DE7030592U - Klosettbuerste, gegebenenfalls mit spuelrandbuerste. - Google Patents
Klosettbuerste, gegebenenfalls mit spuelrandbuerste.Info
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Description
Man kennt Klosettbürsten, deren Handgriff aus eiber DesinfektioBS-mittelflasche aus flexiblem Material besteht. Solche Klosettbürsten sind vielfach auch mit einer Spülrandbürste ausgerüstet.
Die Desinfektionsmittel!lasche wird mit ihrer Austrittsöffnung
mit dem Bürstenstiel flüssigkeitsdicht verbunden. Der Stiel
selbst ist hohl ausgebildet, so daß eine Flüssigkeitsleitung im Bürstenstiel und im Bürstenkopf von der Desinfektionsmittelflasche bis zum Bürstenkopf bzw. bis zu der Spülrandbürste gegeben ist.
Bei der Benutzung dieser Klosettbürste wird mit der Hand ein Druck auf die flexible Desinfektlonsaittelflasche ausgeübt, über
die im Stiel befindliche Flüssigkeitsleitung wird damit das flüssige Desinfektionsmittel in den Borstenbesatz des Bürstenkopfes oder aber in den Borstenbesatz der Spülrandbürste gefördert, so daß bei dem mechanischen Reinigungsvorgang mittels
der Burete auch gleichzeitig das flüssige Desinfektionsmittel
bzw. flüssige Reinigungsmittel unmittelbar an der zu reinigenden Stelle zur Verfügung steht. Diese Gleichzeitigkeit des
mechanischen Reinigungsvorganges mit dem Wirksamwerden z.B.
des Desinfektionsmittels hat sich als ganz besonders nützlich erwiesen bei dem Gebrauch einer solchen Bürste.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung dieser
meistens aus Kunststoff bestehenden Klosettbürste zu "erein-
—2—
β amFerntprecher haben keine rethttver
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fachen. Hierzu soll die Mittelbohrung im BUrstenstiel und im Bürstenkopf UberflW««i£ «rei»acht- werden, Stafcfcdessen soll eine
Flüssigkeitsleitung von der Deeinfektioneflasche bis in den
Bürstenkopf bzw. bis in den Boratenbesatz der Spülrandbürste geschaffen werden, die in einer solchen Weise vorgesehen ist,
daß das flüssige Desinfektione- oder Reinigungsmittel nicht mit dem Material der Klosettbürste in Verbindung kommen kann.
Demzufolge besteht die Neuerung darin, daß die Flüssigkeitsleitung
aus einem Schlauch besteht, der in einer Längsnut an der Oberseite des Bürstenkörper und des Bürstenstieles eingelegt
ist. Dieser Schlauch kann aus einem säurefesten Kunststoff bestehen» so da8 die Klosettbürste durch das flüssige Desinfektions-
oder Reinigungsniittel nicht beschädigt werden kann. Die
Herstellung der Klosettbürste mit einer solchen Längsnut für den Flüs8igkeit88chlacuh gerade auch in Kunststoff ist wesentlich
einfacher als die Schaffung einer solchen Klosettbürste mit einer Mittelbohrung als Flüssigkeitsleitung.
Wichtig ist es, daB das flüssige Desinfektions- oder Reinigungsmittel
nicht ungewollt aus dem freien Schlauchende in den Borstenbesatz des Bürstenkopfes oder der Spülrandbürste
austreten kann. Deshalb ist gemäß der Neuerung die Klosettbürste zusätzlich auch mit einem Absperrventil versehen.
Bevorzugt kann dieses Absperrventil am Griffende der Klosettbürste
angebracht werden, so daß dieses Absperrventil bei der Benutzung der Bürste bequem bedienbar ist. Dies kann in der
Weise geschehen, daß am Griffende des Bürstenstieles als Abc>>errventil
ein verschwenkbar gelagerter Verschlußhebel vorgesehen ist, dessen abgewinkeltes Ende in der Verschlußstellung
die Schlauchleitung zusammendrückt.
Man kann jedoch gemäß der Neuerung diese Wirkung des Absperrventils
auch dadurch erreichen, daß die Spülrandbürste unter Federwirkung am Bürstenkörper schwenkbar gelagert ist z.B.
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mittels eines Filrascharniers. Dies bedeutet, daß der Träger
des Borstenbesatzes der apüirandbürste, das Fümscharniei·
und auch der BUrstenkopf der Klosettbürste einstückig aus entsprechendem Kunststoffmaterial hergestellt ist. Bei einer
solchen schwenkbar durchgeführten Anordnung der SpUlrandbürste ist es möglich, in der Nichtgebrauchsstellung der SpUlrandbürste
die Schlauchleitung flUssigkeitsdicht abzuknicken.
Auf der Zeichnung sind zwei AusfUhrungsbelspiele dargestellt,
und zwar in Seitenansicht teilweise im Längsschnitt.
Die Klosettbürste nach Pig. 1 besteht aus dem Stiel 1, dem
Bürstenkopf 2, dem Borstenbesatz 3· An dem Bürstenkopf 2 ist
zum Beispiel mittels eines Filmscharnier» ** eine Spülrandbürste
5 angelenkt. An seinem freien Ende weist der BUrstenstiel 1 eine
Verstärkung 6 auf, die mit einem Innengevrinde 7 versehen ist. In dieses Innengewinde 7 wird das Ende 8 der aus flexiblem Material
bestehenden Desinfektionsmittelflasche 9 mit seinem Aussengewinde 10 in die Verstärkung 6 flUssigkeitsdicht eingeschraubt.
In den Bürstenstiel 1 bzw. in den Bürstenkopf 2 ist eine Längsnaht
11 vorgesehen. In diese Längsnaht 11 ist ein Schlauch 12 eingelegt, der einerseits mit dem Austrittsende 8 der Desinfektionsmittelflasche
9 und andererseits mit der Spü3 Handbürste verbunden ist. Beim Drücken auf die Desinfektionsmittelflasche 9,
die g.eichzeitig den Handgriff für die Klosettbürste darstellt,
wird das flüssige Desinfektionsmittel durch den Schlauch 12 hindurch bis in die Spülrandbürste gefördert. Hier kann dann
das Desinfektionsmittel bei dem Reinigungsvorgang des Beckens in die zu reinigende Stelle des Beckens abfliessen. Dieser
Schlauch 12 braucht nur einen kleinen Durchmesser auszuweisen und besteht iwecksmäßigerweise aus einen biegsamen und säurefesten
Kunststoif, so daß dieser Schlauch nicht etwa durch das Desinfek-
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tionsmittel beeinträchtigt wird.
Mit Ziffer 13 ist ein Winkelheoei dargestellt, der mit Stift In
in dem Lagerböckchen gelagert ist. Der Schenkel 13a des Winkelhebels 13 drückt gemäß Fig. 1 der Zeichnung auf den Schlauch 12.
Damit ist also ein Absperrventil gegeben. In der in Fig. 1 dargestellten Stellung des Schenkels 13a ist der Schlauch 12
völlig abgeschlossen, so daß nicht etwa ungewollt das Reinigungsmittel in die SpUlrandbUrete 5 ausfliessen kann. Der
Winkelhebel 13 mit dem Schenkel 13a stellt also ein Absperrventil für das Desinfektionsmittel dar. Beim Aufwärtsverschwenken dieses Winkelhebels um den Stift 14 wird der
als Flüssigkeitsleitung dienende Schlauch in seiner vollen Länge wieder freigegeben.
Das Ausführungsbeispiel nt»uh Fig. 2 stimmt weitgehend mit dem
AusfUhrungsbeispiel nach Fig. 1 überein. Auch in diesem Falle
besteht die Klosettbürste aus dem Stiel 1 mit dem Bürstenkopf 2 und dem Borstenbesatz 3. Mit Hilfe eines Scharniers, z.B. eines
Filmscharniers 4 ist wiederum die Spülrandbürste S schwenkbar an dem Bürstenkopf 2 angebracht. Das freie Ende des BUrstenstiels 1
weist wiederum eine Verstärkung 6 auf mit einem Innengewinde 7. In dieses Innengewinde 7 wird das Aussenende 8 der aus flexiblem
Material bestehenden Desinfektionsmittelflasche 9 mittels des Aussengewindes 10 eingeschraubt.
Es fehlt bei dem AusfUhrungsbeispiel nach Fig. 2 das Absperrventil, wie es durch den Winkelhebel ?3a, 13 gemäß Fig.-I gegeben ist. Der in der Längsnut 11 eingelagerte Schlauch 12 kann
bei diesem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 jedoch dadurch abgesperrt werden, daß die Spülrandbürste mittels einer Feder I3J
in dem Filmscharnier 4 gemäß der Zeichnung umgelegt wird. Man
erkennt, daß dadurch neben dem Filmscharnier 4 der aus Kunststoff
da
bestehende Schlauch 12 so abgeknickt wird, daß durch die Wirkung eines Absperrventils erreicht 1st.
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werden, dann ist es lediglich notwendig, die Spülrandbürste 5
z.B. mittels einer in iei* Zeichnung nicht dargestellten Handhab«
entgegen der Wirkung der Feder 13' entgegen dem Uhrzeigersinni.-wie
durch Doppelpfeileinzeichnung angedeutet - au verschwenken.
In an sich üblicher Weise wird bevorzugt die Klosettbürste, und zwar mit ihrem Stiel 1 und dem Borstenkopf 2 sowie der
Spülrandbürste 5 aus einem Kunststoff hergestellt. Der für diese Zwecke verwendete Kunststoff könnte durch das flüssige Desinfektionsmittel
angegriffen werden. Gerade aus diesem Grunde empfieOt
es sich, daß in der Nut 11 als Flüssigkeitsleitung ein säurefester Kunststoffschlauch 12 eingelegt ist, der die DesinfektioBemittelflasche
mit dem Borstenbesatz 3 oder aber mit dem Borstenbesatz der Spülrandbürste se "erbindet-* das das Desinfektionsmittel
mit der eigentlichen Klosettbürste überhaupt nicht in Berührung komat.
3chutzansprü «*
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Claims (3)
1. Klosettbürste, gegebenenfalls mit Spülrejidbürste, deren Handgriff
aus einer Desinfektionsmittelflasche aus flexiblem Material besteht, die mit dem die Austrittsöffnung aufweisenden
Ende mit dem Bürstenstiel flüssigkeitsdicht verbindbar ist, wobei der Stiel eine zum Bürstenkopf bzw. zur Spülrandbürste
führende Flüssigkeitsleitung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daS die Flüssigkeitsleitung aus einem Schlauch (12) besteht,
der in einer Längsnut (11) an der Oberseite des Bürstenkörpers und des Bürstenstiels eingelegt ist, wobei dieser Schlauch(l2)
das Austrittsende der Desinfektionsmittelflasche mit der Spülrandbürste (5) bzw. dem Bürstenkopf (2,3) verbindet.
2. Klosettbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Griffende (6) des Bürstenstiels (l) als Absperrventil ein
verschwenkbar gelagerter Verschlußhebel(lj5» 13a) vorgesehen
ist, dessen abgewinkeltes Ende (13&) in der Verschlußstellung
die Schlauchleitung (12) zusammendrückt.
3. Klosettbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülrandbürste (5) unter Federwirkung (13*) am Bürstenkörper
(2) schwenkbar z.B. mittels eines Filmscharniers (4) gelagert ist, wobei die Schlauchleitung (12) in der Nichtgebrauchssteilung
der Spülrandbürste (5) flüsslgkeifcsdicht abknickbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7030592U DE7030592U (de) | 1970-08-14 | 1970-08-14 | Klosettbuerste, gegebenenfalls mit spuelrandbuerste. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7030592U DE7030592U (de) | 1970-08-14 | 1970-08-14 | Klosettbuerste, gegebenenfalls mit spuelrandbuerste. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7030592U true DE7030592U (de) | 1970-12-23 |
Family
ID=34175800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7030592U Expired DE7030592U (de) | 1970-08-14 | 1970-08-14 | Klosettbuerste, gegebenenfalls mit spuelrandbuerste. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7030592U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19647270A1 (de) * | 1996-11-15 | 1998-05-20 | Rudolf Juengling | Handbürste, insbesondere Toilettenbürste |
| DE102022133503A1 (de) * | 2022-12-15 | 2024-06-20 | Grohe Ag | Toilettenbürste |
-
1970
- 1970-08-14 DE DE7030592U patent/DE7030592U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19647270A1 (de) * | 1996-11-15 | 1998-05-20 | Rudolf Juengling | Handbürste, insbesondere Toilettenbürste |
| DE102022133503A1 (de) * | 2022-12-15 | 2024-06-20 | Grohe Ag | Toilettenbürste |
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