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DE7008368U - Handschere, vorzugsweise fuer schwere arbeiten. - Google Patents

Handschere, vorzugsweise fuer schwere arbeiten.

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Publication number
DE7008368U
DE7008368U DE7008368U DE7008368U DE7008368U DE 7008368 U DE7008368 U DE 7008368U DE 7008368 U DE7008368 U DE 7008368U DE 7008368 U DE7008368 U DE 7008368U DE 7008368 U DE7008368 U DE 7008368U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
leg
hand
handle leg
hand scissors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7008368U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROBIN WERKZEUG GmbH
Original Assignee
ROBIN WERKZEUG GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by ROBIN WERKZEUG GmbH filed Critical ROBIN WERKZEUG GmbH
Priority to DE7008368U priority Critical patent/DE7008368U/de
Publication of DE7008368U publication Critical patent/DE7008368U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D29/00Hand-held metal-shearing or metal-cutting devices
    • B23D29/02Hand-operated metal-shearing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE r— | DR1-INCVONKREISLEr DR.-ING. SCHÖNWALD Ό
DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL-CHEM. ALEK VON KREISLER , DiPL-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLOPSCH
KÖLN 1, DEICHMANNHAUS I
5. März 1970 Sch-ls
ROBIN-Werkzeug GmbH
565 Solingen-Ohligs, Uferstr. 46
Handschere, vorzugsweise für schwere Arbeiten
Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung einer Handschere., vorzugsweise zur Durchführung schwererer Arbeiten für den Gebrauch im Haushalt und in der Werkstatt, mit frei auslaufenden GriffschenkeIn, vorzugsweise als Blechschere,
Handscheren der genannten Art sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Gerade wenn schwerere Arbeiten durchgeführt werden sollen, bei denen ein kräftiger Handdruck erforderlich ist, ist es notwendig, daß die Griffsehenkel der Handschere in der Hand gut liegen und daß verhältnismäßig große Kräfte übertragen werden können, ohne daß die Griffsehenkel in der Hand einen unangenehm empfundenen Schneiddruek zurücklassen..
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Die Handscheren der bekannten Art vermögen diese Forderung nicht ausreichend zu erfüllen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Handschere zu schaffen, die es erlaubt, daß auch schwerere Sehneidarbeiten mit der Hand vorgenommen werden können, ohne daß sich unangenehme Druckstellen in der Hand beim Schneiden bemerkbar machen. Die Handschere mit frei auslaufenden Griffschenkein zeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch aus, daß mindestens ein Griffschenkel eine zum anderen Griffschenkel gerichtete Abknickung mit einem danach etwa parallel zum anderen Griffschenkel folgenden Verlauf aufweist.
Durch eine solche Ausbildung der Handschere ist es vor allem ermöglicht, die Schere weit öffnen zu können, ohne daß die sich dadurch ergebende Spreizung der Griffschenkel außerhalb der Hand- bzw. der Fingerspanne zu liegen kommt, so daß die Schere noch gut durch Fassen an den Endteilen der Griff schenkel betätigt werde« kann* Durch den abgeknickten "fe-lauf des Griffschenkeis erzielt man weiterhin eine rutschfeste Lage für die die Griffschenkel umfassende Hand, insbesondere eine der Innenhand angepaßte einwandfreie Auflagefläche für die Ausübung des Schneiddruckes. Der geknickte Verlauf mindestens eines Griffschenkels weist der Hand eine sichere Lage an dem Griffschenkel zu. Die die Griffschenkel umfassende Hand bzw. die Finger finden an dem Griff schenkel eine Begrenzungssnlage nach vorn, so daß die Schere rutschfest in der Hand liegt. Die ganze aufzuwendende Kraft kann für das Zusammendrücken der Griffschenkel aufgewendet werden. Infolge der durch die Abkniekung verringerten Spreizung der Griffsehenkel lassen sieh diese auch bei weitgeBffneten Schneidblättern mit der Hand vollständig umfassen. Die Fingerspitzen
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sind entlastet. Der von der Hand auszuübende Druck verteilt sich zwischen Innen^handflache und Mitteilteil der Finger.
Vorteilhaft besitzt mindestens ein Griffschenkel einen zur Bewegungsebene der Scherenteile querliegenden flachen Querschnitt. Ferner soll der abgrVaiickte äußere Teil des Griffschenkels zum Ende hin über die Breite des inneren Schenkelteils wesentlich verbreitert ausgebildet sein. Ferner kann dieser Schenkelteil in der Bewegungsebene der Scherenteile zum Ende hin verjüngend verlaufen. Durch diese Ausbildung des abgeknickten Schenkelteils wird die sichere und ruhige Lage der Griffschenkel in der Hand wesentlich unterstützt. Die Hand findet breite Auflagefl&chen an beiden Griffschenkein« insbesondere an dem dem Handinneren zugekehrten Griff schenkel vor.. Durch die verhältnismäßig breiten Flächen wird der spezifische Fläehendruck wesentlich vermindert. In der Vereinigung mit der geringen Spreizung der Griffschenkel trotz weitgeöffneter Schneidenteile kann bei der Handschere eine Kraft ausgeübt werden, die über die bei den bekannten Handscheren üblichen Verhältnisse hinausgeht. Die Griffschenkel sind weitestgehend im Verlauf und in der Gestaltung handgerecht ausgebildet, so daß nicht nur verhältnismäßig hohe Kräfte von der Hand übertragen werden können, sondern diese hohe Kraftausübung mit der Hand über eine große Dauer vorgenommen werden kann, ohne daß \crzeitige Ermüdungserscheinungen eintreten oder einzelne Teile der Handpartie übermäßig beansprucht -werden. Die Schere gemäß der Erfindung liegt zuverlässig und gut im Griff. Der Wirkungsgrad der aufgewendeten Handkraft läßt sich dadurch besser ausnutzen und erhöhen.
Der untere Griff schenkel kann einen im wesentlichen geradgestreekten Verlauf aufweisen. Er ist zweckmäßig am
Ende mit einem quergerichteten Fortsatz versehen. Dieser Portsatz begrenzt die Fingerlage in Richtung nach außen, was zu einem sicheren Fassen der Handschere gerade bei Durchführung schwererer Arbeiten wesentlich beiträgt.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles nachstehend erläutert.
Fig. 1 zeigt die Handschere gemäß der Erfindung in Seitenansicht schematisch.
, Fig. 2 ist eine Ansicht von unten und
Fig. 3 eine Ansicht von oben auf die Handschere der Fig. 1.
Fig. 4 stellt die Handschere der FigT 1 von der rückwärtigen Seite gesehen dar.
Das dargestellte Beispiel veranschaulicht eine Blechschere 1 mit den Schneiateilen 2 und j5 und <äen Griffschenkels 4 und 5, wobei die Schneidteile 2, 5 um den Bolzen 6 schwenkbar gelagert sind.
Der Griff schenkel 4, der zunächst ein Stück schräg nach oben verläuft, ist mit einer nach unten gerichteten Abknickung 7 versehen, worauf der Greifteil 8 des Griffschenkels 4 etwa parallel zu dem anderen Griffschenkel 5 verläuft. Beide Griffschenkel 4, 5 sind so ausgebildet, daß sie in Bezug zur Sehneidebene einen querliegenden, verhältnismäßig flachen Querschnitt besitzen. Insbesonöere der Greifteil 8 weist eine zum Ende des Griff -
sehjaenkels verlaufende wesentliche Verbreiterung 9 auf· Hierbei ist der Endteil IQ des verhältnismäßig breiten Griffteils 8 - in der Bewegungsebene der Scherenteile
gesehen - zum Ende hin mit einem sich verjüngenden Verlauf versehen. Die Abknickung des Griffschenkels einerseits und die rückwärtige Verbreiterung 9 an dem Greifteil 8 und die Verjüngung 10 zum Ende des Greifteils 8 andererseits führen zu der gemeinsamen Wirkung, daß der Griffschenkel 4 außerordentlich gut handgerecht in der Innenhand zu liegen kommt, so daß sich mit der Hand hohe Druckkräfte ausüben lassen.
Der untere Griffschenkel 5 zeigt einen im wesentlichen geradgestreckten Verlauf. Es ist auch möglich, daß dieser Griffschenkel 5 an der der Knickstelle 7 gegenüberliegenden Stelle einen etwas eingeknickten Verlauf erhält, um die Lage der Hand an beiden Griffschenkeln in Richtung der Längsachse dieser Schenkel noch besser zu sichern. Der Griffschenkel 5 erhält zweckmäßig am Ende einen quergerichteten Fortsatz 11. Dadurch erhält der kleine Finger eine gute Begrenzungsanlage nach außen.
Die Handschere in der beschriebenen Gestaltung kann für die verschiedensten Zwecke ausgebildet sein, und zwar für den Hausgebrauch und die Werkstatt. Die Schere mit der erfindungsgemäßen Griffgestaltung dient vorteilhaft als Blechschere.

Claims (5)

Ansprüche
1. Handschere, vorzugsweise für schwerere Arbeiten, vorzugsweise Blechschere, mit frei auslaufenden Grif fschenkeln, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Griff schenkel
(4) eine zum anderen Griffschenkel (5) gerichtete Abknickung (7) mit einem danach etwa parallel zum anderen Griffschenkel (5) folgenden Verlauf (8) aufweist.
2. Handschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß mindestens ein Griffschenkel (4, 5) einen zur Bewegungsebene der Scherenteile querliegenden flachen Querschnitt besitzt.
3* Handschere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der abgeknickte äußere Greifteil (8) des Griff schenkeis (4) zum Ende hin über die Breite des inneren Schenkelteils wesentlich verbreitert (9) ausgebildet ist und in der Bewegungsebene der Scherenteile zum Ende hin verjüngend (10) gestaltet ist.
4. Handschere nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß der untere Griffschenkel (5) einen im wesentlichen geradgestreckten Verlauf aufweist und am Ende mit einem quergerichteten Forts-atz (11) versehen ist.
5. Handschere für schwerere Arbeiten, vorzugsweise als Blechschere, mit frei auslaufenden Griffschenkeln, dadurch gekennzeichnet, daß ein Griffschenkel (4) eine zum anderen Griffschenkel
(5) gerichtete Abknickung (7) mit einem danach etv/a
parallel zum anderen Griffschenkel (5) folgenden
Verlauf (8) aufweist, der äußere Greifteil (3) des abgeknickten GriffSchenkels (4) nahe dem Ende eine Verbreiterung (9) besitzt und - in der Bewegungsebene der Schenkelteile gesehen - zum Ende hin ver jüngend verläuft, beide Griffschenkel im wesentlichen einen querliegenden flachen Querschnitt besitzen und der untere Griffschenkel am Ende mit
einem quergerichteten Portsatz (11) versehen ist.
DE7008368U 1970-03-07 1970-03-07 Handschere, vorzugsweise fuer schwere arbeiten. Expired DE7008368U (de)

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