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DE700876C - Viertaktregelschalter fuer Parallel-, Einzel- und Reihenschaltung von Heizwiderstaenden - Google Patents

Viertaktregelschalter fuer Parallel-, Einzel- und Reihenschaltung von Heizwiderstaenden

Info

Publication number
DE700876C
DE700876C DE1938V0035347 DEV0035347D DE700876C DE 700876 C DE700876 C DE 700876C DE 1938V0035347 DE1938V0035347 DE 1938V0035347 DE V0035347 D DEV0035347 D DE V0035347D DE 700876 C DE700876 C DE 700876C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
switching
contacts
pole
parallel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938V0035347
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Rilinger
Otto Vedder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEDDER K G GEB
Original Assignee
VEDDER K G GEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VEDDER K G GEB filed Critical VEDDER K G GEB
Priority to DE1938V0035347 priority Critical patent/DE700876C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE700876C publication Critical patent/DE700876C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/50Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having four operative positions, e.g. off/two-in-series/one-only/two-in-parallel

Landscapes

  • Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Viertaktregelschalter für Parallel-, Einzel- und Reihenschaltung von Heizwiderständen Die Erfindung bezieht sich auf einen Regelschalter, welcher zum stufenweisen Schalten von Widerständen, beispielsweise an elektrischen Heizgeräten, dient. Der mittels des Schalters einzuschaltende Heizkörper besteht aus zwei Einzelwiderständen, die entsprechend der Schaltstellung des Schalters parallel, einzeln und auch hintereinander ans Netz gelegt werden.
  • Die Reihenfolge der Schaltstellungen ist in den weitaus meisten Fällen so gewählt, daß in der ersten Schaltstellung die Heizkörper parallel geschaltet sind, also der größte Strom von ihnen aufgenommen wird. Es folgt die Einzelschaltung, dann die Reihenschaltung mit geringster Stromaufnahme und schließlich die Ausschaltung. Bei anderen Schalterarten dagegen ist die Reihenfolge der Schaltstellungen umgekehrt.
  • Es sind Regelschalter bekannt, bei denen die Schaltwalze zwei Schaltebenen besitzt und hierzu die ortsfesten Kontakte in zwei Höhenlagen angeordnet sind. Weiter sind Regelschalter bekanntgeworden, die in drei Schaltebenen arbeiten. Bei diesen Schaltern ist das Anbringen von sechs ortsfesten Kontakten unerläßiich, die teils so dicht angeordnet sind, daß beim Schalten größerer Leistungen Schaltfunkenüberschläge von Kontakt zu Kontakt auftreten.
  • Auch ist ein dreistöckiger Viertaktregelschalter für Parallel-, Einzel- und Reihenschaltung von Heizwiderständen mit im Abstand von 9o° am Sockel liegenden Polklemmen und diesen gegenüber in gleicher Höhe im Abstand von q.5° liegenden drei Regelkontaktklemmen bekannt, bei dem oberhalb bzw. unterhalb jeder Klemme in drei verschiedenen Höhen liegende Schaltkontakte vorhanden sind. Auch dieser Konstruktion haftet der Mangel an, daß durch die Anordnung von nur drei Schaltebenen beim Abschalten größerer Leistungen Schaltfunkenüberschläge von Kontakt zu Kontakt auftreten. Es sind ferner Walzen- und Paketschalter bekannt, bei denen die Schaltzonen durch Aneinanderreihen einzelner Schaltkörperteile gebildet werden. Der Nachteil dieser Schalterarten liegt darin begründet, diß durch den Stockwerksaufbau eine starre Verbindung der leitenden Kontakte untereinander schwer durchführba.r ist. Der Stockwerksaufbau führt zu einer Raumverschwendung, die sich auf die Höhe des Schalters auswirkt. Die Klemmen der ortsfesten Kontal>te sitzen in ungleicher Höhe und verursachen daher einen unbequemen Leitungsanschluß.
  • Der doppelpolig abschaltbare Viertaktregelschalter für Parallel-, Einzel- und Reihenschaltung von Heizwiderständen gemäß vorliegender Erfindung besitzt im Abstand von 9o° am Sockel liegende Polklemmen und diesen gegenüber drei in gleicher Höhe im Abstand von 45° liegende Regelkontaktklemmen. Vorzugsweise wird ein topfförmiger Sockel gewählt. In diesem befindet sich ein einteiliges Schaltrad mit in fünf Schaltebenen angeordneten Kontaktbelägen, die in jeder Schaltebene mit nur einem der fünf ortsfesten Kontakte des Sockels zusammenwirken.
  • Die Schaltkontakte besitzen zueinander einen so großen Abstand, daß Schaltfunkenüberschläge selbst beim Abschalten größerer Leistungen vermieden werden. Da. jede Kontaktstelle des Walzenbelages nur einmal während einer Drehung der Walze um 36o° in Funktion tritt, wird der Kontaktbrand auf ein Minimum beschränkt und werden Kriechströme vermieden. Es ist daher möglich, den Kontaktdruck der Kontaktfedern sehr gering zu halten, also die Schleuderkraft der Schnellschaltfeder gut auszunutzen. -Die erfindungsgemäß hierfür erforderliche Anordnung der Kontakte läßt das auf der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel erkennen.
  • Abb. i zeigt den Regelschalter in Draufsicht, Abb. 2 in Seitenansicht und im Schnitt A-B nach Abb. i. Die Abb.3 und 4 zeigen schematische Darstellungen der vier Schaltstellungen in verschiedener Reihenfolge.
  • Der ortsfeste Kontakt 6 ist in Abb. 3 und 4 der besseren Übersicht wegen in zwei verschiedenen Höhenlagen dargestellt.
  • Auf dem Schaltersockel i sind die fünf ortsfesten Kontakte 2, 3, 4, 5 und 6 befestigt. Die Anordnung der Kontakte ist so getr:>fTeti, daß die beiden Polklemmen 2 und 3 nebeneinander und die drei Klemmen 4., 5 und 6 für die Heizleiter ihnen gegenüberliegen. Jede Klemme ist erfindungsgemäß mit nur einer Kontaktfeder versehen, die mit einem auf dem Schalträdchen 7 angebrachten Kontakt der Beläge 8, 9, i o zusammenwirkt. Entsprechend Abb. 3 und 4 müssen die Kontakte 2 und 4. zweimal verbunden und zweisnal getrennt werden. Da die Klemmen beider Kontakte sich gegenüberliegen, ist die Verbindung mittels der üblichen Brücke nicht möglich. Die Kontaktfeder .4 ist deshalb in einer Ausnehmung des Sockelbodens eingeführt, hier durch das Schaltrad 7 abgedeckt und auf einer Feder i i abgestützt.
  • Die Verbindung der Kontakte 2 und 4 erfolgt bei der Ausführung nach Abb. 3 in Stellung b mittels des Belages q und in Stellung c mittels des Belages i o. In Stellung d wird der Kontakt 2 mit Kontakt 6 durch Belag i o an seinen Kontaktstellen 12, 13 verbunden. Der Belag 8 wirkt mit den drei Kontalzten 3, 5 und 6 zusammen. In Stellung b werden alle drei Kontakte 3, 5 und 6 durch die Kontaktteile 14, 15 und 16 und in den Stellungen c und d lediglich die Kontakte 3 und 5 durch die Kontaktteile 17 und 15 bzw. 18 und 15 verbunden. In der Schaltstellung a sind die Kontakte 2 und 3 von ihren Belägen io bzw. 8 getrennt und somit auch die Widerstände vom Netz.
  • Bei der Ausführung nach Abb.4 ist die Reihenfolge der Schaltstellungen entgegengesetzt wie in Abb. 3. Die Anordnung der fünf ortsfesten Kontakte bleibt dieselbe. Es ändert sich lediglich der Belag der Schaltwalze.
  • Die Verbindung der Kontakte 2 und 4 nach Abb. 4 erfolgt in Schaltstellung c und d mittels des Belages i o. In Schaltstellung a liegt der Polkontakt 3 frei, er ist also von den Widerständen getrennt. Inder Schaltstellung b wirkt der Belag 8 mit dem Polkontakt 3 und dem Regelkontakt 5 an den Kontaktstellen 14 und 15, der Belag 9 mit dem Polkontakt 2 und dem Kontakt 6 an den Kontaktstellen i i und i 9 zusammen. Es wird also in der Stellung b durch Reihenschaltung der kleinste Strom zugeführt. In Schaltstellung c wird durch den Belag 8 der Polkontakt 3 mit dem Kontakt 5 an den Kontaktteilen 15 und 16 und durch den Belag i o der Polkontakt 2 über Stelle 12 mit dem Kontakt 4 verbunden. Die Schaltstellung c bedingt eine Einzelschaltung. In Schaltstellung d wird der Polkontakt 3 mit den Kontakten 5 und 6 durch den Belag 8 an den Kontaktstellen 15, 17 und 18 und der Polkontakt 2 mit dem Kontakt 4 durch den Belag io an der Kontaktstelle 13 verbunden. 1 ?s besteht Parallelschaltung, und dem Heizgerät wird der größte Strom zugeführt.
  • Der Unterschied des Schalträdchens für die Schaltungen nach Abb. 3 bzw. 4 besteht lediglich in dein Vertausch und der Ergänzung der Kontaktbeläge.
  • Der Winkelbelag 9 wird zweckmäßig mittels einer den Boden der Schaltwalze durchstoßenden Niete befestigt. Natürlich ist es auch möglich, den Kontaktbelag 9 und io einteilig auszuführen, ohne Kurzschluß zu befürchten, denn jede Kontaktstelle tritt bei Drehung der Schaltwalze um 36o° nur einmal in Funktion.
  • Um insbesondere bei Verwendung eines Exzentersprungwerkes Schaltstöße, die über die Sperrbrücke 29 des Exzentergesperres auf den Sockel übertragen werden, gleichmäßig zu verteilen, erhält die Brücke drei Auflagen 2o, 21 und 22, und zwar eine zwischen den beiden Polkontakten 2 und 3, die beiden übrigen zwischen den Kontakten q. bzw. 6 und den beiden Befestigungslöchern des Schaltersockels i. Um die Verteilung der Erschütterung des Exzentergesperres gleichmäßig auf den Sockel vorzunehmen, besteht ferner die Möglichkeit, die Schalterbrücke an den beiden Auflageflächen 21 und 22 doppelzüngig zu gestalten, wodurch die beiden Befestigungslöcher des Schaltersockels i umschlossen werden.
  • Die Anschlußleitungen 23 werden für vorderseitigen Anschluß durch Bohrungen 2q. an die Kontaktklemmen geführt.
  • Die Anschlußkontakte sind so gelegt, daß der Leiter 23, der den jeweiligen Durchlaß 2¢ des Sockels i durchstößt und auf dem Anschlußkontakt mündet, ohne besondere Zurichtungen vorderseitig befestigt werden kann.
  • Soll die Ansclilußschraube für den Zuleitungsdraht horizontal angeordnet werden, so wird der Anschlußkontakt als gerade

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCII: Viertaktregelschalter für Parallel-, Einzel- und Reihenschaltung von Heizwiderständen mit doppelpo:iger Abschaltung, im Abstand von 9o° am Sockel liegenden Polklemmen und diesen gegenüber in gleicher Höhe im Abstand von q.5° Legenden drei Regelkontaktklemmen, dadurch gekennzeichnet, daß die fünf Schaltkontakte und ihre Kontaktbeläge an einer einteiligen Schaltwalze in fünf Schaltebenen angeordnet sind, und zwar in der zweiten bzw. vierten Schaltebene die Schaltkontakte (2 und 3) der Zuleitungen, in der ersten der mit der Mitte der Widerstände zu verbindende Regelkontakt (4.), in der dritten der abwechselnd mit beiden Zuleitungen zu verbindende Regelkontakt (6) und in der fünften der nur mit einer Zuleitung zu verbindende Regelkontakt (5), wobei die Schaltkontakte der zweiten bis fünften Schaltebene ober- bzw. unterhalb ihrer Klemme liegen, der der untersten Schaltebene aber um i8o° zur Klemme versetzt ist und hier nacheinander über zwei Kontaktstellen mit dem gleichen Polkontakt verbunden wird. Schiene ausgebildet, der Schaft der Anschlußschraube greift dann in die für die rückwärtige Einführung des Zuleitungsdrahtes vorgesehene Öffnung 2q..
DE1938V0035347 1938-10-30 1938-10-30 Viertaktregelschalter fuer Parallel-, Einzel- und Reihenschaltung von Heizwiderstaenden Expired DE700876C (de)

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Publications (1)

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DE700876C true DE700876C (de) 1941-01-02

Family

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DE1938V0035347 Expired DE700876C (de) 1938-10-30 1938-10-30 Viertaktregelschalter fuer Parallel-, Einzel- und Reihenschaltung von Heizwiderstaenden

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