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DE70797C - Federloses Chubbschlofs - Google Patents

Federloses Chubbschlofs

Info

Publication number
DE70797C
DE70797C DENDAT70797D DE70797DA DE70797C DE 70797 C DE70797 C DE 70797C DE NDAT70797 D DENDAT70797 D DE NDAT70797D DE 70797D A DE70797D A DE 70797DA DE 70797 C DE70797 C DE 70797C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tumblers
bolt
key
chubbschlofs
tongue
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70797D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. SCHWEIZER in Zürich, Hottingerstr. 28
Publication of DE70797C publication Critical patent/DE70797C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/02Locks or fastenings with special structural characteristics without springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem vorliegenden Chubbschlofs sind die Federn, welche die Zuhaltungen in ihre Verschlufsstellung drücken, fortgelassen und es wird das Zurückbringen der Zuhaltungen durch den Riegel des Schlosses selbstthätig bewirkt, indem derselbe -beim Zuschliefsen mit einer Anschlagplatte gegen die hinteren Flächen der Zuhaltungen trifft. Damit nun aber bei dieser Anordnung kein todter Gang des Riegels entsteht, treten die beiden vordersten Zuhaltungen mit besonderen Vorsprüngen in die Bahn der Riegelzunge; auf diese beiden vordersten Zuhaltungen hat die Anschlagplatte des Riegels keinen Einflufs und sie können daher gesondert von den übrigen Zuhaltungen bewegt werden, um die zu einer Verschiebung der letzteren nöthige Beweglichkeit der Riegelzunge bezw. eine geringe Bewegbarkeit der Anschlagplatte zu erlangen. Die Einstellung der beiden vordersten Zuhaltungen wird durch das Einführen des Schlüssels erreicht, indem durch die Abschrägung der Kanten des Schlüsselbartes bezw. der Aussparungen in den Zuhaltungen die letzteren in die zum Einführen des Schlüssels bezw. auch zum Eintreten der Riegelzunge geeignete Stellung gestofsen werden.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht des Schlosses in Verschlufsstellung mit abgenommene^· Deckplatte e\ /
Fig. 2 einen Schnitt nach x-x der Fig.-1,
Fig. 3 die Vorderansicht des Schlosses in geöffneter Stellung,
Fig. 4 das Gehäuse e mit seinen Zuhaltungen nach Herausnahme der beiden vordersten Zuhaltungen.
Der Bart des Schlüssels α ist, wie aus Fig. 2 erkennbar, mit ebenso vielen Stufen versehen, als Zuhaltungen vorhanden sind, und zwar entspricht jede Stufe genau der Aussparung bl der zugehörigen Zuhaltung, derart, dafs durch den Schlüssel diese Zuhaltungen um ihren Zapfen gedreht und mit einem Einschnitt b2 gegenüber einer Zunge c1 des Riegels c eingestellt werden. Die beiden obersten Zuhaltungen besitzen im Gegensatz zu den übrigen in übereinstimmender Weise beschaffenen Zuhaltungen b Vorsprünge b3, welche in einem Schlitz unter der Deckplatte e1 des die Zuhaltungen aufnehmenden Gehäuses e, Fig. 2, liegen. Die. Aussparungen bl der beiden obersten Zuhaltungen b sind ferner, wie aus Fig. 3 und 4 erkennbar, von denen der unteren Zuhaltungen b verschieden, denn während die Aussparungen bei den letzteren grofs genug sind, um den Schlüssel bei jeder Stellung derselben einzuführen, kann der Schlüssel bei den obersten Zuhaltungen nur dann eingeführt bezw. herausgenommen werden, wenn das Schlofs geschlossen ist, d. h. wenn die Zunge c1 aus den Einschnitten b2 entfernt ist.
Der Riegel c ist mit einer Anschlagplatte c2 verbunden, welche die eine offene Seite des Gehäuses e abschliefst und gegen die hinteren Flächen der Zuhaltungen b stöfst. Bei geöffnetem Schlofs (Fig. 3) ist zugleich mit dem Riegel c auch die Platte c2 zurückgeschoben und nehmen die Zuhaltungen b mit ihren hinteren Flächen eine zu der Platte c2 schräge Stellung ein. Wird der Riegel beim Schliefsen wieder vorgeschoben, so trifft die Platte c2
gegen diese schräg stehenden hinteren Flächen, rückt diese gerade, bringt dadurch die Zuhaltungen mit ihren Einschnitten b2 aufser Ordnung und verdeckt den Spalt zum Eintritt der Zunge c1.
Der Riegel c wird durch einen bei f aufgesteckten Schlüssel auf bekannte Weise, z. B. mittelst Excentervorrichtung, vor- oder zurückgeschoben. Die Zurückschiebung kann aber nur stattfinden, wenn, durch den Schlüssel a die Zuhaltungen b derart eingestellt sind, dafs die Zunge c1 des Riegels in die Einschnitte b~ treten kann, was durch eine Viertelumdrehung des Schlüssels geschieht.
Es ist nun ersichtlich, dafs bei Einstellung der Zuhaltungen b bezw. bei Schrägstellung von deren hinteren Flächen die Anschlagplatte c2 mit der Riegelzunge c1 um eine kleine Strecke zurückgeschoben werden mufs. Das würde aber bei geschlossenem Schlofs einen todten Gang des Riegels nach sich ziehen. Um dies zu verhüten und den Riegel in seiner Verschlufsstellung festzulegen, sind die bereits erwähnten beiden vorderen Zuhaltungen b angebracht. Dieselben sind an ihrer hinteren Fläche abgerundet, so dafs der Anschlag c2 keinen Einflufs auf sie ausüben kann, sie selbst sich aber auch ungehindert bewegen lassen. Die Vorsprünge bs dienen zum Festlegen der Riegelzunge c1. Die beiden vorderen Zuhaltungen b lassen sich getrennt von den hinteren Zuhaltungen b, und zwar vor Bewegung der letzteren, einstellen, um durch Verschieben der Vorsprünge b3 die zum Einstellen der hinteren Zuhaltungen b erforderliche Beweglichkeit für die Riegelzunge c1 zu schaffen.
Die Einstellung der beiden vordersten Zuhaltungen b wird in selbstthä'tiger Weise durch Einführen des Schlüssels erzielt, indem die Kanten der Aussparungen b1 dieser Zuhaltungen b abgeschrägt sind' (s. Fig. ι und 3) und ebenso auch die auf diese schrägen Flächen treffenden . Theile des '■ Schlüsselbartes. Es werden also bei Einführen des Schlüssels die beiden vorderen Zuhaltungen b in die zum Eintreten der Riegelzunge c1 geeignete Stellung gestofsen und dann durch Umdrehen des Schlüssels die . übrigen Zuhaltungen b eingestellt.
Ist das Schlofs geöffnet, so kann der Schlüssel nicht mehr herausgenommen werden, da dann die beiden vordersten Zuhaltungen die Herausnahme des Schlüssels hindern.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Chubbschlofs mit federlosen Zuhaltungen "(bj, welche von einer gegen ihre hinteren Flächen stofsenden Anschlagplatte (c1) des Riegels (c) beim Schliefsen des Schlosses selbstthätig zurückgebracht werden.
  2. 2.- An dem unter Anspruch 1. gekennzeichneten Chubbschlofs die Anordnung der vordersten Zuhaltungen (b), welche von der Anschlagplatte (c1) nicht beeinflufst werden und mittelst Vorsprünge oder Ansätze (b3j den Riegel (c) gegen todten Gang sichern, wobei diese Zuhaltungen durch Abschrägungen an ihren Aussparungen (bl) bezw. am Schlüssel bei Einfuhren des letzteren in die zum Zurückschieben des Riegels geeignete Stellung gestofsen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70797D Federloses Chubbschlofs Expired - Lifetime DE70797C (de)

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DE70797C true DE70797C (de)

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DENDAT70797D Expired - Lifetime DE70797C (de) Federloses Chubbschlofs

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DE (1) DE70797C (de)

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