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DE7002515U - Fahrzeugsitzueberzug. - Google Patents

Fahrzeugsitzueberzug.

Info

Publication number
DE7002515U
DE7002515U DE19707002515 DE7002515U DE7002515U DE 7002515 U DE7002515 U DE 7002515U DE 19707002515 DE19707002515 DE 19707002515 DE 7002515 U DE7002515 U DE 7002515U DE 7002515 U DE7002515 U DE 7002515U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
pattern
cover
places
meshed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707002515
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Universal Oil Products Co
Original Assignee
Universal Oil Products Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Universal Oil Products Co filed Critical Universal Oil Products Co
Publication of DE7002515U publication Critical patent/DE7002515U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C31/00Details or accessories for chairs, beds, or the like, not provided for in other groups of this subclass, e.g. upholstery fasteners, mattress protectors, stretching devices for mattress nets
    • A47C31/10Loose or removable furniture covers
    • A47C31/11Loose or removable furniture covers for chairs
    • A47C31/116Loose or removable furniture covers for chairs permeable to liquid or air in a special way

Landscapes

  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Sealing Material Composition (AREA)

Description

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Fahrzeugsitzübersug
Die Erfindung betrifft einen Sitzüberzug- bzw. eine Sitzbespannung, welcher bzw. welche sieh insbesondere zum Beziehen von fahrzeugsitzen eignet ,-und dessen bzw. deren Herstellung.
Ein zum Beziehen von Fahrzeugsitzen geeigneter Sitzüberzug kann aus Kunststoff, wie z.B. synthetischem Kunstharz bzw. PVCi bestehen und in der Weise hergestellt werden, daß eine Schablone oder form erstellt wird, welche die Gestalt eines Hegativs des fertigen Sitzüberzugs hat,und die Fläche der Schablone bzw. Form beschichtet wird, was mit Hilfe eines Sprühverfahrens bzw. anderer herkömmlicher Verfahren, wie z.B. Modellieren oder Gießen, erfolgen kann. Der fertige, aus einem Stück bestehende Überzug wird, wie bekannt, auf der Rückseite mit Schaumplastik versehen und in einem Stück aus der Form herausgenommen.
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Bin Nachteil der vielen aus einem Stück bestehenden Kunststoffüberzüge ist darin zu sehen, daß sie nicht genügend Ventilation gewährleisten und als heiß gelten, so daß ein echtes Bedürfnis vorhanden ist, Sitzüberzüge herzustellen, welohe nicht diesen Nachteil aufweisen, und zwar mit Hilfe eines rationellen und wirtschaftlichen Verfahrens.
Gegenstand der Erfindung ist einerseits, einen Überzug für einen Fahrzeugsitz zu erstellen, wobei der (_ überzug wie bekannt aus einem Stück, und zwar aus
Kunststoff, hergestellt wird, jedoch im Gegensatz zu bekannten überzügen an einer bestimmten Stelle bzw. mehreren bestimmten Stellen eine Oberflächenstruktur bzw. ein Muster aufweist, die bzw. das im Vergleich zur übrigen Oberflächenstruktur bzw. zum übrigen Muster des Sitzüberzuges grobmaschig ist und auf diese Weise zwischen den bestimmten Stellen und dem Fahrer Ventilation gewährleistet.
Mn wesentliches Merkmal der Erfindung ist in der Tatsache zu sehen, daß der Überzug ein aus Rillen , oder Vertiefungen bestehendes Muster an den Stellen
des Sitzes aufweist, wo die Schenkel des Fahrers zu liegen kommen bzw. an den Stellen, gegen die der Bücken des Fahrers zu liegen kommt, bzw. an beiden Stellen und der Sitzüberzug an den übrigen Stellen glatt ist oder nur ein kleinmaschiges Muster aufweist.
Gegenstand der Erfindung ist andererseits ein Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugsitzüberzuges, wobei zunächst ein verwindungssteifer, mit Leder besetzter Modellsitz erstellt wird, bei dem einige
Polsterflächen glattfläohig oder mit einem kleinmaschigen Muster versehen sind, während andere Polsterflächen grobmaschig sind, anschließend eine Negativnachbildung dieses Sitzes in form einer Schablone hergestellt wird und schließlich im Guß-, Sprüh- oder anderen Verfahren ein Kunststoff auf der Oberfläche der Schablone aufgebracht wird und dabei das grobmaschige Muster des Originals reproduziert wird.
Der Erfindungsgedanke wird mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigern
Fig. 1 einen Aufriß eines Abschnittes des Rückenteils eines Fahrzeugsitzes,
Fig. 2 einen Aufriß eines Abschnittes des Sitzteils eines Fahrzeugsitzes, und
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III gemäß Fig. 1.
Das Verfahren zur Herstellung des Sitzüberzuges besteht u.a. darin, daß eine Schablone des Sitzes erstellt wird, Sie Zeichnungen lassen erkennen, daß es sich bei dem zu überziehenden Sitz um einen Einzelsitz für einen Traktor handelt und daß er aus einem Stück besteht, also sowohl zum Oberziehen des Sitzteils als auch des Rückenteils dient.
Die Schablone wird in der Weise erstellt, daß zunächst ein verwindungssteifer Modellsitz erstellt wird, dessen Polster mit zusammengenähten oder anderweitig befestigten Besatzstücken verkleidet werden, wobei es sich bei diesen Besatzstüoken entweder um Naturleder handelt, dessen Muster reproduziert werden soll, oder um eine Fläche aus Synthetikmaterial, das
glatt oder gemustert sein kann. Von diesem Modellsitz wird anschließend eine Schablone angefertigt, welche die Form des Originalsitzes sowie dessen Besatzmuster in negativer Ausbildung aufweist. Der Sitzüberzug entsteht dadurch, daß die Oberfläche der Schablone mit synthetischem Kunststoff oder PVC besprüht, ausgegossen bzw. anderweitig beschichtet wird, woran sich an Ort und Stelle, d.h. vor dem Herausnehmen aus der Schablone, die Anbringung einer Schäumstoffunterlage an dem Sitzteil anschließen kann.
Sie Schablone bildet die Muster der Originalbesatzstücke des Modellsitzes naturgetreu in dem Sitzüberzug ab. Gemäß der Erfindung und wie aus den Zeichnungen zu erkennen, weist der Sitzüberzug 10 bestimmte Unterteilungen 11 auf (und zwar insbesondere an den Stellen, wo die Schenkel oder der Bücken bzw. beide eines Fahrzeugführers zu liegen kommen), welche mit grobem Muster, d.h. mit sich überschneidenden Rillen bzw. Vertiefungen, versehen sind und dadurch an diesen Stellen für ein hohes Maß an Ventilation sorgen. Die übrigen Flächen 12 des Sitzüberzuges sind entweder g- glattflächig oder weisen ein feinmaschiges Muster auf,
'■ das z.B. dem eines Naturleders entspricht, um die
Flexibilität und/oder Nachgiebigkeit des Überzugs nicht zu beeinträchtigen, denn Flächen mit tiefliegenden Rillen oder ausgeprägtem Muster erweisen sich als relativ hart und unnachgiebig. Die Auebildung von Rillen oder Mustern wird daduroh erzielt, daß die Beeatzstüoke, welche Rillen oder Muster aufweisen, jeweils an den entsprechenden Stellen des Modellsitzes angeordnet werden.
Obwohl die Möglichkeit besteht,, einen Sitzüberzug an verschiedenen Stellen mit verschiedener Oberflächenstruktur zu versehen, indem die verschiedenen Stellen des Überzugs mit Stoffen bzw. Materialien unterschiedlicher Oberflächenstruktur erstellt werden, welche anschließend zusammengenäht werden, ist leicht einzusehen, daß ein zusammengenähter Überzug nicht die Widerstandsfähigkeit eines aus einem Stück und aus Kunststoff gemäß der Erfindung erstellten Überzugs aufweisen kann und auch nicht so wasserdicht ist wie dieser. Di· Sitzkonstruktion der Erfindung vermeidet auch den Nachteil, den Sitz überall mit Ventilationsrillen zu versehen und ihn dadurch überall hart und unflejtibel werden zu lassen.
Sie Stellen mit grobem Muster können über Ableitungskanäle 13 verbunden werden, welche zum Sitzrand bzw. zu Ableitungsöffnungen 14 führen, die im Sitz vorgesehen sind.
700211

Claims (3)

Sohutzansprüohe t
1. Sitzüberzug für einen Fahrzeugsitz, bei dem der Überzug in (Si-··"«ι Stück aus Kunststoff gefertigt wird, dadurch \ -^anzeichnet, daß der Überzug an einer bestimmten Stelle bzw. an mehreren bestimmten Stellen eine« Oberflächenstruktur bzw. ein Muster aufweist, die bzw. das im Vergleich zur übrigen Oberflächenstruktur bzw. zum übrigen Muster des Sitzüberzuges
^ grobmaschig ist und auf diese Weise zwischen den be-
""* stimmten Stellen und dem Fahrer Ventilation gewähr
leistet.
2. Sitzüberzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug ein aus Rillen oder Vertiefungen bestehendes Muster an den Stellen des Sitzes aufweist, wo die Schenkel des Fahrers zu liegen kommen bzw. an den Stellen, gegen die der Bücken des Fahrers zu liegen kommt bzw. an beiden Stellen und der Sitzüberzug an den übrigen Stellen glatt ist oder nur ein kleinmaschiges Muster aufweist.
3. Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugsitzüber
zugs, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein verwindungssteifer, mit Leder besetzter Modellsitz erstellt wird, bei dem einige Polsterflächen glattflächig oder mit einem kleinmaschigen Muster versehen sind, während andere Polsterflächen grobmaschig sind, anschließend eine Negativnachbildung dieses Sitr.es in Form einer Schablone hergestellt wird und schließlich im Gruß-, Sprüh- oder anderen Verfahren ein Kunststoff auf der Oberfläche der Schablone aufgebracht wird und dabei das Muster des Originals reproduziert wird.
DE19707002515 1969-01-29 1970-01-26 Fahrzeugsitzueberzug. Expired DE7002515U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB498769A GB1292141A (en) 1969-01-29 1969-01-29 An improved seat cover or skin

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7002515U true DE7002515U (de) 1970-05-14

Family

ID=9787595

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19707002515 Expired DE7002515U (de) 1969-01-29 1970-01-26 Fahrzeugsitzueberzug.

Country Status (8)

Country Link
AT (1) AT306543B (de)
BE (1) BE745149A (de)
CH (1) CH511007A (de)
DE (1) DE7002515U (de)
ES (1) ES155422Y (de)
FR (1) FR2029653A1 (de)
GB (1) GB1292141A (de)
SE (1) SE367311B (de)

Families Citing this family (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4084775A (en) * 1976-09-17 1978-04-18 Sears Manufacturing Company Vehicle seat
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GB2211402A (en) * 1987-10-28 1989-07-05 Ford Motor Co Integrally moulded seat cushions

Also Published As

Publication number Publication date
SE367311B (de) 1974-05-27
CH511007A (fr) 1971-08-15
BE745149A (fr) 1970-07-01
AT306543B (de) 1973-04-10
GB1292141A (en) 1972-10-11
FR2029653A1 (de) 1970-10-23
ES155422Y (es) 1971-05-01
ES155422U (es) 1970-08-16

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