DE69309793T2 - Zeiger und sein Herstellungsverfahren - Google Patents
Zeiger und sein HerstellungsverfahrenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zeigerkonstruktion mit einem Ausgleichsgewicht, das auf einer Rotorwelle angebracht ist, die sich als Antwort auf die Rotation eines beweglichen Teils eines Anzeigeinstruments dreht, um den Wert einer gemessenen Größe auf Skalenmarkierungen einer Rundskala anzuzeigen, und insbesondere die Konstruktion des Zeigers, bei dem das Ausgleichsgewicht integral mit dem Zeiger ausgeformt ist und ein Verfahren zum Herstellen des Zeigers.
- Im allgemeinen werden in einem Anzeigeinstrument zur Anzeige des Werts einer gemessenen Größe elektromagnetische Instrumente verwendet, die ein Voltmeter und ein Amperemeter verwenden wie ein Kreuzspulinstrument und ein Drehspulinstrument, die die Konstruktion des rotierenden Zeigers aufweisen, bei welcher ein Zeiger nahezu im rechten Winkel am vorderen Ende einer Verbindungsrotorwelle durch eine aus dem beweglichen Teil des Instruments oder Getriebes hervorstehende Rotorwelle angebracht ist, um den Wert der gemessenen Größe durch Betrachten des Zeigers gegenüber der Skaleneinteilungen auf der Rundskala abzulesen.
- Bei solch einem Anzeigeinstrument ist das Instrument jedoch normalerweise unter einem bestimmten Winkel angebracht, so daß ein Betrachter einen angezeigten Wert leicht ablesen kann, oder die Anzeigefläche ist so in einem rechten Winkel angebracht, daß eine normale Ansicht der Rundskalenfläche erleichtert wird. Der unter diesem Befestigungswinkel rotierende Zeiger wird in seiner Rotationsstellung und in seiner Anzeigestellung durch die Schwerkraft beeinflußt.
- Diese Art Instrument ist so beschaffen, daß sie eine konstante Anzeige in einer Gleichgewichtsstellung liefert, in der ein einer Eingangsgröße entsprechendes Drehmoment und die Kraft einer Rückstellfeder im Gleichgewicht sind, oder in einer übereinstimmenden Stellung, in der ein Magnet in Richtung eines zusammengesetzten Vektors des magnetischen Felds rotiert. Ein Zeigerungleichgewicht wird daher bezüglich dem Mittelpunkt seiner Rotation auftreten. Wenn der Zeiger außerhalb des Schwerpunktes angebracht ist, werden sich die Gleichgewichtsposition oder die übereinstimmende Position mit der Wirkung der Schwerkraft überlagern, was zu dem Problem führt, daß keine genaue Rotation und Anzeige einer gemessenen Größe erhalten werden kann.
- Daher ist der Zeiger bei einem herkömmlichen Anzeigeinstrument mit einem Ausgleichsgewicht versehen, damit der Schwerpunkt des Zeigers auf der Rotationsachse positioniert wird oder damit der Gesamtschwerpunkt des beweglichen Teils des Instruments und der Zeiger im Rotationszentrum liegen.
- Es wurde beispielsweise die Verwendung eines Metallgewichts vorgeschlagen, das in einer Zeigerkappe befestigt angebracht ist, um das Gewichtsungleichgewicht in einem verlängerten Anzeigeabschnitt des Zeigers einzustellen, wie in der geprüften japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. HEI 2-49,592 offenbart ist, die Verwendung eines Masse-Einstellglieds wie einer Schraube und einer Metallplatte am Zeiger, wie in dem japanischen Patent mit der Offenlegungsnummer HEI 2-272,321 offenbart ist, und das Gemisch eines nichtmagnetischen Metallpulvers mit einem thermoplastischen synthetischen Harz zum Formen eines Feineinstellungs-Ausgleichsgewichts für den Gleichgewichtsausgleich des beweglichen Teils des Anzeigeinstruments, wie in der geprüften japanischen Gebrauchsmusteroffenlegung Nr. SHO 60-143,366 offenbart ist. EP- A-0 411 799 offenbart einen Zeiger mit einem Metallgewicht bekannter Masse, das als Gegengewicht zur Zeigerstange verwendet wird.
- Gemäß dem oben beschriebenen herkömmlichen Verfahren ist es jedoch erforderlich, ein unabhängiges Ausgleichsgewichtsglied getrennt vom Zeigerkörper während des Zusammenbauvorgangs nach der Komplettierung des Zeigers anzubringen. Dieser Vorgang wird die Montagearbeitszeit erhöhen; weiterhin wird sich die Zeigermontageposition wahrscheinlich verändern, da das Ausgleichsgewichtsglied am Zeiger durch Schweißen, Preßbefestigen oder anderweitig angebracht und fixiert ist, was zu einem Fehler in der genauen Ausbalancierung des Zeigers nach dem Zusammenbau der Anordnung führt.
- Auch im Fall der Verwendung einer Einstellschraube oder anderer Mittel zur Massejustierung nach der Anbringung des Ausgleichsgewichts ist es erforderlich, eine derartige mühsame Einstellung vorzunehmen wie das Erhöhen oder das Verringern der Masse, während die Anzeige des Zeigers beobachtet wird. Dieser Vorgang kostet Zeit, um den Zeiger fertigzustellen.
- Weiterhin gestattet das Zeigergleichgewichts-Einstellgewicht, das im beweglichen Teil des Anzeigeinstruments vorgesehen ist und das aus einem Gemisch aus einem synthetischen Harz und einem nichtmetallischen Pulver besteht, die Feineinstellung des Gewichts des Ausgleichsgewichts selbst. Die Befestigung des Zeigers am beweglichen Teil ist ebenfalls eine mühsame Arbeit.
- Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Zeigerkonstruktion zu schaffen, die geeignet ist, Gleichgewichtsabweichungen des Zeigers zu minimieren, die durch unsaubere Anbringung von Teilen hervorgerufen sind, und ein Verfahren zur Herstellung des Zeigers zu schaffen, welches in einem Herstellungsprozeß für den Zeigerkörper ein mit einem Metallpulver gemischtes Harzmaterial verwendet, das integral mit dem Ausgleichsgewichtsabschnitt des Zeigers geformt ist, um es dadurch unnötig zu machen, während des Montagevorgangs ein separat vom Zeigerkörper vorbereitetes Ausgleichsgewicht anzubringen und zu fixieren.
- Gemäß der Zeigerkonstruktion der vorliegenden Erfindung ist der Zeiger aus dem Harzmaterial hergestellt, wie es in den Ansprüchen angegeben ist. Ein Gewicht aus Harzmaterial gemischt mit einem Metallpulver ist dem Ausgleichsgewichtsabschnitt des Zeigers hinzugefügt. Der Gewichtsabschnitt ist integral mit dem Zeiger geformt. Weiterhin wird der Zeiger als Herstellverfahren für den Zeiger unter Verwendung eines Formungswerkzeugs während des Formens des Zeigers aus dem Gemisch aus dem Harzmaterial und dem Metallpulver integral geformt.
- Der Zeiger ist aus einem Anzeigeabschnitt und einer Zeigerkappe gebildet, die den Basisabschnitt des Anzeigeabschnitts abdeckt. Der aus einem Gemisch aus dem Harzmaterial und dem Metallpulver hergestellte Gewichtsabschnitt ist integral mit der Zeigerkappe geformt. Die diesen Gewichtsabschnitt aufweisende Zeigerkappe und der Anzeigeabschnitt bilden den Zeiger.
- Gemäß der Zeigerkonstruktion und dem Verfahren zur Herstellung des Zeigers der vorliegenden, oben beschriebenen Erfindung kann das Zeigerausgleichsgewicht im Zeiger integral mit dem Zeiger im Zeigerformungsvorgang gebildet werden und das Zeigergleichgewicht kann durch Einstellen des Mischungsverhältnisses oder der Menge des zum Harzmaterial hinzugemischten Metallpulvers entsprechend dem Gewichtsabschnitt in Übereinstimmung mit der Gestalt des Zeigers und dem gesamten Gleichgewicht des Zeigers und des beweglichen Teils des Instruments, an welchem der Zeiger schließlich angebracht wird, eingestellt werden.
- Wenn der vollständige Teil des Zeigers aus dem Gemisch aus dem Harzmaterial und dem Metallpulver geformt worden ist, kann ein Abschnitt, der die Gewichtsfunktion besitzt, mit seiner Größe und seinem Volumen ausgelegt werden, wobei er so eingestellt ist, daß der Zeiger ausbalanciert sein kann.
- Fig. 1 ist eine Schnittansicht, die eine Ausführungsform einer Zeigerkonstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 2 ist eine Draufsicht auf den Zeiger der Ausführungsform nach Fig. 1;
- Fig. 3 ist eine Ansicht eines Zeigers der Ausführungsform nach Fig. 1 von unten;
- Fig. 4 ist eine Schnittansicht, die eine zweite Ausführungsform der Zeigerkonstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 5 ist eine Schnittansicht, die eine dritte Ausführungsform einer Zeigerkonstruktion zeigt;
- Fig. 6 ist eine Grundrißansicht eines Hauptabschnitts einer drehbaren tischartigen Formungsausrüstung zur Durchführung eines Herstellungsverfahrens für den Zeiger der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 7 ist eine Schnittansicht eines Hauptabschnitts eines Formungswerkzeugs in einem ersten Verfahren, das eine Ausführungsform eines Zeigerherstellungsverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 8 ist eine Schnittansicht eines Hauptabschnitts eines Formungswerkzeugs in einem zweiten Verfahren, das eine Ausführungsform des Zeigerherstellungsverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; und
- Fig. 9 ist eine Schnittansicht eines Hauptabschnitts eines Formungswerkzeugs in einem dritten Verfahren, das eine Ausführungsform des Zeigerherstellungsverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
- Die Figuren 1 bis 3 zeigen eine erste Ausführungsform einer Zeigerkonstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung, in welcher ein Zeiger 1, der ein weißes Anzeigelinienteil 3 auf der oberen Fläche eines schwarzen Zeigerkörpers 2 besitzt, welcher aus einem synthetischen Harzmaterial, beispielsweise Polycarbonat, integral mit einem Lagersitz 4 ausgebildet ist, der ein Druckbefestigungs- Loch zum Anbringen des Zeigers auf einer Rotorwelle besitzt, welche aus einem nicht dargestellten Instrumentenkörper hervorsteht. Der Zeiger 1 besteht aus einem Anzeigeabschnitt 5, der Skalenunterteilungen auf einer Anzeigeskala des Instruments zeigt, und einer Basis 6, die einer Kappe des Zeigers 1 zugeordnet ist.
- Im Inneren der Basis 6 des Zeigers 1 ist ein Gewichtsabschnitt 7 durch Formen als ein Körper (in mehreren Farben) an der gegenübergelegenen Seite ausgebildet, um den Anzeigeabschnitt 5 bezüglich des Lagersitzes 4 auszugleichen, der am Drehpunkt des Zeigers 1 gelegen ist. Dieser Gewichtsabschnitt 7 ist mit einem Gemisch aus einem Harzmaterial, zum Beispiel Polypropyren und einem Metall, beispielsweise Bleipuver, schwergemacht und mittels einer Führung 8 derart integral befestigt, daß der Gewichtsabschnitt 7 nicht herunterfällt.
- Der oben genannte Gewichtsabschnitt 7 kann erhalten werden durch Formen von Polypropyren, das durch Erhitzen geschmolzen ist und zu Pellets geformt wird und mit einem feinen Bleipulver versetzt wird. Die Menge des hinzuzumischenden Bleipulvers (Gehalt) wird jedoch so eingestellt, daß der Schwerpunkt des gesamten Zeigers 1 im Rotationszentrum gelegen ist.
- Die Gemischmenge des Bleipulvers, die eingestellt wird, indem der Schwerpunkt zum Ausgleichen des Zeigers eingestellt wird, kann in Übereinstimmung mit der Befestigungsposition, der Größe und der Gestalt des Gewichtsabschnitts 7 im Verhältnis zum Zeiger 1 leicht festgelegt werden.
- Fig. 4 ist eine Schnittansicht, die eine zweite Ausführungsform des Zeigers gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. In der oben beschriebenen ersten Ausführungsform wird der Zeiger aus derselben Art Harz geformt, wie der Anzeigeabschnitt 5 einschließlich der Basis 6, die der Zeigerkappe zugeordnet ist. Im Fall der vorliegenden Ausführungsform wird eine Konstruktion zur Schaffung eines lichtaussendenden Zeigers gezeigt.
- Der Zeiger 9 besitzt einen Anzeigeabschnitt 10, der aus einem lichtdurchlässigen transparenten Harzmaterial wie Acrylharz besteht; dieser Anzeigeabschnitt 10 erhält am Basisende ein Beleuchtungslicht von der nicht gezeigten Instrumentenkörperseite, leitet das Licht dann entlang der reflektierenden Oberfläche zur Zeigerspitzenseite, wo das Licht ausgesandt wird.
- Weiterhin ist das Basisende dieses Anzeigeabschnitts 10 mit einer opaken Zeigerkappe 11 abgedeckt. Diese Zeigerkappe 11 besitzt einen Lagersitz 12, der nach untenhängend ausgebildet ist, um auf die aus dem Instrumentenkörper hervorstehende Rotorwelle gedrückt zu werden. Der Anzeigeabschnitt 10 ist so gestaltet, daß er zur Positionierung durch diesen Lagersitz 12 einsetzbar ist.
- Im rückwärtigen Teil der Zeigerkappe 11 ist ein Gewichtsabschnitt 13 als ein Körper durch Formen (mehrere Farben) ausgebildet. Der Gewichtsabschnitt 13 ist wie der in der ersten Ausführungsform aus einem Harzmaterial hergestellt, welches mit einem Metallpulver vermischt ist; die Größe und die Mischungsmenge des Metallpulvers sind eingestellt, um das Gewicht zwischen dem Anzeigeabschnitt 10 und der Zeigerkappe 11 auszugleichen.
- Der Anzeigeabschnitt 10 in der vorliegenden Ausführungsform kann als ein unabhängiger Teil ausgebildet sein, der separat von der Zeigerkappe 11 ist, wobei der Gewichtsabschnitt 13 als ein Körper durch Formen erzeugt wird und zum Zeitpunkt der Montage angebracht wird. Auch kann der Anzeigeabschnitt 10 wie in der ersten Ausführungsform in einem Stück während des Formungsvorgangs wie auch die Zeigerkappe 11 geformt werden.
- In diesem Fall ist es ausreichend, wenn der Anzeigeabschnitt 10, der in seiner Gestalt in gewissem Maße von seinem Verhältnis der Lichtleit-Effizienz bestimmt wird, als Einkörper-Konstruktion (mehrere Farben) zu einer Gestalt geformt wird, die für den Anzeigeabschnitt 10 an der Seite der Zeigerkappe 11 geeignet ist.
- Fig. 5 zeigt eine dritte Ausführungsform einer Zeigerkonstruktion. Diese Ausführungsform wird nur als ein Beispiel angeführt, das hilfreich für das Verstehen der Erfindung ist. In den oben beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsformen wird nur der Gewichtsabschnitt 7,13 aus einem Gemisch des Harzmaterials und des Metallpulvers geformt, integral (mehrfarbig) mit dem Zeigerkörper in einer besonderen Gestalt und Größe, während in der dritten Ausführungsform der gesamte Körper des Zeigers aus einem Gemisch aus dem Harzmaterial und dem Metallpulver geformt wird und ein Gewicht zusätzlich in einem Teil angeformt wird, welches dem Gewichtsabschnitt entspricht, um einen Ausgleich zwischen dem Anzeigeabschnitt und dem Gewichtsabschnitt herbeizuführen.
- Das heißt, daß der gesamte Körper des Zeigers 14 aus demselben Material einschließlich des mit dem Metallpulver vermischten Harzmaterials besteht.
- Dieser Zeiger 14 besitzt einen Anzeigeabschnitt 15 und einen Basisabschnitt 16, welche einen Zeigerkörper 17 bilden. In diesem Fall ist der Zeiger 14 jedoch mit der eingestellten Größe des Gewichtsabschnitts 19 geformt, um das Gewichtsmoment des Lagersitzabschnitts 18 auszugleichen, der vom Rotationszentrum zur hinteren Seite gegen das Gewichtsmoment der Anzeigeabschnittsseite 15 reicht.
- Die Übernahme der oben beschriebenen Zeigerkonstruktion macht es nicht erforderlich, den Gewichtsabschnitt 19 in einer gesonderten Gestalt auszubilden, sondern kann in eine einteilige Konstruktion in einem einzigen Formungsschritt geformt werden. Insbesondere die Erhöhung des Gewichts des gesamten Zeigerkörpers 14 wird die Feineinstellung des Gleichgewichts erleichtern.
- Es ist auch ausreichend, unterschiedliche Mischungsverhältnisse des Metallpulvers zwischen der spitzen Seite und der Rückseite des Zeigers 14 zu verwenden, um das Gewicht des Zeigers zu verringern, das heißt die Verwendung einer größeren Menge des Metallpulvers in der Seite des Gewichtsabschnitts 19 im Verhältnis zum Rotationszentrum. Insbesondere im Fall eines langen Anzeigeabschnitts 15 kann der Zeiger ausbalanciert werden, ohne die Größe des Gewichtsabschnitts 19 in nicht notwendiger Weise zu erhöhen.
- Einlässe sind an zwei Orten, an der Zeigerspitzenseite und der Rückseite, vorgesehen, um die Mischung aus Harzmaterial und Pulver in die Form zuzuführen. Durch diese zwei Einlässe wird eine mit dem Metallpuver in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen gemischte Harzpaste eingespritzt, wodurch ein Zeiger in einer einstückigen Konstruktion geformt wird.
- Als nächstes wird das Verfahren zur Herstellung des Zeigers gemäß der vorliegenden Erfindung erläutert.
- Fig. 6 ist eine Grundrißansicht, die eine Ausführungsform eines Hauptabschnitts einer Zeigerfertigungseinrichtung zeigt, die verwendet wird, um das typische Formungsverfahren des Zeigers der vorliegenden Erfindung durchzuführen.
- In Fig. 6 ist ein rotierender Tisch 20 gezeigt, der intermittierend in den Rotationsschritten von A nach D rotiert, wobei der Zeiger durch die Verfahrensschritte A bis D gebildet wird.
- An vier Orten des rotierenden Tisches 20 sind Kerne 21 als untere Formen aufgesetzt und eine Einspritzformung wird durchgeführt mittels des Hohlraumes als eine obere Form in gleichmäßigen Sequenzen in jedem der Verfahrensschritte A, B und C. Im Verfahrensschritt D ist der Zeiger 1 fertiggestellt und wird herausgenommen. In jedem der Verfahrensschritte A, B und C wird das von einem nicht gezeigten Einfülltrichter geschmolzene Harzmaterial die Form durch eine Laufrinne eingespritzt, geformt und abgekühlt in jedem der Verfahrensschritte und dann zum nächsten Verfahrensschritt durch Rotation des Drehtisches 20 übergeben.
- Die Figuren 7 bis 9 sind Schnittansichten von Formen, die einen Formungszustand in jedem der Verfahrensschritte A bis C erläutern.
- Zunächst hat ein vom Kern 21 und einem Hohlraum 22 gebildeter Einspritzformungshohlraum 25 in dem Verfahrensschritt A eine Gestalt, die geeignet ist, um den Gewichtsabschnitt 7 des in Fig. 1 gezeigten Zeigers zu formen. Das heißt, daß der dem Kern 21 auf dem Drehtisch 20 zugeordnete Hohlraum 22 eine Gestalt aufweist, wie sie in Fig. 7 gezeigt ist; in den Formungsraum 25 wird ein geschmolzenes Harzmaterial (Polypropyren) gemischt mit einem Metall-(Blei)- Pulver durch einen nicht dargestellten Einlaß eingespritzt, wodurch der Gewichtsabschnitt 7 geformt wird.
- Nach dem Abkühlen des geformten Gewichtsabschnitts 7 dreht sich der Drehtisch 20, um die Formung an den Verfahrensschritt B zu übergeben, wo der so geformte und aufgesetzte Gewichtsabschnitt 7 im Kern 21 verbleibt, wie in Fig. 8 gezeigt ist, und wobei der Hohlraum 23, der zu einer Gestalt geformt ist, die für die Formung des Zeigerkörpers 2 geeignet ist, zum Kern 21 ausgerichtet wird.
- Wie in Fig. 8 gezeigt ist, besitzt der Einspritzformungsraum 26, der vom Kern 21 und dem Hohlraum 23 definiert ist, die Gestalt des Zeigerkörpers 2 zum integralen Ausformen des Gewichtsabschnitts 7. Das schwarze geschmolzene Polycarbonat-Harzmaterial wird durch den nicht dargestellten Einlaß eingespritzt.
- Der Zeigerkörper 2, dessen Gewichtsabschnitt 7 mit dem Zeiger 1 integral (mehrfarbig) geformt ist, wird somit im Verfahrensschritt B geformt und anschließend gedreht und nachdem er zum Absetzen abgekühlt worden ist, zum folgenden Verfahrensschritt C weitergeleitet. Im Verfahrensschritt B wird der Zeigerkörper 2 geformt, während im Verfahrensschritt A die ähnliche Formung des Gewichtsabschnitts 7 durchgeführt wird; ein gleicher Formungsvorgang wird in dem folgenden Verfahren durchgeführt, wo die vier Kerne 21 auf dem Drehtisch 20 nacheinander vom Verfahrensschritt A zum Verfahrensschritt D weitergeleitet werden.
- Im folgenden Verfahrensschritt C wird das Anzeigelinienglied 3 auf dem in Fig. 1 gezeigten Zeiger 1 geformt. Im Verfahrensschritt C sitzen sowohl der Gewichtsabschnitt 7 als auch der Zeigerkörper 2, die als einziges zugeführt werden, auf dem Kern 21, wie in Fig. 9 dargestellt ist. Der Einspritzformungsraum 27 zwischen dem Kern 21 und dem Hohlraum 24 wird auf diese Weise so definiert, daß er die Gestalt des Anzeigeliniengliedes 3 besitzt, das auf der oberen Fläche des Zeigerkörpers 2 geformt werden soll.
- Ein weißes geschmolzenes Harzmaterial wird durch den Einlaß in diesen Einspritzformungsraum 27 eingespritzt, wodurch das Anzeigelinienglied 3 integral mit dem Zeigerkörper 2 geformt wird. In diesem Fall kann das Anzeigelinienglied 3 fester eingeformt werden, in dem ein Durchgangsloch im Zeigerkörper 2 vorgesehen ist, in welchem das Harzmaterial des Anzeigelinienglieds 3 zum Formen eingegossen wird.
- Der auf diese Weise geformte Zeiger 1 wird zum Verfahrensschritt D durch Rotation des Drehtisches 20 übergeben und dann vom Kern 21 abgenommen, wodurch der Herstellungsprozeß beendet ist. Der in Fig. 1 gezeigte Zeiger 1 wird wie oben beschrieben vervollständigt, aber da der Gewichtsabschnitt 7, der aus dem mit dem Metallpulver gemischten Harzmaterial hergestellt worden ist, integral mit dem Zeiger 1 im Zeigerformungsverfahren ausgebildet worden ist, kann das Gewichtsmoment des Zeigers 1 ausgerechnet werden, vorausgesetzt, daß das Material und die Gestalt eines jeden Gliedes im voraus konstruiert worden sind. Daher ist es möglich, den Zeiger gut ausbalanciert zu erhalten mit seinem Schwerpunkt im Rotationszentrum gelegen, durch ordentliches Berechnen und Festlegen des Gewichtes des Ausgleichsgewichtsabschnitts 7, das heißt des Gehaltes des zuzumischenden Metallpulvers, um den Zeiger 1 auszubalancieren, wodurch es nicht mehr erforderlich wird, ein separates Metallgewicht an einen Harzzeiger anzubringen, das im Stand der Technik benötigt wurde, und folglich die Produktivität verbessert wird.
- Der oben beschriebene Herstellungsprozeß dient zum Formen des in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Zeigers. Die in den Figuren 4 und 5 gezeigten Zeiger 9 und 14 können in einem grundsätzlich ähnlichen Formungsverfahren auch hergestellt werden. Bei der anfänglichen Konstruktion der Zeigergestalt und des Zeigermaterials, wenn das Gewichtsmoment ausgerechnet wird, um einen ordentlich gestalteten Gewichtsabschnitt zur Verwendung in dem Zeiger zu berechnen, kann der Zeiger hergestellt werden, der integral mit dem Gewichtsabschnitt ausgeformt ist, welcher eine zugemischte festgelegte Menge Metallpulver enthält, wodurch eine stabilisierte Massenherstellung des Zeigers ermöglicht wird.
- Gemäß der vorangehend beschriebenen Zeigerkonstruktion der vorliegenden Erfindung wird die Menge des dem Harzmaterial zuzumischenden Metallpulvers für eine ordentliche Bildung des Gleichgewichtsabschnitts eingestellt, um dadurch das Gewichtsmoment in bezug auf das Rotationszentrum des Zeigerkörpers einzustellen, und der im Gewicht ausgeglichene Gewichtsabschnitt wird bei der anfänglichen Konstruktion des Zeigers festgelegt. Daraufhin kann der Gewichtsabschnitt integral mit dem Zeiger im Formungsprozeß des Zeigerkörpers ausgebildet werden, wodurch eine mühselige Tätigkeit wie das Anbringen eines separat gefertigten Metallgewichts beim herkömmlichen Zeigermontageprozeß nicht mehr erforderlich ist.
- Weiterhin tritt keine Veränderung im Zeigergleichgewicht auf, die von einer unkorrekten Anbringung eines separaten Gewichtes an einem Zeiger einer herkömmlichen Zeigerkonstruktion herrührt, da der Gewichtsabschnitt integral mit dem Zeiger im Zeigerformungsprozeß ausgebildet werden kann; daher kann eine stabile Zeigerproduktion auf einfache Weise erfolgen, indem lediglich die Formungsgenauigkeit eingestellt wird, wenn die Konstruktion des Zeigergleichgewichts festgelegt ist.
- Weiterhin wird es möglich, die Einstellung der Menge des dem Gewichtsabschnitt des Zeigers zuzumischenden Metallpulvers unter der Voraussetzung des Ungleichgewichts der befestigten Tendenz zu konstruieren, da Anzeigeeigenschaften nicht nur durch Einstellen des Gleichgewichts des Zeigers allein stabilisiert werden können, sondern auch durch Einstellen des Gesamtgleichgewichts der am beweglichen Teil des Instruments befestigten Zeigeranordnung, selbst wenn dort ein Ungleichgewichtsfaktor einer festen Tendenz im beweglichen Teil des Instruments existiert. Es ist daher möglich, eine Zeigerkonstruktion und ein Herstellungsverfahren für einen sehr überragenden Zeiger zu schaffen, welcher in der Lage ist, das Anzeigeinstrument selbst als Ganzes mit wirksamen Anzeigeeigenschaften zu versehen.
- Während eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorstehend gezeigt und beschrieben worden ist, ist es verständlich, daß diese Erfindung nicht darauf beschränkt ist, da viele Modifikationen und Änderungen darin vorgenommen werden können, und es ist daher durch die anhängenden Ansprüche vorgesehen, jede derartige Modifikation so abzudecken, daß sie in den Schutzbereich dieser Ansprüche fällt.
Claims (4)
1. Zeiger (1, 9), der an einer Drehwelle befestigt ist und im Betrieb als
Antwort auf ein bewegliches Teil eines Anzeigeinstruments rotiert, um sich zur
Anzeige eines Werts einer gemessenen Größe auf Skalenmarkierungen einer
Rundskala zu drehen, wobei der Zeiger (1, 9) einen Gewichtsabschnitt (7,
13) besitzt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gewichtsabschnitt (7, 13) aus einem Gemisch aus Harzmaterial
und Metallpulver integral mit einer Basis (6) oder einer Zeigerkappe (11)
geformt ist, hinter dem Drehpol des Zeigers (1, 9) auf der bezüglich des
Drehpols von einem Anzeigeabschnitt (5, 10) abgewandten Seite gelegen
ist, wobei der Anzeigeabschnitt (5, 10) aus einem Zeigerkörper (2) oder aus
einer Zeigerkappe (11), aus einem Harz gebildet, besteht.
2. Zeiger (9) nach Anspruch 1, wobei die Zeigerkappe (11) die Basis des
Anzeigeabschnitts (10) bedeckt.
3. Verfahren zur Herstellung eines Zeigers für ein integriertes Ausformen eines
Gewichtsabschnitts (7, 13) aus einem Gemisch aus Harzmaterial und
Metallpulver und eines Zeigerkörperabschnitts (2) aus einem Harzmaterial
mittels eines ersten Verfahrens mit den Schritten:
- Formen eines ersten Formungsraums (25) durch erste obere und untere
Formen entsprechen entweder dem Zeigerkörperabschnitt (2) oder dem
Gewichtsabschnitt (7, 13) und
- Einspritzen und Kühlen eines Harzmaterials für den
Zeigerkörperabschnitt (2) oder eines Gemisches aus Harzmaterial und Metallpulver für
den Gewichtsabschnitt (7, 13) und
mittels eines zweiten Verfahrens mit den Schritten:
- Formen eines zweiten Formungsraums (26), der dem anderen der
beiden Abschnitte Zeigerkörperabschnitt (2) und Gewichtsabschnitt (7,
13) entspricht, welcher im ersten Verfahren ausgeformt worden ist,
unter Verwendung zweiter oberer und unterer Formen, die das im
ersten Prozeß geformte Produkt enthalten, und
- Einspritzen und Kühlen des Harzmaterials oder des Gemisches aus
Harzmaterial und Metallpulver in den Formungsraum (26).
4. Verfahren zur Herstellung eines Zeigers (9) nach Anspruch 3, wobei die
obere und die untere Form in Gestalt eines Hohlraums (22, 23) und eines
Kerns (21) sind und wobei das Verfahren umfaßt:
- Formen eines Formungsraums (25) mit dem Kern (21) und einem ersten
Hohlraum (22) entsprechend dem Gewichtsabschnitt (13) des Zeigers
(9), der aus einem Anzeigeabschnitt (10) und einer Zeigerkappe (11)
besteht, die eine Basis des Anzeigeabschnitts (10) abdeckt;
- Einspritzen des Harzmaterials in einen zweiten Hohlraum (23), der einen
Formungsraum (26) entsprechend der Zeigerkappe (11) einschließlich
dem Gewichtsabschnitt (13) bildet, welcher im Kern (21) verbleibt, zum
integrierten Ausformen des Gewichtsabschnitts (13); und festes
Anbringen des Anzeigeabschnitts (10) an der Zeigerkappe (11) durch
diesen Formungsprozeß.
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