DE7004013U - Werkzeug zum spanlosen bearbeiten und entgraten von zahnraedern. - Google Patents
Werkzeug zum spanlosen bearbeiten und entgraten von zahnraedern.Info
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- DE7004013U DE7004013U DE19707004013 DE7004013U DE7004013U DE 7004013 U DE7004013 U DE 7004013U DE 19707004013 DE19707004013 DE 19707004013 DE 7004013 U DE7004013 U DE 7004013U DE 7004013 U DE7004013 U DE 7004013U
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Description
Die Neuerung bezieht sich auf ein Zahnstangen- oder zahnradartiges
Werkzeug, dessen Zahnflanken dazu bestimmt sind, ein zahnradartiges Werkstück durch Abwälzen spanlos ^u bearbeiten, bei dem die aus den
Zahnflanken und den Kopfflächen (top lands) gebildeten Kanten scharf
sind,
Bei den bekannten zahnradartigen Werkzeugen zum spanlosen Bearbeiten
von Zahnrädern erzeugt der Kopfteil der Werkzeugz=ihnflanke beim Abwälzen
durch die schleifenartige Bewegung des Werkzeugzahnkopfes an dem Werkstückzahnfuß mindestens einer Zahnse\te einen Grat. Dieser
Grat muß in einem besonderen Arbeitsgang entfernt werden, was den Arbeitsvorgang verteuert.
Es ist möglich, den Grat dadurch zu vermeiden, daß der Werkstückzahnfuß
bei der Vorbearbeitung mit einem kleinen Unterschnitt (undercut) versehen wird, der beispielsweise mit einem sogenannten Protuberanzfräser
erzeugt werden kann. Bei einem so vorbearbeiteten Werkstück wird die Kopfschleife ohne Berührung des Werkstücks im Bereich des
Unterschnitts beschrieben.
Nach dem älteren Vorschlag wird der Grat dc. .lurch entfernt, daß die aus
den Zahnflanken und den Kopfflächen (top lands) gebildeten Kanten scharf
sind.
Wenn mit einem Werkzeug gearbeitet viird, dessen Zahnflanken ununterbrochen
sind, dann ist der entfernte Grat so lang, wie der Zahn breit
-P-
ist (face width). Dieser lange drat kann P4Ch zwischen die aufeinander·
abwälzenden Flanken cetsen und die Zahnflanken des Werkstücks beschädigen
oder sogar zerstören.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde die Gefahr der Beschädigung
der Werkstückzahnflanken durch den abgekniffenen Grat zu vermeiden.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß
die Kanten je Zahnseite mindestens einmal durch eine Kerbe o. dgl. unterbrochen sind. Es wurde beobachtet, daß verhältnismäßig kurze Stücke
des Grates für die Zahnflanke ungefährlich sind. So ist zu empfehlen mehrere spanbrechende Kerben je Kante vorzusehen. Die Kerben sind einfach
herzustellen, wenn sie die Kanten jeden Zahns verbindende Nuten o. dgl. sind. Dann können die Kerben oder Nuten nämlich auf zahnradartigen
Werkzeugen eingedreht oder auf dem Umfang eingeschliffen werden.
Die spanbrechenden Kerben sollten auf den aufeinander folgenden Zähnen
nicht in der gleichen Wälzebene liegen, weil dann die Gefahr besteht,
daß die Kerben oder Nuten einen kleinen Grat stehen lassen. Die Erfindung wird daher dahingehend ausgestaltet, daß die Kerben auf den aufeinander
folgenden Kanten versetzt angeordnet sind, so daß sie in verschiedenen Wälzebenen liege.n. Unter Wälzebenen werden dabei die Ebenen verstanden,
in denen Punkte einer Zahnflanke ohne Längsgleiten auf der anderen Flanke abwälzen. Beim Walzen mit parallelen Achsen von Werkstück und Werkzeug
stehen die Wälzebenen rechtwinkelig auf den besagten Achsen.
Mit Rücksicht auf eine einfache Herstellung wird die Erfindung vorteilhaft
dahingehend ausgestaltet, daß die Kerben den Uafan?: des Werkzeugs
in mindestens einer Schraubenlinie umlaufende Nuten, sind. Dann ergibt
sich durch die Bearbeitung eine Staffelurg. Weitere Vorteile und Merkmale
der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung.
-3-
Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielc-n erläutert, die mit
den Figuren 1 und 2 gezeigt sind.
Fig. 1 zeigt einen Zahn eines zahnradartigen Werkzeugs nach der Erfindung»
Fig. 2 zeigt weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. 1 zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung einen Zahn eines
zahnradartigen Werkzeugs nach der Erfindung. Die Zahnflanken 10, 11 sind in bekannter Weise, z.B. nach einer Evolvente, gekrümmt. Die Ausführungsbeispiele
gelten auch für zahnstangenartige Werkzeuge. Die Zähne haben dann nicht gekrümmte sondern gerade Flanken. Die Zahnflanken
bilden mit der Kopffläche 12 (top land) Kanten 13t 1^i die erfindungsgemäß
scharf sind, um den bei der spanlosen Bearbeitung entstehenden Grat abzukneifen. Damit der durch das Abkneifen des Grate entstehende
Span kürzer ist als die Zahnbreite (face width), sind in jeder der Kanten 13» I4* mindestens eine Kerbe, im Beispiel zwei Kerben 15, 16 bzw.
17, 18, eingearbeitet. Die Kerben sollen verhältnismäßig dicht beieinander
stehen. Erfahrungsgemäß ist bei Hudern der Größe etwa bis Modul 3 mm
(DP 8 /inch) ein Grat von etwa 5 nm (0,2 inch) noch ungefährlich.
Fig. 2 zeigt zwei weitere Ausführungsbeispiele. Der Werkzeugzahn ist
vorn mit einer Kerbe oder Nut 20 versehen, der die beiden Kopfkanten
2k verbindet. Damit infolge dieser Nut kein Grat am Werkstück stehen bleibt, sollten die Nuten auf dem benachbarten, nicht gezeichneten Zahn
etwas versetzt angeordnet sein, so daß alle Nuten auf den aufeinander folgenden Zähnen gestaffelt sind. Diese Staffelung ergibt sich gewissermaßen
von selbst, wenn die Nuten 25 (Fig. 2 hinten) bei zahnradartigen
Werkzeugen einer Schraubenlinie 26 folgend in die Kopfflächen (top lands)
eingearbeitet wsrden.
Claims (3)
1) Zahnstangen- oder zahnradartiges Werkzeug, dessen Zahnflanken dazu bestimmt sind, ein zahnradartiges Werkstück durch
Abwälzen spanlos zu bearbeiten, bei dem die aus den Zahnflanken und den Kopfflächen (top lands) gebildeten Kanten
scharf sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten (1.3» 12O ;?e Zahnseite
mindestens einmal durch eine Kerbe (15» 16, 17» 18) o.dgl.
anterb.rochen sind.
2) Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kerben die Kanten (23, 2^) jeden Zahns verbindende Nuten
(20, 25) o. dgl. sind.
3) Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kerben auf den aufeinander folgenden Kanten versetzt angeordnet sind, so daß sie in verschiedenen Wälzebenen liegen.
k) Zahnradartiges Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kerben den Umfang des Werkzeugs in mindestens einer Schraubenlinie umlaufende Nuten (25) sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707004013 DE7004013U (de) | 1970-02-05 | 1970-02-05 | Werkzeug zum spanlosen bearbeiten und entgraten von zahnraedern. |
| FR7035183A FR2062780A5 (de) | 1969-10-08 | 1970-09-29 | |
| US00078454A US3709015A (en) | 1969-10-08 | 1970-10-06 | Tool for the chipless working and deburring of gears |
| GB47985/70A GB1270075A (en) | 1969-10-08 | 1970-10-08 | A tool for chipless working of gear wheels and for deburring the same |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707004013 DE7004013U (de) | 1970-02-05 | 1970-02-05 | Werkzeug zum spanlosen bearbeiten und entgraten von zahnraedern. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7004013U true DE7004013U (de) | 1971-02-18 |
Family
ID=34129049
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707004013 Expired DE7004013U (de) | 1969-10-08 | 1970-02-05 | Werkzeug zum spanlosen bearbeiten und entgraten von zahnraedern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7004013U (de) |
-
1970
- 1970-02-05 DE DE19707004013 patent/DE7004013U/de not_active Expired
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