DE7000268U - Geraet zum herstellen von kreisfoermigen ausschnitten aus tafeln. - Google Patents
Geraet zum herstellen von kreisfoermigen ausschnitten aus tafeln.Info
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- B23C3/00—Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
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Description
PATENTINGENIEUR
Γ GONTER L GEISS ■ 7160 RADOLFZELL ■ MARKTPLATZ 9
An das
Deutsche Patentamt 8 München Zweibrückenstr.
7760 RADOLFZEIL/BODEKS
Morktpiat.· 9
Fernsprecher (0 77 32) 762
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Banken
Bezirkssparkasse F^jdotfzell K33
Postscheckkonto Kurisruhe 11166
Ihr Zeichen
Mein /t-icm-ri
J 238 - 69
29.12.1969
Aktenzeichen:
Betreff
Erwin Jacke, VersicherungsInspektor,
77oo Singen, Bruderhofstraße T4
und
Friedrich Martin, Schreiner, 77oo Singen, Herderstraße 7
Gerät zum Herstellen von
kreisförmigen Ausschnitten aus Tafeln
kreisförmigen Ausschnitten aus Tafeln
_ 2 —
Die Neuerung betrifft ein Gerät zum Herstellen von kreisförmigen
Ausschnitten aus Tafeln vorzugsweise aus Metall und Kunststoff, welches in Halterungen einklemmbare Schneidstähl«
aufweist, die kreisförmig geführt sind.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät dieser Art
so auszubilden, daß es von Hand betrieben die Herstellung sauberer Kreisausschnitte ermöglicht und seine Einsatzfähigkeit auch sowohl auf sehr starke Stahlbleche wie auch auf
auf Tafeln ausgedehnt ist, die nur von einer Oberfläche her zugänglich sind.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäB dadurch gelöst, daß auf
einem lösbar mit der Tafel starr verbindbaren Schaft eine Hülse drehbar gelagert ist, deren Fuß zur Aufnahme von die
Sohneidstähle tragenden Halterungen ausgebildet und deren Kopf mit Drehgriffen starr verbindbar ist. Vorteilhaft ist
die kopfseitige Oberstrecke des Schafts mit Außengewinde versehen und trägt ein mit Muttergewinde versehenes Vorschubteil,
welches mindestens eine Handhabe und ein auf den Kopf der Hülse aufdrückbares Kugellager aufweist.
Kin Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 einen Höhenschnitt durch das Gerät in Arbeitslage
gemäß der Linie A - B in den Pig. 2 und 3, Fig. 2 einen abgestuften Querschnitt durch den Kopf des
Geräts nach der Linie C - D in Fig. 1 und Fig. 3 einen abgestuften Querschnitt durch den FuB des
Das neuerungsgemäBe Gerät ist so gestaltet, daß es zentral
zum gewünschten Kreisausschnitt starr mit der Tafel 1 ver bunden werden kann. Eine vorteilhafte Art dieser Verbindung
besteht darin) daß ein mittlerer Schaft 2 des Geräts, dessen fußseitige Stirnfläche zweckmäßig leicht konkav geformt ist,
vom Fuß her koaxial mit Muttergewinde versehen ist. In dieses Muttergewinde 9 kann dann eine Madenschraube 9a eingesetzt werden, deren anderes Ende in ein koaxial zum gewünschten Kreisschnitt la in die Tafel eingeschnittenes Gewinde Ib
von außen her eingeschraubt werden kann. Dergestalt kann der Schaft 2 auch dann starr mit der Tafel 1 verbunden werden,
wenn deren Bückseite unzugänglich ist. Im anderen Falle steht dem natürlich nichts im Wege, auch eine normale Masohinenschraube
9b zu verwenden, die eine einfache Bohrung der Tafel 1 durchsetzt und deren Kopf den Schaft 2 fest an die Tafel
1 preßt, wobei die konkave Form der unteren Stirnfläche des Schafts 2a dessen Haftung noch verbessert.
Auf dem Schaft 2 ist eine Hülse 3 drehbar gelagert, deren Fuß
4 zur Aufnahme der die Schneidstähle 5 tragenden Halterung 6
— 4 —
ausgebildet ist. Im dargestellten Beispiel ist der Faß 4 als Stufe gestaltet und die Halterung 6 besteht aus eines Ring,
in welchem die Schneidstähle 5 etwa konzentrisch angeordnet und z.B. mit radial ±u den Hing 6 eingesetzten Schrauben 11
angeklemmt sind. Der Birg ist über geeignete Mitnehmer Io -
im Beispiel aus eingelassenen Kurzbolzen bestehend - verdrehungssicher zur Hülse 3 auf deren Fuß 4 aufgesteckt und kann
gegen Ringe anderer Schnittdurchmvsser ausgetauscht werden.
Selbstverständlich kann die Hülse 3 auch mit anderen Halterungen ausgestattet werden, wie sie in verschiedenen Ausführungsformen bereits bekannt sind· Auch die Ausbildung der
Schneiden in verschiedenen Schnittwinkeln ist bekannt und bedarf keiner besonderen Erörterung.
Am Kopf 7 der Hülse 3 sind Drehgriffe 8 vorteilhaft so angebracht, daß sie - ggfs. in verschiedenen Längen austauschbar -z.B. durch Einschrauben starr mit der Hülse 3 verbunden werden können. Diese Form des Geräts ist bereits für weniger
harte Materialien >rie z.B. Kunststoffplatte*!, Aluminiumbleche und dgl. voll brauchbar. Nach dem starren Aufsetzen
des Schafts 2, dessen Kopfende auch z.B. mit einem Vierkant 2b, einer Quer^ohrung o.dgl. zum Ansetzen eines Schlüssels
versehen sein kann, wird die Hülse 3 mit eingesteckten flalterungen 6 und Schneidstählen 5 aufgeschoben und der Kreisschnitt la durch Verdrehen der Hülse 3 mittels der Drehgriffe
7000268aft7.70 - s -
8 unter leichtem Axialdruck in die Tafel l eingeschnitten.
Nach dem Durchstoßen des Schnitts bleibt der Ausschnitt am Schaft 2 befestigt und kann herausgenommen werden, ohne daß
z.B. bei nur einseitig zugänglichen Blechen die Gefahr besteht, daß dieser Ausschnitt in das Werkstück hineinfällt.
Besteht dagegen die Tafel 1 aus hartem Material wie z.B. | aus starkem Stahlblech, dann ist es vorteilhaft, wenn der
Axialdruck auf die Hülse 3 während des Schneidvorgangs nicht von Hand vorgenommen werden muß, sondern hierzu ein geeignet
ausgebildetes Vorschubteil vorgesehen ist. Dies kann gemäß dem dargestellten Beispiel dadurch geschehen, daß die kopfseitige
Oberstrecke des Schafts 2 mit einem Außengewinde versehen ist und das Vorschubteil 13 ein passendes Muttergewinde
erhält, so daß es stirnseitig auf die Hülse 3 aufgeschraubt werden kann und diese beim weiteren Anziehen der
Schraubführung 12,13 axial zum Fuß hin gedrückt wird.
Das Vorschubteil weift hierzu eine geeignete Handhabe auf, die etwa aus mit einem Schlüssel faßbaren Abflachungen oder
gemäß Beispiel aus einsetzbaren Handgriffen bestehen kann.
Diese Handhabe 14 ermöglicht einen der Schneidleistung ßenau angepaßten Vorschub, der jederzeit nach beiden Richtungen
hin korrigiert werden kann. Von Vorteil für das Verdrehen der Hülse wie auch für einen stoßfreien Vorschub ist es, wenn
zwischen den aneinanderliegenden Stirnflächen des Hülsen-
kopfes 7 und des Vorschubteils 13,14 ein Kugellager 15, Walzenlager oder dgl. eingeschaltet ist, welches entweder
lose zwischengefügt oder nur an einem Teil - wie im Beispiel am Hülsenkopf 7 - angehängt ist.
Für eine saubere Schnittführung ist es vorteilhaft, wenn die Hülse 3,4,7 und korrespondierend dazu der Schaft 2 eine gewisse
Länge aufweisen. Zur Verminderung der Reibung zwischen Hülse 3 und Schaft 2 kann die Hülse 3 in ihrem mittleren Bereich
eine Ausnehmung 3a aufweisen, so daß nur am Fuß rnd am Kopf 4,7 je eine ringförmige Berührungszone verbleibt,
die jedoch eine einwandfreie Schneidstahlführung bewirkt.
Die Vorteile der Neuerung liegen darin, daß das Gerät leicht transportiert werden und auch von ungeübten Kräften leicht
bedient werden kann. Es kann zu jedem ortsfesten Werkstück gebracht und auch an Werkstücken benutzt werden, welche nur
von einer Seite her zugänglich sind, Es ist für alle gängigen Tafelmaterialien verwendbar und erzeugt einen zentrierbaren,
flauen Kreisschnitt, für welchen keinerlei Nacharbeit erforderlich
ist.
Claims (1)
- SCHUTZANSPRÜCHE :1./ Gerät zum Herstellen von kreisförmigen Ausschnitten aus Tafeln vorzugsweise aus Metall und Kunststoff, welches in Halterungen einklemmbare Schneidstähle aufweist, die kreisförmig geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem lösbar mit der Tafel (l) ?.tarr verbindbaren Schaft (2) eine Hülse(3) drehbar gelagert ist, deren Fuß (4) zur Aufnahme von die Schneidstähle (5) tragenden Halterungen (6) ausgebildet und deren Kopf (7) mit Drehgriffen (8) starr verbindbar ist.2./ Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (2) am Fußende eine leicht konkav geformte Stirnfläche (2a) aufweist, von welcher aus eine Bohrung mit Muttergewinde (9) koaxial in den Schaft (2) eingeschnitten ist*3./ Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfende (2b) des Schafts (2) mit Ausformungen zum Ansatz eines geeigneten Schlüssels versehen ist.4./ Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß(4) der Hülse (3) außenseitig abgestuft so geformt ist, daß die als Ring ausgebildete Halterung (θ) über Mitnehmer (lo) austauschbar auf die Hülse aufsteckbar ist, während dieSchneidstähle (5) durch radial in die Halterung (β) eingesetzte Klemmschrauben (ll) festgehalten sind.5·/ Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die kopfseitige Oberst.ecke des Sohafts (2) alt Außengewinde (12) versehen ist und ein BtLt Muttergewinde versehenes Vorschub eil (13) trägt, welches mindestens eine Handhabe (14) und ein auf den Kopf (7) der Hülse (3) aufdruckbares Kugellager (15) aufweist.6./ Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugellager (x5) am Kopf (7) der Hülse (3) fest angehängt ist.T./ Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelzone der Hülse (3) gegen den Schaft (2) hin eine Ausnehmung (3a) aufweist und nur as Kopf (7) undam Fuß (4) mit je einer Ringfläche dicht am Schaft (2) anliegende Hülsenzonen vorgesehen sind.Der Vertreter:GDNTER LGEISSPATENTINGENIEUR RAD O LFZ E LL/BODENSEE
Priority Applications (1)
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| DE7000268U DE7000268U (de) | 1970-01-07 | 1970-01-07 | Geraet zum herstellen von kreisfoermigen ausschnitten aus tafeln. |
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| DE7000268U true DE7000268U (de) | 1970-07-30 |
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| DE7000268U Expired DE7000268U (de) | 1970-01-07 | 1970-01-07 | Geraet zum herstellen von kreisfoermigen ausschnitten aus tafeln. |
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1970
- 1970-01-07 DE DE7000268U patent/DE7000268U/de not_active Expired
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