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DE705157C - Zerkleinerungsmaschine, insbesondere Wolf, zum Vernichten von Schriftstuecken - Google Patents

Zerkleinerungsmaschine, insbesondere Wolf, zum Vernichten von Schriftstuecken

Info

Publication number
DE705157C
DE705157C DEB184196D DEB0184196D DE705157C DE 705157 C DE705157 C DE 705157C DE B184196 D DEB184196 D DE B184196D DE B0184196 D DEB0184196 D DE B0184196D DE 705157 C DE705157 C DE 705157C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
shredding
knife
knife rollers
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB184196D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KONRAD BAYER MASCHINENFABRIK
Original Assignee
KONRAD BAYER MASCHINENFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KONRAD BAYER MASCHINENFABRIK filed Critical KONRAD BAYER MASCHINENFABRIK
Priority to DEB184196D priority Critical patent/DE705157C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE705157C publication Critical patent/DE705157C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/06Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods
    • D21B1/08Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods the raw material being waste paper; the raw material being rags
    • D21B1/10Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods the raw material being waste paper; the raw material being rags by cutting actions
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/64Paper recycling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Zerkleinerungsmaschine, insbesondere Wolf, zum Vernichten von Schriftstücken Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsmaschine, insbesondere einen Wolf, zum Vernichten von Schriftstücken mit Kreismesserwalzen und einem über diesen angeordneten trichterförmigen Aufgabebehälter, dessen Wandungen zumindest teilweise als Fördervorrichtungen ausgebildet sind und am Grunde :des Trichters in Berührung miteinander stehen. Solche Vorrichtungen sind an sich bekannt, jedoch besteht die Erfindung darin, daß die Fördervorrichtungen auf Armen gelagert sind, die ihrerseits auf den Enden der Messerwalzen schwenkbar befestigt, der Form des Aufgabetrichters entsprechend winklig abgebogen sowie nachgiebig aneinandergepreßt sind.
  • Hierdurch soll gegenüber den bekannten Einrichtungen der Vorteil erzielt werden, daß die Fördervorrichtungen im Bedarfsfall auf einfache Weise außer Berührung gebracht werden können. Ferner kennzeichnet sich die Erfindung durch in die Messerwalzen eingreifende Abstreifbleche, welche jedoch nicht nur, wie schon vorgeschlagen wurde, an ihren inneren, sondern erfindungsgemäß auch an ihren äußeren Längsseiten mit kurvenförmigen Ausschnitten versehen sind. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielmäßig und schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Zerkleinerungsmaschine, Fig.2 eine Vorderansicht der Maschine mit einer teilweise geschnittenen Messerwalze, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B in Fi,g. 2.
  • Die erfindungsgemäße Maschine besteht im wesentlichen aus dem Aufgabebehälter und der Zerkleinerungsvorrichtung. Der Hauptantrieb der Maschine geht vorteilhaft von der Zerkleinerungsvorrichtung aus, welche aus einem Paar an sich bekannter Kreismesserwalzen besteht, die ineinandergreifen.
  • Aus Fig. i erkennt man die beiden Messerwalzen a und b. Der Hauptantrieb mag von der Messerwalze d ausgehen und durch eine Transmission, einen der Maschine zugeordneten Elektromotor oder bei kleineren Vorrichtungen auch durch eine Handkurbel, gegebenenfalls unter Einschaltung eines geeigneten Übersetzungsgetriebes bewirkt werden. Auf den Wellen der Messerwalzen sind Schneidscheiben c und d aufgereiht, und zwar- in der Weise, daß zwischen je zwei Scheiben an sich bekanuteZwischetischeibeiii, (Fit-.2) vorgesehen sind, so (Maß zwiscliei) den Schneidscheiben Zwischenräume entstehen, welche so bemessen sind, (Maß ili: Schneidscheiben der andern Messerwalze iiidiese Zwischenräume eintreten können. Ä(i: i und 3 ist zu erkennen, daß. wie an sich bekannt, durch Einfräsungen in den Schneiascheiben Zähne l- gebildet sind, welche @l;n Zerkleinerungsvorgang wesentlich untKjrstiitzen. Diese Zähne j bieten auch noch den Vorteil, daß im zii verarbeitenden Gut vorhandene Fi-eindlcörlier, wie Heftklammern, Büronadeln u. dgl., ohne Sch«-ierigl#:eit mitverarbeitet werden. Sind nämlich die Schneidscheiben glatt, so bleiben die Fremdhiirper auf den 'Messerwalzen liegen, so daß diese schließlich das zu. verarbeitende Gut nicht mehr aufnehmen können. Aus den gleichen Figuren erkennt man Abstreifbleche g, welche in die Zwischenräume zwischen den Schneidscheiben c bzw. d eintreten und das Festsetzen zerschnittenen Gutes in diesen R:iunien verhindern. Die Abstreifbleche sind in beliebiger "'eise einstellbar am Maschinenrahmen befestigt. Wie ersichtlich, sind die Abstreifbleche ä gemäß der Erfindung auch an ihren äußeren Längsseiten mit kurvenförmigen Ausschnitten i versehen. Diese kurvenförmigen Ausschnittei und ? erleichtern den Abfluß des abgestreiften Zlaterials. Die Ausschnittei an der Rückseite der Abstreifbleche dienen dazu, die 'lessei-«-alze-i bei auftretenden Verstopfungen zu reinigen. Wird nämlich die :Maschine durch Überbeanspruchung verstopft, so bleibt sie stehen. Durch Rückwä rtsdrelien der Messerwalzen wird bekanntlich das verstopfende Gut zurückgefördert, während die Abstreifbleclie g mit ihrer Rückseite die Reinigung der Messerwalzen bewirken.
  • Die Übertragung des Antriebes von _ler Messerwalze a, auf die 'Messerwalze h geschieht durch einen Zahntrieb h. Wie atis Fig. i und 2 ersichtlich, tragen beide Messerz# Zahnräder gleichen Durchmessers. Die Übersetzung ist demnach i : i. Es besteht jedoch dieMöglichkeit, eine der'Messerwal.zen mit einem kleineren Zahntrieb auszurüsten, so daß also verschiedene Geschwindigkeiten zwischen den 'Messerwalzen bestehen. Es würde hierdurch ein zusätzlicher Zerreißvorgang erzielt werden können. Dic Lagerung der Messerwalzer: u und 1l geschieht in üblichen Lagern Min 1laschinenralunen. Die Schmierung wird vorteilhaft durch Staufferbüchsen bewirkt.
  • Der Aufgabebehälter stellt sich als dachförmiges Gebilde dar, dessen Schneide oder First zwischen die Messerwalzen weist. Die Giebelseiten dieses dachförmigen Gebilde: «-ci-cleii durch Bleche k gebildet, während die eigentlichen Dachflächen durch laufende Bän-;lei- in dargestellt sind. Die Lagerung der laufenden Bänder ist in folgender Weise erhalten: Auf jeder der Messerwalzena und b s,iiid an je einem Ende winklig abgebogene Hebel n bzw. (> schwenkbar befestigt. Die Winkelhebel einer jeden 'Messerwalze sind durch Stangen p und (fest miteinander verbun..den. Ini oberen Ende der Winkelhebel n und o sind Führungswalzen r bzw. s gelagert. Ähnliche Walzen befinden sich ini Knie der Winkelhebel. Sie sind finit t und fit bezeichnet. jede der' Walzen t und u tragt an einem ihrer Enden ein Kettenrad.
  • Die Stangen p und q, welche die Winkelliebel ii und o starr miteinander verbinden, dienen gleichzeitig als Träger für z. B. aufzuschraubende Bleche v, auf welchen die die Führungswalzen r, ,, und t, u umschlingenden Fiirderli:inder gleiten. .Auf den Blechen v sind ferner Führungsleisten a, vorgesehen, -,%-elclie die Förderbänder ni Mit Allstand voneinander halten. An Jeder Seite der Winkelliebe' ii und o greifen an Zapfen x Schraubenfedern v an. welche danach streben, die Winkellielxl zusammenzuziehen und an ihren Knien einen engen Kontakt der Förderbänder in bewirken. Durch zwei auf je einer Seite des Aufgabebehä lters vorgesehene Kniehebelsysteme z ist es möglich, mittel; der dargestellten Handgriffe (Fig. i und 2) die Kraft der Federn @- zu überwinden und die Winkelhebel n und o mit ihi en Förderbändern auseinanderzudrücken, so daß bei den Führungswalzen t und za. ein Spalt entsteht. Der Antrieb der Förderbänder geschieht über die auf den Wellen der Führungswalzen ii und ! sitzenden Kettenräder, und zwar jeweils von derjenigen Messerwalze aus, auf welcher die zugehörigen Winkelhebel n bzw. o gelagert sind. Zu diesem Zweck sind an der entsprechenden Seite auf der Achse jeder Messerwalze kleinere Kettenr:ider vorgesehen. Wie insbesondere aus Fig. i ersichtlich, tragen die Führungswalz:n t und ir. verhältnismäßig große, die Messerwalzen jedoch sehr kleine Kettenräder. So ergibt sich, daß die Förderbänder in finit einer wesentlich geringeren Geschwindigkeit fördern, als die Messerwalzen umlaufen.
  • Wie an sich bekannt, kann ferner zwischen der Aufgabevorrichtung und den Messerwalzen noch ein Reißwalzenpaar angeordnet sein, wenn gröberes und festeres Gut verarbeitet werden soll.
  • Die Maschine wirkt wie folgt: In den Aufgabebehälter eingebrachtes Bearbeitungsgut wird durch die Förderbänder m in den Grund des Behälters geführt und gegen den Druck der Federn y zwischen den Förderbändern in der Höhe der Walzen t und 1t. hindurchgequetscht. Wenn das Gut beim Weiterfördern mit den Messerwalzen a und b in Berührung kommt und von diesen erfaßt wird, so entsteht in demselben eine Spannung, weil die Schneidwalzen sich gegenüber den Förderbändern in wesentlich schneller bewegen. Die erzeugte Spannung geht so weit, daß das Bearbeitungsgut stückweise abgerissen wird. Hierdurch wird das Gut nicht nur der Länge nach in kurze Stücke gerissen, sondern auch, bedingt durch die Breite der Schneidwerkzeuge, in beliebig schmale Streifen geschnitten. Man erhält auf diese Weise eine sehr feine Zerkleinerung. Das Gut mag dann in einen unter der Vorrichtung vorgesehenen Sanixnelbehälter fallen. Etwa in den Zwischenräumen der Messerwalzen verbleiben-de Reste werden durch die Abstreifbleche g gleichfalls in den Sammelbehälter abgeworfen.
  • Durch Betätigung der Kniehebelsvsteme s (Fig. i), d. h. .durch Strecken dieser Knieliebel mit Hilfe ihrer Handhaben werden die von den Winkelhebeln n getragenen Förderbänder in gegen -den Druck der Federn y so weit verschwenkt, daß am Knie der Winkelhebel ii und o ein Spalt entsteht. In diesem Falle wird das zu verarbeitende Gut von den Förderbändern lediglich den Schneidwalzend und b zugeführt, aber nicht zurückgehalten, so daß die Schneidwalzen das Gut in schmale Bänder aufteilen. Bei der Verarbeitung von Papier auf diese Art entsteht daher Papierwolle.
  • Die Erfindung dient insbesondere zur Verarbeitung von Papier, wie Akten, Zeichnungen u. dgl. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kan:i aber auch zur Zerkleinerung anderer Stoffe, wie Tabak, Lederabfällen und Lumpen, Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zerkleinerungsmaschine, insbesondere Wolf, zum Vernichten von Schriftstücken mithreismesserwalzen und einem über diesen angeordneten trichterförmigen Aufgabebehälter, dessen Wandungen zumindest teilweise als Fördervorrichtungen ausgebildet sind und am Grunde des Trichters in Berührung miteinander stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtungen (in) auf Armen (;z, o) gelagert sind, die ihrerseits auf den Enden der Messerwalzen (a, b) schwenkbar befestigt, der Form des Aufgabetrichters entsprechend winklig abgebogen sowie nachgiebig aneinandergepreßt sind. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch i mit unter den Messerwalzen angeordneten, in diese eingreifenden Abstreifblechen mit kurvenförmigen Ausschnitten an deren inneren Längsseiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Absfreifbleche (g) auch an ihren äußeren Längsseiten mit kurvenförmigen Ausschnitten (i) versehen sind.
DEB184196D 1938-08-07 1938-08-07 Zerkleinerungsmaschine, insbesondere Wolf, zum Vernichten von Schriftstuecken Expired DE705157C (de)

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DEB184196D DE705157C (de) 1938-08-07 1938-08-07 Zerkleinerungsmaschine, insbesondere Wolf, zum Vernichten von Schriftstuecken

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DE705157C true DE705157C (de) 1941-04-18

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ID=7009737

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