DE1407963A1 - Vorrichtung zur Abscheidung von Staub u.dgl. aus Luft und anderen Gasen - Google Patents
Vorrichtung zur Abscheidung von Staub u.dgl. aus Luft und anderen GasenInfo
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Description
- Vorrichtung zur Abaoheidung von Staub und dergleichen sua Luft und anderen Gasen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abscheidung von Staub und anderen Verunreinigungen aus Luft oder anderen Gasen.
- Ee sind hierfür bereits Geräte verwendet worden, die einen rotierenden Absoheidekörper aufwoisen. Die Abscheidung wird mit Hilfe ortierunder, wirbelbildender Fliehkraft-Abscheiderflgügel bewirkt, die über den Außemumfang der Drehachse, zu dieser geneigt, verteilt angeordet sind.
- Die Flügel bilden Primaärkanäle, die mit Primärauslässen am AuSenumfang der FlUgel in Verbindung stehen, über die der übderwiegende Anteil des Gases in gereinigtem Zustand abgeführt werden kana. Der restliche Anteil des Gases wird zusammen mit dem auageschiedenen Staub odo dgl. über besondere Auslässe zu einem Sekundärgehäuse abgeführt.
- In diesen Geräten wurde fUr die Abscheidung von Feststoffen, insbesondere von Mikropartikeln, aus Luft oder anderen Gasen anstelle der sonst üblichen Fliehkraftscheidung erstmals eine zentripetal-mechanische Abscheidung angewandt.
- Die Anordnung der Abscheideflügel führt jedoch dazu, daß sich bei Rotation des Abacheidekdrpers zwischen benachbarten Flügln spiralförmige Gasstromungen bilden, da sich an der Rückseite des FlUgels ein Vakuum einstellt, wodurch eine Strömung in Richtung auf die Achse entlang der Vorderseite des jeweils nachfolgenden Flügels nach innen und nach vorn und weiter nach außen entlang der RUckseite des erstgenannten PlUgels hervorgerufen wird.
- Da die spezifische Flächenbelastung : Gewicht / Parükelflache in staubhaltiger Luft oder in anderen satubhaltigen Gasen sehr unterschiedlich ist, werden unter den oben genannten Bedingungen Mikropartikel von den aufateigenden Luft-oder Gasströmungen radial nach innen mitgenommen. Sobald sie jedoch mittels der nach vorne gewblbten FlUgel geaammtel-t werden und sich zugrößerenPartikeln zusammenschließen, gelangen diese dadurch, daß sie an den die gesonderten Auslässe begrenzenden Wandungen zurückgeworfen. werden ; und/oder unter Einwirkung der ZentrifugalkrEfte teilweise durch den Auslass fUr das gereinigte Gas, wodurch der Entatau'oungsgrad vermindert wird.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diesen Nachteil zumindest in betrichtlichem Maße zu beseitigen. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Räume Zwischen den Flüglen an deren inneren Eanten jeweils eine Erweiterung erahlten, die von Flächen begrenzt ist, die sich tangential und in der 8Ut Drehrichtung der Fltigel entgegengestzten Richtung erstrecken.
- Vorzugsweise werden die Erweiterung en durch Plattenstücke gebildet, die sich jeweils von der Innenkante des einen FlUgels nach rückwärts bis hinter die Innenkante des nachfolgenden PlUgels erstrecken. Zweckmäßig ist an der hinteren Kante der Plattenstücke ein nach außen abgebogenes RandstUck angeordnet, das sich gegen die Unterseite des an dem genannten naohfolgenden FlUgel angeordneten Plattenstücks, annäherne in der Mitte desselben, anlegt, woduroh eine rinnenförmige Erweiterung zwischen banachbarten PlattenstUoken gebildet wird, deren Mittelebene tangential su der Drehaahaae des Absoheidekdrpers verläuft.
- Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß bei der Rotation des Absdcheidekörpers sich in jeder dieser durch die Plat tensutücke begronsten Erweiterungen eine Gegevstrdmung oder eine Ruhezone ausbildet, so daß die anfallenden gröberen Partiel die von den genannten spiralförmigen Strömungen zwischen de n Flügeln entlanggeführt werden, von den Erweiterungen aufgenommen werden und unter der Wirkung der Zentrifugalkräft längs über ihre - in Drehrichtung gesehen -rückwärtige Begrenzungswand, die aufgrund der tangentialen Lage der Erweiterungen bzw. Rinnen sosuagen die Wirkung eines "Daches" hat, gleiten, bis sie in eine Sekundärkammer golangen.
- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung können ferner die die Erweiterungen bildenden Plattenstüoke rückseitig über das hintere Flüglende soweit verlängert sein, daß eie in das Sekundärgehäuse hineinragen. Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausfürhugsbeispiels: Figur 1 seigt einen Staubabscheider gemäß der Erfindung in Seitenansicht, wobei der obere Halbteil im Vertikalachnitt dargestellt ist ; Figur 2 zeigt den Staubabscheider im Schnitt nach Linie.
- II-II der Fig. 1, wobei der untere Teil in Draufsicht dargestellt ist ; Figur 3 zeigt die Flügel mit den dazwischen liegenden Erweiterungen bzw. Rinnen im Querschnitt und in etwas grdßerem MaBstab ; Figur 4 zeigt einen Plage mit ders dasu gohdrenden Plattenstick in Seitenansicht.
- In der Zeichnung ist mit 1 ein Absoheidekorper bezeichnet, der eine drehbar gelagerte Welle 2 aufweist an deren Au-Benumfang eine Anzah an AbacheideflUgel 3 in zyklonförmiger Verteilung angeordnet ist. Die zwischen den Abscheideflügeln liegenden Räume 4 bilden Kanale und haben Primerauslässe 5 für die im wesentlichen von dem Staub od. derglo befreite Luft bzw. Gase.
- Die FlUgel 3 sind von der Einlass-Seite su der Auslass- Seite hin schräg zur Drehachse nach außen geneigt, wobei der Anatellwinkel der Flügel mit zunehmendem Abstand von der Drehachse abnimmt.
- Gemäß der Erfindung trägt jeder Flügel 3 entlang seiner Innenkante 3'ein PlattenstUck 7, welches sich tangential und in der sur Drehrichtung des Flügels entgogengesststen Richtung nach hinten über die Innenkante 3' des nachfolgenden Flügels erstreckt. Zwischen benachbarten Plattenstükken 7 werden hierdurch tangential verlaufende Erweiterunder gen 6 zwischen den Flügeln 3 liegenden Räume 4 gebildet.
- Jedes PlattenstUck kann entlang seiner freien Kante ein nach auden abgebogenes RandstUok 8 tragen, welches sich gegen die Unterseite des zu dem nachfolgenden Flügel gehörenden vorspringenden Plattenstückes 7, etwa in der Mitte desselben, so anlegt, daß das Randstück 8 die Erweiterung 6 innen verschließt. Die Erweiterung erhält hierdurch die Form einer Rinne. Wie Fig. 4 zeig, ist das Plattenstück 7 über die hintere Kante des Flügels 3 verlängert, wobei diese Velängerung 7' in ein Sekundärgehäuse 9 hineinragt.
- Der im wesentlichen konisch geformte Abscheidekörper 1 ist in einem GehRuse 10 drehbar gelagert Das mit dem Staub beladene Gas wird über einen Gaseinlass 11, der gegendber dem schmalen Ende des konischen Abscheidekörpers 1 angeordnet ist, axial in das Gehäuse eingeführt. Wenn der Abscheidekörper 1 rotiert, wird die Abscheidun durch die sich drehenden, wirbelbildenden Flügel 3 bewirkt, die die Kanäle 4 und die Auslässe 5 bilden, tuber welche im wesentlichen die gesamte Menge des Gases in gereinigtem Zustand in den Raum 10 und von hier durch den Auslass 12 nach au-Ben gelant. Der kleinere Teil des Gases gelangt susammen mit im wesentlichen dem gesamten abgeschiedenen Staub o. dgl. in die rinnenförmigen Erweiterungen 6, wird in diesen bis zu den Aus en 9 und damn nach außen in eine Sekundärkammer 13 befördert, die einen (nicht dargestellten) Auslass aufweist, welcher su einem Staubsammler oder einem Sekundärzyklon führt.
- Aufgrund des zum Auslaß hin abnehmenden Anstellwinkels der FlUgel und der tangenäalen Lage der Rinnen 6 wird, wie erwährt, in diesen eine Turbulenz oder eine Ruhesone gebildet, so daß die genannten gröberen Feststoffteilchen, die in die Rinen gelangt sind, unter der Wirkung der Zentrifugalkräfte -in Drehrichtung gesehen-entlang der rückseitigen Begrenzungsflächen der Erweiterungen 6 bis in die Sekandärkammer 13 gleiten.
- Es hat sich herausgestellt, daß mit dem oben breschriebenen Abscheidekörper der Entstaubungsgrad, insbesondere hinsichtlich der mikrofeinen Partikel betrachtlich erhöht wird (95-97 % des vorhandenen Staubes).
Claims (4)
- Patentansprüche s 1. Vorrichtung sur Absoheidung von Staub oder anderen Verunreinigungen aus und anderen Gasen, die mit einem rotierenden Abscheidekörper versehen ist und in der die Abscheidung mit Hilfe von rotierenden wirbelbildenden Fliehkaft-Abscheiderflügeln erfolgt, die Aber den Umfang der Drehachse, zu dieser geneigt verteilt angeordnet sind und Primäkanäle bilden, welche mit Primärauslässen am Außenumfang der Flügel in Verbindung stehen, über die das gereinigte Gas abgefUhrt wird, wthrend der abgetrennte Staub Oo dgl. zussamen mit einer geringeren Gasmenge Uber getrennte Auslässe zu einem Sekundärgehäuse befördert werden, dadurch gekenseiahnet, daß die Zwischenräume (4) zwischen den Flügeln (3) an der Innenkante (3') derselben Erweiterungen (6) aufweisen, die durch Flächen begrenzt sind, welche sich von den Innenkanten (3') der Flügel (3) über die ganze Lange derselben tangential zu einem mit dem Abscheidekorper koaxialen Kegel und in der zur Drehrichtung des Abscheidekörpers entgegengesetzten X$chtung erstrecken.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den AbsoheideflUgeln (3) PlattenettUake (7) angeordnet sind, die sich jeweils von der Innenkante (3') eines Flügels (3) na-ch rückwärts bis hinter die Innenkante (3') des machflogencen Flügels (3) erstrecken und die an der hinteren Kante ein nach außen abgebogenes Randstück (8) aufweisen, das sich gegen die Unterseite des an dem nachfolgenden FlUgel (3) angeordneten vorspringenden Plattenstücks (7) legt, wodurch eine rinnenformige Erweiterung (6) zwischen benachbarten Plattenetticken (7) gebildet wird, deren MKittelebene tangential zu der Drehachse (2) des Abscheidekorpers liegt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Erweiterung (6) bildende PlattenstUck (7) tuber das hintere Ende des Flügels (3) vorspiringt.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch @ @ekennzeichnet, daß der Anstellwinkel der gegenüber der Drehachse (2) geneigten Flügel (3) mit zenehmendem Alstand von der Drehachse (2) abnimmt.L e e r s e i t e
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