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DE704929C - Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung von Heizungsanlagen - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung von Heizungsanlagen

Info

Publication number
DE704929C
DE704929C DESCH111365D DESC111365D DE704929C DE 704929 C DE704929 C DE 704929C DE SCH111365 D DESCH111365 D DE SCH111365D DE SC111365 D DESC111365 D DE SC111365D DE 704929 C DE704929 C DE 704929C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
temperature
heat
heat sensor
comparison
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH111365D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL FIRCHOW NACHFGR APP U UHR
Original Assignee
PAUL FIRCHOW NACHFGR APP U UHR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PAUL FIRCHOW NACHFGR APP U UHR filed Critical PAUL FIRCHOW NACHFGR APP U UHR
Priority to DESCH111365D priority Critical patent/DE704929C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE704929C publication Critical patent/DE704929C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/20Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24H9/2007Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters
    • F24H9/2057Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters using solid fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Heizungsanlagen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Heizungsanlagen unter Verwendung eines allen Witterungseinflüssen ausgesetzten beheizten Vergleichsraumes. Bekannt sind solche Einrichtungen, bei denen der elektrische Heizstrom des Heizkörpers eines allen Witterungseinflüssen ausgesetzten elektrisch beheizten Vergleichsraumes durch einen der Wärmewirkung des Heizmittels der Heizungsanlage unmittelbar oder über einen Wärmeaustauscher ausgesetzten Impulsgeber gesteuert wird und in dem Vergleichsraum :ein den Regelstoß auslösender Wärmefühler angeordnet ist.
  • Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß sie entweder das Hochheizen der Anlage zu schnell durchführen, wobei die Räume infolge der Nachwirkung des in der Temperatur übersteigerten Heizmittels überheizt werden, oder daß sie einer besonderen Einstellung von Hand während der Aufheizperiode bedürfen. Die Erfindung soll diesen Nachteil vermeiden, indem sie hei voll selbsttätigem Betrieb die Übersteigerung der Temperatur des Heizmittels durch einen zweiten Vergleichsraum mit geringem Wärmespeichervermögen begrenzt.
  • In der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführung veranschaulicht, bedeutet i .einen Warmwasserheizkessel mit seiner Vorlaufleitung a und seiner Rücklaufleitung 3. In dem Vorlauf dieser Heizungsanlage ist ein Quecksüberkontaktthermometer q. angeordnet, dessen Quecksilberkugel mit dem Minuspol :einer Stromquelle verbunden ist und dessen an verschiedenen Stellen des Meßbereichs eingeschmolzene Kontaktdrähte zu einem unterteilten Widerstand 5 führen, dessen der höchsten Temperatur des Meßbereichsentsprechende Kontaktstelle mit der Heizspirale i o eines allen Witterungseinflüssen ausgesetzten Quecksilberkontaktthermometers i i und dem Heizwiderstand 6 eines allen Witterungseinflüssen ausgesetzten Vergleichsraumes 7 leitend verbunden ist. Das andere Ende des Heizwiderstandes 6 ist mit dem Pluspol der Stromquelle verbunden. Der Heizwiderstand 6, der Vergleichsraum 7 und der Impulsgeber q. mit seinem Widerstand 5 und dessen Unterteilungen sind so aufeinander abgestimmt, daß sich bei den verschiedenen Außen- und Kesselvorlauftemperaturen die Temperatur des Vergleichsraumes genau so einstellt wie die Innentemperatur der von der gleichen Heizungsanlage zu beheizenden Räume. Wenn diese Forderung auch während der Aufheizperiode erfüllt sein soll, so hat dies zur Bedingung, daß das Speichervermögen des Vergleichsraumes 7 im Verhältnis zu dem Wärmebedarf des Vergleichsraumes 7 genau so gewählt ist wie das Speichervermögen der beheizten Räume im Verhältnis zu ihrem Wärmebedarf. Die Heizspirale io, die Oberfläche und Masse des mit geringerer Wärmespeicherung als der Vergleichsraum 7 auszuführenden Quecksilberkontaktthermometers i i und der Impulsgeber ¢ mit seinem Widerstand 5 und dessen Unterteilungen sind so aufeinander abgestimmt, daß im Beharrungszustande, also einige Zeit nach Beendigung der Aufheizperiode, das Quecksilberkantakttliermomcter i i auf der gleichen Temperatur erhalten wird wie der Vergleichsraum 7. Der Vergleichsraum 7 enthält einen Wärmefühler 8, der bei Erreichen einer einstellbaren Temperatur, z. B. 2o" C, den Stromkreis des die Zugklappe des Kessels betätigenden Elektromotors 9 unterbricht. In den gleichen Stromkreis ist das Quecksilberkontaktthermometcr i i derart geschaltet, daß es den Stromkreis unterbricht, wenn seine Temperatur einige Grade, z. B. 5- C, höher ist als diejenige, bei der der Wärmefühler 8 den Regelstoß auslöst.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Solange der Wärmefühler 8 infolge einer Temperatur des Vergleichsraumes von 2o- C oder mehr den Kontakt unterbrochen hält, bleibt der Motor 9 stromlos und die Luftklappe des Kessels i unter dem Einßuß ihrer Schwerkraft geschlossen. Sinkt nun die Heizwassertemperatur mit zunehmender Veraschung des Rostes oder aus irgendwelchen anderen Gründen unter den zur Vollerwärmung der Räume notwendigen Wert, so wird der elektrische Heizstrom der Heizwiderstände 6 und i o durch das Quecksilberthermometer q. im Verein mit dem Widerstand 5 herabgesetzt, und die Innentemperatur des Vergleichsraumes 7 sinkt gleichfalls, worauf der Wärmefühler 8 den Stromkreis schließt. In diesem Augenblick erhält der Motor Strom und öffnet die Zugklappe des Kessels i. Dasselbe ereignet sich, wenn bei gleichbleibender Heizmitteltemperatur sinkende Außentemperatur oder heftiger Wind ein Abfallen der Temperatur des Vergleichsraumes 7 bewirkt. Die durch öffnen der Luftklappe verstärkte Zufuhr von Verbrennungsluft erhöht die Kesselleistung und mit ihr die Vorlauftemperatur und dadurch wieder die Wärmeabgabe des elektrischen Heizkörpers 6. Nach Erreichen der vorgeschriebenen Temperatur von 20" C unterbricht der Kontakt des Wärmefühlers 8 wieder den Stromkreis des Motors 9, die Luftklappe schließt sich, und das Spiel beginnt von vorn. Das Maiimalkontaktthermometer i i, das durch die Heizspirale i o gleichlaufend mit dem Vergleichsraum 7, aber infolge seiner geringeren Wärmespeicherung während des Hochheizens der Heizungsanlage voreilend erwärmt wird, hält den Stromkreis unterhalb von 25@ C dauernd geschlossen und unterbricht erst, wenn die Temperatur über 25'C steigt. Seine Wirkung tritt also ein, wenn während des im allgemeinen mehrstündigen Aufheizens infolge dauernden Gzschlossenhaltens des Motorstromkreises durch den Wärmefühler 8 die Kesseltemperatur unnötig hohe Werte annimmt und das mit geringem Wärmespeicher versehene Gerät t i zu hoch erwärmt. Ohne diese selbsttätige Höchstbegrenzung der Kesselvorlauftemperatur würde während der Aufheizperiode bis zum Einiritt der vorschriftsmäßigen Zimmertemperatur die: Vorlauftemperatur einen weit höheren Wert erlangen, und es würden dann die sich nur langsam abkühlenden Radiatoren die Räume. überheizen.
  • Will man auch die geringste Überheizung der Räume vermeiden, aber sehr schnell, also mit hofier Vorlauftemperatur, hochlieizen, so kann man drei und mehr solcher Vergleichsräume in der Weise anordnen und elektrisch nintereinanderschalten, daß beim Hochheizen zunächst der eine mit dem kleinsten Wärmespeicher versehene Vergleichsraum den Motorstrom beim Überheizen von beispielsweise 3o C unterbricht, daß dieser dann nach einiger Zeit den Stromkreis wieder schließt, wenn seine Temperatur unter 30° C gesunken ist, daß dann allmählich der zweite Vergleichsraum mit etwas größerem Wärmespeicher auf eine Temperatur von beispielsweise 23" C gelangt, wo er den Motorstromkreis unterbricht und erst wieder einschaltet, wenn die Temperatur unter 23° C gesunken ist.
  • Statt des in der Figur dargestellten Wärmefühlers 8 und statt des in der Figur dargestellten Wärmefühlers i i können natürlich auch solche verwendet werden, die statt des völligen öffnens und Schließens der Luftklappe eine Proportionalregelung oder eine absatzweise Regelung bewirken, etwa mittels wärmeempfindlicher elektrischer Widerstände, Thermoelemente o. dgl. Die Wärme-. fühler können auch von außen auf beliebige Temperaturen einstellbar sein, so daß sie bei eingeschränktem Betrieb, z. B. bei Nacht, den Stromkreis bereits bei einer niedrigeren Temperatur unterbrechen. Je nach der Ausführung des Steuerorgans oder Motors können sie auch so eingerichtet sein, daß sie den Strom bei sinkender Raumtemperatur unterbrechen und bei steigender Raumtemperatur schließen.
  • Die Heizwiderstände der verschiedenen Vergleichsräume können in Reihe oder parallel geschaltet sein, in letzterem Falle kann jeder der Stromkreise seinen eigenen zur Feineinstellung notwendigen Regulierwiderstand erhalten, oder beiden Stromkreisen ist ein gemeinsamer Regulierwiderstand zugeordnet. Es kann auch jeder dieser Heizwiderstände mit einem besonderen ihn steuernden Wärmefühler verbunden sein. Die Wärmefühler der Vergleichsräume können, in Reihe geschaltet, auf ein und dasselbe Regelglied einwirken, oder sie können jeder für sich getrennten Regelgliedern Regelstöße erteilen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Heizungsanlagen unter Verwendung eines vom Heizmittelzustand be@einflußten Impulsgebers und :eines allen Witterungseinflüssen ausgesetzten elektrisch beheizten Vergleichsraumbehälters, in dem ein auf das Regelglied der Heizungsanlage einwirkender Wärmefühler angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung eines von dem Heizmittelzustand unmittelbar oder über einen Wärmeaustauscher beeinflußten Wärmefühlers (4)., der bei Änderungen des Heizmittelzustandes mittels einer elektrischen Schaltanordnung die Menge des elektrischen Stromes für den Vergleichsraumbehälter zwecks Auslösung eines Regelimpulses ändert, zur zusätzlichen Beeinflussung des Regelgliedes ein zweiter über den gleichen oder einen zweiten von dem Heizmittelzustand beeinflußten Impulsgeber mit elektrischem Heizstrom versorgter, allen Witterungseinflüssen ausgesetzter Vergleichsraumbehälter vorgesehen ist, dessen Speichervermögen gegenüber seinem Wärmebedarf geringer ist als bei dem erstgenannten Vergleichsr, aumbehälter, so daß der in dem zusätzlichen Vergleichsraumbehälter (r r ) befindliche Wärmefühler, der auf -einen höheren Wert eingestellt ist als der andere Wärmefühler, beim Anheizen der Heizungsanlage voreilend erwärmt wird.
DESCH111365D 1936-06-28 1936-06-28 Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung von Heizungsanlagen Expired DE704929C (de)

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DESCH111365D DE704929C (de) 1936-06-28 1936-06-28 Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung von Heizungsanlagen

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DE704929C true DE704929C (de) 1941-04-10

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DESCH111365D Expired DE704929C (de) 1936-06-28 1936-06-28 Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung von Heizungsanlagen

Country Status (1)

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DE (1) DE704929C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912859C (de) * 1950-11-29 1954-06-03 Landis & Gyr Ag Selbsttaetige Regeleinrichtung fuer Heizungsanlagen
DE1030984B (de) * 1952-12-06 1958-05-29 Landis & Gyr Ag Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung von Heizungsanlagen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912859C (de) * 1950-11-29 1954-06-03 Landis & Gyr Ag Selbsttaetige Regeleinrichtung fuer Heizungsanlagen
DE1030984B (de) * 1952-12-06 1958-05-29 Landis & Gyr Ag Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung von Heizungsanlagen

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