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DE7017032U - Selbstreinigende schleudertrommel. - Google Patents

Selbstreinigende schleudertrommel.

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Publication number
DE7017032U
DE7017032U DE19707017032 DE7017032U DE7017032U DE 7017032 U DE7017032 U DE 7017032U DE 19707017032 DE19707017032 DE 19707017032 DE 7017032 U DE7017032 U DE 7017032U DE 7017032 U DE7017032 U DE 7017032U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
slide
drum
pressure
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707017032
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Mechanical Equipment GmbH
Original Assignee
Westfalia Separator GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westfalia Separator GmbH filed Critical Westfalia Separator GmbH
Priority to DE19707017032 priority Critical patent/DE7017032U/de
Publication of DE7017032U publication Critical patent/DE7017032U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

Selbetreinigei*de Schleudertrommel
Die Neuerung bezieht sich auf Separatoren, die periodisch die aus einer Schleuderflü3siiKeit ausgeschiedenen und sich im Schlammraum dar Trommel ansammelnden Feststoffe bei voller Trommeldrehzahl auswerfen.
Es sind Steuergeräte bekannt, an denen die Dauer der Schleuderperioden eingestellt wird und d~ö jeweils nach Ablauf der eingestelltun Zeit alle für den Entschlammungsvorgang notwendigen Schaltungen durchführen.
Es sind auch selbsttätig arbeitende Impulsgeber bekannt, die bei Auffüllung des ^chlammraumes mit Feststoffen ansprechen und einem Steuergerät den Ablaufimpuls erteilen. Impulsgeber dieser Art überwachen entweder den Ablauf der Klarphase oder sie tasteii das Schlammniveau in der Trommel ab. Diese zeitunabhängig arbeitenden Impulsgeber haben <"ari /orteil, daß die Berechnung der Dauer der SchleuderperzLoaien aus dem Feststoffgehalt des Schleudergutes, der Durciisatzleistung des Separators und dem Schlammfassuugsvermögen der Trommel entfällt und Änderungen im Feststoffgehalt und Änderungen der Durchsatzleistung während des Betriebes nicht mehr als Störungen in Erscheinung treten.
Selbsttätig arbeitende Impulsgeber sind beispielsweise aus den deutschen Patentschriften 718 739, 1 1^5 .)C, 1 ' ·, 1 186 414 und 1 275 959 bekannt.
Schleudertrommeln der selbstreinigenden Bau ί „ können mit Teiloder Vollentschlammungen oder auch mit kombinierten Entschlammungen betrieben werden.
Bei Teilentschlammungen wird der die Auswurföffnungen für die Feststoffe verschließende Kolbenschieber nur teilweise und/oder nur kurzzeitig in die Öffnungsstellung verschoben. Auf diese Weise wird nur ein Teil der im Schlammraum angesammelten Feststoffe ausgeworfen und der andere Teil als Sicherheitsring in der Trommel zurückgehalten. Bei dieser Betriebsweise ist eine
Unterbrechung des Schleudergutzulaufs nicht erforderlich. Bei Vollentschlammungen wird die Trommel vollständig entleert. Um Verluste am Schleudergut zu vermeiden, wird vor der Entschiammung der Schl2udergutzulauf gesperrt. Es ist auch bekannt, die in der Trommel befindliche Schleuderflüssigkeit vox"' der Entsclilanimiing duroh sin« Hinisre snezi Ti bcIi schwerere Flüssigkeit aus der Trommel zu verdrängen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine selbstreinigende Schleudertrommel zu schaffen, die selbsttätig Teilentleerungen herbeiführt.
Die Trommel gemäß der Neuerung ist gekennzeichnet durch einen dem Steuerschieber vorgelagerten Hilfsschieber, dessen eine Seite wenigstens teilweise vom Druck der Trommelfüllung und dessen andere Seite vom Druck einer Steuerflüssigkeit beaufschlagt wird und der bei seinen axialen Bewegungen in Abhängigkeit von diesem Druckverhältnis direkt oder indirekt die Zuführung von Steuerflüssigkeit derart steuert, daß die Schließkammer wenigstens teilweise entleert und anschließend wieder aufgefüllt wird.
Zur Begrenzung des Druckes der Trommelfüllung auf den Hilfsschieber kann sein zentraler Teil von einer gegenüber dem Trommelinnenraum abgedichteten Kappe abgedeckt sein. Andererseits können zur Unterstützung des Druckes der Steuerflüssigkeit auf der anderen Seite des Hilfsschiebers mehrere auf den Umfang verteilte Schraubenfedern angeordnet sein.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Neuerung dargestellt, und zwar zeigt
Fig.1 eine Trommel mit einem Ventil zum Ablassen der Steuerflüssigkeit aus der Schließkammer des Hauptschiebers, das durch Sperren der Flüssigkeitszufuhr in Öffnungsstellung gebracht wird,
Fig.2 eine Trommel mit einem Ventil zum Ablassen der Steuerflüssigkeit aus der Schließkanmer des Hauptschiebers, das durch Öffnen der Flüssigkeitszufuhr in Öffnungsstellung gebracht wird und
Fig.3 eine Trommel mit einer Ent1eerungsbohrung für die Schließkammer des Hauptschiebers.
In Fig.1 ist mit 1 das Trommelunterteil und mit 2 der Trommeldeckel bezeichnet. Diese beiden Teile werden von einem Gevinrti»rjT!? 3 zusammengehalten. Im Trommelunterteil 1 ist der Steuerschieber k axial verschiebbar angeordnet, dessen Oberkante 5 in der Schließstellung gegen einen Dichtring 6 anliegt und den Trommelinnenraum 7 gegenüber den Auswurföffnungen 8 im Trommelmantel abschließt. Dem Steuerschieber 4 ist ein Hilfsschieber vorgelagert, so daß der Druck der Trommelfüllung nur den Hilfsschieber 9 beaufschlagt.
Zwischen dem Hilfsschieber 9 und dem Steuerschieber k befindet sich eine Kammer 10 und zwischen dem Steuerschieber k und dem Trommelunterteil 1 eine Kammer 11. Beide Kammern st — . mit der Zuführungseinrichtung für Steuerflüssigkeit in Verbindung. Im Trommelunterteil 1 ist außerdem ein Ventil 12 angeordnet, das mit einem radial verschiebbaren Ventilteller I3 ausgerüstet ist. Bei anhaltender Zufuhr von Steuerflüssigkeit durch den Kanal Tk zur Kammer I5 wird der Ventilteller 13 in der dargestellten Endstellung gehalten. Damit nach dem Sperren der Steuerflüssigkeitszufuhr der Druck auf der Rückseite des Ventiltellers 13 abgebaut wird, ist die Kammer 15 durch eine kalibrierte Bohrung 16 mit dem Außenrauir verbunden. Durch diese Bohrung wird dann die Flüssigkeit aus der Kammer I5 und dem Zuführungskanal "\k ausgeschleudert.
Nach dem Sperren der Steuerflüssigkeitszufuhr bewirkt bei gefüllter oder teilweise gefüllter Schließkammer 11 der auf die Vorderseite des Ventiltellers I3 wirkende Druck eine Verschiebung dieses Tellers nach außen, wodurch Schließflüssigkeit aus der Schließkammer 11 durch die Kanäle 17, 18, 19 und 20 abgelassen wird .
Der Hilfsschieber 9 wird außen am Steuerschieber k und innen an der Trommelnabe 21 abdichtend geführt. Seine äußere Oberkante ist mit einer Vielzahl nutenartiger Aussparungen 22 versehen. Dj. e zwischen diesen Aussparungen stehengebliebenen
Teile dienen der Abstützung des Hilfsschiebers ^ am Trommeldeckel 2 .
In die Trommelnabe 21 ist axial verschiebbar ein Röhrchen 23 eingesetzt, das an seinem oberen Ende mit Ausfräsungen 24 versehen ist. Der untere Teil 25 des Röhrchens 23 kann aus weicherem Material, z.B. Hartgummi, bestehen, um, falls notwendig, eine bessere Abdichtung zwischen dem Röhrchen und dem mit ihm zusammenwirkenden Schieberventil 26 zu erreichen. Das Schieberventil 26 sitzt gleitbar auf der Trommelspindel und steht unter dem Druck der Feder 28, die unterhalb der ebenfalls gleitbar angeordneten Spindelkappe 29 angebracht ist. Das Schieberventil 26 ist mit einer Auffangmulde 30 für Steuerflüssigkeit versehen, die durch das Rohr 31 herangeführt wird. Die Mulde 30 steht über eine Bohrung 32 mit dem Röhrchen 23 und über dessen Aussparungen 24 mit der Kammer 10 in Verbindung. Unterhalb der Mulde 30 ist in den Ventilkörper ein Ringkanal 33 eingearbeitet, von dem eine oder mehrere Bohrungen 34 ausgehen, die in der obersten Stellung des Ventilkörpers 26 mit dem Ringraum 35 und dem Kanal 14 kommunizieren. Unterhalb des Schieberventils 26 befindet sich eine weitere Kammer 36, von der Kanäle 37 zur Schließkammer füh.ren. Sie ist nach unten durch einen eingesetzten elastischen Ring 38 begrenzt. In dieser Kammer 36 kann ein Schälrohr 39 angeordnet sein.
Der Hilfsschieber 9 ist teilweise von einer Kappe 40 abgedeckt, die mittels Dichtringe 41 und 42 gegenüber dem Innenraum der Trommel abgedichtet ist. Auf der Unterseite des Hilfsschiebers 9 können mehrere auf den Umfang gleichmäßig verteilte Schraubenfedern 43 angeordnet sein, um den auf die Unterseite des Hilfsschiebers wirkenden Druck an das spezifische Gewicht der Feststoffe und damit an den auf die Oberseite des Hilfsschiebers wirkenden Druck anpassen zu können.
Die Trommel gemäß der Neuerung arbeitet in folgender Weise. Nach dem Ingangsetzen des Separators befindet sich das Schieberventil 26 in d3r dargestellten Position. Es wird von der
Feder 28 fest gegen den Teil 25 des Röhrchens 23 gepreßt. Nach dem Öffnon der Steuerflüssigkeitszufuhr tritt die Steuerflüssigkeit aus der Leitung 31 in die Mulde 30 über und gelangt von dort durch die Bohrung 32, das Röhrchen 23 und dessen seitliche Öffnungen 2k in die Kammer 10. Dadurch wird der Hilfsschieber 9 fest gegen den Trommeldeckel 2 und der Steuerschieber k nach unten gedruckt. Nach Auffüllung der Kammer 10 tritt die Steuerflüssigkeit aus der Mulde 30 in die Ringnut 33 über und gelangt durch die Bohrungen 3*4, den Ringkanal 35 und den Kanal ^k zum Ventil 12, so daß der Ventilteller 13 in die dargestellte Lage gebracht wird, in der er die Schließkammer 11 gegenüber dem Außenraum verschlossen hält. Ein geiTr»ger Teil der Steuerflüssigkeit tritt laufend durch die kalibrierte Bohrung 16 aus dem Ventil 12 aus.
Nachdem au h der zum Ventil führende Kanal Ik aufgefüllt ist, tritt die „teuerflüssigkeit aus der Ringnut 33 in die Kammer über und gelangt von dort durch Kanäle 37 in die Schließkammer Ί 1 , so daß sich, der· Steuerschieber k in die Schließs^el^ lung bewegt. Dabei wird ein Teil der Flüssigkeit aus der Kammer 10 nach innen verdrängt, wodurch der Überlauf in die Kammer 36 verstärkt und das Schließen der Trommel beschleunigt wird.
Die Zufuhr von Steuerflüssigkeit wird während der gesamten Betriebszeit aufrechterhalten. Da der auf die Außenseite des Ventiltellers I3 des Ventils 12 wirkende Flüssigkeitsdruck größer ist als der auf seine Innenseite wirkende Flüssigkeitsdruck der Schließkammer 11, bleibt die Schließkammer nach außen verschlossen. Die Trommel befindet sich jetzt im betriebsfähigen Zustand.
Nach dem Öffnen des Zulaufs füllt sich die Trommel mit Schleudergut, dessen spezifisches Gewicht von der der Trägerflüssigkeit nicht sehr verschieden ist. Oft ist die Trägerflüssigkeit Vasstr. Da der zentrale Teil 'er Oberseite des Hilfsschiebers 9
durch die auf der Trommelnabe 21 festsitzende Kappe kO abgedeckt ist, kann insoweit die Tronmelfüllung keinen Eruck auf die Oberseite des Hilfsschiebers 9 ausüben, so daß der auf seine Unttrseite wirkende Druck üb; ^. tLr;t und ihn in der dargestellten Lage hält. Mir zunehmender Ablagerung spezifisch schwererer Feststoffe nimmt der Diack auf der Oberseite des Hilfsschiebers zu. Sobald er das erforderliche Übermaß erreicht, bewegt sich der Hilfsschieber nach unten. Dabei werden von seinem inneren Teil das Röhrchen 23 und das Schieberventil 26 gegen den Druck der Feder 28 nach unten verschoben. Dadurch wird die Verbindung zwischen der Bohrung Jk und dem Ringkanal 35 unterbrochen, wodurch auch die Zufuhr von Steuerflüssigkeit zum Ventil 12 gesperrt wird.
Nachdem ein Teil der Steuerflüssigkeit aus dem Kanal 14 durch die kalibrierte Bohrung 16 ausgeschleudert ist, erreicht der auf die Innenseite des Ventiltellers 13 wirkende Druck das Übergewicht, wodurch der Ventilteller I3 nach außen verschoben wird und das Ablassen der Schließflüssigkeit aus der Schließkammer 11 durch die Bohrungen 171 18, 19 und 20 einsetzt. Da die Kammer 10 - auch bei Vergrößerung ihres Volumens - infolge der ununterbrochenen Zufuhr von Steuerflüssigkeit durch die Leitung 3I stets mit Flüssigkeit gefüllt ist, wird bei geöffnetem Ventil 12 der Druck in der Kammer 11 sehr schnell kleiner als der Druck in der Kammer 10. Der Steuerschieber k bewegt sich deshalb bald nach unten und gibt einen Ringspalt zwischen seiner Oberkante 5 und dem Dichtring 6 für den Ausstoß von Feststoffen frei.
Mit zurückweichender Feststoffschicht wird der Druck auf der Oberseite des Hilfsschiebers 9 wieder kleiner, so daß er sich unter dem Einfluß des höheren Druckes in der Kammer 10 wieder nach oben bewegt. Dabei stellt das Schieberventil 26 unter dem Druck der Feder 28 die Verbindung zwischen der Bohrung 2>k und dem Ringkanal 35 wieder her, wodurch zunächst dac Ventil wieder in Schließstellung gebracht wird. Die in die Kammer 36 übertretende Steuerflüssigkeit füllt die Schließkammer 11 wieder auf, und der Steuerschieber 4 bewegt sich wieder in Schließstellung.
Sobald die Feststoffschicht im Schlammraiim der Trommel wieder den erforderlichen Druck auf den Hilfsschieber ausübt, wiederholt sich der beschriebene Vorgang von neuem.
Damit führt die Ti* ο nun si gemäß der Neuerung Felbst-tätie Teilentschlammungen aus, wenn sich im Schlammraum 7 eine bestimmte Menge spezifisch schwererer Feststoffe angesammelt hat.
Während der zwischen den Entschlaramungen liegenden Schieuderperioden taucht das Schälorgan 39 in die mit der Trommel rotierende Flüssigkeit ein, ohne Flüssigkeit aus der Kammer 36 abzuleiten. Im Schälorgan 39 wird dadurch ein statischer Überdruck erzeugt.
Beim Ablassen der Schließflüssigkeit aus dar Kammer 11 während der Entschlammung weicht der Flüssigkeitsspiegel in der Kammer 36 zurück, so daß der Überdruck im Schälorgan 39 zusammenbricht. Dieser plötzliche Druckabfall kann als Impuls einem Steuergerät bekannter Bauart zugeleitet werden, das nach einer vorgegebenen Anzahl von Impulsen eine Vollentschlair.mung durchführt, indem es die Steuerflüssigkeitjzufuhr durch die Leitung 31 unterbricht und alle Schaltungen je nach eingestelltem Programm durchführt.
Bei der Ausführungsform nach Fig.2 wird ein Ventil 12 für das Ablassen von Schließflüssigkeit aus der Schließkammer 11 verwendet, das normalerweise geschlossen ist und durch Zuführen von Steuerflüssigkeit geöffnet wird.
Der Ventilkb'rper 50 ist bezüglich seines Gewichts und seiner Virkungsflachen so bemessen, daß der durcli die Zentrifugalkraft erzeugte Schließdruck größer ist als der im öffnenden Sinne wirkende Flüssigkeitsdruck in der Schließkammer 11. Der Ventilkörper 50 drückt eomit während des normalen Betriebes den Ventilteller 1p fest gegen die Ablaßbohrungen 20, so daß die SchlielJkanimer 11 gegenüber dem Außenraum abgeschlossen ist. Hei.ή Zuführen von Steuerflüssigkeit durch den Kanal 14 in den Ki.il/T3urii 52 wird der Ventilköiper 50 von seinem Sitz abgehoben und Schließflüssigkeit aus der Schließkammer 11 durch die Ka-
/8
näl .=? 1, . .8. Ί 9 und 20 abgelassen. Zur Aufhebung des Flüssigkei t.-ru _ oj- :s im Raum 52 ist eine Entleerungsb _,. rung 51 vorgesehen, :. * die sich die Kammer 52 und der Kanal 14 entleeren, / die Zufuhr zum Kanal 14 gesperrt wird. Bei di-..3r Ausführungsform wird die Steuerf'lüssigkeit durch eine als Schälorgan ausgebildete Zuleitung 48, z.B. aus einem Hochbehälter, herangeführt. Wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig.1 wird zunächst die Kammer 10 mit Steuerflüssigkeit aufgefüllt. Die weiter zulaufende Stei.arflüssigkeit tritt dann aus der Kammer 30 in die Ki . ier 30a und von dort in die Kammer 3t> über und gelangt aurch einen oder mehrere Kanäle _jT/ zur Schließkammer 11. Nachdem auch diese Kammer aufgefüllt isv., verschiebt sich der freie Flüssigkeitsspiegel in den Kammern 30 und 36 in Richtung zur Drehachse. Dadurch, daß der Innendurchmesser der die Kammer 36 begrenzenden Scheibe 38 kleiner ist als der Außendurchmesser des Schälorgans 48, wird erreicht, daß das Schälorgan 43 in die Flüssigkeit eintaucht. Der in diesem Schälorgan erzeugte Druck verhindert ein weiteres Nachströmen von Steuerflüssigkeit.
Wenn sich im Schlammraum 7 der Trommel eine bestimmte Feststoffmenge angesammelt hat, bewegt sich der Hilfsschieber 9 nach unten. Dabei wird der zur Schließkammer 11 führende Kanal 37 verschlossen oder stark gedrosselt und die Kammer 30a über die Bohrung 44 mit dem Kanal 14 verbü. Jen. Der Ventilkörper 50 hebt sich von seinem Sitz ab, und es wird Steuerflüssigkeit aus der Schließkammer 11 abgelassen. Dabei bewegt sich der Kolbenschieber 4 in die Öffnungsstellung und ein Teil der Feststoffe wird durch die Öffnungen 8 im Trommelmantel aus der Trommel ausgestoßer. Sobald der auf die Oberseite des Hilfsschiebers 9 wirkende Druck kleiner geworden ist als der auf seine Unterseite wirkende Druck, bewegt sich der Hilfskolben 9 wieder nach oben. Dadurch wird der Zuführungskanal 14 zum Ventil wieder gesperrt und der Kanal 37 zur Schließkammer 11 wieder geöffnet. Beim Ausschleudern der Flüssigkeit aus dem Ringraum 52 und dem Kanal 14 durch die Bohrung 51 geht das Ventil 12 wieder in Schließstellung,
und die der Schließkammer 11 zugeführte Steuerflüssigkeit drückt auch, den Hauptschieber 4 wieder in Schließstellung.
Bei der Aufwärtsbewegung des Hilfsschiebers 9 weicht infolge der Volumvergrößerung der Kammer 10 und der erweiterten Freigabe des Kanals 37 der Flüssigkeitsspiegel in der Kammer 30 zurück, wodurch der Druck im Schälorgan 48 kurzzeitig zusammenbricht. Dieser Druckabfall kann einem Steuerorgan als Impuls zugeführt werden, das nach Empfang einer eingestellten Anzahl von Xmpulsen eine Vollentschlammung durchführt, indem es die Steueiflüssigkeitszufuhr zum Schälorgan 48 sperrt und zur Zuleitung 49 öffnet sowie andere Schaltungen durchführt. Durch die Zuführung von Steuerflüssigkeit aus der Leitung 49 über die Kammer 46 url die Kanäle 47 und 14 zum Ventil 12 kann dieses beliebig lange in Offenstellung gehalten und eine vollständige Trommelentleerung herbeigeführt werden.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform ohne Abls>.r'ventil für Schließflüssigkeit. Die Schließkammer 11 ist mit siiier den Tronnnelmantel durchsetzenden kalibrierten Abiaßbohrung 54 versehen, durch die ständig Flüssigkeit austritt. Tm während der Schleuderperioden den Kolbenschieber 4 in Schließstellung zu halten, muß ständig Schließflüssigkeit im Überschuß zugeführt werden. Zum Zwecke der selbsttätigen Schlanunaustragung muß der Hilfsschieber 9 diese Flüssigkeitszufuhr vorübergehend unterbrechen oder stark drosseln.
Wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig.1 wird die sigkeit durch eine Zuleitung 31 herangeführt, <·' - wiederum zuerst die Kammer 10 auffüllt. Sie tritt dann aus der Kammer 30 in die Kammer 36 über und gelaugt von dort durch den Kanal 37 in die Schließkammer 11. Die Kammer 36 ist mit einer kalibrierten Bohrung 55 versehen. Die während des Betriebes zugeführte Steuerwassermenge muß geringfügig größer sein als aus der Schließkanuner 11 durch die Bohrung 54 austritt. Die rich+ige Einstellung ist erreicht, wenn durch die Bohrung 55 etwas Wasser austritt. Auf diese Weise wird sichergestellt,
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daß sich die Schließkammer 11 nicht entleert und die Kammer 3t nicht mit Flüssigkeit auffüllt.
Wenn nach Ansammlung einer bestimmten Feststoffmenge im Schlammraum 7 der Trommel sich der Hilfsschieber 9 nach unten bewegt, wird die Steuerflüssigkeitszufuhr zur Srhließkammer 11 unterbrochen oder stark gedrosselt. Die Schließkammer 11 beginnt, sich über die kalibrierte Bohrung ^k zu entleeren, und der Kolbenschieber 4 bewegt sich in die Öffnungsstellung. Dabei wird ein Teil der Feststoffe durch die Öffnungen 8 im Trommelmantel ausgeworfen.
Sobald durch das Zurückweichen der Feststoffschicht der Druck auf der Oberseite des Hilfsschiebers 9 kleiner wird als der auf seine Unterseite wirkende Druck, bewegt sich der Hilfsschieber 9 wieder nach oben. Die Steuerflüssigkeit füllt zunächst wieder die Kammer 10 auf und anschließend die Schiießkammer 11, so daß der Kolbenschieber h wieder in Schließstellung geht.
Während der Sperrung oder starken Drosselung der Steuerflüssigkeitszufuhr zur Schließkammer 11 hat sich der Flüssigkeitsspiegel in der Kammer 36 so weit nach innen verschoben, daß das Schälorgan 39 in die Flüssigkeit eintaucht und einen Druckimpuls auf ein Steuergerät überträgt. Nach Empfang einer vorher festgelegten Anzahl von Impulsen führt das Steuergerät eine Vollentschlammung durch, indem es die Steuerflüssigkeitszufuhr durch die Zuleitung 3I sperrt und je nach eingestelltem Programm weitere Schaltungen durchführt.
Die Trommel gemäß der Neuerung arbeitet bezüglich der Durchführung von Teilentschlammungen vollautomatisch, Sie erfordert insofern weder ein Steuergerät noch das Umschalten irgendwelcher Ventile außerhalb des Separators.

Claims (6)

SCHUTZANSPRÜCHE
1) Se LOj ir<-inigende Schleudertrommel mit einem hydraulisch steuirl »ier- Steuerschieber, der beim Auffüllen ei ier Schließkamme; s_ ■ Austrittsöffnungen für die aus der Schleuderflüssigke.' . lasgeschleuderten Feststoffe verschließt und beim Ablasen λ-»-ι _;*! ΰ4-ίΑΠΛ-η-Ρ1ΐίβ. n-Va-i +- Ώΐιο Hat» Qrhl i önVammttr Hi ffPnanrt.PTi Öffnungen für den Feststoffauswurf freigibt, gekennzeichnet durch einen dem Steuerschieber (k) vorgelagerten Hilfsschieber (9)» dessen eine Seite wenigstens teilweise vom Druck der Trommelfüllung und dessen andere Seite vom Druck einer Steuerflüssigkeit in einer Κ/τ, ,«r (10) beaufschlagt wird, und der bei seinen axialen Bewegungen in Abhängigkeit von di-3 0m Druckverhältnis selbsttätig die Steuerungen für das wechselweise Auffüllen und Entleeren bzw. Teilentleeren der Schließkammer (11) bewirkt.
2) Schleudertrommel nach Ansprr.cn 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite des Hilfsschiebers (Q-) teilweise von einer Kappe (40) abgedeckt ist, die mittels Dichtungen (M, k2) gegenüber dem Tronunelinnenraum abgedichtet ist.
3) Schleudertrommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hilfsschieber (9) und dem Steuerschieber (4) mehrere gleichmäßig auf den Umfang verteilte Schraubenfedern (43) angeordnet sind.
k) Schleudertrommel nach Anspruch 1, 2 od; J, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel zum Ablassen von Steuerflüssigkeit aus der Schließkammer (11) mit einem vom Hilfsschieber (9) gesteuerten Ventil (12) versehen ist.
5) Schleudertrommel nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Schließkammer (11) mit einer Entleerungsbohrung (54) versehen ist.
6) Schleudertrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Impulsgeber (39» 48), der mit einem Steuergerät verbunden ist, das nach Empfang einer festgelegten Anzahl von Impulsen alle erforderlichen Schaltungen für eine Vollentschlammung durchführt.
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