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DE7042845U - Schaltgerät mit temperaturabhängigem linearen Stellmotor als Betätigungselement - Google Patents

Schaltgerät mit temperaturabhängigem linearen Stellmotor als Betätigungselement

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Publication number
DE7042845U
DE7042845U DE19707042845 DE7042845U DE7042845U DE 7042845 U DE7042845 U DE 7042845U DE 19707042845 DE19707042845 DE 19707042845 DE 7042845 U DE7042845 U DE 7042845U DE 7042845 U DE7042845 U DE 7042845U
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DE
Germany
Prior art keywords
housing
switching device
sleeve
switching
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707042845
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Behr Thomson Dehnstoffregler GmbH and Co
Original Assignee
Behr Thomson Dehnstoffregler GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Behr Thomson Dehnstoffregler GmbH and Co filed Critical Behr Thomson Dehnstoffregler GmbH and Co
Priority to DE19707042845 priority Critical patent/DE7042845U/de
Publication of DE7042845U publication Critical patent/DE7042845U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/02Details
    • H01H37/32Thermally-sensitive members
    • H01H37/46Thermally-sensitive members actuated due to expansion or contraction of a solid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

DIPL.-INQ. H. 8TEHMA^ ·',' !JIJ ' ' ; ' 'Ί
DIPL.-PHY8. DR. K. 8CHWEINZER • ' ' · SB NÜRNBtRQ 2 *Sr
f
TELEFON: 0911/203727 I ζ)
TELEGRAMM-ADRESSE: S T E H P ATEK TV-/^
TELEX 04-2J1J5
DIPL.-INQ. DR. M. RAU BANKKONTEN:
PATBNTANWALTB DEUTSCHE BANK AG. NÜRNBERG
BLZ 74070012 KONTO NR. 541144
POSTSCHECKKONTO: NÜRNBERG 47M1-IS9
Nürnberg, den 19.6.75
21/55
Firma Behr-Thomson Dehnstoffregler GmbH.
7014 Kornwestheirn
■—■■^■»M—iW^—Wp»MM — "—!^*""~ "
"Schaltgerät mit temperaturabhängigen linearen Stellmotor
als Betätigungsexement"
Die Erfindung betrifft ein Schaltgerät mit temperaturab hängigen linearen Stellmotor als Betätigungselement, be stehend aus in einem Hohlraum eingeschlossenen, sieh hei
Erwärmung ausdehnenden Stoff ,'"'durch den sich ausdehnenden Stoff verschiebbaren Betätigungskolben, einer Rückstellfeder und einem Schaltelement.
Es besteht vielfach der Wunsch, Schalt«, Steuer- und/oder Regelvorgänge in Abhängigkeit von der Temperatur durchzuführen oder auszulösen. Zu diesem Zweck finden elektri sehe Schaltgeräte, Mikroschalter oder dergl. Verwendung,
die in eine*a elektrischen Kreis, einem Steuer- oder Regelkreis angeordnet sind und durch ein Stellglied beim Auftreten einir bestimmten Temperatur bzw. eines durch eine bestimmte Temperatur charakterisierten Sustandes einer be liebigen physikalischen Größe ein-, aus- bzw. umgeschal tet werden. Bei einem bekannten Thermoschalter ist als
temperaturabhängiges Schaltelement eine Springscheibe aus Bimetall vorgesehen, die über einen Stößel eine Kontakt halterung betätigt, die ihrerseits eine Schaltwippe aus löst, wodurch beim Umspringen der Springscheibe bei einer bestimmten Temperaturänderung ein Kontakt geöffnet bzw.
geschlossen wird. Dabei sind diese Schaltelemente in
einem Gehäuse untergebracht. Dieses Gehäuse weist Montage- -2-
FOr das Auftragsverhaitnls gilt die Gebührenordnung der Deutschen Patentanwaltskammer. - Gerichtsstand für Leistung und Zahlung: Nürnberg. Gespräche am Fernsprecher haben keine rechtsverbindliche Wirkung.
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Öffnungen auf, durch die die notwendige Justierung der Kon taktabstände und dergl. vorgenommen werden kann.
Bei einer anderen bekannten Ausführungsform eines Thermo Schalters mit einer Springscheibe aus Bimetall wii.%kt die !r\Trt·? ^-»/Τ'ΐϊΛΗΑϊ'ίΉΑ! säI hc^ eis Τ^,-ϊτ
öffnet bei ihrem Umspringen entsprechend der Temperaturänderung zugeordnete Kontakte. Auch bei dieser Ausführungs form ist eine das Gehäuse durchdringende Justierschraube notwendig und vorgesehen.
Bei anderen Thermoschaltern der in Rede stehenden Art sind Bimetallstreifen vorgesehen, die durch ihre Durchbiegung '..' bei Temperaturänderungen Kontakte schließer od~- öffnen. Auch hierbei ist zur Justierung des Kontaktal · im zugehörigen Gehäuse eine öffnung vorgesehen, >h der Justierung durch eine Verschlußplatte geschlossen wird.
Es sind auch Thermoschalter bekannt, die durch einen in einem Gehäuse befindlichen, sich bei Erwärmung ausdehnenden Stoff unter Vermittlung durch einen Arbeitskolben betätigt werden. Bei einer bekannten Ausführungsform ist In einem Gehäuseteil ein entsprechender Stoff angeordnet,der über eine Gummimembrane auf einen Betätigungsbolzen wirkt, während dieser Kolben andererseits in ein anderes Gehäu seteil ragt und bei seiner Verschiebung einen Wippkontakt betätigt.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist sowohl das Gehäuse, das den wärmedehnfähigen Stoff umschließt, als auch der Arbeicsstift mit Schaltkontakten versehen, die je nach der Ausdehnung oder Zusammenziehung des Wärmedehnstoffes einen elektrischen Stromkreis öffnen oder schließen.
Bei den Thermoschaltern, die mit Bimetallen arbeiten, sei es in Form von Springscheiben, sei es in Form von Schaltzungen, besteht ein Nachteil, daß die Birnetal!anordnungen empfindlich gegen Temperaturüberhöhungen sind, daß sie in der Null-Lage sehr labil und im übrigen erschütterungs empfindlich sind. Erschwerend kommt hinzu, daß die bisle*
bekannten Thermoschalter eine relativ aufwendige Konstruktion erfordern und einen relativ großen Platztedarf aufweisen. Eine weitere Schwierigkeit besteht in der Notwendig keit, die Schalter auf genaue Temperaturgrenzen zu Justieren. Die Just leitvorrichtungen, beispeilsweise Juütferschrai ben, müssen von außen zugänglich sein. Die Notwendige it, einer Justierung ergibt sich aus den Toleranzen der Ausdohnungselemente und der eigentlichen Schaltvorrichtungen. Infolge der nur von außen zugänglichen Justiervorrichtungen besteht die Notwendigkeit, die hierfür in das Innere des Schalters führenden öffnungen, durch einen gesonderten Arbeitsgang zu verschließen, und zwar so, daß die Öffnungen absolut feuchtigkeitsdicht sind. In der Praxis wird dies häufir lurch ein Verschließen mit einem Metallteil und einem schließenden Ausgießen mit einem flüssigen Kunststoff ar Klebstoff durchgeführt. Dieser zusätzliche Arbeitsgang verteuert die Herstellung des Schalters erheb lieh. Es ist ferner eine Scha] erausführung, bekannt, bei welcher der Zwischenraum zwischen Schalteraußengehäjse und dem eigentlichen Schaltmechanismus nach der Justierung mit flüssigem Kunststoff ausgegossen werden, muß, was sich ganz besonders verteuernd auswirkt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein temperatur—abhängiges Schaltgerät zu schaffen, welches bei einfachem Aufbau einengenau definierten Umschaltpunkt aufweist und dessen Justierung von außen ohne Eingriffe in das Schaltgerätinnere in einfacher Weise möglich ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung bei eir-.am Schaltgerät der eingangs erläuterten Art dadurch gelöst, daß ein ein stückiges Gehäuse mit Schraubgewinde vorgesehen ist, dessen eine öffnung durch eine Tragplatte mit dem Schaltelement und dessen anderer Endteil durch einen linearen Stellmotor verschlossen ist und ferner daß ein die beiden Räume trennendes, mit einer Durchtrittsöffnung für einßchaltelementbetätigungsglied des Stellmotors versehenes Widerlager für die Rückstellfeder vorhanden ist. Besonders zweckmäßig ist
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es, vjenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung das Widerlager einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet ist.
jemäß einer weiteren Ausbildung des AusführungsbeiSpieles ier Erfindung kann das Widerlager auch durch eine einsatzbare Hülse gebildet sein, die im Gehäuse durch eine defor- :nierbare Randleiste gehalten wird.
Der temperaturabhängige lineare Stellmotor ist, gemäß einem weiteren Merkmal aer Erfindung, als an sich bekanntes temperaturabhängiges Arbeitselement ausgebildet, das durch Urnbördelung eines Gehäuserandes im Gehäuse befestigbar ist, wobei eine den Arbeitskolben umgreifende mit kreisringförmigen Randteil versehene Hülse vorgesehen ist, und dieses Randteil als zweites Widerlager für die Rück stellfeder dient und daß ferner die Hülse einen Portsatz aufweist, der als Schalterbetätigungsglied wirkt. Dabei besteht der Fortsatz in vorteilhafter Weise aus Kunststoff und ist auf die Hülse im Preßsitz aufsetzbar. Die Hülse mit Fortsatz kann aber auch einstückig aus Kunststoff gebildet sein.
Gemäß einer weiteren Ausbildung des Ausführungsbeispiels der Erfindung enthält der lineare Stellmotor einen bei Erwärmung sich stärker als das Gehäusematerial ausdehnenden Stoff, der in einem abgeschlossenen Hohlraian im Inneren des Endteils des Gehäuses angeordnet ist, wobei eine Abdeckplatte vorgesehen ist, die sich gegen die einsetz- und befestigbare Widerlagerhülse abstützt und der Stellmotor einen in an sich bekannter Weise bei Erwärmung des Feststoffes durch dessen Ausdehnung verschiebbaren KoI ben aufweist, der von einer als Schalterbetätigungsele ment dienenden Hülse umfaßt ist, die ihrerseits als zweites Widerlager für die Rückstellfeder dient.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Tragplatte mit dem Schaltelement an der dem Gehäuseinneren abgewandten Seite ein oder mehrere Kontaktzungen aufweist, wobei eine .· der Kontakt-zungen im gehäuseinneren Ende eine federbelastete
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Wippe trägt, die vom Sentsterbetatigungselement im wesentlichen in Längsrichtung d«s aoxiäuses gekippt werden kann, daß das andere Ende der Wippe mit einer Feder verbunden ist, die andererseits an einer einseitigkbgestützten Kontaktplatte angreift, .derart, daß bei Betätigung der Schaltwippe die Koniaktplatte von einer Kontaktstellung in eine andere Stellung umspringt, jedoch eine noch weitere Ver Schiebung der Schaltwippe den Kontaktdruck nicht vergrössert, sondern nur die SchalwFeder zusätzlich beaufschlagt.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Schaltgerätes treten bei den Temperaturänderungen relativ hohe Betätigungs kräfte auf, so daß genau definierte Umschaltpunkte erhalten werden. Der sogenannte Überlauf, d.h. das weitere Verschieben des Schalterbäätigungselementes bellweiterer Temperaturerhöhung wird im Schaltmechanismus aufgenommen, ohne zusätzliche konstruktive Hilfsmittel.
Für bestimmte Anwendungszwecke kann es vorteilhaft sein,wenn die Kontaktplatte mit zwei getrennten Kontakten abwechselnd zusammenwirkt und derart als Umschalter mit einer bevorzugten Schaltetellung im unbelasteten Zustand wirkt.
Bei einer weiteren Ausbildung des Ausführungsbeispiels der Erfindung ist an Stelle einer der nach außen gerichteten Kontaktzungen an der gehäuseinneren Unterseite der Trägerplatte eine als Masseanschluß durch leitende Verbindung mit dem Gehäuse dienende Kontaktzunge vorgesehen,
Es ist ferner vorteilhaft, im Gehäuse zusätzlich an der Tragplatte ein an sich bekanntes Funkenlöschglied zur Verringerung des Kontaktabbrandes vorzusehen.
Ausführungsbeispiele nach den Ansprüchen werden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt :
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsge -
mäßen Schaltgerätes und
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel.
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Eel -Hem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist in einem Gehäuse 1 an dessen oberen Ende 6, ein auf einer Tragplatte 5 angeordnetes Schaltelement 2 vorgesehen, welches unter Verödung eines Dichtungsringes J52 durch Umbördeln des Gehäu- _ ^randes im Gehäuse befestigt ist. In einem unteren End teil 7 des Gehäuses 1 ist ein an sich bekanntes tempera turabhängiges Arbeitselement 14 vorgesehen, bei dem in einem Gehäuse ein sich bei Erwärmung ausdehnender fester, flüssiger oder gasförmiger Stoff angeordnet i.°t, der auf einen Arbeitskolben 16 wirkt und diesen bei Ausdehnung infolge Temperaturerhöhung aus dem Gehäuse herausdrückt. Das Arbeitselenient 14 wird ebenfalls ui.t-er Zwi-sohenlegen eines Dichtungsringes 33 durch Umbördeln des unteren Randes des Gehäuses 1 festgehalten. Das Gehäuse 1 weist ein Außengewinde 4 auf, zum Finsehrauben in eine Rohrleitung oder dergl., für ein Medium, dessen Temperatur maßgebend für die Betätigung des Schaltelemehtes 2 ist. Es ist besonders zweckmäßig, wenn das Gehäuse 1 einen vorzugsweise sechs kantigen Schraubteil aufweist. Im Gehäuse 1 ist ein Widerlager 10 vorgesehen, für eine Rückstellfeder 11, die den Arbeitskolben 16 bei Temperaturerniedrigung wieder in das Gehäuse des Arbeitselementes 14 hineindrückt. Dabei ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 das Widerlager 10 einstückig mit dem Gehäuse 1 ausgebildet und wei-»st eine Durchtrittsöffnung 8 für ein Schaltelementbetätigungsglied auf. Diese3 Schalttlementbetätigungsglied ist als eine den Arbeitskolben 16 umfassende Hülse 17 mit einem kreisförmigen Randteil 18 ausgebildet. Dieser Randteil 18 dient als zweites Widerlager für die Rückstellfeder 11. Die Hülse weist dabei einen Fortsatz 19 auf, der mit einer Schalt vippe 27 des Schaltelementes 2 zusammenwirkt. Dabei kann der Fortsatz 19 als aus Kunststoff hergestellte Haube ausgebildet sein, er kann aber auch einstückig mit der Hülse zur Gänze aus Kunststoff bestehen. Auf der Tragplatte 5 sind Kontaktzungen. 24, 25 und 26 vorgesehen. Diese Kontaktzungen durchdringen die aus Isolierstoff bestehende Tragplatte
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„ γ
Dabei weist die Kontaktzunge 2ü an ihrer gehäuse:! :>.. ■·.■': ν■:: ■.·_;- te eine Schaltwippe 27 auf, die einerseits mit de,:: .■■ j\-"'. .'.:■ ' des temperaturabhängigen Arbeitselementes zusamme:!*. r,:t, *" - rend andererseits am anderen Ende der Schaltv/i^pe 2r, ein·· :f-
der 28 angreift. Die Feder 28 ist mit ihrem anaaren 'inde :
einer einseitig eingespannten oder- abgestützten Kontakte] "·.. te 29 verbunden. Diese KontaKtplatte trägt bei de~ darker "eilten Ausführungsbeispiel einen Kontakt, der je nach der: S- -.z- zustand entweder an dem Kontakt 30 der Kontaktzunge 2·' jcer an dem Kontakt J>1 der Schaltzunge 25 anliegt.
Wird bei Temperaturerhöhung des das Gehäuse des temperaturabhängigen Arbeitselernentes 14 umströmenden Mediums das Vo lumen des im Gehäuse befindlichen Wärmedehnstoffes vergrössert, dann schiebt dieser den Arbeitskolben l6 (in der Zeich nung) nach oben. Durch den Arbeitskolben l6 wird die Hülse mit dem Randteil l8 gegen die Wirkv,j;r ή τ Rückstellfeder 11 mitgenommen.Dadurcn wird anderers .lö das anliegende Ende aer Schaltwippe 27 in Längsrichtung des Gehäuses I verschoben. Durch Wirkung der Feder 28 springt die Kontaktplatte 29 von einer Kontaktstellung in die andere. Dadurch wird bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel die Leitung zwischen Kontaktzunge 24 und der Kontaktzunge 25 unterbro -chen, während über die Kontaktzunge 24, die Kontaktplatte und den Kontakt 30 der Kontaktzunge 26 eir zweiter Kontakt geschlossen wird. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass anstelle der dargestellten Umschalteinrichtung auch eine einfache Ein- bzw. Ausschaltvorrichtung vorgesehen werden kann. Erniedrigt sich die Temperatur des steuernden Mediums, dann drückt die Rückstellfeder 11 die Hülse 17 und dadurch auch den Arbeitskolben l6 in das Gehäuse desrtemperaturab -hängigen Elementes 14 zurück. Durch die Wirkung der Feder kippt die Kontaktplatte 29 in ihre Ruhestellung zurück. Nimmt nach Betätigung des Schaltelementes beieiner bestimmten Temperatur die Meßtemperatur weiter zu, dann verschiebt sich der Arbeitskolben 16 mit der Hülse 17 noch weiter nach ooen, wodurch zwar die Feder 28 stärker gespannt wire, der Umschaltzustand der Kontaktplatte 29 aber nicht verändert
und insbesondere der Kontaktdruck zwischen den Kontakten der Kontaktplatte 29 und dem Kontakt 30 nicht nennenswert erhöht wird. Eine besondere Überlaufsicherung ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel nicht mehr nötig,' da die Zugfeder die TemperafeurUberdehnunir aufnimmt.
Die Justierung des Schaltgerätes erfolgt in an sich be kannter Weise durch Deformierung des Gehäuses des temperaturabhängigen Arbeitselementes 14, In der Zeichnung sind Deformationsstellen 34 angedeutet.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Tragplatte 5 mit dem eigentl-.ichen Schaltelement gleich ausgebildet wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. Das Gehäuse 35 stimmt im wesentlichen mit dem Gehäuse 1 des ersten Ausführungsbeispieles Uberein. Unterschiedlich ist lediglich die Ausbildung des unteren End teiles 7. Bsi dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist- das Gehäuse nach unten vollständig abgeschlossen, wobei der untere Endteil 7 einen festen Stoff umschließt, 'z.B. Gummi, dessen Ausdehnungskoeffizient größer ist als der des Gehäuses 1. Der feste Stoff 20 wirkt auf einen Kolben 22 der von einer Hülse 23 umgeben ist. Die Hülse 23 wiederum dient als ein Widerlager für die Rückstellfe der 11. Das zweite Widerlager wird durch eine einsetzbare Hü-lse 12 gebildet, die durch Umbördelung einer Innenrandleiste 13 im GehäuseJbefestigbar ist. Die Hülse 23 steht wiederum mit der Schaltwippe 27 des Schaltelemen tes 2 in Wirkverbindung. Die Wirkungsweise eines Schaltgerätes nach Fig. 2 entspricht im wesentlichen der vorher beschriebenen Wirkungsweise des ersten Ausführungsbeispieles. Bei Erwärmung eines das untere Gehäuseteil 7 umströmenden Mediums dehnt sich der feste Stoff 20 aus und schiebt den Kolben 22 in Achslängsrichtung nach oben. Der Kolben 22 nimmt dabei die Hülse 23 gegen die Wirkung der Rückstellfeder 11 mit.Die Hülse 23 löst dann in der oben beschriebenen Weise die Umschaltung der Kontaktplatte 29 aus. Die Hülse 12 stützt sich mit ihrem unteren
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Ende gegen eine Abdeckplatte 21, wodurch bewirkt wird, daß die Ausdehnung des Stoffes 20 lediglich auf die Kolben wirken kann. Dieser Kolben 22 dient in gewissem Sinne als
Übersetzungsglied zur Stellwegvergrößerung, da die Ausnützung einer Durchbiegung der Abdeckplatte 21 einen zu geringen Stellweg ergeben würde.
In Fig. 2 ist mit 36 eine vorzugsweise an der Unterseite
der Tragplatte 5 angeordnete, als Massenanschluß dienende Kontaktzunge bezeichnet. Diese Kontaktzunge 36 ist z.B.
mit dem die Wippe 27 tragenden Winkel verbunden oder ein stückig ausgebildet. Sie steht mit dem Gehäuse in leiten '■■ der Verbindung. Bei Verwendung einer derartigen Kontakt zunge kann die links gezeichnete, nach außen geführte Kontaktzunge 24 oberhalb der Tragplatte 5 entfallen.
Besonders vorteilhaft ist es bei einem solchen Schaltgerät, daß das eigentliche Schaltelement 2 als Bauelement vor dem Einbau in das Gehäuse 1 vollständig zusammengebaut werden kann, daß die Justierung lediglich durch Deformation der
den Wärmedehnstoff umgehenden Hülse erfolgt und daß der
Überweg des Schaltelementbetätigungsgliedes durch die Ausbildung des Schaltelementes selbst ohne Weiteres aufgenommen wird.
- Ansprüche -
7θ42β45-4.ιΐ7ΐ

Claims (12)

  1. Nürnberg, den 19.6.1975 J) 21/55
    Schutzansprüche
    ) Schaltgerät mit temperaturabhängigem linearen Stellmotor als Betätigungselement, bestehend aus einem in einem Hohlraum eingeschlossenen,sich bei Erwärmung ausdehnenden Stoff, einen durch den sich ausdehnenden Stoff verschiebbaren Betätigungskolben, siner Rückstellfeder und einem Schaltelement, gekennzeichnet durch ein einstückiges Ge häuse (1) mit Schraubgewinde (4), dessen eine öffnung )6) durch eine Tragplatte (5) mit dem S ;haltelement (2) und dessen anderer Endteil (7) durch einen linearen Stellmotor (5) verschlossen ist, sowie durch ein dip beiden Gehäuse innenräume trennendes mit einer Durchtrittsöffnung (8) für ein SchalWiementbetätigungsglied (9) des Stellmotors (3) versehenes Widerlager (10) für die Rückstellfeder (11).
  2. 2.) Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, (faß das Widerlager (10) einstückig mit dem Gehäuse (1) ausgebildet ist.
  3. 3>.) Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager durchjeine einsetzLare Hülee (12) gebildet ist, die im Gehäuse (35) durch eine deformierbare Randleiste (13) gehalten wird.
  4. 4.) Schaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß der lineare Stellmotor als an sich bekanntes temperaturabhängiges Arbeitselement (14) ausgebildet ist, das durch Umbördelung eines Gehäuserandes (15) im Gehäuse (1) befestigbar ist, daß eine den Arbeitskolben )16) des Arbeitselementes (14) umgreifende, mit kreisförmigem Randteil (18) versehene Hülse (17) vorgesehen ist, und dieses Randteil als zweites Widerlager für die Rückstellfeder dient, und daß die Hülse (17) einen Fortsatz (19) aufweist, der als Schalterbetätigungsglied -irkt.
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    70428i.5-t.ie. 73
  5. 5.) Schaltgerät nach Anspruch k, dadurch p;ewen.r:ze l<:-: .. ',, daß der Fortsatz (19) aus Kunststoff besteht und ε.-·.:: ■ .:·..· Hülse (17) im Preßsitz aufgesetzt ist.
  6. 6.) Schaltgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (17) mit Fortsatz (19) einstückig aus Kar.st- stoff gebildet ist.
  7. 7.) Schaltgerät nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß der lineare Stellmotor (3) einen bei Erwärmung &^ch stärker als das Gehäusematerial ausdehnenden Stoff (20) enthält, der in einem abgeschlossenen Hohlraum im Inneren des End teils (7) des Gehäuses (35) angeordnet ist., daß eine Abdeckplatte (21) vorgesehen ist, die sich gegen eine einsetz- und befestigbare Widerlagerhülse (12) abstützt urd daß der Stellmotor (3) einen in an sich be kannter Weise bei Erwärmung des Fest·* ^i.es (20) durch dessen Ausdehnung verschiebbaren Ks.. '."en (22) aufweist, der von einer als Schalterbetätigungselement dienenden Hülse (23) umfaßt ist, die ihrerseits als zweites Widerlager für die Rückstellfeder (11) dient.
  8. 8.) Schaltgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (5) mit dem Schaltelement (2) an der vom Gehäuse (1) auge -wandten Seite ein oder mehrere Kontaktzungen (?A, 25, 26) aufweist,daß eine der Kontaktzungen (24) im gehäuseinneren Ende eine federbelastete Wippe (27) trägt, die vom Schalterbetätigungselement im wesentlichen in Längsrichtung des Gehäuses gekippt werden kann, daß das andere Ende der Wippe (27) mit einer Feder (28) verbunden ist, die andererseits an einer einseitig abgestützten Kontaktplatte (29) angreift, derart, daß bei Betätigung der Schaltwippe (27) die Kontaktplatte (29) von einer K-.-ntaktsteilung in eine andere Stellung umspringt, jedoch eine noch weitere Verschiebung der Schaltwippe (27) nur die Schaltfeder(28) zusätzlich beaufschlagt.
    7042145-4.*. 73
  9. 9.) Schaltgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktplatte (29) mit zwei getrennten Kontakten (30, 31) abwechselnd zusammenwirkt und derart als Umschalter mit einer bevorzugten Schaltstellung im unbelasteten
    Zuai/OJiu ik
  10. 10.) Schaltgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der gehäuseinneren Seite der Tragplatte (5) eine Kontaktzunge (36) als Masseanschluß für eine leitende Verbindung mit dem Gehäuse (1 bzw. 35) angeordnet ist.
  11. 11.) Spaltgerät nach einem der Ansprüche 8 bis 10, ^e kennzeichnet durch ein zusätzlich an der Tragplatte (5) angeordnetes, an sich bekanntes Funkenlöschglied.
  12. 12.) Schaltgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (5)
    f"k.^ Xll\^ £J VCkJ CA ^ 4U J. -1. Vj· A Ι\^Λ J. r>V O. ***^ & ^-« AA VV Λ. X A AV(A IPjV IA JL MA U IaA «·* V ^Λ^ & CS WT N^ V^ A~W V*
    aufweist.
    7842145 -4.Λ73
DE19707042845 1970-11-20 1970-11-20 Schaltgerät mit temperaturabhängigem linearen Stellmotor als Betätigungselement Expired DE7042845U (de)

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