DE7002147U - Oelabstreifring. - Google Patents
Oelabstreifring.Info
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Classifications
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- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
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- F16J9/12—Details
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- F16J9/203—Oil-scraping rings
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
Description
Ölabstreifring
Die Erfindung betrifft einen Ölabstreifring, dessen Ringteli
mit einer oberen und einer unteren Gleitfläche so»vie -einen
dazwischen gelegenen CläurchlaS In einer 3Ingr.ut eines Kolbe
sitzt und auf der Innenseite In einer Hingnut mit lialbkrelsquerschnitt
eine Schraubenrlngfeder aufnl^nt.
Abstreifringe liegen sit einer Gleitfläche unter hohem Druck
an der Zylinderwandung an, damit überschüssiges, auf der ZyI
derv/anäung sitzendes öl abgestreift -.Vlra. Solche ölaostrelf—
ringe finden Insbesondere in Verbrennungsmotoren Anwendung..
'•Herrn bei Anwendung eines bekannten Clabstrelfrings das abgestreifte
Cl durch den öldurchlaß strömt und die Schrauber.druckfeder
bein Durchfluß zu der ölablauföffnung des Kolbens erreicht
werden die in dem öl enthaltenen Kohlenstoffrückstänäe auf der
Schraubenringfeder abgeschieden. Dies führt schließlich zu einer Verstopfung, so daii das Ci aus des Spalt zwischen der
Zylinderwandung und dem ölabstreifring abströmt, v;as einen erhöhten
Ölverbrauch bedingt. Außerdem klebt die Scaraubenrin^federj
zusammen, wodurch die 2ehnv;irkung derselben ausgeschaltet v.'lrd.
■^ies führt zu einer Beschädigung oder zu einem Verlust des ölabstreifring^.
Diese Erscheinungen sind darin begründet, ei afc die Schraubenringfeder in der Ivlifctelebene des ölabstrelirin.»^s
angeordnet ist und damit den Clflu;'; ^.us dem öldurchlai:- k
70021A7 12.6.74
Ein Vorschlag nach, der US-Patentschrift 2 459 702 zur Behebung
dieses Kachteils geht dahin, daß die Schraubenringfeder versetzt
ist, so daß sie nicht mehr mit dem öldurchlaß fluchtet. Bei einem solchen ölabstreifring ist jedoch der auf die obere
^leitfläche ausgeübte Cberflächendruck von dem Oberfiächendruclc
der unteren Gleitfläche verschieden, weil die Schraubeiiringfeder
in einer exzentrischen Stellung angeordnet ist. Dieses J führt zu einer Verspannung des ülabstreifrings, so da.R die
gleichmäßige Ausrichtung der oberen und unteren Gleitflächen auf die Zylinderwandung gestört ist. Trotzdem dadurch die Schraubenringf
eder gegen eine Verschmutzung im wesentlichen reschützt isf
wird der Schmiere!verbrauch noch größer. Solche Clabstreifringo
erfüllen demnach nicht die zustellenden .--nforderunren.
Dies hat hauptsächlich folgenden Grund. ITormaler-/:eise hat ein
ölabstreifring einen Einschnitt zwischen der oberen und unteren Gleitfläche. Y.;enn sich der ölabstreifring innerhalb des Zylinders
senkrecht nach oben bewegt, v:ird überschüssiges Ci von der
Zylindervvandung durch die obere Gleitfläche abgestreift und
tritt durch einen Spalt zwischen der oberen Gleitfl'-iche den öl-abstreif
rings und der Unterseite des ringnut art igen Einschnitt.;;
das öl fliegt in den Einschnitt und dann in den vorhandenen
Cldurchlaß. Auf der Zylinderv/andung verbliebene Clreste werden
durch die untere Gleitfläche nach unten abgestreift und fliessen
durch der, öldurchlaß in den vorhandenen druckfluid. Bei
Versetzung der Schraubenringf eder aus der !.litte !ebene ergibt
sich leicht eine Verspannung des Ölabstreifring, so daß die
J Oberflächendrücke in der oberen und unteren G-leitflSche ungleich
v/erden. Dadurch "wird die Ausrichtung der Gleit-flachen
gegenüber der Zylincerv/andung gestört und der ölabstre if Vorgang
beeinträchtigt.
-quantitativ gilt:
P1 = P2 + Pc
P^ = P — (Λ — ßO T^
2 r v *^y . c
2 r v *^y . c
mit Px. als Druckkraft innerhalb der oberen Gleitfläche gegen
die Zylinderwandung,
Pp als Druckkraft innerhalb der unteren Gleitfläche gegen die
Zylinderwandung,
? als Druckkraft infolge der Eigenspannung des ölabstreifring,
P als Druckkraft infolge der Wirkung der Schraubenringfeder
bezogen auf die obere Gleitfläche.und
oC als einer Konstanten, die die Versetzung der Schraubenringfeder
gegenüber der Mittelebene des Ölabstreifring berücksichtigt.
Die obere Gleitfläche nimmt im wesentlichen die gesagte Druckkraft
vonseiten der Schraubenringfeder zusätzlich zu der Jlifcn
spannung des ölabstreifring^ auf, wogegen die untere Gleitfläche von der Druckkraft der Schraubenringfeder in v;esentlichen
unbeeinflußt bleibt, so daß P^> P~ ist. Diese Erscheinung ist
für die Verspannung des ölabstreifrings verantwortlich.
Aufgabe der Erfindung ist die Ausschaltung einer Verspannung des ölabstreifrings trotz Versetzung der Schraubenr-.ngfednr.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, da£ die j
Schraubenringfeder gegenüber der I-üttelebene des Ciabstreif- {
rings gegen die obere oder untere Gleitfläche hin versetzt ist und daf; mindestens eine Gleitfläche einen Anschnitt bzv:. Einschnitt
zur i-.nderung der Lage und Größe der Gleitfläche in j
Ginne einer Verprleichmäitigung des Plächendrucks auf beide Gleit-J
fluchen besitzt, v/omit eine Verspannung des Abstreä f rings ir;- i
ι folge der Versetzung der ochraubenringfeder vermieden wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung -,-erden unter Bezugnahme auf
die anliegende Zeichnung erläutert, in der darstellen:
Fig. Λ e-inen Teilschnitt durch einen Kolbe·: innerhalb j
einer Zylinderkammer isit einem Ölabstreifring \
nach der Erfindung, '■
Pig* 2 einen Querschnitt durch eine abgewandelte Ausführungsfora
eines Ülabstreifringe nach der Erfindung
und
Fig.. 3 eine v/eitere Abwandlung der Erfindung.
Der Ölabstreifring nach der Erfindung besitzt einen Ringteil 1
mit einer oberen Gleitfläche 2 und einer unteren Gleitfläche 5
sowie einen Öldurchlaß 4. Der Kin=teil 1 ist in eine Ringnut 6
in der Au£enflache eines Kolbens 5 eingepaßt. In eine Hingnut
mit Halbkreisquerschnitt auf der Innenseite des Hingteils ist eine Schraubenringfeder eingesetzt. Sieselbe ist rer;en";ber der
.Mittelebene des Ringteils 1 in Dichtung der oberen Gleitfläche
hin versetzt« Es ist auch eine Versetzung in un>rek-3hvter liicntung
ge<ren die untere Gleitfläche hin möglich, ülr.e Klitcho, die
der GröSe der in dem ölabstreifring durch die Versetzung ier
Schraubenringfeder erzeugten Verspannung entspricht, ist an derjenigen
Hingfläche abgeschnitten, die der Versetzungsrichtung der Schraubenringfeder 8 gegenüberliegt. In. anderer -eine Kann
auch ein Anschnitt oder ein Einschnitt in beiden Gleitflächen
vorgesehen sein. In jedem Fall mu£ die -^age dieser .-inschnitte
bzv/. ünschnitte so sein, uaß die Cberfläenencr-ücke in beiden
Gleitflächen gleich werden. Dadurch werden Versprjinungen den
Clabstreifrings infolge ¥erset;sur.g der Schraubenringfeder 8
ausgeschaltet. S2an erhält einen gleichmäßigen Clflufi, einen
wirtschaftlichen Ölverbrauch und eine Unterdrüc>i:nr- der Verschmutzung
der Schraubenringfeäer.
Die v/ichtigsten, durch die Exfindung ersielten Vorteile sind
folgende:
1) Da die Lage des Clabstreifrings von der Lage des Cldurchlasses
abgelebt, ergibt sich eine gleichinäSige Strösune ces
Schmieröls.. Der Ölverbrauch steigt nicht; as. Eine Beschädigung
oder Verschmutzung durch Ablagerungen auf der Schraubenriiir;-feder
ist ebenfalls ausgeschlossen.
2) Da eine Verspannixng des CiabstreiiTriugs ausgeschlossen ist,
ergibt; sich eine verbesserte Ausricirtiing der oberen und unteren
Gleitflächen gegenüber eier Zylinderwandung, was eich auf den
Ölverbrauch, wirtschaftlich günstig auswirkt.
3) Die Schnittbehandlunp· der oberen und/oder unteren C-Ieit-
flächln lälit sich einfach durchführen, so daß die '-ierstellunr
des Clabctreifrings nicht erschv;ert v;ird.
4) Wenn ein Anschnitt der unteren. Gleitfläche erfolgt, ergibt
sieh an. des1= Asschnitt eine scharfe Kante^- wodurch die ölabstreifv.'irkung
verbessert v/ird.
Claims (2)
- — Ό —s τ> r ü c hi. Ölabstreifring, dessen Hingteil mit einer oberen und. einer unteren Gleitfläche sowie einem dazv/ischen gelegenen Öldurchlaß in einer Singnut eines Eolbens sitzt und auf der Innenseite in einer Ringnut mit Halbkreisquerschnitt eine Schraubenringfeder aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dal; die Scaraubenrinrrfeder (8) gegenüber der Mittelebene des Glabstreiirings g;ef;en die obere oder untere Gleitfläche (2, 3) ΐώη versetzt ist und daß mindestens eine Gleitfläche (2, 3) einen Anschnitt bzw. Einschnitt zur Änderung der Lage und Größe der Gleitfläche im Sinne einer Vergleichmäßigung des Flächendrucks auf beide Gleitflächen besitzt, v;onit eine Verspannung des Ab streif rings infolge der Versetzung der Schraubenringf eder vermieden v/ireL.
- 2. Ölabstreifring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die entgegen der Versetzungsrichtung der Schraubenrlngfeder gelegene Gleitfläche einen Anschnitt bzw. einen Einschnitt aufweist.$. ölabstreifring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Gleitflächen einen Anschnit bzw. Einschnitt aufweisen.
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