DE6939399U - Vorrichtung zum zuenden schlagzuendbarer blitzlampen - Google Patents
Vorrichtung zum zuenden schlagzuendbarer blitzlampenInfo
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Description
^8/73/33 23. September 1969
Reg.-Nr. 122 131
,Ak'-N, i-ANGE
Eastman Kodak Company, Rochester, Staat New York, Vereinigte Staaten von Amerika
Vorrichtung zum Zünden schlagzündbarer Blitzlampen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zünden schlagzündbarer
Blitzlampen in Synchronisation zum Betätigen eines photographischen Verschlusses, wobei eine Schlageinrichtung
zum Erzeugen des Zflndschlags vorgesehen 1st, die mit dem
Verschluß wirkungsmäßig so gekoppelt ist, daß dieser beim Zündschlag ausgelöst wird.
Vorrichtungen, um durch einen mechanischen Schlag zündbarcs Blitzlicht in zeitlicher Übereinstimmung mit der Tätigkeit
eines photographischen Verschlusses zum Abbrennen zu bringen, sind bereits alt-bekannt. Die USA-Patentschrift 9^2 9Ί1
beschreibt beispielsweise eine derartige Vorrichtung mit einer pneumatischen Betätigungseinrichtung. Jedoch liefern
diese Vorrichtungen keine genaue Synchronisation von Vor-
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schluß und Blitzbclcuchtung. Außerdem sind die bekannter.
Vorrichtungen recht schweriTllip: und nicht aaza geeignet,
in die heut iron kompakten Photoapparatc eingebaut zu werden.
Hauptsächlich wegen der beiden letztgenannten Umstände sind die altbekannten Vorrichtunrcn der in Rede stehenden Art auch
nicht für eine Verwendung mit schlagzündbarcn Blitzlampen geeignet
, wie sie gcmäf einer neuen, noch nicht zum Stande der
Technik gehörenden Entwicklung vorgeschlagen wurden. Diese Blitzlampen sind den bekannten elektrisch zündbaren Kolbenblitzblrnen
ähnlich und enthalten im Lampenkolben brennbares Material, beispielsweise Zirkoniumfolie, und unter einem Druck
von mehreren Atmosphären stehenden Sauerstoff. Als Zünder weisen diese Lampen ein in.den Lampenkolben hinein offenes
Zündröhrchcn mit einer durch Schlag zündbaren Ladung auf, beispielsweise
einer pulverförmigen oder einer festen Ladung aus Zirkonium und Knallquecksilbor. Es können jedoch auch andere
bekannte Zündladungon, z.B. ballistische Zündladungcn, in den
Zündröhrchon verwendet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung der in Rede stehenden Art zu schaffen, bei der . ich eine bessere
Betriebssicherheit und eine höhere Genauigkeit hinsichtlich der Synchronisation zwischen Verschlußablauf und Blitzbeleuchtung erzielen läßt und die auch für eine Verwendung mit
schlagzündbaren Blitzlampen der vorstehend beschriebenen Art geeignet ist.
Gemäß der Erfindung ist ciese Aufgabe, ausgehend von einer Vorrichtung
der eingangs genannten Art, dadurch gelöst, daß die Schlageinrichtung zweiteilig ausgebildet ist und ein Treibglied
für das Betätigen des Verschlusses sowie ein Schlagglied
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zum Beaufschlagen eines Zünders der zu zündenden Blitzlampe
aufweist und daß das Treibglied und das Schlagglicd relativ
zueinander bewegbar sind. Dadurch, daß eine zweiteilige Schlafeinrichtung
vorgesehen ist, wobei ein Teil während des Zündschlags den Vorschluß auslöst und der andere Teil bei seiner
Bewegung eine Blitzlampe zündet, kann der zeitliche Abstand zwischen den beiden fraglichen Vorgängen besonders genau festgelegt
werden. Dadurch, daß erfindungsgemäß eine Relativbewegung zwischen den beiden Gliedern der Schlageinrichtung ermöglicht
ist, ergibt sich der weitere Vorteil, daß das Schlagglicd auf einfachste Weise nach erfolgtem Zündschlag in eine vom Zünder
der gezündeten Blitzlampe entfernte Ruhelage zurückbewegt werden kann. In vorteilhafter Weise ist dadurch die gezündete
Blitzlampe unmittelbar nach dem Zündschlag völlig außer Eingriff mit der Schlageinrichtung, so daß die Blitzlampe ohne
Behinderung durch die Schlageinrichtung nach dem Zündschlag aus einer Blitzlampenfassung bequem entnommen werden kann, die
beispielsweise an einem photographischen Gerät vorgesehen ist. Dadurch eignet sich die erfindungsgemäßc Vorrichtung besonders
für Blitzlampen der erwähnten neu entwickelten Art, bei denen es ausschlaggebend ist, daß sie bequem in eine zugehörige Fassung
eingesetzt und wieder aus dieser herausgenommen werden können. Insbesondere eignet sich die Erfindung daher aach für
die Verwendung mit Blitzlampeneinheiten mit mehreren schlagzündbaren
Blitzlampen, die nach Art der bekannten Blitzwürfel ausgebildet sind, wie sie für elektrisch zündbare Blitzlampen
bereits weite Verbreitung gefunden haben. Die Blitzlampen solcher Blitzlampeneinhciten werden durch Drehen der Blitzlampeneinheit
in einer Drehfassung nacheinander zur Verwendung gebracht.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbe-ispielen im einzelnen erläutert.
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Es zeigen:
Fig, 1 ist eine schematisierte Draufsicht auf
Teile eines Photoapparates mit einem Ausführungsbeispiel der erfindunggercäßen
Vorrichtung, wobei sich deren Teile im gespannten Zustand befinden;
Fig. 2 ein. der Fig. 1 ähnliche Ansicht, jedoch mit in Zündstcllung befindlichen Teilen;
Fig. 3 eine schematisierte Darstellung einer mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung zur
Betätigung des Verschlußablaufs zusammenwirkenden Einrichtung eines Photoapparates
und
Fig. k bis 6 der Fig. 3 entsprechende Darstellungen
abgcwaricltcr Einrichtungen von Photoapparat
on.
In Fig. 1 sind ein Sockel 1 und sich von diesem nach oben erstreckende ZÜndröhrchen 2 einer Blitzlampeneinheit mit
Blitzlampen für Schlagzündung dargestellt. Der Sockel 1 mit den ZÜndröhrchen 2 ist in eine Tragefassung 3 eingesteckt.
Die Fassung 3 ist mit bekannten Mitteln, die nicht dargestellt sind, an einem Kamcrarahmcn C zur Weiterdrohung
der Blitzlampeneinheit um einen bestimmten Winkel bei Jedou
vollständigen Aufnahmevorgang drehbar gelagert. Da photographische Apparate an sich bekannt sind, ist die vorliegende
Beschreibung insbesondere auf Bauteile gerichtet, die zur Vorrichtung gemäß dieser Erfindung gehören oder damit
in näherem Zusammenhang stehen, wobei Karaerateile, die
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nicht besonders gezeigt oder beschrieben sind, als von den
bekannten auswählbar vorausgesetzt werden.
Am Rahmen C 1st auch ein Betätigungshebel 10 befestigt, der einen Betätigungsansatz 11 aufweist, der, was nicht dargestellt
ist, aus dem Kameragehäuse ragt. Der Hebel 10 1st an einem Bolzen 12 drehbar befestigt und wird im Uhrzeigersinne
(Blickrichtung wie in Flg. 1) zur Anlage an e'.nem Anschlag
13 durch eine Feder I^ vorgespannt. Der Hobel 10 weist einen
Ansatz 15 auf, der so angeordnet ist, daß er in Wirkverbindung mit einem Auslösehebel 20 steht, der einen Auslösearm
21 und einen Haltearm 22 aufweist. Der Auslösehebel 20 is; an einem Bolzen drehbar befestigt and wird entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn gegen einen Anschlag 2k durch eine Feder 25 gedrückt. Das Ende des Haltearms 22 sieht eine Haltefläche
26 und eine Nockenfläche 27 vor.
Eine Betätigungseinrichtung 30 für einen Blitzlampenzündschlag
und für den Kameraverschluß ist drehbar auf einer Welle 31 gelagert und weist ein Treibglied 32 und ein Schlagglied
33 auf, die unabhängig voneinander beweglich und durch eine schwache Feder 3k verbunden sind. Diese unabhängig voneinander
beweglichen Glieder 32 und 33 weisen Abstandstücke 36 bzw. 37 auf, die normalerweise durch die Feder 3k in gegenseitiger
Anlage gehalten werden. Das Treibglied 32 weist einen Vorsprung 38 auf, der mit einer starken Triebfeder
verbunden ist, die das Treibglied 32 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn in Richtung auf eines der Zündröhrchen 2 des
Sockels 1 vorspannt. Das Treibglied 32 ist weiterhin mit einem Spannarm *J0 versehen, dessen Lage so gewählt 1st, daß
eine Spanngleitschiene *ll daran angreifen kann. Die Gleitschiene kl ist mittels von ein Bewegen ermöglichender Scnlitzen
kZ auf Bo" "en H2 gelagert und weist c^n "btriebstück '''-I
mit einem Schuh auf, der für die Anlage an dem Spanr.arm ^O
693939912. ti. 70
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vorgesehen ist. Ein Spannnocken ^5 ist drehbar auf einer Welle
kS gelagert und mit der Pilmtransportmechanik der Kamera,
die nicht dargestellt ist, so verbunden, daß er sich entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn beim Filmtransport dreht. Die Gleitschiene kl wird durch eine Feder l»8 gegen eine Spannnockenfläche
kl gedrückt, die so ausgebildet ist, daß eine
Drehung des Nockens k^ entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn eine
Spannbewegung des Treibgliedes 32 bewirkt.
Im folgenden wird nun eine kurze Beschreibung der Arbeitsweise der bisher erläuterten Bauteile gegeben, um die Beschreibung
der bis Jetzt noch nicht erwähnten Bau belle zu vereinfachen.
Wenn die Betätigungseinrichtung 30 In der in Fig. 1 dargestellten
Spannlage ist, kann der Betätigungshebel 10 in Richtung des Auslösehebels 20 bewegt werden, um so einen Aufnahmevorgang
zu bewirken. Wie zu sehen ist, dreht der Ansatz 15 des Hebels 10 den Auslösehebel 20 im Uhrzeigersinn,
wobei die Einrichtung 30 freigegeben wird, um durch dir Treibfe^er 39 in Richtung des weitergerückten Zündröhrchens
2 bewegt zu werden. Aus der Zeichnung geht hervor, daß, wenn auch das Schlagglied 33 nicht direkt mit der Feder 39 verbunden
ist, die gegenseitige Berührung der Abstandstücke 36 und 37 bewirkt, daß das Schlagglicd 33 der Bewegung des
Treibglicdes 32 zum Sockel 1 hin folgt. Weiterhin ist insbesondere
aus Fig. 2 zu ersehen, daß die Bewegung des Treibgliedes
32 zum Sockel 1 vor der Berührung mit einem Zündröhrchen 2 des Sockels 1 zum Stillstand gebracht wird. Insbesondere
muß beachtet werden, daß bei der Bewegung des Treibgliedcs 32 auf eine Anschlarcfläche 50 ein Endteil 32a
des Treibglicdes 32 in eine Verschlußauslösezor.e gelangt, die
in der FIr. 1 und 2 schematiseh dargestellt and mit rion Buchstaben
Λ ge' onnzclchnct ist. Licsc Bcwer.-inr, des Erdteils 32a
11JSt der. Ablauf des in der. Fir. 1 and 2 scheir.atisch dar^cstcllcn
und mit S gekennzeichneten Kamoraversch]ueses über
ein der verschiedenen, i; den Fig. 3 β:ε 6 dargestellter Vor-
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ir · ι
"7"
\ richtungen aus, die im folgenden beschrieben werden.
Den Fig. 1 und 2 ist zu entnehmen, daß das Trcibglied 32 durch
die Anschlagfläche 50 in seiner Bewegung angehalten wird, während das beim Schlagglicd 33 nicht der Fall ist, und das
Berharrungsvormögen des Schlagfliedes 33 bewirkt ein Fortsetzen
ssiner Bewegung gegen die Kraft der leichten Feder 34
und führt ein Teil 33a des Schlaggliodes 33 zur Schlagberührung mit dem Zündröhrchen 2. Der Schlag
löst die Zündladung im Röhrchen 2 aus und bewirkt eine Zündung der dazugehörigen Blitzlampe.
Nach der Schlagberührung zieht die leichte Feder 34 das
Schlagglied 33 in die Normalstellung zum Treibglied 32 zurück, so daß das Schlagglied 33 sich wieder im wirkungslosen Abstand
von Sockel 1 und Fassung 3 befindet. Beim Filmtransport wird der Nocken 45 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn gedreht
und drückt dadurch die Gleitschiene 1Jl nach rechts,,
wie aus den Flg. 1 und 2 zu ersehen ist. Das Abtriebsstück 44 der Schiene 4l kommt dann mit dem Spannarm 40 auf dem
Treibglied 32 zur Anlapic und schwenkt die Einrichtung 30 im
Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Triebfeder 39. Das Endteil 32a des Treibgliedes 32 berührt die Nockenfläche 27 des Auslösehebels
20 und schwenkt diesen ein wenig im Uhrzeigersinn, so daß das Endteil 32a sich in die Haltelage über der
Haltefläche 26 des Auslösehebels 20 entsprechend Fig. 1 bewegen kann. Nach dem Filmtransport und dem Welterbewegen der
Fassung 3 zum Positionieren einer neuen zu zündenden Lampe ist die Kamera wieder im Bereitschaftszustand für die nächste
Aufnahme.
Nachdem nun die allgemeine Funktion der Betätigungseinrichtung 30 für den Zündschlag und den Verschlußablauf gemäß dor
h"findanr, beschrieben worden ist, sollen weiterhin die verschiedenen
Ausführunr,stoispielc, die in Verbindung mit der
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lang sind.
Einrichtung 30 zur Erzielung einer Synchronisation des Aufnahmevorgangs
ir.lt dem durch Schlag hervorgebrachten Blitz benutzt werden können, mit Bezug auf die Fig. 3 bis
6 beschrieben werden. Es ist klar, daß Jede der in den Fig. 3 bis 6 offenbarten verschiedenen Vorrichtungen für sich in
Wirkverbinung mit dem Treibglied 32 verwendet werden kann, so daß damit für die in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellte
Vorrichtung Alternativen gegeben sind. In den Vig. 3 bis 6 ist das Treibglied 32 schematisch dargestellt,
wobei die oben Geschriebenen Aufbaueinzelheiten weggelassen sind, da sie bei der Beschreibung der Art und Weise, wie
das Endteil 32a den Verschlußablauf auslöst, nicht von Be-
Der Fig. 3 ist zu entnehmen, daß das Glied 32 in Verbindung mit einem durch Schlag b'jtreibbaren Schleuderverschluß 60
bekannter Bauart benutzt wird. Wenn das Endteil 32a sich auf die Anschlagsfläche 50 zubewegt, trifft es auf einen Betätigungsarm
61 des Verschlusses 60, der den Verschluß im Uhrzeigersinn dreht, se daß Licht in die Kameraöffnung dringen
kann. Es ist zu sehen, daß das Endteil 32a in seiner Ruhestellung auf der Anschlagfläche 50 so viel Abstand vom Betätigungsarm
6l hat, daß eine Verschlußfeder 63 den Verschluß 60 in die geschlossene Stellung bis an einen Anschlag
Sk zurückführen kenn, bevor das Treibglied 32 wieder gespannt
wird. Das Glied 32 wird beim Wiederspannen nockenartig am Arm 6l vorbeigeführt.
Entsprechend Fig. M gibt das Endteil 32a des Treibgliedes
ein Verschlußtriebsorgan 70 bekannter Bauart durch Berühren und Herunterdrücken eines Ansatzes 71 eines Hebels 72 frei.
Eine Treibfeder 73 bewegt dann das Verschlußtriebsorgan 70, so daß der Kameraverschluß in bekannter Weise in Tätigkeit gesetzt
wird. Das Verschlußtriebsorgan · 70 wird in bekannter
Weise nach dem Spannen des Treibgliedes 32 wieder gespannt, wobei der Hebel 72 von einer Feder 7^ in die Lage gebracht
wird, in der das Verschlußtriebsorgan 70 wieder in der Cpannlagc
gehalten wird.
Pig. 5 offenbart, daß das Treibglied 32 zur Auslösung eines
elektronischen Verschlusses 80 bekannter Bauart verwendet werden kann. Bei seiner Bewegung bis zur Anschlagsfläche 50
bringt das Endteil 32a cin^n Federkontakt 81 in die mit Bezug auf einen Kontakt 82 geschlossene Stellung, so daß Strom
von einer Stromquelle 83 zum Verschluß 80 fließen und ihn in
bekannter V/eise betätigen kann.
Fig. 6 ist Fig. 5 ähnlich, jedoch gehört in diesem Falle das Treibglied 32 selbst zum .Stromweg zum elektronischen Verschluß
90. Wenn sich das Endteil 32a bis zu einem Kontakt 91 an der Fläche 50 bewegt, wird der Stromkreis von einer Stromquelle
92 geschlossen und der Verschluß in bekannter Weise betätigt.
Aus obiger Beschreibung geht hervor, daß die zweiteilige Schlageinrichtung
gemäß dieser Erfindung eine sehr nützliche und anpassungsfähige Vorrichtung für die Synchronisierung von Verschlußablauf
und durch Schlap, hervorgerufenes Elitzen darstellt und ohne Schwierigkeiten in kompakte Kameras oder andere
Photoapparate eingebaut werden kann. Es muß jedoch davon ausgegangen werden, daß auch eine einteilige Schlageinrichtung
verwendet werden kann, wobei zuerst der Verechlußablauf ausgelöst wird und dann eine Zündung durch Schlag erfolgt, und daß
eine solche Abwandlung als im Rahmen der Erfindung befindlich angesehen wird.
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Claims (1)
- • I ♦ t I · · · itt• I * I % I t ·- 10 -f a I e'irt^rn s ρ r ü c h e1. Vorrichtung zu^ Zünden schlagzündbarer Blitzlampen in Synchronisation zum Betätigen eines photographischen Verschlusses, wobei eine Schlageinrichtung zum Erzeugen eines Zündschlags vorgesehen ist, die mit dem Verschluß wirkungsmäßig so gekoppelt isu, daß dieser beim Zündschlag ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnt, daß die Sch^ageinrichtung (30) zweiteilig ausgebildet ist und ein Trelbglicd (32) für das Betätigen des Verschlusses (S) sowie ein Schlagglied (33) zum Beaufschlagen eines Zünders (2) der zu zündenden Blitzlampe aufweist und daß das Trcibglied (32) und das Schlagglied (33) relativ zueinander bewegbar sind.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekonnzeichnet, daß das Treibglied (32) für seine Arbeitsbewegung vorspannbar ausgebildet ist und als Mitnehmer für das Schlagglied (33) beim Zündschlag dient, daß das Schlagglicd (33) mit dem Trcibglied (32) über eine Feder (3*1) kraftschlüssig gekoppelt ist und daß zum Begrenzen der Antriebsbcwcgung des Treibglieds (32) zumindest ein Anschlag (50) vorgesehen ist, der so angeordnet ist, daß er das Trcibglied (32) beim Zündschlag berührt, bevor das Schlagglied (33) den Zünder (2) erre'cht hat, so daß der Zünds-chlag auf denselben durch die Wucht des Schlagglicdcs (33) bei einer gegen die Kraft der Feder (3*0 erfolgenden Relativbewegung desselben gegenüber dem Trcibglied (32) erfolgt,J. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibglied (32) als Schläger für den Antrieb eines photographischen Schleuderverschlusscs (60, 61, 63) ausgebildet Ist.693939912.11.70* I M t» tttt.»tt· I · t · ·t ι » ι t » · tf, t · ft t t Il It Il- 11 -k. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibglied (32) zum Auslösen eines Verschlußantricbglieds (70) mit diesem wirkungsmäßig gekoppelt ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trcibglied (32) als Schaltgliod einer elektrischen Schalteinrichtung (81, 82, 91) zum Betätigen eines elektronischen Verschlusses (80, 90) ausgebildet ist.693939912.11.70
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