DE7005673U - Stoffauflauf mit einer vielzahl von der auslaufduese vorgeschalteten kanaelen. - Google Patents
Stoffauflauf mit einer vielzahl von der auslaufduese vorgeschalteten kanaelen.Info
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Description
a ρ/Α 29θ2 j.M. Voith GmbH
Kennwort: "stoffdUse" Heidenhelm (Βτ^
Stoffauflauf mit einer Vielzahl von der
Auslaufdüse vorgeschalteter Kanälen
Die Erfindung betrifft einen Stoffauflauf für eine Papiermaschine,
mit einer maschinenbreiten Stoffzufuhrkammer, der mehrere neben- und Übereinanderli2gende,der Strömungsberuhigung dienende Kanäle
nachgeschaltet sind, die in einen maschinenbreiten, in Strömungsrichtung konvergierenden, ~xne Austrittsdüse aufweisenden Auslaufkanal
einmünden.
Ein solcher Stoffauflauf ist z.B. aus der US-Patentschrift 3 328 236 bekannt. Bei diesem Stoffauflauf sind die Beruhigungskanäle cus Rohren gebildet, die sich unmittelbar an eine maschinenbreite
Stoffzufuhrkammer anschließen. Hierbei verlaufen die Rohre
im Anschluß an die Stoffzufuhrkammer enV.l-.ig einem ersten Abschnitt
zunächst allesamt parallel zv-i.na/ider, sodann folgt
ein zweiter Abschnitt, entlang dem die Rohre in der Draufsicht zwar parallel zueinander verlaufen, in einer Seitenansicht gesehen
jedoch zueinander konvergieren, und schließlich folgt ein dritter Abschnitt, entlang welchem die Rohre wie beim ersten Abschnitt
sowohl in der Draufsicht als auch in der Seitenansicht parallel zueinander geführt sind.
Diese Bauweise hat zv.ar den Vorteil, recht kompakt zu sein, liefert
aber eine Papierbahn, deren Durchsicht und Struktur nicht immer befriedigen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß sich der
Strömungsquerschnitt beim übertritt des Stoffstromes aus den Rohren in die Ausflußkammer schlagartig beträchtlich erweitert,
was einen Eintrittsstoß und Wirbelbildung in der Strömung erzeugt und zu einer über dia Bahnbreite, aber auch über die Zeit schwankenden
Strömungsgeschwindigkeit führt, die darüber hinaus nocii
Querkomponenten aufweist. Um den Strömungsquerschnitt der Rohre
Im Mündungsbereich möglichst dem Querschnitt der Ausflußkammer
anzupassen, legt man die Rohre im Mündungsbereich so eng wie
möglich zusammen. Wegen einer erforderlichen Mlndest-Wandstärke der Rohre lassen sich diese jedoch nicht beliebig eng einander
annähern, so daß das Problem auf diese Weise nicht zu lösen ist. Man könnte zur Strömungsberuhigung zwar den Auslaufkanal verlängern,
doch müßte eine solche Verlängerung derart erheblich sein, daß der Stoffauflauf nicht mehr kompakt wäre. Eine Erhöhung
der Anzahl der Rohre und eine gleichzeitige Querschnittsverkleinerung des einzelnen Rohres würde zwar auch die VJ ir bei bildung vermindern,
jedoch können sich enge Rohre erfahrungsgemäß leicht verstopfen, und es tritt Batzenbildung an ihrem Einlaufenden
auf, welche durch umständliche, nicht immer zuverlässig arbeitende Rührer unterbunden werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Stoffauflauf der beschriebenen kompakten Art mit im Bereich der Mündungsebene
eng zusammengeführten Kanälen derart zu gestalten, daß die Strömung im Auslaufkanal ruhig und wirbelfrei ist, so daß sich dementsprechend
ein Blatt von größerer Gleichmäßigkeit und besserer Durchsicht bilden kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Kanäle im Bereich ihrer Einmündung in den Auslaufkanal - in einer
Seitenansicht gesehen - konvergieren, in der Draufsicht gesehen aber parallel zueinander verlaufen. Sind die Kanäle, wie bei dem
er;.ahnten bekannten Stof f auf lauf, aus Rohren gebildet, so können
diese auf dem größten Tel] ihrer Länge eine durchaus große Wandstärke
haben, und lediglich im letzten Bereich bis zur Einmündung in die Auslaufkammer eine sich stetig verringernde Wandstärke
aufweisen; die einzelne Wand kann sich sogar derart verjüngen, daß zwischen den Kanälen nur noch messerartige Schneiden verbleiben.
Hierdurch gelingt es, das Verhältnis der Querschnittsfläche kurz vor der Mündungsebene zu der Querschnittsfläche kurz hinter
der Mündungsebene dem Wert eins anzunähern, so daß sich die dem Suspensionsstrom zur Verfügung stehende Querschnittsfläche beim
Durchgang durch die Mündungsebene wenig oder gar nicht vergrößert.
genannte i^intrittsstoß wird hierdurch klein gehalten oder
völlig unterbunden, so daß Wirbel und Strömungsschv.ankungen kaum oder gar nicht auftreten und die Papierqualität verbessert
wird.
Die genannte Konvergenz der Kanäle braucht zwar nur im letzten Bereich vor der Einmündung in den Auslaufkanal vorgesehen zu werden,
sie kann aber auch nuf der gesamten Kanallänge vorhanden sein. Auch ist es ftlr den Erfolg der Erfindung unerheblich, ob den Kanälen
der genannte maschinenbreite Zufuhrkanal unmittelbar oder nur mittelbar vorgeschaltet ist.
Es ist zwar ein Stoffauflauf bekannt (französisches Patent 1 56O 071),
bei dem in Strömungsrichtung und in einer Seitenansicht gesehen bis zu ihren Enden konvergierende Kanäle vorgesehen sind, doch erstreckt
sich jeder einzelne dieser Kanäle über die gesamte Maschinenbreite, so daß sich im einzelnen Kanal wiederum Wirbel bilden können.
Außerdem fehlt bei diesem Stoffauflauf ein Auslaufkanal, vielmehr
enden die Kanäle unmittelbar an der Stoffauflaufdüse.
In v/eiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, die Kanäle
aus massivem Material zu bilden, und zwar entweder durch Herausarbeiten der Kanäle aus dem Vollen mittels Bohren, Fräsen od.dgl.
oder durch Gießen. Die Kanäle sind hierbei allseits von Material umschlossen, woraus sich eine sehr stabile Konstruktion ergibt,
im Gegensatz zur Bildung der Kanäle aus Rohren. Selbstverständlich brauchen die Kanäle nicht aus einem einzigen massiven Block (beispielsweise
aus Edelstahl) gebildet zu werden, sondern es kann wegen der von Zeit zu Zeit erforderlichen Reinigung der Kanäle
zY.eckmäßig, oder aus Herstellungsgründen sogar erforderlich sein,
mehrere Teile zusammenzufügen.
Von der Funktion her läßt sich das beste Ergebnis bei rechteckigem
oder sechseckigem Kanalprofil erzielen; bei letzteren sind die Kanäle bienenwabenartig zueinander anzuordnen. Bei zwei übereinander
angeordneten Kanalreihen ist auch Fünfeckprofil der einzelnen Kanäle möglich. Bei den genannten Profilen können die Materialstärken
zwischen den einzelnen Kanälen überall gleich groß gehalten
„ - 4 -
werden, gleichgültig ob die Kanäle aus Blechrohren oder aus massivem Material gebildet sind. Bei kreisförmigen Kanalprofilen
ist dies zwar nicht der Fall, doch ist dieses Profil leichter herstellbar.
Die Erfindung ist durch die Zeichnung erläutert:
Fig. 1 einen Stoffauflauf in einem Längsschnitt; Fig. 2 eine Draufsicht auf den £to.Tauflauf
genii ff Fig. 1;
Fig. 3 Querschnitte durch den Stoffauflauf 4a,b gemäß Flg. 1 entsprechend der Schnitt-Sa,b,c linien TIT. TV, V, VIj 6a,b,c
Fig. 3 Querschnitte durch den Stoffauflauf 4a,b gemäß Flg. 1 entsprechend der Schnitt-Sa,b,c linien TIT. TV, V, VIj 6a,b,c
Fig. 7 einen weiteren Stoffauflauf im Längsschnitt; Fig. 8a,b,c Querschnitte durch den Stoffauflauf gemäß
Flg. 7 entsprechend der Schnittlinie VIII; Fig. 9 einen weiteren Stoffauflaui." im Längsschnitt;
und
Fir 10,11 Querschnitte durch den Stoffauflauf gemäß
Fir 10,11 Querschnitte durch den Stoffauflauf gemäß
Fig. 9 entsprechend den Schnittlinien X, XI.
Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte Stoffauflauf weist ein Querrohr
1 auf, das an seinem einen Ende einen Zulauf 2 und an seinem anderen Ende einen mit Regelventil ^ versehenen Ablauf 4 hat, und
an das mehrere Verteilerrohre 5 angeschlossen sind. Die Papierstoffsuspension
fließt nach Durchströmen der Verteilerrohre 5 durch eine Anschlußplatte 5a und durch eine maschinenbreite Mischkammer 6,
sodann durch mehrere, in zwei übereinanderliegenden Reihen angeordnete
Beruhigungskanäle 7 in einen raaschinenbreiten Auslaufkanal 8,
der sich auf etwa halber Länge nochmals verengt und in einer Schlitzdüse 9 endet. Mischkammer 6, Beruhigungskanäle 7 und Auslaufkanal 8
sind aus dem Vollen herausgearbeitet, und zwar aus mehreren Teilen
massiven Materials, näirlich aus einer Unterplatte 10, einer Oberplatte 11, einem Kern 12, einer Unterlippe Ij5 und einer Oberlippe
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, daß die Beruhigungskanäle 7
- 5 -
im Querschnitt kleiner sind als die Verteile! rohre 5.
Die in den Figuren 5# 4a,b, 5a,b,c und 6a,b,c dargestellten Querschnitte
veranschaulichen einige von vielen möglichen Kanalprofilen. Die Verteilerrohre 5 weisen meist Kreisprofil auf, wie in Fig. 3
dargestellt. Hingegen kann das Profil der Beruhigungskanäle 7 sehr unterschiedlich sein, also z.B. kreisrund v.ie gemäß der Figuren
4a, 4b, 5c und 6c veranschaulicht, oder rechteckig, wie gemäß
der Figuren 5a und 6a oder fünfeckic v.ie gemäß der Figuren 5b und
6b wie in den Figuren kr. ur.n ilb ver.r. ·:.-v.Mcht. Auch können die
Beruhigungskanäle 7 gegenür.·-·. ien Verteil·:rrohren 5 auf verschiedene
Arten angeordnet werden. Aus den Figure.-. >' -nd 6b erkennt man, daß
die Kanäle 7 in der MUndungsebene nur noch durch dünn.·, aus dem
Kern 22 gebildete Schneiden 14, 24 voneinander getrennt sind, während zwischen den kreisrunden Kanälen 7 gemäß Fic· 6c noch etwas mehr
"Fleisch" ~$k erbleibt. Dies wuixle dadurch erreicht, daß die Kanüle
in der Draufsicht gesehen, zwar parallel verlaufen,aber über ihre ganze Länge sehr dicht aneinandergelegt sind, und daß sie in der
Seitenansicht gesehen, wie aus Fig. 1 hervorgeht, in Maschinenrichtung konvergieren.
Der in Fig. 7 dargestellte Stoffauflauf v.eist gegenüber dem gemäß
Fig. 1 drei übereinanderliegende Reihe von Beruhigungskanälen 17a,b
auf. Diese sind unmittelbar, also ohne Zwischenschalten einer Wirbelkammer an Verteilerrohre 15 eines Rohrverteilers 10 angeschlossen,
bilden also deren Fortsetzung. Die Beruhigungskanäle sind jeweils aus einem ersten Abschnitt 17a und einem zweiten Absahnitt 17b
zusammengesetzt. Die ersten Abschnitte 17a der drei Reihen verlaufen parallel zueinander, während die zv.eiten Abschnitte 17t» gegeneinander
konvergieren. Die zweiten Abschnitte l"b sind gegenüber den
ersten Abschnitten im Querschnitt erweitert. Den Beruhigungskanälen
17 ist wiederum ein Auslaufkanal 18 mit Schlitzdüse 19 nachgeschaltet.
Die Kanäle sind durch AusboßreS/ne^f!Stellt und sind aus den
massiven Teilen 4l, 42, 45, 44 und 45 gebildet. Die Figuren 8a,
8b und 8c zeigen mögliche Kanalprofile und -anordnungen.
Der in den Figuren 9* 10 und 11 dargestellte Stoffauflauf mit Rohrverteiler 20 und Verteilerrohren 25 weist zwei maschinenbreite
Mischkammern l6 auf, die durch einen Kern 32 voneinander getrennt
sind. An die Mischkammern l6 schließen sich wiederum Beruhigungskanäle 27 an, ferner ein maschinenbreiter Auslaufkanal 28, der
in einer schlitzförmigen Düse 7 9 {■;■■ wet.
Heidenheim, den 13. Februar 1970
Claims (4)
1. Stoffauflauf für eine Papiermaschine, mit einer maschinenbreiten
Stoffzufuhrkammer, der mehrere nebeneinander und
übereinander angeordnete, der Strömungsberuhigung dienende Kanäle nachgeschaltet sind, die in einen maschinenbreiten,
in Strömungsrichtung konvergierenden und an seinem Ende eine Austrittsdüse aufweisenden Auslaufkanal einmünden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (7, 17a, 17b, 27) im Bereich ihrer Einmündung in den Auslaufkanal (8, l8, 28) ■
in einer Seitenansicht gesehen - konvergieren.
2. Stoffauflauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeicnnet, daß
in an sich bekannter Weise ein Vielrohrverteiler vergesehen
ist, und daß jedem einzelnen Rohr dieses Vielrohrverteilers zv.ei oder mehrere Beruhigungskcrnäle (7, 173, 17b, 27) nachgeschaltet
sind.
~i>. Stoff auf lauf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kanäle (7, 17a, 17b, 27) aus massivem Material gebildet sind, und zwar durch Herausarbeiten aus dem Vollen
oder durch Gießen.
4. Stoffauflauf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kanäle (17a, 17b) eine sprungartige Querschnittserweiterung aufweisen* der eine Strecke (17b)
konstanter oder sich verringender Querschnittsfläche folgt.
5· Stoffauflauf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Erweiterung um einen Faktor von 1 : 1,1 bis 1 : 2,5 erfolgt.
Heidenheim, den 15. Februar 1970
DrW/MRö
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707005673 DE7005673U (de) | 1970-02-18 | 1970-02-18 | Stoffauflauf mit einer vielzahl von der auslaufduese vorgeschalteten kanaelen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707005673 DE7005673U (de) | 1970-02-18 | 1970-02-18 | Stoffauflauf mit einer vielzahl von der auslaufduese vorgeschalteten kanaelen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7005673U true DE7005673U (de) | 1971-10-07 |
Family
ID=6609537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707005673 Expired DE7005673U (de) | 1970-02-18 | 1970-02-18 | Stoffauflauf mit einer vielzahl von der auslaufduese vorgeschalteten kanaelen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7005673U (de) |
-
1970
- 1970-02-18 DE DE19707005673 patent/DE7005673U/de not_active Expired
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