DE7017003U - Alarmvorrichtung an fenstern, insbesondere als einbruchssicherung. - Google Patents
Alarmvorrichtung an fenstern, insbesondere als einbruchssicherung.Info
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- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B13/00—Burglar, theft or intruder alarms
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- G08B13/08—Mechanical actuation by opening, e.g. of door, of window, of drawer, of shutter, of curtain, of blind
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Description
Alarmvorrichtung an Fenstern, insbesondere als Einbruchssicherung.
Die Anbringung von Einbruchs-Alarmeinrichtungen an Fenstern bereitet Schwierigkeiten, insbesondere,
wenn man berücksichtigt, daß es gebräuchlich ist, zum Beispiel nachts eine spaltoffene Stellung der
Fenster zu belassen. Spaltoffene Fenster erleichtern dabei sogar das Einbrechen in Häuser nicht uivii'l·· " -Dem
Einbrecher ist es hierdurch ohne Schwierigkeiten ermöglicht, das Fenster ganz zai öffnen, um einsteigen
zu können.
Der Neuerung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Alarmvorrichtung an Fenstern in einfacher Bauform
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zu schaffen, die bei spaltoffenem Fenster nicht,
aber bei größerer Offnungsweite des Fensters in Wirkung tritt. Ferner ist angestrebt, daß
eine Aiariiiäiiäexge auch bei etwaigen »üttel Erschütterungen
beim unbefugten öffnen des Fensters erfolgt.
Gelöst wird diese Aufgabe neuerungsgemäß durch einen, vorzugsweise am Fensterrahmen angeordneten
Magneten, in dessen gerade noch über den Fensterlüftun-gsspalt reichenden Magnetfeld ein mit einer
Alarmanzeigevorrichtung gekuppelter Magnetschalter, vorzugsweise Schutzgas-Magnetschalter, sitzt;
Eine weiterhin vorteilhafte Ausgestaltung besteht gemäß der Neuerung darin, daß am Fensterrahmen ein
auf Rüttel-Erschütterungen kor.taktgebender Schalter einer elektrischen Alarmanlage angeordnet ist.
Von Vorteil ist es hierbei, wenn neuerungsgemäß Magnetschalter und Rüttel-Kontaktschalter in einem
gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind.
Diese Lösung verwirklicht eine äußerst günstige Alarmvorrichtung an Fenstern. Bei spaltoffenem
Fenster, der sogenannten Lüftstellung, bleibt die Alarmvorrichtung außer Tätigkeit, da sich in
dieser Stellung der mit der Alarinanzeigevorrichtung
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gekuppelte, am Fensterflügel sitzende Magnetschalter noch im Bereich des Magnetfeldes des am Fensterrahmen
befestigten Magneten b«? Ή "riet, wird jedoch
eine bestimmte öffnungsweite des Fensters, beispielsweise bei einem Einbruchsversuch, überschritten, so
gelangt der Magnetschalter aus dem Kraftfeld des Magneten, wodurch die Alarmaneeigevorrichtung eingeschaltet
wird. Damit die Alarmvorrichtung weitgehendst ; störungsfrei arbeitet, ist der Magnetschalter vorzugsweise
als Schutzgas-Magnetschalter ausgebildet, bei welchem das Arbeiten der Kontakte unter einer
S von der Außenwelt abgeschlossenen Schutzgasatmosphäre
stattfindet. Durch Variieren der auf den Magnetschalter wirkenden Magnetstärke kann die öffnungsweite
des Fensters beeinflußt werden.
Mit dieser Alarmvorrichtung können verschiedenartige Fenster, beispielsweise Drehkippfenster, Schwingflügelfenster,
Wendeflügelfenster, Ausstellfenster undso-weiter ausgerüstet werden. Auch eignet sich diese
Alarmvorrichtung für Kindergärten, Kinderhorte und dergleichen, da der Aufsichtsperson ein versuchtes
öffnen des Fensters von Kindern über die Alarmvorrichtung angezeigt wird.Dureh ^as Vorsehen eines auf Rüttel-Erschüttervngen
reagierenden Kontaktschalters am Fensterrahmen erhält die Alarmvorrichtung eine gegebenenfalls zusätzliche oder auch allein ausreichende
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Einbruchssicherheit. Bei geringen Rüttel-Erschütterungen, die beispielsweise beim Eindrücken der Fensterscheibe
auftreten, vird über den Rüttcl-Kcntaktschalter
die Alarmanzeigevorrichtung in Tätigkeit gesetzt. Herstellungs- und montagetechnische Vorteile bringt
es, den Rüttel-Kontaktschalter und den Magnetschalter in einem gemeinsamen Gehäuse unterzubringen.
Anhand von Zeichnungen ist der Neuerungsgegenstand in einem Ansführungsbeispiel nachstehend näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht gegen ein mit der neuerungsgemäßen Alarmvorrichtung versehenes Dreh-Kippfenster,
Fig. 2 in etwa normalem Maßstab einen Ausschnitt im Bereich des Magneten und der Schalter,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III - III der Fig. 1,
Fig. 4 den gleichen Schnitt wie Figur 3, jedoch bei spaltoffenem Fenster.
Beim Ausführungsbeispiel ist einem Dreh-Kippfenster die Alarmvorrichtung zugeordnet, Es können jedoch verschiedenartige
Fenster, wie beispielsweise Flügelfenster, Scliwingflügelfenster, Wendeflüpelfenster, Ausstellfenster
und-so-weiter mit dieser Alarmvorrichtung ausgerüstet werden.
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Das Dreh-Kippfenster besitzt den Fensterrahmen 1 und den Fensterflügel 2. Wenn der Fensterflügel 2
auf Drehstellung gestellt, ist, dann dreht er sich um die Scharniere 3; ist jedoch der Fensterflügel
2 auf Kippstellung gestellt, beispielsweise zum Lüftungszweck, dann dreht er um die Scharniere 3',
während die übrigen Scharniere 3 frei sind. Die Verriegelung von der Dreh- auf die Kippstellunj
erfolgt über die vom Handgriff 4 betätigte Riegelstange 5.
Am Fensterrahmen 1 befindet sich in einem mittels der Schrauben 10 befestigten Gehäuse 6 ein Permanentmagnet
7, dessen Pole 8 aus dem Gehäuse 6 herausragen. In das gerade noch mit genügender Stärke über den
Fensterlüftungsspalt reichende Magnetfeld sitzt ein Schaltergehäuse 11. Letzteres weist eine
Grundplatte 12 und einen Deckel 13 auf. Eine Schraube 14 hält den Deckel 13 an der Grundplatte 12.
An ihrer Unterseite ist die Grundplatte 12 mit einer Selbslklebeschicht 15 versehen, so daß die Befestigung
des Schaltergehäuses 11 am Fensterfalz 9 durch ledigliches Aufkleben erfolgt.
Von der Grundplatte 12 geht ein längsverlaufender
Mittelsteg 16 aus. Auf der dem Magneten 7 zugekehrten Seite des Mittelsteges befindet sich ein Schutzgasriagnetschalter
17, während auf der anderen Seite ein Rüttel-Kontaktschaliar^iS*
angeordnet ist.
t* fa
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Der Schutsgas-Magnetschalter 17 besteht aus einem abgeschlossenen Glaszylinder ,J .n welchem die
in einer Schutzgashülle arbeiter^tn, vom Magneten
7 gesteuerten Kontakte 20 untergebracht sind.
Bei geschlossenem, oder spaltoffenem Fenster werden die Kontakte 20 über den Magneten 7 in Kontaktstellung ''
gehalten. Von den Kontakten 20 gehen die elektrischen Leitungen 21 und 22 zur nicht dargestellten Alarmanzeigevorrichtung
aus. \
Sollte das spaltoffene, in Kippstellung befindliche Fenster bei einem Einbruchsversuch weiter oder ganz
geöffnet werden, um einsteigen zu können, so gelangt ;. zufolge der Kippbewegung des Fensters der Schutzgas-Magnetschalter
17 aus dem Kraftfeld des Magneten 7; die Kontakte 20 treten in Öffnungsstellung, siehe
strichpunktierten Magnetschalter 17 in Figur 4, und es wird hierdurch die Alarmanzeigevorrichtung
in Tätigkeit gesetzt. ;
\ Der Rüttel-Kontaktschalter 18 weist die einarmige
Schwinge 23 auf, an deren freies Ende 23' eine Kontaktspitze 24 aufgbbracht ist. niese befindet
sich in Gegenüberlage zu einem Gegenkontakt 25.
Der Gegenkontakt 25 ist über oi#ne Kontaktbrücke 26
mit der elektrischen Leitung 22 verbunden, während die Kontaktspitze 24 über die Schwinge 23 mit der
zur Alarmanzeigevorrichtunp, führenden elektrischen Leitung
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27 gekuppelt ist.
Bei eiaem Einbruchsversuch,beispielsweise beim
Eindrücken der Scheibe, treten gewisse Erschütterungen auf, wobei die Kontaktspitze 24 den Gegenkontakt
25 beaufschlagt und damit die Alarmanzeigevorrichtung in Tätigkeit setzt.
Claims (3)
1.) Alar,..vorrichtung an Fenstern, insbesondere als
Einbruchssicherung, gekennzeichnet durch einen, vorzugsweise am Fensterrahme.·; (1) angeordneten
Magneten (7) , in dess .-; gerade noch über den
Fensterlüftungsspalt (9) reichenden Hagnetfeld ein Pit einer Alr.rmanzeigevorrichtung gekuppelter Magnetschalter, vorzugsweise Schutzgas-Magnetschalter (17) sitzt.
Fensterlüftungsspalt (9) reichenden Hagnetfeld ein Pit einer Alr.rmanzeigevorrichtung gekuppelter Magnetschalter, vorzugsweise Schutzgas-Magnetschalter (17) sitzt.
2.) Alarmvorrichtung an Fenstern, insbesondere als Einbruchssicherung, dadurch gekennzeichnet,
daß am Fensterrahmen (1) ein auf Rüttel-Erschütterungen kontaktgebender Schalter (18)
einer elektrischen Alarmanlage angeordnet ist.
daß am Fensterrahmen (1) ein auf Rüttel-Erschütterungen kontaktgebender Schalter (18)
einer elektrischen Alarmanlage angeordnet ist.
3.) Alarmvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetschalter (1.7) und der Rüttel-Kontaktschalter (18)
in ein^m gemeinsamen Gehäuse (11) angeordnet sind.
dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetschalter (1.7) und der Rüttel-Kontaktschalter (18)
in ein^m gemeinsamen Gehäuse (11) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7017003U DE7017003U (de) | 1970-05-06 | 1970-05-06 | Alarmvorrichtung an fenstern, insbesondere als einbruchssicherung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7017003U DE7017003U (de) | 1970-05-06 | 1970-05-06 | Alarmvorrichtung an fenstern, insbesondere als einbruchssicherung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7017003U true DE7017003U (de) | 1970-09-03 |
Family
ID=34173573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7017003U Expired DE7017003U (de) | 1970-05-06 | 1970-05-06 | Alarmvorrichtung an fenstern, insbesondere als einbruchssicherung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7017003U (de) |
-
1970
- 1970-05-06 DE DE7017003U patent/DE7017003U/de not_active Expired
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