DE701596C - Vorrichtung zum Rauben von in einer Reihe stehenden Stempeln - Google Patents
Vorrichtung zum Rauben von in einer Reihe stehenden StempelnInfo
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- DE701596C DE701596C DE1939M0144006 DEM0144006D DE701596C DE 701596 C DE701596 C DE 701596C DE 1939M0144006 DE1939M0144006 DE 1939M0144006 DE M0144006 D DEM0144006 D DE M0144006D DE 701596 C DE701596 C DE 701596C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/60—Devices for withdrawing props or chocks
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Description
- Vorrichtung zum Rauben von in einer Reihe stehenden Stempeln Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Rauben von in einer Reihe stehenden Stempeln, bei welcher die Stempel durch ein sie umfassendes Seil umgelegt werden, dessen eines Ende an einer Haspeltrommel und dessen anderes Ende vorzugsweise neben dem Haspel in der Strecke fest angeschlagen ist. Derartige Vorrichtungen sind bekannt. Erfindungsgemäß werden die bei dieser Vorrichtung auftretenden starken Beanspruchungen des Seiles durch ein an der Umkehrstelle vorgesehenes Druckstück vermieden, welches eine zum Haspel hin offene, zwischen den Seiltrums liegende gabelartige-Ausnehmung zum Erfassen des Stempels besitzt und auf der der Bewegungsrichtung abgekehrten Seite mit einer Umlenkrolle zur Führung des Raubseiles versehen ist. Das Seil kommt nunmehr mit dem Stempel nicht mehr in unmittelbare Berührung, sondern führt sich um die im Druckstück drehbar gelagerte Umlenkrolle, welche im Durchmesser wesentlich größer gehalten werden kann als die zu rau-. bereden Stempel, wodurch die Beanspruchungen wesentlich herabgesetzt werden. Baulich kann das Druckstück verschiedenartig gestaltet sein. Die Umlenkrolle wird jedoch zweckmäßig in dem Druckstück so gelagert, daß das Seil einerseits nicht aus der Führung abrutschen, andererseits aber auch nicht durch den fallenden Stempel und die einbrechenden Gesteinsmassen beschädigt werden kann. Um zu verhindern, daß das Druckstück seine Lage zum Stempel verändert, wird das Seil vorzugsweise zu beiden Seiten der Stempelreihe durch im Druckstück vorgesehene, parallel. zur Stempelreihe gerichtete Öffnungen oder Kanäle geführt.
- Die Vorrichtung nach der Erfindung ist besonders zweckmäßig zum Rauben solcher Stempel, die mit keiliger Fläche oder mit untergetriebenem Keil gesetzt sind, wobei man die keilige Fläche schon beim Setzen der Stempelreihe in an sich bekannter Weise nach der gleichen Seite richtet, und zwar so, daß das Drucklosmachen der Stempel durch den Seilzug erleichtert wird. Die Erfindung ist bei Stempeln beliebiger Art aus Holz oder Eisen anwendbar.
- Es ist eine Vorrichtung zum Rauben von Grubenstempeln bekannt, welche von einem entfernt aufgestellten Windwerk oder Haspel über ein Seil durch den Streb gezogen wird. Es handelt sich hierbei uin eine Vorrichtung mit erheblichen Abmessungen, welche seitlich aasragende Schienenstücke zum Umreißen der Stempel besitzt. Abgesehen davon, daß es sich bei dieser Vorrichtung nicht um eine solche mit einem die zti raubenden Stempelreihen schlaufenförmig umfassenden Seil handelt, ist diese für enge Strecken und für das Rauben einzelner eng beieinander stehender Stempelreihen nicht verwendbar. Ferner ist diese bekannte Vorrichtung wegen ihrer Größe und des erheblichen Gewichts schlecht zu befördern und schwierig in Betriebsstellung zu bringen, so daß ihre Verwendung nur auf besonders günstig gelagerte Fälle beschränkt bleibt. Im Gegensatz zu dieser bekannten Vorrichtung handelt es sich bei der Erfindung um eine leicht verlegbare und in engen und schwierigen Verhältnissen verwendbare Vorrichtung' In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
- Fig. i zeigt in schematischer Darstellung die Art des Raubverfahrens und die Anordnung der Vorrichtung Fig. z zeigt in größerem Maßstabe das Druckstück mit Seilführung in Seitenansicht; Fig. 3 ist ein Grundriß zu Fig. 2.
- Gemäß Fig. i werden die in einer Reihe stehenden Stempel in bekannter Weise dadurch geraubt, daß das uin die Stempelreibe herumgelegte Drahtseil i, welches mit einem Ende etwa bei z in der Strecke und mit dem anderen Ende an einer Haspeltrommel3 angeschlagen ist, durch die Haspeltrommel gezogen wird. Die Stempel werden hierbei durch die sich beim Aufwickeln des Drahtseiles verkürzende Schlaufe an deren Umkehrstelle umgelegt. Zur Schonung des Seiles wird nun von der Erfindung an dieser Umkehrstelle des Seiles i ein gegen die Stempel ziehbares Druckstück ,4 vorgesehen, weiches mit einer Umlenkrolle 5 zur Umführung des Seiles i versehen ist. Zum Haspel hin besitzt dieses Druckstück eine gabelartige Ausnehmung 6, die das sichere Erfassen des zu raubenden Stempels ermöglicht. Selbstverständlich kann die Stirnseite dieses Druckstückes auch in anderer Weise ausgebildet und mit aufgesetzten Mitteln zum sicheren Erfassen des zu raubenden Stempels versehen werden. Die Umlenkrolle 5 ist in einem etwa waagerecht verlaufenden Einschnitt 7 des Druckstückes auf der Achse 8 drehbar gelagert. Um ein Schrägstellen des Druckstückes zur Stempelreihe hin zu vermeiden, sind in dem Druckstück etwa parallel zur Stempelreihe gerichtete öffnungen oder Kanäle 9 vorgesehen, in «-elchen sich das Raubseil führt. Zur Vermeidung des Festhakens an Unebenheiten der Strecke ist das Druckstück an der Unterseite gleitkufenartig ausgebildet.
- An Stelle des dargestellten, aus einem einzigen Körper hergestellten Druckstückes kann auch ein solches vorgesehen werden, welches aus verschweißten oder in anderer geeigneter Weise verbundenen Profileisen bestelit.
Claims (1)
- PATENTt%NSPRLCHE: i. Vorrichtung zum Rauben von in einer Reihe stehenden Stempeln, bei welcher durch ein die Stempelreihe umfassendes Seil, dessen eines Ende an einer Haspeltrommel und dessen anderes Ende in der Strecke fest angeschlagen ist, die Stempel umgelegt -,verden, dadurch gekennzeichnet, da15 an der Umkehrstelle des Seiles (i) ein Druckstück (:1) vorgesehen ist, welches eine zum Haspel hin offene, zwischen den Seiltrams liegende gabelartige Ausnehmung (6) zum Erfassen des Stempels besitzt und auf der der Bewegungsrichtung abgekehrten Seite mit einer Umlenkrolle (5) zur Führung des Raubseiles versehen ist. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Umlenkrolle (5) größer, und zwar vorzugsweise wesentlich größer als der Durchmesser der zu raubenden Stempel gewählt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrolle (5) in einem waagerechten Ausschnitt (7) des Druckstückes (q.) gelagert ist und daß der Ausschnitt (7) durch etwa zur Stempelreihe parallel gerichtete öffnungen oder Kanäle (9) zur Führung des Raubseiles (i) mit der in Bewegungsrichtung zeigenden Stirnfläche des Druckstückes verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939M0144006 DE701596C (de) | 1939-01-21 | 1939-01-21 | Vorrichtung zum Rauben von in einer Reihe stehenden Stempeln |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1939M0144006 DE701596C (de) | 1939-01-21 | 1939-01-21 | Vorrichtung zum Rauben von in einer Reihe stehenden Stempeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE701596C true DE701596C (de) | 1941-01-20 |
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ID=7335447
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1939M0144006 Expired DE701596C (de) | 1939-01-21 | 1939-01-21 | Vorrichtung zum Rauben von in einer Reihe stehenden Stempeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE701596C (de) |
-
1939
- 1939-01-21 DE DE1939M0144006 patent/DE701596C/de not_active Expired
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