DE7002515U - Fahrzeugsitzueberzug. - Google Patents
Fahrzeugsitzueberzug.Info
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- DE7002515U DE7002515U DE19707002515 DE7002515U DE7002515U DE 7002515 U DE7002515 U DE 7002515U DE 19707002515 DE19707002515 DE 19707002515 DE 7002515 U DE7002515 U DE 7002515U DE 7002515 U DE7002515 U DE 7002515U
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C31/00—Details or accessories for chairs, beds, or the like, not provided for in other groups of this subclass, e.g. upholstery fasteners, mattress protectors, stretching devices for mattress nets
- A47C31/10—Loose or removable furniture covers
- A47C31/11—Loose or removable furniture covers for chairs
- A47C31/116—Loose or removable furniture covers for chairs permeable to liquid or air in a special way
Landscapes
- Seats For Vehicles (AREA)
- Sealing Material Composition (AREA)
Description
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M GOTTINGEN, 18.1 · 1970 | |
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PATENTANWALT
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7932 Hi/B
Die Erfindung betrifft einen Sitzüberzug- bzw. eine Sitzbespannung, welcher bzw. welche sieh insbesondere
zum Beziehen von fahrzeugsitzen eignet ,-und dessen bzw. deren Herstellung.
Ein zum Beziehen von Fahrzeugsitzen geeigneter Sitzüberzug kann aus Kunststoff, wie z.B. synthetischem Kunstharz bzw. PVCi bestehen und in der Weise
hergestellt werden, daß eine Schablone oder form erstellt wird, welche die Gestalt eines Hegativs
des fertigen Sitzüberzugs hat,und die Fläche der Schablone bzw. Form beschichtet wird, was mit Hilfe
eines Sprühverfahrens bzw. anderer herkömmlicher Verfahren, wie z.B. Modellieren oder Gießen, erfolgen kann. Der fertige, aus einem Stück bestehende Überzug wird, wie bekannt, auf der Rückseite mit
Schaumplastik versehen und in einem Stück aus der Form herausgenommen.
I · ft · · ·
Bin Nachteil der vielen aus einem Stück bestehenden
Kunststoffüberzüge ist darin zu sehen, daß sie
nicht genügend Ventilation gewährleisten und als heiß gelten, so daß ein echtes Bedürfnis vorhanden
ist, Sitzüberzüge herzustellen, welohe nicht diesen Nachteil aufweisen, und zwar mit Hilfe eines
rationellen und wirtschaftlichen Verfahrens.
Gegenstand der Erfindung ist einerseits, einen Überzug
für einen Fahrzeugsitz zu erstellen, wobei der (_ überzug wie bekannt aus einem Stück, und zwar aus
Kunststoff, hergestellt wird, jedoch im Gegensatz zu bekannten überzügen an einer bestimmten Stelle bzw.
mehreren bestimmten Stellen eine Oberflächenstruktur bzw. ein Muster aufweist, die bzw. das im Vergleich
zur übrigen Oberflächenstruktur bzw. zum übrigen Muster des Sitzüberzuges grobmaschig ist und auf
diese Weise zwischen den bestimmten Stellen und dem Fahrer Ventilation gewährleistet.
Mn wesentliches Merkmal der Erfindung ist in der Tatsache zu sehen, daß der Überzug ein aus Rillen
, oder Vertiefungen bestehendes Muster an den Stellen
des Sitzes aufweist, wo die Schenkel des Fahrers zu liegen kommen bzw. an den Stellen, gegen die der
Bücken des Fahrers zu liegen kommt, bzw. an beiden Stellen und der Sitzüberzug an den übrigen Stellen
glatt ist oder nur ein kleinmaschiges Muster aufweist.
Gegenstand der Erfindung ist andererseits ein Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugsitzüberzuges,
wobei zunächst ein verwindungssteifer, mit Leder besetzter Modellsitz erstellt wird, bei dem einige
Polsterflächen glattfläohig oder mit einem kleinmaschigen Muster versehen sind, während andere Polsterflächen
grobmaschig sind, anschließend eine Negativnachbildung dieses Sitzes in form einer Schablone hergestellt wird
und schließlich im Guß-, Sprüh- oder anderen Verfahren ein Kunststoff auf der Oberfläche der Schablone aufgebracht
wird und dabei das grobmaschige Muster des Originals reproduziert wird.
Der Erfindungsgedanke wird mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigern
Fig. 1 einen Aufriß eines Abschnittes des Rückenteils eines Fahrzeugsitzes,
Fig. 2 einen Aufriß eines Abschnittes des Sitzteils eines Fahrzeugsitzes, und
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III gemäß
Fig. 1.
Das Verfahren zur Herstellung des Sitzüberzuges besteht u.a. darin, daß eine Schablone des Sitzes erstellt wird,
Sie Zeichnungen lassen erkennen, daß es sich bei dem zu überziehenden Sitz um einen Einzelsitz für einen
Traktor handelt und daß er aus einem Stück besteht, also sowohl zum Oberziehen des Sitzteils als auch des
Rückenteils dient.
Die Schablone wird in der Weise erstellt, daß zunächst
ein verwindungssteifer Modellsitz erstellt wird, dessen Polster mit zusammengenähten oder anderweitig
befestigten Besatzstücken verkleidet werden, wobei es sich bei diesen Besatzstüoken entweder um
Naturleder handelt, dessen Muster reproduziert werden soll, oder um eine Fläche aus Synthetikmaterial, das
glatt oder gemustert sein kann. Von diesem Modellsitz
wird anschließend eine Schablone angefertigt, welche die Form des Originalsitzes sowie dessen Besatzmuster
in negativer Ausbildung aufweist. Der Sitzüberzug entsteht dadurch, daß die Oberfläche der Schablone mit
synthetischem Kunststoff oder PVC besprüht, ausgegossen bzw. anderweitig beschichtet wird, woran sich
an Ort und Stelle, d.h. vor dem Herausnehmen aus der Schablone, die Anbringung einer Schäumstoffunterlage
an dem Sitzteil anschließen kann.
Sie Schablone bildet die Muster der Originalbesatzstücke des Modellsitzes naturgetreu in dem Sitzüberzug ab. Gemäß der Erfindung und wie aus den Zeichnungen
zu erkennen, weist der Sitzüberzug 10 bestimmte Unterteilungen 11 auf (und zwar insbesondere an den Stellen,
wo die Schenkel oder der Bücken bzw. beide eines Fahrzeugführers zu liegen kommen), welche mit grobem
Muster, d.h. mit sich überschneidenden Rillen bzw. Vertiefungen, versehen sind und dadurch an diesen
Stellen für ein hohes Maß an Ventilation sorgen. Die übrigen Flächen 12 des Sitzüberzuges sind entweder
g- glattflächig oder weisen ein feinmaschiges Muster auf,
'■ das z.B. dem eines Naturleders entspricht, um die
Flexibilität und/oder Nachgiebigkeit des Überzugs nicht zu beeinträchtigen, denn Flächen mit tiefliegenden Rillen oder ausgeprägtem Muster erweisen sich als
relativ hart und unnachgiebig. Die Auebildung von
Rillen oder Mustern wird daduroh erzielt, daß die Beeatzstüoke, welche Rillen oder Muster aufweisen,
jeweils an den entsprechenden Stellen des Modellsitzes angeordnet werden.
Obwohl die Möglichkeit besteht,, einen Sitzüberzug
an verschiedenen Stellen mit verschiedener Oberflächenstruktur zu versehen, indem die verschiedenen Stellen
des Überzugs mit Stoffen bzw. Materialien unterschiedlicher Oberflächenstruktur erstellt werden, welche anschließend zusammengenäht werden, ist leicht einzusehen,
daß ein zusammengenähter Überzug nicht die Widerstandsfähigkeit eines aus einem Stück und aus Kunststoff gemäß der Erfindung erstellten Überzugs aufweisen kann
und auch nicht so wasserdicht ist wie dieser. Di· Sitzkonstruktion der Erfindung vermeidet auch den
Nachteil, den Sitz überall mit Ventilationsrillen zu versehen und ihn dadurch überall hart und unflejtibel
werden zu lassen.
Sie Stellen mit grobem Muster können über Ableitungskanäle 13 verbunden werden, welche zum Sitzrand bzw.
zu Ableitungsöffnungen 14 führen, die im Sitz vorgesehen sind.
700211
Claims (3)
1. Sitzüberzug für einen Fahrzeugsitz, bei dem der Überzug
in (Si-··"«ι Stück aus Kunststoff gefertigt wird,
dadurch \ -^anzeichnet, daß der Überzug an einer bestimmten
Stelle bzw. an mehreren bestimmten Stellen eine« Oberflächenstruktur bzw. ein Muster aufweist,
die bzw. das im Vergleich zur übrigen Oberflächenstruktur bzw. zum übrigen Muster des Sitzüberzuges
^ grobmaschig ist und auf diese Weise zwischen den be-
""* stimmten Stellen und dem Fahrer Ventilation gewähr
leistet.
2. Sitzüberzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug ein aus Rillen oder Vertiefungen
bestehendes Muster an den Stellen des Sitzes aufweist, wo die Schenkel des Fahrers zu liegen kommen bzw. an
den Stellen, gegen die der Bücken des Fahrers zu liegen kommt bzw. an beiden Stellen und der Sitzüberzug
an den übrigen Stellen glatt ist oder nur ein kleinmaschiges Muster aufweist.
3. Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugsitzüber
zugs, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein verwindungssteifer,
mit Leder besetzter Modellsitz erstellt wird, bei dem einige Polsterflächen glattflächig oder mit einem kleinmaschigen Muster versehen
sind, während andere Polsterflächen grobmaschig sind, anschließend eine Negativnachbildung dieses Sitr.es in
Form einer Schablone hergestellt wird und schließlich im Gruß-, Sprüh- oder anderen Verfahren ein Kunststoff
auf der Oberfläche der Schablone aufgebracht wird und dabei das Muster des Originals reproduziert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB498769A GB1292141A (en) | 1969-01-29 | 1969-01-29 | An improved seat cover or skin |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7002515U true DE7002515U (de) | 1970-05-14 |
Family
ID=9787595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707002515 Expired DE7002515U (de) | 1969-01-29 | 1970-01-26 | Fahrzeugsitzueberzug. |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT306543B (de) |
| BE (1) | BE745149A (de) |
| CH (1) | CH511007A (de) |
| DE (1) | DE7002515U (de) |
| ES (1) | ES155422Y (de) |
| FR (1) | FR2029653A1 (de) |
| GB (1) | GB1292141A (de) |
| SE (1) | SE367311B (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| GB2211402A (en) * | 1987-10-28 | 1989-07-05 | Ford Motor Co | Integrally moulded seat cushions |
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1969
- 1969-01-29 GB GB498769A patent/GB1292141A/en not_active Expired
-
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- 1970-01-28 SE SE108170A patent/SE367311B/xx unknown
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- 1970-01-29 BE BE745149D patent/BE745149A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE367311B (de) | 1974-05-27 |
| CH511007A (fr) | 1971-08-15 |
| BE745149A (fr) | 1970-07-01 |
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| GB1292141A (en) | 1972-10-11 |
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| ES155422Y (es) | 1971-05-01 |
| ES155422U (es) | 1970-08-16 |
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