DE702096C - Verfahren zum Verzahnen von Kegelraedern mit in der Laengsrichtung gekruemmten Zaehnen, die eine ueber die Zahnlaenge wechselnd verlaufende Profilverschiebung haben - Google Patents
Verfahren zum Verzahnen von Kegelraedern mit in der Laengsrichtung gekruemmten Zaehnen, die eine ueber die Zahnlaenge wechselnd verlaufende Profilverschiebung habenInfo
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- DE702096C DE702096C DE1937B0178800 DEB0178800D DE702096C DE 702096 C DE702096 C DE 702096C DE 1937B0178800 DE1937B0178800 DE 1937B0178800 DE B0178800 D DEB0178800 D DE B0178800D DE 702096 C DE702096 C DE 702096C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F17/00—Special methods or machines for making gear teeth, not covered by the preceding groups
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F9/00—Making gears having teeth curved in their longitudinal direction
- B23F9/08—Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob
- B23F9/082—Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob with a hob
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Description
Wie bekannt, werden.Kegelräder mit evolventisch gekrümmten Zähnen in der Weise
verzahnt, daß ein kegeliges Wälzwerkzeug, dessen Erzeugende des Teilkegels die Planradachse
in einem Winkel von 900 kreuzt, neben seiner Bewegung um seine Achse eine
Zusatzbewegung um die Planradachse erhält, wobei das Werkstück mit seinem Teilkegel
parallel zur Erzeugenden des Werkzeugteilkegeis eingestellt ist.
Die Kopf- und Fußlinien der Zähne verlaufen hierbei parallel zum Teilkegel und
haben, gemessen im Normalschnitt, in der ganzen Länge eine parallele Zahnstärke.
Da die Zahnspirale aus Kreisen besteht, die fortlaufend unterschiedliche Krümmungsradien
haben, werden bei den geringsten Verlagerungen der Kegelräder im Betriebszustand
nicht übereinstimmende Kreise in Be-
ao rührung gebracht „und dadurch die Zahnanlage
gestört, so daß starke Geräusche entstehen
und die Lebensdauer durch zu hohe spezifische Flächenbelastung vermindert.
Um diesen Nachteil zu beheben, zeigt der Erfindungsgegenstand ein Verzahnungsverfahren,
bei dem die Zähne in einem Winkel geneigt zum Teilkegel erzeugt werden. Die Zähne, die hierbei gleichfalls eine parallele
Höhe haben, erhalten jedoch, wie Abb. 1 zeigt, ein fortlaufend wechselndes Verhältnis zwisehen
Kopf und Fuß. Hierbei ist der Zahnkopf ι des Ritzels 2 am äußeren Durchmesser
3 in normaler Höhe und am inneren Durchmesser 4 mit einer Profilverschiebung
nach Plus ausgeführt worden. Bei dem Tellerrad 5 ist die . gleiche Profilverschiebung
im umgekehrten Sinne vorgenommen, d. h. am äußeren Durchmesser 6, gleichfalls normal
und am inneren Durchmesser 7 nach Minus korrigiert.
Die Anwendung der Profilverschiebung ist
an keine feste Norm gebunden, sondern kann bedingungsgemäß angewendet werden. Es
ist hierbei gleich, an welcher Stelle des Zahn-Verlaufes Zahnkopf und Fuß normal sind.
Beachtet muß nur werden, daß, wenn am irjneren Durchmesser eine Profilverschiebung
nach Plus vorgenommen wird, am äußeren Durchmesser eine solche nach Minus erfolgen
muß.
Durch diese wechselnde Profilverschiebung erhalten die Zähne ihre winklige Einstellung
zum Teilkegel und haben eine fortlaufend unterschiedliche Eingriffsdauer, so daß rhythmische
Schwingungen, die einen gleichmäßigen stehenden Ton erzeugen, nicht entstehen können.
Desgleichen verlaufen die im Betriebszustand aufeinander abrollenden Berührungsao
linien der Zahnfianken nicht mehr evolventisch, sondern in einer Kurve, deren Krümmungsradien
um das Vielfache größer sind als bei der Zahnspirale nach der bekannten
Ausführung. Dadurch werden die Kegelräder unempfindlich gegenüber axialen Verlagerungen
beim Lastwechsel.
Das Fräsen der Kegelräder erfolgt wie in bekannter Weise nach Abb. 2 und 3. Der
kegelig ausgebildete Abwälzfräser 8 wird zur Planradebene 9 so eingestellt, daß seine Achse
einen um die Planradachse 13 der Planradebene 9 liegenden Kreis 14 tangiert. Das
Werkstück 10 erhält hierbei eine solche Stellung, daß sein Teilkegel parallel zur Planradebene
9 und die Teilkegelspitze in die Planradachse 13 zu liegen kommt.
Während in bekannter Weise der Abwälzfräser 8 mit der Erzeugenden des Teilkegels
in einem Winkel von 900 die Planradachse 13
kreuzt, d. h. parallel zur Planradebene 9 eingestellt wird, erhält er im Sinne der Erfindung
eine Einstellung nach Abb. 4 und 5. Nach Abb. 4 wird der Abwälzfräser 8 mit seinem Teilkegel so eingestellt, daß dessen
Kegelspitze außerhalb der Planradebene 9 zu liegen kommt, so daß die Erzeugende des
Werkzeugteilkegels die Planradachse 13 unter einem spitzen Winkel kreuzt.
Die nach dieser Werkzeugeinstellung erzeugten Kegelräder erhalten Zähne, die am
inneren Durchmesser eine Profilverschiebung nach Plus und am äußeren Durchmesser eine
solche nach Minus haben. Gleichzeitig erhält der Zahnlückengrund 17 und die Zahnflanken
19 und 20, im Längsschnitt gesehen, eine konkave Ausbildung.
Nach Abb. 5 wird der Abwälzfräser 8 mit seinem Teilkegel so eingestellt, daß dessen
Kegelspitze gleichfalls außerhalb der Planradebene 9, und zwar im entgegengesetzten
Sinne wie nach Abb. 4 zu liegen kommt, so daß die Erzeugende des Werkzeugteilkegels
unter einem stumpfen Winkel die Planradachse 13 kreuzt.
Die nach dieser Einstellung erzeugten Kegelräder erhalten Zähne, die am inneren
Durchmesser eine Profilverschiebung nach Minus und am äußeren Durchmesser eine solche nach Plus haben, wobei gleichzeitig der
Zahnlückengrund 17 und die Zahnflanken 15 und 16, im Längsschnitt gesehen, eine konvexe
Ausbildung erhalten.
Durch das Schwenken des Wälzfräsers 8 im Winkel α. oder Oc1 zur Planradebene 9 erhalten,
wie die Abb. 7 zeigt, die Zahnflanken 23 und 24 des normal ausgebildeten Wälzfräsers
8 in ihrer Stellung zur Planradebene 9 unterschiedliche Winkel, die bei der Einstellung
nach Abb. 5 für die Fräserzahnflanke 23 einen Winkel ß1} der = ß —α, und für die
Flanke 24 den Winkel ß2 = β -j- α ergibt. Bei
der Einstellung nach Abb. 4 wechseln diese Winkel, und zwar wird der Winkel ß4 für die
Flanke 23 = β -J- α und für die Flanke 24 = ß— OL.
Dadurch werden die Flankenevolventen der Zähne mit zwei verschiedenen Eingriffswinkeln
erzeugt und, wenn die mit dem kleinen Eingriffswinkel erzeugte Zahnflanke treibend
ist, durch deren große Zahnüberdeckung die Laufruhe der Räder günstig beeinflußt, wobei
die mit dem entsprechend größeren Eingriffswinkel erzeugte Flanke die Zahnwurzel ver-.
stärkt und die Bruchgefahr verringert.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Verzahnen von Kegelrädern mit in der Längsrichtung gekrümmten Zähnen, die eine über die Zahnlänge wechselnd verlaufende Profilverschiebung haben, dadurch gekennzeichnet, daß beim Fräsen von evolventisch gekrümmten Zähnen (21) mit einem kegeligen Walzwerkzeug (8) die Erzeugende (11, 12) des Werkzeugteilkegels bei einem Rad (10) die Planradachse (13) unter einem spitzen Winkel und beim Gegenrad (1 o) unter einem stumpfen Winkel kreuzt, so daß die Zahnflanken (19, 20) der Zähne (21) mit zueinander unterschiedlichen Eingriffswinkeln erzeugt werden.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenStRUN. GEDRUCKT IN DE» BEICHSDRUCIiEKtI
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE1937B0178800 DE702096C (de) | 1937-06-13 | 1937-06-13 | Verfahren zum Verzahnen von Kegelraedern mit in der Laengsrichtung gekruemmten Zaehnen, die eine ueber die Zahnlaenge wechselnd verlaufende Profilverschiebung haben |
| FR839196D FR839196A (fr) | 1937-06-13 | 1938-06-11 | Roues d'angle à dents obliques, droites ou courbées dans le sens longitudinal et procédé pour leur fabrication |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937B0178800 DE702096C (de) | 1937-06-13 | 1937-06-13 | Verfahren zum Verzahnen von Kegelraedern mit in der Laengsrichtung gekruemmten Zaehnen, die eine ueber die Zahnlaenge wechselnd verlaufende Profilverschiebung haben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE702096C true DE702096C (de) | 1941-01-30 |
Family
ID=7008484
Family Applications (1)
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| DE (1) | DE702096C (de) |
| FR (1) | FR839196A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4651587A (en) * | 1985-08-01 | 1987-03-24 | Eaton Corporation | Ring gear/pinion gear design |
-
1937
- 1937-06-13 DE DE1937B0178800 patent/DE702096C/de not_active Expired
-
1938
- 1938-06-11 FR FR839196D patent/FR839196A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR839196A (fr) | 1939-03-28 |
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