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DE69331700T2 - Methode und vorrichtung zur behandlung von dampf zur entfernung von tropfen und verwendung einer solchen vorrichtung - Google Patents

Methode und vorrichtung zur behandlung von dampf zur entfernung von tropfen und verwendung einer solchen vorrichtung

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DE69331700T2
DE69331700T2 DE69331700T DE69331700T DE69331700T2 DE 69331700 T2 DE69331700 T2 DE 69331700T2 DE 69331700 T DE69331700 T DE 69331700T DE 69331700 T DE69331700 T DE 69331700T DE 69331700 T2 DE69331700 T2 DE 69331700T2
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DE
Germany
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evaporator
vessel
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Christian Bastholm
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FUNKI MANURA AS SONDERBORG
OHM Electric Co Ltd
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FUNKI MANURA AS SONDERBORG
OHM Electric Co Ltd
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Verdampfer, der eine Vorrichtung zur Schaumunterdrückung und zur Entfernung tropfenförmiger Flüssigkeiten aus einem Dampf gemäß einem erfindungsgemäßen Verfahren aufweist, wobei die Vorrichtung ein drehbares Gehäuse aufweist, das aus einem Zylinder besteht, der in seiner zylindrischen Oberfläche Löcher aufweist, wodurch der Transport von Dampf/Gas zum Inneren des Gehäuses ermöglicht wird, wobei der Zylinder an einem seiner Enden mit einer zentralen Öffnung zur Dampfentnahme versehen ist, durch die der Dampf/ das Gas vom Inneren des Gehäuses zur nachfolgenden Rohrleitung entnommen wird, wobei das Innere des Gehäuses gegenüber dem Gefäß, das die verschmutzte Flüssigkeit, die verdampft werden soll, enthält, abgedichtet ist, und dadurch nur die Löcher in der zylindrischen Oberfläche als Durchgang durch das Gehäuse vorhanden sind und wobei die Entnahmenöffnung von einem Dampfentnahmerohr gebildet wird, das abdichtend in Kontakt mit dem Gehäuse steht und dessen Ende sich konzentrisch um eine Rotationsachse in das drehbare Gehäuse erstreckt, wobei das Gefäß die Flüssigkeit enthält, die sich bis zu einem vorgegebenen Flüssigkeitsniveau erstreckt.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Schaumunterdrückung und zur Entfernung tropfenförmiger Flüssigkeiten aus einem Gas/ Dampf mittels eines erfindungsgemäßen Verdampfers, wobei eine Dampfentnahmeöffnung in einem drehbaren Gehäuse positioniert ist, das mit Öffnungen versehen ist, welches Gehäuse sich mit einer solchen Anzahl an Drehungen dreht, daß die Umfangsgeschwindigkeit des radial äußeren Endes jeder der Öffnungen des Gehäuses die Durchtrittsgeschwindigkeit von Dampf durch die Öffnungen übersteigt.
  • Das Verfahren kann im Zusammenhang mit dem Abbrechen von Schaumbildungen eingesetzt werden, wenn die Verdampfung verschmutzter Flüssigkeiten durchgeführt wird. Beispiele hierfür sind industrielle Abwässer, Entfettungswasser, organische Flüssigkeiten, beispielsweise flüssige Abfallstoffe, Abwasser aus der Produktion von Olivenöl und dergleichen.
  • Das Verfahren, das beispielsweise aus der DE-A-15 44 073 und der GB-A-235 301 bekannt ist, kann in herkömmlichen Tropfenfängern in Dampfrohren eingesetzt werden. Solche Abscheidung von Tropfen aus Dampf kann beispielsweise zum Schutz nachfolgender Dampfkompressoren wünschenswert sein, oder um zu gewährleisten, dass das Destillat/ Kondensat ohne Verunreinigungen von mitgeführten Tropfen vorhanden ist.
  • Während des Entnehmens von Gasen aus Behältern kann es auch wünschenswert sein, das Mitführen von Tropfen, die verschmutzende Substanzen enthalten können, zu vermeiden. In dieser Situation können Tropfenfänger im Behälter oder in Rohrleitungen vorgesehen werden.
  • Im Zusammenhang mit der Verdampfung von Flüssigkeiten, die entweder in verschiedene Komponenten aufzuspalten sind oder bei denen eine Aufkonzentration einer Flüssigkeit in einer Emulsifikation erwünscht ist und bei denen die Schaumbildung während des Siedens oder der Konzentration auftritt, ist es wünschenswert, den Schaum/die Blasen so abzubrechen, daß nur Dampf aus dem Verdampfer oder dem Kessel entfernt wird. Es besteht ein großes Risiko, daß der Schaum/die Blasen in Form von Tropfen mitgeführt werden, wenn der Schaum/die Blasen nicht gebrochen werden. Hierdurch besteht das Risiko, daß der kontaminierende Teil mitgeführt wird und somit eine Verunreinigung während des nachfolgenden Kondensierens des Dampfes bildet.
  • Zum Unterdrücken von Schaumbildungen ist eine Reihe verschiedener Prinzipien bekannt. Diese Prinzipien umfassen chemische Behandlung, thermische Behandlung und mechanische Behandlung zur Unterdrückung des Schaumes. Jedoch war es bisher noch nicht möglich, das Schaumunterdrückungsproblem auf einfache und effektive Weise zu lösen.
  • Nachfolgend wird aus Gründen der Bequemlichkeit nur der Ausdruck "Dampf" verwendet, jedoch sollen mit diesem Ausdruck auch Gase umfaßt sein.
  • Zur mechanischen Behandlung von Dampf sind Tropfenzyklone und andere Formen von Tropfenabscheidern bekannt. Ein gemeinsames Merkmal dieser ist, daß sie separate und häufig sehr teuere oder wartungsintensive Vorrichtungen benötigen, die in ein Dampfrohr eingeschoben werden und dort als passive Vorrichtungen wirken, deren Effekt einzig von der Dampfgeschwindigkeit abhängt. Somit ermöglichen es die bekannten mechanischen Tropfenfänger nicht, Tropfen in Dampfdurchgängen auf einfache und preisgünstige Art zurückzuhalten.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, dieses Problem zu lösen, indem ein sehr einfaches Verfahren angegeben wird, das es ermöglicht, eine einfache mechanische und wartungsfreie Konstruktion zu verwenden, um zu gewährleisten, daß der Dampf von Tropfen befreit wird, ungeachtet der Dampfgeschwindigkeit, und die auch eine effektive Schaumunterdrückung ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird dies durch einen Verdampfer ermöglicht, der eine Vorrichtung zur Schaumunterdrückung und zur Entfernung tropfenförmiger Flüssigkeiten aus einem Dampf aufweist, wobei die Vorrichtung ein drehbares Gehäuse aufweist, das aus einem Zylinder besteht, der in seiner zylindrischen Oberfläche Löcher aufweist, wodurch der Transport von Dampf/Gas zum Inneren des Gehäuses ermöglicht wird, wobei der Zylinder an einem seiner Enden mit einer zentralen Öffnung zur Dampfentnahme versehen ist, durch die der Dampf/das Gas vom Inneren des Gehäuses zur nachfolgenden Rohrleitung entnommen wird, wobei das Innere des Gehäuses gegenüber der Außenseite des Gehäuses abgedichtet ist und dadurch nur die Löcher in der zylindrischen Oberfläche als Durchgang durch das Gehäuse vorhanden sind und wobei die Entnahmenöffnung von einem Dampfentnahmerohr gebildet, das abdichtend in Kontakt mit dem Gehäuse steht und dessen Ende sich konzentrisch um eine Rotationsachse in das drehbare Gehäuse erstreckt, wobei das Gehäuse in einem Gefäß angeordnet ist, das eine zu verdampfende Flüssigkeit enthalten kann, die sich bis zu einem vorgegebenen Flüssigkeitsniveau erstreckt, und wobei das Gehäuse unmittelbar über dem Flüssigkeitsniveau in dem Gefäß angeordnet ist.
  • Die Erfindung definiert auch ein Verfahren zur Schaumunterdrückung und zur Entfernung tropfenförmiger Flüssigkeiten aus einem Gas/Dampf mittels eines Verdampfers, wie er vorstehend beschrieben ist, wobei eine Dampfentnahmeöffnung in einem drehbaren Gehäuse positioniert ist, das mit Öffnungen versehen ist, welches Gehäuse sich mit einer solchen Anzahl an Drehungen dreht, daß die Umfangsgeschwindigkeit des radial äußeren Endes jeder der Öffnungen des Gehäuses die Durchtrittsgeschwindigkeit von Dampf durch die Öffnungen übersteigt, wobei das Gehäuse in einer Position unmittelbar über einem Flüssigkeitsniveau in einem Gefäß eines Verdampfers gedreht wird, wobei die Flüssigkeit in dem Gefäß, dem der Dampf entnommen wird, gekocht wird, wodurch der durch das Kochen bzw. Sieden erzeugte Schaum unterdrückt wird.
  • Das Verfahren und der Verdampfer können für das kombinierte Tropfenfangen und Schaumunterdrücken in Gefäßen verwendet werden, die kochende bzw. siedende/schäumende Flüssigkeiten enthalten, und verhindern aktiv, daß Schaum und Tropfen in die Dampfentnahmeöffnung eintreten, und brechen gleichzeitig aktiv die Schaumbildung ab und unterdrücken sie.
  • Das Verfahren erfordert nur, daß eine Entnahmeöffnung entweder durch ein Rohr oder als direkte Öffnung in der Oberfläche ausgebildet ist, die in einem sich drehenden Gehäuse vorhanden ist. Es ist anzumerken, daß das Gehäuse eine bestimmte radiale Dicke aufweisen kann. Deshalb ist für das radial äußere Ende der Öffnungen die Umfangsgeschwindigkeit angegeben. Durch Drehen des Gehäuses so, daß die Umfangsgeschwindigkeit für das radial äußere Ende jeder der Öffnungen die Durchtrittsgeschwindigkeit des Dampfes übersteigt, können Tropfen oder Schaum nicht durch die Öffnungen durchtreten, da solche Tropfen oder Schaum eine maximale Durchtrittsgeschwindigkeit aufweisen, die der Durchtrittsgeschwindigkeit des Dampfes entspricht. Jedoch kann der Dampf frei durch die Öffnungen aufgrund der Druckdifferenz über den Öffnungen des Gehäuses durchtreten. Das Verfahren ist sehr einfach und sicher, da man ganz einfach die Form der Öffnungen und/oder die Form des Gehäuses variieren und die Anzahl an Umdrehungen auf eine geeignete Geschwindigkeit in Abhängigkeit von den Flüssigkeiten, die gekocht/verdampft werden, erhöhen kann.
  • Die Öffnungen können auf einfache Weise von einem Netz gebildet werden, bei dem die Maschengröße und die Drehung des Gehäuses gewährleisten, daß die Tropfen nicht in das Gehäuse eintreten und während der Entnahme von Dampf aus dem Inneren des Gehäuses mitgeführt werden. Die Vorrichtung erfordert keine Wartung in Form des Austausches voll Filtern oder anderen Teilen. Die Vorrichtung ist sehr einfach herzustellen. Durch Variieren der Form des Gehäuses, der Rotationsgeschwindigkeit, der Größe der Öffnungen, ist es möglich, eine effektive Tropfenabscheidung unabhängig von der Dampfgeschwindigkeit zu erhalten. Somit kann die Vorrichtung eine aktive Vorrichtung genannt werden.
  • Für die Rotation bzw. Drehung des Gehäuses wird eine Umfangsgeschwindigkeit gewählt, die Größe ist als die Durchtrittsgeschwindigkeit des Dampfes, und normalerweise wird ein Sicherheitsfaktor gewählt, wobei das Verhältnis zwischen der Durchtrittsgeschwindigkeit und der Umfangsgeschwindigkeit in der Größenordnung von 2 bis 10, vorzugsweise von 3 bis 5, liegt. Jedoch können bestimmte spezifische Bedingungen es anzeigen, daß ein größerer Sicherheitsfaktor zu wählen ist. Die Auswahl wird aus der Tatsache begründet, daß das Gehäuse normalerweise aus einem zylindrischen Netz gebildet ist, bei dem das Verhältnis zwischen der Dicke des Netzes und den Abmessungen jeder Öffnung in Rotationsrichtung zwischen 3 und 5 liegt. Hierdurch wird es gewährleistet, daß ein Tropfen, der sich an einer äußeren vorderen Kante einer Öffnung befindet, nicht durch die Öffnung treten kann, da er sozusagen durch eine innere rückwärtige Kante der Öffnung eingefangen wird. "Vorne" und "hinten" beziehen sich auf die Rotationsrichtung des Gehäuses.
  • Der Verdampfer ist besonders vorteilhaft zur Verwendung in einer Anlage zur mechanischen Dampfkompression, um verschmutzte Flüssigkeiten abzuscheiden, die eine starke Schaumbildung bewirken. Es ist erwünscht, die Elemente des Verdampfers so klein wie möglich zu machen. Dies bedeutet, daß das Gefäß oder der Kessel ebenfalls so klein wie möglich sein soll. Jedoch erhöht dies das Risiko, daß der Schaum eine Dampfentnahmeöffnung erreicht, die häufig an der Oberseite der Siedekammer vorhanden ist. Bei solchen Kesseln ist es üblich, eine Pumpe zum Umwälzen der Flüssigkeit durch den Wärmetauscher zu verwenden, die zur Kompression von Dampf eingesetzt wird. Der Motor, der für die Umwälzung verwendet wird, kann vorzugsweise zum Drehen des Gehäuses eingesetzt werden. Auf diese Weise wird auf sehr sichere Art die Reinheit der durch die Kompression von Dampf kondensierten Flüssigkeiten erhalten.
  • Für die Behandlung verschmutzter Flüssigkeiten durch mechanische Dampfkompression war es bislang notwendig, schaumunterdrückende Mittel zuzufügen, um die Schaumbildung abzubrechen oder zu verhindern. Jedoch waren diese schaumunterdrückenden Mittel unerwünscht, teilweise aus ökonomischen Gründen, und teilweise, um die Unbequemlichkeit zu vermeiden, daß nachfolgend diese Mittel aus der verschmutzten Flüssigkeit entfernt werden müssen. In dieser Situation war es auch notwendig, eine gute Kenntnis des Ausgangsmaterials zu haben, um die Möglichkeit des Zufügens der korrekten Menge und der korrekten Zusammensetzung von schaumunterdrückenden Mitteln zu haben. Diese Nachteile werden durch ein erfindungsgemäßes Verfahren und eine erfindungsgemäße Vorrichtung vermieden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • Die Erfindung wird nun näher mit bezug auf die beigefügte schematische Zeichnung erläutert, in der
  • Fig. 1 ein schematisches Positionieren eines Verdampfers Zeit, der für mechanische Dampfkompression verwendet wird, und
  • Fig. 2 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung für einen Verdampfer veranschaulicht.
  • Fig. 1 veranschaulicht die Konstruktion einer Anlage zum Abscheiden verschmutzter Flüssigkeiten bei mechanischer Dampfkompression. Somit wird die Anlage gemäß einem bekannten Prinzip dazu verwendet, einen verschmutzten Flüssigkeitsteil, vorzugsweise Wasser, abzuscheiden und den verschmutzten Teil aufzukonzentrieren. Der erste Flüssigkeitsteil, der zu behandeln ist, kann aus Wasser bestehen, kann jedoch auch aus anderen Flüssigkeiten bestehen, beispielsweise Freon, das mit Öl verschmutzt ist.
  • Die Anlage weist einen Verdampfer 1 auf. An der Oberseite des Verdampfers ist ein Verteilersystem 2 vorhanden, und am Boden ist ein Kessel oder ein Gefäß 3 vorhanden, das die verschmutzte Flüssigkeit 4 enthält. Das Gefäß 3 ist mit einer Umwälzpumpe 5 und einer Rohrleitung 6 verbunden, die die erhitzte und verschmutzte Flüssigkeit 4 zum Verteilersystem 2 an der Oberseite des Verdampfers pumpt. Des weiteren weist das Gefäß 3 einen Einlass 7 zum Zuführen verschmutzter Flüssigkeiten 4 aus sowie eine Auslassröhre 8 auf, die dazu verwendet wird, den aufkonzentrierten, verschmutzten Teil aus dem Gefäß 3 auszubringen.
  • Ein Dampfauslass 9 ist an der Oberseite des Gefäßes positioniert, der über eine Rohrleitung 10 und einen Kompressor 11 mit einem Wärmetauscher 12 verbunden ist, der im Verdampfer 1 angeordnet ist. Ein Auslass 13 für Kondensate ist am Boden des Wärmetauschers 12 positioniert. Eine Vorrichtung 14 ist mit dem Dampfauslass 9 in einer Position über dem Flüssigkeitsniveau 15, das im Gefäß 3 vorhanden ist, verbunden. Es ist anzumerken, daß die Zeichnung keine Konstruktion der elektronischen Steuerung der Vorrichtung veranschaulicht. Jedoch ist ein solches Steuersystem dem Fachmann wohl bekannt und benötigt deshalb keine detaillierte Erläuterung.
  • Somit wird die verschmutzte Flüssigkeit 4 portionsweise am Einlass 7 zugeführt und wird über die Auslass-Rohrleitung 8 ausgelassen, nachdem eine Aufkonzentration erfolgt ist. Das Kondensat oder das Destillat wird über den Auslass 13 abgeleitet.
  • Wenn die verschmutzte Flüssigkeit in das Gefäß 3 gefüllt worden ist, wird die Temperatur in demselben auf ein Niveau gebracht, das die Bedingung erfüllt, dass die Temperatur und der Druck direkt unterhalb des Siedepunktes für die Flüssigkeit, die behandelt werden soll, (das Kondensat) liegt. Somit wird im Fall von Wasser die Temperatur etwa bis auf 100ºC gebracht. Dies wird mittels Heizelementen (nicht gezeigt) erreicht.
  • Wenn die Temperatur etwa 100ºC erreicht hat, wird der Kompressor 11 gestartet, und spätestens zu diesem Zeitpunkt wird auch die Umwälzpumpe 5 gestartet. Der Kompressor 11 schafft ein Teilvakuum im Gefäß 3 und treibt dadurch den Dampf, der sich oberhalb der verschmutzten Flüssigkeit 4 befindet, durch die Vorrichtung 14, worauf der Dampf über die Rohrleitung 10 zum Kompressor 11 geleitet wird und anschließend in den Wärmetauscher 12, in dem ein Wärmetausch des Dampfes auf der einen Seite des Wärmetauschers und der erhitzten, verschmutzten Flüssigkeit 4 auf der anderen Seite des Wärmetauschers stattfindet. Hierdurch gibt der Dampf, der im Kompressor 11 komprimiert wurde, seine Energie ab, die auf die umgewälzte verschmutzte Flüssigkeit 4 auf der anderen Seite des Wärmetauschers übertragen wird. Hierdurch wird die Flüssigkeit, die behandelt werden soll, verdampft. Durch die Öffnungen 16 tritt dieser Dampf in die Oberseite des Gefäßes 3 und tritt wiederum durch die Vorrichtung 14, die Rohrleitung 10 und den Kompressor 11 in den Wärmetauscher 12. Während er seine Energie abgibt, wird der Dampf kondensiert und kann anschließend als Kondensat durch den Auslass 13 entfernt werden.
  • Eine detailliertere Erläuterung der Vorrichtung 14 wird in Verbindung mit Fig. 2 gegeben, die nur eine einzelne Ausführungsform der Vorrichtung 14 veranschaulicht. Es ist anzumerken, daß identischen oder entsprechenden Teilen identische Bezugszeichen gegeben wurden, die deshalb in Verbindung mit Fig. 2 nicht näher erläutert werden.
  • Die Vorrichtung 14 besteht aus einem zylindrischen Netz 17, das an jedem Ende von einer Scheibe 18, 19 verschlossen ist. Durch eine Welle 20 ist die untere Scheibe 19 mit einem elektrischen Motor 21 verbunden, der die Vorrichtung 14 drehen kann.
  • Die obere Scheibe 18 weist eine zentrale Dampfentnahmeöffnung 9 auf, durch die der Dampf 9 in die Rohrleitung 10 entnommen wird, welche mit einem Kompressor 11 verbunden ist, wie dies in Fig. 1 veranschaulicht ist. Ein Entnahmerohr 22 ist um die Dampfentnahmeöffnung 9 herum positioniert, welches Rohr 22 fest mit der oberen Scheibe 18 verbunden ist. Das Entnahmerohr kann wahlweise durch die obere Scheibe 18 verlaufen, wie dies mittels der durchbrochenen Linie veranschaulicht ist. In dieser Situation kann die Entnahmenöffnung von einem Ende des Entnahmerohres 22 gebildet werden.
  • Wenn das Entnahmerohr 22 den gesamten Weg durch die Vorrichtung 14 geführt und auch mit der unteren Scheibe 19 in Bezug auf die Festigkeit der Konstruktion verbunden ist, kann das Dampfentnahmerohr von einer Öffnung 9' im Umfang des Entnahmerohrs 22 gebildet sein. Das Entnahmerohr 22 ist abdichtend und mittels eines Lagers 23 und einer Stopfbüchse 24 und einer Dichtung 24 abdichtend und schwenkbar gelagert. Am oberen Ende ist die Stopfbüchse 24 abdichtend mit der Rohrleitung 10 verbunden.
  • Die Größe der Öffnungen im Netz 17 und die Umfangsgeschwindigkeit, mit der das Netz 17 während der Rotation der Vorrichtung 14 versehen ist, hängen von der Art der verschmutzten Flüssigkeit 4 ab, die sich im Gefäß 3 befindet, und von der Dampfmenge, die pro Zeiteinheit entfernt werden soll.
  • Durch Abscheiden der verschmutzten Flüssigkeit 4, was einen Schaumeffekt entweder während der Aufkonzentration oder bereits von Beginn mit sich bringt, werden dampfenthaltende Blasen an der Flüssigkeitsoberfläche 15 ausgebildet.
  • Durch Verwenden der Vorrichtung 14 bewirkt die Rotation des Netzes 17 die Zerstörung jeglicher Blasen, die das Netz erreichen, so daß nur Dampf durch die Öffnungen tritt. Darüber hinaus wird verhindert, daß Tropfen, die im Gefäß 3 oberhalb der Flüssigkeitsoberfläche 15 hängen, durch das Netz 17 treten, wenn das Netz mit einer solchen Anzahl an Umdrehungen rotiert, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Außenseite des Netzes 17 die Durchtrittsgeschwindigkeit des Dampfes und folglich diejenige der Tropfendes Schaumes durch die Öffnungen übersteigt. Da die Tropfen daran gehindert werden, durch die Öffnungen zu treten, wird nur Dampf durch das Netz 17 und über die Dampfentnahmeöffnung 9 nach außen abgeleitet. Somit ist es möglich, das Mitführen von Verunreinigungen, beispielsweise Seifen, Öle und dergleichen, während der Entnahme von Dampf aus dem Gefäß 3 zu vermeiden. Dies eliminiert das Risiko, daß verschmutzte Substanzen in das Kondensat übergeleitet werden, das über die Rohrleitung 13 entfernt wird.
  • Die Rotationsgeschwindigkeit, Fläche, Dicke und Feinheit des Netzes 17 legen die Sicherheit fest, die in Bezug auf das Mitführen von Tropfen erreicht wird, und deshalb werden diese Parameter auf die Dampfgeschwindigkeit im Entnahmerohr 22 abgestimmt. Nachstehend wird ein nicht beschränkendes Beispiel der Dimensionierung gegeben, bei dem der Sicherheitsfaktor von 4,6 ein Ausdruck für das Verhältnis zwischen der Umfangsgeschwindigkeit des Netzes 17 und der Dampfgeschwindigkeit ist. Der Sicherheitsfaktor kann zwischen 2 und 10 liegen, liegt jedoch vorzugsweise zwischen 3 und 5. Beispiel:
  • v = (kap·1,65) / (d·π·h·f·3600)
  • v = (n·d·π/60/sfaktor)
  • 1,65 bedeutet, daß 1.65 m³ l Kilogramm wiegt.
  • Variable Werte:
  • D = 0,095000000
  • f = 0,64000000
  • h = 0,060000000
  • kap = 25,000000
  • n - 925,00000
  • sfaktor = 4,6020063
  • v = 0,99980833
  • Vorstehend wurde nur eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verdampfers beschrieben. Jedoch kann die Vorrichtung, die Teil des Verdampfers ist, aus anderen drehbaren Körpern hergestellt sein. So kann die Vorrichtung einen tassenförmigen Körper aufweisen. Jedoch ist es für jeden Drehkörper wichtig, daß die Öffnungen, durch die der Dampf in ein inneres Gehäuse 26 eintritt, in einem gewissen Abstand von der Rotationsachse 27 ausgebildet sind, um die sich der Körper dreht. Hierdurch wird es ermöglicht, eine kleinere Anzahl von Umdrehungen des Körpers zu verwenden.

Claims (6)

1. Verdampfer (1), aufweisend eine Vorrichtung (14) zur Schaumunterdrückung und zur Entfernung tropfenförmiger Flüssigkeiten aus einem Dampf gemäß einem Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei die Vorrichtung ein drehbares Gehäuse (17) aufweist, das aus einem Zylinder (17) besteht, der in seiner zylindrischen Oberfläche Löcher aufweist, wodurch der Transport von Dampf/Gas zum Inneren des Gehäuses ermöglicht wird, wobei der Zylinder an einem seiner Enden mit einer zentralen Öffnung (9, 9') zur Dampfentnahme versehen ist, durch die der Dampf/das Gas vom Inneren des Gehäuses zur nachfolgenden Rohrleitung (10) entnommen wird, wobei das Innere des Gehäuses gegenüber der Außenseite des Gehäuses (17) abgedichtet ist und dadurch nur die Löcher in der zylindrischen Oberfläche (17) als Durchgang durch das Gehäuse vorhanden sind und wobei die Entnahmeöffnung (9, 259') von einem Dampfentnahmerohr (10) ausgebildet wird, das abdichtend in Kontakt mit dem Gehäuse steht und dessen Ende sich konzentrisch um eine Rotationsachse (27) in das drehbare Gehäuse erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (17) in einem Gefäß (3) angeordnet ist, das eine zu verdampfende Flüssigkeit enthalten kann, die sich bis zu einem vorgegebenen Flüssigkeitsniveau (15) erstreckt, und daß das Gehäuse unmittelbar über dem Flüssigkeitsniveau (15) in dem Gefäß angeordnet ist.
2. Verdampfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dampfentnahmerohr (10) sich nur zum Gehäuse erstreckt, so daß die Dampfentnahmeöffnung (9, 9') von einer zentralen Öffnung (9) gebildet ist, die im Gehäuse vorhanden ist und die gegen das Teil, dem der Dampf entnommen wird, abgedichtet ist.
3. Verdampfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse ein im wesentlichen zylindrisches Netz (17) aufweist, das an einem seiner Enden von einer kreisförmigen Platte (19) geschlossen ist und an seinem anderen Ende von einer ringförmigen Platte (18), welche Platte (18) das Dampfentnahmerohr (10) umgibt.
4. Verfahren zur Schaumunterdrückung und zur Entfernung tropfenförmiger Flüssigkeiten aus einem Gas/Dampf mittels eines Verdampfers (1) nach Anspruch 1, wobei eine Dampfentnahmeöffnung (9, 9') in einem drehbaren Gehäuse (17) positioniert ist, das mit Öffnungen versehen ist, welches Gehäuse sich mit einer solchen Anzahl an Drehungen dreht, daß die Umfangsgeschwindigkeit des radial äußeren Endes jeder der Öffnungen des Gehäuses die Durchtrittsgeschwindigkeit von Dampf durch die Öffnungen übersteigt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (17) in einer Position unmittelbar über einem Flüssigkeitsiveau (15) in einem Gefäß (3) eines Verdampfers gedreht wird, wobei die Flüssigkeit in dem Gefäß, dem der Dampf entnommen wird, gekocht wird, wodurch der durch das Kochen erzeugte Schaum unterdrückt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Umfangsgeschwindigkeit zur Durchtrittsgeschwindigkeit 2 bis 10, vorzugsweise 3 bis 5, beträgt.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (17) sich um eine Achse (27) dreht, die gleichzeitig die zentrale Achse einer kreisförmigen Dampfentnahmeöffnung (10) ist.
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