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DE6933858U - Hartkristallwerkzeug fuer drehmaschinen. - Google Patents

Hartkristallwerkzeug fuer drehmaschinen.

Info

Publication number
DE6933858U
DE6933858U DE19696933858 DE6933858U DE6933858U DE 6933858 U DE6933858 U DE 6933858U DE 19696933858 DE19696933858 DE 19696933858 DE 6933858 U DE6933858 U DE 6933858U DE 6933858 U DE6933858 U DE 6933858U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crystal
hard
hard crystal
holder
socket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19696933858
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INDDIAMANTEN GmbH
Original Assignee
INDDIAMANTEN GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INDDIAMANTEN GmbH filed Critical INDDIAMANTEN GmbH
Priority to DE19696933858 priority Critical patent/DE6933858U/de
Publication of DE6933858U publication Critical patent/DE6933858U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

UNSER ZEICHEN
Industriediamanten GmbH.,, 2072 Bargteheide, Am Redder I
^Eartkristal!werkzeug für Drehmaschinen /
Die Erfindung bezieht sich auf ein Hartkristallwerkzeug für Drehmaschinen mit einem in eine Fassung ein— gesinterten Hartkristall.
Bekannte Hartkristallwerkzeuge sind ähnlich Stahlwerkzeugen aufgebaut: sie bestehen aus einem im Maschinensupport einspannbaren Werkzeugschaft, der gewöhnlich horizontal in der Maschine angeordnet ist oder wenigstens etwa radial zum Werkzeug verläuft, und der an seinem vorderen Ende die an der Zerspanungsarbeit beteiligten Flächen trägt, die ira
6333 853 - 3.S.7Z
POSTSCHECK: HAMBURG H76 07 . BANK: COMl Z2Ä1 -TfeftGR.! SPECHTZIES HAMBURG bzw. SPECHTZIES MÖNCHEN
Falle eines Hartkristallwerkzeugs von dem Hartkristall gebildet sind und in bestimmten Winkeln gegenüber dem Werkstück angeordnet sein müssen. Die an der Zerspanungsarbeit beteiligten Flächen müssen von Zeit zu Zeit auch bei Verwendung von Hartkristallen - nachgeschliffen werden. Bei bekannten Hartkristallwerkzeugen müssen die Hartkristalle für den Nachschliff aus der Fassung gelöst werden, weil das Fassungsmaterial keinesfalls mit dem für das Schleifen der Hartkristallflachen benutzten Werkzeug in Berührung kommen darf und weil diese Flächen wegen der angestrebten Winkellage gegenüber dem Werkstück stets eine solche Lage zu der Fassung besitzen, daß eine von der Fassung freie Anordnung der zu schleifenden Fläche nicht erreichbar ist. Bei den bekannten Anordnungen ist deshalb das Ein- und Auslöten des Hartkristalls beim Nachschleifen desselben unvermeidlich.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Hartkristallwerkzeuge besteht darin, daß das Volumen des Hartkristalls nur beschränkt ausgenutzt werden kann, weil die mit dem Nachschliff unvermeidbar verbundenen Manipulationen an eine bestimmte Mindestgröße des Kristalls gebunden sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Ilartkristallwerkzeug für Drehmaschinen zu schaffen, das leicht nachzuschleifen ist und bei dem eine opti-
6>
male Volumenausnutzung des Kristalls ermöglicht wird.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß der Hartkristall mit gegenüber der Passung freiliegender Schleifflächenebene in dieser angeordnet ist und daß zur Einstellung der gewünschten Winkellage des Kristalls gegenüber dem Werkstück die Fassung in an sich bekannter Weise geneigt in einem Halter leicht lösbar befestigt ist.
Während bei den bekannten Werkzeugen der Hartkristall in solcher Weise an der Spitze der Fassung befestigt war, daß bei gegebener Richtung der Fassung sich die gewünschte Anordnung der Kristallflächen gegenüber dem zu bearbeitenden Werkzeug ergab, wird der Kristall erfindungsgemäß in solcher Weise an der Fassung angeordnet, daß die Ebenen der nachzuschleifenden Flächen völlig frei von irgendwelchen Fassungsteilen sind, so daß der Kristall ohne vorheriges Lösen aus der Fassung nachgeschliffen werden kann. Die gewünschte Anordnung der Kristallflächen gegenüber dem Werkstück wird durch die geneigte Anordnung der Fassung in einem Halter erreicht. Der Neigungswinkel liegt bei positivem Spanwinkel erfindungsgemäß vorzugsweise bei 10 - 90°. Der Winkel kann durch Wahl unterschiedlicher Halter, die die Fassung in einem veränderten Winkel halten, verändert wer-
den.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Kristallfassung gegenüber dem Halter höheneinstellbar sein.
Vorzugsweise wird ein länglicher Kristall verwendet, der koaxial in die Fassung eingesetzt ist.
Im Rahmen der Erfindung können synthetische oder natürliche Hartkristalle, vornehmlich Diamant, Saphir · und Rubin sowie Bornitrit, verwendet werden. Sie werden im Zusammenhang dieser Beschreibung allgemein als Hartkristall bezeichnet.
Die erfindungsgemäße Ausrichtung der Kristallflächen ermöglicht das Nachschleifen in der Fassung und erspart das bisher notwendige Aus- und Einlöten des Kristalls. Außerdem kann ein besserer Spanablauf erreicht werden, da der Span die tie'xfer als die Spanebene liegende Fas~ sung nicht berührt.
Wenn es sich um einen länglichen Kristall handelt, wird das Einsintern in der Weise vorbereitet, daß der Kristall an einer Stirnfläche der Fassung und etwa mittelachsengleich zu dieser liegt. In jedem Fall und insbesondere,
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wenn es sich um andere Kriställformen handelt, ist der Wuchs des Diamanten zu berücksichtigen. Ungleiche Steine müssen nach der Voraussetzung zugeschliffen werden, daß die am Schnitt beteiligten Flächen in einer von der Fassung freien Ebene liegen können. Nach der Sinterung wird die Fassung auf ihre Fertigmaße bearbeitet und wird der Diamant durch Feilen an der zu schleifenden Schneide freigelegt. Entsprechend dem Neigungswinkel, unter welchem die Fassung gehalten werden soll, werden die für die Bildung der Drehschneide des Kristalls erforderlichen und vorgegebenen Winkel, Radius oder Facetten geschliffen. Vor dem Scharfschliff muß die Spanablauffläche-des Kristalls freigelegt werden.
Die herkömmlich gefaßten Dreh-Hartkristalle müssen im wesentlichen über die ganze Steinlänge hinweg nachgeschliffen werden und sind bei einer bestimmten Steindicke als Drehkristall nicht mehr verwendbar. Außerdem ist wegen der Größe der zu schleifenden Fläche das bei jedem Nachschliff entfernte Volumen vergleichsweise groß.
Bei dam erfindungsgemäß gefaßten Kristall und insbesondere Diamanten ermöglicht die Winkellage das Hochschleifen des Freiwinkels und Radius oder Facette und ergibt somit 3ie Voraussetzung für erneute Nachschliffe. Nur die Länge des Kristalls setzt gewisse Grenzen.
Dabei ist das bei jedem Nachschliff entfernte Volumen infolge
er
geringer Größe der Flächen viel geringer, was nicht nur für den SchleifVorgang vorteilhaft ist, sondern auch dem Kristall eine längere Lebensdauer sichert, weil er beim Schliff rieht so schnell verbraucht wird.
Beim Erneuern der Drehschneide wird bei zu geringer Schneidendicke der Hartkristall in seiner Fassung über
den FreiwinKel, Radius oder Facette nachgeschliffen., so daß die ursprüngliche Schneidendicke wieder erreicht werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht eine Fassung des Hartkristalls ,
Fig. 2 ist eine vergrößerte Darstellung dieser Fassung, teilweise im Schnitt, in der die Einsinterung bzw. Einlötung des Hartkristalls durch geschnittene Darstellung besonders veranschaulicht ist,
Fig. 3 zeigt in Seitenansicht den erfindungsgemäß ausgebildeten Halter und
Fig. k veranschaulicht, wie die Fassung des Hartkristalls in den Halter eingesetzt ist.
Der Halter besteht aus einem zylindrischen Teil 1, der innen ein Gewinde trägt und beispielsweise drei Längsschlitze 9 aufweist. In das Innengewinde kann eine keilförmig ausgebildete Spreizschraube 2 eingedreht werden,
— 7 —
um den Halter in die Aufnahmevorrichtung der Drehmaschine festzusetzen.
Auf seiner Stirnfläche ist der Halter wie bei 3 gezeigt abgeschrägt. An diese Schrägfläche schließt sich die
spezielle Haltevorrichtung k für die Fassung 5 des
schneidenden Hartkristalls 6 an, die in eine schräg gelagerte Bohrung 7 einführbar ist, deren Mittelachse mit der Mittelachse des Halters 1 einen vorgegebenen Winkel σ< bildet.
Dieser Winkel cS kann für die verschiedenen spanabhebenden Arbeiten ein verschiedener sein.
Der Teil 4 ist in zwei Klemmbacken unterteilt, die mittels der Klemmschraube 8 zusammenpreßbar sind und dadurch die Fassung festklemmen.
Wie aus Fig. h ersichtlich, ist die Fassung in dem Halter 1 höheneinstellbar, da die Fassung in der Bohrung 7 nach Lockerung der Klemmschraube 8 nach oben bzw. nach
unten verschoben werden kann.
In Fig. 2 ist der schneidende Hartkristall 6 mit einem
Siriermetall 10 in der Fassung 5 festgelegt. Die Stirnfläche 11 des Sintermetalls läuft parallel der Span-
fläche 12 des Hartkristalls, ist aber gegenüber der letzteren abgesenkt,
Um verschiedene Winkellagen c* mit einer und derselben Hartkristallfassung zu ermöglichen, können mehrere Halter zu einer Fassung gehören, deren Schlitz 7 gegenüber der Mittelachse des Halters einen unterschiedlichen Winkel ix aufweisen.
Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß sie mit geringeren Kosten verbunden ist, als wenn ein zweiter Drehdiamant zu erstellen wäre. Die Varianten der Anst-allwinkel des Halters zur Fassung sind bei positivem Spanwinkel in einem Bereich von 10 — 90° zweckmäßig. Bei negativem Spanwinkel kann auch der 10 Winkel in etwa gleicher Größe unterschritten werden.
Aus Fig. 2 ist ohne weiteres ersichtlich, daß die am Schnitt beteiligten Kristallflächen, insbesondere die Spanfläche 12, in ihrer gesamten Ebene von Teilen der Fassung frei sind, so daß sie nachgeschliffen werden können, ohne daß Teile der Fassung das Schleifwerkzeug berühren. Wenn die Stirnfläche 11 des Sintermetalls nicht mehr genügend gegenüber der zu schleifenden. Fläche des Kristalls zurückgesetzt ist, kann sie entsprechend nachgefeilt werden.
69338S8-3.8.72

Claims (3)

- 9 Schutzansprüche
1. Hartkristallwerkzeug für Drehmaschinen mit einem in eine Fassung eingesinterten Hartkristall, dadurch gekennzeichnet, daß der Hartkristall (b) mit gegenüber der Fassung (5) freiliegender Schleif— flächenebene (12) in dieser angeordnet ist und zur Einstellung der gewünschten Winkellage des Kristalls gegenüber dem Werkstück die Fassung in an sich bekannter Weise geneigt in einem Halter (l) ieicnt lösbar befestigt ist.
2. Hartkristallwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein länglicher Hartkristall verwendet ist, der etwa koaxial in der Fassung angeordnet ist.
3. Hartkristallwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (<x ) bei positivem Spanwinkel 10 - 90 beträgt.
h. Hartkristallwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kristallfassung (5) gegenüber dem Halter (l, h) höheneinstellbar ist.
DE19696933858 1969-08-28 1969-08-28 Hartkristallwerkzeug fuer drehmaschinen. Expired DE6933858U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19696933858 DE6933858U (de) 1969-08-28 1969-08-28 Hartkristallwerkzeug fuer drehmaschinen.

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6933858U true DE6933858U (de) 1972-08-03

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ID=34124517

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19696933858 Expired DE6933858U (de) 1969-08-28 1969-08-28 Hartkristallwerkzeug fuer drehmaschinen.

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