DE7004687U - Aquarium. - Google Patents
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Classifications
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K63/00—Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
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Description
' I * « t I I ι ff
G 14C7 4. Februar 1970
vo/st
Ekkehard Steinecke, Bietigheim (Wtirtt)
Aquarium
Die Neuerung betrifft ein Aquarium, das vorzugsweise für die Wohnung
verwendet werden kann.
Die bekannten Aquarien für diesen Einsatz sind zu kostspielig und können auch nicht universell an die Wünsche des Käufers angepaßt
werden, wobei insbesondere an den Einbau des Aquariums in Möbel oder dergleichen gedacht ist. Es wird in diesem Zusammenhang nur
auf die Vollglas-Aquarien und die aus Glasplatten und einem eloxierten
Rahmen aus Aluminium zusammengesetzten Aquarien hingewiesen, die dem Erwerber keine eigene Gestaltungsmöglichkeit mehr lassen.
Ähnlich sind die Verhältnisse auch bei einem aus Kunststoff gefertigten Aquarium, bei dem in eine Wand eine Glasplatte eingesetzt
ist.
Es ist Aufgabe der Neuerung, ein Aquarium zu schaffen, das wesentlich
preisgünstiger hergestellt und in seiner Ausgestaltung universell
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angepaßt werden kann. Das Aquarium besteht nach der Neuerung aus Holzplatten, die die Seitenwände, den Boden und die Rückwand bilden,
und einer in einen Holzrahmen eingelegten Glasplatte, die die Vorderseite bilden, bei dem zu-mindest die aneinanderstoßenden Verbindungsflächen der Holzplatten und des Holzrahmens mit einem aushärtbaren
Mehrkomponentenkleber abgedichtet sind. Die Herstellungskosten für ein derartiges Aquarium sind klein. Da das Holz zusätzlich isoliert,
wird auch eine kleinere Heizleistung benötigt. Da das aufgenommene Wasser rmt keinen Metallteilen in Berührung kommen kann, tritt kein
Rost und keine Korrosion auf. Das neue Aquarium ist stoßsicher, es besteht keine Bruchgefahr und ist dennoch seewasserfest. Durch Farbgebung
der Innen- bzw. Außenwände oder durch aufgebrachte Auflagen kann das neue Aquarium als Einbauteil universell an seine Umgebung
angepaßt werden.
Die Seewasserfestigkeit wird dadurch sichergestellt, daß die Innenflächen
der Holzplatten, die auch Bilder, Zeichnungen oder dergleichen tragen können, mit einem glasklaren Zweikompcncntenlack abgedeckt sind.
Nach der Aushärtezeit dieses Lackes ist das Aquarium absolut dicht. Der Einsatz der Glasplatte in den Holzrahmen wird so ausgeführt, daß
der Holzrahmen auf der der Innenseite des Aquariums zugekehrten Seite eine abgesetzte Aufnahme für die Glasplatte trägt, in die über
eine Schicht aus dauerelastischem Kitt die Glasplatte dicht eingesetzt ist.
Neue Gestaltungsmöglichkeiten für das neue Aquarium sind dadurch gegeben,
daß die Glasplatte und der Holzrahmai eine quadratische oder
rechteckige Einheit bilden, bei der die vom Holzrahmen nicht abgedeckte Fl flehe der Glasplatte auf eine beliebige Gestalt ausgelegt ist.
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Das Schauglas des neuen Aquariums kann also in einfacher Weise auf
runden, ovalen oder beliebig gestalteten Querschnitt begrenzt sein,
ohne eine entsprechend geformte Glasplatte verwenden zu müssen.
Weitere Ausgestaltungen des neuen Aquariums können der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und den Unteransprüchen entnommen werden.
Die Neuerung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung ein Aquarium nach der Neuerung,
Fig. 2 bis
4 verschiedene Verbindungsmöglichkeiten für die aufeinanderstoßenden Holzplatten
und
Fig. 5 einen Teilschnitt, der den Einsatz der Glasplatte in den Holzrahmen erkennen läßt.
Wie Fig. 1 zeigt, wird das neue Aquarium auf dsr als Boden verwendeten
Holzplatte 13 aufgebaut. Diese Holzplatten können auch aus mehreren Schichten zusammengesetzt sein. Auf dieser Holzplatte 13 sind die
als Seitenwände verwendeten Holzplatten 11 und 12 sowie die als Rückwand
verwendete Holzplatte 14 mit den Außenkanten bündig aufgesetzt. Die Glasplatte 10 ist in einen Holzrahmen eingesetzt, der durch die
Holzleisten 16, 17, 18 und 19 gebildet ist. Auch dieser Holzrahmen schließt mit der Außenkante der Bodenplatte 13 und den Seitenwänden
Hund 12 bündig ab.
.V.
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Damit dieses neue Aquarium überhaupt dicht ist, sind die Stoßfugen
der Holzplatten 11, 12, 13 und 14 sowie der Holzleisten 16, 17, 18
und 19 des Holzrahmens mit einem aushärtbaren Mehrkomponentenkleber absolut wasserdicht verklebt. Diese Verbindungsstellen können,
wie die Fig. 2 bis 4 zeigen, zusätzliche Verbindungselemente aufweisen. So können die aneinand erliegenden Holzplatten 11 und 14
durch Schrauben 20 zusätzlich befestigt sein. Diese Schrauben 20 sind, wie Fig. 2 zeigt, von außen eingebracht und können durch Holzkitt
oder dergleichen abgedeckt sein. Wie die Fig. 3 zeigt, können die miteinander zu verbindenden Holzplatten 11 und 14 auch Gehrungsschnitte
21 tragen und, wie Fig. 4 zeigt, durch an sich bekannte Federn 22 gehalten sein.
Die Tragleiste 15 für eine Abdeckscheibe ist, wie Fig. 1 zeigt, mit der
oberen Holzleiste 16 und der Rückwand 14 verklebt. Die obere Holzleiste 16 des Holzrahmens ist etwas breiter und läuft von der Seitenwand 11 bis zur Seitenwand 12. Die oberen Kanten der Seitenwände 11
und 12 sind leicht zur Rückwand 14 geneigt, damit sich die Abdeckscheibe stets von Flüssigkeit selbst befreien kann.
Damit das Aquarium seewasserfest wird, sind die Innenflächen des Holzrahmens und der Holzplatten mit einem ZwMkomponentenlack bestrichen·
Da dieser Lack glasklar ist, können diese Innenflächen auch Zeichnungen.
Bilder oder andere Auflagen tragen, die dann durch den durchsichtigen Zweikomponentenlack abgedeckt sind.
Die Außenflächen der Holzplatten und des Holzrahmens können durch Anstriche oder Auflagen, wie Furniere, Tapeten oder dergleichen, aa die
Umgebung universell angepaßt -werden.
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Es ist leicht einzusehen, daß der Holzrahmen aus den Holzleisten
16, 17, 18 und 19 auch so ausgelegt ^"ajröe i kann, daß der freibleibende
Teil der Glasplatte 10 eine beliebige Gestalt annehmen kann. Es sind jeweils nur entsprechende Rahmenteile zusammenzusetzen.
Auch eine Trennwand zur Bildung einer Filterkammer kann im gleichen
Verfahren im Innenraum des Aquariums festgemacht und entsprechend belegt werden.
Wie der Teilschnitt nach Fig. 5 zeigt, sind die Holzleisten des Holzrahmens
auf der Innenseite abgesetzt und bilden eine Aufnahme für die Glasplatte 10. Die Holzleisten, z. B. 18 und 19, des Holzrahmens sind
rrit den Seitenwänden, z. B. 11, und der Bodenplatte 13 verbunden.
Diese Aufnahme für die Glasplatte 10 ist mit einer Schicht 23 aus dauerleastischem Kitt ausgelegt. Die von der Innenseite des Aquariums
eingeführte Glasplatte 10 wird durch die Füllung gegen die Kittschicht 23 und den Holzrahmen gedrückt, so daß die Glasplatte 10 absolut
wasserdicht im Holzrahmen festgelegt ist.
Claims (12)
1. Aquarium bestehend aus Holzplatten (11, 12, 13, 14), die die
Seitenwände, den Boden und die Rückwand bilden, und einer in einen Holzrahmen (16, 17, 18, 19) eingelegten Glasplatte (10),
die die Vorderseite bilden, bei dem zumindest die aneinanderstoßenden
Verbindungsflächen der Holzplatten und des Holzrahmens
'. .■' mit einem aushärtbaren Mehrkomponentenkieber abgedichtet sind.
2. Aquarium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Innenflächen der Holzplatten (11, 12, 13, 14) mit einem glasklaren
Zweikomponentenlack gestrichen sind.
3. Aquarium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen
der Holzplatten (11, 12, 13, 14) Zeichnungen und/oder Bilder tragen, die durch eine Schicht mit glasklarem Zweikomponentenlack
abgedeckt sind.
1;
4. Aquarium nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Außenflächen der Holzplatten (11, 12, 13, 14) eine Auflage, wie
Farbe, Furnier, Tapete oder dergleichen, tragen.
5. Aquarium nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Holzrahmen (16, 17, 18, 19) auf der der Innenseite des Aquariums zugekehrten Seite eine abgesetzte Aufnahme für die Glasplatte (10)
trägt, in die über eine Schicht (23) aus dauer elastischem Kitt die Glasplatte (10) dicht eingesetzt ist.
6. Aquarium nach Ansprach 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
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Holzplatten (11, 12, 14) für die Seitenwände und die
und der Holzrahmen (16, 17, 18, 19) bündig; mit den
der Holzplatte (13) für den Boden abschließen*
7. Aquarium nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
Holzplatten (11, 14) an ihren Verbindungsfischen durch zus8tzlfc&&
Verbindungselemente, wie Schrauben (20). Federn (22) oder dergleichen, gehalten sind.
Cy
8. Aquarium nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzplatten und/oder der Holzrahmen an den Verbindungsflächen auf
Gehrung (21) geschnitten sind.
9. Aquarium nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Glasplatte (10) und der Holzrahmen (16, 17, 13, iS) eine quadratische
oder rechteckige Einheit bildet, bei der die ?ron Holzrahmen (16, 17,
18, 19) nicht abgedeckte Fläche der Glasplatte (10) auf eine beliebige Gestalt ausgelegt ist.
10. Aquarium nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberst) kanten der Seitenwände (11, 12) zur Rückwand (14) hin leicht geneigt
sind.
11. Aquarium nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im
Bereich der offenen Oberseite des Aquariums zwischen dem Holzrahmen (16) und der Rückwand (14) Auflageleisten (15) eingesetzt
sind.
12. Aquarium nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mit
Hilfe einer Trennwand aus Holz eine Fiiterkammer abgeteilt ist.
Priority Applications (1)
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| DE7004687U DE7004687U (de) | 1970-02-11 | 1970-02-11 | Aquarium. |
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| DE7004687U Expired DE7004687U (de) | 1970-02-11 | 1970-02-11 | Aquarium. |
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1970
- 1970-02-11 DE DE7004687U patent/DE7004687U/de not_active Expired
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