DE4320243C2 - Stoffauflauf für eine Papiermaschine - Google Patents
Stoffauflauf für eine PapiermaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stoffauflauf für eine Papiermaschine gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 1 oder 2.
Ein solcher Stoffauflauf ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 91 15 296 U1
bekannt. Er enthält zwei Turbulenzerzeuger, wobei der erste als Rohrverteilgitter
ausgebildet ist. In den dazwischenliegenden maschinenbreiten Ausgleichskanal wird die
Zusatzflüssigkeit durch Rohrleitungen eingegeben. Dabei befindet sich zwischen dem
Auslauf der genannten Rohrleitung und dem Einlauf zum stromabwärtigen
Turbulenzerzeuger ein definierter Abstand, der gewährleistet, daß die Zugabe in einen
beruhigten Bereich, also vor dem Einflußbereich des Turbulenzerzeugers erfolgen kann.
Ein Stoffauflauf der o.g. Art ist auch in der noch nicht veröffentlichten deutschen
Patentanmeldung P 42 13 707 beschrieben. Diese besondere Ausgestaltung des
vorangemeldeten Gegenstandes gestattet es, bereits durch Zugabe von Luft oder einem
anderen Medium insbesondere Wasser bzw. deren Ableitung im Bereich zwischen zwei
Turbulenzerzeugern eine gezielte Beeinflussung der Stoffdichte und des
Strömungszustandes im hydraulischen Stoffauflauf vorzunehmen. Eines der Ziele dieser
vorgeschlagenen Maßnahme liegt darin, zusätzlich zur Einstellung des
Flächengewichtsquerprofils, die mit Hilfe geometrischer Spaltveränderungen
vorgenommen wird, den Strömungszustand verändern zu können. Es ist nämlich
bekannt, daß Querströmungen, wie sie insbesondere bei der Einstellung des
Flächengewichtquerprofils entstehen können, einen unbefriedigenden Zustand der
Faserorientierung auf der gebildeten Bahn bewirken können.
In der Schrift DE 40 05 281 A1 ist ein Stoffauflauf dargestellt, bei dem die
Zusatzflüssigkeit in die an einen Zentralverteiler angeschlossenen Verbindungsrohre
zum Stoffauflauf erfolgt. Die Verbindungsrohre münden dann in einen sektionierten
Bereich des Stoffauflaufes.
In einem anderen Stoffauflauf, dargestellt in DE 42 34 940 A1, wird das physikalische
Phänomen genutzt, daß in den Grenzschichten einer strömenden Faserstoffsuspension
eine Faserstoffverarmung und damit geringere Stoffdichte auftritt. Die dort lokal
abgezogene Flüssigkeit kann an anderer Stelle zur Verdünnung eingesetzt werden.
Es ist nun Aufgabe der vorgelegten Erfindung, die Möglichkeiten zur Beeinflussung des
Strömungszustandes weiter zu verbessern und/oder auch partiell Einfluß auf die
Stoffdichte im Stoffauflauf nehmen zu können, möglichst bei gleichzeitiger
Beschränkung des dazu erforderlichen apparativen Aufwandes.
Diese Aufgabe wird je nach vorliegenden Bedingungen durch die Kennzeichen des
Anspruchs 1 oder 2 gelöst.
Die Unteransprüche geben eine Anzahl von besonders günstigen Ausführungsformen an.
Durch die Erfindung wird die Erkenntnis genutzt, daß ein vor der Zwischenkammer
liegender intensiver Turbulenzerzeuger mit hohem Druckverlust die Vermischung
begünstigt und diese gleichzeitig lokal so weit begrenzt wie zweckmäßig. Bekanntlich
weist ein hydraulischer Turbulenzerzeuger mit höherer Wirkung vergleichsweise
kleinere Strömungsquerschnitte auf. Er bietet also zwischen den die Flüssigkeit
führenden Rohren oder Kanälen genügend Platz für die im Kennzeichen des Anspruchs 1
genannten zusätzlichen Maßnahmen und ist zudem oft einfacher im Aufbau. In vielen
Fällen kann der im ersten Turbulenzerzeuger vergleichsweise geringe Platzbedarf
durch die einzelnen Kanäle dazu genutzt werden, die Leitungen entsprechend sinnvoll und
platzsparend unterzubringen.
Im Allgemeinen wird man als das im Kennzeichen der Ansprüche 1 und 2 genannte Fluid
ein relativ klares Verdünnungswasser oder eine wäßrige Suspension verwenden und
zugeben. Es kann aber auch die im Stoffauflauf fließende Faserstoffsuspension partiell
und dosiert abgeleitet werden. Möglich ist sogar eine begrenzte Luftzufuhr, soweit es die
gewünschte Papierqualität zuläßt.
Es ist auch denkbar, die Stoffstromführung im Stoffauflauf so zu gestalten, daß über den
Flüssigkeitszuführungsvorrichtung 1 eine dünnere Suspension und über die Zuleitungen
6 eine dickere Suspension zugeführt wird. Dadurch ließen sich die bekanntlich an der
konventionellen Mischpumpe bestehenden Probleme einer unzureichenden Vermischung
lösen: Da im Stoffauflauf ohnehin eine Verteilung des Gesamtstromes in viele Teilströme
erfolgt, kann dort auch die Vermischung zwischen Dickstoff und Verdünnungswasser
besonders gut durchgeführt werden.
Die im Anspruch 2 vorgeschlagene Lösung nutzt den
im nach der Zwischenkammer liegenden Turbulenzer
zeuger eingangs vorhandenen Platz zur Unterbringung
der Leitungen, wobei die Richtungsumkehr einen Im
puls zur besseren Vermischung liefern kann. Auch wenn
beabsichtigt wird, die Leitungen im in Strömungsrich
tung hinter der Zwischenkammer gelegenen mehr Platz
brauchenden Turbulenzerzeuger unterzubringen, kann
die Tatsache ausgenutzt werden, daß an der der Zwi
schenkammer zugewandten Seite des Turbulenzerzeu
gers geringere Strömungsquerschnitte für die Suspen
sion führenden Kanäle erforderlich sind, wodurch sich
wieder eine günstige Einbausituation für die Zu- bzw.
Ableitungen ergibt. Der Turbulenzerzeuger kann auch
als Gleichrichter mit geringem Druckverlust genutzt
werden, so daß dann die Richtungsumkehr bei der Zulei
tung in die Zwischenkammer eine sehr vorteilhafte Un
terstützung der im Gleichrichter relativ schwachen
Mischwirkung bietet.
Es wird fernerhin vorgeschlagen, den vor der Zwi
schenkammer liegenden Turbulenzerzeuger in Form
von einzelnen turbulenzerhöhenden Rohren auszubil
den und mit den entsprechenden Anschlüssen für Zu-
oder Ableitungen zu versehen. Eine solche Maßnahme
könnte den üblicherweise recht aufwendigen Quer
stromverteiler ersetzbar machen durch direkten An
schluß der zum Turbulenzerzeuger gehörenden Rohre,
beispielsweise an einen hydraulischen Schwingungs
dämpfungsbehälter.
Die Erfindung wird beschrieben und erläutert anhand
von Zeichnungen. Dabei zeigen:
Fig. 1 schematisch den Erfindungsgegenstand nach
Anspruch 1 in Seitenansicht;
Fig. 2 den Erfindungsgegenstand von Fig. 1 in An
sicht von oben;
Fig. 3+4 jeweils Varianten des Stoffauflaufs gemäß
Anspruch 1 in Seitenansicht;
Fig. 5 eine schematische Teilansicht des Stoffauflaufs
von Fig. 4;
Fig. 6-8 weitere Varianten;
Fig. 9 einen Stoffauflauf gemäß Anspruch 2 in Seiten
ansicht;
Fig. 10 Variante des in Fig. 9 gezeigten Stoffauflaufes
in Ansicht von oben;
Fig. 11 + 12 weitere Varianten;
Fig. 13 Detail des Anschlusses von Leitungen an den
Turbulenzerzeuger.
Fig. 14 schematisch den Erfindungsgegenstand als
Zweischichtstoffauflauf;
Fig. 1 stellt schematisch in Seitenansicht, teils ge
schnitten, eine Ausführungsform des erfindungsgemä
ßen Stoffauflaufes dar. Man erkennt eine Flüssigkeitszu
führungsvorrichtung 1, die in einen aus mehreren Rohr
leitungen 7 bestehenden Turbulenzerzeuger 2 mündet.
Es schließt sich eine Zwischenkammer 4 an, welcher
stromab ein weiterer Turbulenzerzeuger 3 folgt. Die aus
diesem zweiten Turbulenzerzeuger 3 im Betrieb des
Stoffauflaufs austretende Stoffsuspension wird in einem
Düsenraum gesammelt und einem Austrittsspalt 5 zuge
führt, aus der sie in Form eines Breitspaltes auf minde
stens ein Papiermaschinensieb trifft. Die Leitungen 6
und 6′ sind in dem hier dargestellten Fall mit den als
Stufendiffusoren ausgebildeten Rohrleitungen 7 ver
bunden. Es ist nun eine Frage des Aufwandes, wieviele
der Rohrleitungen 7 Anschlüsse an die Leitungen 6 bzw.
6′ haben, wie viel davon über eine gemeinsame Zulei
tung verbunden sind oder ob ein Teil der Rohrleitungen
7 ohne derartige Anschlüsse bleibt. Je feiner die Unter
teilung von Leitungen und individuellen Regelkreisen
ist, umso feiner kann die Beeinflussung des Querprofils
erfolgen. Hier muß der zweifellos große Aufwand einer
feinstrukturierten Verstellbarkeit gegen die Forderung
nach wirtschaftlicher Papiererzeugung abgewogen wer
den.
Mit Vorteil kann die Zwischenkammer 4 eine Länge
haben, die 10 bis 20 mal so groß ist wie ein Stufensprung
eines als Stufendiffusor ausgebildeten Turbulenzerzeu
gers, um eine optimale Vermischung zu erzielen.
Die Fig. 2 zeigt eine ähnliche Vorrichtung wie die
Fig. 1, wobei die Leitung 6 jeweils für alle übereinander
liegenden Rohrleitungen 7 die gleiche ist.
Der in Fig. 3 gezeigte Stoffauflauf enthält als ersten
Turbulenzerzeuger 2 lediglich eine Rohrleitung 7, in der
Vertikalen betrachtet, die ebenfalls ein Stufendiffusor
ist. Es sind mehrere Stellen angedeutet, an denen eine
Leitung 6 vorhanden sein kann. In den meisten Fällen
wird die nicht gestrichelt gezeichnete Leitung, welche in
den ersten Teil des Turbulenzerzeugers mündet, die
vorteilhafteste Möglichkeit sein. Sowohl in dieser Lei
tung 6 als auch in der Zuleitung zum Turbulenzerzeuger
2 sind jeweils Regelventile vorgesehen, die über einen
Regelkreis gemeinsam angesteuert werden können. Als
weitere Möglichkeit, die Strömung im Turbulenzerzeu
ger 2 wunschgemäß zu beeinflussen, ist in Fig. 3 die
Veränderung des Winkels angedeutet, mit dem die Lei
tung 6 in den Turbulenzerzeuger 2 einmündet. Hier
durch können ganz gezielte Impulse zur besseren Ver
mischung erzeugt werden. In den Fig. 4 und 5 wird eine
Ausführungsform gezeigt, bei der sich die Leitungen 6
zwar räumlich im Bereich des ersten Turbulenzerzeu
gers 2 befinden, aber in die Zwischenkammer 4 einmün
den. Eine solche Ausführung ist im Bauaufwand einfa
cher und kompakter, nutzt aber dennoch die Turbulen
zen aus, mit denen die Suspension aus den Strömungs
kanälen 8 aus- und in die Zwischenkammer 4 eintritt.
Wie hier gezeigt, kann der Turbulenzerzeuger 2 statt
durch freistehende Rohrleitungen auch durch einen mit
Strömungskanälen 8 versehenen Block gebildet sein.
Die Strömungskanäle 8 erweitern sich stufenweise in
Strömungsrichtung betrachtet, sind also als Stufendiffu
soren ausgebildet. Wie Fig. 6 zeigt, können die Leitun
gen 6 auch von der Seite her in den Stoffauflauf einge
setzt sein.
Nach Fig. 7 ist die Zwischenkammer 4 durch eine
Anzahl von sich in Strömungsrichtung und senkrecht
zur Siebebene erstreckende Wände 11 in Teilkammern
unterteilt. In speziellen Fällen kann dadurch eine uner
wünschte Quervermischung in der Zwischenkammer 4
verhindert werden. Als weitere Variante ist in dieser
Figur zu sehen, daß die Leitungen 6 in den ersten Teil
der sich stufenweise erweiternden Strömungskanäle 8
münden.
In Fig. 8 wird, wenn auch schematisch, der technische
Aufbau eines mit stufendiffusorartigen Strömungskanä
len 8 versehenen Turbulenzerzeugers 2 gezeigt. Eine
Möglichkeit, die Leitungen 6 besonders einfach, also mit
geringem Bauaufwand herzustellen, ist dort dargestellt:
Innerhalb des Turbulenzerzeugerblockes werden Boh
rungen mit einem solchen Durchmesser quer zu den
Strömungskanälen 8 eingebracht, daß sie die Strö
mungskanäle anschneiden, wodurch eine Verbindung
zwischen Strömungskanälen und Leitungen hergestellt
wird. Zweckmäßigerweise werden zwei benachbarte
Reihen von übereinanderliegenden Strömungskanälen
so mit derselben Zuleitung verbunden. Diese Ausfüh
rung ist in Fig. 13 noch etwas detaillierter gezeigt.
Wie im Anspruch 2 beschrieben, können die Leitun
gen 6 auch innerhalb des zweiten Turbulenzerzeugers 3
liegen und mit der Zwischenkammer 4 verbunden sein.
Auf diese Weise wird ein Impuls gegen die eigentliche
Strömungsrichtung erzeugt, welche zu einer Vermi
schung des zugeführten Wassers mit der Suspension
führt (Fig. 9 und Fig. 10).
Fig. 11 zeigt eine etwas einfachere Ausführungsform,
bei der im Turbulenzerzeuger 2 jeweils zwei Kanälen
übereinanderliegen und die Leitung 6 nur in den einen
von übereinanderliegenden Kanälen, in diesem Falle in
den oberen, erfolgt.
Fig. 12 zeigt die Kombination aus Zufuhr von Ver
dünnungswasser (Pfeil 12) im Turbulenzerzeuger 2 und
Abzug von Suspension (Pfeil 13) im Turbulenzerzeuger
3. Auf diese Weise ist es mit Vorteil möglich, einen Ein
fluß auf das Flächengewichtsquerprofil vorzunehmen
und gleichzeitig die Strömung in gewünschter Form zu
erhalten. Dadurch daß in einer Stromlinie Flüssigkeit
zugeführt und abgeführt wird, kann die Gesamtmenge
der Flüssigkeit in einem in Strömungsrichtung gedach
ten zusammenhängenden Bereich in gewünschter Wei
se eingestellt, z. B. gleich gehalten werden, wobei zu
sätzlich eine Möglichkeit geschaffen wurde, die Faser
stoffmenge über die Stoffauflaufbreite durch Verände
rung der in dieser Stromlinie vorhandenen Faserstoff
dichte einzustellen.
Die Erfindung kann ohne weiteres auch bei Mehr
schichtstoffaufläufen realisiert werden, wie Fig. 14
exemplarisch zeigt. Der dort schematisch dargestellte
Zweischicht-Stoffauflauf weist zwei unabhängig be
schickbare Flüssigkeitszuführungsvorrichtungen 1 auf,
denen sich stromabwärts je zwei Turbulenzerzeuger 2
und 3 anschließen, wobei dazwischen je eine Zwischen
kammer 4 liegt und dem in Stromrichtung letzten Tur
bulenzerzeuger 3 ein Düsenraum mit einer Trennwand
14 folgt, an dessen Ende sich der Austrittsspalt 5 befin
det.
Claims (19)
1. Stoffauflauf für eine Papiermaschine mit mindestens
einer Flüssigkeitszuführungsvorrichtung (1),
der sich stromabwärts mindestens je zwei durch je
eine Mehrzahl von Turbulenzerzeugungselementen
gebildete Turbulenzerzeuger anschließen, wo
bei zwischen zwei aufeinanderfolgenden Turbu
lenzerzeugern (2 und 3) eine Zwischenkammer (4)
liegt und wobei dem in Stromrichtung letzten Tur
bulenzerzeuger ein Düsenraum folgt, an dessen En
de sich ein im wesentlichen über die gesamte Pa
piermaschinenbreite erstreckender Austrittsspalt
(5) befindet, aus dem im Betrieb des Stoffauflaufes
ein Suspensionsstrahl austreten kann, dadurch ge
kennzeichnet, daß sich im Bereich das in Strö
mungsrichtung vor der Zwischenkammer (4) lie
genden Turbulenzerzeugers (2) Leitungen (6) befin
den, welche so gestaltet und angeschlossen sind,
daß sich durch sie Fluid entweder zu- oder aus ihr
abführen läßt.
2. Stoffauflauf für eine Papiermaschine mit minde
stens einer Flüssigkeitszuführungsvorrichtung (1),
der sich stromabwärts mindestens je zwei durch je
eine Mehrzahl von Turbulenzerzeugungselementen
gebildete Turbulenzerzeuger anschließen, wo
bei zwischen zwei aufeinanderfolgenden Turbu
lenzerzeugern (2 und 3) eine Zwischenkammer (4)
liegt und wobei dem in Stromrichtung letzten Tur
bulenzerzeuger ein Düsenraum folgt, an dessen En
de sich ein im wesentlichen über die gesamte Pa
piermaschinenbreite erstreckender Austrittsspalt
(5) befindet, aus dem im Betrieb des Stoffauflaufes
ein Suspensionsstrahl austreten kann, dadurch ge
kennzeichnet, daß sich im Bereich des in Strö
mungsrichtung hinter der Zwischenkammer (4) lie
genden Turbulenzerzeugers (2) Leitungen (6′) be
finden, welche so gestaltet und angeschlossen sind,
daß sich durch sie Fluid in die Zwischenkammer
entweder zu- oder aus ihr abführen läßt.
3. Stoffauflauf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der vor der Zwischenkammer
(4) liegende Turbulenzerzeuger (2) aus einer Mehr
zahl von Rohrleitungen (7) besteht, deren Strö
mungsquerschnitt turbulenzerzeugend ausgestaltet
ist.
4. Stoffauflauf nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Winkel zwischen der Leitung (6)
und der Rohrleitung (7) während des Betriebes ein
stellbar ist.
5. Stoffauflauf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der vor der Zwischenkammer
(4) liegende Turbulenzerzeuger (2) als Baueinheit
mit einer Vielzahl von sich stufenweise erweitern
den Strömungskanälen (8), sogenannten Stufendif
fusoren, ausgebildet ist.
6. Stoffauflauf nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leitungen (6, 6′) in die
Strömungskanäle bzw. Rohrleitungen einmünden.
7. Stoffauflauf nach Anspruch 1, 3 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leitungen (6, 6′) in die
Zwischenkammer (4) von der dem davorliegenden
Turbulenzerzeuger (2) zugewandten Seite her ein
münden.
8. Stoffauflauf nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß in der Baueinheit zusätzlich zu den
Stufendiffusoren weitere Kanäle für die durch die
Leitungen (6, 6′) zu- oder abgeführte Flüssigkeit
vorhanden sind, welche in die Zwischenkammer (4)
von der dem davorliegenden Turbulenzerzeuger
(2) zugewandten Seite her münden.
9. Stoffauflauf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß am Einlauf zum vor der Zwi
schenkammer (4) liegenden Turbulenzerzeuger (2)
die Strömungsquerschnitte derart gewählt sind,
daß an dieser Stelle bei Betrieb des Stoffauflaufes
eine Beschleunigung auf das mindestens Dreifache
der vorherigen Strömungsgeschwindigkeit erfolgt.
10. Stoffauflauf nach Anspruch 1, 2 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß am vor der Zwischenkammer
(4) liegenden Turbulenzerzeuger (2) der Druckver
lust mindestens 1,5 mal so hoch ist wie der am hin
ter der Zwischenkammer (4) liegenden Turbulenz
erzeuger (3).
11. Stoffauflauf nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leitungen (6) mit einer
Flüssigkeitszuführung verbunden sind und die Lei
tungen (6′) mit einer Flüssigkeitsabführung.
12. Stoffauflauf nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Strömungsquerschnitt am Einlauf
zum vor der Zwischenkammer (4) liegenden Turbu
lenzerzeuger (2) verstellbar ist.
13. Stoffauflauf nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß durch ein Stellventil (9) oder derglei
chen die Menge durch die Leitungen (6) einstellbar
ist.
14. Stoffauflauf nach Anspruch 12 und 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einstellung des Ventils (9)
an der Leitung abgestimmt wird auf die Einstellung
eines Ventils (10) am Einlauf in den vor der Zwi
schenkammer (4) liegenden Turbulenzerzeuger.
15. Stoffauflauf nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Leitungen (6) im ersten Abschnitt
des vor der Zwischenkammer (4) liegenden Turbu
lenzerzeugers (2) münden.
16. Stoffauflauf nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Länge der Zwischenkammer (4) in
Strömungsrichtung 10 bis 20mal so groß ist wie das
Maß des Stufensprungs zwischen dem vorletzten
Element des vor der Zwischenkammer (4) liegen
den Turbulenzerzeugers (2) und dem letzten Ele
ment.
17. Stoffauflauf nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zwischenkammer (4) durch sich
im wesentlichen senkrecht zur Siebebene und in
Strömungsrichtung erstreckende Wände (11) in
Teilkammern unterteilt ist.
18. Stoffauflauf nach Anspruch 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Wände (11) offene Flächenanteile
aufweisen, so daß sie eine begrenzte Querströmung
in der Zwischenkammer (4) zulassen.
19. Stoffauflauf nach einem der vorstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er als Mehr
schichtstoffauflauf mit zwei oder mehr Flüssigkeits
zuführungsvorrichtungen (1), denen sich stromab
wärts mindestens je zwei Turbulenzerzeuger pro
Flüssigkeitszuführungsvorrichtung anschließen,
wobei zwischen zwei aufeinanderfolgenden Turbu
lenzerzeugern (2 und 3) je eine Zwischenkammer
(4) liegt und wobei dem in Stromrichtung letzten
Turbulenzerzeuger ein Düsenraum mit mindestens
einer Trennwand (14) folgt, an dessen Ende sich der
Austrittsspalt (5) befindet.
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|---|---|---|---|
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| DE4320243C2 true DE4320243C2 (de) | 1996-02-22 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: VOITH SULZER PAPIERMASCHINEN GMBH, 89522 HEIDENHEI |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8331 | Complete revocation |