DE7002225U - Fensterrahmen mit dichtungsstreifen - Google Patents
Fensterrahmen mit dichtungsstreifenInfo
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B7/00—Special arrangements or measures in connection with doors or windows
- E06B7/16—Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
- E06B7/22—Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of elastic edgings, e.g. elastic rubber tubes; by means of resilient edgings, e.g. felt or plush strips, resilient metal strips
- E06B7/23—Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes
- E06B7/2305—Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes with an integrally formed part for fixing the edging
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J10/00—Sealing arrangements
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Description
Patentanwalt Erwin H. W. Kosel, D -85 Nürnberg
Hermann Gutmann Werke, 8832 Weißenburg, Nürnberger Str. 57 - 81
Fensterrahmen mit Dichtungsstreifen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fensterrahmen mit Dichtungsstreifen,
dessen vorteilhafte Wirkung dann zur Geltung kommt, wenn das Fenster hohem Winddruck unterliegt. Bei Fenstern, die
ungünstigen Witterungsverhältnissen ausgesetzt sind, ZcB9 bei
Gebäuden in Küstennähe, bei Hochhäusern oder bei Fenstern, die nach der Wetterseite gerichtet sind, besteht neben der Aufgabe,
Dichtheit gegen Schlagregen zu erzielen, das Hauptproblem vor allem darin, die Dichtheit gegen den anstehenden Winddruck so
groß wie möglich zu machen. Die für diese Zwecke bekanngewordenen Maßnahmen zum Abdiohten haben den Nachteil, daß sie gerade dann,
wenn die Fenster infolge des anstehenden Winddruckes besonders dicht sein sollen, ihren Zweck nicht erfüllen, weil der Flügelrahmen
wegen des auf ihm lastenden Druckes um einen bestimmten Betrag vom Fensterrahmen weg nach innen gedrückt wird, so daß die
Fenster mit zunehmender Belastung durch den Winddruck zunehmend undichter werden.
Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile
zu vermeiden und einen Fensterrahmen mit Abdichtung zu schaffen, der nicht nur bei verschieden starkem Winddruck seine
Dichtwirkung unverändert beibehält, sondern darüber hinaus seine Dichtungsfähigkeit noch verstärkt. Diese Aufgabe wird nun bei
einem Fensterrahmen mit Dichtungsstreifen durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Mittel und Haßnahmen gelöst·'
Sie Anordnung der Dichtung, die in Form einer streifenföroigen Lippendichtung ausgebildet ist, wird dabei so
getroffen, daß sie an möglichst allen Tier Seiten des PensterrahBens angewendet wird, und daß sie alt ihrem
freien Ende in Richtung der Ebene der Fensteröffnung zeigt. Bei geschlossenem Fensterflügel legt sich die Lippendichtung
dann elastisch nachgebend an eine nach außen gerichtete Fläche des Flügelrahmens satt an, so daß sie wegen ihrer
federnden Elastizität den Spalt zwischen Fensterrahmen und Flügelrahmen dichtend absehließt. Damit die neue Dichtung
auch für solche Fensterflügelprofile anwendbar ist, bei
denen die nach außen gerichteten Flächen nicht schräg, sondern flach in einer Ebene liegend verlaufen, wird die Lippendichtung vorzugsweise in einer am Fensterrahmen befestigten
Profilschiene derart angeordnet, daß sie um einige Winkelgrade nach der Innenseite des Fensters bin gerichtet ist.
Weitere Merkmale und nähere Einzelheiten der Erfindung sind
mm anhand eines Ausführungsbeispiels näher besehrieben und in der Zeichnung dargestellt·
Die jig. 1a, 1b und 1o zeigen an eine» in vergrößertem Haß-
«tab dargestellten Ausschnitt des Fensterprofils die prinzipielle Wirkungsweise der neuen Abdichtung
in drei verschiedenen Wirkungsstellungen;
Fig. 2 zeigt einen Sohnitt durch einen Fensterholm bei
geschlossenem Fensterflügel;
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den unteren Fensterholm,
an dem eine Regenschutzschiene angebracht ist.
In Fig. 1a ist die neue streifenfSraige Lippendichtung 1,
die vorzugsweise aus Guasi oder elastischem Kunststoff be- f steht, mit ihrem verbreiterten Fuß la in die in einer Profilectaiene 2 ausgebildete Hut eingesetzt. Die Profllschiens 2
ist vorzugsweise an den beiden senkrechten Profilen und des oberen Querbola des Fensterrahmens 3 befestigt, so daß
sie bei geschlossenem fenster eine federnde Spannung erzeugt, dafflit Bioh der hervorstehende Teil der Lippendichtung 1 sätt an den Flügelrahmen 4 anlegt·
In Fig. 1b 1st ein Schnitt durch den Fensterrahmen 3 bei geschlossenen Flügelrahmen 4 gezeigt. Es ist leicht erkennbar, daß der lippenföraige Teil der Dichtung 1 elastisch
federnd an einer nach außen gerichteten Fläche 4a des Flügelrahmen 4 anliegt, so daß eine nahezu vollständige
Abdichtung gegen den Winddruek erzielt wird.
Der besondere Torteil dieser neuen Diebtangsanordnung ist
aus Fig. 1c ersichtlich. Hier 1st der Fall scheoatisob dargestellt, daß bei hohe«, auf die Fensteraußenfläche 8 wirkende· Winddruek der Flügelrahmen 4 ua einen bestirnten Betrag
nach innen, also von Fensterrahmen 3 abgedrückt wird. Die Wirkung des Winddrucks ist durch die Pfeile 5 symbolisch
dargestellt. Durch das Wegdrüoken des Flügelrahmen 4 vom
Fensterrabaen 3 entfernt sich bei den bekannten Dicbtungsanordnungen die Dicbtungsfläobe von der Diobtung, so daß
■it zunehmender Entfernung des Flügelrahmen 4 von Fensterrahmen 3 die Undiobtheit zunimmt. Dieser wesentliche Nachteil wird durch die erfindungagenäße Dichtungsanordnung
beseitigt, wie aus der Fig. 1c erkennbar ist. Der auf den Fensterflügel 4f 8 einwirkende Winddruck breitet sich allseits an Fenster aus und dringt auch in den Spalt, der sich
zwischen Fensterflügel 4 und Fensterrahmen 3 ergibt. Je nach Stärke des Winddruckes wird auch ein Druck auf die Außenfläche der streifenförmigen Lippendichtung 1, wie durch die
Pfeile 6 symbolisch dargestellt ist, derart ausgeübt, daß sich die Lippendichtung 1 Bit dem Flügelrahmen 4, und zwar
!■Bar an ihm anliegend, nach der Innenseite zu bewegt.
Trotz der Wegbewegung des Flügelrahmen« 4 liegt die Lippendichtung immer noch abdichtend alt einea zusätzlichen, durch
-4-
die Pfeile 6 dargestellten Druck an der nach außen gerichteten Fläche 4a des Flügelrahmens 4 an. In der in Fig.1c
gezeigten Stellung 1st das äußere Ende der Lippendichtung um einen zusätzlichen Betrag "a" gegenüber der in Pig. 1a
dargestellten entspannten Lage nach innen gedrüokt. Die
neue Dichtung weise deshalb eine servoäbnliche Wirkung
auf, d.h. die Dichtwirkang ist umso stärker, je größer der anstehende Winddruck ist.
In Fig. 2 ist die neue Dichtungsanordnung an einem Sohnitt
r" durch ein Rahmenprofil in annähernd natürlicher Größe wiedergegeben. Der Kreis 7 stellt dabei den Bereich dar, der in
den Pig. 1a bis 1C in vergrößertem Maßstab dargestellt ist.
Dabei entsprechen die Besugszeichen denen der Fi" 1a bis 1c.
Der fest mit dem Kauerwerk verankerte Rahmenteil 3 weist in einer Profilecke die Profilsehiene 2 auf, in deren Hat
die streifen!örmige Lippendichtung 1 mit ihrem verstärkten
Fußteil 1a befestigt ist. Die Fensterscheibe ist mit 8
bezeichnet.
In Pig. 3 ist ein Schnitt durch den unteren waagerechten
Fensterrahmen bei geschlossenem Fensterflügel dargestellt. Am Querholm 9 ist in bekannter Weioe eine Regenscbutz»
j C- schiene 10 befestigt; diese besitzt eine Hut, in die die
Lippendichtung 1 so eingesetzt ist, daß ibr freies Ende in die Ebene der Fensteröffnung weist. Die Lage der Lippen*
j dichtung im Umlaufprofil 2 und die Lage der Lippendichtung
in der Regenschufezschiene 10 werden vorteilhafterweise so
gewählt, daß die vier Teile der Dichtungsstreifen an allen vier Seiten des Fensterrahmens in einer Ebene liegen. Da»
durch wird ein geschlossenes, rahmenförmiges Umlaufprofil
geschaffen, das eine nahezu vollständige Abdichtung gegea Wind ergibt.
In dem dargestellten Beispiel besitst der Flügelrahmen
eine nach außen gerichtete Schrägfläohe 4a» sri dl· sieb
das äußere Ende der streifenfSrmigen Lippendichtung 1 anlegt. Abweichend davon kann die neue Dichtungsanordnung
auch bei solchen Fensterflügelprofilen angewendet werden, die nicht die dargestellte Schrägfläcbe 4a haben, sondern
bei denen diese Dichtungsflache senkrecht, in einer Ebene
liegend, verläuft. Deshalb wird die lippendichtung sweek-■äßigerweise,
wie aus Pig. 1a ersichtlich ist? in der Regenschutzschiene
10 und der Profilschiene 2 so angeordnet, daß sie in entspannten Zustand um einige Winkelgrade <£* nach
der Innenseite des Fensters zu gerichtet iat. Somit ergibt sich auch bei den zuletzt genannten Flügelprofilen eine
satte Diohtungsflache, die durch die Vorspannung und Schmiegsankeit
des Dichtungsmaterial» erzielt wird.
Claims (6)
1. Fensterrahmen mit Dichtungsstreifen, dadurch gekennzeichnet,
daß am Fensterrahmen (3) eine aus elastischem, schmiegsamem Material "bestehende streifenförmige Lippendichtung (1) befestigt ist, die sich im wesentlichen in die Fbene der Fensteröffnung
erstreckt und die so angeordnet ist, daß sie bei geschlossenem Fensterflügel (4t 8) an einer nach außen gerichteten
Fläche (4a) des Flügelrahmens (4) anliegt·
2. Fensterrahmen nach Anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, daß die atreifenförmige lippendichtung (1) bei geschlossenem Fenster
am Flügelrahmen (4) unter elastischer Vorspannung anliegt.
3. Fensterrahmen nach Anspruoh 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lippendichtung (1) mit Hilfe einer Profilschiene (2) an dem Fensterrahmen (3) befestigt ist.
4· Fensterrahmen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lippendichtung (1) am unteren Holm (9) des Fensterrahmens an einer Regensohutzsohiene (10) befestigt
ist.
5. Fensterrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lippendichtung (1) an dem oberen Holm und den senkrechten Profilen (3) des Fensterrahmens in einer
als Umlaufprofil ausgebildeten Schiene (2) befestigt ist.
6. Fensterrahmen naoh einem der Ansprüche 1 bis 5$ dadaroh gekennzeichnet, daß die vier Lippsndiuhtungsstreifen (1) an den
vier Seiten des Fensterrahmens so angeordnet sind, daß eie in
einer Ebene und in den Ecken dicht aneinander liegen·
7· Fensterrahmen naoh einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daB die Lippendichtung (1) im entspannten Zustand in bezug auf die Fensterebene um einige Winkelgrade (<&)
naoh dex Innenseite des Fensters gerichtet ist·
8· Fensterrahmen naoh einem der Ansprüohe 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippendichtung aus einem Profilstreifen
aus Gummi oder elastischen Kunststoff besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7002225U DE7002225U (de) | 1970-01-23 | 1970-01-23 | Fensterrahmen mit dichtungsstreifen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7002225U DE7002225U (de) | 1970-01-23 | 1970-01-23 | Fensterrahmen mit dichtungsstreifen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7002225U true DE7002225U (de) | 1970-09-03 |
Family
ID=34128646
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7002225U Expired DE7002225U (de) | 1970-01-23 | 1970-01-23 | Fensterrahmen mit dichtungsstreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7002225U (de) |
-
1970
- 1970-01-23 DE DE7002225U patent/DE7002225U/de not_active Expired
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