DE7013638U - Abscheidevorrichtung fuer gase. - Google Patents
Abscheidevorrichtung fuer gase.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D45/00—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
- B01D45/12—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
- B01D45/14—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by rotating vanes, discs, drums or brushes
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- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
Düsseldorf, an 12,.'4. 1973
PL/Ja
Reg.-Nr. 1532
SERCK INDUSTRIES LIMITED Warwick Road,
Birmingham 11/GROSSBRITANNIEN
Abscheidevorrichtung für Gase
: Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Sammeln
* und Abscheiden von Partikeln aus ein^i; Gasstrom.
f Bekanntlich kommt es bei einer Bewegung eines keilförmigen
1 Körpers relativ zu einer Partikel oder Tröpfchen enthalten-
|: den Gasströmung dazu, daß einige der Partikel oder Tröpfchen
I auf die Leitfläche des Körpers auftreffen, wobei die Auftreff-
[ geschwindigkeit von einer Anzahl von Einflussgrößen abhängt,
^ zu denen die Geschwindigkeit des Körpers in Per.\ _uf das Gas,
>;; die Größe der Tröpfchen oder Partikel und die .
>r_ssung des
j Körpers zählen.
: Gemäß der vorliegenden Neuerung wird bei einer Vorrichtung
zum Sammeh von Partikeln aus einem Gas vorgeschlagen, eine Kammer für den Durchfluß des Gases während des Betriebes
sowie eine Scheibe mit einer Vielzahl von mit ihren Ebenen
] zu der Scheibenebene geneigten Flügeln derart zu verwenden,
; daß die Scheibe während des Betriebes ein das Gas durch die
i Kammer förderndes Gebläse bildet, wobei die Kammerwandung eine
\ ringförmige Ausnehmung aufweist, in die sich die Scheibenkante
; erstreckt, und daß ein Motor für den Drehantrieb der Scheibe
sowie für die Aufnahme von durch die Zentrifugalkräfte der Scheibendrehung in der Ausnehmung abgeschiedene Partikel
vorgesehen sind, und daß das je Zeiteinheit durch die Vorrichtung durchgesetzte Volumen nicht größer als das Produkt des
in der gleichen Zeit von der Vorderkante jedes Flügels überstrichenen Volumens mit der Flügelzahl ist.
Eine gemäß diesem neuerungsgemäßen Vorschlag ausgeführte
Vorrichtung sei nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, in der
Fig. 1 einen Querschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht entsprechend der Linie 2-2 der Figur 1 und
Fig. 3 Querschnitte durch wahlweise Formen der Flügel zeigen.
Eine zylindrische Kammer 10 besitzt in ihrem oberen Teil eine ringförmige Ausnehmung 11. Von wenigstens einer Stelle der
Ausnehmung 11 geht ein Abfluß 12 aus. Eine koaxial in der Kammer 10 angeordnete Scheibe 13 wird mittels eines Motors
angetrieben. Die Scheibe 13 ist mit einer Vielzahl von Flügeln 14 versehen, die zur Rotationsebene der Scheibe 13
geneigt sind. Die Flügel IU werden durch eine Vi-^ zahl radialer
Schlitze in der Scheibe 13 und durch Verkarten der zwischen den Schlitzen stehenden Abschnitte gebildet. Vorzugsweise
erstrecken sich die Schlitze nicht bis zur Kante der Scheibe 13, so daß die Scheibe 13 einen ebenen, ringförmigen
Abschnitt 13a besitzt. Wahlweise können sich die Schlitze bis zur Scheibenkante erstrecken. Die Scheibe 13
ragt in die Ausnehmung 11 hinein. Das Spiel zwischen dem Umfang der Scheibe 13 und dem Innenumfang der Ausnehmung 11 ist
so gering, wie es sich nach Möglichkeit einrichten läßt. Sofern für die Flügel die in Figur 3 (c) gezeigte Form gewählt
wird, wird die Scheibe 13 durch Gießen oder durch Pressen hergestellt.
Bei der Abscheidung durch Schleudern müssen zwei Bedingungen erfüllt werden. Zunächst muß der Trägheitsparameter oder die
Stokes'sehe Zahl für die abzuscheidenden Partikel größer als
12 sein, wofür die nachstehende Beziehung gilt:
Vo dP 2pP
(St) = v> 12
(St) = v> 12
wobei df dp 2 Pp - 1
V0 108
Mit(St) als Stokes'sehe Zahl sind
Mit(St) als Stokes'sehe Zahl sind
V die Anströmgeschwxndigkeit des Gases und der Partikel auf die Scheibe
dp die Partikeldurchmesser Pp die Partikeldichte
V) die Viskosität des Gases
V) die Viskosität des Gases
df die Erstreckung der Flügel in Richtung der
Gasströmung.
Die zweite Bedingung besteht in der Forderung, daß die Anzahl und Länge der Flügel 14 und die Dicke der Scheibe 13 derart
sind, daß das gesamte Volumen, das von den Vorderkanten sämtlicher Flügel 14 in einer bestimmten Zeit überstrichen wird,
größer als das Volumen des Gases ist, welches in der gleichen Zeit hinter die Scheibe 13 gefördert wird. Dadurch wird das
gesamte, durch die Scheibe 13 hindurchtretende Gasvolumen von den Vorderkanten der Flügel 14 überstrichen.
Die Dicke der Flügel 14 und ihre Drehgeschwindigkeit werden
daher von der ersten Gleichung ausgehend ermittelt, während die Anzahl und Länge der Flügel 14 so gewählt werden, daß die
zweite Bedingung erfüllt ist. Die Flügel 14 können, wie Fig. 3 zeigt, flach oder gekrümmt sein, und weiterhin sowohl gleichmäßig
sx«rk ueln άΐϋ aücii exfi u\XxuSOfii'äübönpi'öfxx beSxtZön.
Während des Betriebes der Scheibe 13 in zum Uhrzeigersinn entgegengesetzter
Richtung, wie in Figur 2 dargestellt, wirkt die Vorrichtung als ein Axialgebläse, welches das in der Kammer 10
befindliche Gas nach oben hinter die Scheibe 13 fördert. Die im Gas enthaltenden Partikel treffen auf die Leitflächen der
Flügel 14 auf. Sofern es sich dabei um flüssge Partikel handelt, haften sie an den Flügeln 14 an und bilden auf ihnen einen
FlUssigkeitsfiln, der radial nach auswärts entsprechend der Zentrifugalkraft strömt und in die Ausnehmung 11 eintritt, aus
welchem die Flüssigkeit über den Ablauf 12 entfernt wird.
Für die Abscheidung von festen Partikeln aus einem Gas kann man in der Anströmung der Scheibe 13 einen Flüssigkeits-Sprühnebel
erzeugen, wodurch die Partikel vor ihrem Auftreffen von der
Flüssigkeit aufgenommen werden. Wahlweise kann auch eine Flüssigkeit aus dem mittleren Bereich der Scheibe zugeführt werden, in
welchem Falle die Flüssigkeit auf den Flügeln einen Film ausbildet, an welchem die festen Partikel anhaften, und zugleich
als Fließmittel für die Entfernung von den sich an den Flügeln ansammelnden Partikeln dient.
Claims (3)
1. orrichtung für die Abscheidung yon Partikeln aus Gas j
dadurch gekennzeichnet3 daß eine Kammer (10) für den
Durchfluss des Gases während des Betriebes sowie eine Scheibe (13) mit einer Vielzahl von mit ihren Ebenen zu
der Scheibenebene geneigten Flügeln (14) derart vorgesehen sind, daß die Scheibe (13) während des Betriebes
ein das Gas durch die Kammer (10) förderndes Gebläse bildet, wobei die Kammerwandung eine ringförmige Ausnehmung
(11) aufweist, in die sich die Scheibenkante erstreckt, und daß ein Motor (15) für den Drehantrieb der
Scheibe (13) sowie ein Abfluss (12) für die Aufnahme von durch die Zentrifugalkräfte der Scheibendrehung in der Ausnehmung
(11) abgeschiedenen Partikeln vorgesehen sind, und daß das je Zeiteinheit durch die Vorrichtung durchgesetzte
Gasvolumen nicht größer als das Produkt des in der gleichen Zeit von der Vorderkante jedes Flügels überstrichenen Volumens
mit der Flügelzahl ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Anströmseite der Scheibe (13) ein Flüssigkeits-Sprühnebelerzeuger vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet3 daß
im mittleren Bereich der Scheibe (13) eine Flüssigkeitszuführung vorgesehen ist.
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Also Published As
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