DE1289859B - Vorschubvorrichtung fuer einen Hubbalkenofen - Google Patents
Vorschubvorrichtung fuer einen HubbalkenofenInfo
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Description
fächer und ohne nennenswerte Verzögerungen des Arbeitsablaufes warten zu können, was natürlich
umständlicher ist, wenn die Oberkanten des Hubbalkens und der Festbalken sägezahnförmig aus-5
gebildet sind und infolgedessen auch eine Reinigung der gegeneinander verschieblichen Teile von Zunderoder
Schlackeresten besonders umständlich ist.
Sohleausnehmungen am Ofen fest angeordneten Zapfen herum aus der Ofensohle herauszuschwenken
und außerhalb des Ofenraumes zugänglich ist.
Die vorgeschlagene Vorschubvorrichtung kann also jederzeit und ohne, daß irgendwelche Montagemaßnahmen
erforderlich wären, aus der Arbeitsstellung des Ofens herausgeschwenkt und mit allen
daran beteiligten Konstruktionselementen zugänglich
hinaustretend, das Ofengut von diesen abhebt und io auch eine rasche Reinigung unabhängig von den
dann schrittweise in Vorschubrichtung wieder auf Ofentemperaturen ermöglicht, ergibt sich bei der
die Festbalken absetzt, wobei vorzugsweise zwei eingangs genannten Konstruktionsform mit einem
einen Mauerwerkstreifen einschließende Träger den Trägerpaar für den Hubbalken, das auf zwei
Hubbalken bilden und fest angeordnet sind auf zwei weiteren und durch einen Druckzylinder auf
weiteren Trägern, die gemeinsam nach Art einer 15 mehreren Gleitrollen verschiebbaren Trägern durch
Gleitbühne durch einen Druckzylinder auf mehreren Druckzylinder auf Gleitrollen verschiebbar ist, die
Gleitrollen verschiebbar sind, welche ihrerseits ge- ihrerseits gemeinsam schwenkbar sind, gemäß der
meinsam durch die Schubstange eines zweiten Erfindung dadurch, daß die Gleitrollen an einem
Druckzylinders ausschwenkbar sind. dritten Trägerpaar angeordnet sind, das als Stütz-
Bei den bisher bekannten Vorschubvorrichtungen 20 geräst die gesamte Hubbalkenanordnung trägt und
dieser Art kann die Rollbewegung des Hubbalkens mitsamt den Druckzylindern um einen außerhalb der
durch Schwenkhebel erfolgen, die an dessen Unterseite angreifen. Es ist auch bekannt, über Gleitrollen
angreifende Schwenkhebel zu verwenden, während
zu dessen Verschiebung in horizontaler Richtung zu- 25
sätzliche Mittel, vorzugsweise hydraulische Druckzylinder, dienen. Grundsätzlich ist es für die Vorschubbewegung natürlich gleichgültig, ob zwei einen
Mauerwerkstreifen einschließende Träger den Hubbalken bilden, da der Hubbalken ebensogut aus 30 gemacht werden. Dies läßt sich gemäß der Erfindung einem das Mauerwerk einschließenden Träger be- dadurch erreichen, daß die das Stützgerät der Hubstehen könnte, der sich mit zwei Auflagern auf dem balkenanordnung bildenden Träger fest auf einem Träger abstützt. Zapfenlager aufruhen, an dessen Lagerzapfen das
angreifende Schwenkhebel zu verwenden, während
zu dessen Verschiebung in horizontaler Richtung zu- 25
sätzliche Mittel, vorzugsweise hydraulische Druckzylinder, dienen. Grundsätzlich ist es für die Vorschubbewegung natürlich gleichgültig, ob zwei einen
Mauerwerkstreifen einschließende Träger den Hubbalken bilden, da der Hubbalken ebensogut aus 30 gemacht werden. Dies läßt sich gemäß der Erfindung einem das Mauerwerk einschließenden Träger be- dadurch erreichen, daß die das Stützgerät der Hubstehen könnte, der sich mit zwei Auflagern auf dem balkenanordnung bildenden Träger fest auf einem Träger abstützt. Zapfenlager aufruhen, an dessen Lagerzapfen das
Die in einem Hubbalkenofen bekanntlich auf obere Ende eines als Zahnstange ausgebildeten
Temperaturen bis zu etwa 1350° C zu erwärmenden 35 Stützarmes angreift, der durch ein motorgetriebenes
Metallteile sollen mit gleichmäßigem Vorschub und Ritzel gegenüber dessen ortsfest gelagerter Antriebsin
vielen Fällen auch unter gleichmäßiger Drehung
um ihre Längsachse den Ofenraum durchwandern.
Bleibt die Vorschubvorrichtung infolge einer Betriebsstörung stehen, so ist nicht nur das Ofengut 40
durch Überhitzung gefährdet, sondern vor allem die
Instandsetzung der häufig nur durch Zunderabfälle
des durchgeführten Ofengutes betriebsunfähig gewordenen Vorschubvorrichtung außerordentlich aufwendig. Der Innenraum des Ofens muß abgekühlt 45 ablauf der im Ofen zu glühenden Metallteile räumwerden, was einen erheblichen Zeitaufwand fordert, lieh nicht eingreift. Auch kann eine Überhitzung des und die innerhalb des räumlich beengten Innen- Ofeninnenraumes durch kurzzeitiges Ausschwenken raumes notwendig werdenden Arbeiten sind außer- der gesamten Hubbalkenanordnung in einfacher ordentlich beschwerlich. Weise beseitigt und die Hubbalkenanordnung selbst
um ihre Längsachse den Ofenraum durchwandern.
Bleibt die Vorschubvorrichtung infolge einer Betriebsstörung stehen, so ist nicht nur das Ofengut 40
durch Überhitzung gefährdet, sondern vor allem die
Instandsetzung der häufig nur durch Zunderabfälle
des durchgeführten Ofengutes betriebsunfähig gewordenen Vorschubvorrichtung außerordentlich aufwendig. Der Innenraum des Ofens muß abgekühlt 45 ablauf der im Ofen zu glühenden Metallteile räumwerden, was einen erheblichen Zeitaufwand fordert, lieh nicht eingreift. Auch kann eine Überhitzung des und die innerhalb des räumlich beengten Innen- Ofeninnenraumes durch kurzzeitiges Ausschwenken raumes notwendig werdenden Arbeiten sind außer- der gesamten Hubbalkenanordnung in einfacher ordentlich beschwerlich. Weise beseitigt und die Hubbalkenanordnung selbst
Die Erfindung geht von einer bereits bekannten 50 sehr wirksam gegen Überhitzung geschützt werden.
Konstruktion aus, welche gegenüber den allgemein Dazu wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeüblichen
und mit Exzenterscheiben arbeitenden Vor- schlagen, daß jeder der über die Ofensohle hinausschubvorrichtungen
einen Hubbalken hat, der so- reichenden Festbalken und der mit dem einwohl
in horizontaler als auch in vertikaler Richtung geschlossenen Mauerwerkstreifen den Hubbalken
unabhängig wählbare Bewegungen durch ent- 55 bildenden Träger mit seiner der Ofensohle entgegensprechende
hydraulische Stellzylinder auszuführen gesetzten Unterseite fest auf einem Zwischenträger
vermag. Die bekannte Konstruktion hat zwar keinen aufsitzt, der sich zwischen zwei benachbarten und
sägezahnförmig ausgebildeten Hubbalken und damit seinem Querschnitt angepaßten Kühlwasserleitungen
nicht die Möglichkeit, vierkantige Stahlblöcke erstreckt. Da bei der vorgeschlagenen Vorschubschrittweise
zu kippen, es sind jedoch zu diesem 60 vorrichtung auch die Druckzylinder mit aus dem
Zweck auch solche Hubbalken bekannt, die säge- Ofen herausgeschwenkt und dazu in bekannter Weise
zahnförmige Oberkanten haben. Auch von dieser mit flexiblen Anschlußschläuchen für die Druckvorteilhaften
Ausführungsform geht die Erfindung flüssigkeit versehen sind, ist es ein leichtes, die gevorzugsweise
aus, obwohl selbstverständlich die nannten Kühlwasserleitungen ebenfalls über flexible
Arbeitsweise des Vorschubantriebes davon nicht ab- 65 Anschlußschläuche laufend mit Kühlwasser zu verhängig
ist. Die der Erfindung zugrunde liegende tech- sorgen, so daß die zu wartenden Konstruktionsteile
nische Aufgabe besteht darin, eine Vorschubvorrich- auch beim Herausschwenken der Vorrichtung aus
tung der vorstehend genannten Art wesentlich ein- der Ofensohle sehr rasch abgekühlt zur Verfügung
welle, zwischen Rollen eines Schwenkrahmens laufend, verschiebbar ist und als Stellglied der Hubbalkenanordnung
dient.
Ein besonderer Vorteil der vorgeschlagenen Vorschubvorrichtung besteht darin, daß die gesamte
Hubbalkenanordnung in den unterhalb des Ofens zur Verfügung stehenden Raum abgeschwenkt wird
und somit deren Wartung auch in den Fertigungs-
3 4
stehen. Auch in diesem Falle besteht also die einzige Druckzylindern 48 und 36 um einen außerhalb der
zum Ausschwenken der Hubbalkenanordnung er- Sohlenausnehmungen 8 am nicht näher dargestellten
forderliche Maßnahme darin, den Antriebsmotor des Ofen fest angeordneten Zapfen 16 herum aus der
Ritzels einzuschalten, das mit dem Stützarm der An- Ofensohle 7 herauszuschwenken und außerhalb des
Ordnung kämmt und diese nach Belieben senkt oder 5 Ofenraumes zugänglich. Dieser Zustand ist in F i g. 1
anhebt. durch eine strichpunktierte Konturlinie angedeutet.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des In der voll ausgezeichneten Lage ruht das dritte
Erfindungsgegenstandes eine Vorschubvorrichtung Trägerpaar 15 jeweils auf einem Stützlager 18. Die
in zwei zueinander senkrechten Teilschnitten durch Stützlager 18 umschließen einen Zapfen 19, den ein
einen Hubbalkenofen dargestellt. Es zeigt in ver- io Träger 20 abstützt. Dieser ist zwischen drei Rollen
kleinertem Maßstab 21 gleitend geführt, die gemeinsam an einem
Fig. 1 den Längsschnitt nach LinieI-I in Fig. 2 Rahmen 20 drehbar gelagert sind, welcher um einen
sowie Drehzapfen 23 verschwenkbar angeordnet ist. Der
Fig. 2 den Querschnitt nach Linie H-II in Fig. 1. Zapfen 23 ist in Lagern 24 drehbar, die am Mauer-
Die erfindungsgemäße Vorschubvorrichtung nach 15 werk 1 des Ofens befestigt sind, und wird durch
F i g. 1 ist in einem nicht näher dargestellten Hub- einen Motor 25 über ein Untersetzungsgetriebe 26
balkenofen am Mauerwerk 1 abgestützt. Dazu ist ein eingestellt. Hierzu ist auf dem Zapfen 23 ein Ritzel
Teil der Ofendecke 2 eingezeichnet, die in gewölbter 27 festgekeilt, das mit einer am Träger 20 befestigten
Form den Ofenraum in zwei Zonen einteilt, eine Zahnstange 28 kämmt sowie die Höhe des Trägers
Vorwärmezone 3 im Anschluß an den nicht dar- 20 20 und damit die gesamte Hubbalkenanordnung vergestellten
Einlaß und die eigentliche Wärmezone 4. stellt.
In der Vorwärmezone 3 ist die Ofensohle 5 in be- Andererseits ist am dritten Trägerpaar 15 eine
kannter Weise geneigt. Zur leichteren Förderung des Gruppe von drei Drehzapfen in Abständen von-
Ofeneinsatzes steht eine stark geneigte Ebene 6 eines einander angeordnet, um die jeweils Winkelhebel mit
entsprechenden Sohlenabschnittes 7 nach F i g. 2 25 den beiden Armen 31 und 32 schwenkbar sind. Die
durch Längsschlitze 8 von den mit der erfindungs- Arme 31 sind endseitig über Zapfen 33 mit Muffen
gemäßen Vorschubvorrichtung beweglichen Bau- 34 gelenkig verbunden, die an der Schubstange 35
teilen getrennt und durch Festbalken 9 begrenzt zur festgekeilt und samt dieser durch den Druckzylinder
Verfügung. Wie F i g. 1 zeigt, sind die Festträger 9 36 in Längsrichtung verstellt werden können. Der
mit sägezahnförmigen Oberkanten 10 versehen und 30 Druckzylinder 36 erhält die hydraulische Stellkraft
zum ausgangsseitigen Sohlenabschnitt 7 im Winkel über eine Druckleitung 38, die an einem nicht dar-
der geneigten Ebene 6 abgeschrägt, so daß die den gestellten Behälter angeschlossen ist. Die anderen
Ofen durchwandernden Einsatzteile 58 α bis 58 e Arme 32 der genannten Winkelhebel tragen an je
diesen schließlich in bekannter Weise durch ihr einem Zapfen 39 zwei Gleitrollen 40, welche die
Eigengewicht verlassen können. 35 Träger 41 abstützen und über diese auf die Hub-
Zu beiden Seiten jedes mit den beiden Festbalken balken 45 und das von diesen eingeschlossene
10 nach F i g. 2 verbundenen Metallteils 11 sind die Mauerwerk 46 nach F i g. 2, welches nach oben hin
Innenwände 12 und Außenwände 13 geschlossener die gleiche Sägezahnform 46 α aufweist wie der
Kühlwasserräume im Schnitt dargestellt, wodurch die Träger 45 und mit diesen gemeinsam den eigent-
Festbalken 10 während des Ofenbetriebes in be- 40 liehen Hubbalken bildet.
kannter Weise ständig gekühlt werden können. Ein Am hinteren schwenkbaren Ende des Hubbalkens
den Festbalken 10 endseitig angepaßtes und über 45, 46 ist ein Zapfen 47 angelenkt, an welchem die
den Sohlenabschnitt 7 hinausgehendes Mauerwerk 14 nicht dargestellte Kolbenstange des Druckzylinders
schließt sich ausgangsseitig an. Die genannten Teile 48 angreift, welcher über einen Drehzapfen 49 an
sind ortsfest. 45 einem Stützlager 50 angelenkt und über eine bieg-
Unterhalb der beiden Festbalken 10 ist die er- same Druckleitung 51 mit einem nicht dargestellten
findungsgemäße Vorschubvorrichtung angeordnet, Stelldruckbehälter verbunden ist.
die dazu dient, den gleichfalls nach oben hin säge- Jede Einheit der durch die Druckzylinder 36 und
zahnförmig ausgebildeten, im Querschnitt aus F i g. 1 48 in Rollbewegungen versetzbaren Träger 15 ist zur
ersichtlichen Hubbalken 45 in der vorgeschlagenen 50 Seite hin abgedeckt von einem Blech 52, welches am
Weise zu bewegen. Beim Ausführungsbeispiel sind zweiten und den eigentlichen Hubbalken 45, 46
dazu nach F i g. 2 zwei gleichförmige metallische tragenden Trägerpaar 41 befestigt ist und mit seinem
Hubbalken 45 vorgesehen, die einen entsprechenden zweimal abgewinkelten Endabschnitt 53 einen offenen
Mauerwerkstreifen46 einschließen und ebenfalls in Kühlwasserraum bildet, in den nach Fig. 2 ein
fester Verbindung mit Metallteilen 44 stehen, welche 55 Blech 54 hineintaucht, welches mit T-Trägern 55 des
beiderseitig gekühlt werden. Dazu sind die Außen- Ofens fest verbunden ist, die auf dem Mauerwerk 1
wände 42 und die Innenwände 43 der betreffenden aufruhen.
paarweise angeordneten und in sich geschlossenen Im Unterteil des Ofens sind Seitentüren 56 vor-Kühlwasserräume
jeweils im Querschnitt in F i g. 2 gesehen, die den Zugang zum abgesenkten Hubdargestellt.
Außerdem sind die Hubbalken 45 auf 60 balken 45,46 ermöglichen.
zwei weiteren Trägern 41 fest angeordnet, die ge- Der somit in seinen wesentlichen Teilen bemeinsam
nach Art einer Gleitbühne durch einen schriebene Aufbau der erfindungsgemäßen Vor-Druckzylinder
48 in der aus F i g. 1 ersichtlichen Schubvorrichtung arbeitet wie folgt: Wenn der Hub-Weise
auf mehreren Gleitrollen 40 verschiebbar und balken 45,46 die Stellung nach F i g. 1 einnimmt,
diese ihrerseits gemeinsam durch die Schubstange 35 65 werden die aus der Vorwärmezone 3 zugeführten
eines zweiten Druckzylinders 36 ausschwenkbar sind. Vierkantblöcke beispielsweise durch nicht darge-Dieses
dritte Trägerpaar 15 trägt als Stützgerüst die stellte Stößel über die Sohle 5 vorgeschoben bis in
gesamte Hubbalkenanordnung und ist mitsamt den die Nähe der eigentlichen Wärmezone 4.
Wenn ein Barren 58 α das Ende der Sohle 5 erreicht, fällt er in die mit 58 6 bezeichnete Lage
beiderseits endseitig in die sägezahnförmigen Oberkanten 10 der Festbalken 9 hinein.
Am Ende einer vorbestimmten Zeitdauer setzt dann schrittweise die bei sägezahnförmigen Hubbalken
bekannte Rollbewegung ein, wodurch der zu erwärmende Block schrittweise über die Stellungen
58 c bzw. 58 d in die Lage 58 e fällt und sich bei jedem Schritt auch um eine Vierteldrehung um seine
Achse derart bewegt, daß eine gleichmäßige Durchwärmung des Blockmaterials im Hubbalkenofen erreicht
wird. Dazu wird der betreffende Vierkantblock jeweils in Richtung des Pfeils Z1 durch den Hubbalken
45, 46 aus seiner Ruhelage auf den Festbalken weit genug herausgeschoben, so daß er anschließend
nach dem Untertauchen des Hubbalkens 45, 46 in den folgenden Ausschnitt der sägezahnförmigen
Oberfläche 10 der Festbalken 9 gelangt. Der Hubbalken 45,46 bewegt sich dabei in Richtung
des Pfeils /2 wieder zurück. Unter periodischer Wiederholung dieses Vorganges rücken die in F i g. 2
gestrichelt dargestellten Blöcke 58 b schrittweise und gleichmäßig durchwärmt bis zum Ofenausgang.
Wenn man die erfindungsgemäße Vorschubeinrichtung warten will oder Störungen zu beseitigen
hat, kann dies praktisch ohne Einfluß auf den Betriebszustand und auch ohne die gerade im Ofen
vorhandenen Blöcke durch Einschalten des Motors 25 geschehen. Dieser senkt in der beschriebenen
Weise den Träger 20 und damit die um den Zapfen 16 schwenkbare Gesamtanordnung herab, bis diese
schließlich auf einem Anschlag 57 in der strichpunktierten Stellung aufruht. Der unmittelbare Zugang
und die Wartung sind dadurch möglich, statt der genannten Türen 56 am einfachsten durch entsprechende
Tore im Mauerwerk 1 nach F i g. 2.
Daraus ergibt sich zusätzlich der Vorteil, daß die erfindungsgemäße Vorschubvorrichtung in Hubbalkenofen
Verwendung finden kann, ohne daß die übrige Ofenkonstruktion geändert werden muß. Dabei
erleidet die Arbeitsweise des betreffenden Hubbalkenofens keinen Nachteil, weil der zur Schwenkbewegung
des Hubbalkens 45, 46 nach unten benötigte Bewegungsraum in der normalen Arbeitsstellung
des Ofens in einfacher Weise durch ein gleichfalls schwenkbar angeordnetes Sohlenstück T
des Sohlenabschnittes 7 verschlossen ist. Dieses Endstück?' steht nicht in Verbindung mit dem eigentlichen
Hubbalken 45, 45', sondern ist starr am dritten Trägerpaar 15 angeordnet und wird beim
Absenken der Gesamtanordnung mit aus dem Ofenraum entfernt. Arbeiten lassen sich an der abgesenkten
Vorrichtung leicht ausführen, weil diese nur geringe Temperaturen annimmt und zu beiden Seiten
ausreichend Platz gegenüber dem Mauerwerk 1 zur Verfügung steht und weil darüber hinaus das Mauerwerk
46 infolge der Flüssigkeitskühlung an den seitlichen Trägern 45 des Hubbalkens keine lästig hohen
Betriebstemperaturen erreicht, den Ofenraum jedoch wirksam nach unten hin abschirmt.
Im Gegensatz zur beschriebenen Ausführungsform kann die den beweglichen Teilen durch das Zusammenwirken
der Druckzylinder 46 und 48 erteilte Bewegung beispielsweise derart abgeändert werden,
daß sich der Hubbalken zuerst nach oben hebt und dann nach vorn schiebt, um die eingelegten Blöcke
b ohne Wendung weiterzufördern. Ebenso können die Steuerorgane für das Senken und Anheben der
Vorschubvorrichtung durch gleichwertige und anders konstruierte Einrichtungen ersetzt werden.
Beim vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wurde angenommen, daß der Ofen 2 mit
dem Mauerwerk 46 gemeinsam den Hubbalken bildenden Träger 45 umfaßt, die mit zu beiden
Seiten angeordneten Festbalken 10 zusammenarbeiten. Es sind jedoch in gleicher Weise auch Hubbalkenofen
mit Vorschubvorrichtungen ausrüstbar, die in schmaler Bauweise nur aus einem Satz erfindungsgemäß
angeordneter Träger bestehen oder die in anderen Fällen mehrere und miteinander zusammenwirkende
Hubbalkenvorrichtungen umfassen, welche in der erfindungsgemäßen Weise verschwenkbar
ausgebildet sind und entweder gemeinsam synchron arbeiten zum Vorschub biegeempfindlicher
Einsatzteile großer Länge oder auch zueinander verschiedene Bewegungen ausführen können.
Claims (3)
1. Vorschubvorrichtung für einen Hubbalkenofen, zwischen deren mit sägezahnförmigen Oberkanten
kammartig über die Ofensohle hinausragenden Festbalken in einer Längsausnehmung der Sohle ein Hubbalken mit ähnlichem Oberkantenprofil
versenkt und durch je einen Druckzylinder sowohl horizontal als auch vertikal derart
verschiebbar angeordnet ist, daß er unter Rollbewegungen, zeitweilig über die Festbalken
hinaustretend, das Ofengut von diesen abhebt und dann schrittweise in Vorschubrichtung wieder auf
die Festbalken absetzt, wobei vorzugsweise zwei einen Mauerwerkstreifen einschließende Träger
den Hubbalken bilden und fest angeordnet sind auf zwei weiteren Trägern, die gemeinsam nach
Art einer Gleitbühne durch einen Druckzylinder auf mehreren Gleitrollen verschiebbar sind,
welche ihrerseits gemeinsam durch die Schubstange eines zweiten Druckzylinders ausschwenkbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitrollen an einem dritten Trägerpaar (15)
angeordnet sind, das als Stützgerüst die gesamte Hubbalkenanordnung trägt und mitsamt den
Druckzylindern (48 und 36) um einen außerhalb der Sohlenausnehmungen (8) am Ofen fest angeordneten
Zapfen (16) herum aus der Ofensohle (7) herauszuschwenken und außerhalb des Ofenraumes
zugänglich ist.
2. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Stützgerüst
der Hubbalkenanordnung bildenden Träger (15) fest auf einem Zapfenlager (18) aufruhen, an dessen
Lagerzapf en (19) das obere Ende eines als Zahnstange (28) ausgebildeten Stützarmes (20)
angreift, der durch ein motorgetriebenes Ritzel (27) gegenüber dessen ortsfest gelagerter Antriebswelle (23), zwischen Rollen (21) eines
Schwenkrahmens (22) laufend, verschiebbar ist und als Stellglied der Hubbalkenanordnung dient.
3. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der
über die Ofensohle (7) hinausreichenden Festbalken (9) und der mit dem eingeschlossenen
Mauerwerkstreifen (46) den Hubbalken bildenden Träger (45) mit seiner der Ofensohle (7) ent-
gegengesetzten Unterseite fest auf einem Zwischenträger (U bzw. 12) aufsitzt, der sich zwischen
zwei benachbarten und seinem Querschnitt angepaßten Kühlwasserleitungen (13 bzw. 43) erstreckt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR781606A FR1228057A (fr) | 1958-12-12 | 1958-12-12 | Perfectionnements aux fours de réchauffage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1289859B true DE1289859B (de) | 1969-02-27 |
Family
ID=8709232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1959S0066240 Pending DE1289859B (de) | 1958-12-12 | 1959-12-12 | Vorschubvorrichtung fuer einen Hubbalkenofen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1289859B (de) |
| FR (1) | FR1228057A (de) |
| LU (1) | LU38018A1 (de) |
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0
- LU LU38018D patent/LU38018A1/xx unknown
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1958
- 1958-12-12 FR FR781606A patent/FR1228057A/fr not_active Expired
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1959
- 1959-12-12 DE DE1959S0066240 patent/DE1289859B/de active Pending
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|---|---|
| FR1228057A (fr) | 1960-08-26 |
| LU38018A1 (de) |
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