DE7030899U - Dreiwalzen-blechrundbiegemaschine mit schwenkbarer oberwalze. - Google Patents
Dreiwalzen-blechrundbiegemaschine mit schwenkbarer oberwalze.Info
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
Professor Dr.-Ing.
Robert M e 1 d a u
Robert M e 1 d a u
Di pi.-Ing.
Gustav M e 1 d a u
- Patentanwälte -
Gustav M e 1 d a u
- Patentanwälte -
'+81 Gu te rs 1 oh
Carl-Bertelsmann-Str. h T ^62 Prof.M/rd
Firma
Carl Friedrich Tenge-Rietberg
W5 Rietberg Müntestraße Io
Dreiwalzen-Blechrundbiegemaschine mit schwenkbarer Überwalze
Die Dreiwalzen-Blechrundbiegemaschine mit schwenkbarer überwalze löst die Aufgabe, eine baulich sehr einfache Maschine
für Kleinbetriebe zu schaffen, bei der die Oberwalze von Hand mittels Hebel feinfühlig beistellbar ist.
Die neue Dreiwalzen-Blechrundbiegemaschine löst für Kleinbetriebe durch einfache Mittel gleichzeitig zwei Aufgaben, nämlich Bleche einschließlich ihrer Endkanten derart zu biegen,
daß diese Endkanten genau gegenständig aneinander anschließen; ferner zylindrische und konische Bonden bzw. Bohre mit lichten
Querschnitten herzustellen, die von der Kreisform abweichen,
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z.B. Hechtecke mit mehr oder weniger abgerundeten Kanten,
Ovale, Ellipsen, aber auch Flachbleche in Wannenform mit einer oder zwei stark aufgerundeten Kanten.
Ovale, Ellipsen, aber auch Flachbleche in Wannenform mit einer oder zwei stark aufgerundeten Kanten.
Die bekannten Blechrundbiegemaschinen, besonders die maschJ-nell
angetriebenen, lassen sich in zwei Gruppen unterteilen, nämlich solche mit symmetrisch und solche mit asymmetrisch angeordneten
Walzen.
Die symmetrische Anordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß zwei Unterwalzen in bestimmtem Abstand parallel und in waagerechter
Lage nebeneinander angeordnet sind. Die überwalze ist mittig oberhalb der Unterwalzen in gleichem Abstrnd zu beiden Unterwalzen
höhenverstellbar gelagert. Die beiden Lagerungen der
Oberwalzen können jede für sich einzeln verstellt werden.
Dadurch ist es mög" ah, nicht nur zylindrische, sondern auch konische Rohrmäntel zu biegen. Die beidfcn Unterwalzen werden angetrieben. Die Oberwalze wird nur durch die zwischen Blech und Walze entstehende Bei Dung mitgenommen. Dadurch, daß die
Oberwalze höhenverstellt» ist, können Bohrmäntel unterschiedlichen Durchmessers gebogen werden. Stets bleibt jedoch der
Nachteil, daß am Anfang und am Ende des Bohrmantels ein Teil desselben nicht gebogen werden kann. Die Länge dieses gerade bleibenden Teiles des Bohrmantels entspricht etwa der halben Länge des Achsabstandes der Unterwalzen. Dadurch weicht das Bohr im Bereich der Naht erheblich von der runden Form ab.
Oberwalzen können jede für sich einzeln verstellt werden.
Dadurch ist es mög" ah, nicht nur zylindrische, sondern auch konische Rohrmäntel zu biegen. Die beidfcn Unterwalzen werden angetrieben. Die Oberwalze wird nur durch die zwischen Blech und Walze entstehende Bei Dung mitgenommen. Dadurch, daß die
Oberwalze höhenverstellt» ist, können Bohrmäntel unterschiedlichen Durchmessers gebogen werden. Stets bleibt jedoch der
Nachteil, daß am Anfang und am Ende des Bohrmantels ein Teil desselben nicht gebogen werden kann. Die Länge dieses gerade bleibenden Teiles des Bohrmantels entspricht etwa der halben Länge des Achsabstandes der Unterwalzen. Dadurch weicht das Bohr im Bereich der Naht erheblich von der runden Form ab.
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Es ist von Hand eine umständliche Nacharbeit erforderlich, die schwierig, zeitraubend und mühevoll ist.
Daraufhin hat man versucht, durch eine andere Anordnung der Walzen zueinander diesem Übel abzuhelfen. Die so erfolgte
Anordnung der Walzen nennt man'asymmetrisch1. Eine Unterwalze
und die Oberwalze stehen lotrecht übereinander. Die zweite Unterwalze steht auf etwa halber Höhe des Achsabstandes der
zuerst genannten Unter- und Oberwalze, und in bestimmter Entfernung
neben diesen beiden Walzen. Die zweite Unterwalze ist in einem gewissen Ber-eion höhenverstellbar. Angetrieben werden
die zuerst genannte Unterwalze und die Oberwalze. Durch diese asymmetrische Anordnung der Walzen wird gegenüber der symmetrischen
Anordnung eine durchaus bessere Anfangsrundung erreicht.
Konische Bohre können auf dieser Maschine nur behelfsmäßig gebogen
werden, was sehr zum Nachteil ist. Alle diese zuvor erwähnten
und allgemein bekannten Schwierigkeiten sowohl bei symmetrischer als auch bei asymmetrischer Anordnung der Walzen
werden durch das neue Muster beseitigt.
Die neue Dreiwalzen-Blechrundbiegemaschine mit schwenkbarer Cbewalze hat die Besonderheit, daß zum Handbetrieb die Oberwalze
in jeweils einem Arm eines zweiarmigen Hebels gelagert und beide zweiarmigen Hebel gemeinsam um ihren jeweiligen
Stützmittelpunkt schwenkbar gelagert sind.
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Vorteilhaft ist, daß der die Lagerung der Oberwalze aufnehmende
Arm der zweiarmigen Hebel eine Schlitzführung zur Höheneinstellung
der Oberwalze unter Mitwirkung einer Spindel enthält·, sowie, daß derjenige Arm der Hebe], der der Walzenlagerung
gegenüberliegt, an seinem Ende auf einer Kreisbogenbahn stufenlos feststellbar ist.
Eine weitere Verbesserung besteht in einem solchen Schwenkbereich der Obe^walze um etwa 3o° nach beiden Seiten der senkrechten
Maschinenhauptachse.
Zum Antrieb der Oberwalze dient vörteilhafterweisö nach der
Neuerung rrindestens in einem Teil ihres Schwenkbereiches ein ein- und ausrückbares Zahnrad.
In der Zeichnung i3t die Ausführung ''.er Neuerung veranschaulicht,
und zwar zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Dreiwalzen-Blechrundbiegemaschine;
Fig. la im Ausschnitt eine schräggestellte Oberwt.lze zum
Konischbiegen;
Fig. Ib im Ausschnitt das ein- und ausrückbare Zahnrad für
den Oberwalzerantrieb bei beigestellter Oberwalze (Fig. 5)J
Fig. 2 im Ausschnitt das Abklappen des zweiarmigen Hebels
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Fig. 3 Ansicht Antriebsseite: uberwalze in Mittelstellung für
Normalbiegevorgang;
Fig. k Walzenanordnung mit Biegevorgang und fertiggebogenem
i Rohrmantel ohne Anbiegung; '
ί Fig. 5 Ansicht Antriebsseite: Oberwalze beigestellt zum [
Anbiegen;
Fig. 6 beigestellte Oberwalze zum Anbiegen mit Biegevorgang
und fertiggebogenem Rohrmantel mit Anbiegung;
Fig. 7
bis Io Beispiele einiger Biegeformen·
Es ergibt sich im einzelnen aus der Zeichnung der folgende Aufbau und deren Wirkungsweise:
Zwei Unterwalzen 1 sind in einem bestimmten Abstand waagerecht nebeneinander gelagert. Beide Unterwalzen 1 wsrden durch stets
in Eingriff stehende Zahnräder 2 und 3 über ein Vorgelege angetrieben.
Die Obe^walze 4 ist an ihren beiden Enden in Jeweils
einem mit einer Lagerbohrung versehenen Prisma gelagert. Jedes Prisma 6 wird in einem mit einer Schlitzführung 7 versehenen
kurzen Arm eines zweiarmigen Hebels 8/9 geführt. Beide zweiarmigen
Hebel 8/9 sind mittels einer Welle Io fest miteinander verbunden und in ihrem Stützmittelpunkt 11 schwenkbar gelagert·
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lc5 ^riciarnixgcii ncuci-o w xo'
führung 7 und dem Prisma 6 abklappbar, um das Abziehen von fertiggewalzten
Rohrmänteln ermöglichen zu können (Fig. 2).
Der lange Arm der zweiarmigen Hebel 8/9 ist an seinem äußeren Endpunkt 12 auf einer sich in der Klemmdicke verjüngenden
Kreisbogenbahn 13 stufenlos feststellbar, Eine angebrachte
Skala Ik ermöglicht es, einmal festgelegte Werte stets wieder
genau einzustellen. Somit ist deutlich gemacht, daß die überwalze 4 nicht nur - wie bereits bekannt - innerhalb der Schlitzoder
ähnlichen Führung 7 höhenverstellbar gelagert ist, sondern auch aufgrund dieser Neuerung mit der gesamten Führung 7 um
den Stützmittelpunkt 11 der zweiarmige Hebel 8/9 schwenkbar gelagert ist. Diese Neuerung macht es somit möglich, die Überwalze
4 in die verschiedenen Längen, Stellungen und Abstände zu den feststehenden Unterwalzen 1 zu bringen. Grenzstellungen
sind die in den Zeichnungen unter Fig. ^ und Fig., 6 dargestellten
Stellungen der Oberwalze ^4. Durch die Überwalzeneinstellung
(Fig. 6) etwa ist es möglich, das Ende des Bleches 15, das bei normaler Oberwalzenstellung (Fig. 1O auf der Länge des
halben Achsabstandes der Unterwalzen 1 gerade bleiben würde, rund zu biegen und somit alle sonst erforderliche Nacharbeit
in diesem Bereich auszuschalten.
Je nach Blechstärke, Materialfestigkeit und gewünschten Biegeradius
ist das Maß χ und y selbstverständlich unterschiedlich. Damit bei diesem Anbiegen des Bleches 15 dasselbe sicher -7-
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■■wischen die Gbeivwa.ize ^ und die ünterwttizo i gezogen wird,
ist es von Vorteil, wenn auch - zumindest in dieser Stellung der Oberwalzfc 4 - diese mit angetrieben wird. Deshalb ist die
Oberwalze 4 mit einem ein- und ausrückbaren Zahnrad 16 ausgerüstet, welches in der Stellung nach Fig. 5 der Cberv/.»lze 4
noch einen ausreichenden Eingriff in das Zahnrad 2 der Unterwalze 1 hat. Für das Bunden des übrigen Teiles des Bleches 15
ist nach Bückschwenken der Oberwalze 4 in die Stellung nach Fig. 3 jede erforderliche Höheneinstellung der Cberwalze 4
raöglich.
In allen Anwendungsbereichen ergeben sich genau gegenständige Endkanten 17, die sich ohne Nacharbeit leicht zusammendrücken und sauber schweißen, nieten oder in anderer üblicher
Weise dicht verbinden lassen.
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Claims (4)
1.) Dreiwalzen-Blechrundciegemaschine mit schwenkbarer überva. ze,
dadurch gekennzeichnet, daß sum Handbetrieb die Oberwalze
(4) in jeweils einem Arm eines zweiarmigen Hebels (8/9) gelagert und beide zweiarmigen Hebel (8/9) gemeinsam um ihren jeweiligen
Stützraittelpunkt (11) schwenkbar gelagert sind.
2.) Dreiwalzen-Blechrundbiegeraaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Lagerung der überwalze (4) aufnehmende Arm der zweiarmigen Hebel (8/9) eine Schlitzführung
(7) zur Höheneinstellung der Oberwalze (4) unter Mitwirkung einer Spindel (5) enthält.
3.) Dreiwalzen-Blechrundbiegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß derjenige Arm der Hebel (8/9), der der Walzenlagerung gegenüberliegt, an seinom Ende (12) auf einer Kreisbogenbahn
(13) stufenlos feststellbar ist0
4.) Dreiwalzen-Blechrundbiegemaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch einen solchen Schwenkbereich der Oberwalze (4) um etwa 3o° nach beiden Seiten der senkrechten Maschinenhauptachse,
5·) Dreiwalzen-Blechrundbiegemaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Oberwalze (4) mindestens
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in einem Teil ihres Schwenkbareiches ein ein- und ausrück«»
bares Zahnrad (16) dient.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7030899U DE7030899U (de) | 1970-08-18 | 1970-08-18 | Dreiwalzen-blechrundbiegemaschine mit schwenkbarer oberwalze. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7030899U DE7030899U (de) | 1970-08-18 | 1970-08-18 | Dreiwalzen-blechrundbiegemaschine mit schwenkbarer oberwalze. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7030899U true DE7030899U (de) | 1970-12-10 |
Family
ID=34175874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7030899U Expired DE7030899U (de) | 1970-08-18 | 1970-08-18 | Dreiwalzen-blechrundbiegemaschine mit schwenkbarer oberwalze. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7030899U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19841624B4 (de) * | 1998-09-11 | 2010-07-01 | Peter Prinzing Gmbh | Rundbiegemaschine zur Herstellung von konischen Blechkörpern |
| DE102015104026A1 (de) * | 2015-03-18 | 2016-09-22 | Vorwerk Autotec Gmbh & Co. Kg | Verfahren zur Herstellung einer geschlitzten Buchsenlagerhülse |
-
1970
- 1970-08-18 DE DE7030899U patent/DE7030899U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19841624B4 (de) * | 1998-09-11 | 2010-07-01 | Peter Prinzing Gmbh | Rundbiegemaschine zur Herstellung von konischen Blechkörpern |
| DE102015104026A1 (de) * | 2015-03-18 | 2016-09-22 | Vorwerk Autotec Gmbh & Co. Kg | Verfahren zur Herstellung einer geschlitzten Buchsenlagerhülse |
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