DE7002388U - Schirmgriff. - Google Patents
Schirmgriff.Info
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Description
Dr.R./P./K. I6.8.I973
Bremshey Aktiengesellschaft
565 Solinp-en-OhÜRS (BRD) :
1 Ahrstr. 5 - 7
Schirmgriff
Die Neuerung; bezieht sich auf einen Schirmgriff mit einem
bodenseitig deckelverschlossenen Griffkörper.
Die Mehrteiligkeit, insbesondere Zweiteiligkeit der Schirmgriffe erleichtert die Montage und die etwaige Anbringung
verdeckt zu verankernder Tragmittel } wie beispielsweise
eine Tragschlaufe. Aber auch in Fällen, in denen grundsätzlich auf die verdeckte Verankerung von Tragschlaufenenden
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verzichtet wird, ist ein, insbesondere aus zwei Grundbauteilen
zusammengesetzter Schirmgriff von Vorteil, zum Beispiel aus formtechnischen Gründen. Außerdem ist der Hersteller
in der Lage, unter Verwendung eines gleichen Griffkörpers und unter lediglichem Austausch des Deckels, Schirmgriffe mit
oder ohne verdeckt vorzunehmender Tragschlaufenbefestigung zu liefern.
Aufgabe der Neuerung ist es, einen gattungsgemäßen Griff
so auszubilden, daß bei zweckmäßiger und schneller Montage der zu verbindenden Bauteile eine leichte Bauform mit hoher
Gebrauchsstabilität erreicht wird.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Neuerung dadurch, daß der Deckel mehrere, vorzugsweise im äußeren Bereich liegende,
in Schächte des Griffkörpers eintretende Zentrierstifte und einen mittleren Zapfen besitzt, der vom Stirnende her in das
in einer Büchse des Griffkörpars verlaufende Schirmstockende
eintritt und in an sich bekannter Weise mittels eines Querstiftes am Griffkörper gefesselt ist.
Hierbei ist es neuerungsgemäß günstig, wenn je zwei Zentrierstifte
auf je einer Querachse liegen und in je einen Querschacht des Griffkörpers eintreten, derart, daß jeder unmittelbar
neben der Innenkante des Kappenrandes sitzende Zentrierstift sich auch an der Innenfläche der in Längsrichtung geneigt
verlaufenden Griffkörpermantelwand abstützt.
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Eine vorteilhafte Lösung ist weiterhin gemäß der Neuerung durch eine die Büchse abstützende Querwand des Griffkörpers
gegeben.
Schließlich ist neuerungsgemäß von Vorteil, daß die Büchse
von einer zusätzlich zur Querwand verlaufenden, tieferliegenden Rippe gegen die Seitenflächen der Griffkörpermantelwand abgestützt ist.
Außerdem ist es neuerungsgemäß günstig, daß der Deckel einen
Kappenrand aufweist, der gegen den Stirnrand des Griffkörpers tritt.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein hersteIlungstechnisch
einfacher, leicht zu montierender und dem Schirmstock zuordbarer Schirmgriff hoher Stabilität geschaffen. Dieser
besteht nach wie vor aus z.wei Grundbauteilen, nämlich dem Griffkörper und dem diesen bodenseitig abdeckenden Deckel.
Beide Grundbauteile sind in die Griffhalterung am Schirm einbezogen. Hierzu weist der Griffkörper selbst eine Büchse
zum Eintritt des Schirmstockendes auf. Der dem Deckel in entsprechendem Schirmstock-Achsenverlauf angeformte Zapfen tritt
bei Montage vom Stirnende des Schirmstockendes her in den mindestens in diesem unteren Bereich hohl ausgebildeten
Schirmstock ein. Die Schirmstock-Rohrwandung wird vorzugsweise im Spanne!tζ zwischen den den Schirmgriff bildenden
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] Grundbauteilen gehaltert. Der Zapfen kann einen runden Quer-
] schnitt aufweisen im Gegensatz zum Schirmstock, der bei
j Schirmen der gattungsgemäßen Art meist sechs- oder mehrkantig
|, ist. Ebenfalls vom Deckel ausgehende, in entsprechende Quer-
I; schächte des Griffkörpers eintretende Zentrierstifte bringen
: diesen Deckel zwingend in die montagegerechte Lage. Dieses
\ Erfordernis muß umsomehr erfüllt sein, als Griffkörper und
V Deckel mit die Griffigkeit erhöhenden, in der Stockebene
V verlaufenden Rillen versehen sind und diese schon aus optischen
Gründen eine deckungsgleiche Ausrichtung erhalten müssen. Für
;■ beide Grundbauteile kommt als Herstellungsmaterial Kunststoff
in Frage. Den Zentrierstiften kann daher eine gewisse Flexibilität
gegeben werden, um unter Verwirklichung der Zentrierung von Deckel und Griffkörper ein Ausweichen der Zentrierstifte
zu ermöglichen, wenn diese gegen die in Längsrichtung geneigt verlaufende Griffkörpermantelwand treten. Es wird der die
Schirmgriffhalterung bewirkende Querstift eingetrieben. Dieser durchsetzt nacheinander die Wandung des Griffkörpers, die
Wandung des Schirmstockendes und jchließlich den mittel-
ständigen, hohlen Zapfen des Deckels. Durch den verwirklichten Kappenrand des Deckels ist eine dichte Schließfuge zwischen
Griffkörper und Deckel gegeben.
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Weitere Vorteile und Einzelheiten si.,a nachstehend anhand \
eines zeichnerischen Ausführungsbei^rueles näher erläutert. '
Es zeigen: j
Fig. 1 einen mit dem neuerungsgemäß ausgestalteten Schirmgriff
ausgestatteten Schirm in aufgespanntem und '· aufgestelltem Zustand,
Fig. 2 den Griffkörper in Einzeldarstellung, und zwar im *
Vertikalschnitt,
Fig. 3 eine Unteransicht des Griffkörpers, '.
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch den Deckel in Einzel- !
darstellung,
Fig. 5 eine Draufsicht auf denselben, ;
Fig. β den Schirmgriff in montiertem Zustand unter Ver- :
deutlichung des in den Griffkörper-Hohlraum eingetretenen Schirm-Kauptschiebers, sowie unter Ver- ;
deutlichung der neuerungsgemäßen Verbindung zwischen i
Griffkörper, Deckel und Schirmstock,
Fig. 7 eine Draufsicht auf den Griffkörper in Einzeldar- -
stellung unter strichpunktierter Andeutung der Lage
der Dachstangenenden und :
der Dachstangenenden und :
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Fig. 8 einen Teilschnitt im Bereich eines Zentrierstiftes.
Der Schirm besitzt den Schirmstock 1. Dieser besteht im vorliegenden
Falle aus zwei teleskopartig ineinanderschiebbaren Rohrteilen 2 und 3· Die Auszugsstellung ist durch eine Rast
gesichert.
Am oberen Ende trägt der Schirmstock 1 das Kopfstück 5. Dieses weist rechteckigen Querschnitt auf. Im Bereich der
diametral gegenüberliegenden Schmalkanten 6 des Kopfstückes 5 sind die Dachstangen 7 angelenkt. Letztere werden in aufgespanntem
Zustand des Schirmes von Streben 8 abgestützt. Diese sind an der mit 9 bezeichneten Stelle mit den Dachstangen
7 gelenkig verbunden. Die schirmstockseitigen Enden der Stützstreben 8 gehen vom Hauptschieber 10 aus. Dieser
ist in Anpassung an die Flachform des Schirmes entsprechend ausgebildet. Ihm ist eine Führungsbüchse 10' angeformt, welche
in bekannter Ausgestaltung die Schieber-Sperrtaste 11 aufweist.
Zwischen dem Hauptschieber 10 und dem Kopfstück 5 befindet
sich desweiteren ein Hilfsschieber 12. Auch dieser ist über
von seinen gegenüberliegenden Schmalkanten 13 ausgehende Hilfsstreben Ik mit den Stützstreben 8 gelenkig verbunden.
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In längenverkürztem Zustand tritt die Hauptschieberbüchse 10' in den Hohlraum 15 eines am Schirmstock 1 befestigten
Griffes 16.
Der Griff 16 ist aus fcwei Grundbauteilen zusammengesetzt.
Diese Grundbauteile sind der eigentliche, von der größten Piachenausdehnung betrachtet, trapezförmige Griffkörper 17
und ein diesen bodenseitig verschließender Deckel l8. Beide Teile sind aus Kunststoff, vorzugsweise im Spritzverfahren,
herstellbar.
Beide Grundbauteile sind mit Mitteln für eine zentrierende Lagefixierung des Griffes am Schirmstock ausgerüstet. So
weist der Griffkörper 17 eine eich in der Griffmittelachse erstreckende Büchse 19 auf. Letztere ist dem Griffkörper 17
materialeinheitlich angeformt. Die Büchsenhöhlung 20 ist sechskantig und damit auf den Querschnitt des Rohrteiles 3
des Schirmstockes 1 abgestimmt.
Träger der Büchse ist eine Querwand 21. Diese Querwand 21 geht von der, im Querschnitt gesehen, im wesentlichen oval
geformten Griffkörpermantelwand 22 aus. In Querrichtung besteht im übrigen eine Materialbrücke in Form einer Rippe
23 zwischen der Griffkörpermantelwand 22 und der Büchse X9
(vgl. Fig. 3). Beide Büchsenenden sind frei, d.h. sie gehen in einem Abstand χ bzw. y vom jeweiligen Büchsenatirnende
materialmäßig in den Griffkörper 17 über.
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In der längeren Ovalachse des Griffkörpers ist die mit der Büchse 19 materialeinheitlich in Verbindung stehende Querwand
durchbrochen. Diese Durchbrechungen sind mit 24 bezeichnet.
Vom Deckel 18 geht in koaxialer Richtung zur Büchse 19 des Griffkörpers 17 ein Zapfen 15 aus. Dieser ist dem Deckel 18
materialeinheitlich angeformt und im übrigen hohl ausgebildet. Seine Stirnfläche ist gefast.
Der Zapfen 25 tritt in das mindestens im unteren Bereich rohrförmig ausgebildete Schirmstockende ein, so daß die
Schirmstockrohrwandung 27 zwischen Zapfen 25 und Büchse 19, vorzugsweise unter Klemmwirkung, gehalten ist. Dabei bringen
die Zentrierstifte 32 den Deckel in die montagegerechte Lage,
d.h. der Kappenrand 31J des Deckels 18 tritt mit seinem
Stirnrand 35 konturengenau auf den Stirnrand 36 des Griffkörpers
17. Wie Fig. 5 verdeutlicht, sind insgesamt vier Zentrierstifte 32 verwendet, und zwar je zwei auf je einer
Querebene. Sie liegen möglichst weit auswärts, sowohl in der Ebene der längeren Ovalachse als auch in Querrichtung hierzu,
und zwar derart, daß jeder Zentrierstift 32 sich unmittelbar an der Innenfläche 22' der Griffkörpermantelwand 22 abstützt.
Wie Fig. 8 zeigt, verläuft mindestens die Innenfläche 22' der Mantelwand 22 in Längsrichtung des Griffkörpers geneigt.
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7^s ist eine genaue Ausrichtung der die Griffigkeit verbessernden
Rillen 43 der Teile 17, 18 zueinander erzielt.
Als Fesselungselement dient ein die Griffkörperwandung 22,
die Büchse 19 und den Zapfen 25 durchsetzender Querstift 38. Dieser Querstift ist gegen Drehung im Sinne der Scherwirkung
entlastet bzw. es findet kein Verwürgen der Büchse 19 und des Zapfens 25 statt. Beim Eintreiben dieses Querstiftes 38 wird die
Griffkörperwandung 22 gegen Lageveränderung durch die Rippe 23
abgestützt, die gleichzeitig das Fleisch für die Querstift-Bohrung ergibt.
Dem Griffkörper 17 ist eine Öse 39 angeformt. Letztere dient zur Anbringung einer Tragschlaufe. Auch der die öse 39 tragende
V/an dungs ab schnitt 22 des Griffkörpers ist durch eine Rippe 40
stabilisiert. Diese setzt sich bis zur äußeren, den Eintrittsschacht 33 für die Zentrierstifte 22 begrenzende Wand 41 fort.
Die andere, den Schacht gegenüber den Eintrittsraum 15 abgrenzende V/and 42 geht in die Querwand 21 über (vgl, Fig. 3).
Die gewählte Trapezform für den Griffkörper 17 ist maßlich so abgestimmt, daß der Griffkörper die größte Abmessung ζ des Hauptschiebers
10 noch überragt. Hierdurch ist ein Einlagerungsraum rur die Dachstangen 7 erzielt, wodurch sich ein raumsparendes
Ordnen derselben vornehmen läßt. Diese kommen, wie aus Fig. 6
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ersichtlich, vor die Schmalseiten des Griffkörpers 17 zu
liegen. Ein nicht dargestelltes Schirmfutteral tritt zudem als ordnendes Element auf. Im übrigen kommt die Trapezform
einem erleichterten Tragen des aufgespannten Schirmes entgegen, da diese Form den anatomischen Verhältnissen einer
Hand eher zuträgt.
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Claims (5)
1. Schirm mit .!.„ism bodenseitig deckelverschlossenen
Griffkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (18) mehrere, vorzugsweise im äußeren Bereich liegende,
in Schächte (33) des Griffkörpers (17) eintretende Zentrierstifte (32) und einen mittleren Zapfen (25) besitzt,
der vom Stirnende her in das, in einer Büchse (19) des Griffkörpers (17) verlaufende Schirmstockende eintritt
und in an sich bekannter Weise mittels eines Querstiftes (38) am Griffkörper (17) gefesselt ist.
2. Schirmgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei Zentrierstifte (32) auf je einer Querebene liegen
und in einen Querschacht (33) des Griffkörpers (18) eintreten,
derart, daß jeder unmittelbar neben der Innenkante des Kappenrandes (31I) sitzende Zentrierstift (32) sich auch
an der Innenfläche (22») der in Längsrichtung geneigt verlaufenden
Qriffkörpermantelwand (22) abstützt.
3. Schirmgriff nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine die Büchse (19) abstützende Querwand (21) dee Griffkörpers (17).
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4. Schirmgriff nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß
die Büchse (19) von je einer zusätzlich zur Querwand (21) vorgesehenen, tieferliegenden Rippe (23) gegen die Seitenflächen
der Griffkörpermantelwand (22) abgestützt ist.
5. Schirmgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel (l8) einen Kappenrand (31O aufweist, der
gegen die Stirnwand (36) des Griffkörpers (l8) tritt.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707002388 DE7002388U (de) | 1970-01-24 | 1970-01-24 | Schirmgriff. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707002388 DE7002388U (de) | 1970-01-24 | 1970-01-24 | Schirmgriff. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7002388U true DE7002388U (de) | 1973-11-22 |
Family
ID=6608969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707002388 Expired DE7002388U (de) | 1970-01-24 | 1970-01-24 | Schirmgriff. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7002388U (de) |
-
1970
- 1970-01-24 DE DE19707002388 patent/DE7002388U/de not_active Expired
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