DE7014097U - Einweg-schalung fuer die herstellung von schalenfoermigen gussteilen. - Google Patents
Einweg-schalung fuer die herstellung von schalenfoermigen gussteilen.Info
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Description
Kurt von Berg, 405 Mönchengladbach, Richard-Wagner-Str. 86
'•Einweg-Schalung für die Herstellung von schalenförmigen
Gußteilen"
Die Erfindung richtet sich auf eine Einweg-Schalung, vorzugsweise aus geschäumten Kunststoff, für die Herstellung von
schalenförmigen Gußteilen, insbesondere Pflanzenschalen auc
Beton.
Pur ringförmige Bauteile, wie Ornamentsteine oder Kellerfensterrahmen,
haben sich Einweg-Schalungen aus geschäumtem Xunststoff (Gbm 1 975 942 und 6 937 873) wegen ihrer Hauptvort«'..-e, nämlich
beträchtliche Einsparung an zeitlichem und app&-ativem
Aufwand bei der Herstellung der GußteilR. sowie Schutz der
fertigen Gußteile beim Transport zur Einbaustelle, sehr bewährt,
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einweg-Schalung dieser Art auch für schalenförmige Gußteile zu schaffen.
Gemäss der Erfindung wird hierzu vorgeschlagen, eine topfförmige
Schalung mit nach außen weisendem Plansch und eine ringförmige Schalung mit nach innen weisendem Plansch zu verwenden.
daß der zwischen diesen gebildete Raum die herzustellende
Schale definiert, wobei das Einfüllen des Gußmaterials durch die öffnung des nach innen weisenden Flansches der ringförmigen
Schalung erfolgt, nachdem die zusammengefügte Schalung umgekehrt aufgestellt worden ist, derart, daß der Boden der herzustellenden
Schale oben liegt.
Zum Ineinandersetzen der topfförmigen und ringförmigen Schalung ist es sehr vorteilhaft, den Plansch der topfförmigen Schalung
mit einer Ringnut zu versehen, in die die ringförmige Schalung einsetzbar ist. Man könnte allerdings auch die beiden Schalungsteile
durch einen geeigneten Kleber miteinander verbinden.
Um eine saubere Füllung der gebildeten Form zu gewährleisten, empfiehlt es sich, im Eckenbereich des Flansches der ringförmigen
Schalung Entlüftungsöffnungen auszubilden.
Ferner ist es vorteilhaft, zwischen dem Boden der topfförmigen Schalung und dem Flansch der ringförmigen Schalung Stifte vorzusehen,
die mit einer der beiden Schalungen aus einem Stück bestehen, derart, daß die durch diese Stifte beim Guß im Boden
der Schale gebildeten Löcher als Entwässerungslöcher dienen. Außerdem tragen diese Stifte dazu bei, daß während des Gusses
t der Abstand zwischen den Bodenwandungen der beiden Schalungen
exakt eingehalten wird.
In Weiterbildung der Erfindung ermöglicht es diese ferner, mindestens einer der Seitenflächen der Schalungen eine Einlage
zuzuordnen, welche eine der gewünschten Außenseite des Gußteils entsprechende Profilierung bzw. Strukturierung aufweist.
Derartige Einlagen haben zwei Hauptvorteile, nämlich erstens können hierdurch mit gleichbleibenden Schalungen verschiedene
Strukturierungen erzielt werden und zweitens und vor allem ermöglichen es derartige Einlagen, die Schalungen
selbst mit einfachen Formen herzustellen, selbst dann, wenn Strukturen bzw. Profilierungen beträchtlicher Tiefe hergestellt
werden sollen. Würde man nämlich der Schalung selbst eine entsprechende Profilierung bzw. Strukturierung geben,
so wäre ein einfaches Abziehen der Schalung aus der Form im wesentlichen in Rihtung der profilierten Seitenflächen der
Schalung nicht möglich.
Es ist erkennbar, daß die Vorteile dieser Einlagen nicht an die zweiteilige Schalung gemäss der vorstehend dargelegten
Erfindung gebunden sind, vielmehr derartige Einlagen auch losgelöst
von der eingangs dargelegten Erfindung, z.B. "bei einstückigen Schalungen,mit Nutzen anwendbar sind, sofern Gußteile
mit strukturierter bzw. profilierter Seitenfläche erzeugt werden sollen. In Verbindung mit der zweiteiligen Einweg-Schalung
gemäss der vorstehend dargelegten Erfindung sind derartige Einlagen jedoch besonders günstig zwischen den beiden
Schalungsteilen verwendbar.
Es empfiehlt sich, die die Struktur bzw. Profilierung aufweisenden
Einlagen aus Kunststoffolien herzustellen, vorzugsweise auf dem Wege des Tiefziehens.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in schematischer Darstellung
im Vertikalschnitt eine Einweg-Schaiung gemäss der Erfindung.
Eine topfförmige Schalung 1 ist mit einem nach außen weisenden
Plansch 2 ausgebildet, in dem eine Ringnut 3 vorgesehen ist. In diese Ringnut 3 ist eine ringförmige Schalung 4 mit nach,
innen weisendem Plansch 5 eingesetzt, derart, daß der zwischen den beiden Schalungen 1 und 4 gebildete Raum 6 die gewünschte
Schale definiert.
Im EckEnbereich des Flansches 5 der ringförmigen Schalung 4
sind Entlüf tungsöffnungen 7 ausgebildet, welche gewährleisten,
daß beim Einbringen und Einrütteln des Sußmaterials durch die
Öffnung 8 des Innenflansches 5 eine saubere Füllung auch im dortigen Eckenbereich eintritt. Ferner sind zwischen dem Boden
der topfförmigen Schalung 1 und dem Flansch 5 der ringförmigen Schalung 4 Stifte 9 vorgesehen, die, wie gezeigt,
mit der ringförmigen Schalung 4 aus einem Stück bestehen, jedoch genau so gut auch mit der topfförmigen Schalung 1 aus
einem Stück bestehen könnten. Diese Stifte dienen dazu, im Boden der zu bildenden Schale Entwässerungsöffnungen auszubilden,
sowie ferner zur exakten Abstandhaltung zwischen dem
Boden der topfförmigen Schalung 1 und dem Innenflansch 5 der ringförmigen Schalung 4 während des Gusses des herzustellenden
Teils.
Zwischen dem topfförmigen Teil und dem Flansch 2 der topfförmigen Schalung 1 ist ferner eine Sollbruchstelle 11 vorgesehen,
welche dazu dient, am Ort der Aufstellung der fertigen Schale den Flansch 2 wegzubrechen mit dem Ziel, den topfförmigen Teil
in der fertigen Schale als Isoliermantel zu belassen, um das in die Schale einzusetzende Pflanzgut vor Bodenfrost zu schützen,
wozu sich ein Material wie Styropor besonders gut eignet.
Der Innenwandung der ringförmigen Schalung 4 ist ferner eine strukturierte bzw. profilierte Einlage 10, vorzugsweise eine
tiefgezögene streifeiiförinige Kunststoffolie, zugeordnet, die
vor dem Zusammensetzen der beiden Schalungen 1 und 4 eingelegt wird und der Seitenwandung der Schale eine entsprechende
Strukturierung verleiht.
Natürlich ist das gezeigte und beschriebene Ausführungsbeispiel
in vielfacher Weise abzuändern, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen. So kann beispielsweise die Grundrißform
der Schalungsteile entsprechend der gewünschten Schalenform beliebig gewählt werden, beispielsweise kreisförmig,
quadratisch, rechteckig oder polygonartig.
Schutzansprüche :
Claims (7)
1. Einve . .Schalung, vorzugsweise aus geschäumtem Kunststoff für
die Hfc: stellung von schalenfonnigen Gußteilen, insbesondere
Pflanzenschalen aus Beton, gekennzeichnet durch eine topfförmige Schalung (1) mit nach außen weisendem Plansch (2) und
eine ringförmige Schalung (4) mit nach innen weisendem Plansch (5).
2. Einweg-Schalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Plansch (2) der topfförmigen Schalung (1) mit einer Ringnut
(3) versehen ist, in die die ringförmige Schalung (4) einsetz"bar
ist.
3. Einweg-Schalung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß im Eckenbereich des Flansches (5) der ringförmigen Schalung
(4) Entlüftungsöffnungen (7) ausgebildet sind.
4. Einweg-Schalung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Boden der topfförmigen
Schaltung (1) und dem Plansch (5) der ringförmigen Schalung (4) Stifte (9) vorgesehen sind, die mit einer der beiden
Schalungen (1,4) aus einem Stück beslöien.
5. Einweg-Schalung, insbesondere nach Anspruch. 1 oder einem der
folgenden, dadurch gekennzeichnet. daß mindestens einer der
Seitenflächen der beiden Schalungen (1,4) eine Einlage (10) zugeordnet ist, welcue eine der gewünschten Außenseite des
Gußteils entsprechende Profilierung bzw. Strukturierung aufweist.
6. Einweg-Schalung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Struktur bzw. Profilierung aufweisenden Einlagen (10)
aus Kunststoffolien bestehen.
7. Einweg-Schalung nach Anspruch 1 oder extern der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem topfförmigen Teil
und dem Plansch (2) der ringförmigen Schalung (1) eine Sollbruchstelle
(11) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707014097 DE7014097U (de) | 1970-04-17 | 1970-04-17 | Einweg-schalung fuer die herstellung von schalenfoermigen gussteilen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707014097 DE7014097U (de) | 1970-04-17 | 1970-04-17 | Einweg-schalung fuer die herstellung von schalenfoermigen gussteilen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7014097U true DE7014097U (de) | 1970-09-24 |
Family
ID=6610951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707014097 Expired DE7014097U (de) | 1970-04-17 | 1970-04-17 | Einweg-schalung fuer die herstellung von schalenfoermigen gussteilen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7014097U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2760995A1 (fr) * | 1997-03-19 | 1998-09-25 | Stradal Sa | Procede de fabrication d'elements en beton et moule pour sa mise en oeuvre |
-
1970
- 1970-04-17 DE DE19707014097 patent/DE7014097U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2760995A1 (fr) * | 1997-03-19 | 1998-09-25 | Stradal Sa | Procede de fabrication d'elements en beton et moule pour sa mise en oeuvre |
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