers anzuordnen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, den Einfluss dex stets
vorhandenen Streukapazität der Steuerv/icklungen gegenüber
den Eisenkernen auf die Spannungsfehlaufteilung einer Thyristorkefcte
zu eliminieren. Diese Aufgabe v?ird erfindungsgeijSss
dadurch gelöst, dass die auf c τη Ringkern aufgebrachten Sekundärwicklungen von mindestens zv?ei Äbschirmelei2ent:eii
urureben sind, wobei das erste Äbschinseleraent mit
den vos Yerbindungspunkt: zweier benachbarter Gruppen; von
SekxoiäärTricklUBgen abgewandten Enden der ΐ-Jicklungen verbunden
ist tinc das zweite !»bschirrslenent an aesi Verbindungspuakt
der beiden benachbarten Gruppen von Sekundärwickluncen
angschZ-Ossen ist, un»^d dass das Verhältnis der
13.7.7O/bn -1-
Kapazität C^n zwischen dem ersten Abs chi me le me nt und jeder
Wicklung η = 1,2,3,...,In einer Gruppe von Sekundärwxcklunc&n
zur Kaoazität Co_ zvrischen dem zweiten Abschirmelement
und derselben Wicklung η folgende Bedingung erfüllt: C^n = C2n ^fp- t wobei η vom Endpunkt einer Gruppe von VJicklungen
in Richtung des Verbindungspunktes zwischen den beiden Gruppen von Sekundärwicklungen zu zählen ist.
Im folgenden v/erden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
von Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 das bekannte kapazitive Ersatzschaltbild eines mit
einer Thyristorkette verbundenen Impulsübertragers,
Fig. 2I> das Schaltbild eins mit einer doppelten Abschirmung
versehenen Impulsübertragers,
Fig. 2B das Ersatzschaltbild der Anordnung geinäss Fig. 2A,
Fig. 3 einen Schnitt durch den bewickelten Ringkern eines Impulsübertragers,
Fig. 4 den Aufbau eino=; Impulsübertragers gemäss einem
ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 ein Diagrairjti, das die Abmessungen der Abschimelemente
in Abhängigkeit von der Wickluncrsnuirjtier zeigt,
-2-
φ * a
Fig« 6 zwei verschiedene Ausführungsbeispiele a und b für den .Aufbau des Impulsübertragers,
Fig. 7 den Schnitt durch einen Inpulsübertrager gemäss
einem v/eiteren Ausführungsbeispiel, und
Fig. 8 den Schnitt durch einen Inpulsübertrager gemäss
einem letzten Ausführunasbeispiel.
Zur Steuerung von mehreren in Reihe geschalteten Thyristoren
eines gesteuerten Thyristor-Gleichrichters wird ein Steuerimpulsübertrager verwendet. Der üebertrager besteht
im allgemeinen aus einem Kabel, über das eine /Anzahl bewikkelter
Ringkerne geschoben ist. Jeder Ringkern trägt eine Anzahl Sekundärwicklungen, z.B. 28 Stück, von denen jede
V7ickiur-q zur Steuerung eines Thyristors verwendet wird. Jede
Sekundärwicklung hat eine Kapazität gegen den Ringkern, der'zwerckmüssigerweise auf mittlerem Spannungspotential
liegt.
Das entsprechende Kapazitätsersatzschaltbild einer solche^
Anordnung zeigt Fig. 1. Die Kapazitäten zwischen den Wicklungen und dem Ringkern verursachen eine Spannungsfehlverteilun:
der Thyristorsäule, die umso grosser ist, je grosser das Verhältnis
Querkapaaität Cg zu Längskapazität CL ist. Diese
Spannungs- bzw. du/dt-Fehlaufteilung soll möglichst klein
bleiben und z.B. den X-7ert von 30% nicht überschreiten, auch -wenn die Längskapazität CL der "Thyristoren 1 relativ klein
ist:. Dies lasst: sich dadurch erreichen, dass die Singkerne
TTiT f- zv?ei Schinrsn "^ersehen sind·
Fig. 2 zeigt ein solches Beispiel. In Fio. 2A s-ind
Gruopea von je sieben in Schnitt angedeuteten Steuer^-ric'"—
lungen 2 und daneben die Schirrte Gezeigt. Der innere Schirn-3
Eii·: einer über den iönfanc: des Hingkernes variablen Breite
schirnt cie Steuerv/icklungen nichi ^JolJLstÄndig ab, vrährend
der ans sere Schirrt 4 sit kciss tan tsSr Bsslfce als Steuer= lcklungen
vollständig irrzasst, Ein "eil der Kapazität der Steuert;
ick lung geht auf den inneren Schirm χχηά der andere Teil
auf den äusseren Schim über. Der innere Sahir»= liegt, spannung3i7Lässig
auf den Potential der äiasserste« Ste<ierv;icklunc
(bzw. des Thyristors) der Kette* Der Sussere Schin-i dagegsn
liegt auf mittleren Potential. Der kapazitive Durchgriff des
äusseren Schirmes auf die Stetserwicklungen wird von den 2msseren
Wicklungen her in Richtung auf den JciscblusspunSit f-:r
den 2us:5eren Schirm insner grosser.
Das kapazitive Ersatzschaltbild dieser Anordnung ist in ?i.g.
2B dargestellt. Jeder Steuervicklung sind zwei Kapazitäten
zugeordnet, eine Kapazität C1n {n = 1,2,,;, ,r:.) gegenüber de^i
inneren und die andere Kapazität £-2v. se«?sn«ber den äusserc:n
Schirm. Zusätzlich sind in den Ersatzschaltbild zwei weitere
Kapazitäten Cal und Ca2 eingezeichnet, welche den Einfluss
von gegebenenfalls vor» aussen vrirksanten Streukapazitäten darstellen.
Diese Kapazitäten können die Vierte frir <3ie Xapszitä-
-4-
85/70
■ a■ » · * · a*
it*«··*· /Ii
ten C2n beeinflussen, weshalb sie zvecknsssigerweise für
äie Berechnung in diese einbezogeii werden. Die Kapazitats—
werte für den inneren Schirm werden so gewählt,- dass die kapazitive Beeinflussung der Thyristorsäule durch den festen
Schirnt und durch die äusseren Streukapazitäten aufgehoben
V7xrd. Bei vollkoiaasnert kapazitiven Abgleich tritt
keine Spannungs- bz:·;, du/dt-Fehlaufteilung Kehr auf.
Der Einfluss dieser Kapazitäten wird kompensiert durch Erfüllung
folgender Bedingung:
- C2n · —~ η - 1,2,3, »..,ei
in =
Fig. 3 und i zeigen die räumlich« Anordnung. In 17Ig. 3 ist
der Ringhern im Schnitt dargestellt« Der Eisenkern 5 wird
•vollständig voti zweiten Schirm 4 usigeben. Der erste Schirm
3 reicht nur teilweise vn den Eisenkern und den zweiten
Schirr) 4a Die Stettervicklumgen 2 liegen ausserhalb der beiden Schirne. Fig. 4 2ei«t die Draufsicht ßit der Lage der
Schiriae und der tiieklungen. Sehr gut zu erkennen X^t1 aas?
der erste ScHirsi 3 seine Breite von t-ilcklung zu Hickluncr verändert«
Pig, S zeicht noch cinrtal die Breite 1 der Schirre in
kext von den Kickluartsnü^isern £är ein konkretes Ausfährungs^
beispicl. Der ürii£an« v;urde auf eine ^hene abgewic&clfe· 2iän
sieht auch hiGZ, wie die Breite I3 des ersten Schirmes 3 nii
Öt>//Ü '
* ■ 1 s
_ a
der Wicklungsmnniser abnimmt, während die Breite I^ des zweiten
Schirmes 4 konstant bleibt.
Fig. 6 zeigt ein weiteres Äusführungsbeispiel des ersten
Schirmes 3. Dort ist als Beispiel eine DrahttjicZ-'lung angegeben,
bei der die Abstände zwischen cL&n einzelnen Ivinaun—
gen verändert v/erden. Säntliche VJindungen i^üssen zusätzlich
miteinander leitend verbunden sein, damit keine induktiven
Schleifer: entstehen. Die Ausführung a in Fig. 6 zeigt den ersten Schirnt als Drahtv/icklung, t-7ährend die Ausführung b
einen Schirm ir:it sich ändernder i3reite zeigt.
Fig. 7 zeigt ein weiteres Beispiel. Hier sind die viicklungen
beidseiti j von Schirmen urp^jeben. Diese Anordnung ist
dann zv/el^lcmässig, v/enn die Kapazitäten der Steuer-Wicklungen
nach aussen störend wirken können.
Fig. 8 zeigt eine ähnliche Ausführung v;ie Fig. 3. In Fig. 8
ist innerhalb des Ringkernes noch eine /'jDschirnung vorhanden,
üeber dieser Abschirmung liegt ein v/eiterer Schirm 6, der
das gleiche Potential hat wie der zweite Schirm 4. Der Einfluss
der Kapazitäten der Steuerwicklungen gegen den weiteren
Schirm 3 v/ird durch entsprechende Formgebung des ersten Schirmes
3 aasgeglichen. In ähnlicher /irt können auch unerwünschte
äussere Kapazitäten kojTipensiert werden, z.B. von aussen anliegenden
Abdeckhaube« 7.
85/70
Durch die beschriebene Anordnung v;ird eine Verbesserung der
Lcistxmgsfähigkeifc und eine Verbiiligung von Thy-riänrgleichrichtem
erreicht; Durch Ver^vesäur^g äer -Schirss kann äie,_
du/dt:—Beanspruchung der Thyristoren herabgesetzt vrerden.
Das baäeutets, <5as3 billigere Thyristoren und kleinere du/dt-Begrenzungsdrcsseln
vem-rendet "-/eräen können.
-7-
Claims (9)
1. -Lcpulsübertrager für einen gesteuerten Gleichrichter, mit
eines Hingkern ixnä sit mindestens zwei Gruppen von als St-euerwieklungen
dienenden Sekundärwicklungen.« dadurch gekennzeichnet,
dass die aui" detj Ringkern aufgebrachten Sekundärwicklun
gen (2) von JBindestens zwei Abschinseiesenten uiagehen sind,
wobei 4as erste Ahscnirnielesent (p) mit den vom Yerbindungspun5ct
zvreler benachbarter Gruppen von Sekundärwicklungen abgewandten
Enden der Wicklungen verb-anden ist und das zweite
Abschinselensnt {£) an cen VerbindungspunV:t der beiden benachbarten
Gruppen von Sekundärwicklungen angeschlossen ist, und dass das Yerh£lt*as der Kapazität C_ " zwischen dem ersten Ab-
XXi
schircselesent (» und Jeder tfickiuiog n= 1. 2, 3 » *ei einer
Gruppe von Sekiindärwiiiklungeim zur Kapazität C2 zwischen dem
zv;eiten Abschirneleiaent {%) und derseioen Viicklung η folgende
Bedingung erfüllt: C^fl / ^2n* ^-"1 , wobei η vom Endpunkt einer
Gruppe von Wicklungen in Richtung des Verbindangspunkt/es zviiscier»
den beiden Gruppen von Sekundärwickluftgeri zu zahlen ist.
2. Inipulsübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzelctinst, dass
das an den Verbirtda:jgspunkt zwischen zwei benachbarten Gruppen
von Sekixndärwiek!ung3n angeschlossene zweite AbschinriSlement
konstante, die kapazitive Wirkung beeinflussende Abmessungen
aufweist.
- 9 - : : 85/70 j
3- Impulsübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Abschirmelemerit (3), welches mit den vom Verbindungspunkt.
zweier benachbarter Sekundärwicklungen abgewandtenEnden der beiden Sekundärwicklungen verbunden ist, eine
sich mit der Windungszahl u ändernde, die kapazitive Wirkung
beeinflussende Abmessung aufweist.
4. Impulsubertrager nach Anspruch 3>
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Abschirrnelement (3) längs des Umfanges aes Ringkernes
vom Anschlusspunkt des zweiten Abschirmelementes (4) ausgehend
sich verbreiternd ausgeführt ist»
5· Inipulsübertrager nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Abschirmelfement (3) als zusätzliche Wicklung um
den Ringkern ausgeführt ist, wobei sich diese Wicklung mindestens
über eine Gruppe der Sekundärwicklungen erstreckt, und dass
zwischen je zwei benachbarten Sekundärwicklungen die Windungsz.ihl
aer- zusätzlichen Wicklung vom Anschlusspunkt des zweiten Abschirmelernente
(i.) ausgehend ansteigt*
6* Impulsübertrag'?!* nach Einspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das erste und aas zweite Abschirme!fojent (3, ^) zwischen den
i/z) und de« Ritigy.em (5) angeordnet sind.
7- Itfpulsübertr^ger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
<2ass
"-•10 -■* " 85/70 m
das erste AbschirraeXement (^) den Sekundärwicklungen und das
zweite Abschirmelement (H) dem Ringkern '3) benachbart sind.
8. Impulsübertrager nach Aiiispru-'h 7* dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzliche Teile der Abschirreeiersente (>* ^) awsserhalb
der Sekundärwicklungen angeordnet sind.
9. Impulsübertrager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ausserhalb der Sekundärwicklungen (2) ein vieit@res Abschirmelement
(6) angeordnet istj, das mit dem zweiten; Abschirmelement. (4) elektrisch verbunden ist.
Aktiengesellschaft BROWN, BO^SRI & CIh.
703304« 10.8.72
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1098270A CH519271A (de) | 1970-07-20 | 1970-07-20 | Impulsübertrager für einen gesteuerten Gleichrichter |
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- 1971-07-20 JP JP5361971A patent/JPS473219A/ja active Pending
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