DE7018657U - Hochfestes, stab- oder flaechenfoermiges bauteil. - Google Patents
Hochfestes, stab- oder flaechenfoermiges bauteil.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29K—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
- B29K2705/00—Use of metals, their alloys or their compounds, for preformed parts, e.g. for inserts
Landscapes
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Description
ARBED - Pelten & Ouilleaume
Vereinigte Drahtwerke 5 Köln 80 Schanzenstrafie
Fl ~*8r'* c Xöln=Mülhdis den ift. "al lnr7Q
Do/Wz
Die Erfindung betrifft ein hochfestes, stab- oder fläohenförmiges
Bauteil, vorzugsweise aus Kunststoff, das in mindestens einer ν Oberflächenschicht durch mindestens eine Einlage aus vorzugsweise
metallischen Drähten verstärkt ist.
Es ist bekannt, Leichtbaukonstruktionen, insbesondere auf Biegung beanspruchte Bauteile, in Verbundbauweise aus Kunststoff und Verstärkungseinlagen
aus Netall oder Glasfasern herzustellen. Bei starker Biegebeanspruchung beginnt der Bruch eines solchen Bauteiles
häufig in der Weise, daß sich die Verstärkungseinlagen aus ihrer Verankerung im Kunststoff lösen, ausknicken und dann
der Kunststoffkern bricht. Diese Erscheinung tritt Insbesondere
Fl 3875 19. Mai 1970 - 2 -
dann auf, wenn der verwendete Kunststoff einen in Verhältnis zur Verstärkungseinlage niedrigen Elastizitätsmodul hat, beispielsweise
bei den häufig verwendeten Polyurethan-Sohaumstoffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zulässige Biegebeanspruchung
von Verbundbauteilen daduroh zu erhüben, daß die Verankerung von Verstärkungseinlagen im Werkstoff des Bauteils verbessert
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß daduroh gelöst, daß die Verstärkungseinlage
durch aus der Oberflächenschicht einwärts in den Grundstoff des Bauteils gerichtete Drahtteile verankert c VerstMrkungseinlagen
nach der Erfindung bestehen aus einer mindestens
einlagigen Sohloht von Drähten, aus der Drahtteile herausragen.
Ausgestaltungen der Erfindung bestehen darin, daß die Drähte in
einer Schicht und im wesentlichen parallel angeordnet, dafi sie miteinander verbunden oder auf ein Trägerband aufgeklebt sind.
Die herausragenden Drahtteile können senkrecht oder schräg zur Schicht der Einlage gerichtet und durch Ausbiegen und/oder Ausknicken
aus den Drähten der Schicht gebildet sein. Die Enden der Drahtteile können auch als Haken ausgebildet sein. Eine weitere
Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die herausragenden Draht teile gesonderte Dr»ht8ttloke sind, die alt den Drähten in
einer das Abheben verhindernden Weise verbunden sind. Die Drahtstüoke
können Teile von Drahtbügeln sein, die die Drähte umfassen. Um eine möglichst gute Verteilung der Haltekräfte im verankerten
Kunststoff zu erreichen, wird man die herausragenden Drahtteile
in Längsrichtung der Drähte gegeneinander versetzen. Eine weitere Verbesserung besteht darin, daß die Drähte mit einem gegenüber den
Kunststoff des Bauteils als Haftvermittler wirkenden Sioff beschichtet
sind.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen darin, daß die
Festigkeit von Metalldrahtveratärkungen in Kunststoffbauteilen
Pl 3873 19- Mai 1970 - 3 -
besser ausgenutzt wird. Das ermöglicht geringere Abmessungen und/
oder preisgünstigere Herstellung von Kunststoffbauteilen mit erhöhter
Zuverlässigkeit gegen extreme Beanspruchungen. Es versteht sloh, dafl erflndungsgemäBe Verstärkungseinlagen auch in Bauteilen
tue BiNvrm Werkstoff als Kunststoff, bsispisls^is? Is Estenteilen
vorteilhaft verwendet werden können.
AusfUhrungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben* Es zeigen
sohaumstoff, der durch eine aus durchgehenden Metalldrähten
und Drahtbügeln zusammengesetzte Einlage verstärkt 1st,
In Fig. 1 ist sin Stab aus Kunststoff, beispielsweise PUH-Sch-u-,
dargestellt, der durch eine. Einlage aus im wesentlichen U-förmig
gebogenen Drahtbügeln 3 verstärkt 1st. Benachbarte Drahtbügel 3 sind gegeneinander versetzt!angeordnet. Zur Erhöhung der Zugfestigkeit sind zwischen den Reihen von Drahtbügeln 3 durchgehende
Längsdrähte 2 angeordnet. Di,· Drahtbügel 3 und die Längedrähte 2
sind für die Anwendung auf ein Trägerband 1, z.B. aus Olasfaservlxes
aufgeklebt. Sie sind ferner mit Haftvermittler beschichtet und miteinander verklebt. i
?lg. 2 zeigt eine Verstärkungseinlage aus durchgehenden Metalldrähten,
die aus geraden Metalldrähten 2 und aus gebogenen Metalldrähten 4 aufgebaut ist. Auch hler sind die verformten Stellen
benachbarter Metalldrähte gegeneinander versetzt angeordnet, um die Verankerungsstellen möglichst gut im zu verstärkenden Kunststoff zu verteilen. Die Drähte sind mit einem Haftvermittler beschichtet
und mit einem Trägerband 1 verklebt.
3&T5 19. Mal 1970 - 4 -
Pig. 3 zeigt ·1η· EinlAg« aus durotag«h«nd«n M*talldrMht«a 2,
die duroh Kunetbarsbesohlohtung alteinander und alt L-tÖvmUt ··-
bogenen V«rank«rungsdrVht«n 5 verklebt sind.
Claims (11)
- t · st·Pl 3872 19. Mel 1970 - 1 -Ansprüche:1„ Ho -.festes, stab- oder flächenfunniges Bauteil« vorzugsweise aus Kunststoff, das In mindestens einer Oberflächenschicht durch mindestens eine Einlage aus vorzugsweise metallischen Drähten verstärkt 1st, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage durch aus der Oberflächenschicht einwärts geriet *. ite Drahtteile in dem Qrundstcff des Bauteils verankert ist.
- 2. Einlage für das Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer mindestens einlagigen Schicht von Drähten besteht und aus dieser Schicht herausragende Drahtteile aufweist.
- 3. Einlage nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η τ zeichnet, daß die Drähte in einer Schicht und im wesentlichen parallel angeordnet sind.
- 4. Einlage nach einem der Ansprüche 2 oder Z>$ dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte miteinander verbunden sind.
- 5. Einlage nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte auf ein Trägerband aufgeklebt sind.
- 6. Einlage nach einem der Ansprüche 2 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die herausragenden Drahtteile senkrecht und/oder schräg zur Schicht der Einlage geriohtet sind.»· β ■ ee · ·* · »t »t ηFl 3&Γ319.97OEafa^it—
- 7. Elnlag« naoh «lnea der AneprOoh· 2 bis 6/ 4 « du gekennselohn«t# daJ dl· Yn&rtBamrtgßnStm t«ll« dureh Auebiegen und/oder Aueknleken aus den der Schicht gebildet sind·
- 8. Einlage nach einet* der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet« daß die herauaragenden teile gesonderte DrahtstUcke sine, die «1t den Drflhten in einer β?η Abheben verhindernden Welse verbunden sind.
- 9« Einlage nach Anspruch 8, dadurch g e k e η η zeichnet« daß die Drahtetück* Teile von Drahtbügeln sind, die die Drahte laafaseen.
- .10. Einlage uaoh *li\«a der As^prüehe 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dafi dir a&rausrageadcn Drahtteile In LSngsrlchtung der Drähte £«4,9nelnander versetzt sind.
- 11. Einlage nach einen der Ansprüche 1 bis 10« dadurch gekennzeichnet« dafl die DrMhte alt eine« gegenüber des· Kunststoff des Bauteils als Haftvermittler wirkenden Stoff beschichtet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7018657U DE7018657U (de) | 1970-05-20 | 1970-05-20 | Hochfestes, stab- oder flaechenfoermiges bauteil. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7018657U DE7018657U (de) | 1970-05-20 | 1970-05-20 | Hochfestes, stab- oder flaechenfoermiges bauteil. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7018657U true DE7018657U (de) | 1970-09-03 |
Family
ID=34173924
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7018657U Expired DE7018657U (de) | 1970-05-20 | 1970-05-20 | Hochfestes, stab- oder flaechenfoermiges bauteil. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7018657U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3516576A1 (de) * | 1985-05-08 | 1986-12-04 | Hans-Ulrich Prof. Dr.-Ing. 7030 Böblingen Smoltczyk | An einem betonbauwerk als bewehrung verbleibende schalung und deren verwendung |
| DE3916938A1 (de) * | 1989-05-24 | 1990-11-29 | Gerhard Dingler | Bauelement |
| DE19917517A1 (de) * | 1999-04-17 | 2000-10-19 | Heinz Bechtold | Unterlagsplatte aus Kunststoff |
-
1970
- 1970-05-20 DE DE7018657U patent/DE7018657U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3516576A1 (de) * | 1985-05-08 | 1986-12-04 | Hans-Ulrich Prof. Dr.-Ing. 7030 Böblingen Smoltczyk | An einem betonbauwerk als bewehrung verbleibende schalung und deren verwendung |
| DE3916938A1 (de) * | 1989-05-24 | 1990-11-29 | Gerhard Dingler | Bauelement |
| DE19917517A1 (de) * | 1999-04-17 | 2000-10-19 | Heinz Bechtold | Unterlagsplatte aus Kunststoff |
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