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DE7018566U - Zahn- oder schneckenrad. - Google Patents

Zahn- oder schneckenrad.

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Publication number
DE7018566U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steel
wheel according
bronze
layer
sintered
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707018566
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Norden Holding AB
Original Assignee
ASEA AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ASEA AB filed Critical ASEA AB
Publication of DE7018566U publication Critical patent/DE7018566U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C4/00Coating by spraying the coating material in the molten state, e.g. by flame, plasma or electric discharge
    • C23C4/04Coating by spraying the coating material in the molten state, e.g. by flame, plasma or electric discharge characterised by the coating material
    • C23C4/06Metallic material
    • C23C4/08Metallic material containing only metal elements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C4/00Coating by spraying the coating material in the molten state, e.g. by flame, plasma or electric discharge
    • C23C4/18After-treatment

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
  • Coating By Spraying Or Casting (AREA)

Description

Zahn- oder Schneckenrad
Die Erfindung betrifft Zahnräder, in erster Linie Schneckenräder, deren Zahnflanken mit einer Verschleißschicht versehen sind.
Iii Schneckengetrieben und gewissen Arten von Zahnradgetrieben kommt ein Gleiten zwischen zwei zusammenwirkenden B'lanken zustande, was einen Werkstoff mit guten Gleiteigenschaften erfordert. Kleinere Schneckenräder werden gewöhnlich ganz aus Bronze hergestellt, während größere Schneckenräder mit einem Bronzering ausgeführt werden, der von einem Kern aus einem anderen, billigeren Material getragen wird. Aufgrund des hohen Bronzepreises ist es wünschenswert, den Bronzeverbrauch einzuschränken. Da man Bronze in Schneckenrädern aufgrund ihrer guten Gleiteigenschaften in Kombination mit einer Schnecke aus Stahl verwendet, brauchen im Prinzip nur die Zahnflanken des Schneckenrades aus Bronze zu sein. Bisher bekannte Zahn- und Schneckenräder mit dünnen Schichten, sogenannten Verschleißschichte: ,aus Bronze oder anderem geeigneten Material auf den Zahnflanken haben zu keinen zufriedenstellenden Resultaten geführt. Unter
anderem hat man Keine ausreichend gute Bindung der Schicht an den Zahnflanken erhalten können oder die Dichte, Reinheit, Festigkeit oder Verschleißstärke der aufgetragenen Verschleißschicht war unzureichend.
Die Erfindung betrifft ein Zahn- oder Schneckenrad mit einer Verschleißschicht auf den Zahnflanken, die durch thermisches Aufspritzen aufgebracht und nachträglich gesintert ist.
Das Sintern wird vorzugsweise in reduzierender Atmosphäre, z.B. Wasserstoffgasatmosphäre, ausgeführt. Der Kern kann aus Stahl und die Verschleißschicht aus Bronze bestehen. Um eine gute Haftfähigkeit zu ex-reichen, ist es zweckmäßig, daß die zu belegende Fläche unregelmäßig ist. Unregelmäßigkeiten, die das Anhaften verbessern, können beim Zahnfräsen verursacht werden, aber es ist denkbar, die Fläche aufzurauhen, z.B. durch Sandstrahlbehandlung. Die Verschleißschicht kann aus Zinnbronze mit 5,0-12,0 % Sn und 88-95 % Cu oder Phosphorbronze mit 5,0-12,0 %
Sn, 0,1-0,8 % P und 88-95 % Cu bestehen. Bronzeschichten werden bei einer Temperatur von 750-1100 0C gesintert. Bei Verschleißschichten aus Phosphorbronze oder einer Pseudolegierung aus Stahl/Phosphorbronze hat ein 2-stündiges Sintern in Wasserstoffgasatmosphäre oder einer Mischgasatmosphäre mit Wasserstoff und Stickstoff bei 95O0C eine dichte und verschleißstarke Schicht mit guter Bindung zu dem darunterliegenden Material ergeben. Auch sogenannte Pseudolegierungen sind zum Auftragen einer Verschleiß-
schicht geeignet, z.B. niedriglegierter Stahl/Monelmetall, hochlegierter Stahl/Monelmetall, niedriglegierter Stahl/Phosphorbronze, hcciilcgisrtsr Staiil/?hosphorbrcnze; Stahl /Molybdän; Stahl/Wolfram oder Stahl/Tantal.
Mit thermischem Spritzen ist Flammenspritzen (Gasspritzen) unter Zufuhr von Zusatzmaterial in Form von Pulver (Pulverspritzen; oder in Form von Draht (Drahtspritzen;, Lichtbogenspritzen (elektrisches Spritzen) und Plasmaspritzen unter Zufuhr von Zusatzmaterial in Form von Draht oder Pulver gemeint.
Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben, in denen sehr schematisch ein Querschnitt durch eine Verschleißschicht gezeigt ist, die auf eine Unterlage aus homogenen Material, z.B. Stahl, aufgetragen ist. Fig. 1 zeigt eine durch thermisches Spritzen aufgetragene Schicht, die nicht nachbearbeitet ist, und Fig. 2 zeigt dieselbe Schicht nach einer Wärmebehandlung, bei der die Außenschicht sintert, * so daß ein homogenes Material entsteht.
In den Figuren bezeichnet 1 einen Teil eines unterdimensionierten, bearbeiteten Zahns eines Schneckenrades. Der Zahn ist so bearbeitet, daß seine Oberfläche unregelmäßig ist, damit aufgetragenes Material gut an dem Material haften kann. Beim thermischen Spritzen werden geschmolzene Metalltropfen auf die zu beschichtende Unterlage geschleudert. Beim Kontakt mit dieser
Unterlage werden die Tropfen platt. Da sie auf dem Weg zur Unterlage teils abkühlen, teils leicht oxydieren, bildet sich auf der Oberfläche oft eine Oxydschicht und. das äußere Material erstarrt teilweise. Beim Kontakt mit der Unterlage werden die Tropfen plattgedrückt und die Oxydschicht sowie die teilweise erstarrte Außenschicht platzen, so daß geschmolzenes Metall die Unterlage trifft und der Tropfen dadurch haften bleibt. Die Tropfen bilden Schuppen 2 und bauen eine poröse Schicht 3 mit Hohlräumen 4 zwischen den Schuppen auf, wie schematisch in der Figur gezeigt ist. Bei der nachfolgenden Wärmebehandlung sintert die Außensdicht zu einer relativ homogenen und oxydfreien Schicht 5, wie in Fig. 2 gezeigt ist, indem die Oxyde in der reduzierenden Atmosphäre reduziert werden und die Hohlräume 6 eine abgerundete, bestenfalls sphärische Form erhalten und ihr Volumen verkleinern.
Die Erfindung ermöglicht einen wesentlichen technisch-wirtschaftlichen Fortschritt, da der Bronzeverbrauch bei der Herstellung von Schneckenrädern mit VerschMßschicht im Vergleich mit den jetzigen Herstellungsmethoden um mehr als 75 % reduziert werden kann.
701856611.11.7i

Claims (8)

Schutzansprüche;
1. Zahn- oder Schneckenrad mit einer Verschleißschicht auf den Zahnflanken, die aus einem vcm Kernmaterial abweichenden Material besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschleißschicht durch thermisch . Aufspritzen aufgebracht und nachträglich gesintert ist.
2.. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschleißschicht in reduzierender Atmosphäre gesintert ist.
3. Rad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschleißschicht in einer Wasserstoffgas enthaltenden Atmosphäre gesintert ist.
4. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern a\is Stahl und die Verschleißschicht aus Bronze besteht.
5. Rad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschleißschicht aus Zinnbronze mit 5,0-12,0 % Sn und 88-95 % Cu besteht.
6. Rad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschleißschicht aus Phosphorbronze mit 5,0-12,0 % Sn, 0,1-0,8 % P und 88-95 % Cu besteht.
7. Rad nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschleißschicht in #assers\ ?ffgasatniosphäre bei einer Temperatur von 750-1100 0C, vorzugsweise 900-1000 0C, gesintert ist.
8. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschleißschicht aus einer sogenannten Pseudolegierung besteht, beispielsweise niedriglegiertem Stahl/Monelmetall, hochlegiertem Stahl/Monellmetall, niedriglegiertem Stahl/Phosphorbronze, \ hochlegiertem Stahl/Phosphorbronze, Stahl/Molybdän, Stahl/Wolfram oder Stahl/Tantal.
701856611.11.71
DE19707018566 1969-05-22 1970-05-19 Zahn- oder schneckenrad. Expired DE7018566U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE723369 1969-05-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7018566U true DE7018566U (de) 1971-11-11

Family

ID=20270804

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19707018566 Expired DE7018566U (de) 1969-05-22 1970-05-19 Zahn- oder schneckenrad.
DE19702024319 Pending DE2024319A1 (de) 1969-05-22 1970-05-19 Verfahren zur Herstellung von Zahn oder Schneckenradern

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702024319 Pending DE2024319A1 (de) 1969-05-22 1970-05-19 Verfahren zur Herstellung von Zahn oder Schneckenradern

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DE (2) DE7018566U (de)
FR (1) FR2048705A5 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2480893B1 (fr) * 1980-04-17 1987-02-13 Komatsu Mfg Co Ltd Procede pour produire une bague d'etancheite
FR2702496B1 (fr) * 1993-03-12 1995-05-12 Plasma Technik Sa Procédé d'élimination de la porosité d'une couche projetée.

Also Published As

Publication number Publication date
DE2024319A1 (de) 1971-03-04
FR2048705A5 (en) 1971-03-19

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