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DE69307913T2 - Verfahren und vorrichtung für rotierende kugelrohrmühle oder ähnliche zerkleinerungsmaschinen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung für rotierende kugelrohrmühle oder ähnliche zerkleinerungsmaschinen

Info

Publication number
DE69307913T2
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
partition
mill
compartment
air
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69307913T
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English (en)
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DE69307913D1 (de
Inventor
Francis Thomart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Slegten SA
Original Assignee
Slegten SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Slegten SA filed Critical Slegten SA
Publication of DE69307913D1 publication Critical patent/DE69307913D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69307913T2 publication Critical patent/DE69307913T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details
    • B02C17/183Feeding or discharging devices
    • B02C17/186Adding fluid, other than for crushing by fluid energy
    • B02C17/1875Adding fluid, other than for crushing by fluid energy passing gas through crushing zone
    • B02C17/1895Adding fluid, other than for crushing by fluid energy passing gas through crushing zone gas being recirculated to crushing zone
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/04Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container
    • B02C17/06Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container with several compartments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

    Gegenstand der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren für eine rohrförmige Rotationskugelmühle oder eine Mühle mit Mahlkörpern, die mindestens zwei durch eine Trennwand getrennte Mahlfächer aufweist, wobei die Mühle von einem Spülluftstrom durchströmt wird und in einem geschlossenen Kreis arbeitet.
  • Die Trennwand, die zwischen zwei der Mahlfächer gelegen ist, ermöglicht, die Materialmenge in dem stromaufwärts gelegenen Fach zu steuern.
  • Stand der Technik
  • Die Erfindung ist insbesondere für Kugelmühlen oder Mühlen mit ähnlichen Mahlkörpern, für Zement, in einem geschlosseneen Kreis bestimmt. Im allgemeinen haben diese Mühlen zwei Fächer, nämlich ein vorbereitendes Fach mit Kugeln, die einen Durchmesser von 90 bis 60 mm haben, und ein Fertigberarbeitungsfach mit Kugeln, die einen Durchmesser von 40 bis 20 mm haben. Um Staub und eine übermäßige Erwärmung des Zements während des Mahlens zu vermeiden, werden die Zementmühlen in der Materialflußrichtung von einem Spülluftstom durchströmt. Die Tennwand, die das erste und das zweite Fach dieser Mühlen trennt, wird aus diesem Grund die Zwischenwand genannt.
  • Bei Zementmühlen wird das Rohmaterial mit ungefähr 80 % unter der Größe 20 - 25 mm zugeführt. Die Arbeit der ersten Kammer besteht darin, es auf bis 100 % unter der Größee 5 mm, mit 55 % unter der Größe 2,5 mm zu zerkleinern. Um einen guten Mahlwirkungsgrad zu erhalten, ist es in der Tat erforderlich, daß eine große Menge von 20 mm-Kugeln in dem zweiten Fach ist; außerdem arbeiten diese Kugeln nur insoweit gut, ald die oben angegebenen Feinheitskriterien am Eingang der zweiten Kammer eingehalten werden, und insbesondere, wenn praktisch keine Partikel über 5 mm mehr vorhanden sind.
  • Bei einer Zementmüle hat die Zwischenwand verschiedene Funktionen. Sie muß:
  • - die großen Kugeln stromaufwärts, und das feinere Material des zweiten Fachs stromabwärts zurückhalten;
  • - verheindern, daß die groben Parikel das erste Fach verlassen;
  • - dem ziemlich feinen Material ermöglichen, in das zweite Fach zu gelangen;
  • - der Spülluft ermöglichen, hindurchzuströmen.
  • Die obigen Funktionen können mit einwandigen oder doppelwandigen Trennwänden ausgeführt werden. Die Erfindung bezieht sich auf doppelwandige Trennwände.
  • Einwandige Trennwände werden bei modernen Zementmühlen gegenwärtig praktisch nie verwendet; da sie sich auf beiden Seiten abnutzen, haben sie eine zu kurze Lebensdauer, und außerdem ist ihre Widerstansfähigkeit gegen Beanspruchungen in der axialen Richtung der mühle nicht ausreichend. Bei einer einzelnen Trennwand hat außerdem das Spülen mit Luft einen sehr kleinen Einfluß auf das Füllen des ersten Fachs mit Material, und ein wesentliches Merkmal der Erfindung - die Verwendung der Spülung mit Luft als ein Reguliermittel - könnte nicht wirksam angewandt werden.
  • In dem Patent DE-A-2.133.431 wird eine typische Ausführungsform von doppelwandigen Trennwänden beschrieben, die zum Trennen der Mahlfächer von modernen Zementmühlen verwendet werden. Die Trennwand umfaßt ein aus durchbrochenen Segmenten bestehendes Gerüst, auf das Stromaufwärts Gitter aufgeschraubt sind, die dem Zement ermöglichen, in die Trennwand einzudringen, und stromabwärts Abschirmplatten aufgeschraubt sind, die eine zentrale Abgabeeöffnung bilden. Die Gitter und die hinteren Platten unterliegen nur auf einer Seite einer starken Abnutzung, und daher haben sie eine größere Haltbarkeit als die Gitter von einwandigen Trennwänden; wenn sie ersetzt werden, wird das Gerüst zurückbehalten.
  • In den Gittern der stromaufwärts gelgenen Wand der Zwischenwände sind Schlitze von ungefähr 6 mm vorgesehen; der Rand der Schlitze unterliegt einer geringen Verformung durch den Aufprall der Kugeln, die Partikel, die größer als 5 mm sind, können durch diese Schlitze nicht hindurchgelangen. Wenn die Schlitze größer sind, können in dem Fall einer Störung des Betriebs der Mühle, selbst während kurzer Zeit, übermäßig große Partikel in das zweite Fach gelangen, die in den Kugeln von 20 mm Durchmesser, die zu klein sind, um sie zu zerkleinern, eingefangen bleiben, und dies kann den Lauf der Mühle während mehrerer Tage behindern, bei einem Kapazitätsverlust, der bis zu 20 % betragen kann.
  • Obwohl es durch Dimensionierung der Schlitze der stromaufwärts gelegenen Wand der Zwischenwand möglich ist, das erste Feinheitskriterium am Ausgang des ersten Fachs, d.h. 100 % unter der Größe 5 mm, zu erfüllen, ist es unmöglich, Schlitze zu machen, die das zweite Kriterium, d.h. 95 % unter der Größe 2,5 mm, erfüllen. Es ist in der Tat nicht möglich, genügend kleine Öffnungen in den gegossenen Stahlteilen vorzusehen, die aus Gründen der Abnutzungsfestigkeit die stromaufwärts gelegene Seite der Tennwand bilden: Die Sandkerne, die verwendet werden, um die Schlitze zu erhalten, wenn das Metall gegossen wird, würden nicht die erforderliche mechanische Festigkeit haben. Selbst wenn es möglich wäre, so kleine Schlitze zu machen, könnten sie nicht verwendet werden, da die Durchgangsfläche nicht ausreichend wäre, um die sehr hohen Strömungsraten von Zement und Luft, die durch eine moderne Zementmühle hindurchgehen, hindurchzulassen.
  • Das erste Fach muß folglich so arbeiten, daß das Material, wenn es bei dem Ausgangsende ankommt und auf die Zwischenwand trifft, in vollkommener Weise vorbereitet ist, da es mit Ausnahme der groben Partikel durch die Schlitze der stomaufwärts gelegenen Wand frei hindurchgeben wird.
  • Bei einer großen Zementmühle beträgt bei geschlossenem Kreis die Verweilzeit des Materials in dem ersten Fach ungefähr 2 bis 3 Minuten. Um die Materialien unter diesen Beingungen bis auf die erforderliche Feinheit zu zerkleinern, ist die Verweilzeit ein wesentliches Element.
  • Die Verweilzeit hängt direkt von dem Füllen des Fachs mit Material ab; wenn zu wenig Material vorhanden ist, ist die Verweilzeit in den Mahlkörpern zu kurz; wenn zu viel Material vorhanden ist, ist die Verweilzeit zu lang, und die Arbeit der Mahlkörper wird zu stark gedämpft; in beiden Fällen ist das Mahlen in der ersten Kammer nicht ausreichend, und das Material wird darin nicht optimal vorbereitet.
  • Die Gerüstsektoren sind mit Hebern versehen, die während der Rotation der Mühle das Material, das durch die Schlitze der Gitter hindurchgedrungen ist, bis zu der oberen Seite der Mühle anheben, von wo das Material auf einen Konus fällt, der es zu dem stromabwärts gelgenenen Fach hin ablenkt. Ein Gitter in dem Zentrum des Konus ermöglicht der Luft, hindurchzuströmen, und verhindert, daß die Kugeln von dem einen Fach in das andere gelangen. Die Heber und der Konus müssen sehr leistungsfähig sein, um die höchsten Durchsätze verarbeiten zu können, die von der Mühle gefordert werden, das Material, das in die Trennwand eindringt, wird sehr rasch in das zweite Fach transferiert; das kleine Fach, das von der doppelten Wand der Trennwand gebildet wird, enthält wenig Material und hat nur eine geringe Zurückhaltewirkung bezüglich des in dem ersten Fach enthaltenen Materials.
  • Außerdem sind in einer Zementmühle die Kugeln des ersten Fachs - bei einem Durchmesser von 90 bis 60 mm - relativ groß, um das der Mühle zugeführte Material zu zerkleinern. Solche Kugeln sind sehr durchlässig hinsichtlich des Durchgangs des Materials; wenn es durch die Zwischenwand nicht zurückgehalten wird, und dies ist bei ähnlichen Trennwänden wie in dem Patent DE-A-2.133.431 der Fall, ist im allgemenein zu wenig Material in den ersten Kammern.
  • Wenn zu wenig Material in dem ersten Fach ist, hat sich ergeben, daß die Verweilzeit darin zu kurz ist, und das Material für das zweite Fach schlecht vorbereitet wird, aber es gibt noch weitere Nachteile:
  • - Ein Teil der Mahlkörper arbeitet dann ohne Material, wodurch sich ein Verlust an Wirkungsgrad ergibt;
  • - die Abschirmungen und die Kugeln der Mühlen, die starken Abnutzungsbeanspruchungen unterliegen, sind aus sehr harten Gußlegierungen gegossen, die am wirtschaftlichsten sind, und wenn zu wenig Material mit den Kugeln gemischt wird, zersplittern nd zerbrechen diese Gußlegierungen, was Wartungsprobleme und einen sehr teueren Verlust an Kapazität hervorruft.
  • In dem Patent GB-A-1.248.251 wird eine besondere Form von Trennwand beschrieben, die eine stromaufwärts gelegene Seite aufweist, die außer in dem Zentrum mit Schlitzen versehen ist, und eine stromabwärts gelegene Wand aufweist, die mit Ausnahme einer zentralen Öffnung, die wahlweise durch ein Sieb geschützt ist, massiv ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist kein Heber innerhalb der Trennwand vorgesehn, wobei das Material durch Überlauf in das stromabwärts gelegene Fach abgegen wird. Bei diesen Trennwänden ist meistens zu viel Material in dem ersten Fach, was nur dadurch korrigiert werden kann, daß der Durchmesser der zentralen Öffnung in irreversibler Weise erhöht wird.
  • Angesichts der Wichtigkeit, eine den Arbeitsbedingungen entsprechende Menge Zement, weder zu viel, noch zu wenig, in der ersten Kammer zu behalten, wurde während einiger Jahre Versuche unternommen, Zwischenwände zu verwenden, um die Menge des mit den Kugeln gemischten Materials in einer regulierbaren Weise zu steuern. Aus mechanischen Gründen waren die verschiedenen, in dieser Richtung unternommen Versuche lange unwirksam. Diesbezüglich kann das Patent US-A-1.787.897 erwähnt werden, dessen regulierbare Teile sich rasch festfressen.
  • In der letzten Zeit wurden neue Arten von Trennwänden vorgeschlagen, um das Niveau des Materials in den ersten Fächern von Zementmühlen zuverlässig zu regulieren.
  • Das Verfahren, das sich als am wirksamsten erwiesen hat, besteht darin, daß eine doppelwandige Trennwand verwendet wird und das Niveau des Materials zwischen ihren zwei Wänden reguliert wird; das Niveau des Materials in dem stromaufwärts von einer Trennwand gelgenen Fach hängt tatsächlich von dem Niveau in dieser Trennwand ab.
  • Das belgische Patent BE-A-763.140 bezieht sich auf eine Trennwand mit rotierenden Flügeln, die während des Laufs der Mühle kontinierlich betätigt werden können. Die Rotation der Flügel ermöglicht, das Niveau in der Trennwand und in dem stromaufwärts gelegenen Fach zu steuern. Der Mechanismus zur Steuerung der Flügel erwies sich jedoch in der Umgebung einer Mahlfabrik als anfällig; trotz verschiedener Verbesserungen erreichte die Steuerung der Flügel gemäß dem belgischen Patent BE-A-736.140 nie die erforderliche Zuverlässigkeit, und von diesen Trennwänden wurden nur wenige industrielle Anwendungen verwirklicht.
  • Das belgische Patent BE-A-851.835 bezieht sich auf eine Trennwand mit manuell gesteuerten rotierenden Flügeln. Diese Trennwände haben seit ihrer Einführung sehr weit verbreitete industrielle Weiterentwicklungen erfahren, und das Konzept einer Trennwand mit regulierbarem Niveau ist in der Zementindustrie sehr weit verbreitet. Um die Flügel zu drehen, es ist es jedoch erforderlich, die Mühle abzuschalten und abkühlen zu lassen; dann muß das Mannloch des zweiten Fachs geöffnet werden, und in die Mühle muß eingestiegen werden. Dies dauert insgesamt mehrere Stunden, und da bei manchen Zementmühlen die Produktionsart mehrmals pro Tag geändert wird, ist es nicht möglich, eine regulierung der Flügel für jede Produktart vorzuzehen. Bei den Flügeln wird daher eine Kompromißposition für alle Produktionsarten eingestellt, was nicht dem Optimum für jede Produktionsart entpsricht. Außerdem können Änderungen bei der Mahlbarkeit des der Mühle zugeführten Materials eine verschieden Materialfüllung erfordern; um das Mahlen bei feuchtem Material zu optimieren, ist es zum Beispiel vorteilhaft, die Materialmenge in der ersten Kammer zu vermindern. die Trennwand gemäß dem belgischen Patent BE-A-851.835 ist daher eine interessante Lösung, aber da sie während des Laufs der Mühle nicht eingestellt werden kann, stellt sie eine unzulängliche Lösung dar.
  • In dem Patent DE-A-3.903.256 wird eine andere lösung angegeben; um das Materialniveau in der Tennwand zu steuern, wird die Position eines Rings eingestellt, wodurch die Durchgangsöffnungen, durch die das Material von der mit Hebern ausgerüsteten Umfangszone zu dem Zentrum hin entweichen kann, einstellbar umschlossen werden. Die Trennwände gemäß dem Patent DE-A- 851.835: Sie können während der Rotation der Mühle nicht kontinuierlich reguliert werden.
  • Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die vorhandenen doppelwandigen Zwischenwände in zwei Kategorien aufgeteilt werden können:
  • - Zwischenwände, die mechanische Transportmittel umfassen, die im allgemeinen aus einem Satz Hebern und einem Konus zum Transferieren des Produkt von einem Fach nach dem anderen bestehen. Manchmal ist anstelle des Konus eine andere Ablenkvorrichtung vorgesehen, wie zum Beispiel die geneigte Endscheibe der Flügel in dem Patent BE-A-851.835; manchmal sind Reguliermittel vorgesehen, wie die rotierenden Flügel desselben Patents BE-A-851.835, die die Füllmenge in der Trennwand einstellen; aber das Wesentliche des Prinzips bleibt der mechanische Transport des Materials durch die Trennwand.
  • - Zwischenwände mit einem Barriereneffekt, wo stromaufwärts ein Niveau sichergestellt wird durch Dimensionierung einer Überlaufschwelle, zum Beispiel des Durchmessers der zentralen Öffnung in dem Patent GB-A-1.248.251. Die bereits erwähnten Trennwände gemäß dem Patent US-A-1.787.897 können damit verglichen werden, wenn sie hergestellt werden könnten, ohne daß sich ihr Mechanismus festfrißt, würden sie ermöglichen, daß die Schlitze der Stromaufwärts gelegenen Wand von dem Umfang zu dem Zentrum hin in progressiver Weise geschlossen werden, wobei die progressive Schließung der Schlitze einen Barriereneffekt mit einer einstellbaren Schwelle erzeugt.
  • In dem Dokument Au-B-485.735 wird der positive Einfluß eienr eichtigen Füllung des ersten Fachs erwähnt, und vorgeschalgen, dies durch den Damm zu erreichen, der durch die Ansammlung des zu mahlenden Material innerhalb der Trennwand erzeugt wird.
  • In diesem Dokument wird gezeigt, daß es möglich ist, das Niveau des obenerwähnten Materialdamms durch ein mechanisches Reguliermittel anzupassen.
  • In deisem Dokument wird gezeigt, daß es mölgich ist, das Niveau des obenerwähnten Materialdamms durch Änderung des Aufbaus der Trennwand anzupassen. Dies ist ein schwieriger und endgültiger Prozeß, der nicht mit einer wirklichen Regulierung verglichen werden kann.
  • In dem Dokument US-A3.144.212 wird eine Lösung angegeben, die nur auf den nassen Prozeß anwendbar ist (Siehe Spalte 1, Zeile 9 und 10). Das Zentrum der Trennwand ist geschlossen, und das Material verläßt die Trennwand nach dem stromabwärts gelegenen Fach durch Schlitze in den kreisförmigen Wänden auf der Seite des gstromabwärts gelegenen Fachs. Da die Fluidität einer Flüssigkeit offensichtlich verschieden von derjenigen eines trockenen Materials ist, können die in diesem Dokument verwendeten Lösungen nicht auf Vorrichtungen und Verfahren zur Pulverisierung von Trockenem Material extrapoliert werden.
  • Ziele der Erfindung
  • die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, ein Verfahren für eine rohrförmige Rotationskugelmühle oder eine Mühle mit ähnlichen Mahlkörpern vorzuschlagen, das es möglich macht, die Materialmenge in den Mühlen zu steuern, das einfach und wirksam ist, und das nicht die Nachteile des Standes der Technik hat, und insbesondere, das ermöglicht, die Materialmenge kontinuierlich zu steuern.
  • Die Erfindung hat außerdem zum Ziel, ein Mahlverfahren vorzuschlagen, das einen höheren Wirkungsgrad als die Verfahren des Standes der Technik hat.
  • Weiterhin vermindert das erfindungsgemäße Mahlverfahren die Abnutzung und daher die Kosten der Vorrichtungen.
  • Insbesondere wird gemäß der Erfindung eine Trennwand für eine rohrförmige Rotationsmühle vorgeschlagen, die besonders einfach ist, und daher preiswert herzustellen ist.
  • Hauptsächliche Merkmale der Erfindung
  • Der erste Patentanspruch bezieht sich auf ein Verfahren zur Pulverisierung von Trockenem Material, wie z.B. Zementklinker, wobei
  • (a) das Material (6) in der Flußrichtung durch eine Rohrmühle (50) hindurchgeht, die mit Mahlkörpern, wie z.B. Kugeln (4, 5) gefüllt ist, wobei die Mühle in mindestens zwei Mahlfächer (1, 2) unterteilt ist, und jede Unterteilung mittels einer Trennwand (3) verwirklicht ist, die aus zwei Wänden (8, 9) besteht, von denen jede mit Schlitzen (10) versehen ist, und das Volumen zwischen der stromaufwärts gelegenen Wand und der stromabwärts gelegenen Wand ein Kleines Fach (7) ist, in das das Material durch die Schlitze eindringt, und in dem es durch Hebeflügel (12) angehoben wird, aber nicht durch ein mechanisches Mittel stromabwärts abgelenkt wird, wobei das Material diametral durch das kleine Fach (7) der Trennwand (3) strömen kann;
  • (b) die Rohrmühle von einen Luftstrom (14) in der Flußrichtung durchströmt wird;
  • (c) die Mühle im geschlossenen Kreis arbeitet, bei dem das Material, das die Rohrmühle verläßt, durch einen dynamischen Abscheider hindurchgeht;
  • (d) der Kreis mit Mitteln versehen ist, um die Gesamtmenge des Materials, das der Rohrmüle zugeführt wird, zu regulieren, wozu (I) das Rohmaterial und (II) das ungenügend gemahlene Materials, das durch den dynamischen Abscheider nach der Rohrmühle zurückgesandt wird, geregelt wird;
  • (e) der Kreis mit Mitteln versehen ist, um die durch die Rohrmühle hindurchgehende Lufmenge ((14) zu regulieren;
  • (f) der Kreis mit mindestens einem elektrischen Schallaufnehmer (65) versehen ist, der nahe bei dem ersten Fach (1) der Rohrmühle angeordnet ist, um einen relativen Meßwert für das Materialniveau in dem Fach zu erhalten; dadurch gekennzeichnet, daß
  • (g) das Material (6) innerhalb der Trennwand die Trennwand nur durch die Schlitze (10) verläßt, die in dem peripheren Teil der stromabwärts gelegenen Wand (9) der Trennwand angebracht sind, wobei der zentrale Teil der Trennwand mit Mitteln versehen ist, die verhindern, daß das Material hindurchgeht;
  • (h) innerhalb der Trennwand das Material (6) infolge der kombinierten Wirkungen (I) der Druckdifferenz des zu mahlenden Materials zwischen dem Eingang und dem Ausgang der Mühle, die das Material nach dem Ausgang schiebt, und (II) des Luftstroms zu dem stromabwärts gelegenen Fach (2) hin befördert wird;
  • (i) das Niveau des zu mahlenden Materials (6) innerhalb der Trennwand (7) dadurch reguliert wird, daß zwei Einstellpunkte, nämlich (I) die Materialmenge, die der Rohrmühle zugeführt wird, und (II) ide Luftmenge, die durch die Mühle hindurchgeht, konstant gehalten werden.
  • Der Transfer des Materials von dem stromaufwärts v on der Trennwand gelegenen Mahlfach nach dem stromabwärts gelegenen Mahlfach wird dabei hauptsächlich durch die Druckdifferenz innerhalb des Materials, das sich in den stromaufwärts und stromabwärts von der Trennwand gelegenen Fächern befindet, und in zweiter Linie durch die Spülluft hervorgerufen, wobei das Materialniveau dadurch regulierbar ist, daß die Masse des durch die Mühle hindurchgehenden Materials und die Menge der Spülluft eingestellt werden, ohne daß der Lauf der Mühle unterbrochen werden muß.
  • Die Erfindung stützt sich, genaueer gesagt, auf die bei einer Pilotstation durchgeführte, gründliche Untersuchung des Prozesses der Weiterbewegung des Materials durch eine Kugelmühle oder eine Mühle mit ähnlichen Mahlkörpern wie Kugeln (zur Vereinfachung wird ab hier für "Kugeln oder ähnliche Mahlkörper" einfach "Kugeln" geschrieben), wobei diese Untersuchung ermöglichte, die Beobachtungen zu machen, die nachstehend zusammengefaßt sind.
  • Um das Material durch eine Kugelmühle weiterzubewegen, muß der vorwärtstreibende Druck innerhalb des Materials größer sein als der durch die Kugeln hervorgerufene Druckabfall, und es besteht eine Biehung zwischen dem Druck innerhalb des Materials und der Menge des mit den Kugeln gemischten Materials.
  • Wenn in einer Mühle die Kugeln eine bestimmte Abmessung haben und der Durchsatz in progressiver Weise erhöht wird, füllen sich die Hohlräume zwischen den Kugeln, und wenn sie voll sind, bewegen sich die Kugeln auseinander; während dieses Prozesses nimmt die Materialmenge zu, und der Druck innerhalb des Materals steigt an. Über einem gewissen Füllpunkt des Materials gibt es einen Zusammenbruch des Vorwärtsbewegungsprozesses, der Druck in dem Material fällt ab, das Material bewegt sich nicht mehr weiter, und es besthet eine Tendenz zur Blockierung.
  • Je kleiner die Kugeln sind, desto weniger durchlässig sind sie, und desto größer ist ihr Widerstand gegen den Durchgang des Materials, und desto kleiner sind die Strömungsraten, bei denen ein Füllen der Zwischenräume, eine Trennung der Kugeln, und ein Zusammenbruch des Vorwärtsbewegungsprozesses vorkommt.
  • Die Erfindung ist insbesondere für Zementmühlen bestimmt, und bei diese Mühlen ist die Durchlässigkeit relativ niedrig, da die Kugeln der zweiten Kammer relativ klein sind; der Druck, der innerhalb des Materials erforderlich ist, damit sich das Material nach dem Ausgang weiterbewegt, wird bei dem Durchsatz der Mühle im allgemeinen nur erreicht, wenn das Fach gut gefüllt ist.
  • In der ersten Kammer, wo die Kuglen größer, und daher durchlässiger sind, bleibt der Druck innerhalb des Materials niedrig, und das Material bewegt sich weiter, ohne daß das Fach besonders gut gefüllt ist.
  • Kurze Beschreibung der Figuren
  • Die Figur 1 ist ein schematischer partieller Längsschnitt einer Mühle, die mit einer Trennwand zur Verwirklichung des erfindungsgemäßen Verfahrens ausgerüstet ist.
  • Die Figur 2 gibt einen Trennwandbereich gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wieder, und genauer gesagt, gibt sie ein Viertel der Trennwand, von dem Eingang der Mühle aus gesehen, wieder, wobei ein Teil der Gitter entfernt ist, um zwei Gerüstsektoren zu zeigen.
  • Die Figur 3 gibt einen Schnitt der Trennwand der Figur 2 wieder, wobei die Schnittlinie III-III zwischen zwei Gerüstsektoren verläuft.
  • Die Figur 4 gibt eine alternative Version einer Trennwand zur Verwirklichung des Verfahrens der Erfindung in einem Schnitt wieder, der dem zentralen Bereich der Figur 3 entspricht.
  • Die Figur 5 gibt ein vorteilhaftes Blockschema des Spülluftkreises bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung wieder.
  • Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
  • Um das Funktionsprinzip des erfindungsgemäßen Verfahrens zur erklären, wird auf die Figur 1 Bezug genommen, die einen Bereich einer Kugelmühle wiedergibt. Die Mühle hat zwei Fächer 1 und 2, die durch eine Trennwand 3 getrennt sind. Kugelmühlen sind gut bekannt; es ist bekannt, daß sie so getragen und angetrieben werden, daß sie um ihre horizontale Achse rotieren. In der Figur 1 wird das Material an dem Eingang des Fachs 1 zugeführt, und an dem Ausgang des Fachs 2 abgeführt; die Zuführungs- und Abführungsvorrichtungen für das Material sind bekannt und nicht wiedergegeben.
  • Zur klareren Darstellung ist die Mühle schematisch dargestellt, wobei wider die Abschirmung, die das Gehäuse schützt, noch die Konstruktionsdetails der Trennwand 3 wiedergegen sind. Die Fächer 1 und 2 sind mit Kugeln 4 und 5 und mit dem Material 6 teilweise gefüllt.
  • Die Zwischenwand bildet ein kleines Fach 7; seine stromaufwärts und stromabwärts gelegenen Wände 8 und 9 sind mit Schlitzen 10 versehen. Es wird angenommen, daß die Schlitze der stromaufwärts gelegenen Wand durch eine Platte 11 verschlossen sind, die Dränagevorrichtung am Ausgang des Fachs 2 ebenfalls geschlossen ist, die zwei Fächer mit Material 6 normal gefüllt sind, die Zufuhr von Material unf Luft ausgeschaltet sind, und die Mühle rotiert.
  • Der Druck innerhalb des Materials 6 in dem Fach 2 bewirkt, daß das Material durch die Schlitze 10 und die stromabwärts gelegene Wand 9 der Trennwand hindurchgeht, bis der Druck in dem kleinen Fach 7 gleich dem innerhalb des Fachs 2 vorhandenen Druck ist.
  • Wenn der Ausgang der Mühle freigemacht ist, wird die Platte 11 entfernt und ein normaler Durchsatz in der Mühle verwirklicht; das Material 6 kann nur dann von dem ersten Fach 1 in die Trennwand 3 eindringen, wenn der Druck in diesem Fach größer als der in der Trennwand, und daher in dem zweiten Fach vorhandene Druck ist: Der Übergang des Materials von dem ersten fach nach dem zweiten Fach erfolgt infolge der Druckdifferenz innerhalb des Materials, das sich in den stromaufwärts und stromabwärts von der Trennwand gelegenen Fächern befindet. Folglich hängt der Druck innerhalb des ersten Fachs - und daher der Grad der Füllung des ersten Fachs mit Material - nicht mehr von der Durchlässigkeit seiner Füllung, sondern von der weniger durchlässigen Füllung des zweiten Fachs ab.
  • Die Mühlen, für die die Erfindung bestimmt ist, sind Mühlen mit geschlossenem Kreis. Bei einer gut bekannten Anordnung für Zementmühlen wird bei dieser Art von Kreis das Rohmaterial an dem Eingang der Mühle (bei dem Fach 1 in der Figur 1) zugeführt, es geht durch die Mühle hindurch, von wo es nach einem Elevator abgeführt wird, der es nach einem dynamischen Abscheider weiterbefördert. Der dynamische Abscheider trennt das fertigbearbeitete Produkt von dem ungenügend gemahlenen Produkt. Das erstere verläßt den Kreis, und das letztere wird nach dem Eingang der Mühle zurückgeführt, wo es wieder dem Rohmaterial zugegeben wird. Moderne Mühlen mit geschlossenem Kreis sind mit einem Mittel versehen, um die Menge des von dem dynamischen Abscheider nach der Mühle zurückgeführten Materials zu messen, und außerdem mit Mitteln versehen, die auf die Parameter des Kreises wirken, um über eine Reguliervorrichtung die Zuführungsrate des Rohmaterials und die von dem Abscheider nach der Mühle zurückgeführte Menge zu steuern. Die Summe aus der Rohmaterialzuführung und der nach der Mühle zurückgeführten Menge stellt die Masse des durch die Mühle hindurchgehenden Materials dar; dieser Massendurchsatz wird daher durch die Vorrichtung gesteuert, die zur Regulierung der auf die Parameter des Kreises wirkenden Mittel bestimmt ist, das heißt, der Massendurchsatz kann erhöht, vermindert, und auf einem Sollwert gehalten werden.
  • Durch Einstellen des Massendurchsatzes der Mühle wird der Druck in dem zweiten Fach geändert, und ebeneso wird, wie oben erklärt wurde, die Menge des in dem ersten Fach zurückgehaltenen Materials geändert.
  • Bei einem Mahlkreis, der mit eineer erfindungemäßen Trennwand ausgerüstet ist, wird die Menge des Materials, das in dem ersten Fach zurückgehalten werden soll, berücksichtigt, um den Massendurchsatz zu bestimmen. Die Wahl des Massendurchsatzes hat jedoch einen großen Einfluß auf den Lauf des Kreises, und insbesondere auf den Grad der Feinheit des fertigen Produkts. Um den Massendurchsatz festzulegen, müssen zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden, die von Kreis zu Kreis variieren. Meistens ist der optimale Massendurchsatz nicht derjenige, der zu einer idealen Füllung des ersten Fachs führt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird das Strömen von Spülluft als zusätzliches Element zum Erreichen des idealen Materialniveaus in der ersten Kammer verwendet.
  • Die Spülluft 14 strömt im der Materialflußrichtung durch die Mühle, und um Staub und eine übermäßige Erwärmung des Zements durch die beim Mahlen erzeugte Wärme zu vermeiden, ist ihre Strömungsrate regulierbar.
  • Gemäß der Erfindung ist das kleine Fach 7 in der Figur 1 mit Mitteln 12 zum Anheben des Materials 6 versehen, und die Trennwand hat keine Vorrichtung, um das Material nach unten abzulenken, und das Material kann diametral durch das kleine Fach 7 der Trennwand strömen.
  • Wenn während der Rotation der Mühle die Hebemittel 12 in dem unteren Teil ihres Zyklus sind, mehmen Sie das in der Trennwand zurückgehaltene Material mit, und wenn sie in der oberen Position ihres Zyklus sind, lassen sie dieses Material zurückfallen.
  • Das Material, vorzugsweise Zement, von dem ein Teil diametral durch das kleine Fach der Trennwand strömt, wird mit der Spülluft 14 heftig gemischt, dringt durch die Schlitze 10 der stromaufwärts gelegenen Wand in die Trennwand ein, und verläßt, weit entfernt von den Bahnen der Kugeln, die Trennwand durch die Schlitze in der stromabwärts gelegenen Wand.
  • Der zentrale Teil 15 der stromabwärts gelegenen Wand ist massiv. Wenn nicht verhindert würde, daß das Luft/Zement-Gemisch die Trennwand durch das Zentrum der Trennwand verläßt, würde in der Tat ein überwiegender Teil des Transfers des Materials von dem ersten Fach nach dem zweiten Fach über das durch den zentralen Teil 15 der stromabwärts gelegenen Wand hindurchgehende Luft/Material-Gemisch erfolgen, wodurch die Wirkung der Druckdifferenz innerhalb des Materials, das sich in den stromaufwärts und stromabwärts von der Trennwand gelegenen Fächern befindet, ersetzt würde, und eine geeignete Füllung des stromaufwärts gelegenen Fachs nicht sichergestellt würde.
  • Hinsichtlich der Wirksamkeit der Luft/Zement-Vermischung in der Trennwand ist die Wirkung einer kleinen Veränderung der Luftströmungsrate auf den Anteil des von der Luft aus der Trennwand herausbeförderten Zements groß, und größer als bei den Mahlkammern.
  • Wenn die Mühle der Figur 1 im Gleichgewicht ist, und die Menge der Spülluft dann erhöht wird, wird ein Ungleichgewicht in der Trennwand erzeugt - da ein Teil des durch die Druckdifferenzwirkung zwischen dem stromaufwärts gelegenen Fach und dem stromabwärts gelegenen Fach transferierten Materials durch Luft transportiert wird - wobei das Ergebnis das gleiche ist, wie wenn der Massendurchsatz vermindert würde, das Materialniveau in der ersten Kammer fällt. Wenn umgekehrt die Menge der Spülluft vermindert wird, nimmt das Materialniveau in der ersten Kammer zu.
  • Die Figuren 2 und 3 geben eine bevorzugte Ausführungsform der bei dem Verfahren der Erfindung verwendeten Trennwand wieder.
  • Die Trennwand ist zwischen den zwei Mahlfächern einer Rotationskugelzementmühle angebracht; die Mühle wird in der Materialflußrichtung von einem Spülluftstrom durchströmt und liegt in einem geschlossenen Kreis.
  • In der Figur 2 ist die Trennwand so wiedergegeben, wie sie von dem Eingang der Mühle aus gesehen wird, wobei zwei Gitter 22 und zwei Gitter 23 entfernt sind, um die stromaufwärts gelegene Seite 17 und zwei Gerüstelemente 16 zu zeigen. Die Mühle rotiert in der Richtung des Pfeils.
  • Die Gerüstelemente bestehen aus gegossenem Stahl. Ihr Fuß bildet ein U 18, das mtitels der Löcher 20 in dem Gehäuse und der Löcher 21 ind em Fuß 18 an dem Gehäuse 19 der Mühle festgeschraubt ist. Zur klareren Darstellung sind die Schrauben in den Figuren 2 und 3 nicht wiedergegeben.
  • Die stromaufwärts gelegene Seite der Gerüstelemente 16 trägt die Gitter 22 und 23 und die Ringelemente 24. Sie sind mittels der Löcher 25, 26, 27, 28 an dem Gerüst fesatgeschraubt. Bei den Schrauben sind die Elemente 16 vergrößert, um eine richtige Positionierung der Gitter und der Ringelemente sicherzustellen.
  • Die stromabwärts gelegene Seite 30 der Gerüstelemente ist symmetrisch zu der stromaufwärts gelegenen Seite 17; sie trägt Gitter 31 und 32 und Ringelemente 24, die wie die stromaufwärts angeordneten Gitter 22 und 23 und Ringelemente 24 an den Elementen 16 festgeschraubt sind.
  • Die stromaufwärts gelegenen Seiten 17 und die stromabwärts gelegenen Seiten 30 und der Fuß 18 der Gerüstelemente sind durch abwechselnd lange flache Stellen 33 und kurze flache Stellen 34 in den aufeinanderfolgenden Gerüstelementen miteinander verbunden. Die flachen Stellen 33 und 34 bilden den Kern der Gerüstelemente und stellen ihre Steifigkeit gegen axiale Schubkräfte sicher, die durch die Kugelen hervorgerufen werden, die die an die Trennwand auf der stromaufwärts und der stromabwärts gelegenen Seite angrenzenden Mahlfächer teilweise füllen, wie in der Figur 1 dargestellt ist.
  • Die flachen Stellen 33 und 34 wirken auch als Mittel zum Anheben des Materials. Da sie abwechselend lang und kurz sind, bieten sie einen bequemen Durchgang für den Zement von dem Umfang der Trennwand zu ihrem zentralen Teil hin, wobei dieser Durchgang völlig frei ist, so daß während der Rotation der Mühle das Material sich diametral durch die Trennwand bewegen kann, wenn es von den flachen Stellen 33 und 34 herunterfällt; eine gute Vermischung der Luft und des Zements wird so sichergestellt.
  • Die Gitter 22, die wie die Erfahrung gezeigt hat, am stärksten einer Abnutzung unterliegen, sind mit Rippen 35 versehen, um das Gleiten der Kugeln gegen die Gitter, und folglich die Abnutzung zu vermindern. Die Vorsprünge 36 schützen die am meisten der Abnutzung ausgesetzten Schraubenlöcher in den Gittern 22 und 23. In den Gittern 22, 23 und den Ringelementen 24 sind Hohlräume 37, 38 und 39 angebracht, in die die Köpfe der Schrauben bündig passen, um sie vor Abnutzung zu schützen. Die Gitter 22 und 23 haben 6 mm-Schlitze 40, um die ungemahlenen Partikel, die größer als 5 mm sind, aus den in dem Abschnitt über den Stand der Technik angegebenen Gründen zurückzuhalten.
  • Die Ringelemente 24 schützen den Fuß 18 der Gerüstelemente 16 auf der stromaufwärts und der stromabwärts gelegenen Seite vor Abnutzung. Sie haben die gleiche Höhe wie die an die Trennwand angrenzende Abschirmung (nicht wiedergegeben) des Gehäuses 19. Dies ermöglicht, die Gitter 23 und 32 abzumontieren, ohne die Gehäuseabschirmungen abmontieren zu müssen, was ein großer Vorteil bei der Wartung ist.
  • Alle Elemente der Trennwand, und insbesondere die Gerüstelemente 16, die Gitter 22, 23, 31 und 32, und die Ringelemente 24 sind so ausgelegt, daß sie durch die Einlaßöffnung/den Zapfen in die Mühle eingesetzt werden können. Die Gitter sind so unterteilt, daß die Gitter 22 und 31 der Auslegung mit größter Abnutzung entsprechen, und im allgemeinen ist es so möglich, die Gitter 23 und 32 jedes zweite Mal zu behalten, während die Gitter 22 und 31 ersetzt werden.
  • Die Gitter 22 haben eine Kerbe 29, in der ein dickes, zentrales Sieb 41 untergebracht ist, das mit Schlitzen 42 versehen ist, die klein genug sind, um die in dem ersten Fach nicht gemahlenen Partikle zurückzuhalten, während ein Teil der Spülluft hindurchströmen kann.
  • die Freie Oberfläche der Schlitze der Gitter 22 und 23 - die nicht von den Bahnen der Kugeln bedeckt wird - reicht in der Tat meistens nicht aus, um die gesamte Spülluft der Mühle hindurchströmen zu lassen, ohne einen übermäßigen Druckabfall hervorsurufen.
  • Die Gitter 31 und 32 haben 12 mm-Schlitze 43, um eine maximale Durchgangsfläche zu haben; ihre Funktion ist, die Trennwand über eine möglichst große Fläche mit dem zweiten Fach zu verbinden, während verhindert wird, daß die Kugeln in die Trennwand eindringen; sie dürfen den Durchgang der Partikel, die durch die Gitter 22 und 23 hindurchgegangen sind, nach der Trennwand und dem zweiten Fach nicht beschränken.
  • Die Gitter 31 und 32 sind symmetrisch zu den Gittern 22 und 23, und unterscheiden sich von ihnen nur durch die Breite der Schlitze. Die Gitter 31 haben eine Kerbe 44, die der Kerbe 29 der Gitter 22 ähnlich ist. In der Kerbe 44 ist eine Metallplatte 45 angebracht, und da diese Metallplatte 45 massiv ist, verschließt sie das Zentrum der Trennwand, und stellt das Mittel dar, das den Transfer des Materials durch den zentralen Teil der stromabwärts gelegenen Wand der Trennwand verhindert.
  • Bei 12 mm-Schlitzen ist die nutzbare Durchgangsfläche der gitter 31 und 32 gleich der gesamten nutzbaren Fläche der Gitter 22 und 23 und des zentralen Siebs 41.
  • Die Trennwand hat keine mechanische Vorrichtung, um das Material stromabwärts abzulenken.
  • Das Material wird von dem stromaufwärts gelegenen Mahlfahc bis nach dem stromabwärts gelegenen Fach, wie für die Trennwand in der Figur 1 schematisch dargestellt ist, im wesentlichen transferiert durch die kombinierten Wirkungen;
  • a) der Druckdifferenz innerhalb des Materials, das sich in den stromaufwärts und stromabwärts von der Trennwand gelegenen Fächern befindet, und
  • b) der Menge der durch die Mühle hindurchgehenden Spülluft.
  • Der mit der Trennwand ausgerüstete Mahlkreis ist mit einer Vorrichtung zum Regulieren der Parameter des Kreises versehen; diese Vorrichtung steuert den Massendurchsatz der Mühle und kann diesen Massendurchsatz auf einem Sollwert halten, wobei vorzugsweise eine Verwaltungssoftware verwendet wird.
  • Der Sollwert wird vorzugsweise als eine Funktion des für den Zement erforderlichen Feinheitsgrades gewählt.
  • Ein Spülluftstrom mit einer regulierbaren Strömungsrate strömt in der Materialflußrichtung durch die Mühle hindurch. Ein elektrischer Aufnehmer, der nahe bei der Mühle neben dem ersten Fach angeordnet ist, liefert einen relativen Meßwert für die Materialmasse in diesem Fach. Eine Reguliervorrichtung steuert die Strömungsrate der Spülluft, um einen Sollwert des elektrischen Aufnehmers aufrechtzuerhalten.
  • Der für den Massendurchsatz der Mühle gewählte Sollwert stellt eine Voreinstellung des Materialniveaus in dem von der Trennwand gebildeten kleinen Fach sicher, während der Sollwert des elektrischen Aufnehmers dem Materialniveau in der Trennwand entsprechen sollte, das eine optimale Füllung des ersten Fachs ergibt. Die Nachführung der Spülluft-Strömungsrate entsprechend dem elektrischen Aufnehmer korrigiert diese Strömugnsrate fortwährend, um eine optimale Füllung des ersten Fachs aufrechtzuerhalten, trotz Veränderungen bei dem Lauf der Mühle.
  • Die Trennwand in den Figuren 2 und 3 vereinigt die charakteristischen Elemente der bei dem Verfahren der Erfindung verwendeten Trennwand in einer Form, die einfach, robust und widerstandsfähig gegen Abnutzung ist; sie bietet eine sehr wirksame Lösung zur kontinierlich Steuerung des Materialniveaus in dem ersten Fach.
  • Die Tatsache, daß der zentrale Teil der Trennwand auf der stromabwärts gelegenen Seite durch die Metallplatte 45 vollstuandig verschlossen ist, verhindert in wirksamer Weise das Eindringen von Kugeln von dem zweiten Fach in die Trennwand, was verglichen mit vorhandenen Trennwänden ein großer Vorteil ist.
  • Die Gerüstelemente 16 können aus Blech bestehen, das mechanisch zusammengebaut und verschweißt wird, anstatt aus gegossenem Stahl. Diese Lösung ist oft vorteilhaft, wenn die Elemente der Trennwand nicht durch die Einlaßöffnung in die Mühle eingesetzt werden können, sondern durch ein kleineres Mannloch eingeführt werden müssen; die Gerütstelemente werden dann in Stücke unterteilt, die nach der Einführung durch das Mannloch zusammengeschweißt werden. In diesem Fall werden das zentrale Sieb 41 und die Metallplatte 45 in zwei Stücke unterteilt, um die durch das Mannloch einzuführen, wobei diese Stücke unterteilt, um die durch das Mannloch einzuführen, wobei diese Stücke durch Schweißen miteinander verbunden werden, wenn sie in der Mühle sind.
  • Wenn die Fläche der Schlitze des Gitter der stromabwärts gelegenen Wand nicht ausreicht, um den Durchgang der Spülluft sicherzustellen, können Schlitze in einem Bereich des zentralen Teils der stormabwärts gelegenen Wand angebracht werden, während eine Ablenkplatte vorgesehen wird, die den Durchgang einer nennenswerten Menge Zement durch diese Schlitze verhindert. Beispielsweise ist in der Figur 4 die stromabwärts gelegene zentrale Platte 45 in ihrem Zentrum mit Schlitzen versehen. Eine kreisförmige, giebelförmig Ablenkplatte 46 verbindet den mit Schlitzen versehenen Teil der stormabwärts gelegenen, zentralen Platte mfit dem zentralen Teil des stromaufwärts gelegenen Siebs 41. Die Ablenkplatte hat einen zu der Mitte hin abnehmenden Durchmesser, so daß die diametrale Bewegung des Materials durch die Trennwand nicht wesentlich behindert wird. Die Bahnen der Kugeln und des Zements von der ersten Kammer verlaufen praktische nicht vor dem zentralen Teil des Siebs 41, so daß die Luft, die durch die Ablenkplatte hindurchgeht und nach den Schlitzen der stromabwärts gelegenen zentralen Platte und er zweiten Kammer strömt, wenig Zement mitführt. Wenn der Zement, der durch das von der Trennwand gebildete Fach hindurchgeht, um diesen Zement vermindert wird, wird die Regulierung des Niveaus in der Trennwand nicht wesentlich gestört, solangw die Menge der durch die Ablenkplatte hindurchgehenden Luft durch den verengten Teil der Ablenkplatte begrenzt wird. Die Ablenkplatte 46 in der Figur 4 wird von den Flanschen 47 bzw. 48 gehalten, die auf das Sieb 41 und die Platte 45 aufgeschweißt sind.
  • Bei modernen Zementmühlen wird oft angestrebt, die Temperatur der Luft am Ausgang der Mühle konstant zu halten, um eine wirksame Steuerung der Temperatur der fertigen Produkts sicherzustellen.
  • In diesem Fall ist es ein Vorteil, wenn für die Mühle ein Luftkreis gemäß der Figur 5 vorgesehen wird. Die Luft wird dem Kreis über den Eingang 49 der Mühle zugeführt und verläßt den Kreis über die Abgabebehälter 51, in dem der Hauptteil des Zements von der Luft getrennt wird und über die Schurre 52, die durch ein doppeltes Ventil 52 abgetrennt ist, abgeführt wird. Die Luft, die noch Staub enthält, wird über das Rohr 54 nach einem staubabscheidenden Beutelfilter 55 geleitet, das den Staub aus der Luft abscheidet. Der Staub wird mittels der Schnecke 56 abgeführt, und die Luft wird über den Ventilator 57 abgesaugt, dessen Drehzahl regulierbar ist, oder der mit motorisierten Flügeln (nicht wiedergegeben) versehen ist.
  • Die Luftströmungsrate wird bei 59 gemessen. Auf dem Rohr zum Abführen der Luft nach der Entlüftungsöffnung 60 ist ein T 61 angebracht, das einen Teil der Luft über die Rohrleitung 62 nach dem Eingang der Mühle umleitet. Stromabwärts von dem T ist ein motorisiertes Regulierventil 63 vorgesehen. Die Temperatur der Luft wird bei 64 gemessen.
  • Die Materialmenge in der ersten Kammer wird zum Beispiel durch einen nahe bei der Mühle angeordneten, elektrischen Aufnehmer 65 gemessen. In Abhängigkeit von dem von dem elektrischen Aufnehmer 65 gelieferten Meßwert stellt ein Reguliersystem den Sollwert der Luftströmungsrate ein, um eine geeignete Materialfüllung in dem ersten Fach aufrechtzuerhalten.
  • Um die gewählte Luftströmungsrate zu erhalten, wird eine Regulierung der Drehzahl/Flügel des Ventilators 57 vorgenommen.
  • Um die Temperatur der Luft konstant zu halten, wird die Position des Ventils 63 eingestellt, das es möglich macht, die relativen Mengen frischer Luft und nach dem Eingang 49 der Mühle zurückgeführter Luft zu regulieren.

Claims (6)

1. Verfahren zur Pulverisierung von trockenem Material, wie z.B. Zementklinker, wobei
(a) das Material (6) in der Flußrichtung durch eine Rohrmühle (50) hindurchgeht, die mit Mahlkörpern, wie z.B. Kugeln (4, 5) gefüllt ist, wobei die Mühle in mindestens zwei Mahlfächer (1, 2) unterteilt ist, und jede Unterteilung mittels einer Trennwand (3) verwirklicht ist, die aus zwei Wänden (8, 9) besteht, von denen jede mit Schlitzen (10) versehen ist, und das Volumen zwischer, der stromaufwärts gelegenen Wand und der stromabwärts gelegenen Wand ein kleines Fach (7) ist, in das das Material durch die Schlitze eindringt, und in dem es durch Hebeflügel (12) angehoben wird, aber nicht durch ein mechanisches Mittel stromabwärts abgelenkt wird, wobei das Material diametral durch das kleine Fach (7) der Trennwand (3) strömen kann;
(b) die Rohrmühle von einen Luftstrom (14) in der Flußrichtung durchströmt wird;
(c) die Mühle im geschlossenen Kreis arbeitet, bei dem das Material, das die Rohrmühle verläßt, durch einen dynamischen Abscheider hindurchgeht;
(d) der Kreis mit Mitteln versehen ist, um die Gesamtmenge des Materials, das der Rohrmühle zugeführt wird, zzu regulieren, wozu (I) das Rohmaterial und (II) das ungenügend gemahlene Material, das durch den dynamischen Abscheider nach der Rohrmühle zurückgesandt wird, geregelt wird;
(e) der Kreis mit Mitteln versehen ist, um die durch die Rohrmühle hindurchgehende Luftmenge (14) zu reglulieren;
(f) der Kreis mit mindesten einem elektrischen Schallaufnahmer (65) versehen ist, der nahe bei dem ersten Fach (1) der Rohrmüle angeordnet ist, um einen relativen Meßwert für das Materialniveau in dem Fach zu erhalten;
dadurch gekennzeichnet, daß
(g) das Material (6) innerhalb der Trennwand die Trennwand nur durch die Schlitze (10 verläßt, die in dem peripheren Teil der stormabwärts gelegenen Wand (9) der Trennwand angebracht sind, wobei der zentrale Teil der Trennwand mit Mitteln versehen ist, die verhindern, daß das Material hindurchgeht;
(h) innerhalb der Trennwand das Material (6) infolge der kombinierten Wirkungen (I) der Druckdifferenz des zu mahlenden Materials zwischen dem Eingang und dem Ausgang der mühle, die das Material nach dem Ausgang schiebt, und (II) des Luftsroms zu dem stromabwärts gelegenen Fach (2) hin befördert wird;
(i) das Niveau des zu mahlenden Materials (6) innerhalb der Trennwand (7) dadurch reguliert wird, daß zwei Einstellpunkte, nämlich (I) die Materialmenge, die der Rohrmühle zugeführt wird, und (II) die Luftmenge, die durch die Mühle hindurchgeht, konstant gehalten werden.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Trennwand einströmende Luft (14) die Trennwand durch die Schlitze (10) verläßt, die in dem peripheren Teil der stromabwärts gelegenen Wand (9) der Trennwand angebracht sind, wobei das Zentrum (15) der Wand (9) völlig geschlossen ist.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Trennwand einströmende Luft (14) die Trennwand über einen durchbrochenen Teil (41), der in dem Zentrum der stromabwärts gelegenen Wand (45) gelegen ist, und durch die Schlitze, die in dem peripheren Teil der stromabwärts gelegenen Wand (45) der Trennwand angebracht sind, wieder verläßt, während das zu mahlende Material (6) infolge einer kreisförmigen, "V"-förmigen Platte (46), die genau vor dem durchbrochenen Teil und senkrecht zu den kreisförmigen Wänden (41, 45) der Trennwand angeordnet ist, daran gehindert wird, die Trennwand durch den zentralen, durchbrochenen Teil zu verlassen, wobie der Durchmesser der "V"-förmigen Platte gleich dem Durchmesser des durchbrochenen Teils der stromabwärts gelegenen Wand (45) ist.
4. Verfahren gemäß irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reguliervorrichtung die Menge der durch die Rohrmühle hindurchgehenden Luft gemäß dem von dem elektrischen Aufnehmer (65) gelieferten Meßwert ändert, wobei die Veränderung der Luftmenge entweder durch Veränderung der Drehzahl des Ventilators (57) oder mit einstellbaren Flügeln erreicht wird.
5. Verfahren gemäß irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reguliervorrichtung die Temperatur der durch die Rohrmühle hindurchgehenden Luft steuert, wozu entweder die Temperatur des Materials oder die Temperatur der Luft an dem Ausgang der Rohrmühle gemessen wird, und nach Vergleich mit einem vorgegebenen Sollwert die Temperatur der in die Rohrmühle einströmende Luft eingestellt wird, wobei diese Einstellung durch Veränderung der Öffnung eines vor der Entlüftungsöffnung angeordneten Ventils (63) erreicht wird.
6. Verfahren gemäß irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Sollwerte und Meß- und Reguliervorrichtung durch eine Prozeßsteuersoftware überwacht werden.
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