[go: up one dir, main page]

DE706212C - Verfahren und Vorrichtungen zum Entfernen der festen Verunreinigungen aus fluessigen Schmiermitteln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtungen zum Entfernen der festen Verunreinigungen aus fluessigen Schmiermitteln

Info

Publication number
DE706212C
DE706212C DEA85503D DEA0085503D DE706212C DE 706212 C DE706212 C DE 706212C DE A85503 D DEA85503 D DE A85503D DE A0085503 D DEA0085503 D DE A0085503D DE 706212 C DE706212 C DE 706212C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
magnets
removing solid
methods
lubricant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA85503D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Max Armbruster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA85503D priority Critical patent/DE706212C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE706212C publication Critical patent/DE706212C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G32/00Refining of hydrocarbon oils by electric or magnetic means, by irradiation, or by using microorganisms
    • C10G32/02Refining of hydrocarbon oils by electric or magnetic means, by irradiation, or by using microorganisms by electric or magnetic means

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtungen zum Entfernen der festen- Verunreinigungen. aus flüssigen Schmiermitteln Zur Reinigung von flüssigen Schmiermitteln wurden bisher Filter in Anwendung gebracht, die entweder aus feinmaschigen Sieben, aus Stoffen oder aus übereinandergeschichteten Metallamellen, die einen möglichst geringen Abstand haben, bestehen. Die Praxis hat nun gezeigt, daß sich die Unreinigkeiten in. den Gewebefiltern anhäufen, so daß infolge des Überdrucks dennoch, Verunreinigungen hindurchgedrückt und auch Teile des Filters mitgerissen werden. Spaltfilter, die aus übereinandergeschichteten Lamellen besteben, öder Filter- aus Metallsieben haben den Nachteil,. daß sie nur-.gröbere Metallt ile zurückhalten, so daß feiner Verschleißstaub von Kurbelwellen (Eisen) oder feinster Formsand noch: hindurchgeht und vielfach die zu schmierenden Teile zerstört oder zu einem noch größeren Verschleiß führt.
  • Die `Erfindung . betrifft nun ein Verfahren und Vorrichtungen für die Entfernung- fester Verunreinigungen. aus in fließender Bewegung befindlichen- flüssigen Schmiermitteln - mit Hilfe von magnetischen Kraftfeldern, wobei das flüssige Schmiermittel in Drehbewegung versetzt und in die Kraftfelder von Magneten geschleudert wird. Zu diesem Zweck werden magnetische Kraftfelder in einem nach außen abgeschlossenen, andernfalls in einzelne Kammern unterteilten Ringraum angeordnet. Die magrietisierbaren Teile werden durch-die Magnete festgehalten und die übrigen spezifisch schwereren, festen Verunreinigungen in .die Kammern geschleudert. Dieselben lagern sich in einem äußeren Ringraum ab. Die Zu-und Abflußöffnungen zu dieser Vorrichtung werden zweckmäßigerweise zentripetal angeordnet. Die Scheiben- oder Schaufelräder können als Fördermittel für das flüssige Schmiermittel ausgebildet werden.
  • Es sind Vorrichtungen bekannt, bei welchen- Schmierflüssigkeiten durch magnetische Vorrichtungen gereinigt werden; wobei Stabmagnete in die Durchflußleitungen (Rohrleiturigen ) der Schmiermittel eingesetzt werden. Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß die Magnete nur dann feinste Ver=. schleißteile anziehen, wenn die Durchfluß: kanäle eng gehalten werden, andernfalls- die magnetische Kraft der Magnete nicht aü@-reicht, die Teile anzuziehen. Weiterhin haben diese Vorrichtungen folgende Nachteile: a) Bei zu engem Durchflußquerschnitt verstopfen sich die Kanäle sehr rasch, so daß eine oftmalige Reinigung, die stets mit Arbeitsaufwand und Zeit verbunden ist, durchgeführt werden muß.
  • b) Der Einbau einer solchen magnetischen Vorrichtung zur kontinuierlichen Reinigung bei Umlaufschmierung würde in kurzer Zeit zu einer mangelhaften Schmierung und zuletzt zu einer vollkommenen Unterbrechung derselben führen.
  • c) Je geringer der Durchflußquerschnitt, desto schneller ist die Durchflußgeschwindigkeit, so daß bei derartigen magnetischen Reinigern die allerfeinsten magnetischen Verschleißteile überhaupt nicht mehr angezogen werden, da sie ja von der Strömung mitgerissen werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren weist nun gegenüber diesen bekannten magnetischen Reinigungsvorrichtungen folgende Vorteile auf i. Durch das Verfahren nach der Erfindung ist es möglich, selbst die feinsten Verschleißteile auszusondern. Durch Ausschleudern der spezifisch schwereren Verunreinigungen gemäß der Erfindung erhalten dieselben aber gegenüber dem Schmiermittel infolge ihres größeren spezifischen Gewichtes eine erhöhte Zentrifugalkraft, die sich in Richtung der Kraftfelder der Magnete auswirkt und daher die magnetischen Anziehungskräfte unterstützt. Die Vorrichtungen können so gestaltet werden, daß- die in die. Vorrichtung @eintretenäe Schmierflüssigkeit in feiner Form, ja, wenn erforderlich, einem Sprühregen ähnlich, in die magnetischen Kraftfelder und die außen liegenden Ablagerungsräume geschleudert wird. Hierdurch wird ein höherer Grad der Wirksamkeit erreicht, so, daß selbst feinste Verschleißteile ausgeschieden werden. - Eine ähnliche- Wirkung könnte theoretisch, also nur bei. Anwendung hauchdünner Durchflußkanäle, erzielt werden, die sich praktischaber sofort verstopfen.
  • z. Wie schon oben beschrieben, können bei Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung die Durchflußräume größer gehalten und sogar zur Ablagerung der ausgeschiedenen Teile verwendet werden, so daß Verstopfungen nie auftreten können.. Es ist sogar zu berücksichtigen, daß durch Vergrößerung des Raumes, in welchem die Schmierflüssigkeit eingeschleudert wird, die Berührung der magnetischen Flächen mit den auszuscheidenden Verunreinigungen enger wird; -flenn die eingeströmte und nach außen gehende Flüssigkeit verteilt sich dann auf ;ehier wesentlich größeren Fläche. Diese Wirkung ist aber lediglich bei Anwendung der erfindungsgemäßen beiden Maßnahmen, also Drehbewegung des Schmiern-iittels und magnetische Anziehung, gegeben.
  • 3. Die Reinigung der - magnetischen Vorrichtungen hat erst nach wesentlich längerer Betriebszeit zu erfolgen, wodurch Zeit und Kosten .erspart werden.
  • q.. Der äußere, gegebenenfalls ringförmige Raum, der durch die magnetischen Wände in einzelne Kammern aufgeteilt ist, kann ebenfalls selir groß gehalten werden.
  • 5. Aus denselben Gründen ist also auch der Druck, der sich in den Durchflußkanälen und dem äußeren Raum befindet, gering, so daß die spezifisch schwereren Teile nicht mitgerissen werden.
  • 6. Die Scheiben- und Schaufelräder können gleichzeitig zur Förderung der Schmierflüssigkeit benutzt werden.
  • y. Ein besonders großer Vorteil besteht für die ununterbrochene Reinigung des umlaufenden Schmiermittels von Verbrennungsmotoren und Kompressoren. Bei derartigen Maschinen läuft bekanntlich das Öl innerhalb sehr kurzer Zeit um, so daß immer wieder die Verschleißteile der Kurbelwelle, des Lagers, .der Zahnräder, der Zylinderlaufbahnen usw. in das Öl gelangen. Bei diesen Maschinen hat sich gerade die bisherige Reinigung des Öles durch Stoff- oder Spaltfilter als unzureichend erwiesen, da der feine Verschleißstaub der Kurbelwellen und Zahnräder von tierartigen Filtern nicht zurückgehalten wird. Die Erfindung ist daher für diese Maschinen von ganz besonderem Vorteil.
  • In den Abb. i und z ist eine Ausführungsform seines solchen Rotationsfilters dargestellt, wobei Abb. i eine solche Vorrichtung in vertikaler und Abb. seine solche in horizontaler Anordnung zeigt. Selbstverständlich lassen sich die Vorrichtungen für dieses Verfahren noch in der verschiedensten Weise ausgestalten, so daß die gezeichnete Ausführung nur ein Beispiel darstellt.
  • Ab b. i. Es ist hierbei angenommen, daß das magnetische Rotationsfilter in die Schmierflüssigkeit eintaucht, so daß dann die Schmierflüssigkeit durch die öffnunga von unten eintritt. Durch das rotierende S,cheibenrad b und die Schaufel c wird das Schmiermittel in den äußeren Raum geschleudert, der durch die Wände e abgeschlossen- ist. In diesen Raum ragen magnetische Rippend hinein, die dann diesen Raum in Kammern aufteilen. Dieser 'Raum ist nach oben durch die Zwischenwand f, ' welche in dem. vorliegenden Ausführungsbeispiel nach. unten segmentartige Rippen besitzt, abgeschlossen. Diese segmentartigen Rippen können so angeordnet sein, daß die Schmierflüssigkeit durch labyrinthartig@e Gänge hindurchfließen muß. Durch die Öffnung g dringt dann das Schmiermittel nach oben zum zweiten Scheibenrad h mit den Schaufeln! und wird wiederum in einen äußeren Ringraum, der mit magnetischen Rippen h versehen ist, geschleudert. Auch in diesem Falle tritt die Schmierflüssigkeit durch die Öffnung 1, die evtl. feine Siebe enthält, nach oben aus und gelangt zu. den Zahnrädern m und n der eigentlichen Zahnradpumpe.

Claims (1)

  1. PATCNTANSPRÜCIIR: I. Verfahren zum Entfernen der festen Verunreinigungen aus in fließender Bewegung befindlichen flüssigen Schmiermitteln mit Hilfe von magnetischen Kraftfeldern, dadurch gekennzeichnet, daß das in schnelle Drehbewegung versetzte flüssige Schmiermittel in die Kraftfelder von Magneten geschleudert wird. z. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß im -Innenraum einer Schleudertrommel um eine zentraleAchse umlaufende Scheiben- oder Schaufelräder, ferner Magnete, die gegebenenfa51s durch ,einzelne, zur Wand des Gefäßes senkrecht stehende Rippen unterteilt sein können, an der Wand des feststehenden Gehäuses angeordnet sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Abflußöffnungen zentripetal angeordnet sind. q.. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben-oder Schaufelräder ,als. Fördermittel für das flüssige Schmiermittel ausgebildet sind.
DEA85503D 1938-01-14 1938-01-14 Verfahren und Vorrichtungen zum Entfernen der festen Verunreinigungen aus fluessigen Schmiermitteln Expired DE706212C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA85503D DE706212C (de) 1938-01-14 1938-01-14 Verfahren und Vorrichtungen zum Entfernen der festen Verunreinigungen aus fluessigen Schmiermitteln

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA85503D DE706212C (de) 1938-01-14 1938-01-14 Verfahren und Vorrichtungen zum Entfernen der festen Verunreinigungen aus fluessigen Schmiermitteln

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE706212C true DE706212C (de) 1941-05-21

Family

ID=6949504

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA85503D Expired DE706212C (de) 1938-01-14 1938-01-14 Verfahren und Vorrichtungen zum Entfernen der festen Verunreinigungen aus fluessigen Schmiermitteln

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE706212C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE847882C (de) Magnetscheider, insbesondere zum Reinigen von Fluessigkeiten und Aufschlaemmungen
DE847943C (de) Permanentmagnetisches Filter
DE3888795T2 (de) Auswaschungsverfahren von magnetisch getrennten Teilchen.
DE1231052B (de) Fluessigkeitskuehlung fuer Kolben von Rotationskolben-Brennkraftmaschinen
DE706212C (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Entfernen der festen Verunreinigungen aus fluessigen Schmiermitteln
DE2344576A1 (de) Kreiselpumpe zum verarbeiten von schleifende bestandteile enthaltenden fluessigkeiten, insbesondere eine sandpumpe oder schmutzwasserpumpe
DE2235925A1 (de) Kombination aus pumpe und selbstreinigender trennschleuder
DE1009747B (de) Magnetfilter fuer fluessige Brennstoffe u. dgl.
DE19747104A1 (de) Schmierstoffreiniger in einem Getriebe
DE1454539A1 (de) Rotationsfilter
DE817442C (de) Drehschaufelverdampfer
DE1259000B (de) Magnetischer Schmutzabscheider fuer Schmieroel
DE2749661A1 (de) Magnetscheider
DE620364C (de) Luftreiniger
DE393390C (de) Luftreiniger
DE590832C (de) Einrichtung zur Reinigung der Verbrennungsluft von Brennkraftmaschinen
DE529858C (de) Doppelwandiger Filterzylinder fuer Schleudermaschinen
DE95203C (de)
DE977427C (de) Kombiniert magnet-mechanisch wirkendes Fluessigkeitssiebfilter
DE1203044B (de) Vorrichtung zum Reinigen des Schmieroeles fuer Hilfsaggregate von Brennkraftmaschinen
AT114613B (de) Filter zum Feinfiltrieren von Flüssigkeiten.
DE688939C (de) Unterbrochen arbeitendes magnetisches Filter
DE466753C (de) Vorrichtung zum Abscheiden schwebender Teilchen aus einem stroemenden Mittel
AT202819B (de) Fliehkraftfilter, insbesondere zur Reinigung des Schmieröles bei Brennkraftmaschinen
AT93544B (de) Selbstlüftender Bahnmotor.