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CH209250A - Elektrische Kontaktvorrichtung für Einbruchs-Alarmanlagen mit Ruhestrombetrieb. - Google Patents

Elektrische Kontaktvorrichtung für Einbruchs-Alarmanlagen mit Ruhestrombetrieb.

Info

Publication number
CH209250A
CH209250A CH209250DA CH209250A CH 209250 A CH209250 A CH 209250A CH 209250D A CH209250D A CH 209250DA CH 209250 A CH209250 A CH 209250A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
contact
contact part
vibrations
housing
movable
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Obrist Oskar
Original Assignee
Obrist Oskar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Obrist Oskar filed Critical Obrist Oskar
Publication of CH209250A publication Critical patent/CH209250A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/14Switches operated by change of acceleration, e.g. by shock or vibration, inertia switch
    • H01H35/144Switches operated by change of acceleration, e.g. by shock or vibration, inertia switch operated by vibration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/10Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles actuating a signalling device
    • B60R25/1004Alarm systems characterised by the type of sensor, e.g. current sensing means
    • B60R25/1006Mechanical sensors, e.g. pendulums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description


  Elektrische Kontaktvorrichtung für Einbruchs-Alarmanlagen  mit Ruhestrombetrieb.    In bekannter Weise werden Räume gegen  Einbruch dadurch gesichert, dass an Türen  und Fenstern elektrische Kontakte ange  bracht werden, über welche dauernd ein  Ruhestrom     fliesst.    Beim     Öffnen    der Türen  oder Fenster wird durch Öffnen dieser Kon  takte der Ruhestrom unterbrochen und ver  mittelst eines Relais eine Signalvorrichtung  in Betrieb gesetzt. Solche Anlagen gewähren  wohl Schutz gegen Eindringen mit Nach  schlüsseln oder bei Erbrechen der Schliess  vorrichtungen, nicht aber wenn bei Fenstern  oder Türen nur die Füllungen herausgebro  chen werden oder wenn gar Wände, Böden  oder Decken durchbrochen werden.

   Soll eine  Anlage auch gegen solche Einbrüche Schutz  gewähren, so sind empfindlichere Sicherungs  vorrichtungen notwendig, welche bei einem  Einbruchsversuch auf die     Erschütterungen     ansprechen, welche beim Erbrechen von Fen  ster- oder Türfüllungen oder beim Durch  brechen von Wänden etc. entstehen.    Um praktisch brauchbar zu sein, muss eine  solche Vorrichtung folgenden Forderungen  genügen  1. Grosse Empfindlichkeit gegen Erschüt  terungen, verursacht durch Hantieren mit  Werkzeugen etc. bei möglichster Unempfind  lichkeit gegen natürliche Erschütterungen,       verursaeht    z. B. durch Windstösse oder schwere  Fahrzeuge.  



  2. Möglichste Einfachheit des Aufbaues, um  ein sicheres Funktionieren auf die Dauer zu  gewährleisten.  



  3. Da in den zu sichernden Räumen die  Vorrichtungen an allen Fenstern, Türen,  Wänden     etc.    angebracht werden müssen,  sollen sie möglichst klein und     unauffällig     und     zudem    möglichst billig in der Herstellung  sein.  



  Die Kontaktvorrichtung gemäss der Er  findung bezweckt, obigen Forderungen mög  lichst. zu genügen.      Die Kontaktvorrichtung kann in den zu  schützenden     Räumen    an Türen, Fenstern,  Wänden etc. angebracht und entweder unter  Zwischenschaltung der üblichen Tür- oder       Fensterkontakte    oder direkt in den Ruhe  stromkreis der Anlage eingeschaltet werden.  Sie besitzt     wenigstens    einen festen Kontakt  teil und einen mindestens in einer Richtung  beweglichen Kontaktteil, der erfindungsge  mäss mit einer schweren Masse beladen ist  und in der Ruhestellung an dem festen Kon  taktteil anliegt.

   Bei eintretenden Erschütte  rungen wird der bewegliche Kontaktteil in  folge des     Beharrungsvermögens    der schweren  Masse den Bewegungen der festen Kontakt  teile nicht folgen können, wodurch der Kon  takt aufgehoben und der Strom unterbrochen  wird. Durch passende Wahl der     schweren     Masse, sowie des Druckes, mit welchem der  bewegliche Kontaktteil im Ruhezustand an  dem festen Kontaktteil anliegt, kann erreicht  werden, dass eine solche Vorrichtung bei  harten Stössen, wie sie     beim    Hantieren mit  Werkzeugen entstehen, in empfindlicher Weise       anspricht,    während sie gegenüber mehr  elastischen     Erschütterungen,        beispielsweise     hervorgerufen durch Windstösse;

       unempfindlich     ist. Durch     Beschränkung    der Bewegungs  möglichkeiten des beweglichen Kontaktteils  auf eine oder mehrere besondere Richtungen  kann ferner erreicht werden, dass die Vor  richtung gegen Erschütterungen in diesen  Richtungen besonders empfindlich anspricht,  während sie gegen Stösse anderer Richtungen  unempfindlicher ist.  



  In der Zeichnung sind verschiedene Aus  führungsformen des Erfindungsgegenstandes       schematisch    dargestellt, und zwar zeigt  Fig. 1, 2 einen Vertikalschnitt durch zwei  verschiedene Ausführungsformen,  Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A--B  der Fig. 2,  Fig. 4 einen Vertikalschnitt und  Fig. 5 einen Horizontalschnitt durch eine  dritte Ausführungsform.  



  In Fig. 1 ist als ein Beispiel eine Aus  führungsform     derErfindung    dargestellt, welche  sich besonders zur Sicherung von Wänden    gegen Durchbruch eignet. Ein metallisches  Gehäuse 1 trägt als festen Kontaktteil eine  einstellbare Kontaktschraube 2, welche durch  die Gegenmutter 3 in ihrer jeweiligen Lage  gesichert werden kann. Der bewegliche Kon  taktteil     besteht    aus der Blattfeder 4, welche  mit dem Gewichte 5 belastet ist und welche  an dem Gehäusedeckel 6 aus Isolierstoff,     z.B.     einem     Kunstharz        befestigt    ist.

   Die     Strom-          bezw.        -ableitun        n    erfolgt über die Leitungen  7, 8, die     rnit    den Teilen 2, 4 in leitender  Verbindung stehen. Zur dauernden Gewähr  leistung eines sicheren Kontaktes sind die  Kontaktstellen     rnit    einem Überzug aus schwer  schmelzbarem und gegen Oxydation wider  standsfähigem Metall versehen. Diese Kon  taktvorrichtung ist maximal empfindlich gegen  Stösse in Richtung der horizontalen Achse  der Kontaktschraube jedoch unempfindlich       gegen    Stösse in der Vertikalen, wie sie von  schweren Fahrzeugen     hervorgerufen    werden       können.     



       Fig.    2 zeigt im Vertikalschnitt ein wei  teres Ausführungsbeispiel der Erfindung, das  sich besonders zur Sicherung von Türen und       Fenstern    eignet. An einem Bolzen 1, welcher  in einem     metallischen    Gehäuse 2 gelagert  ist, hängt als     beweglicher    Kontaktteil ein  mit einer axialen Bohreng     versehener,     schwerer, walzenförmiger     Metallkörper    3.  Dieser liegt an einer am Gehäuse befestigten,  aber gegen dasselbe elektrisch isolierten  Kontaktschraube 4, welche durch die Gegen  mutter 5 in ihrer Lage gesichert ist. Gehäuse  1 und Bolzen 2 einerseits und die Kontakt  schraube 4 anderseits sind durch Leitungen  7, 8 an den Ruhestromkreis angeschlossen.

    Die Vorrichtung ist ausserdem so ausgeführt,  dass durch besondere Gestaltung und Anord  nung des Auflagebolzens 1 im Gehäuse ein  Verklemmen des walzenförmigen Kontaktteils  3 bei starken Erschütterungen unmöglich ist.  Zur Wahrung eines dauernd guten elektri  schen Kontaktes sind der Bolzen, die Kon  taktschraube und die Walze mit einem Über  zug aus schwer schmelzbaren und gegen  Oxydation widerstandsfähigem Metall, z. B.  Chrom versehen. Eine solche Vorrichtung ist      wieder in Richtung der Achse der Kontakt  schraube gegen Erschütterungen maximal  empfindlich.  



  Die Fig. 4, 5 zeigen schliesslich eine dritte       Ausführungsform    der Erfindung, bei welcher  in einem Gehäuse 1 an einer Schraubenfeder  2 ein schwerer metallischer Körper 3 hängt,  welcher an zwei verstellbaren, zueinander  rechtwinklig angeordneten und elektrisch  isolierten Kontaktscbrauben anliegt.  



  Die Kontaktstellen sind mit Einlagen aus  schwerschmelzbarem und gegen Oxydation  widerstandsfähigem Metall versehen zur Ge  währleistung eines dauernden guten elektri  schen Kontaktes. Die Empfindlichkeit gegen  Erschütterungen ist bei dieser Ausführungs  form in den beiden Achsrichtungen der Kon  taktschrauben maximal, welche Eigenschaft  diese Kontaktvorrichtung besonders geeignet  macht zur Sicherung von Schränken gegen  Erbrechen sowohl der Vor- oder Rückwand,  als auch der Seitenwände.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Kontaktvorrichtung für Ein bruchsalarmanlagen mit Ruhestrombetrieb, bestehend aus mindestens einem festen und einem gegen diesen in mindestens einer Rich tung beweglichen Kontaktteil, die in den Ruhestromkreis eingeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Kontakt teil mit einer schweren, unter dem Einfluss ihres Eigengewichtes in der Vorrichtung hän genden und mit dem festen Kontaktteil bezw. den festen Kontaktteilen im Ruhezustand in Berührung stehenden Masse beladen ist, so dass bei Erschütterungen mindestens ein Kon takt infolge der Massenträgheit geöffnet wird, was die Unterbrechung des Stromes und da mit die Betätigung der Alarmvorrichtung be wirkt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der beweg liche Kontaktteil aus einer mit einem Gewichte belasteten Blattfeder besteht, welche an einer den festen Kontaktteil bildenden, verstellbaren, an einem Gehäuse befestigten Kontaktschraube anliegt, so dass die Vorrichtung bei Erschütterungen in der Achsrichtung der Kontaktschraube am empfindlichsten anspricht. 2.
    Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der be wegliche Kontaktteil als schwerer, wal zenförmiger Metallkörper mit axialer Bohrung ausgebildet und auf einem an einem Gehäuse befestigten metallischen Bolzen hängend gelagert ist und gegen eine am Gehäuse befestigte, verstellbare, den festen Kontaktteil bildende Kontakt schraube anliegt, so dass die Vorrichtung am empfindlichsten auf Erschütterungen in der Achsrichtung der Kontaktschraube anspricht. 3.
    Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, class der beweg liche Kontaktteil aus einem an einer Feder aufgehängten schweren Metallkörper be steht, welcher an zwei unter rechtem Winkel zueinander an einem Gehäuse an geordneten, verstellbaren Kontaktschrauben anliegt, wodurch erreicht wird, dass dien Empfindlichkeit der Vorrichtung gegen Erschütterungen in beiden Achsrichtungen der Kontaktschrauben besonders gross wird. 4. Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Aufhängebolzen für den walzenförmigen, beweglichen Kontaktteil derart geformt und gegen das Gehäuse angeordnet ist, dass selbst bei sehr starken Erschütterungen ein Festklemmen des be weglichen Körpers und damit ein Versa gen der Vorrichtung ausgeschlossen ist. 5.
    Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die festen und beweglichen Kontaktteile mindestens an den Kontaktstellen mit einem Überzug aus schwer schmelzbarem und gegen Oxy dation widerstandsfähigem Metall versehen sind, damit im Ruhezustand eine dauernde sichere elektrische Leitung zwischen den Teilen besteht.
CH209250D 1939-02-06 1939-02-06 Elektrische Kontaktvorrichtung für Einbruchs-Alarmanlagen mit Ruhestrombetrieb. CH209250A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH209250T 1939-02-06

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CH209250A true CH209250A (de) 1940-03-31

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH209250D CH209250A (de) 1939-02-06 1939-02-06 Elektrische Kontaktvorrichtung für Einbruchs-Alarmanlagen mit Ruhestrombetrieb.

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