DE7018378U - Strandumkleideanzug. - Google Patents
Strandumkleideanzug.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D2400/00—Functions or special features of garments
- A41D2400/42—Foldable
- A41D2400/422—Foldable into a pocket
Landscapes
- Details Of Garments (AREA)
Description
Strandumkleideanzug
Von Badenden wird es häufig als nachteilig empfunden, wenn nach dem Baden keine dem Wasser nahegelegene
Möglichkeit zum Wechseln der nassen Badeanzüge in trockene Bekleidungsstücke gegeben ist. Häufig müssen
die Badenden bei breiten Stränden in ihren nassen Badeanzügen zu ihren Strandkörben oder Umkleidekabinen
gehen, um sich dort umziehen zu können. Das Mitnehmen von Bademänteln oder von großen Badetüchern, um hinter
diesen das Wechseln der Bekleidungsstücke vornehmen zu können, ist nicht immer möglich. Auch Strandwanderungen,
die oftmals nach dem Baden durchgeführt werden, werden als unangenehm empfunden, wenn vorher keine
Umkleidemöglichkeix gegeben war.
Demgegenüber ist es das Ziel der Neuerung, einen Strandumkleideanzug
zu schaffen, der in seiner Herstellung
wirtschaftlich und mit geringen Kosten verbunden ist und der auf kleinstem Raum zusammenfaltbar ist,
so daß das Bekleidungsstück unauffällig iuitgeführt werden kann. Hierzu ist gemäß der Neuerung ein Strandumkleideanzug
durch einen etwa rechteckförmigen, wickelrockartig anlegbaren Zuschnitt aus zusammenlegbarer
bzw. -faltbarer, undurchsichtiger Kunststoffo1 mit
einem die überlappenden senkrechten Randabschnitte im Gebrauchszustand des Bekleidungsstückes zusammenhaltenden
Verschlißmittel und mit einer am oberen Zuschnittrand angeformten Tasche zur Aufnahme des zusammengelegten
Zuschnittes bei Nichtgebrauch das Bekleidungsstückes gekennzeichnet.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung ist der Strandumkleideanzug durch einen doppelwandigen Zuschnitt
aus zusammenlegbarer bzw. -faltbarer undurchsichtiger Kunststoffolie gekennzeichnet, dessen senkrechte
übereincnderliegende Randabschnitte unter Ausbildung von Durchbrechungen benachbart zum oberen
waagerechten Randabschnitt und dessen obere waagerechten aufeinanderliegenden Randabschnitte unter
Ausbildung einer mittigen Durchbrechung zum Hindurchführen des Kopfes mittels Schweiß- oder Klebverbindungen
zusammengehalten sind, in deren Bereich an einem
der beiden sich gegenüberliegenden waagerechten Randabschnitte eine Tasche zur Aufnahme des zusammenlegbaren
Zuschnittes bei Nichtgebrauch des Bekleidungsstückes angeformt ist.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Neuerung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen wickelrockartigen anlegbaren Zuschnitt als Bekleidungsstück mit
angefalteter Tasche in einer Ansieht von oben,
Pig. 2 den Zuschnitt gemäß Fig.1 im Gebrauchszustand
in einer schaubildlichen Ansicht,
Pig. 3 das in die Tasche eingefaltete Bekleidungsstück
in einer schaubildlichen Ansicht und
Pig. 4 eine weitere Ausführungsform des
Bekleidungsstückes, das ponchoartig ausgebildet ist, in einer schaubildlichen
Ansicht.
Bei der in Pig.1 und 2 dargestellten bevorzugten Aus-
führungsform des neuerungsgemäß ausgebildeten Strandumkleideanzuges
ist mit 10 ein etwa rechteckförmiger Zuschnitt bezeichnet, dessen Abmessungen so gehalten
sind, das er wickelrockartig angelegt werden kann. Der Zuschnitt 10 besteht aus zusammenlegbarer bzw. -faltbarer
unduKhsichtiger Kunststoffolie oder anderen
geeigneten Materialien, beispielsweise Protee u.dgl. Die Kunststoffolie kann einfarbig ausgebildet oder
auc _ mit Aufdrucken in Form von Mustern oder zum Zwecke der Werbung versehen sein. Sie senkrechten, sich
überlappenden Randabschnitte des Zuschnittes 10 sind im Gebrauchszustand des Bekleidungsstückes mit 10a
und 10b bezeichnet. Im Bereich dieser überlappenden Randabschnitte 10a und 10b sind benachbart zum oberen
umlaufenden waagerechten Rand 10c des Zuschnittes 10 Verschlußmittel 11 vorgesehen, die beispielsweise
druckknopfartig oder in anderer Weise ausgebildet sein können.
Am oberen umlaufenden Rand 10c des Zuschnittes 10 ist eine Tasche 12 angeformt, die aus dem gleichen Material
wie der Zuschnitt 10 besteht und die vorzugsweise unter Zwischenschaltung eines Palclappens am Zuschnitt
10 befestigt ist, so daß die Tasche 12 sowohl an den Zuschnitt 10 herangekiappt als auch hochgeklappt
werden kann wie dies in ?is«2 dargestellt ist. Im
Gebrauchszustand des Bekleidungsstückes nimmt die Tasche 12 die in Pig.1 gezeigte Stellung ein und
ist somit von außen nicht sichtbar. Die Tasche 12 dient zur Aufnahme des Zuschnittes 10, der nach
dem Zusammenfalten "bzw. -legen in die Öffnung 12a der Tasche 12 eingeschoben wird (Fig.3).
Bei der in Fig.4 dargestellten Ausführungsform
eines Strandumkleideanzuges ist der Zuschnitt 20 doppelwandig ausgebildet. Die beiden Wandungsabschnitte
sind mit 20a und 20b bezeichnet. Der Zuschnitt 20 besteht ebenfalls aus den gleichen Werkstoffen
wie der Zuschnitt 10. Die seitlichen übereinanderliegenden senkrechten Randabschnitte 20c, 2Od
des doppelwandigen Zuschnittes 20 sind mittels Schweiß- oder Klebverbindungen zusammengehalten,
wobei jedoch im Bereich des oberen waagerechten Randabschnittes 2Oe seitliche Durchbrechungen 21,22
zum Hindurchführen der Arme vorgesehen sind. Die oberen aufeinanderliegenden waagerechten Randabschnitte
2Oe der Wandungen 20a,20b des Zuschnittes 20 sind ebenfalls mittels Schweiß- oder Klebverbindungen
zusammengehalten, wobei mittig eine Durchbrechung 25 zum Hinaurchführen des Kopfes vorgesehen
ist, dessen Randabschnitte mit 23a und 23" bezeichnet
sind. Der so ausgebildete Zuschnitt 20 stellt aufgrund seiner Durchbrechungen 21,22 für die Arme
und der Durchbrechung 23 für den Kopf ein ponchoartiges Bekleidungsstück dar, welches für das Umkleiden
einfach übergestreift wird. Die Länge dieses aus dem Zuschnitt 20 bestehende Bekleidungsstück kann
beliebig sein. Sie wird vorzugsweise zwischen mini und maxi liegen.
Im Bereich der Durchbrechung 23 ist an einem der beiden Randabschnitte 23a,23b dxe Tasche 12 angeformt,
die zur Aufnahme des zusammengefalteten Zuschnittes 20 dient. Soll der Zuschnitt 20 in die
Tasche 12 verpackt werden, so wird die Tasche 12 lediglich aus der in Fig.4 dargestellten Stellung
in die in Fig.2 gezeigte Stellung üuergeführt, so daß die Öffnung 12a der Tasche 12 von vorn, d.h.
in Richtung des Pfeiles Y, zugänglich ist (Fig.2). Hierauf werden die seitlichen Randabschnitte in
Pfeilrichtung X1 und X^ auf den mittleren, die
Tasche tragenden Abschnitt gefalxet und hierauf der bereits so zusammengefaltete Abschnitt in
Pfeilrichtung X zusammengerollt und in die Tasche 12 eingeschoben. Das gesamte Bekleidungsstück ist
-•■•r? diese Weise auf kleinstem Raum .; :i einer Tasche
antergebracht und durch die Tasche gegen Aufrollen gesichert, toi der in Fig.4 dargestellten Ausführungsform ist es nicht erforderlich, das beide senkrechten
Handabschnitte 20c und 2Od der Zuschnittswandungen 20a und 201, iuitei'.ander verbunden werden.
Es kann bei der Herstellung des aus dem Zuschnitt bestehenden Bekleidungsstückes auch von einem etwa
rechteckfö'rmigen Zuschnitt ausgegangen werden, wie
dieser in Pig.1 aufgezeigt ist. Beide senkrechceu Randabschnitte
10a,TOb des derartig ausgebildeten Zuschnittes
werden dann lediglich aufeinandergelegt und miteinander verbunden, so daß sich durch die
Faltung der zweite senkrechte Verbindungsabschnitt von allein ergibt.
Mit dem neuerungsgemäß ausgebildeten Bekleidungsstück ist ein Strandumkleideanzug geschaffen, der aufgrund
seiner Ausbildung unauffällig am Strand und in Strandbädern mitgeführt werden kann. Lieser Strandumkleideanzug
ist stets griffbereit und mit wenigen Handgriffen aus der am Bekleidungsstück angeformten
Tasche zu entnehmen. Dadurch, daß die Aufnahmetasche am Bekleidungsstück selbst befestigt ist, ist die
Tasche gegen Verlieren gesichert. Die Verwendung von Kunststoffolie als Material für das Bekleidungs-
»ti» 1 »
stück ermöglicht ein Zusammenlegen des Bekxeiär igsstückes auf kleinstem Raum. Das sowohl wickelrockartig als auch ponchoförmig ausgebildete Bekleiducgsstück wird für das Umkleiden ] diglich übergestreift
bzw. abgelegt. Es besteht auch die Möglichkeit, beide Bekleidungsstücke zusammen zu tragen, so daß ein
kompletter Anzug bzw. Bekleidungsstück gegeben ist·
Claims (4)
1. Strandumkleideanzug, gekennzeichnet durch einen etwa rechteckförmigen, wickelrockartig anlegbaren
Zuschnitt (10) aus zusammenlegbarer bzw. -faltbarer undurchsichtiger Kunststoffolie mit einem
die überlappenden senkrechten Randabschnitte (10a,10b) in Gebrauchszustand des Bekleidungsstückes
zusammenhaltenden Verschlußmittel (11) und mit einer am oberen Zuschnittrand (10c) angeformten
Tasche (12) zur Aufnahme des zusammengelegten Zuschnittes (10) bei Nichtgebrauch des
Bekleidungsstückes.
2. Strandumkleideanzug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen doppelwandigen Zuschnitt (20)
aus zusammenlegbarer bzw. -faltbarer, undurchsichtiger Kunststoffolie, dessen senkrechte übereinanderliegende
Randabschnitte (20c,2Od) unter Ausbildung von Durchbrechungen (21,22) benachbart
zum oberen waagerechten Randabschnitt (2Oe) und dessen obere waagerechten aufeinanderliegenden
- 10 -
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- 10 -
Randabschnitte (2Oe) unter Auebildung einei
aittigen Durchbrechung (23) zum Eindurchführen
des Kopfes mittels Schweiß- idex Klebverbindungen
zusammengehalten sind, in deren Bereich an einem der beiden sich gegenüberliegenden
Randabschnitte (23a;23b) eine Tasche (12) zur Aufnahme das zusammengelegten Zuschnittes (20)
bei Nichtgebrauch des Bekleidungsstückes angeformt ist,
3. Strandumkleideanzug nach Anu±,iucn 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche (12) an
dem Zuschnitt (10;20) mittels eines Paltläppens
verbunden ist.
4. Strandumkleideansug nach Anspruch 1 bis 3.
dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche (12"» an dem Zuschnitt (10;20) derart angefc . xst,
daß die Taschenöffnung (12a) im hochgeklappten
Zustand der Tasche von der Innenseite des Bekleidungsstückes zugänglich ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7018378U DE7018378U (de) | 1970-05-16 | 1970-05-16 | Strandumkleideanzug. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7018378U DE7018378U (de) | 1970-05-16 | 1970-05-16 | Strandumkleideanzug. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7018378U true DE7018378U (de) | 1970-09-10 |
Family
ID=34173862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7018378U Expired DE7018378U (de) | 1970-05-16 | 1970-05-16 | Strandumkleideanzug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7018378U (de) |
-
1970
- 1970-05-16 DE DE7018378U patent/DE7018378U/de not_active Expired
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