DE7002915U - Wasserdichter verschluss, beispielsweise fuer eine batteriebuechse. - Google Patents
Wasserdichter verschluss, beispielsweise fuer eine batteriebuechse.Info
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- Battery Mounting, Suspending (AREA)
Description
η ι) η
TEKADE Feiten & Guilleaume Den 26.1.1970
Fernmeldeanlagen GmbH Gm 1002 - Ge/Ra.
Wasserdichter Verschlußt beispielsweise für eine Batterie—
büchse
Die Neuerung betrifft einen wasserdichten Verschluß, beispielsweise
für eine Batteriebüchse zur Aufnahme stabförmiger Batterien von Transistorgeräten, speziell von tragbaren Funksprechgeräten.
Bei häufig benützten Transistorgeräten ist ein Ersatz der verbrauchten
Batterien erforderlich. Um diesen rasch durchführen zu können, werden die Batterien vielfach in getrennten Boxen
untergebracht. Da die Batterien gegen Nässe und Feuchtigkeit empfindlich sind, muß der Batteriebehälter wasserdicht abgeschlossen
werden. Andererseits muß aber auch verhindert werden, daß bei gelegentlicher Zerstörung der Batterie die austretenden
Chemikalien mit empfindlichen Teilei das Transistorgerätes in
Berührung kommen und diese beschädigen. Die vorliegende Neuerung zeigt nun eine besonders einfache und zweckmäßige Lösung
eic33 wasserdichten Verschlusses, insbesondere für eine Batteriebüchse
zur Aufnahme stabförmiger Batterien.
Nach der Neuerung besteht der wasserdichte Verschluß aus einem Deckel mit zentrischem Ansatz und Kranz, in den eine Ringscheibe
mit Riegelnasen, eine tellerförmige Sternfeder sowie ein Dichtungsring eingelegt sind und einer Batteriebüchse mit schrägen
Führungsnuten, in welche die Riegelnasen beim Aufsetzen und Verschließen des Deckels eingreifen und den Deckel mit dem
Dichtungsring entgegen dem Druck der Sternfeder an die Batteriebüchse
und an die Gerätewand anpressen.
Eine Ausführungsform des wasserdichten Verschlusses für eine
Batteriebüchse gemäß der "Neuerung zeigt die Zeichnung.
Der Deckel 1 des wasserdichten Verschlusses ist auf seiner Innenseite mit einem konzentrischen Ansatz 2 und einem erhabenen
Kranz 3 versehen. In einer kreisförmigen Nut des Deckels 1
ist ferner ein über die Nut herausragender Dichtungsring 4, z.B.
ein Gummiring, eingelegt. In den Kranz 3 eingesetzt ist eine Ringscheibe 5 mit zwei, erforderlichenfalls auch mehr, Riegelnasen
6, die in entsprechende Aussparungen des Kranzes 3 hineinragen und die Ringscheibe 5 seitlich unverrückbar festhalten.
Ferner eine tellerförmig ausgebildete Sternfeder 7, die sich gegen die Scheibe 8 sowie den, in einer Nut des Ansatzes 2
gelagerten, Federring 9 abstützt und bei nicht aufgesetztem Deckel 1 dx3 Ringscheibe 5 leicht gegen die Innenseite des
Deckels andruckt. Der Deckel 1, der Ansatz 2 und der Kranz 3 sind aus einem Stück gefertigt.
Die Batteriebüchse 10, zur Aufnahme der Batterien, ist so in eine kreisrunde Öffnung der Gerätewand 11 des Transistorgerätes
eingesetzt, daß ihr oberer Rand über die Gerätewand 11 etwas herausragt. Zur Aufnahme der Riegelnasen 6, der Ringscheibe 5,
des Deckels 1 beim Aufsetzen des Deckels auf die Batteriebüchse 10 sind am oberen Rande der Batteriebüchse 10 eine der Anzahl
und der Lage der Riegelnasen 6 entsprechende Zahl von recktecki- |
gen Aussparungen 12 vorgesehen, die in Führungsnuten der Genau- | sewand 13 der Batteriebüchse 10 enden, die schräg nach rechts '
unten verlaufen. Die Ränder der Aussparungen 12 ragen gleich- ; zeitig in entsprechende rechteckige Erweiterungen der kreisförmigen
Öffnung der Gerätewand 11 hinein und verhindern so ein Verdrehen der Batteriebüchse 10 beim Aufsetzen des Deckels 1.
Wird der Deckel 1 unter leichtem Andruck auf die Batteriebüchse 10 aufgesetzt, so kommen die Riegelnasen 6 der Ring- j
scheibe 5 durch die Aussparungen 12 in der Gehäusewand 13 mit ι
den Führungsnuten zum Eingriff. Beim Drehen des Deckels 1 am [
umklappbaren Griff 14 im Uhrzeigersinn, gleiten die Riegeina- ί
sen 6 der Ringscheibe 5 in den schrägen Führungsnuten der Ge- :
häusewand 13 nach unten. Die Ringscheibe 5 preßt auf diese V/eise den Deckel 1 entgegen dem Druck der Sternfeder 7 fest gegen :
den oberen Rand der Batteriebüchse 10. Da gleichzeitig damit '
auch der Dichtungsring 4 fest gegen die Gerätewand 11 des Tran- ; sistorgerätes gepreßt wird, wird die kreisförmige Öffnung für
die Batteriebüchse 10 wasserdicht abgeschlossen. In der Sndstellung
des Deckels rasten die Riegelnasen 6 in Ausbuchtungen
02915
der Führungsnuten ein und halten so den Deckel 1 in seiner Endstellung unverrückbar fest.
Um eine elektrisch leitende Verbindung mit dem einen Pol, z.B. dem Pluspol, der in das Batteriogehäuse eingeschobenen
Batterie herzustellen, ist nach einem v/eiteren Neue-
snoo-
gen Metallkontakt 15, der als Federpaket ausgebildet sein ■
kann, ausgerüstet. Ist der Deckel 1 aus Metall, z.B. aus Spritzguß, gefertigt, so kann dieser Batteriepol über den
Deckel 1 mit dem Gehäuse, bzw. mit Masse des Transistorgerätes verbunden werden. Legt man außerdem, um einen sicheren
Kontakt zwischen der eingeschobenen Batterie und dem Metallkontakt 15 herzustellen, auf der Gegenseite eine Druckfeder
16 ein, so kann über diese Feder 16 und den Durchführungsstutzen 17 gleichzeitig in einfacher V/eise eine elektrisch
leitende Verbindung mit dem anderen Pol der Batterie hergestellt werden. Durch Ausfüllen des Durchführungsstutzens
mit Vergußmasse kann dieser ebenfalls wasserdicht verschlossen werden.
Claims (5)
1. Wasserdichter Verschluß, beispielsweise für eine Batteriebüchse
zur Aufnahme stabförmiger Batterien von Transistorgeräten, dad'·; oh gekennzeichnet, -daß in den einen zentrischen
Ansats (2) und einen Kranz (3) aufweisenden Deckel (1) eine Ringscheibe (5) mit Riegelnasen (6), eine tellerförmige
Sternfede^ (7) und ein Dichtungsring (4) eingelegt sind und einer Batteriebüchse (10) mit schrägen Führungsnuten (12),
in die die Riegelnasen (6) beim Aufsetzen und Verschließen des Deckels (1) eingreifen und den Deckel (1) mit dem Dichtungsring
(4) entgegen dem Druck der Sternfeder (7) an die Batteriebüchse (10)und an die Gerätewand (11) anpressen.
2. Wasserdichter Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Batteriebüchse (10) derart in die Gerätewand (11) des Transistorgehäuses eingesetzt ist, daß ihr oberer
Rand etwas über die Gerätewand (11) herausragt.
3. Wasserdichter Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Riegelnasen (6) beim Aufsetzen des Deckels (1) in der Endstellung des Deckels (1) einrasten.
4. Wasserdichter Verschluß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel (1) mit einem umklappbaren Griff (14) ausgerüstet ist.
5. Wasserdichter Verschluß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ansatz (2) des Deckels (1) einen elektrisch leitenden Kontakt (15) trägt, der beim Aufsetzen
des Deckels (1) auf die Batteriebüchse (10) eine elektrisch leitende Verbindung des Deckels (1) mit einem der Pole der
eingesetzten 3atterien herstellt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7002915U DE7002915U (de) | 1970-01-29 | 1970-01-29 | Wasserdichter verschluss, beispielsweise fuer eine batteriebuechse. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7002915U DE7002915U (de) | 1970-01-29 | 1970-01-29 | Wasserdichter verschluss, beispielsweise fuer eine batteriebuechse. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7002915U true DE7002915U (de) | 1970-05-14 |
Family
ID=34128802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7002915U Expired DE7002915U (de) | 1970-01-29 | 1970-01-29 | Wasserdichter verschluss, beispielsweise fuer eine batteriebuechse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7002915U (de) |
-
1970
- 1970-01-29 DE DE7002915U patent/DE7002915U/de not_active Expired
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