DE7042143U - Lenkrolle - Google Patents
LenkrolleInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B33/00—Castors in general; Anti-clogging castors
- B60B33/02—Castors in general; Anti-clogging castors with disengageable swivel action, i.e. comprising a swivel locking mechanism
- B60B33/021—Castors in general; Anti-clogging castors with disengageable swivel action, i.e. comprising a swivel locking mechanism combined with braking of castor wheel
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Dr.R./P./Rz. 3.11.1970
Hufa-Rollen KG
5679 Dabringhausen/Rhld.
Südstr. 1
Lenkrolle.
Die Neuerung bezieht sich auf eine Lenkrolle mit Vorrichtung
zum Feststellen der Schwenkbewegung der Gabel und zuia Bremsen
der Drehbewegung des Laufrades, wobei die Feststellvorrichtung
einen mit der Betätigungsfläche verbundenen Spreizknebel besitzt,
desssen Spreizwirkung einerseits eine Blattfeder in Richtung des Laufrades und andererseits einen gefederten Schenkel
in Richtung einer unteren, starr am Rollengabel-Drehzapfen sitzenden Sperrplatte bewegt und wobei der gefederte Schenkel
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von einem befestigungsseitigen Blattfederabschnitt und einem
sich daran anschließenden starren, plattenförmigen Abschnitt gebildet ist und das freie Ende des starren Abschnittes die
Anschlagbegrenzung für die Kippbewegung des Spreizknebels bildet und sich unterhalb des aufwärts gerichteten Zahnss
zum Eingriff in die untere Sperrplatte erstreckt.
Der Lenkrollenhersteller ist bestrebt die entsprechende Feststellvorrichtung
in ihren räumlichen Ausmaßen möglichst klein auszubilden, um den nur geringen Zwischenraum zwischen Lenkrollenumfang
und den Gabelgrund auszunutzen. Jedoch stellt der sich über die Sperrplatte nach unten hin fortsetzende
Rollengabel-Drehzapfen ein Hindernis für die angestrebte raumsparende Zuordnung der Feststellvorrichtung dar, da
dieses Zapfenende entweder zu einem Mietkopf geformt ist oder eine Schraubenmutter trägt. Um dieses Problem zu beheben,
wird gemäß der Neuerung vorgeschlagen, daß der starre plattenförmige Abschnitt des Schenkels eine Durchbrechung
zum Eintauchen des vorzugsweise mit einer Mutter bestückten Endabschnittes d&s Gabel-Drehzpafens aufweist.
Hierbei ist es jieuerungsgeiaäß von Vorteil, wenn der Durchmesser
der runden Durchbrechung größer ist als das maximale Ausmaß der Kutter.
Schließlich besteht noch ein vorteilhaftes Merkmal der Keaerang darin s daß die Durchbrechung sich auch im
Bereich des 31attfederabschnittes erstreckt und zwei an
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ihren Enden die aufwärts gerichteten Zähne ausbildende Gabelzinken
desselben formt.
Endlich bringt die Neuerung in Vorschlag, daß die beiden Gabelzinken des Blattfederabschnittes mit der starren Platte
vernietet sind.
Zufolge solcher Ausbildung ist eine gattungsgemäße Lenkrolle
in herstellungstechnisch günstiger, gedrungener Bauform erstellt. Die Feststellvorrichtung läßt sich noch -weiter
in den Bereich des Gabelgrundes verlegen. Trotzdem kann der
Gabel-Drehzapfen rollenseitig mit einer Mutter oder einem
anderen geeignetes Bsfsstigungselesient bestückt· sein= Letztere
taucht behinderungsfrei in den der Peststellvorrichtung zugehörigen
Schenkel ein. Die Durchbrechung liegt im starren plattenförmigen Abschnitt dieses Schenkels und wirkt sich
daher auch nicht schwächend aus. Auch der Blattfederabschnitt
ist in Bereich der runden Durchbrechung konturengenau
ausgeschnitten. Die hierbei gebildeten Gabelzinken -treten in Form endseitig aufwärts gerichteter Zähne in die
mit entsprechenden Eingriffsvertiefungen versehene Sperrplatte ein. Der starre plattenförmige Abschnitt und der
Blattfederabschnitt des Schenkels sind miteinander vernietet.
Weitere Vorteile und Einzelheiten sind nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispieles
des Gegenstandes der Neuerung erläutert. Es zeigen:
0Φ « • · ♦
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Zum freien Ende hin setzt sich der Blattfederabschnitt 20 in einen starren plattenförmigen Abschnitt 23 fort.
Beide Abschnitte sind durch Niete 24 miteinander verbunden und bilden so wirkungsmäßig einen einarmigen, gefederten
Schenkel "S". Dieser erstreckt in unmittelbarer wähe 4er
Sperrplatte 14- Zur Verwirklichung dieser möglichst nahen und damit raumsparenden Zuordnung des Schenkels "S" weist
der starre plattenförmige Abschnitt 23 im Bereich des Gabel-Drehzapfens
12 eine Durchbrechung 25 zum behinderungsfreien Eintauchen der Mutter 18 auf. Die Durchbrechung 25 ist kreisrund
und beispielsweise durch Bohren oder Stanzen erzielbar. Der Durchbrechungsdurchmesser D ist größer bemessen als das
Eckenmaß E der Mutter. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, erstreckt sich die Durchbrechung auch in dem Bereich des Blattfederabschnittes
20, so daß zwei Gabelzinken 20' entstehen.- deren in Richtung der Sperrplatte 14 aufwärts gebogene Enden die
Zähne 26 bilden. Diese Zähne 26 treten in ra.dia.1 verlauf ende
Zahnlücken 27 an der Unterseite der Sperrplatte 14 ein.
Das freie, sich unterhalb der aufwärtsgerichteten Zähne 26 erstreckende Ende des starren Abschnittes 23 weist einen
abgekanteten vorderen Plattenschenkel 23' auf, der mittelbar die Anschlagbegrenzung für die Kippbewegung eines Spreizknebels
28 bildet. Zur Versteifung des plattenförmigen Abschnittes
if #*** m
- 4 - 14 15Ό 3.11.197Ο
Fig. 1 die Lenkrolle im Vertikalschnitt miter teilvjeiser
Darstellung des Rollenkörpers, und zwar in entsperrtem
Zustand,
Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt, jedoch bei
in Blockierungsstellung befindlicher Feststellvorrichtung
und
Fig. 3 einen Schnitt 9eiaäß Linie III—III in Fig. 1 unter
Verdeutlichung der besonderen Ausbildung des einen Schenkels der Feststellvorrichtung.
Die Lenkrolle besitzt das zwischen den Gabelschenkeln 1 einer Rollengabel 2 angeordnete Laufrad 3. Die Laufachse des Laufrades
3 trägt die "L\.tte.x 4.
Die Rollengabel 2 weist Gehäuseform auf. Der Gabelgrund 5 ist
mit einer zentralen öffnung 6 versehen. Durch Prägung ist eine zentrisch hierzu verlaufende Rinne 7 erzielt. Diese nißmfc
eine Kugelreihe 8 auf. Die Befestigungsplatte 9 besitzt eine entsprechend geformte Gegenrinne 10. Das Zentrum der Befestigungsplatte
9 ist im Zuge der Rinnenbildung eingezogen und formt
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einen Einlagerungsrauia 11 für den Kopf 12 öes Gabel-Dreirzapfens
13. Letzterer ist beispielsweise durch SchweiSiing
undrehbar mit der Befestigungsplatte 9 verbunden.
Der Gabel-Drehzapfen 13 durchsetzt die zentrale Öffnung 6 des Gabelgrundes 5 und ferner eine Sperrplatte 14.
«Zwischen Sperrplattenoberseite und dem Gabelgrund 5 befindet
sich ein weiteres aus den Kugeln 15 bestehendes Kugellager.
Die Sperrplatte 14 ist undrehbar mit dem Gabel-Drehzapfen verbunden. Sie tritt hierzu mit einem radialen Vorsprung
in eine am Gabel-Drehzapfen 13 vorgesehene Längsnut 17 ein.
Die axiale Festlegung der Sperrplatte 14 sowie der Zusammenhalt der weiteren Teile 9 und 2 ist durch eine Schraubenmutter
18 erzielt. Diese ist von unten her auf den mindestens dort mit Gewinde versehenen Gabel-Drehzapfen 13 aufgeschraubt
und mit geeigneten, jedoch nicht näher dargestellten Mitteln gesichert.
Der Lenkrolle ist eine Feststellvorrichtung 19 zugeordnet. Bestandteil dieser Vorrichtung ist ein an der Unterseite
einer Abkröpfung 5' des Gabelgrundes 5 durch Nietung oder
dergleichen gehalterter Blattfederabschnitt 20. Die hier angewandten Niete sind mit 21 bezeichnet. Diese erfassen
gleichzeitig die Bremsblattfeder 22.
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und zur gleichzeitigen seitlichen Führung dieses Spreizloiebels
28 sind zusätzlich seitliche Lappen abgebogen, welche die Seitenwände 29 bilden.
Das freie Ende der Bremsblattfeder 22 ist gegabelt ausgebildet-
Die hierbei entstandenen Gabelschenkel sina mit 30 bezeichnet. Letztere lagern den Spreizknebel 2 8 und treten
hierzu durch fensterförmige öffnungen 31 hindurch, die sich
im Bereich der winkelförmigen Abbiegung 32 des Spreizknebels erstrecken. Zufolge der Federkraft wird die jeneits der Abbiegung
32 verlaufende, materialeinheitlich vom Spreizknebel 28 ausgebildete Spreizplatte 28' gegen die Unterseite des
plattenförmigen Abschnittes 23 gedrückt.
Zur Feststellung zur Drehbewegung des Laufrades 3 ist unteraeitig
an der Bremsblattfeder 22 ein Bremsklotz 33 befestigt. Dieser besteht aus geeignetem reibungsfesten Kunststoff,
Gummi oder dergleichen.
Der Feststellvorrichtung ist ein Auslösehebel 34 zugeordnet. Letzterer ist mehrfach abgewinkelt. Der abgewinkelte Schenkel
35 tritt durch einen Schlitz 36 des plattenförmigen Abschnittes 23 hindurch und liegt zwischen dem Anschlag 23' für den Spreizknebel
28 und der Spreizplatte 281.
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Die Wirkungsweise der Feststellvorrichtung ist wie folgt;
Durch Herunterdrücken des Spreisknebels 23 tritt die Spr^izplatte
28* in die in Fig. 2 dargestellte Lage. Hierbei wird der Bremsklotz 33 gegen die üEfangsfläche des Laufrades
gepresst, während der Blattfederabschnitt 2O w±t seinen
Zähnen 26 arretierend in die Zahnlücken 27 der Sperrplatte eintritt. In dieser Stellung kann veder eine Lenkung erfolgen
noch ein Drehen der Rolle bewirkt werden. Es ist scordt eine
totale Feststellung erzielt. In dieser Stellung bleibt der Spreizknebel 28 stehen, da sich die Spreizplatte 23' in
der Totpunktlage T-T befindet bzw. diese geringfügig überschritten
hat.
Soll nun die Blockierung aufgehoben werden, so ist es lediglich erforderlich, den Auslösehebel 34 zu betätigen, was durch Aufsetzen
des Fußes auf das freie Hebelende und Ausüben einer Druckkraft erfolgt. Der abgewinkelte Schenkel 35 beaufschlagt die
Spreizplatte 28'. Nach überschreiten der Totpunktlinie T-T in Gegenrichtung springt zufolge der immer größer werdenden
Federbelastung der Spreizknebel in die in Fig. 1 dargestellte Lage, in welcher, wie klar ersichtlich, die die
Blockierung bringenden Mittel wieder zurückgetreten sind.
Claims (4)
1.) Lenkrolle 3ait Vorrichtung zum Feststellen der Schwenkbewegung
der Gabel und zum Bremsen der Drehbewegung des Laufrades, wobei die Feststellvorrichtung einen mit der
Betätigungsfläche verbundenen Spreizknebel besitzt, dessen
Spreizwirkung einerseits eine Blattfeder in Richtung des Laufrades und andererseits einen gefederten Schenkel in
Richtung einer unteren, starr am Rollengabellagerzapfen
sitzenden Sperrplatte bewegt, und wobei der gefederte Schenkel von einem befestigungsseitigen Blattfederabschnitt
und einem sich daran anschließenden starren plattenförmigen
Abschnitt gebildet ist und das freie Ende des starren Abschnittes die Anschlagbegrenzung für die Kippbewegung
des Spreizknebels bildet und sich unterhalb des aufwärts gerichteten Zahnes zum Eingriff in die untere Sperrplatte
erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß der starre plattenförmig©
Abschnitt (23) eine Durchbrechung (25) zum Eintauchen
des vorzugsweise mit einer Mutter (13) bestückten Endabschnittes des Gabel-Drehzapfens (13) aufweist.
70421 A318.2.71
- IO - 24 15Ο 3.11.1970
2.) IieDkrolle nach. Anspruch 1M daäurch gekennzeichnet/ daß
der DurcSamesses (D) der runden Durchbrechimg (25) größer
ist als das maximale Imsataß der Mutter (18) .
3*) lenkrolle nach Anspruch ly dadiarch gekennzeichnet/ daß
die Durchbrechung (25) sich auch ia Bereich des Blattfederabschnittes
(2O) erstreckt und zwei an ihren Enden die aisfwärtsgerichteten Zähne {265 ausbildende Gabelzinken
(20l) derselben formt.
4.) Lenkrolle nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Gabelzinken i:2O') des Blattfederabschnittes
(2O) axt der starren Platte (23) vernietet sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7042143U true DE7042143U (de) | 1971-02-18 |
Family
ID=1261604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7042143U Expired DE7042143U (de) | Lenkrolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7042143U (de) |
-
0
- DE DE7042143U patent/DE7042143U/de not_active Expired
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