DE202008009564U1 - Bauelement aus Beton und Betonzuschlagmaterial - Google Patents
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- E04C5/02—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance
- E04C5/04—Mats
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- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/06—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
- E04C5/0636—Three-dimensional reinforcing mats composed of reinforcing elements laying in two or more parallel planes and connected by separate reinforcing parts
- E04C5/064—Three-dimensional reinforcing mats composed of reinforcing elements laying in two or more parallel planes and connected by separate reinforcing parts the reinforcing elements in each plane being formed by, or forming a, mat of longitunal and transverse bars
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Abstract
Bauelement aus einer aus Zement und Betonzuschlagsmaterial bestehenden Schicht, in die eine Bewehrungsmatte (1) eingebettet ist, die mehrere Gewebelagen (2) mit Drahtstärken im Bereich von etwa 0,5 mm bis 3,5 mm und Maschenweiten im Bereich von etwa 2 mm bis 60 mm aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelagen (2) der Bewehrungsmatte so gestaltet und angeordnet sind, dass über die Bewehrungsmattendicke zwischen benachbarten Gewebelagen eine Veränderung der Lochweiten vorliegt, derart dass während der Zementmörtel- oder Betoninfiltration Betonzuschlagskörper unterschiedlicher Größe über die Bewehrungsmattendicke nach ihrer Größe geordnet sortiert bzw. gezielt verteilt sind.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Bauelement aus einer aus Zement und Betonzuschlagsmaterial bestehenden Schicht, in die eine Bewehrungsmatte eingebettet ist, die mehrere Gewebelagen aus Drähten mit Drahtstärken in Gereicht von etwa 0,5 mm bis 3,5 mm und Maschenweiten im Bereich von etwa 2 mm bis 60 mm aufweist.
- In der
DE 198 08 078 A1 sind plattenförmige Betonelemente mit Bewehrungsmatten behandelt, die aus mehreren übereinander diagonal zueinander versetzt angeordneten Gewebelagen bzw. Drahtgittern bestehen. - Aus der
sind rohr- oder plattenförmige, aus Beton bestehende Bauelemente mit Bewehrungsmatten bekannt, die mindestens zwei Gewebelagen mit Drahtstärken im Bereich von etwa 0,2 mm bis 2 mm und Maschenweiten im Bereich von 3 mm bis 50 mm aufweisen, woraus sich die Begriffe „Mikrobewehrung” oder „Mikrogewebelagen” ableiten.WO 01/23685 A1 - Bei diesem Bauelement besteht die Bewehrungsmatte aus mehreren Gewebelagen mit unterschiedlichen Maschenweiten. In der Bewehrungsmatte sind die Gewebelagen so angeordnet, dass die Maschenweiten benachbarter Gewebelagen jeweils in einer Richtung aufeinanderfolgend größer bzw. kleiner werden, derart, dass bei der Herstellung des Bauelementes während der Zementmörtel- oder Betoninfiltration Betonzuschlagskörper unterschiedlicher Größe über die Bewehrungsmattendicke nach ihrer Größe geordnet sortiert bzw. gezielt verteilt sind.
- Ein derartiges Bauelement zeichnet sich durch eine besonders hohe Festigkeit, insbesondere auch bei Beschuss oder im Fall von explosionsartigen Belastungen aus.
- Bei der Herstellung der Bauelemente ist es im Hinblick auf die Lagerhaltung problematisch, dass für den Aufbau einer Bewehrungsmatte eine Vielzahl unterschiedlicher Gewebelagen mit jeweils voneinander abweichenden Maschenweiten vorrätig gehalten werden müssen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bauelement so zu gestalten, dass für dessen Herstellung auf eine Vorratshaltung von Gewebelagen mit unterschiedlichen Maschenweiten verzichtet werden kann, wobei eine erhöhte Festigkeit des Bauelementes angestrebt wird, insbesondere auch bei Beschuss oder im Fall von explosionsartigen Belastungen.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Bauelement dadurch gekennzeichnet, dass für den Aufbau der Bewehrungsmatte Gewebelagen mit gleicher Maschenweite verwendet werden und die einzelnen Gewebelagen in Richtung der Gewebelageebenen versetzt zueinander und in solchen Abständen voneinander angeordnet sind, derart, dass bei der Herstellung während der Zementmörtel- oder Betoninfiltration Betonzuschlagskörper unterschiedlicher Größe über die Bewehrungsmattendicke nach ihrer Größe geordnet sortiert bzw. gezielt verteilt werden.
- Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben:
-
1 zeigt in schematischer Darstellung eine Schnittansicht des erfindungsgemäßen Bauelementes; - die
2 und3 zeigen ausschnittsweise zwei voneinander abweichende Bewehrungsmatten mit Gewebelagen gleicher Maschenweite in voneinander abweichenden Versatzstrukturen; -
4 zeigt eine Draufsicht auf zwei übereinander angeordnete Gewebelagen gleicher Maschenweite; -
5 ist eine photographische Darstellung von mehreren übereinander angeordneten Gewebelagen - Bei dem in
1 dargestellten Bauelement sind von den einzelnen übereinanderliegenden Gewebelagen2 jeweils nur die Kett- bzw. Schussfäden3 dargestellt. Die einzelnen Gewebelagen2 haben jeweils die gleiche Maschenweite und sind in Richtung der Gewerbelageebenen im Versatz zueinander angeordnet, derart, dass zwischen benachbarten Gewebelagen der freie Durchtrittsquerschnitt in Richtung des Pfeiles (f1) abnimmt, und zwar auch in Abhängigkeit von dem Abstand zwischen benachbarten Gewebelagen2 . Die üblichen Betonzuschlagskörper sind nicht dargestellt. - Die
2 und3 zeigen unterschiedliche Versatzsysteme zwischen benachbarten Gewebelagen2 . -
4 zeigt eine Draufsicht auf zwei übereinanderliegende Gewebelagen (2 ), die im seitlichen Versatz angeordnet sind, wodurch ebenfalls in Abhängigkeit von dem Abstand zwischen den beiden Gewebelagen der freie Öffnungsquerschnitt bzw. die freie Lochweite von oben nach unten abnimmt. -
4 zeigt vereinfacht nur zwei Gewebelagen (2 ). In Abhängigkeit von den jeweiligen Festigkeitsanforderungen und Einsatzgebieten können erfindungsgemäß bis zu 50 Gewebelagen2 vorgesehen sein. - Die Gewebelagen bestehen vorzugsweise aus Stahl oder Kunststoff, Carbonwerkstoffen, Glasfasern und/oder Textilien.
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 19808078 A1 [0002]
- - WO 01/23685 A1 [0003]
Claims (5)
- Bauelement aus einer aus Zement und Betonzuschlagsmaterial bestehenden Schicht, in die eine Bewehrungsmatte (
1 ) eingebettet ist, die mehrere Gewebelagen (2 ) mit Drahtstärken im Bereich von etwa 0,5 mm bis 3,5 mm und Maschenweiten im Bereich von etwa 2 mm bis 60 mm aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelagen (2 ) der Bewehrungsmatte so gestaltet und angeordnet sind, dass über die Bewehrungsmattendicke zwischen benachbarten Gewebelagen eine Veränderung der Lochweiten vorliegt, derart dass während der Zementmörtel- oder Betoninfiltration Betonzuschlagskörper unterschiedlicher Größe über die Bewehrungsmattendicke nach ihrer Größe geordnet sortiert bzw. gezielt verteilt sind. - Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelagen (
2 ) gleiche Maschenweite haben und die einzelnen Gewebelagen versetzt zueinander und in solchen Abständen voneinander angeordnet sind, derart, dass bei der Bauelementherstellung während der Zementmörtel- oder Betoninfiltration Betonzuschlagkörper unterschiedlicher Größe übe die Bewehrungsmattendicke nach ihrer Größe geordnet sortiert bzw. gezielt verteilt werden. - Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelagen (
2 ) dimensionsmäßig den gleichen Aufbau haben und im zufälligen Versatz übereinander angeordnet sind. - Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelagen aus Stahl oder Kunststoff, Carbonwerkstoffen, Glasfasern und/oder Textilien bestehen.
- Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebelagen abstandslos übereinander liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200820009564 DE202008009564U1 (de) | 2008-07-16 | 2008-07-16 | Bauelement aus Beton und Betonzuschlagmaterial |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200820009564 DE202008009564U1 (de) | 2008-07-16 | 2008-07-16 | Bauelement aus Beton und Betonzuschlagmaterial |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202008009564U1 true DE202008009564U1 (de) | 2009-12-03 |
Family
ID=41170145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200820009564 Expired - Lifetime DE202008009564U1 (de) | 2008-07-16 | 2008-07-16 | Bauelement aus Beton und Betonzuschlagmaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202008009564U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2764178A1 (de) * | 2011-10-05 | 2014-08-13 | University Of Ulster | Schutzplatten |
| DE202014104905U1 (de) | 2014-10-15 | 2014-10-30 | Johann Dirscherl | Schraubfundament |
| DE202015102969U1 (de) | 2015-06-09 | 2015-09-03 | Ducon Gmbh | Bauelement aus einer aus Zement- und Betonzuschlagsmaterial bestehenden Schicht |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19808078A1 (de) | 1998-02-21 | 1999-09-16 | Holzmann Philipp Ag | Vorzugsweise aus Metallteilen bestehende Matte zur Bildung tragender und abdichtender Betonteile |
| WO2001023685A1 (de) | 1999-09-27 | 2001-04-05 | Hauser, Manfred | Gewebematte als räumliche microbewehrung zur staffelung, lagefixierung und variation der zuschlagskörnung von zementgebundenen bauteilen |
-
2008
- 2008-07-16 DE DE200820009564 patent/DE202008009564U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20100107 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years | ||
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20111130 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20141103 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years | ||
| R071 | Expiry of right | ||
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: BAUER WAGNER PELLENGAHR SROKA PATENT- & RECHTS, DE |