DE7032325U - Kinogeraet. - Google Patents
Kinogeraet.Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/56—Threading; Loop forming
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
- Replacement Of Web Rolls (AREA)
Description
A 31
**■ Karl *«*"**" 2 8. AUG. 1970
A-1180 Wien, Pötzleinsdorferstraße 118
Kinogerät
Die Neuerung; bezieht -Sich auf Ο\Τ\ KinogCVät ϊ>*ίΐ ßinßr Einrichtimg zum Zuführen
eines Bandes zu einer Aufwickelspule, die Fangeinrichtungen zum Fangen des Bandanfanges
aufweist, mit zumindest einem unter der Wirkung des Bandzuges aus einer Arbeitsin
eine Ruhelage verschwenkbaren Bandführungsarm, der in der Arbeitslage durch einen
Anschlag od. dgl. gehalten ist.
In bekannten Einrichtungen dieser Art sind die Steuereinrichtungen, die die Wirkung
des Bandzuges in eine Schwenkbewegung des Bandführungsarmes umsetzen, im allgemeinen
verhältnismäßig kompliziert, bzw. störanfällig. Durch die Neuerung soll nun eine
besonders einfache, sichere und billige Konstruktion geschaffen werden, und die Neuerung
bestellt hiebei im wesentlichen darin, daß der Bandführungsarm mit einer in. der Bahn des
Bandes angeordneten Reibrolle verbunden ist, die vom Band nach dem Fangen desselben an
is. der Spule reibungsschlüssig antreibbar ist. Eine derartige Reibrolle ist zwar bereits in
Verbindung mit der Steuerung von Filmschlaufenbildnem bekanntgeworden. Dies konnte jedoch
keinen Hinweis auf die vorliegende Neuerung geben.
Um die Wirkung des Bandzuges zu unterstützen, ist gemäß einer Weiterbildung der
Neuerung bei einem Gerät mit einer den Bandfiihrungsarm beaufschlagenden Federeinrichtung
diese Federeinrichtung als Kippfedereinrichtung ausgebildet, deren Wirkungsrichiung
sich nach Überschreiten eines Totpunktes Sndei"t und die den Bandführungsarra jeweils in
Richtung auf eine seiner Extrernlagen beaufschlagt.
Als nachteilig mag empfunden werden, daß nach Verschwenken des Bandführungsannes
in seine Ruhelage das Bau d auf der Reibrolle reibt. Dies kann gemäß einer bevorzugten
Ausgestaltung der Neuerung dadurch vermieden werden., daß die Drehachse der
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Reibrolle exzentrisch angeordnet ist. Dadurch kann das Band: bei entsprechender Führung
entweder gnnz von der ReibroHe abgehoben werikn oder es kann sieSi zumindest <ier ReIbd^jck
vermindern. Es kann aber auch die Anordnung so gell-offen sein, daß die Reibrolle rait dem Bandfdhrungsarm über eine lösbare Kupplung,! vorzugsweise eine Friktionskupplung,
besonders mit gegen die Ruhelage des BandRihrungsarmcs hin abnehmenden
Friktion, verbanden ist. Dadurch läuft nach dssn VorsohueiskcR des Baadführusgsarmes
in seine Ruhelage die- Reibrolle nut dem laufenden Band mit.
Weitere Mcrtanaic und vc^eiic öct Neuerung ergeben sicm 5n Käsd wies ia «st
Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielcs. Fig. 1 zeigt eine neueV-f
rungsgemäßc -Einrichtung in Arbeitslagc, Fig. 2 die gleiche Einrichtung in Ruhelage,
An einem Aufnahme- oder Wiedergabegerät, bcispioisweiso einem Schmalfümpvojektor,
ist eine Aufwickelspule 1 vorgesehen, die ϊϊ» viesentiiehsn a«g einem strichpunktiert angedeuteten Spulenkern 2 mit ebenfalls strichpunktiert angedeuteten S^ulenflanscuen
3 besteht. Am Spulenkern 2 sind Fangeinrichtungen fur ein Band 4 1 beispiels-ΛΥβάεβ
einen perforierten Film, vorgesehen, deren Ausbildung für das Wesen der j^euö-'
rung nicht von Belang ist und die deshalb im einzelnen nicht dargestellt sind.. Das Band 4
ist über eine Umlenkrolle 5 und eine Reibrolle 6, zweckmäßig eine GuMxairolle, geführt.
Ein mit der Reibrolle 6 verbundener Bandfiihrungsarm 7 führt in sciiaer in Fig. 1 darge-/
stellten Arbeitslage das Band 4 dexa Kern 2 der Aufvrieke3spule 1 zu. Solange der Anfang
des Bandes 4 den Kern 2 der Aufvvickelspule 1 noch nicht erreicht hat, -Bfird! es,
beispielsweise angetrieben durch die Rolle ^ entlang: des BandfSnrungsarmes 7 vorge-'
schoben , bis es den Kern 2 erreicht hat, wo es vermittels der bereits erwähnten Fangeinrichtungen
gefangen und fixiert wird. Da die Aujfeickelspnle 1 mit größerer Geschvfindigkeit
als die Bandgeschwindigkeit angetrieben wird, entsteht ein Bandzug, der einen
Druck auf die Reibrolle 6 beisirKi.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Reibrolle S einen etwa diametral
verlaufenden Schlitz 8 auf, der von einer geräiefe-tsr Achse 9 dure&setzt ist. Das eine
Ende des Schlitzes 8 *eird durch eine an der Reibrolle 6 angreifende Feder IO geiaä£-
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Fig- 1 in Anlage an der Achse 9 gehalten. Diametral entgegengesetzt zum Angriffs-•
punk* Ti der Feder 10 greift auch eine weitere Feder 12 in einem Angriffspunkt 13 an
der Reibrolle 6 an. Da ah&r die Achse 9 on dem dem Angriffspunkt 13 zugewandten Ende
des Schlitzes S anliegt, vermag die Feder 12 nur ei.i geringes Drehmoment auszuüben,
das kleiner ist als das von der Feder 10 ausübbare Drehmoment.
Sobald nun irifolge des Bandzüges des Bandes 4 ein Druck auf die Reibrolle 6
ausgeübt wird, wird! das dem Angriffspunkt 13 zugekehrte Ende des Schlitzes 8 von der
ÄchsCi 5 apgenoben una die Feder 10 gespsüfit» Gleichzeitig vergrößert sich ahsr der
* wirksame Hebelsarmi der Feder 12 solange, bis sich unter der Einwirkung der Reibung
f des Bandes 4 einerseits und des durch die Feder 12 ausgeübten Drehmomentes andererseits
die Reibrolle 6 mit dem Bandführungsarm 7 in die in Fig. 2 dargestellte Ruhelage
Yerschwenkt, ia der der Bandführungsarm 7 an einem Anschlag 14 anliegt. Die
Ausbildung ist dabei zweckmäßig so getroffen, daß der in der Ruhelage der Reibrolle 6
mit dom Band 4 in BsrUhrung kommende Oberflächenbelag der Reibrolle eine» gerin-
* geren Reibungskoeffizienten aufweist als der in Arbeitslage mit dem Band 4 zusammenwirkende
Oberflächenbelag der Reibrolle 6. Der Bandiühningsarm 7 kann aus seiner
Ruhelage gemäß Fig. 2 von Hand aus oder durch entsprediende Schalteinrichtungen nach
Beendigung einer Filmvorführung bzw. beim Einfädeln des nächsten Filmes wieder in
g\ seine Arbeitslage gebracht werden.
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Claims (7)
1. Kinogerät init einer Einrichtung zum Zuführen eines Bandes zu einer Aufwickelspule,
die Fangeinriehtimgen zum Fangen des Bandanfanges aufweist, mit zuaJndest einem
unter der Wirkung des Bandzuges aus einer Arbeits- in eine Ruhelage verschwenkbaxen
Bandmhrungsarm, der in der Arbeitslage durch einen Anschlag od. dgl, gehalten ist,
dadurch gekeimzeichnet, daß der Bandführungsarm mit einer in der Bahn des Bandes angeordneten, vorzugsweise exzentrisch gelagerten, Reibrolle verbunden ist, die vom. Band
Siäea ites FaBgsi desselben as der Spule reibungsschlüssig antreibbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1 mit einer den 'Bandführungsarm beaufschlagenden Federeinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung als Kippfedereinrichtung
ausgebildet ist, deren Wirkungsrichtung sich nach Überschreiten eines Totpunktes ändert
und die den Bandführungsarm jeweils in Richtung auf eino seiner Extrernlagen beaufschlagt.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibrolle mit
dem Bandführungsarm über eine Kupplung, vorzugsweise eine Frikiionskupplung, \'erbunden
ist, die in der Ruhestellung des Bandführungsarmes gelöst ist.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandführungsarm zur
Regelung der Kupplungsfriktion mit einer Steuerfläche verbunden ist, die derart gestalt-
( let ist, daß die Friktion gegen die Ruhelage des Bandführungsarmes abnimmt.
\
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibrolle
Oberflächen mit verschiedenen Reibungskoeffizienten aufweist, wobei in der Arbeitslage des Bandzuführungsarmes dem Band eine Oberfläche hohen Reibungskoeffizienten, wogegen
in der Ruhelage des Bandführungsarmes dem Band eine Oberfläche geringen Reibungskoeffiz?enien
zugekehrt ist,
6, Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse
der Reibrolle relttlLiv zu dieser verschiebbar ist, wobei die Federeinrichtung zumindest
zwei Federn aufweist, deren Drehmoment .sich mit der jeweiligen Lage der Dreh-
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Jl * * t *
achse relativ zur Reibrolle ändert, wobei eine Lageänderung der Drehachse dux-eh den
Bandzug betrarkbar ist.
7. Gerat nacli Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse innerlialb
eines in der Reibrolle vorgesehenen diametralen Schlitzes verschiebbar ist, wobei di e
Angriffspunkte der beiden Federn etwa im Bereich der beiden Enden des Schlitzes lie-
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1443969A CH501236A (de) | 1969-09-22 | 1969-09-22 | Kinematographisches Gerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7032325U true DE7032325U (de) | 1970-11-12 |
Family
ID=4400838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707032325 Expired DE7032325U (de) | 1969-09-22 | 1970-08-29 | Kinogeraet. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH501236A (de) |
| DE (1) | DE7032325U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2617233A1 (de) * | 1976-04-13 | 1977-11-03 | Gretag Ag | Kassette zur aufnahme von fotografischem kopiermaterial |
-
1969
- 1969-09-22 CH CH1443969A patent/CH501236A/de not_active IP Right Cessation
-
1970
- 1970-08-29 DE DE19707032325 patent/DE7032325U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2617233A1 (de) * | 1976-04-13 | 1977-11-03 | Gretag Ag | Kassette zur aufnahme von fotografischem kopiermaterial |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH501236A (de) | 1970-12-31 |
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