DE7030775U - Hubbalkenofen - Google Patents
HubbalkenofenInfo
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Description
• · 1 i ·· lit
Düsseldorf- Heerdt, den 13, August 1970
Dr.Kn/Lu / N 4414/W
Koppers-Wistra-Cfenbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung, 4 Düsseldorf-Heerdt,
Wiesenstr. 134
Hubbalkenofen
Die Erfindung betrifft einen Hubbalkenofen, dessen Hub- und Festbalken aus wassergekühlten
Rohren bestehen und bei dem die Beheizung des Warmguts sowohl von oben als auch von unten her erfolgt.
Dieie sogenannter! unterfeuerier: Hubbalkenofen erziele- durch die bsidseiiige Erwärmung
des Guts eine hohe Leistung und eignen sich aus dem gleichen Grunde auch für die
Erwärmung von Werkstücken größerer Dicke. Es i>t weiterhin möglich, den Ofen leerzufahren
und auch verschiedenartige Brammen- bzw. Blockabmessungen ohne Transportschwierigkeiten
durch den Cfen zu fahren. Demgegenüber steht ein relativ hoher Wcirmeverbrauch,
der von der großen Longe der wassergekühlten Trag- und Stützrohre im
Ofen herrührt. Außerdem ist nachteilig, daß der Betrieb relativ häufig unterbrochen
werden muß. Letzteres ist dadurch bedingt, daß der auf dem Boden des Cfens aufbauende
Zunder die Bewegung der Stützen des Hubbalkensystems» die bei den üb-
!ichen Ausführungen durch den Cfenboden geführt sind, nach einiger Zei'c behindert.
Da der Antrieb des Fördermechonismus von unten her auch einen tiefen Kelierraum
erfordert, der in vielen Fällen hohe zusätzliche Kosten verursachen würde, sind Fördermechanismen
vorgeschlagen und ausgeTührt worden, die den Antrieb durch die Seitenwand des Cfens führen. So ist es beispielsweise naheliegend, bai nicht zu breiten
Ofen die Tragrohre auf Querbalken aufzulagern und die senkrechten Stützen für letztere seitlich am C fen anzuordnen. In diesem Fall kunn die Abdichtung des Cfenraums
wie üblich durch Wassertassen erfolgen. Diese liegen bei dieser Lösung jedoch
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in einem Bereich, in den kein Zunder gelangen kann, so daß eine wesentlich erhöhte
Betriebsbersirscltaff1 erreicht werden kann . Die Wasserfassen bewirken jedoc
einen ho!*en Wärmeverbrauch durch Strahlung des heißen Cfenraums in den kalter
freien Querschnitt dieser Durchbrüche. Diese DurchbrUche müssen nämlich wegen
der Abmessungen der Stützen und ihrer Isolation und wegen des geforderten horizontalen
Schriftweges von etwa 600 mm recht groß ausgeführt werden. Außerdem bedingen diese Wassertassen eine erhebliche Steigerung des Wasserverbrauchs.
Will man diese Nachteile vermeiden, so ergibt sich das Problem, die die Hubbai
ken tragenden und die Bewegung der Hubbalken ausführenden Querbalken so durc die seitlichen Cfenwände hindurchzufuhren, daß eine betriebssichere und gut isolierende
Abdichtung des Cfenraums gewährleistet ist. a. .idungsgerräß geschieht
dies dadurch, daß die Hubbalken eine kreisförmige Bewegung ausführen und auf die gleiche Bewegung ausführende,queriiegende, wassergekühlte Querbaiken aufgelagert
sind ,die durch die seitlichen Cfenwäride geführt sind und dort auf dem
Antriebsaggregat aufgelagert sind, wobei die Abdichtung der Durchführung der Q balken in der Cfenwand mit Hilfe feuerfester Dichtzylinder erfolgt, deren gedach
Achse mit derjenigen der Kreisbewegung des betreffenden Querbalkens identisch i
und wobei die Querbalken durch die Dichtzylinder geführt sind. Dies kann erfindlungsgemäß
so ausgeführt sein, daß jeder Querbalken mit seinen beiden Enden au halb des Cfens auf Exzentern gelagert ist, die Dichtzylinder unmittelbar an den
Ien, die zu den Exzentern gehören, befestigt sind und die Exzenter einzeln oder
meinsam angetrieben sind.
Abbildung 1 erläutert als Querschnittsausschnitt durch den Cfen beispielsweise ei:
solche Ausführung. 1 bezeichnet den wassergekühlten Hubbai ken, 2 den damit vei
bundenen Querbalken, der im außerhalb des Cfens befindlichen Exzenter 3 drehbi
gelagert ist· A bezeichnet die Exzenterweiler, 5 ein Getriebe zum Antrieb von 4
6 die Cfenwand. Der Dichtzylinder 7 wird mit Hilfe der Stützen 8 unmittelbar v\
Exzenter 3 gehalten und angetrieben. Dichtungen 9 zwischen Dichfzyltnder und
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Ofenwand bzw. Dichtungen 10 zwischen Querbalken und Dichtzylinder sorgen für
eine Abdichtung des Ofenraurns.
Abbildung 2 zeigt den Schnitt A-A durch Abbildung 1.
Die erfindungsgemfciße Lösung ermöglicht es, daß bei der "Durchführung des Querbalkens
nur schmale Schlitze entstehen, die ihre Schlitzbreite während der gesamten Hubbalkenbewegung nicht verändern. Bei.den Relativbewagungen von Querbalken
und Dichtzylinder einerseits sowie von Dichtzylinder und Ofenwand andererseits
handelt es sich nämlich um Drehbewegungen von Kreiszylindern, deren Achsen
in dem dazugehörigen Gegenstück festliegen. Die sich ergebenden tiefen und schmalen
Schlitze bewirken eine gute VAirmeisolation, so daß die den Rauchgasdurchtritt
verhindernden außenliegenden zusätzlichen Schlitzdichtungen 9 und 10 im kalten
Teil liegen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird eine Ausführung vorgeschlagen, bei der
die Querbalken auf beiden Seiten auf einem durchgehenden Tragrahmen gegen seitliches
Verschieben und Abheben gesichert aufgelagert sind, ein Querbalken mit dem
durchgehenden Tragrahmen fest verbunden ist, der durchgehende Tragrahmen auf Exzentern
gelagert und von diesen angetrieben ist, die Dichtzylindern über Lager am
Ofen bzw. Fundament befestigt sind und von den Querbalken durch deren Bewegung in Drehung versetzt werden. Der Dichtzylindern ist dabei erfindungsgemäß gegenüber
dem Cfen und der Querbalken gegenüber dem Dichtzylinder mittels Dichtung
abgedichtet, wobei die Lagerungen außerhalb des Ofens angeordnet sind.
Abbildung 3 zeigt eine derartige Ausführung ! η der Ansicht auf die Seitenwand,
Abbildung 4 den Schnitt A-A durch Abbildung 3. Dabei bezeichnet 1 den Hubbalken,
2 den Querbalken, 6 die Ofenwand, 7 den Dichtzylinder, der mit Hilfe
der Führung 11 und der Lager 12 an der Ofenwand aufgelagert ist und vom Querbalken
2 über das Lager 13 in Drehung versetzt wird. Der Querbalken 2 ist auf dem durchgehenden Tragrahmen 14 aufgelagert.
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Der Antrieb des durchgehenden Tragrahmens 14 erfolgt beidseitig mit Hilfe von
Exzentern 15, die durch Wc!!Cr. 16 ~.iieir.Gr,dsr verbunden sind. Diese VVe!!en
können durch Elektro- oder Hydraulikmotoren o.a. unter Zwischenschaltung
entsprechender Untersetzungsgetriebe angetrieben, werden. Infolge der großen
Kräfte bzw. Momente auf der Exzenterwelle und infolge des großen Untersetzungsverhältnisses
werden diese Getriebe aber sehr teuer. Es wird daher erfindungsgetnäß weiter vorgeschlagen, dcß die Exzenter unmittelbar von Hydraulikzylindern
angetrieben werden. In Abbildung 3 und 4 sind diese Zylinder mit 17, der Bock zur Aufhängung der Zylinder mit 18 bezeichnet. Die Zylinder
17 für die großen Hub- und Senkkräfte des Hubbalkensystems können dabei
auf beiden Seiten des Cfens mit einem Winkel zueinander angeordnet werden, so daß der obere und untere Totpunkt, bei dem nur kleine horizontale Kräfte aufzubringen
sind, überwunden werden kann. Die Zylinder 17 können aber auch aüe
senkrecht angeordnet werden, wobei die Überwindung der oberen und unteren Totpunkte
von einem zusätzlichen, horizontal angeordneten Zylinder übernommen wird. Die hydraulischen Zylinder 17 ermöglichen eine wenig aufwendige und daher kostengünstige
Übersetzung der Leistung der schnellaufenden Antriebsmotoren in die
langsame Bewegung des große Kräfte aufnehmenden Hubbalkensystems.
In weiterer Ausbildung wird vorgeschlagen, daß der durchgehende Tragrahmen nur
mit einem Exzenterpaar gelenkig verbunden ist und auf den übrigen Exzentern,in
Cfenlängsrichtung verschiebbar/nur aufliegt, wobei die Hydraulikzylinder durch
eine hydraulische Gleichlaufeinrichtung angetrieben sind. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß Montageungenauigkeiten und maßliche Veränderungen während
des Betriebes infolge von Erwärmungsdehnung, Verschleiß und dergl. die Lagerungen
nicht zusätzlich belasten und daher die genaue Einhaltung der für den HubbaSkenofenbetrieb
wichtigen Schrittlänge auch auf die Dauer gewährleistet ist.
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Claims (1)
- I Schutzans-prüche; 1. Hubbalkenofen, dessen Hub- und Pestbalken aus wasserge-f gekühlten Rohren bestehen, mit Beheizung des WärmegutsI von oben und von unten, dadurch gekennzeichnet, daß dieI Hubbalken eine kreisförmige Bewegung ausführen und aufI die gleiche Bewegung ausführende, querliegende, wasser-1 gekühlte Querbalken aufgelagert sind, die durch die seit-I liehen Ofenwände geführt sind und dort auf dem Antriebs-u : . aggregat aufgelagert sind, wobei die Abdichtung derI Durchführung der Querbalken in der Ofenwand mit HilfeJ . feuerfester Dichtzylinder erfolgt, deren gedachte AchseI mit derjenigen der Kreisbewegung des betreffenden Quer-I balkens identisch ist und wobei die Querbalken durch die: Dichtzylinder geführt sind.1 2. Hubbalkenofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,Ί daß jeder Querbalken mit seinen beiden Enden außerhalbdes Ofens auf Exzentern gelagert ist, die Dichtzylinder unmittelbar an den Wellen, die zu den Exzentern gehören, befestigt sind und die Exzenter einzeln oder gemeinsam angetrieben sind.'ä 3. Hubbalkenofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,'■| daß die Querbalken auf beiden Selten auf einem durchge-I henden Tragrahmen, gegen seitliches Verschieben und Ab-I heben gesichert, aufgelagert sind, ein Querbalken mit7030775 02.oa78' " ■ " 13. 8. 1970N 4414/W— D —dem durchgehenden Tragrahmen fest verbunden ist, der dui'chgehende Tragrahmen auf Exzentern gelagert und von dieisen angetrieben ist, die Dicht zylinder über Lager am Ofen bzw. Fundament befestigt sind und von den Querbalken durch deren Bewegung in Drehung versetzt werden.4. Hubbalkenofen nach den Ansprüchen 1 und 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter auf denen der Tragrahmen gelagert ist, von Hydraulikzylindern angetrieben werden.5. Hubbalkenofen nach den Ansprüchen ;, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen mit einem Exzenterpaar gelenkig verbunden ist, während er auf den übrigen Exzentern in Ofenlängsrichtung verschiebbar aufliegt, wobei die vorzugsweise senkrecht angeordneten Hydraulikzylinder durch eine hydraulische Gleichlaufeinrichtung angetrieben werden.6. Hubbalkenofen nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtzylinder gegenüber dem Ofen und dei* Querbalken gegenüber dem Dichtzylinder mittels Dichtungen abgedichtet ist und die Lagerungen des Dichtzylinders und des Querbalkens außerhalb des Ofens angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707030775 DE7030775U (de) | 1970-08-17 | 1970-08-17 | Hubbalkenofen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707030775 DE7030775U (de) | 1970-08-17 | 1970-08-17 | Hubbalkenofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7030775U true DE7030775U (de) | 1978-03-02 |
Family
ID=31955102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707030775 Expired DE7030775U (de) | 1970-08-17 | 1970-08-17 | Hubbalkenofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7030775U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5074965A (en) * | 1989-12-22 | 1991-12-24 | Valmet-Karhula Inc. | Single-layer or multi-layer headbox for wide flow range with adjustable bypass flow guide |
| US5082530A (en) * | 1989-12-22 | 1992-01-21 | Valmet-Karhula Inc. | Method and device in headbox of paper, board or pulp drying machine |
-
1970
- 1970-08-17 DE DE19707030775 patent/DE7030775U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5074965A (en) * | 1989-12-22 | 1991-12-24 | Valmet-Karhula Inc. | Single-layer or multi-layer headbox for wide flow range with adjustable bypass flow guide |
| US5082530A (en) * | 1989-12-22 | 1992-01-21 | Valmet-Karhula Inc. | Method and device in headbox of paper, board or pulp drying machine |
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