DE7042076U - Ski Einlage - Google Patents
Ski EinlageInfo
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Landscapes
- Laminated Bodies (AREA)
Description
'.Ϊ<Γ·ΓΖ :.Γ. jbm 32
J. F. WERZ JR. K. G.
WEtZALIT-PRESSHOLIWERK. OBERSTENFELD
WEtZALIT-PRESSHOLIWERK. OBERSTENFELD
•JK.x-r.inx age
Die Neuerung bezieht sich auf eine Siti-Einlage aus Holz
wie sie innerhalb von i.olz-, Kunststoff- oder Metallski
verwer.det wird.
Bisher war es üblich Ski-Einigen aus Eschenholz herzustellen,
wobei die Ski-Einlage vorzugsweise aus mehreren miteinander verleimten ^assivholzttäben hergestellt v.'urdf. Diese Eschenholzeinlagen
hoben jedoch eine Reihe von Kachteilen, insbesondere ist Eschenholz schv-er zu erhalten und daher teuer.
Auch für die Bearbeitung ist es infolge seiner Härte und Zähigkeit
ungünstig, üinzu kommt, dass Eschenholz ein ausgesprochen
hohes speziii ches be-acht n^t, .-^i.-vjs Ski mit Eschenholzeinlagen
ein verhältnismässig grosses Gewicht zeigen.
Die Neuerung hat die Aufgabe diese genannten Nachteile bei Ski-Einladen
zu vermeiden. Zu diesem Zweck werden neuerungsgemäss
Ski-Einlagen in aer -eise hergestellt, dass sie aus einer Vielzahl
von miteinander verleimten Furnieren bestehen. Van kann solche Ski-Einlagen beispielsweise aus Schichtholzplatten oder
geeignet zusammengesetzten Sperrholzplatten oder aus I'ultiplex-Platten
herausschneiden. Hierfür kann sowonl 1·.e:--:;oral
s auch Schälfurnier verwendet werden.
Die einzelnen Furniere werden derart in der Ski-Einlage angeordnet,
dass die Leimfugen zwischen den einzelnen Furnieren senkrecht zur Lauffläche des Skis verlaufen. Labei kann die
Faserrichtung vorzugsweise in Längsrichtung des SItis verlaufen,
doch ist es vorteilhaft einire Furniere mit quer zur Längsrichtung verlaufender !''aserrichtung vorzusehen, wobei in diesem
Falle die Fasern, bezogen auf die Lauffläche des Skis, senkrecht zu dieser steht. Solche Queringen sind insbesondere bei Ski-Einlagen
für iietaliski notwendig, um den beim Zusammenbau der
Ketallski auftretenden VerprescunoSdruck aufnehmen zu können.
Ski-Einlagen dieser Art haben den Vorteil, dass sie aus Hölzern
hergestellt v/erden können, die sich leicht beschaffen lassen und deren Verarbeitung keinen besonderen Aufv/and an Arbeitszeit und
Werkzeug erfordert. Dazu kommt, dass Hölzer ausgewählt werden können, die ein sehr geringes spezifisches Gev.lcht haben, sodass
die Ski-Einlage an sich leicht wird und daher eine stärkere Auflage von Kunstharz ermöglicht, ohne dass das Gewicht der Ski
zu hoch wird.
Kin besonderer Vorteil der feuerung besteht darin, dass durch
geeignete Auswahl der Holzart und der Anordnung der Fasernrichtungen
der einzelnen Schichten bestimmte Wirkungen wahlweise herbeigeführt werden können, wie beispielsweise die schon
erwähnte Vi α ο <?« ■>->
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Man kann auf diese V/eise auch Ski mit besonders günstigen Dämpfungsverhältnissen gegenüber Längsschwingungen des einzelnen
Skis herstellen oder Ski-Einlagen erhalten, die hinsichtlich der Druckbeanspruchung oder in anderer Hinsicht besonders günstige
Eigenschaften zeigen. In besonderen Fällen können die Einlagen auch aus verschiedenen Holzarten hergestellt wer' ., ?twa derart,
dass der innere Teil der Einlage aus einem V/eic ' l ' jrgestellt
ist, während der Rand beiderseits jeweils aus einem riartholzfurnier
oder gegebenenfalls sogar mehreren Hartholzfurriieren besteht;
Im folgenden soll anhand der beigefügten Zeichnung eine Ski-Einlage
gemäss der Neuerung beschrieben werden. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Ski-Einlage gemäss der Neuerung in Draufsicht und Fig. 2 die gleiche Ski-Einlage in Seitenansicht;
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Ski-Einlage entsprechend
der strichpunktierten Linie III-III in Fig. 2;
Fig. if einen Querschnitt durch eine andersartig zusammengesetzte
Ski-Einlage.
Die Ski-Einlage ist in Fig. i in Draufsicht und in Fig. 2 in
Seitenansicht gezeigt. Ihre Form ist angenähert der Form des Skis angepasst, d.h. sie ist von oben her gesehen an ihrem
vorderen Ende mit einer Spitze 11 versehen, während ihre Seitenfläiikfcüi
IE parallel zueinander verlaufen und das rückwärtige
Ende 13 gegebenenfalls etwas verjüngt ist. Die Spitze 11
ist von der Seite her gesehen leicht aufgebogen. Etwa in der Mitte der Gesamtlänge der Ski-Einlage - etwa bei 1/f - ist
deren Dicke D am grössten und nimmt nach dem rückwertigen Ende
13 etwas ab, während sich die Einlage ge^en das vordere Ende hin
gleich:alls verjüngt und an dem aufgebogenen Teil 11 sehr dünn •ausla'J
V/i R ans Fi5. ι ersichtlich, cind die die Einlage bildenden, m.'.teinander
verleimten Furniere 15 se angeordnet, dass jedes einzelne
Furnier hochkant zur Lcufflache der 3kic steht und in dessen
Längsrichtung verläuft. Hierbei könne!1, die Fasern beispielsweise
nach Art eines Schichtholzes sämtliche in der Längsrichtung der £ki-Einlr.-;e verlaufen v/ie dies in Fig. 3 angedeutet ist. Der
Schnitt gerr.äss Fi c. 3, der entsprechend der strichpunktierten
Linie III-III in Fig. 2 geführt ist, zeigt ciie einzelnen Furn? sre
15, die sämtliche quer zur Faserrichtung geschnitten sind. Die
gesamte Einlage zeigt also in dieser. Schnitt Hirnholz.
Statt die Furniere schichtholzartii derart anzuordnen, dass die
',04207618.3.71
Faserrichtung überall Gleichartig in Längsrichtung des Skis
verläuft, ist ec auch möglich einen Teil der Furniere mit
senkrecht zur Lauffläche verlaufender Faserrichtunr anzuordnen, u:n auf diese "eise <.· .■ ohl eine grössere Sicherung gegen ein Verziehen der Einlage zu erha-;en als auch andererseits die Möglichkeit zu schaffen, senkrecht zur Lauffläche wirkende
Drücke aufnehmen zu können. Hierbei ergibt sich der v/eitere Vorteil, dass ein Queraufspalten der Ski-Einlage parallel zur Lauffläche des Skis sicher vermieden wird. In diesen: Falle kann dann beispielsweise jede zweite, dritte oder auch nur vierte Furnierlage mit senkrecht zur Lauffläche verlaufender Faserrichtung
vorgesehen v/erden. Ausserdem ist es häufig angezeigt, die normalerweise aue& Weichhol-zfurnieren bestehende Einlage längs
ihrer Ränder mit einer oder mehreren Lagen Hartholzfurnier zu
verseilen. Dies hat den Vorteil, dass der beim Anbringen der Stahlkanten längs des Skis auftretende erhöhte Pressdruck durch diese Kartholzlage aufgenommen wird. Eine solche Anordnung ist in Fig. if dargestellt, die gleichfalls dem Schnitt III-III der Fig. 2
entspricht. In dieser Einlage sind die Furniere 16 mit lan belaufender Faserrichtung eingebracht, während die Faserrichtung
der Furniere 17 senkrecht zur Lauffläche des Skis steht.Während
die Furniere 16 und 17 aus einem leichten '.Veichholz bestehen, sind an den Rändern im gewählten Beispiel jeweils zwei Jagen 18 eines Kartholzfurniers vorgesehen. Auch bei diesen längs der Kanten angeordneten Ilartholzfurnieren kann die Faserrichtung entweder nur
verläuft, ist ec auch möglich einen Teil der Furniere mit
senkrecht zur Lauffläche verlaufender Faserrichtunr anzuordnen, u:n auf diese "eise <.· .■ ohl eine grössere Sicherung gegen ein Verziehen der Einlage zu erha-;en als auch andererseits die Möglichkeit zu schaffen, senkrecht zur Lauffläche wirkende
Drücke aufnehmen zu können. Hierbei ergibt sich der v/eitere Vorteil, dass ein Queraufspalten der Ski-Einlage parallel zur Lauffläche des Skis sicher vermieden wird. In diesen: Falle kann dann beispielsweise jede zweite, dritte oder auch nur vierte Furnierlage mit senkrecht zur Lauffläche verlaufender Faserrichtung
vorgesehen v/erden. Ausserdem ist es häufig angezeigt, die normalerweise aue& Weichhol-zfurnieren bestehende Einlage längs
ihrer Ränder mit einer oder mehreren Lagen Hartholzfurnier zu
verseilen. Dies hat den Vorteil, dass der beim Anbringen der Stahlkanten längs des Skis auftretende erhöhte Pressdruck durch diese Kartholzlage aufgenommen wird. Eine solche Anordnung ist in Fig. if dargestellt, die gleichfalls dem Schnitt III-III der Fig. 2
entspricht. In dieser Einlage sind die Furniere 16 mit lan belaufender Faserrichtung eingebracht, während die Faserrichtung
der Furniere 17 senkrecht zur Lauffläche des Skis steht.Während
die Furniere 16 und 17 aus einem leichten '.Veichholz bestehen, sind an den Rändern im gewählten Beispiel jeweils zwei Jagen 18 eines Kartholzfurniers vorgesehen. Auch bei diesen längs der Kanten angeordneten Ilartholzfurnieren kann die Faserrichtung entweder nur
parallel zur Lauffläche des Skis gewählt v/erden oder auch zum Teil senkrecht auf diese·- stehen«
Anstelle der anhand der Fig. 1 und 2 gezeigten Formen können cie Ski-ÜLnlagen auch andersartig ausgebild-t seir, beimoielsreise
karr, die leicht aufgebogene Spitze 11 weggelassen verden,
die alsdann im Ski durch entsprechendes Vollmaterial, z.B. Kunststoff,
ersetzt ist. Die Ski-Einlage endet dann etwa an der in Fig. 2 durch χ gekennzeichneten Stelle stumpf, ohne sich allzusehr zu
verjüngen. In besonderen Fällen ist es auch möglich, dsr Ski—Einlage
eine abweichende Form zu geben, beispielsweise durch Unterteilung in mehrere schmale in Längsrichtung des Skis verlaufende
Einzelteile, um sie speziellen Ausführungsformen des Skis anzupassen.
Claims (1)
- V/erz .:r. Gbm 32Dr. Fh/HHSchutzansprüche1. Ski-Einlage aus Holz, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Vielzahl von miteinander verleimten Furnieren (15,16, 17,18) besteht, deren Leimfugen senkrecht zur Lauffläche des Skis verlaufen.2. Ski—Einlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserrichtung sämtlicher Furniere (15) in Längsrichtung des Skis verläuft.3. Ski-Einlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserrichtung eines Teils (17) der Furniere senkrecht zur Lauffläche des Skis verläuft./f. Ski-Einlage :;;\ch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage aus Schnittfurnier besteht.Ir. Ski-Einlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage aus Schälfurnier besteht.-Z-6. Ski-Einlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage aus Weichholzfurnieren zusammengesetzt ist.7* Sei- Einlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Jeil der Einlage aus Weichholzfurnieren (16,17) besteht, und dass die beiden Längskanten der Einlage durch ein oder mehrere Hartholzfurniere (18) gebildet sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7042076U true DE7042076U (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=1261594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7042076U Expired DE7042076U (de) | Ski Einlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7042076U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3913969A1 (de) * | 1989-04-27 | 1990-10-31 | Jean Werner Dequet | Ski und verfahren zu seiner herstellung |
-
0
- DE DE7042076U patent/DE7042076U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3913969A1 (de) * | 1989-04-27 | 1990-10-31 | Jean Werner Dequet | Ski und verfahren zu seiner herstellung |
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