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DE69330326T2 - Formstahl hoher Festigkeit, Zähigkeit und Hitzebeständigkeit und Formstahlherstellungsverfahren durch Walzen - Google Patents

Formstahl hoher Festigkeit, Zähigkeit und Hitzebeständigkeit und Formstahlherstellungsverfahren durch Walzen

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Publication number
DE69330326T2
DE69330326T2 DE69330326T DE69330326T DE69330326T2 DE 69330326 T2 DE69330326 T2 DE 69330326T2 DE 69330326 T DE69330326 T DE 69330326T DE 69330326 T DE69330326 T DE 69330326T DE 69330326 T2 DE69330326 T2 DE 69330326T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steel
rolling
titanium
less
toughness
Prior art date
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Application number
DE69330326T
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English (en)
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DE69330326D1 (de
Inventor
Kazuo Watanabe
Kohichi Yamamoto
Suguru Yoshida
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Steel Corp
Original Assignee
Nippon Steel Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Steel Corp filed Critical Nippon Steel Corp
Publication of DE69330326D1 publication Critical patent/DE69330326D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69330326T2 publication Critical patent/DE69330326T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/12Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing tungsten, tantalum, molybdenum, vanadium, or niobium
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D8/00Modifying the physical properties by deformation combined with, or followed by, heat treatment
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
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Description

    TECHNISCHES GEBIET:
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von kontrolliert gewalztem Formstahl mit hoher Festigkeit, hoher Zähigkeit und hervorragender Feuerbeständigkeit zum Gebrauch als Konstruktionsteil für den Bau, und im besonderen auf einen kontrolliert gewalzten Formstahl, der durch ein Verfahren hergestellt wird, worin geschmolzener Stahl einer Vordeoxidationsbehandlung unterzogen wird, um die Bildung von intragranulärem Ferrit zu beschleunigen und das Walzen durchgeführt wird, während die Temperatur kontrolliert wird.
  • TECHNISCHER HINTERGRUND:
  • Das Bauministerium hat aufgrund eines signifikanten Anstiegs der Höhe neuer Bauten und Fortschritten bei architektonischen Gestaltungstechniken, etc., die Ausführung der Feuerbeständigkeit von Bauten neu durchdacht, und dementsprechend trat das "Neue Gesetz zur Ausführung der Feuerbeständigkeit" im März 1987 in Kraft. Im neuen Gesetz wurde die unter dem alten Gesetz gültige Beschränkung aufgehoben, daß die Feuersicherheit so beschaffen sein sollte, daß die Temperatur von Stahlprodukten während eines Feuers unter 350ºC gehalten wird, und es ist möglich geworden, eine geeignete Feuersicherheitsmethode zu bestimmen, die von einem Ausgleich zwischen der Hochtemperaturfestigkeit von Stahlprodukten und der tatsächlichen Belastung von Gebäuden abhängt. Im besonderen kann, wenn die Soll-Hochtemperaturfestigkeit bei 600ºC gewährleistet werden kann, die Feuersicherheit entsprechend herabgesetzt werden.
  • Um diesem Trend gerecht zu werden, schlägt die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung (Kokai) Nr. 2-77523 (EP-A-347156) Stähle mit geringem Streckgrenzenverhältnis und Stahlprodukte mit hervorragender Feuerbeständigkeit zum Gebrauch in Gebäuden und ein Verfahren zu deren Herstellung vor. Der Gegenstand dieser früheren Anmeldung ist, daß die Hochtemperaturfestigkeit durch das Hinzufügen von Mo und Nb in einer solchen Menge, daß die Streckgrenze bei 600ºC 70% oder mehr der Streckgrenze bei Raumtemperatur beträgt, verbessert wird. Die Soll-Hochtemperaturfestigkeit des Stahlprodukts wurde auf 600ºC gesetzt, basierend auf der Erkenntnis, daß dies in Hinsicht auf den Ausgleich zwischen dem durch die Legierungselemente bedingten Anstieg der Stahlproduktionskosten und den Kosten zur Ausführung der Feuersicherheit am rentabelsten ist.
  • Bei der Al-Deoxidation des Stahls gemäß des Stands der Technik wurde Al in einem frühen Stadium der Stahlproduktion, im Schmelzprozeß, hinzugefügt, um die Deoxidation und die Flotationsabtrennung des resultierenden Al&sub2;O&sub3; zu bewirken, wobei der geschmolzene Stahl gereinigt wurde. Mit anderen Worten ausgedrückt war der Gegenstand der, wie man die Sauerstoffkonzentration des geschmolzenen Stahls herabsetzt, und das Oxid als Produkt der primären Deoxidation zu verringern.
  • In der JP-A-4083 821 wird ein Formstahl durch Deoxidation des flüssigen Eisens, Legieren und abschließende Deoxidation des hergestellten Stahls mit Ti hergestellt, der Gehalt an Ti wird gemäß des O-Gehalts eingestellt, um Ti-Oxid herzustellen. Diese Oxide und VN tragen zur Bildung einer intragranulären Ferritstruktur bei. JP-A- 2194115 und JP-A-E2109948 übernehmen die Zwei-Schritt Deoxidation und die Einstellung des Ti-Gehalts.
  • In JP-A-2125812 wird ein schweissbarer Legierungsstahl erwähnt, mit einer kontrollierbaren Dispersion von Ti&sub2;O&sub3;-basierten Oxiden.
  • Das Konzept der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich von dem des oben beschriebenen Stands der Technik. Im besonderen ist die vorliegende Erfindung dadurch charakterisiert, daß Ti hinzugefügt wird, der Gehalt an Al und Sauerstoff beschränkt wird, und ein feines Verbindungsoxid, das als Keim für die intragranuläre Ferrittransformation tauglich ist, durch die Regulierung des Deoxidationsprozesses gefällt wird.
  • Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben den nach dem oben beschriebenen Stand der Technik hergestellten Stahl als Material für Formstähle angewendet, speziell einen H-förmigen Stahl, der aufgrund komplizierter Form durch Walzformgebung strikt eingeschränkt ist, und haben als ein Ergebnis gefunden, daß die Unterschiede in der Walzendbearbeitungstemperatur, im Umformgrad und in der Abkühlungsrate zwischen der Lage eines Stegs, eines Seitenteils und eines Fillets bedingt, daß die Struktur von Lage zu Lage merklich unterschiedlich wird, so daß die Festigkeit bei Raumtemperatur, die Festigkeit bei hoher Temperatur, die Duktilität und die Zähigkeit variieren und einige Lagen nicht den JIS G3106 Anforderungen an gewalzte Stähle für geschweisste Strukturen genügen.
  • Um das oben beschriebene Problem zu lösen, ist es notwendig, durch das Instrument der Stahlherstellungs- und -walzverfahren eine Verfeinerung der Mikrostruktur zu erreichen und ein Verfahren zur Herstellung eines kontrolliert gewalzten Formstahls mit hervorragenden Materialeigenschaften, hervorragender Feuerbeständigkeit und hervorragender Zähigkeit bei niedrigen Kosten und hoher Rentabilität zur Verfügung zu stellen.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • In der vorliegenden Erfindung kann das oben beschriebene Problem durch eine Verfeinerung der Mikrostruktur gelöst werden, die mit einer Methode erreicht wird, worin eine eigene Ti-Deoxidationsbehandlung anstelle der Al-Deoxidation durchgeführt wird, um ein feines, auf Titan basierendes Verbindungsoxid in einer Menge von 20 Partikeln/mm² oder mehr im Stahl zu verteilen, so daß ein intragranulärer Ferrit (im folgenden weiter als "IGF" bezeichnet) von innerhalb der Austenitkörner sogar unter den oben beschriebenen Walzbedingungen, die Stahlmaterialien inhärent sind, hergestellt werden kann; und, des weiteren, durch eine Verfeinerung der Mikrostruktur und eine Steigerung der Effizienz des kontrollierten Walzens (TMCP), welche durch einen Walzeindringeffekt, der von der Wasserkühlung zwischen verschiedenen Durchgängen während des Walzens herrührt, erhalten wird. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist in den Ansprüchen 1 und 2 und definiert und offenbart im wesentlichen: Ein Verfahren zur Herstellung eines kontrolliert gewalzten Formstahls mit hervorragender Feuerbeständigkeit und Zähigkeit, das die Schritte umfaßt: Unterziehen eines geschmolzenen Stahls, der in Gewichtsprozenten 0,04 bis 0,20% an C, 0,05 bis 0,50 an Si, 0,4 bis 2,0% an Mn, 0,3 bis 0,7% an Mo, 0,003 bis 0,015% an N, 0,04 bis 0,20% an V und weniger als 0,005% an Al umfaßt, wobei der Rest aus Fe und unvermeidlichen Verunreinigungen besteht, einer Vordeoxidationsbehandlung, um die Konzentration an gelöstem Sauerstoff auf 0,003 bis 0,015 Gew.-% einzustellen, Hinzufügen von Ti in der Art, daß ein Titangehalt von 0,005 bis 0,025 Gew.-% hergestellt wird und daß die Bedingung für die Beziehung zwischen dem Titangehalt [Ti%] und der Konzentration des gelösten Sauerstoffs [O%], welche von der Formel -0,006 ≤ [Ti%] - 2[O%] ≤ 0,008 repräsentiert wird, erfüllt ist, um ein auf Titan basierendes Oxid in einer Menge von 20 Partikeln/mm² oder mehr zu kristallisieren, Ablagern von MnS, TiN und V(C, N) auf dem auf Titan basierenden Oxid während des Abkühlens, um das auf Titan basierende Oxid als zusammengesetzten Niederschlag im Stahl zu verteilen, wobei eine Rohbramme hergestellt wird, Wiederaufheizen der Rohbramme auf einen Temperaturbereich von 1100 bis 1300ºC, dann Beginnen des Walzens, Durchführung zwischen verschiedenen Durchgängen im Schritt des Walzens von zumindest einmaliger Wasserkühlung des Oberflächenschichtanteils der resultierenden Stahlbramme auf 700ºC oder darunter, gefolgt von Walzen im Vorgang des Wiederauftretens der Oberfläche des Stahls, Abkühlen des gewalzten Stahls nach der Beendigung des Walzens mit einer Abkühlungsrate von 1 bis 30ºC/sec auf 650 bis 400ºC und dann Stehenlassen des abgekühlten Stahls.
  • Ein Verfahren zur Herstellung eines kontrolliert gewalzten Formstahls mit hervorragender Feuerbeständigkeit und Zähigkeit, das die Schritte umfaßt: Unterziehen eines geschmolzenen Stahls, der in Gewichtsprozenten 0,04 bis 0,20% an C, 0,05 bis 0,50% an Si, 0,4 bis 2,0% an Mn, 0,3 bis 0,7% an Mo, 0,003 bis 0,015% an N, 0,04 bis 0,20% an V und weniger als 0,005% an Al umfaßt und weiter zumindest einen Bestandteil ausgewählt aus 0,7% oder weniger an Cr, 0,05% oder weniger an Nb, 1,0% oder weniger an Ni, 1,0% oder weniger an Cu, 0,003% oder weniger an Ca und 0,010% oder weniger an Seltenerdmetallen umfaßt, wobei der Rest aus Eisen und unvermeidlichen Verunreinigungen besteht, einer Vordeoxidationsbehandlung, um die Konzentration des gelösten Sauerstoffs auf 0,003 bis 0,015 Gew.-% einzustellen, Hinzufügen von Ti in der Art, daß ein Titangehalt von 0,005 bis 0,025 Gew.-% hergestellt wird und daß die Bedingung für die Beziehung zwischen dem Titangehalt [Ti%] und der Konzentration des gelösten Sauerstoffs [O%], welche von der Formel -0,006 ≤ [Ti%] - 2[O%] ≤ 0,008 repräsentiert wird, erfüllt ist, um ein auf Titan basierendes Oxid in einer Menge von 20 Partikeln/mm² oder mehr zu kristallisieren, Ablagern von MnS, TiN und V(C, N) auf dem auf Titan basierenden Oxid während des Abkühlens um das auf Titan basierende Oxid als zusammengesetzten Niederschlag im Stahl zu verteilen, wobei eine Rohbramme hergestellt wird, Wiederaufheizen der Rohbramme auf einen Temperaturbereich von 1100 bis 1300ºC, dann Beginnen des Walzens, Durchführung zwischen verschiedenen Durchgängen im Schritt des Walzens von zumindest einmaliger Wasserkühlung des Oberflächenschichtanteils der resultierenden Stahlbramme auf 700ºC oder darunter, gefolgt von Walzen im Vorgang des Wiederauftretens der Oberfläche des Stahls, Abkühlen des gewalzten Stahls nach der Beendigung des Walzens mit einer Abkühlungsrate von 1 bis 30ºC/sec auf 650 bis 400ºC und dann Stehenlassen des abgekühlten Stahls.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist ein Diagramm, das den Einfluß der Walzendbearbeitungstemperatur auf die Zugfestigkeit in jeder Lage für den herkömmlichen feuerbeständigen H-förmigen Stahl und den H-förmigen Stahl gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 2 ist ein Diagramm, das ein Transmissionselektronen- Photomikrograph einer Extraktionsreplika eines zusammengesetzten Niederschlags zeigt, worin die Keimbildung von intragranulärem Ferrit im feuerbeständigen Stahl der vorliegenden Erfindung angeregt wurde;
  • Fig. 3 ist ein schematisches Diagramm, das einen Kristallkeimbildungsmechanismus für intragranulären Ferrit im feuerbeständigem Stahl der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 4 ist ein Diagramm, das den Unterschied der Mikrostruktur eines Filletbereichs (1/2F-Bereich) zwischen dem feuerbeständigen H- förmigen Stahl der vorliegenden Erfindung und dem herkömmlichen feuerbeständigen H-förmigen Stahl, wie unter dem Mikroskop beobachtet, zeigt;
  • Fig. 5 ist ein schematisches Diagramm der Ausgestaltung einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens der vorliegenden Erfindung; und
  • Fig. 6 ist ein Diagramm, das ein Formprofil und Probeentnahmestellen für ein mechanisches Teststück eines H-förmigen Stahls zeigt.
  • BESTE ART DER AUSFÜHRUNG DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
  • Die Beste Art der Ausführung der vorliegenden Erfindung wird nun im Detail beschrieben.
  • Der Festigkeitserhöhungsmechanismus in der Hochtemperaturfestigkeit eines Stahlprodukts bei einer Temperatur von 700ºC, welche etwa 1/2 des Schmelzpunkts von Eisen entspricht, oder darunter, ist im wesentlichen derselbe wie der bei Raumtemperatur und wird bestimmt durch 0 Verfeinerung von Ferritkörnern, Festigkeitserhöhung durch Legierungselemente in fester Lösung, Dispersions-Festigkeitserhöhung durch eine Hartphase, Fällungs-Festigkeitserhöhung durch Fällung von feinen Niederschlägen, etc.
  • Im allgemeinen wurde ein Anstieg der Hochtemperaturfestigkeit durch Fällungs-Festigkeitserhöhung durch das Hinzufügen von Mo oder Cr und eine Erweiterung der Erweichungsfestigkeit bei hoher Temperatur durch die Eliminierung oder das Unterdrückung von Fehlstellen erreicht. Das Hinzufügen von Mo und Cr verursacht jedoch eine merkliche Steigerung der Härtbarkeit und wandelt die (Ferrit + Perlit)- Struktur des Basismaterials in eine Bainitstruktur um. Wenn ein Stahl, der Inhaltsstoffe enthält, welche leicht eine Bainitstruktur bilden können, für eine gewalzte Form eingesetzt wird, veranlaßt die jeweilige spezielle Form einen Unterschied in der Walzendbearbeitungstemperatur, im Umformgrad und in der Abkühlungsrate zwischen den Lagen eines Stegs, eines Seitenteils und eines Fillets, so daß der Anteil der Bainitstruktur von Lage zu Lage stark variiert. Als Folge davon variieren die Festigkeit bei Raumtemperatur, die Festigkeit bei hoher Temperatur, die Duktilität und die Zähigkeit von Lage zu Lage und und einige Lagen genügen nicht den Anforderungen an gewalzten Stahl für geschweisste Strukturen. Zum Beispiel variiert die Zugfestigkeit, wie von der gestrichelten Linie in Fig. 1 angezeigt wird, welche die Festigkeit von 490 N-klassifiziertem Stahl zeigt, entsprechend des Unterschieds in der Walzendbearbeitungstemperatur zwischen den Lagen. Der Filletbereich wird einer Hochtemperatur- Walzendbearbeitung bei einer Temperatur von 100 bis 150ºC oberhalb derer des Stegs unterzogen, welche bewirkt, daß γ körnig wird, und die Härtbarkeit gesteigert wird, so daß die Bainitstruktur zunimmt, was in einem signifikanten Anstieg der Festigkeit resultiert. Auf der anderen Seite wird, weil der Steg einer Tieftemperatur-Endbearbeitung unterzogen wird, γ verfeinert und die Härtbarkeit verringert sich, so daß eine gemischte Struktur, die feinkörnigen Ferrit und Bainit umfaßt, gebildet wird, welche eine geeignete Festigkeit zur Verfügung stellt. In einem Bereich mittlerer Endbearbeitungstemperatur, der dem des Seitenteilbereichs entspricht, fällt die Festigkeit ab, da der Ferrit in einer relativ grobkörnigen Form vorliegt, obwohl eine gemischte Struktur, die Ferrit und Bainit umfaßt, gebildet wird. Speziell variiert der Durchmesser des γ-Korns von Lage zu Lage, weil die Walzendbearbeitungstemperatur sich in Abhängigkeit von der jeweiligen Lage des H-förmigen Stahls unterscheidet, was Einfluß auf auf die Härtbarkeit hat, so daß das Verhältnis von Bainit- und Ferritkorndurchmesser von Lage zu Lage variiert. Der Unterschied in der Struktur zwischen den Lagen verursacht eine Streuung in der Zähigkeit. Des weiteren verursacht das Hinzufügen von Mo, das für die Sicherstellung der Hochtemperaturfestigkeit unabdingbar ist, eine signifikante Härtung der durch die Schweisshitze betroffene Zone, und verringert somit die Zähigkeit dieser Zone.
  • Ein Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, daß im Stahl Verbindungsoxidpartikel, die Ti als Hauptkomponente und Mn, Si, Al, Ca, Mg und Seltenerdmetalle umfassen, in einem verteilten Zustand gefällt werden durch eine Kombination der Einstellung der Konzentration des gelösten Sauerstoffs des geschmolzenen Stahls mit der Prozedur des Hinzufügens von Ti als einem Deoxidationselement unmittelbar vor dem Abstechen und MnS, TiN und V(C, N) werden in Form eines Komposits kristallisiert, das die Verbindungsoxidpartikel als Kristallisationskeime umfaßt. Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, daß während des Heißwalzens die Keimbildung von intragranulärem Ferrit von innerhalb der Austenitkörner angeregt wird, unter Verwendung des oben beschriebenen Komposit-Niederschlags als Keim zur Schaffung des intragranulärem Ferrits, wobei der Unterschied in den Verhältnissen von Bainit- und Ferritstrukturen zwischen den verschiedenen Lagen eines H-förmigen Stahls, der durch den Unterschied in der Endbearbeitungstemperatur und der Abkühlungsrate zwischen den verschiedenen Lagen hervorgerufen wird, reduziert wird und die Ferritkörner verfeinert werden, um eine Verbesserung und eine Homogenisierung der mechanischen Eigenschaften des Basismaterials zu erreichen. Die Hochtemperaturfestigkeit wird gesteigert durch die Fällungs-Festigkeitserhöhung von Carbonitrid von V.
  • Es wird nun die Art und Weise beschrieben, auf welche das kristallisierte, auf Titan basierende Verbindungsoxid effektiv auf die Bildung des intragranulären Ferrit einwirkt. Das auf Titan basierende Verbindungsoxid ist hauptsächlich aus Ti&sub2;O&sub3; zusammengesetzt und liegt in Form eines Kristalls vor, der eine Anzahl an Kationlücken aufweist. Im γ-Temperaturbereich im Verlauf des Aufheizens und Abkühlens läßt Ti&sub2;O&sub3; Ti, Mn, etc. durch die inhärenten Kationlücken von innerhalb der Körner zur äusseren Hülle diffundieren, wo das diffundierte Ti und Mn mit S und N, die in der Matrixphase in Form einer festen Lösung gelöst sind, kombinieren, was das bevorzugte Ausfällen von MnS und TiN verursacht. Ein Absenken der Temperatur durch weiteres Abkühlen verursacht das bevorzugte Ausfällen von V(C, N) auf TiN, welches auf Ti&sub2;O&sub3; abgelagert ist. Das ausgefällte V(C, N) ist hinsichtlich seines Kristallgitters in hohem Maße mit α kohärent, reduziert die durch die Bildung eines γ/α Keims produzierte Oberflächenenergie an der V(C, N)/α-Schnittstelle und beschleunigt die Bildung eines α-Keims. Das bevorzugte Ausfällen von V(C, N) auf TiN ist der Beziehung zwischen TiN und V(C, N) zuzuschreiben, nach der sie in Form einer festen Lösung ineinander in jedem Verhältnis lösbar sind. Fig. 2 ist ein Elektron-Photomikrograph (ein TEM Bild) eines Niederschlags, worin tatsächlich die Kristallkeimbildung von intragranulärem Ferrit angeregt worden ist. Das Ausfällen und der α- Umwandlungsmechanismus sind in Fig. 3 schematisch gezeigt. Die vorliegende Erfindung wurde basierend auf der oben beschriebenen neuen Erkenntnis gemacht, und die Abhängigkeit der Zugfestigkeit von der Walzendbearbeitungstemperatur (Unterschied zwischen den Lagen eines H-förmigen Stahls) für den Stahl gemäß der vorliegenden Erfindung und herkömmlichen Stahl ist in Fig. 1 gezeigt. Für den Stahl der vorliegenden Erfindung ist demgemäß die Abhängigkeit der mechanischen Eigenschaften von der Endbearbeitungstemperatur so gering, daß die mechanischen Eigenschaften durch die Eliminierung der Variationen der mechanischen Eigenschaften zwischen den verschiedenen Lagen des H-förmigen Stahls homogen werden und, gleichzeitig, kann das Korn verfeinert werden, so daß die Schlageigenschaften verbessert werden. Der Unterschied in der Struktur zwischen dem Stahl der vorliegenden Erfindung und dem Vergleichsstahl ist in Fig. 4 gezeigt. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, hat der Filletbereich des herkömmlichen Stahls eine Struktur, die hauptsächlich aus Bainit besteht, während im Stahl der vorliegenden Erfindung die Struktur zu einer gemischten Struktur umgewandelt wird, welche aus Ferrit in einer feinkörnigen Form (worin der hier gebrauchte Begriff "feinkörnig" feines Korn bezeichnen soll, wie es in ASTM Nr. 6 bis 8 spezifiziert ist) und Bainit zusammengesetzt ist.
  • Dies gilt auch für die beim Schweißen wärmebeeinflußte Zone (im folgenden als "HAZ" bezeichnet). Im speziellen wird die HAZ bis auf eine Temperatur knapp unterhalb des Schmelzpunkts von Eisen aufgeheizt, und der Austenit vergröbert sich dabei signifikant, was zu einer Vergröberung der Struktur führt, so daß die Zähigkeit signifikant herabgesetzt wird. Da der im Stahl verteilte Niederschlag an Verbindungsoxid eine hervorragende Fähigkeit zur Bildung von nadelförmigen intragranulären Ferrit besitzt, ist die Hitzebeständigkeit im HAZ-Teil hervorragend und eine Verbesserung der Zähigkeit kann aufgrund der Bildung einer intragranulären Ferritstruktur, unter Verwendung der Verbindungsoxidpartikel als Keime während des Abkühlens der Schweißstelle zur signifikanten Verfeinerung der Struktur, erreicht werden.
  • Der Grund für die Eingrenzung der Zusammensetzungseigenschaften des Stahls der vorliegenden Erfindung, der in der vorliegenden Anmeldung beansprucht wird, wird nun beschrieben werden.
  • Am Anfang wird C als ein für die Verbesserung der Festigkeit des Stahls nützlicher Bestandteil hinzugefügt. Wenn der C-Gehalt geringer als 0,04% ist, dann kann die für die Verwendung als Strukturstahl notwendige Festigkeit nicht geschaffen werden. Auf der anderen Seite beeinträchtigt das Hinzufügen von C in einer überschüssigen Menge von mehr als 0,20% signifikant die Zähigkeit des Basismaterials, die Widerstandsfähigkeit gegen Schweißrißbildung, die Zähigkeit der HAZ etc. Aus diesem Grund ist das obere Limit für den C-Gehalt 0,20%.
  • Si ist für die Sicherstellung der Festigkeit des Basismaterials, für das Erreichen der Vordeoxidation und für andere Zwecke notwendig. Wenn der Si-Gehalt 0,5% übersteigt, dann wird ein hochkohlenstoffhaltiger Martensit, der eine Hartstruktur darstellt, gebildet, so daß die Zähigkeit signifikant herabgesetzt wird. Auf der anderen Seite, wenn der Si-Gehalt kleiner als 0,05% ist, dann wird kein notwendiges, auf Si basierendes Oxid gebildet, daher ist der Si-Gehalt auf 0,05 bis 0,5% begrenzt.
  • Mn sollte in einer Menge von 0,4% oder mehr zum Zwecke der Sicherstellung der Zähigkeit hinzugefügt werden. Die obere Grenze für den Mn-Gehalt beträgt vom Standpunkt zulässiger Zähigkeit und Rissfestigkeit an Schweißstellen 2,0%.
  • N ist ein Element, welches für die Fällung von V(C, N) und TiN sehr wichtig ist. Wenn der N-Gehalt 0,003% oder weniger beträgt, dann ist die Menge an ausgefälltem TiN und V(C, N) nicht ausreichend, so daß die Menge der Bildung der Ferrit-Struktur unbefriedigend ist. Des weiteren ist es in diesem Fall auch unmöglich, die Festigkeit bei einer hohen Temperatur von 600ºC zu gewährleisten. Aus diesem Grund wird der N-Gehalt auf Werte von über 0,003% eingeschränkt. Wenn der Gehalt 0,015% übersteigt, verschlechtert sich die Zähigkeit des Basismaterials, was Anlaß zur Oberflächenrißbildung der Stahlbrarnme während des kontinuierlichen Gießens gibt, daher ist der N-Gehalt auf 0,015% oder weniger beschränkt.
  • V fällt als V(C, N) aus, besitzt die Befähigung, keimbildend für intragranulären Ferrit zu wirken und ist notwendig zur Verfeinerung des Ferrits und zur Gewährleistung der Hochtemperaturfestigkeit. Wenn V in einer Menge von weniger als 0,04% enthalten ist, kann es nicht als V(C, N) ausfallen, so daß die oben beschriebenen Effekte nicht erreicht werden können. Jedoch verursacht das Hinzufügen von V in einer Menge, die 0,2% übersteigt, daß die Menge an ausgefälltem V(C, N) übermäßig wird, was die Zähigkeit des Basismaterials und die Zähigkeit der Schweißstelle herabsetzt. Daher ist der V-Gehalt auf 0,05 bis 0,2% begrenzt.
  • Mo ist ein Element, das für die Gewährleistung der Festigkeit des Basismaterials und die Hochtemperaturfestigkeit nützlich ist. Wenn der Mo-Gehalt weniger als 0,3% beträgt, dann kann sogar durch die Wirkung einer Kombination des Mo mit der Fällungsverstärkung des V(C, N) keine befriedigende Hochtemperaturfestigkeit gewährleistet werden. Auf der anderen Seite verschlechtern sich die Zähigkeit des Basismaterials und die Zähigkeit der HAZ, wenn der Mo-Gehalt 0,7% übersteigt, da dann die Härtbarkeit über die Maßen erhöht wird. Daher ist der Mo-Gehalt auf 0,3 bis 0,7% begrenzt.
  • Ti dient als ein Deoxidationsmaterial, um ein auf Titan basierendes Oxid zu bilden, und kann vorteilhafterweise die Bildung von intragranulärem Ferrit während des Walzens beschleunigen. Des weiteren fällt es als TiN zur Verfeinerung von Austenit aus, was zu einer Verbesserung der Zähigkeit des Basismaterials und der Schweißstellen beiträgt. Aus diesem Grund wird, wenn der Ti-Gehalt des Stahls 0,005% oder weniger beträgt, der Ti-Gehalt des Oxids so ungenügend, daß die Wirkung des Oxids als Keim zur Bildung intagranulären Ferrits verringert wird, so daß der Ti-Gehalt auf 0,005 % oder mehr begrenzt ist. Wenn der Ti-Gehalt 0,025% übersteigt, dann bildet überschüssiges Ti TiC und verursacht Fällungshärtung, was die Zähigkeit der beim Schweißen wärmebeeinflußten Zone merklich herabsetzt, so daß der Ti-Gehalt auf weniger als 0,025% begrenzt ist. In diesem Zusammenhang steht auch der Grund, Warum der Ti-Gehalt [Ti%] der von der in Gewichts% angegebenen Formel -0,006 ≤ [Ti%] - 2[O%] ≤ 0,008 repräsentierten Beziehung mit der Konzentration an gelöstem Sauerstoff [O%] genügen sollte, der folgender ist. In dieser Formel bildet, wenn der Ti-Gehalt übermäßig viel größer als die in Gewichts% angegebene [O]-Konzentration ist, überschüssiges Ti in einer größeren Menge als erforderlich TiN, was sich nachteilig auf die Widerstandsfähigkeit der Rohbramme und die Zähigkeit des Basismaterials auswirkt. Auf der anderen Seite kann die Anzahl der auf Ti basierenden Oxidpartikel, die als Keime für intragranulären Ferrit dienen, nicht die für die vorliegende Erfindung notwendigen 20 Partikel/mm² übersteigen, wenn der Ti-Gehalt übermäßig viel geringer als die in Gewichts% angegebene [O]- Konzentration. Daher wurde die oben angegebene Begrenzung eingeführt. Der Grund warum die Anzahl der Oxidpartikel auf 20 Partikel/mm² oder mehr beschränkt ist, besteht darin, daß wenn die Anzahl der Oxidpartikel weniger als 20 Partikel/mm² beträgt, die Anzahl an gebildeten intragranulären Ferritkeimen reduziert ist, so daß es unmöglich wird, den Ferrit zu verfeinern. Die Anzahl der Partikel wurde mit einem Röntgenmikroanalysator gemessen und spezifiziert.
  • Al besitzt ein starkes Deoxidationsvermögen und es kombiniert mit Sauerstoff in einer festen Lösungsform, um Aluminiumoxid zu bilden, wenn es in einer Menge enthalten ist, die 0,005% übersteigt, so daß das notwendige auf Ti basierende Oxid nicht gebildet werden kann. Aus diesem Grund ist der Al-Gehalt auf weniger als 0,005% begrenzt.
  • Der Gehalt an P und S, die als unvermeidliche Verunreinigungen enthalten sind, ist nicht im speziellen begrenzt. Weil sie jedoch zu Schweißrißbildung, zur Verringerung der Zähigkeit und zu anderen unvorteilhaften Phänomenen aufgrund von erstarrungsbedingter Seigerung führen, sollten sie soweit wie möglich reduziert werden. Der P- und S-Gehalt beträgt jeweils wünschenswerterweise weniger als 0,02%.
  • Die oben beschriebenen Elemente stellen die Basisbestandteile des Stahl der vorliegenden Erfindung dar. Der Stahl der vorliegenden Erfindung kann darüberhinaus des weiteren zumindest einen Bestandteil ausgewählt aus Cr, Nb, Ni, Cu, Ca und Seltenerdmetallen zum Zweck der Steigerung der Festigkeit des Basismaterials und der Verbesserung der Zähigkeit des Basismaterials enthalten.
  • Cr ist für die Festigkeitserhöhung des Basismaterials und die Verbesserung der Hochtemperaturfestigkeit nützlich. Weil jedoch das Hinzufügen von Cr in einer übermäßigen Menge nachteilig für die Zähigkeit und die Härtbarkeit ist, beträgt die obere Grenze für den Cr- Gehalt 0,7%.
  • Nb ist für die Steigerung der Zähigkeit des Basismaterials nützlich. Weil jedoch das Hinzufügen von Nb in einer übermäßigen Menge nachteilig für die Zähigkeit und die Härtbarkeit ist, beträgt die obere Grenze für den Nb-Gehalt weniger als 0,05%.
  • Ni ist ein Element, das sehr nützlich zur Steigerung der Zähigkeit des Basismaterials ist. Weil das Hinzufügen von Ni in einer Menge von 1,0% oder mehr die Kosten der Legierung steigert und daher nicht rentabel ist, beträgt die obere Grenze des Ni-Gehalts 1,0%.
  • Cu ist ein Element, das für die Festigkeitserhöhung des Basismaterials und für das Erreichen von Wetterbeständigkeit nützlich ist. Die obere Grenze für den Cu-Gehalt beträgt 1,0% von Standpunkt der Anlaßsprödigkeit, der Schweißrißbildung und der Warmumformungsrißbildung abgeleitet vom Spannungsrelaxationsglühen aus gesehen.
  • Ca und Seltenerdmetalle (SEM) werden zum Zweck der Vermeidung von UST-Defekten und einer Reduktion der Zähigkeit, die durch die Streckung von MnS während des Warmwalzens verursacht wird, hinzugefügt. Sie bilden Ca-O-S oder SEM-O-S, welche eine geringe Verformbarkeit bei hoher Temperatur aufweisen, statt MnS und können im Gegensatz zu MnS die Eigenschaften und Form von Einschlüssen steuern. Wenn Ca bzw. SEM in Mengen, die 0,003 Gew.-% bzw. 0,01 Gew.-% übersteigen, hinzugefügt werden, dann werden Ca-O-S bzw. SEM-O-S in großer Menge gebildet und werden so zu grobkörnigen Einschlüssen, was die Zähigkeit des Basismaterials und von Schweißstellen verschlechtert, so daß der Ca- bzw. SEM- Gehalt auf 0,003% oder weniger bzw. 0,01% oder weniger begrenzt ist.
  • Der geschmolzene Stahl, der die oben beschriebenen Bestandteile enthält, wird dann einer Vordeoxidationsbehandlung unterzogen, um die Konzentration des gelösten Sauerstoffs einzustellen. Die Einstellung der Konzentration des gelösten Sauerstoffs ist für die Reinigung des geschmolzenen Stahls und gleichzeitig für die Verteilung eines feinen Oxids in der Rohbramme sehr wichtig. Der Grund dafür, weshalb die Konzentration des gelösten Sauerstoffs im Bereich von 0,003 bis 0,015 Gewichts% eingestellt wird, ist, daß, wenn die [O]-Konzentration nach der Vervollständigung des Vordeoxidationsvorgangs weniger als 0,003% beträgt, die Menge an Verbindungsoxid das als Keim zur Bildung von intragranulärem Ferrit dient, was die intragranuläre Ferrittransformation beschleunigt, reduziert ist und so die Körnung nicht verfeinert werden kann, so daß keine Verbesserung der Zähigkeit erreicht werden kann. Auf der anderen Seite, wenn die [O]-Konzentration 0,015% übersteigt, dann wird das Oxid, sogar wenn andere Vorbedingungen erfüllt sind, vergröbert und wird zum Ursprung von Sprödbruch und setzt die Zähigkeit herab. Aus diesem Grund ist die [O]-Konzentration nach der Vervollständigung der Vordeoxidation auf 0,003 bis 0,015 Gewichts% begrenzt.
  • Die Vordeoxidationsbehandlung wird durch Vakuumentgasung und Deoxidation durch Al und Si durchgeführt. Dies geschieht, weil die Vakuumentgasungsbehandlung direkt Sauerstoff, der im geschmolzenen Stahl vorhanden ist, in Form eines Gases und CO-Gas entfernt, und Al und Si zur Reinigung des geschmolzenen Stahls durch leichte Flotation und Entfernung von auf Oxiden basierenden Einschlüssen, die von den starken Deoxidationsmitteln Al und Si gebildet werden, sehr effektiv sind.
  • Die Rohbramme, welche ein auf Ti basierendes Oxid enthält und der oben beschriebenen Behandlung unterzogen wurde, wird dann auf einen Temperaturbereich von 1100 bis 1300ºC wieder aufgeheizt. Der Grund, warum die Wiederaufheizungstemperatur auf diesen Temperaturbereich begrenzt wird, ist der folgende. Bei der Produktion von Formstahl durch Warmumformung ist das Aufheizen auf 1100ºC oder darüber zum Zweck der Erleichterung der plastischen Deformation notwendig und, um die Fließgrenze bei hoher Temperatur durch V und Mo zu steigern, sollten diese Elemente in einer festen Lösungsform gelöst sein, so daß die untere Grenze der Wiederaufheizungstemperatur 1100ºC beträgt. Die obere Grenze der Wiederaufheizungstemperatur beträgt vom Standpunkt der Leistungsfähigkeit eines Heizofens und der Rentabilität her gesehen 1300ºC.
  • Die aufgeheizte Rohbramme wird durch die Schritte des Vorwalzens, Zwischenwalzens und Fertigwalzens walzprofiliert. Im Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Schritte des Walzens dadurch gekennzeichnet, daß in einem Zwischenwalzwerk zwischen verschiedenen Walzdurchgängen eine Kühlung des Oberflächenschichtanteils der Rohbramme auf 700ºC oder darunter, gefolgt von Warmwalzen im Vorgang des Wiederauftretens der Stahloberfläche, einmalig oder mehrmalig während des Schritts des Zwischenwalzens durchgeführt wird. Dieser Schritt wird zum Zweck des Erreichens eines Temperaturgradienten vom Oberflächenschichtanteil zum Inneren der Stahlbramme hin, mittels der Wasserkühlung zwischen den Durchgängen, durchgeführt, um der Bearbeitung zu ermöglichen, in das Innere des Stahls sogar unter der Bedingung niedriger Reduktion beim Walzen einzudringen, und gleichzeitig zur Steigerung der Effizienz die Wartezeit zwischen verschiedenen Durchgängen zu verkürzen, die durch das Niedrigtemperaturwalzen verursacht wird. Die Anzahl an Wiederholungen der Wasserkühlung und des wiederkehrenden Walzens hängt von der Dicke des geplanten gewalzten Stahlprodukts ab, zum Beispiel von der Dicke des Seitenteils im Falle eines H-förmigen Stahls, und wenn diese Dicke groß ist, wird dieser Schritt mehrfach durchgeführt. Der Grund dafür, weshalb die Temperatur, auf welche der Oberflächenschichtanteil der Stahlbramme abgekühlt wird, auf 700ºC oder darunter begrenzt ist, liegt darin, daß, weil eine dem Walzen folgende Schnellabkühlung durchgeführt wird, die Abkühlung aus dem gewöhnlichen γ-Temperaturbereich ein Aushärten des Oberflächenschichtanteils und damit die Bildung einer Hartphase verursacht, welche die Bearbeitbarkeit verschlechtert. Im speziellen wird im Fall der Kühlung auf 700ºC oder darunter, da die γ/α-Transformationstemperatur einmal durchbrochen ist und die Temperatur des Oberflächenschichtabschnitts durch das Wiederauftreten zum Zeitpunkt zur Durchführung des nächsten Walzens ansteigt, die Bearbeitung in einem Niedrigtemperatur-γ-bereich oder im Temperaturbereich der γ/α-Zweiphasenkoeexistenz durchgeführt, was zu einer signifikanten Reduzierung der Härtbarkeit und zur Vermeidung des Aushärtens, welches von der Schnellabkühlung herrührt, beiträgt.
  • Nach der Vervollständigung des Walzens wird der Stahl mit einer Abkühlungsrate von 1 bis 30ºC pro Sekunde auf 650 bis 400ºC zum Zweck der Unterdrückung des Kornwachstums des Ferrits und zur Steigerung des Anteils der Bainitstruktur abgekühlt, um die Zielfestigkeit in einem niedriglegierten Stahl zu erreichen. Der Grund dafür, weshalb die Schnellabkühlung bei 650 bis 400ºC gestoppt wird ist der folgende. Wenn die Schnellabkühlung bei einer Temperatur gestoppt wird, die 650ºC übersteigt, dann ist die Temperatur der Ar&sub1;- Punkt oder darüber und die γ-Phase bleibt teilweise erhalten, so daß es unmöglich wird, das Kornwachstum des Ferrits zu unterdrücken und den Anteil der Bainitstruktur zu steigern. Aus diesem Grund ist die Temperatur, bei welcher die Schnellabkühlung gestoppt wird, auf 650ºC oder darunter begrenzt. Wenn die Schnellabkühlung durchgeführt wird, bis die Temperatur unter 400ºC erreicht, können im darauffolgenden Schritt des Stehenlassens die in in der Ferrit-Phase in Form einer übersättigten festen Lösung gelösten C und N nicht als Carbid oder Nitrid gefällt werden, so daß sich die Duktilität der Ferrit- Phase verringert. Daher ist die Temperatur bei welcher die Schnellabkühlung gestoppt wird auf den oben beschriebenen Temperaturbereich begrenzt.
  • Beispiel
  • Ein H-förmiger Stahl wurde hergestellt auf experimenteller Basis durch die Herstellung eines Stahls mittels eines Schmelzverfahrens, das Hinzufügen einer Legierung dazu, das Unterziehen des Stahls einer Vordeoxidationsbehandlung, die Messung der Sauerstoffkonzentration des geschmolzenen Stahls, das Hinzufügen von Ti in einer Menge entsprechend der Menge des Sauerstoffs, das Unterziehen des Stahls einem kontinuierlichen Schmelzprozess, um eine Rohbramme mit einer Dicke von 250 bis 300 mm herzustellen, und das Unterziehen der Rohbramme einem Vorwalzen und Universalwalzen wie in Fig. 5 gezeigt. Zwischen den Walzdurchgängen wurde eine Wasserkühlung durch die Wiederholung von Sprühkühlung der internen und externen Oberflächen der Seitenteile mit 5a vor und hinter einem Zwischen- Universalwalzwerk 4 und Rückwärtswalzen durchgeführt, und eine Schnellkühlung wurde nach der Vervollständigung des Walzens durch Sprühkühlung des Seitenteils und des Stegs mit 5b hinter einem Endwalzwerk 6 durchgeführt.
  • Es wurden Teststücke von den Positionen 1/4 und 1/2 der gesamten Breite (B) (d. h. 1/4 B und 1/2 B) in der Mitte der Schichtdicke t&sub2;, (d. h. 1/2 t&sub2;) des Seitenteils 2, wie in Fig. 6 gezeigt, und in einer Position von 1/2 der Höhe H des Stegs (d. h. 1/2 H) in der Mitte der Schichtdicke des Stegs 3 entnommen. Der Grund, warum die Eigenschaften dieser Positionen bestimmt werden ist der, daß der 1/4 F-Bereich des Seitenteils bzw. der 1/2 W-Bereich des Stegs durchschnittliche mechanische Eigenschaften der Seitenteile bzw. des Stegteils aufweisen und in dem 1/2 F-Bereich des Seitenteils die mechanischen Eigenschaften die schlechtesten sind, so daß diese drei Positionen mechanische Testeigenschaften des H-förmigen Stahls repräsentieren.
  • Tabelle 1 zeigt die anteilsmäßige chemische Zusammensetzung und die Anzahl an Partikeln eines zusammengesetzten Niederschlags in den Stählen auf experimenteller Basis und Tabelle 2 zeigt die Walz- und Schnellabkühlungsbedingungen zusammen mit den mechanischen Testeigenschaften. Der Grund, warum die Aufheizungstemperatur beim Walzen für alle Proben 1280ºC war, ist der folgende. Es ist allgemein bekannt, daß eine Verringerung der Aufheizungstemperatur die mechanischen Eigenschaften verbessert und daher werden Hochtemperatur-Aufheizungsbedingungen so eingeschätzt, daß sie die schlechtesten Werte für die mechanischen Eigenschaften liefern, so daß diese schlechtesten Werte die Eigenschaften bei niedrigeren Aufheizungstemperaturen repräsentieren können. Tabelle 1 Tabelle 1 (Fortsetzung)
  • Wie aus Tabelle 2 ersichtlich ist, erfüllen die Stähle 1 bis 6 gemäß der vorliegenden Erfindung in genügender Weise die Zielvorgaben für die Hochtemperaturfestigkeit und für die Festigkeit des Basismaterials bei 600ºC (die oben beschriebene JISG3106) und einen Charpy-Wert von 47 (J) oder mehr bei -5ºC. Auf der anderen Seite kann, da die herkömmliche Al-Deoxidation ohne die Anpassung der Dispersion eines feinen Oxids durch die Regulierung der Sauerstoffkonzentration des geschmolzenen Stahls und das Hinzufügen von Ti durchgeführt wird und keine Schnellabkühlungsbehandlung während und nach dem Walzen durchgeführt wird, obwohl die Raumtemperaturfestigkeit und die Hochtemperaturfestigkeit des Basismaterials die Erfordernisse für Gebäude erfüllen und das Streckgrenzenverhältnis (YP-Verhältnis) 0,8 oder geringer ist, in den Vergleichsstählen 7, 8 und 9 die Verfeinerung der Struktur und die Niedriglegierung nicht erreicht werden, so daß die Zähigkeit sich verringert und im besonderen erfüllt die Zähigkeit des Bereichs der Breite 1/2 in der Schichtdicke 1/2 des Seitenteils nicht den Zielwert. In der vorliegenden Erfindung wird das Phänomen, daß der Oberflächenschichtanteil des Seitenteils durch die Schnellabkühlungsbehandlung nach der Beendigung des Walzens gehärtet und somit die Verarbeitbarkeit schlechter wird, durch die Verfeinerung von γ durch die Wasserkühlung zwischen verschiedenen Walzdurchgängen verhindert und damit erfüllt die Oberflächenhärte der Außenseitenoberfläche eine Ziel-Vickers-Härte, Hv, von 240 oder weniger.
  • Das bedeutet, wenn alle Erfordernisse der vorliegenden Erfindung erfüllt werden, wie bei den in Tabelle 2 aufgeführten Formblechen 1 bis 6, dann wird es möglich, gewalzte Formstähle mit hervorragender Feuerbeständigkeit und Zähigkeit herzustellen, die ausreichende Festigkeit bei Raumtemperatur und 600ºC sogar an der Position der Breite 1/2 in 1/2 der Blechdicke des Seitenteils aufweisen, wo es am schwierigsten ist, die Erfordernisse für die mechanischen Eigenschaften des gewalzten Formstahls zu erfüllen. Es ist klar, daß der in der vorliegenden Erfindung betrachtete gewalzte Formstahl nicht auf den H-förmigen Stahl, der in dem obigen Beispiel beschrieben ist, begrenzt ist, sondern auch I-förmige Stähle, Winkel, U-Stähle und unregelmäßige Winkel ungleicher Dicke einschließt.
  • Im gewalzten Stahl der vorliegenden Erfindung kann ausreichende Festigkeit und Zähigkeit sogar im Teil der Breite 1/2 in der Blechdicke 1/2 des Stegs erreicht werden, wo es am schwierigsten ist, die mechanischen Testeigenschaften sicherzustellen, und es wird möglich, die effiziente in-line Herstellung von kontrolliert kaltgewalzten Formstählen mit hervorragender Feuerbeständigkeit und Zähigkeit durchzuführen und weiter die Feuersicherheitseigenschaften, sogar wenn die Hochtemperatureigenschaften und die Abdeckdicke des feuerfesten Materials nur 20 bis 50% des Standes der Technik betragen, erreicht werden können, was zu einer signifikanten Verringerung der Kosten durch eine Verringerung der Baukosten und Verkürzung der Bauzeit beiträgt, so daß industrielle Effekte wie die Verbesserung der Zuverlässigkeit, der Sicherheit und der Rentabilität von Großbauten sehr signifikant sind. Tabelle 2 Tabelle 2 (Fortsetzung)

Claims (2)

1. Verfahren zur Herstellung eines kontrolliert gewalzten Formstahls mit hervorragender Feuerbeständigkeit und Zähigkeit, das die Schritte umfaßt: Unterziehen eines geschmolzenen Stahls, der in Gewichtsprozenten 0,04 bis 0,20% an C, 0,05 bis 0,50% an Si, 0,4 bis 2,0% an Mn, 0,3 bis 0,7% an Mo, 0,003 bis 0,015% an N, 0,04 bis 0,20% an V und weniger als 0,005% an Al umfaßt, wobei der Rest aus Fe und unvermeidlichen Verunreinigungen besteht, einer Vordeoxidationsbehandlung, um die Konzentration des gelösten Sauerstoffs auf 0,003 bis 0,015 Gew.-% einzustellen, Hinzufügen von Ti in der Art, daß ein Titangehalt von 0,005 bis 0,025 Gew.-% hergestellt wird und daß die Bedingung für die Beziehung zwischen dem Titangehalt [Ti%] und der Konzentration des gelösten Sauerstoffs [O%], welche von der Formel -0,006 ≤ [Ti%] - 2[O%] ≤ 0,008 repräsentiert wird, erfüllt ist, um ein auf Titan basierendes Oxid, welches hauptsächlich aus Ti&sub2;O&sub3; besteht, in einer Menge von 20 Partikeln/mm² oder mehr zu kristallisieren, Ablagern von MnS, TiN und V(C, N) auf dem auf Titan basierenden Oxid, wobei V(C, N) vorzugsweise auf TiN ausgefällt wird, während des Abkühlens, um das auf Titan basierende Oxid als Komposit-Niederschlag im Stahl zu verteilen, wobei eine Rohbramme hergestellt wird, Wiederaufheizen der Rohbramme auf einen Temperaturbereich von 1100 bis 1300ºC, dann Beginnen des Walzens, Durchführung zwischen verschiedenen Durchgängen im Schritt des Walzens von zumindest einmaliger Wasserkühlung des Oberflächenschichtanteils der resultierenden Stahlbramme auf 700ºC oder darunter gefolgt von Walzen im Vorgang des Wiederauftretens der Oberfläche des Stahls, Abkühlen des gewalzten Stahls nach der Beendigung des Walzens mit einer Abkühlungsrate von 1 bis 30ºC/sec auf 650 bis 400ºC und dann Stehenlassen des abgekühlten Stahls.
2. Verfahren zur Herstellung eines kontrolliert gewalzten Formstahls mit hervorragender Feuerbeständigkeit und Zähigkeit, das die Schritte umfaßt: Unterziehen eines geschmolzenen Stahls, der in Gewichtsprozenten 0,04 bis 0,20% an C, 0,05 bis 0,50% an Si, 0,4 bis 2,0% an Mn, 0,3 bis 0,7% an Mo, 0,003 bis 0,015% an N, 0,04 bis 0,20% an V und weniger als 0,005% an Al umfaßt und weiter zumindest einen Bestandteil ausgewählt aus 0,7% oder weniger an Cr, 0,05% oder weniger an Nb, 1,0% oder weniger an Ni, 1,0% oder weniger an Cu, 0,003% oder weniger an Ca und 0,010% oder weniger an Seltenerdmetallen umfaßt, wobei der Rest aus Eisen und unvermeidlichen Verunreinigungen besteht, einer Vordeoxidationsbehandlung, um die Konzentration des gelösten Sauerstoffs auf 0,003 bis 0,015 Gew.-% einzustellen, Hinzufügen von Titan in der Art, daß ein Titangehalt von 0,005 bis 0,025 Gew.-% hergestellt wird und daß die Bedingung für die Beziehung zwischen dem Titangehalt [Ti%] und der Konzentration des gelösten Sauerstoffs [O%], welche von der Formel -0,006 ≤ [Ti%] - 2[O%] ≤ 0,008 repräsentiert wird, erfüllt ist, um ein auf Titan basierendes Oxid, welches hauptsächlich aus Ti&sub2;O&sub3; besteht, in einer Menge von 20 Partikeln/mm² oder mehr zu kristallisieren, Ablagern von MnS, TiN und V(C, N) auf dem auf Titan basierenden Oxid, wobei V(C, N) vorzugsweise auf TiN ausgefällt wird, während des Abkühlens, um das auf Titan basierende Oxid als Komposit-Niederschlag im Stahl zu verteilen, wobei eine Rohbramme hergestellt wird, Wiederaufheizen der Rohbramme auf einen Temperaturbereich von 1100 bis 1300ºC, dann Beginnen des Walzens, Durchführung zwischen verschiedenen Durchgängen im Schritt des Walzens von zumindest einmaliger Wasserkühlung des Oberflächenschichtanteils der resultierenden Stahlbramme auf 700ºC oder darunter gefolgt von Walzen im Vorgang des Wiederauftretens der Oberfläche des Stahls, Abkühlen des gewalzten Stahls nach der Beendigung des Walzens mit einer Abkühlungsrate von 1 bis 30ºC/sec auf 650 bis 400ºC und dann Stehenlassen des abgekühlten Stahls.
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