CH209250A - Elektrische Kontaktvorrichtung für Einbruchs-Alarmanlagen mit Ruhestrombetrieb. - Google Patents
Elektrische Kontaktvorrichtung für Einbruchs-Alarmanlagen mit Ruhestrombetrieb.Info
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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- H01H35/14—Switches operated by change of acceleration, e.g. by shock or vibration, inertia switch
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- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B60R25/10—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles actuating a signalling device
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Description
Elektrische Kontaktvorrichtung für Einbruchs-Alarmanlagen mit Ruhestrombetrieb. In bekannter Weise werden Räume gegen Einbruch dadurch gesichert, dass an Türen und Fenstern elektrische Kontakte ange bracht werden, über welche dauernd ein Ruhestrom fliesst. Beim Öffnen der Türen oder Fenster wird durch Öffnen dieser Kon takte der Ruhestrom unterbrochen und ver mittelst eines Relais eine Signalvorrichtung in Betrieb gesetzt. Solche Anlagen gewähren wohl Schutz gegen Eindringen mit Nach schlüsseln oder bei Erbrechen der Schliess vorrichtungen, nicht aber wenn bei Fenstern oder Türen nur die Füllungen herausgebro chen werden oder wenn gar Wände, Böden oder Decken durchbrochen werden.
Soll eine Anlage auch gegen solche Einbrüche Schutz gewähren, so sind empfindlichere Sicherungs vorrichtungen notwendig, welche bei einem Einbruchsversuch auf die Erschütterungen ansprechen, welche beim Erbrechen von Fen ster- oder Türfüllungen oder beim Durch brechen von Wänden etc. entstehen. Um praktisch brauchbar zu sein, muss eine solche Vorrichtung folgenden Forderungen genügen 1. Grosse Empfindlichkeit gegen Erschüt terungen, verursacht durch Hantieren mit Werkzeugen etc. bei möglichster Unempfind lichkeit gegen natürliche Erschütterungen, verursaeht z. B. durch Windstösse oder schwere Fahrzeuge.
2. Möglichste Einfachheit des Aufbaues, um ein sicheres Funktionieren auf die Dauer zu gewährleisten.
3. Da in den zu sichernden Räumen die Vorrichtungen an allen Fenstern, Türen, Wänden etc. angebracht werden müssen, sollen sie möglichst klein und unauffällig und zudem möglichst billig in der Herstellung sein.
Die Kontaktvorrichtung gemäss der Er findung bezweckt, obigen Forderungen mög lichst. zu genügen. Die Kontaktvorrichtung kann in den zu schützenden Räumen an Türen, Fenstern, Wänden etc. angebracht und entweder unter Zwischenschaltung der üblichen Tür- oder Fensterkontakte oder direkt in den Ruhe stromkreis der Anlage eingeschaltet werden. Sie besitzt wenigstens einen festen Kontakt teil und einen mindestens in einer Richtung beweglichen Kontaktteil, der erfindungsge mäss mit einer schweren Masse beladen ist und in der Ruhestellung an dem festen Kon taktteil anliegt.
Bei eintretenden Erschütte rungen wird der bewegliche Kontaktteil in folge des Beharrungsvermögens der schweren Masse den Bewegungen der festen Kontakt teile nicht folgen können, wodurch der Kon takt aufgehoben und der Strom unterbrochen wird. Durch passende Wahl der schweren Masse, sowie des Druckes, mit welchem der bewegliche Kontaktteil im Ruhezustand an dem festen Kontaktteil anliegt, kann erreicht werden, dass eine solche Vorrichtung bei harten Stössen, wie sie beim Hantieren mit Werkzeugen entstehen, in empfindlicher Weise anspricht, während sie gegenüber mehr elastischen Erschütterungen, beispielsweise hervorgerufen durch Windstösse;
unempfindlich ist. Durch Beschränkung der Bewegungs möglichkeiten des beweglichen Kontaktteils auf eine oder mehrere besondere Richtungen kann ferner erreicht werden, dass die Vor richtung gegen Erschütterungen in diesen Richtungen besonders empfindlich anspricht, während sie gegen Stösse anderer Richtungen unempfindlicher ist.
In der Zeichnung sind verschiedene Aus führungsformen des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1, 2 einen Vertikalschnitt durch zwei verschiedene Ausführungsformen, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A--B der Fig. 2, Fig. 4 einen Vertikalschnitt und Fig. 5 einen Horizontalschnitt durch eine dritte Ausführungsform.
In Fig. 1 ist als ein Beispiel eine Aus führungsform derErfindung dargestellt, welche sich besonders zur Sicherung von Wänden gegen Durchbruch eignet. Ein metallisches Gehäuse 1 trägt als festen Kontaktteil eine einstellbare Kontaktschraube 2, welche durch die Gegenmutter 3 in ihrer jeweiligen Lage gesichert werden kann. Der bewegliche Kon taktteil besteht aus der Blattfeder 4, welche mit dem Gewichte 5 belastet ist und welche an dem Gehäusedeckel 6 aus Isolierstoff, z.B. einem Kunstharz befestigt ist.
Die Strom- bezw. -ableitun n erfolgt über die Leitungen 7, 8, die rnit den Teilen 2, 4 in leitender Verbindung stehen. Zur dauernden Gewähr leistung eines sicheren Kontaktes sind die Kontaktstellen rnit einem Überzug aus schwer schmelzbarem und gegen Oxydation wider standsfähigem Metall versehen. Diese Kon taktvorrichtung ist maximal empfindlich gegen Stösse in Richtung der horizontalen Achse der Kontaktschraube jedoch unempfindlich gegen Stösse in der Vertikalen, wie sie von schweren Fahrzeugen hervorgerufen werden können.
Fig. 2 zeigt im Vertikalschnitt ein wei teres Ausführungsbeispiel der Erfindung, das sich besonders zur Sicherung von Türen und Fenstern eignet. An einem Bolzen 1, welcher in einem metallischen Gehäuse 2 gelagert ist, hängt als beweglicher Kontaktteil ein mit einer axialen Bohreng versehener, schwerer, walzenförmiger Metallkörper 3. Dieser liegt an einer am Gehäuse befestigten, aber gegen dasselbe elektrisch isolierten Kontaktschraube 4, welche durch die Gegen mutter 5 in ihrer Lage gesichert ist. Gehäuse 1 und Bolzen 2 einerseits und die Kontakt schraube 4 anderseits sind durch Leitungen 7, 8 an den Ruhestromkreis angeschlossen.
Die Vorrichtung ist ausserdem so ausgeführt, dass durch besondere Gestaltung und Anord nung des Auflagebolzens 1 im Gehäuse ein Verklemmen des walzenförmigen Kontaktteils 3 bei starken Erschütterungen unmöglich ist. Zur Wahrung eines dauernd guten elektri schen Kontaktes sind der Bolzen, die Kon taktschraube und die Walze mit einem Über zug aus schwer schmelzbaren und gegen Oxydation widerstandsfähigem Metall, z. B. Chrom versehen. Eine solche Vorrichtung ist wieder in Richtung der Achse der Kontakt schraube gegen Erschütterungen maximal empfindlich.
Die Fig. 4, 5 zeigen schliesslich eine dritte Ausführungsform der Erfindung, bei welcher in einem Gehäuse 1 an einer Schraubenfeder 2 ein schwerer metallischer Körper 3 hängt, welcher an zwei verstellbaren, zueinander rechtwinklig angeordneten und elektrisch isolierten Kontaktscbrauben anliegt.
Die Kontaktstellen sind mit Einlagen aus schwerschmelzbarem und gegen Oxydation widerstandsfähigem Metall versehen zur Ge währleistung eines dauernden guten elektri schen Kontaktes. Die Empfindlichkeit gegen Erschütterungen ist bei dieser Ausführungs form in den beiden Achsrichtungen der Kon taktschrauben maximal, welche Eigenschaft diese Kontaktvorrichtung besonders geeignet macht zur Sicherung von Schränken gegen Erbrechen sowohl der Vor- oder Rückwand, als auch der Seitenwände.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Kontaktvorrichtung für Ein bruchsalarmanlagen mit Ruhestrombetrieb, bestehend aus mindestens einem festen und einem gegen diesen in mindestens einer Rich tung beweglichen Kontaktteil, die in den Ruhestromkreis eingeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Kontakt teil mit einer schweren, unter dem Einfluss ihres Eigengewichtes in der Vorrichtung hän genden und mit dem festen Kontaktteil bezw. den festen Kontaktteilen im Ruhezustand in Berührung stehenden Masse beladen ist, so dass bei Erschütterungen mindestens ein Kon takt infolge der Massenträgheit geöffnet wird, was die Unterbrechung des Stromes und da mit die Betätigung der Alarmvorrichtung be wirkt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der beweg liche Kontaktteil aus einer mit einem Gewichte belasteten Blattfeder besteht, welche an einer den festen Kontaktteil bildenden, verstellbaren, an einem Gehäuse befestigten Kontaktschraube anliegt, so dass die Vorrichtung bei Erschütterungen in der Achsrichtung der Kontaktschraube am empfindlichsten anspricht. 2.Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der be wegliche Kontaktteil als schwerer, wal zenförmiger Metallkörper mit axialer Bohrung ausgebildet und auf einem an einem Gehäuse befestigten metallischen Bolzen hängend gelagert ist und gegen eine am Gehäuse befestigte, verstellbare, den festen Kontaktteil bildende Kontakt schraube anliegt, so dass die Vorrichtung am empfindlichsten auf Erschütterungen in der Achsrichtung der Kontaktschraube anspricht. 3.Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, class der beweg liche Kontaktteil aus einem an einer Feder aufgehängten schweren Metallkörper be steht, welcher an zwei unter rechtem Winkel zueinander an einem Gehäuse an geordneten, verstellbaren Kontaktschrauben anliegt, wodurch erreicht wird, dass dien Empfindlichkeit der Vorrichtung gegen Erschütterungen in beiden Achsrichtungen der Kontaktschrauben besonders gross wird. 4. Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Aufhängebolzen für den walzenförmigen, beweglichen Kontaktteil derart geformt und gegen das Gehäuse angeordnet ist, dass selbst bei sehr starken Erschütterungen ein Festklemmen des be weglichen Körpers und damit ein Versa gen der Vorrichtung ausgeschlossen ist. 5.Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die festen und beweglichen Kontaktteile mindestens an den Kontaktstellen mit einem Überzug aus schwer schmelzbarem und gegen Oxy dation widerstandsfähigem Metall versehen sind, damit im Ruhezustand eine dauernde sichere elektrische Leitung zwischen den Teilen besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH209250T | 1939-02-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH209250A true CH209250A (de) | 1940-03-31 |
Family
ID=4446421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH209250D CH209250A (de) | 1939-02-06 | 1939-02-06 | Elektrische Kontaktvorrichtung für Einbruchs-Alarmanlagen mit Ruhestrombetrieb. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH209250A (de) |
-
1939
- 1939-02-06 CH CH209250D patent/CH209250A/de unknown
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