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DE7018657U - Hochfestes, stab- oder flaechenfoermiges bauteil. - Google Patents

Hochfestes, stab- oder flaechenfoermiges bauteil.

Info

Publication number
DE7018657U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wires
insert
wire
layer
insert according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7018657U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arcelor Luxembourg SA
Original Assignee
Arbed SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arbed SA filed Critical Arbed SA
Priority to DE7018657U priority Critical patent/DE7018657U/de
Publication of DE7018657U publication Critical patent/DE7018657U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2705/00Use of metals, their alloys or their compounds, for preformed parts, e.g. for inserts

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Anmelder: ARBED S.A.
ARBED - Pelten & Ouilleaume Vereinigte Drahtwerke 5 Köln 80 Schanzenstrafie
Fl ~*8r'* c Xöln=Mülhdis den ift. "al lnr7Q
Do/Wz
Hochfestes, stab- oder fläohenförmlges Bauteil
Die Erfindung betrifft ein hochfestes, stab- oder fläohenförmiges Bauteil, vorzugsweise aus Kunststoff, das in mindestens einer ν Oberflächenschicht durch mindestens eine Einlage aus vorzugsweise metallischen Drähten verstärkt ist.
Es ist bekannt, Leichtbaukonstruktionen, insbesondere auf Biegung beanspruchte Bauteile, in Verbundbauweise aus Kunststoff und Verstärkungseinlagen aus Netall oder Glasfasern herzustellen. Bei starker Biegebeanspruchung beginnt der Bruch eines solchen Bauteiles häufig in der Weise, daß sich die Verstärkungseinlagen aus ihrer Verankerung im Kunststoff lösen, ausknicken und dann der Kunststoffkern bricht. Diese Erscheinung tritt Insbesondere
Fl 3875 19. Mai 1970 - 2 -
dann auf, wenn der verwendete Kunststoff einen in Verhältnis zur Verstärkungseinlage niedrigen Elastizitätsmodul hat, beispielsweise bei den häufig verwendeten Polyurethan-Sohaumstoffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zulässige Biegebeanspruchung von Verbundbauteilen daduroh zu erhüben, daß die Verankerung von Verstärkungseinlagen im Werkstoff des Bauteils verbessert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß daduroh gelöst, daß die Verstärkungseinlage durch aus der Oberflächenschicht einwärts in den Grundstoff des Bauteils gerichtete Drahtteile verankert c VerstMrkungseinlagen nach der Erfindung bestehen aus einer mindestens einlagigen Sohloht von Drähten, aus der Drahtteile herausragen. Ausgestaltungen der Erfindung bestehen darin, daß die Drähte in einer Schicht und im wesentlichen parallel angeordnet, dafi sie miteinander verbunden oder auf ein Trägerband aufgeklebt sind. Die herausragenden Drahtteile können senkrecht oder schräg zur Schicht der Einlage gerichtet und durch Ausbiegen und/oder Ausknicken aus den Drähten der Schicht gebildet sein. Die Enden der Drahtteile können auch als Haken ausgebildet sein. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die herausragenden Draht teile gesonderte Dr»ht8ttloke sind, die alt den Drähten in einer das Abheben verhindernden Weise verbunden sind. Die Drahtstüoke können Teile von Drahtbügeln sein, die die Drähte umfassen. Um eine möglichst gute Verteilung der Haltekräfte im verankerten Kunststoff zu erreichen, wird man die herausragenden Drahtteile in Längsrichtung der Drähte gegeneinander versetzen. Eine weitere Verbesserung besteht darin, daß die Drähte mit einem gegenüber den Kunststoff des Bauteils als Haftvermittler wirkenden Sioff beschichtet sind.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen darin, daß die Festigkeit von Metalldrahtveratärkungen in Kunststoffbauteilen
Pl 3873 19- Mai 1970 - 3 -
besser ausgenutzt wird. Das ermöglicht geringere Abmessungen und/ oder preisgünstigere Herstellung von Kunststoffbauteilen mit erhöhter Zuverlässigkeit gegen extreme Beanspruchungen. Es versteht sloh, dafl erflndungsgemäBe Verstärkungseinlagen auch in Bauteilen tue BiNvrm Werkstoff als Kunststoff, bsispisls^is? Is Estenteilen vorteilhaft verwendet werden können.
AusfUhrungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben* Es zeigen
Flg. 1 einen Stab aus Kunststoff, beispielsweise Polyurethan-
sohaumstoff, der durch eine aus durchgehenden Metalldrähten und Drahtbügeln zusammengesetzte Einlage verstärkt 1st,
Flg. 2 und 3 weitere AusfUhrungsformen der Verstärkungseinlage.
In Fig. 1 ist sin Stab aus Kunststoff, beispielsweise PUH-Sch-u-, dargestellt, der durch eine. Einlage aus im wesentlichen U-förmig gebogenen Drahtbügeln 3 verstärkt 1st. Benachbarte Drahtbügel 3 sind gegeneinander versetzt!angeordnet. Zur Erhöhung der Zugfestigkeit sind zwischen den Reihen von Drahtbügeln 3 durchgehende Längsdrähte 2 angeordnet. Di,· Drahtbügel 3 und die Längedrähte 2 sind für die Anwendung auf ein Trägerband 1, z.B. aus Olasfaservlxes aufgeklebt. Sie sind ferner mit Haftvermittler beschichtet und miteinander verklebt. i
?lg. 2 zeigt eine Verstärkungseinlage aus durchgehenden Metalldrähten, die aus geraden Metalldrähten 2 und aus gebogenen Metalldrähten 4 aufgebaut ist. Auch hler sind die verformten Stellen benachbarter Metalldrähte gegeneinander versetzt angeordnet, um die Verankerungsstellen möglichst gut im zu verstärkenden Kunststoff zu verteilen. Die Drähte sind mit einem Haftvermittler beschichtet und mit einem Trägerband 1 verklebt.
3&T5 19. Mal 1970 - 4 -
Pig. 3 zeigt ·1η· EinlAg« aus durotag«h«nd«n M*talldrMht«a 2, die duroh Kunetbarsbesohlohtung alteinander und alt L-tÖvmUt ··- bogenen V«rank«rungsdrVht«n 5 verklebt sind.

Claims (11)

  1. t · st·
    Pl 3872 19. Mel 1970 - 1 -
    Ansprüche:
    1„ Ho -.festes, stab- oder flächenfunniges Bauteil« vorzugsweise aus Kunststoff, das In mindestens einer Oberflächenschicht durch mindestens eine Einlage aus vorzugsweise metallischen Drähten verstärkt 1st, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage durch aus der Oberflächenschicht einwärts geriet *. ite Drahtteile in dem Qrundstcff des Bauteils verankert ist.
  2. 2. Einlage für das Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer mindestens einlagigen Schicht von Drähten besteht und aus dieser Schicht herausragende Drahtteile aufweist.
  3. 3. Einlage nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η τ zeichnet, daß die Drähte in einer Schicht und im wesentlichen parallel angeordnet sind.
  4. 4. Einlage nach einem der Ansprüche 2 oder Z>$ dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte miteinander verbunden sind.
  5. 5. Einlage nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte auf ein Trägerband aufgeklebt sind.
  6. 6. Einlage nach einem der Ansprüche 2 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die herausragenden Drahtteile senkrecht und/oder schräg zur Schicht der Einlage geriohtet sind.
    »· β ■ ee · ·* · »t »t η
    Fl 3&Γ3
    19.
    97O
    Eafa^it—
  7. 7. Elnlag« naoh «lnea der AneprOoh· 2 bis 6/ 4 « du gekennselohn«t# daJ dl· Yn&rtBamrtgßnStm t«ll« dureh Auebiegen und/oder Aueknleken aus den der Schicht gebildet sind·
  8. 8. Einlage nach einet* der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet« daß die herauaragenden teile gesonderte DrahtstUcke sine, die «1t den Drflhten in einer β?η Abheben verhindernden Welse verbunden sind.
  9. 9« Einlage nach Anspruch 8, dadurch g e k e η η zeichnet« daß die Drahtetück* Teile von Drahtbügeln sind, die die Drahte laafaseen.
  10. .10. Einlage uaoh *li\«a der As^prüehe 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dafi dir a&rausrageadcn Drahtteile In LSngsrlchtung der Drähte £«4,9nelnander versetzt sind.
  11. 11. Einlage nach einen der Ansprüche 1 bis 10« dadurch gekennzeichnet« dafl die DrMhte alt eine« gegenüber des· Kunststoff des Bauteils als Haftvermittler wirkenden Stoff beschichtet sind.
DE7018657U 1970-05-20 1970-05-20 Hochfestes, stab- oder flaechenfoermiges bauteil. Expired DE7018657U (de)

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DE (1) DE7018657U (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3516576A1 (de) * 1985-05-08 1986-12-04 Hans-Ulrich Prof. Dr.-Ing. 7030 Böblingen Smoltczyk An einem betonbauwerk als bewehrung verbleibende schalung und deren verwendung
DE3916938A1 (de) * 1989-05-24 1990-11-29 Gerhard Dingler Bauelement
DE19917517A1 (de) * 1999-04-17 2000-10-19 Heinz Bechtold Unterlagsplatte aus Kunststoff

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3516576A1 (de) * 1985-05-08 1986-12-04 Hans-Ulrich Prof. Dr.-Ing. 7030 Böblingen Smoltczyk An einem betonbauwerk als bewehrung verbleibende schalung und deren verwendung
DE3916938A1 (de) * 1989-05-24 1990-11-29 Gerhard Dingler Bauelement
DE19917517A1 (de) * 1999-04-17 2000-10-19 Heinz Bechtold Unterlagsplatte aus Kunststoff

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