DE7042845U - Schaltgerät mit temperaturabhängigem linearen Stellmotor als Betätigungselement - Google Patents
Schaltgerät mit temperaturabhängigem linearen Stellmotor als BetätigungselementInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H37/00—Thermally-actuated switches
- H01H37/02—Details
- H01H37/32—Thermally-sensitive members
- H01H37/46—Thermally-sensitive members actuated due to expansion or contraction of a solid
Landscapes
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- Thermal Sciences (AREA)
- Thermally Actuated Switches (AREA)
Description
| DIPL.-INQ. H. 8TEHMA^ ·',' !JIJ | ' ' ; ' 'Ί | |
| DIPL.-PHY8. DR. K. 8CHWEINZER |
• ' ' · SB NÜRNBtRQ 2 *Sr
,ι f TELEFON: 0911/203727 I ζ) TELEGRAMM-ADRESSE: S T E H P ATEK TV-/^ TELEX 04-2J1J5 |
|
| DIPL.-INQ. DR. M. RAU | BANKKONTEN: | |
| PATBNTANWALTB | DEUTSCHE BANK AG. NÜRNBERG | |
| BLZ 74070012 KONTO NR. 541144 | ||
| POSTSCHECKKONTO: NÜRNBERG 47M1-IS9 | ||
| Nürnberg, den 19.6.75 | ||
| 21/55 | ||
| • | ||
Firma Behr-Thomson Dehnstoffregler GmbH.
7014 Kornwestheirn
7014 Kornwestheirn
■—■■^■»M—iW^—Wp»MM — "—!^*""~ "
"Schaltgerät mit temperaturabhängigen linearen Stellmotor
als Betätigungsexement"
Die Erfindung betrifft ein Schaltgerät mit temperaturab hängigen linearen Stellmotor als Betätigungselement, be stehend
aus in einem Hohlraum eingeschlossenen, sieh hei
Erwärmung ausdehnenden Stoff ,'"'durch den sich ausdehnenden Stoff verschiebbaren Betätigungskolben, einer Rückstellfeder und einem Schaltelement.
Erwärmung ausdehnenden Stoff ,'"'durch den sich ausdehnenden Stoff verschiebbaren Betätigungskolben, einer Rückstellfeder und einem Schaltelement.
Es besteht vielfach der Wunsch, Schalt«, Steuer- und/oder
Regelvorgänge in Abhängigkeit von der Temperatur durchzuführen oder auszulösen. Zu diesem Zweck finden elektri sehe
Schaltgeräte, Mikroschalter oder dergl. Verwendung,
die in eine*a elektrischen Kreis, einem Steuer- oder Regelkreis angeordnet sind und durch ein Stellglied beim Auftreten einir bestimmten Temperatur bzw. eines durch eine bestimmte Temperatur charakterisierten Sustandes einer be liebigen physikalischen Größe ein-, aus- bzw. umgeschal tet werden. Bei einem bekannten Thermoschalter ist als
temperaturabhängiges Schaltelement eine Springscheibe aus Bimetall vorgesehen, die über einen Stößel eine Kontakt halterung betätigt, die ihrerseits eine Schaltwippe aus löst, wodurch beim Umspringen der Springscheibe bei einer bestimmten Temperaturänderung ein Kontakt geöffnet bzw.
geschlossen wird. Dabei sind diese Schaltelemente in
einem Gehäuse untergebracht. Dieses Gehäuse weist Montage- -2-
die in eine*a elektrischen Kreis, einem Steuer- oder Regelkreis angeordnet sind und durch ein Stellglied beim Auftreten einir bestimmten Temperatur bzw. eines durch eine bestimmte Temperatur charakterisierten Sustandes einer be liebigen physikalischen Größe ein-, aus- bzw. umgeschal tet werden. Bei einem bekannten Thermoschalter ist als
temperaturabhängiges Schaltelement eine Springscheibe aus Bimetall vorgesehen, die über einen Stößel eine Kontakt halterung betätigt, die ihrerseits eine Schaltwippe aus löst, wodurch beim Umspringen der Springscheibe bei einer bestimmten Temperaturänderung ein Kontakt geöffnet bzw.
geschlossen wird. Dabei sind diese Schaltelemente in
einem Gehäuse untergebracht. Dieses Gehäuse weist Montage- -2-
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Öffnungen auf, durch die die notwendige Justierung der Kon taktabstände und dergl. vorgenommen werden kann.
Bei einer anderen bekannten Ausführungsform eines Thermo Schalters
mit einer Springscheibe aus Bimetall wii.%kt die
!r\Trt·? ^-»/Τ'ΐϊΛΗΑϊ'ίΉΑ! säI hc^ eis Τ^,-ϊτ
öffnet bei ihrem Umspringen entsprechend der Temperaturänderung
zugeordnete Kontakte. Auch bei dieser Ausführungs form
ist eine das Gehäuse durchdringende Justierschraube notwendig und vorgesehen.
Bei anderen Thermoschaltern der in Rede stehenden Art sind
Bimetallstreifen vorgesehen, die durch ihre Durchbiegung '..' bei Temperaturänderungen Kontakte schließer od~- öffnen.
Auch hierbei ist zur Justierung des Kontaktal · im
zugehörigen Gehäuse eine öffnung vorgesehen, >h der
Justierung durch eine Verschlußplatte geschlossen wird.
Es sind auch Thermoschalter bekannt, die durch einen in einem Gehäuse befindlichen, sich bei Erwärmung ausdehnenden
Stoff unter Vermittlung durch einen Arbeitskolben betätigt werden. Bei einer bekannten Ausführungsform ist In
einem Gehäuseteil ein entsprechender Stoff angeordnet,der über eine Gummimembrane auf einen Betätigungsbolzen wirkt,
während dieser Kolben andererseits in ein anderes Gehäu seteil ragt und bei seiner Verschiebung einen Wippkontakt
betätigt.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist sowohl das Gehäuse, das den wärmedehnfähigen Stoff umschließt, als auch der
Arbeicsstift mit Schaltkontakten versehen, die je nach der Ausdehnung oder Zusammenziehung des Wärmedehnstoffes einen
elektrischen Stromkreis öffnen oder schließen.
Bei den Thermoschaltern, die mit Bimetallen arbeiten, sei es in Form von Springscheiben, sei es in Form von Schaltzungen,
besteht ein Nachteil, daß die Birnetal!anordnungen
empfindlich gegen Temperaturüberhöhungen sind, daß sie in der Null-Lage sehr labil und im übrigen erschütterungs empfindlich
sind. Erschwerend kommt hinzu, daß die bisle*
bekannten Thermoschalter eine relativ aufwendige Konstruktion
erfordern und einen relativ großen Platztedarf aufweisen. Eine weitere Schwierigkeit besteht in der Notwendig keit,
die Schalter auf genaue Temperaturgrenzen zu Justieren. Die Just leitvorrichtungen, beispeilsweise Juütferschrai ben,
müssen von außen zugänglich sein. Die Notwendige it,
einer Justierung ergibt sich aus den Toleranzen der Ausdohnungselemente
und der eigentlichen Schaltvorrichtungen. Infolge der nur von außen zugänglichen Justiervorrichtungen
besteht die Notwendigkeit, die hierfür in das Innere des Schalters führenden öffnungen, durch einen gesonderten Arbeitsgang
zu verschließen, und zwar so, daß die Öffnungen absolut feuchtigkeitsdicht sind. In der Praxis wird dies
häufir lurch ein Verschließen mit einem Metallteil und einem schließenden Ausgießen mit einem flüssigen Kunststoff
ar Klebstoff durchgeführt. Dieser zusätzliche Arbeitsgang
verteuert die Herstellung des Schalters erheb lieh. Es ist ferner eine Scha] erausführung, bekannt, bei
welcher der Zwischenraum zwischen Schalteraußengehäjse und
dem eigentlichen Schaltmechanismus nach der Justierung mit flüssigem Kunststoff ausgegossen werden, muß, was sich ganz
besonders verteuernd auswirkt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein temperatur—abhängiges
Schaltgerät zu schaffen, welches bei einfachem Aufbau einengenau definierten Umschaltpunkt aufweist
und dessen Justierung von außen ohne Eingriffe in das Schaltgerätinnere in einfacher Weise möglich ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung bei eir-.am Schaltgerät
der eingangs erläuterten Art dadurch gelöst, daß ein ein stückiges
Gehäuse mit Schraubgewinde vorgesehen ist, dessen eine öffnung durch eine Tragplatte mit dem Schaltelement
und dessen anderer Endteil durch einen linearen Stellmotor verschlossen ist und ferner daß ein die beiden Räume trennendes,
mit einer Durchtrittsöffnung für einßchaltelementbetätigungsglied
des Stellmotors versehenes Widerlager für die Rückstellfeder vorhanden ist. Besonders zweckmäßig ist
-4-
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es, vjenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung das Widerlager
einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet ist.
jemäß einer weiteren Ausbildung des AusführungsbeiSpieles
ier Erfindung kann das Widerlager auch durch eine einsatzbare
Hülse gebildet sein, die im Gehäuse durch eine defor-
:nierbare Randleiste gehalten wird.
Der temperaturabhängige lineare Stellmotor ist, gemäß einem weiteren Merkmal aer Erfindung, als an sich bekanntes
temperaturabhängiges Arbeitselement ausgebildet, das
durch Urnbördelung eines Gehäuserandes im Gehäuse befestigbar
ist, wobei eine den Arbeitskolben umgreifende mit kreisringförmigen Randteil versehene Hülse vorgesehen ist,
und dieses Randteil als zweites Widerlager für die Rück stellfeder dient und daß ferner die Hülse einen Portsatz
aufweist, der als Schalterbetätigungsglied wirkt. Dabei besteht der Fortsatz in vorteilhafter Weise aus Kunststoff
und ist auf die Hülse im Preßsitz aufsetzbar. Die Hülse mit Fortsatz kann aber auch einstückig aus Kunststoff gebildet
sein.
Gemäß einer weiteren Ausbildung des Ausführungsbeispiels der Erfindung enthält der lineare Stellmotor einen bei Erwärmung
sich stärker als das Gehäusematerial ausdehnenden Stoff, der in einem abgeschlossenen Hohlraian im Inneren
des Endteils des Gehäuses angeordnet ist, wobei eine Abdeckplatte vorgesehen ist, die sich gegen die einsetz-
und befestigbare Widerlagerhülse abstützt und der Stellmotor einen in an sich bekannter Weise bei Erwärmung des
Feststoffes durch dessen Ausdehnung verschiebbaren KoI ben aufweist, der von einer als Schalterbetätigungsele ment
dienenden Hülse umfaßt ist, die ihrerseits als zweites Widerlager für die Rückstellfeder dient.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Tragplatte mit dem Schaltelement an der dem Gehäuseinneren abgewandten Seite
ein oder mehrere Kontaktzungen aufweist, wobei eine .· der Kontakt-zungen im gehäuseinneren Ende eine federbelastete
-5-
Wippe trägt, die vom Sentsterbetatigungselement im wesentlichen
in Längsrichtung d«s aoxiäuses gekippt werden kann,
daß das andere Ende der Wippe mit einer Feder verbunden ist, die andererseits an einer einseitigkbgestützten Kontaktplatte
angreift, .derart, daß bei Betätigung der Schaltwippe
die Koniaktplatte von einer Kontaktstellung in eine
andere Stellung umspringt, jedoch eine noch weitere Ver Schiebung der Schaltwippe den Kontaktdruck nicht vergrössert,
sondern nur die SchalwFeder zusätzlich beaufschlagt.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Schaltgerätes treten bei den Temperaturänderungen relativ hohe Betätigungs
kräfte auf, so daß genau definierte Umschaltpunkte erhalten werden. Der sogenannte Überlauf, d.h. das weitere Verschieben
des Schalterbäätigungselementes bellweiterer Temperaturerhöhung wird im Schaltmechanismus aufgenommen, ohne zusätzliche
konstruktive Hilfsmittel.
Für bestimmte Anwendungszwecke kann es vorteilhaft sein,wenn
die Kontaktplatte mit zwei getrennten Kontakten abwechselnd zusammenwirkt und derart als Umschalter mit einer bevorzugten
Schaltetellung im unbelasteten Zustand wirkt.
Bei einer weiteren Ausbildung des Ausführungsbeispiels der Erfindung ist an Stelle einer der nach außen gerichteten
Kontaktzungen an der gehäuseinneren Unterseite der Trägerplatte
eine als Masseanschluß durch leitende Verbindung mit dem Gehäuse dienende Kontaktzunge vorgesehen,
Es ist ferner vorteilhaft, im Gehäuse zusätzlich an der Tragplatte ein an sich bekanntes Funkenlöschglied zur Verringerung
des Kontaktabbrandes vorzusehen.
Ausführungsbeispiele nach den Ansprüchen werden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt :
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsge -
mäßen Schaltgerätes und
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel.
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel.
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Eel -Hem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist in einem Gehäuse
1 an dessen oberen Ende 6, ein auf einer Tragplatte 5 angeordnetes Schaltelement 2 vorgesehen, welches unter Verödung
eines Dichtungsringes J52 durch Umbördeln des Gehäu-
_ ^randes im Gehäuse befestigt ist. In einem unteren End teil 7 des Gehäuses 1 ist ein an sich bekanntes tempera turabhängiges
Arbeitselement 14 vorgesehen, bei dem in einem Gehäuse ein sich bei Erwärmung ausdehnender fester,
flüssiger oder gasförmiger Stoff angeordnet i.°t, der auf einen Arbeitskolben 16 wirkt und diesen bei Ausdehnung infolge
Temperaturerhöhung aus dem Gehäuse herausdrückt. Das Arbeitselenient 14 wird ebenfalls ui.t-er Zwi-sohenlegen eines
Dichtungsringes 33 durch Umbördeln des unteren Randes des
Gehäuses 1 festgehalten. Das Gehäuse 1 weist ein Außengewinde 4 auf, zum Finsehrauben in eine Rohrleitung oder
dergl., für ein Medium, dessen Temperatur maßgebend für die Betätigung des Schaltelemehtes 2 ist. Es ist besonders
zweckmäßig, wenn das Gehäuse 1 einen vorzugsweise sechs kantigen Schraubteil aufweist. Im Gehäuse 1 ist ein Widerlager
10 vorgesehen, für eine Rückstellfeder 11, die den Arbeitskolben 16 bei Temperaturerniedrigung wieder in das
Gehäuse des Arbeitselementes 14 hineindrückt. Dabei ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 das Widerlager 10
einstückig mit dem Gehäuse 1 ausgebildet und wei-»st eine
Durchtrittsöffnung 8 für ein Schaltelementbetätigungsglied auf. Diese3 Schalttlementbetätigungsglied ist als eine den
Arbeitskolben 16 umfassende Hülse 17 mit einem kreisförmigen Randteil 18 ausgebildet. Dieser Randteil 18 dient als
zweites Widerlager für die Rückstellfeder 11. Die Hülse weist dabei einen Fortsatz 19 auf, der mit einer Schalt vippe
27 des Schaltelementes 2 zusammenwirkt. Dabei kann der Fortsatz 19 als aus Kunststoff hergestellte Haube ausgebildet
sein, er kann aber auch einstückig mit der Hülse zur Gänze aus Kunststoff bestehen. Auf der Tragplatte 5 sind
Kontaktzungen. 24, 25 und 26 vorgesehen. Diese Kontaktzungen
durchdringen die aus Isolierstoff bestehende Tragplatte
-7-
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„ γ
Dabei weist die Kontaktzunge 2ü an ihrer gehäuse:! :>.. ■·.■': ν■:: ■.·_;-
te eine Schaltwippe 27 auf, die einerseits mit de,:: .■■ j\-"'. .'.:■ '
des temperaturabhängigen Arbeitselementes zusamme:!*. r,:t, *" -
rend andererseits am anderen Ende der Schaltv/i^pe 2r, ein·· :f-
der 28 angreift. Die Feder 28 ist mit ihrem anaaren 'inde :
einer einseitig eingespannten oder- abgestützten Kontakte] "·.. te
29 verbunden. Diese KontaKtplatte trägt bei de~ darker "eilten
Ausführungsbeispiel einen Kontakt, der je nach der: S- -.z-
zustand entweder an dem Kontakt 30 der Kontaktzunge 2·' jcer
an dem Kontakt J>1 der Schaltzunge 25 anliegt.
Wird bei Temperaturerhöhung des das Gehäuse des temperaturabhängigen Arbeitselernentes 14 umströmenden Mediums das Vo
lumen des im Gehäuse befindlichen Wärmedehnstoffes vergrössert, dann schiebt dieser den Arbeitskolben l6 (in der Zeich
nung) nach oben. Durch den Arbeitskolben l6 wird die Hülse mit dem Randteil l8 gegen die Wirkv,j;r ή τ Rückstellfeder 11
mitgenommen.Dadurcn wird anderers .lö das anliegende Ende
aer Schaltwippe 27 in Längsrichtung des Gehäuses I verschoben. Durch Wirkung der Feder 28 springt die Kontaktplatte 29
von einer Kontaktstellung in die andere. Dadurch wird bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel die Leitung
zwischen Kontaktzunge 24 und der Kontaktzunge 25 unterbro -chen, während über die Kontaktzunge 24, die Kontaktplatte
und den Kontakt 30 der Kontaktzunge 26 eir zweiter Kontakt
geschlossen wird. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass anstelle der dargestellten Umschalteinrichtung auch eine
einfache Ein- bzw. Ausschaltvorrichtung vorgesehen werden kann. Erniedrigt sich die Temperatur des steuernden Mediums,
dann drückt die Rückstellfeder 11 die Hülse 17 und dadurch auch den Arbeitskolben l6 in das Gehäuse desrtemperaturab -hängigen Elementes 14 zurück. Durch die Wirkung der Feder
kippt die Kontaktplatte 29 in ihre Ruhestellung zurück. Nimmt nach Betätigung des Schaltelementes beieiner bestimmten Temperatur die Meßtemperatur weiter zu, dann verschiebt
sich der Arbeitskolben 16 mit der Hülse 17 noch weiter nach ooen, wodurch zwar die Feder 28 stärker gespannt wire, der
Umschaltzustand der Kontaktplatte 29 aber nicht verändert
und insbesondere der Kontaktdruck zwischen den Kontakten der Kontaktplatte 29 und dem Kontakt 30 nicht nennenswert
erhöht wird. Eine besondere Überlaufsicherung ist bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel nicht mehr nötig,' da die Zugfeder die TemperafeurUberdehnunir aufnimmt.
Die Justierung des Schaltgerätes erfolgt in an sich be kannter Weise durch Deformierung des Gehäuses des temperaturabhängigen
Arbeitselementes 14, In der Zeichnung sind Deformationsstellen 34 angedeutet.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Tragplatte 5 mit dem eigentl-.ichen Schaltelement
gleich ausgebildet wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. Das Gehäuse 35 stimmt im wesentlichen mit dem
Gehäuse 1 des ersten Ausführungsbeispieles Uberein. Unterschiedlich
ist lediglich die Ausbildung des unteren End teiles 7. Bsi dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist- das
Gehäuse nach unten vollständig abgeschlossen, wobei der untere Endteil 7 einen festen Stoff umschließt, 'z.B.
Gummi, dessen Ausdehnungskoeffizient größer ist als der des Gehäuses 1. Der feste Stoff 20 wirkt auf einen Kolben
22 der von einer Hülse 23 umgeben ist. Die Hülse 23
wiederum dient als ein Widerlager für die Rückstellfe der 11. Das zweite Widerlager wird durch eine einsetzbare
Hü-lse 12 gebildet, die durch Umbördelung einer Innenrandleiste
13 im GehäuseJbefestigbar ist. Die Hülse 23
steht wiederum mit der Schaltwippe 27 des Schaltelemen tes 2 in Wirkverbindung. Die Wirkungsweise eines Schaltgerätes
nach Fig. 2 entspricht im wesentlichen der vorher beschriebenen Wirkungsweise des ersten Ausführungsbeispieles. Bei Erwärmung eines das untere Gehäuseteil 7
umströmenden Mediums dehnt sich der feste Stoff 20 aus und schiebt den Kolben 22 in Achslängsrichtung nach oben.
Der Kolben 22 nimmt dabei die Hülse 23 gegen die Wirkung der Rückstellfeder 11 mit.Die Hülse 23 löst dann in der
oben beschriebenen Weise die Umschaltung der Kontaktplatte 29 aus. Die Hülse 12 stützt sich mit ihrem unteren
-9-
Ende gegen eine Abdeckplatte 21, wodurch bewirkt wird, daß die Ausdehnung des Stoffes 20 lediglich auf die Kolben wirken
kann. Dieser Kolben 22 dient in gewissem Sinne als
Übersetzungsglied zur Stellwegvergrößerung, da die Ausnützung einer Durchbiegung der Abdeckplatte 21 einen zu geringen Stellweg ergeben würde.
Übersetzungsglied zur Stellwegvergrößerung, da die Ausnützung einer Durchbiegung der Abdeckplatte 21 einen zu geringen Stellweg ergeben würde.
In Fig. 2 ist mit 36 eine vorzugsweise an der Unterseite
der Tragplatte 5 angeordnete, als Massenanschluß dienende Kontaktzunge bezeichnet. Diese Kontaktzunge 36 ist z.B.
mit dem die Wippe 27 tragenden Winkel verbunden oder ein stückig ausgebildet. Sie steht mit dem Gehäuse in leiten '■■ der Verbindung. Bei Verwendung einer derartigen Kontakt zunge kann die links gezeichnete, nach außen geführte Kontaktzunge 24 oberhalb der Tragplatte 5 entfallen.
der Tragplatte 5 angeordnete, als Massenanschluß dienende Kontaktzunge bezeichnet. Diese Kontaktzunge 36 ist z.B.
mit dem die Wippe 27 tragenden Winkel verbunden oder ein stückig ausgebildet. Sie steht mit dem Gehäuse in leiten '■■ der Verbindung. Bei Verwendung einer derartigen Kontakt zunge kann die links gezeichnete, nach außen geführte Kontaktzunge 24 oberhalb der Tragplatte 5 entfallen.
Besonders vorteilhaft ist es bei einem solchen Schaltgerät, daß das eigentliche Schaltelement 2 als Bauelement vor dem
Einbau in das Gehäuse 1 vollständig zusammengebaut werden kann, daß die Justierung lediglich durch Deformation der
den Wärmedehnstoff umgehenden Hülse erfolgt und daß der
Überweg des Schaltelementbetätigungsgliedes durch die Ausbildung des Schaltelementes selbst ohne Weiteres aufgenommen wird.
den Wärmedehnstoff umgehenden Hülse erfolgt und daß der
Überweg des Schaltelementbetätigungsgliedes durch die Ausbildung des Schaltelementes selbst ohne Weiteres aufgenommen wird.
- Ansprüche -
7θ42β45-4.ιΐ7ΐ
Claims (12)
- Nürnberg, den 19.6.1975 J) 21/55Schutzansprüche) Schaltgerät mit temperaturabhängigem linearen Stellmotor als Betätigungselement, bestehend aus einem in einem Hohlraum eingeschlossenen,sich bei Erwärmung ausdehnenden Stoff, einen durch den sich ausdehnenden Stoff verschiebbaren Betätigungskolben, siner Rückstellfeder und einem Schaltelement, gekennzeichnet durch ein einstückiges Ge häuse (1) mit Schraubgewinde (4), dessen eine öffnung )6) durch eine Tragplatte (5) mit dem S ;haltelement (2) und dessen anderer Endteil (7) durch einen linearen Stellmotor (5) verschlossen ist, sowie durch ein dip beiden Gehäuse innenräume trennendes mit einer Durchtrittsöffnung (8) für ein SchalWiementbetätigungsglied (9) des Stellmotors (3) versehenes Widerlager (10) für die Rückstellfeder (11).
- 2.) Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, (faß das Widerlager (10) einstückig mit dem Gehäuse (1) ausgebildet ist.
- 3>.) Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager durchjeine einsetzLare Hülee (12) gebildet ist, die im Gehäuse (35) durch eine deformierbare Randleiste (13) gehalten wird.
- 4.) Schaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß der lineare Stellmotor als an sich bekanntes temperaturabhängiges Arbeitselement (14) ausgebildet ist, das durch Umbördelung eines Gehäuserandes (15) im Gehäuse (1) befestigbar ist, daß eine den Arbeitskolben )16) des Arbeitselementes (14) umgreifende, mit kreisförmigem Randteil (18) versehene Hülse (17) vorgesehen ist, und dieses Randteil als zweites Widerlager für die Rückstellfeder dient, und daß die Hülse (17) einen Fortsatz (19) aufweist, der als Schalterbetätigungsglied -irkt.-2-70428i.5-t.ie. 73
- 5.) Schaltgerät nach Anspruch k, dadurch p;ewen.r:ze l<:-: .. ',, daß der Fortsatz (19) aus Kunststoff besteht und ε.-·.:: ■ .:·..· Hülse (17) im Preßsitz aufgesetzt ist.
- 6.) Schaltgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (17) mit Fortsatz (19) einstückig aus Kar.st- stoff gebildet ist.
- 7.) Schaltgerät nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß der lineare Stellmotor (3) einen bei Erwärmung &^ch stärker als das Gehäusematerial ausdehnenden Stoff (20) enthält, der in einem abgeschlossenen Hohlraum im Inneren des End teils (7) des Gehäuses (35) angeordnet ist., daß eine Abdeckplatte (21) vorgesehen ist, die sich gegen eine einsetz- und befestigbare Widerlagerhülse (12) abstützt urd daß der Stellmotor (3) einen in an sich be kannter Weise bei Erwärmung des Fest·* ^i.es (20) durch dessen Ausdehnung verschiebbaren Ks.. '."en (22) aufweist, der von einer als Schalterbetätigungselement dienenden Hülse (23) umfaßt ist, die ihrerseits als zweites Widerlager für die Rückstellfeder (11) dient.
- 8.) Schaltgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (5) mit dem Schaltelement (2) an der vom Gehäuse (1) auge -wandten Seite ein oder mehrere Kontaktzungen (?A, 25, 26) aufweist,daß eine der Kontaktzungen (24) im gehäuseinneren Ende eine federbelastete Wippe (27) trägt, die vom Schalterbetätigungselement im wesentlichen in Längsrichtung des Gehäuses gekippt werden kann, daß das andere Ende der Wippe (27) mit einer Feder (28) verbunden ist, die andererseits an einer einseitig abgestützten Kontaktplatte (29) angreift, derart, daß bei Betätigung der Schaltwippe (27) die Kontaktplatte (29) von einer K-.-ntaktsteilung in eine andere Stellung umspringt, jedoch eine noch weitere Verschiebung der Schaltwippe (27) nur die Schaltfeder(28) zusätzlich beaufschlagt.7042145-4.*. 73
- 9.) Schaltgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktplatte (29) mit zwei getrennten Kontakten (30, 31) abwechselnd zusammenwirkt und derart als Umschalter mit einer bevorzugten Schaltstellung im unbelastetenZuai/OJiu ik
- 10.) Schaltgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der gehäuseinneren Seite der Tragplatte (5) eine Kontaktzunge (36) als Masseanschluß für eine leitende Verbindung mit dem Gehäuse (1 bzw. 35) angeordnet ist.
- 11.) Spaltgerät nach einem der Ansprüche 8 bis 10, ^e kennzeichnet durch ein zusätzlich an der Tragplatte (5) angeordnetes, an sich bekanntes Funkenlöschglied.
- 12.) Schaltgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (5)f"k.^ Xll\^ £J VCkJ CA ^ 4U J. -1. Vj· A Ι\^Λ J. r>V O. ***^ & ^-« AA VV Λ. X A AV(A IPjV IA JL MA U IaA «·* V ^Λ^ & CS WT N^ V^ A~W V*aufweist.7842145 -4.Λ73
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707042845 DE7042845U (de) | 1970-11-20 | 1970-11-20 | Schaltgerät mit temperaturabhängigem linearen Stellmotor als Betätigungselement |
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| DE7042845U true DE7042845U (de) | 1973-10-04 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707042845 Expired DE7042845U (de) | 1970-11-20 | 1970-11-20 | Schaltgerät mit temperaturabhängigem linearen Stellmotor als Betätigungselement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7042845U (de) |
-
1970
- 1970-11-20 DE DE19707042845 patent/DE7042845U/de not_active Expired
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