DE1299513B - Faltverpackung - Google Patents
FaltverpackungInfo
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- DE1299513B DE1299513B DE1967C0043376 DEC0043376A DE1299513B DE 1299513 B DE1299513 B DE 1299513B DE 1967C0043376 DE1967C0043376 DE 1967C0043376 DE C0043376 A DEC0043376 A DE C0043376A DE 1299513 B DE1299513 B DE 1299513B
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Faltverpackung, be- Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Blatt zur Herstel-
stehend aus einem Blatt faltbaren Materials, bei der lung der Faltverpackung nach der Erfindung,
die die Vorderfläche der Verpackung bildende Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Faltver-
Hauptf lache rechteckig ausgebildet und an allen vier packung vor dem Verschließen und
Kanten mit umklappbaren Seitenflächen versehen ist, 5 Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Faltver-
Kanten mit umklappbaren Seitenflächen versehen ist, 5 Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Faltver-
von denen mindestens eine an ihrer nach innen ragen- packung gemäß den F i g. 1 und 2 in verschlossenem
den Kante eine als Aufreißzunge ausgebildete Ein- Zustand.
kerbung und von der Aufreißzunge ausgehende ein- Die Faltverpackung 10 besteht aus einem Ausgeprägte
oder perforierte Linien zur Erleichterung gangsblatt 12, aus schwerem Papier, Karton od. dgl.,
des Aufreißens aufweist. ίο das bereits von vornherein für Geschäftszwecke mit
Faltverpackungen dieser Art sind bereits bekannt. entsprechenden Aufdrucken versehen sein kann. Die
So beschreibt z. B. die deutsche Patentschrift Faltverpackung 10 besitzt eine im wesentlichen recht-103
211 einen Briefumschlag, bei dem eine eigene eckige Hauptfläche 14, die nach dem Verschluß den
Klappenunterlage mit einer frei liegenden, die Ver- vorderen Teil der Verpackung bildet. Die Hauptschlußklappe
des Umschlages durchtretenden Spitze 15 fläche 14 besitzt an ihren gegenüberliegenden Enden
vorgesehen ist. Diese Spitze wird zum Zwecke des jeweils Faltkanten 20, 22 und 28, 30, um die an den
öffnens des Umschlages erfaßt und hochgerissen, so Schmalseiten liegende Seitenfläche 38 und an den
daß die Kanten der Klappenunterlage die Umschlag- Breitseiten liegende Seitenflächen 54, 80 von im weklappe
aufreißen und den Umschlag dadurch öffnen. sentlichen dreieckiger Form einfaltbar sind. In der
Aus der französischen Zusatzpatentschrift 19 288 ist ao Hauptfläche befindet sich ein Fenster 32.
ebenfalls ein Briefumschlag bekanntgeworden, bei Die Kanten der weitgehend dreieckigen Seitendem längs der Klebekanten einer der einklappbaren flächen 38 und 54, 80 endigen kurz vor dem jeweili-Seitenflächen perforierte oder eingeprägte Linien vor- gen Faltrand 20, 22 bzw. 30, 28 in einer kurzen, gesehen sind und an einer Stelle eine Aufreißzunge senkrecht zum Faltrand stehenden Kante, um dazum Aufreißen der Seitenfläche längs dieser Linie 35 durch nach dem Zusammenfalten der Seitenflächen ausgebildet ist. Die vorstehend geschilderte Art von deren gegenseitiges Überlappen zu gewährleisten. Die Faltverpackungen ist relativ teuer, da sowohl die eine an der Breitseite angeordnete Seitenfläche 54 be-Klappenunterlage bei dem erstgenannten Brief- sitzt an einer ihrer schräg verlaufenden Seitenkanten umschlag als auch die an der Klappenöffnung der 64, 66 eine Einkerbung 68, die zu einer Aufreißzunge Hülle vorgesehene Aufreißzunge in einem relativ 30 76 ausgebildet ist. Von dieser Auf reißzunge 76 auskomplizierten Fertigungsverfahren eigens hergestellt gehend erstrecken sich quer über die Seitenfläche 54 werden müssen. Es ist deshalb bereits gemäß der zu der gegenüberliegenden, schräg verlaufenden Seideutschen Patentschrift 841258 eine Faltverpackung tenkante 66 eingeprägte oder perforierte Aufreißvorgeschlagen worden, bei der an einer der nach linien 70, 72, die einen Aufreißstreifen 74 bilden. Die innen ragenden Kanten von umklappbaren Seiten- 35 der Seitenfläche 54 mit der Auf reißzunge 76 gegenflächen mit Kleberändern eine als Aufreißzunge aus- überliegende Seitenfläche 80 ist an ihren schräg vergebildete Einkerbung vorgesehen ist, von der aus- laufenden Seitenkanten 90, 92 und an dem stumpf gehend sich eingeprägte oder perforierte Linien über abgeschnittenen äußeren Ende 94 mit Kleberändern die Seitenklappe erstrecken. Diese Einkerbung ist je- 96, 98 aus selbstklebendem oder druckempfindlichem doch nahe am Faltrand der Seitenklappe vorgesehen, 40 Klebstoff versehen.
ebenfalls ein Briefumschlag bekanntgeworden, bei Die Kanten der weitgehend dreieckigen Seitendem längs der Klebekanten einer der einklappbaren flächen 38 und 54, 80 endigen kurz vor dem jeweili-Seitenflächen perforierte oder eingeprägte Linien vor- gen Faltrand 20, 22 bzw. 30, 28 in einer kurzen, gesehen sind und an einer Stelle eine Aufreißzunge senkrecht zum Faltrand stehenden Kante, um dazum Aufreißen der Seitenfläche längs dieser Linie 35 durch nach dem Zusammenfalten der Seitenflächen ausgebildet ist. Die vorstehend geschilderte Art von deren gegenseitiges Überlappen zu gewährleisten. Die Faltverpackungen ist relativ teuer, da sowohl die eine an der Breitseite angeordnete Seitenfläche 54 be-Klappenunterlage bei dem erstgenannten Brief- sitzt an einer ihrer schräg verlaufenden Seitenkanten umschlag als auch die an der Klappenöffnung der 64, 66 eine Einkerbung 68, die zu einer Aufreißzunge Hülle vorgesehene Aufreißzunge in einem relativ 30 76 ausgebildet ist. Von dieser Auf reißzunge 76 auskomplizierten Fertigungsverfahren eigens hergestellt gehend erstrecken sich quer über die Seitenfläche 54 werden müssen. Es ist deshalb bereits gemäß der zu der gegenüberliegenden, schräg verlaufenden Seideutschen Patentschrift 841258 eine Faltverpackung tenkante 66 eingeprägte oder perforierte Aufreißvorgeschlagen worden, bei der an einer der nach linien 70, 72, die einen Aufreißstreifen 74 bilden. Die innen ragenden Kanten von umklappbaren Seiten- 35 der Seitenfläche 54 mit der Auf reißzunge 76 gegenflächen mit Kleberändern eine als Aufreißzunge aus- überliegende Seitenfläche 80 ist an ihren schräg vergebildete Einkerbung vorgesehen ist, von der aus- laufenden Seitenkanten 90, 92 und an dem stumpf gehend sich eingeprägte oder perforierte Linien über abgeschnittenen äußeren Ende 94 mit Kleberändern die Seitenklappe erstrecken. Diese Einkerbung ist je- 96, 98 aus selbstklebendem oder druckempfindlichem doch nahe am Faltrand der Seitenklappe vorgesehen, 40 Klebstoff versehen.
so daß nach dem Aufreißen nur eine schmale Öff- Beim Verpackungsvorgang werden zuerst die an
nung vorliegt und dadurch der Zugang zum Inneren den Schmalseiten der Hauptfläche 14 liegenden Seider
Faltverpackung relativ beschränkt ist. tenflächen38 eingefaltet. Anschließend wird die mit
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es der Aufreißzunge 76 versehene Seitenfläche 54 um
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Faltver- 45 ihre entsprechende Faltkante30 umgeklappt und
packung vorzuschlagen, die einerseits keine zusatz- kommt dadurch mit ihren Rändern 64, 66 über die
liehen Teile zum öffnen der Verpackung erfordert entsprechenden nach innen ragenden Seitenränder 50
und andererseits einen bequemen Zugang zum Inhalt der Seitenflächen 38 zu liegen. Schließlich wird die
der Verpackung nach dem Öffnen gewährleistet. mit Kleberändern 96, 98 versehene Seitenfläche um-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- 50 gefaltet und mit ihren seitlichen Kleberändern 98 auf
löst, daß nur eine der seitlich einklappbaren Seiten- die entsprechenden Seitenränder 48 der Seitenflächen
flächen mit Kleberändern versehen ist und die Auf- 38 sowie mit dem endseitigen Kleberand 96 auf die
reißzunge an einer der von der Faltkante nach innen Dreiecksspitze der Seitenfläche 54 gedrückt und daragenden
Kanten der der mitKleberändern versehenen durch verklebt. Die Höhe der mit Kleberändern verSeitenfläche
gegenüberliegenden Seitenfläche derart 55 sehenen Seitenfläche 80, gemessen von ihrem Faltangeordnet
ist, daß sie außerhalb! der Kleberänder liegt. rand 28 aus bis zu dem endseitigen Kleberand 96 ist
Da nur eine der einklappbaren Seitenflächen bei so bemessen, daß nach dem Verschließen die Aufder
Faltverpackung nach der Erfindung mit Klebe- reißzunge 76 und die von ihr ausgehenden Aufreißrändern
versehen ist, werden die übrigen durch diese linien 70, 72 außerhalb der Seitenfläche 80 verbleigeschlossen
gehalten. Durch das Aufreißen der der 60 ben. Dadurch läßt sich nach dem Aufreißen der Seimit
Kleberändern versehenen Seitenfläche gegenüber- tenfläche 54 längs der Aufreißlinien 70,72, diese, da
liegenden Klappe mittels der Aufreißzunge kann diese sie nicht verklebt ist, ohne weiteres vollkommen öffsofort
ohne weiteres vollkommen aufgeklappt werden nen und gibt den Zugang zum Inhalt der Verpackung
und ermöglicht einen bequemen Zugang zum Inne- frei,
ren der Faltverpackung. 65 Da die Faltverpackung lediglich aus einer Lage
ren der Faltverpackung. 65 Da die Faltverpackung lediglich aus einer Lage
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der vor- faltbaren Materials ohne zusätzlich aufgeklebte Klap-
liegenden Erfindung an Hand der Zeichnungen näher pen od. dgl. besteht, ist ihre Herstellung durch
erläutert. Es zeigt Schneiden oder Stanzen in einfachster Weise mög-
lieh. Da Verpackungen dieser Art stets Massenartikel
sind, wird dadurch die Herstellung insgesamt erheblich verbilligt. Da außerdem der Verpackungsvorgang
allein durch Falten der Seitenflächen bewerkstelligt wird, kann er jederzeit in einfacher Weise durch
Verpackungsmaschinen durchgeführt werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Faltverpackung, bestehend aus einem Blatt faltbaren Materials, bei der die die Vorderfläche der Verpackung bildende Hauptfläche rechteckig ausgebildet und an allen vier Kanten mit umklappbaren Seitenflächen versehen ist, von denen mindestens eine an ihrer nach innen ragenden Kante eine als Aufreißzunge ausgebildete Einkerbung und von der Aufreißzunge ausgehende eingeprägte oder perforierte Linien zur Erleichterung des Aufreißens aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine der seitlich einklappbaren Seitenflächen (80) mit Kleberändern (96 und 98) versehen ist und die Aufreißzunge (76) an einer der von der Faltkante (30) nach innen ragenden Kanten der der mit Kleberändern versehenen Seitenfläche (80) gegenüberliegenden Seitenfläche (54) derart angeordnet ist, daß sie außerhalb der Kleberänder (96 und 98) liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US58049466A | 1966-09-19 | 1966-09-19 | |
| US633336A US3392905A (en) | 1967-03-22 | 1967-03-22 | Quick opening foldable containers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1299513B true DE1299513B (de) | 1969-07-17 |
Family
ID=27078061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967C0043376 Pending DE1299513B (de) | 1966-09-19 | 1967-09-19 | Faltverpackung |
Country Status (5)
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|---|---|
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| DE4321353C1 (de) * | 1993-06-26 | 1994-10-20 | Wegener August Awa Couvert | Recyclingfähiger Briefumschlag |
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| CN100572211C (zh) * | 2006-09-19 | 2009-12-23 | 陈毕峰 | 一种制造包装膜拉线的方法和设备 |
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| FR469251A (fr) * | 1914-03-04 | 1914-07-28 | Leon Planche | Carte-lettre |
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| DE837050C (de) * | 1949-01-22 | 1952-04-17 | Alfons Miller | Reissoeffner |
| DE841258C (de) * | 1949-08-30 | 1952-06-13 | Alfons Miller | Reissoeffner |
-
1967
- 1967-09-18 CH CH1302867A patent/CH468285A/de unknown
- 1967-09-19 DE DE1967C0043376 patent/DE1299513B/de active Pending
- 1967-09-19 NL NL6712760A patent/NL6712760A/xx unknown
- 1967-09-19 GB GB4262567A patent/GB1151006A/en not_active Expired
- 1967-10-19 AT AT943967A patent/AT277051B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (6)
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| DE841258C (de) * | 1949-08-30 | 1952-06-13 | Alfons Miller | Reissoeffner |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT277051B (de) | 1969-12-10 |
| CH468285A (de) | 1969-02-15 |
| GB1151006A (en) | 1969-05-07 |
| NL6712760A (de) | 1968-03-20 |
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