DE693077C - Vorrichtung zum Zerkleinern von Hartstoffen, insbesondere Knochen - Google Patents
Vorrichtung zum Zerkleinern von Hartstoffen, insbesondere KnochenInfo
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- DE693077C DE693077C DE1938H0156558 DEH0156558D DE693077C DE 693077 C DE693077 C DE 693077C DE 1938H0156558 DE1938H0156558 DE 1938H0156558 DE H0156558 D DEH0156558 D DE H0156558D DE 693077 C DE693077 C DE 693077C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- Food Science & Technology (AREA)
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Description
- Vorrichtung zum Zerkleinern -von Hartstoffen, insbesondere. Knochen Bei der Verwertung von Abfällen bilden Knochen in zerkleinerter Form ein hochweTtiges. und preiswertes Kraftfuttermittel für Kücken, Hühner, Hunde usw.
- Zur Herstellung von Knochenschrot sind Vorrichtungen bzw. Maschinen bekanntgeworden, durch die Knochen entweder zerdrückt oder zermahlen werden. Irn ersteren Fall bedient man sich einfacher Hebelpressen, die zwar preiswert in .der Anschaffung sind; durch die jedoch nur ein verhältnismäßig grobes Knochenschrot, das zudem nicht- splitterfrei ist, hergestellt werden kann. Im zweiten »Fall erfolgt das Zerkleinern der Knochen durch Ab%räsIen oder Abhobeln in verhältnismäßig kostspieligen Knochenmühlen, die wegen ihres hohen Anschaffungspreises für Kleinbetriebe weniger in Betracht kommen. Die Zerkleinerung der Knochen erfolgt hierbei durch kleine -Hobelmesser, die genau so wie beim, Holzhobel nachstellbax auf einer umlaufenden Scheibe in beliebiger Anzahl angeordnet sind. Diese Messer brechen beim Gebrauch, insbesondere bei Verwendung harter Knochen, leicht aus; so daß. sie durch neue Messer ersetzt werden müssen, deren genaues Einstellen Zeit und Geschick erfordert.
- Es sind auch Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen eine umsaufende Zerkleinerungsscheibe aus gestanztem Blech Verwendung findet. Hierbei erfolgt das. Zuführen des zu zerkleinernden Gutes durch einen seitlich der Scheibe angeordneten Trichter, der durch ,einen Deckel verschlossen werden kann. Durch Niederdrücken des. Deckels kann auch ein ,gewisser Anpreßdruck gegen die Zerkleinerungsscheibe,erzielt werden. Diese Vorrichtung .ist jedoch nicht zur Zerkleinerung von Hartstoffen, insbesondere Knochen, geeignet.
- Bekanntlich ist @es bei .der Verarbeitung von. Knochen verschiedener Härte und Form von großem Vorteil, wenn man rein gefiihlsmäßig durch leichteres und stärkeres Andrücken der' Knochen an das Zerkleinerungsorgan den Kraftverbrauch gleichmäßig regeln kann. Weiter müssen Vorrichtungen bzw. Vorkehrungen getroffen werden, durch die ein Klemmen oder Verstopfen der Zerkleinerungsv6rrichtung - vermieden wird, so daß. Brüche und sonstige Betriebsstörungen ausgegcho,ltet werden.
- Diese Bedingungen werden @erfindungsgemäß, dadurch erfüllt, daß vor der Zerkleinerungsscheibe, die als umlaufende Stahlscheibe zweckmäßigerweise mit doppelseitigen Raspelhieben auswechselbar ausgebildet ist, eine schwenkbare, zangenartig innen. gezahnte Klaue bzw. Kralle angeordnet ist, die entgegen der Wirkungeiner Feder durch einen Handhebel betätigt wird. Der Handhebel übt hierbei zwei Funktionen aus: Durch Andrücken des Hebels gegen die Stahlscheibe erfoljt einmal ein Einspannen der Knochen, zum anderen aber auch gleichzeitig eine Heranführung des. Knochens an die Zerkleinerungsscheibe. !I Die Erfindung ist nicht auf einen bestimmten Antrieb beschränkt. Es können also an Stelle der im Ausführungsbeispiel dargestellten Handkurbel auch Riemenscheiben für Motorantrieb vorgesehen sein. Es ist auch möglich, einen Kleinmotor mit der Antriebswelle der Raspel direkt zu kuppeln. Im Ausführungsbeispiel läßt sich das Gestell an einem Tisch o. dgl. anschrauben. Es kann aber auch mit Füßen zum Aufstellen. auf den Boden versehen sein.
- Mit der neuen Zerkleinerungsvorrichtung lassen sich außer Knochen auch. beliebig andere Hartstoffe :schroten. Gedacht wird z. B. an Nüsse, Kastanien, Nanickwurzeln, Dörrfleisch, harte Semmeln und sonstige, insbeas!ondere zur Nahrung von Tieren geeignete. Stoffe.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausfühnmgsbeispiel des Erfhidungsgegenstandeg dargestellt. Abb. i zeigt die neue Vorrichtung in Seitenansicht, Abb: 2 in Vorderansicht.
- Abb. 3 bis. 5 veranschaulichen die schwenkbare Klaue bzw. Kralle in verschiedenen Arbeitsgängen.
- Am Gestell i sind Stützen 2 und 3 sowie ein Bügel 4 angeordnet, durch dessen Ende eine Klemrcaschraube 5 mit Anpreßknopf 6 geführt ist. Am oberen Ende des Gestells sind Lager 7 und 8 für die Antriebswelle 9 vorgesehen, an deren einem Ende Im Ausführungsbeispiel eine Handkurbel i.o mittels Klemmschraube i i befestigt ist. Das andere Ende ist mit einem. Gewinde 12 versehen, auf das eine mit doppelseitigen Raspelhieben 13 versehene Mahlscheibe 14 aufgeschraubt ist. Die Befestigung der Scheibe kann auch in beliebig anderer Weise, z. B. durch Keil, erfolgen.
- Seitlich des Gestells i ist ein etwa rechtwinklig umgebogener Arm. 15 befestigt, an dessen vorderem Ende ein Bürstenhalter 16 mittels Klemmschraube 17 festgeklemmt ist. Der Bürstenhalter trägt eine auswechselbare, zweckmäßigerweise aus. Stahlborsten bestehende Bürste 18.
- Unterhalb, der Scheibe 14 ist am Gestell i ein ,Arm 20 vorgesehen; in dessen Bohrung ein Stift 21 angeordnet ist, der beiderseitig aus der Bohrung herausragt und als Drehzapfen für das gabelförmige Unterteil 22 der Klaue dient, die mit Zähnen 23 versehen ist. Das Scharnierteil a4 der Klaue ist mit einer Bohrung versehen, durch die ein Stift 26 geführt -ist, der als Drehzapfen für die gabelförmigen. Enden 27 des Klauenoberteils 28 dient. Am Klauenoberteil 28, der ebenfalls Zähne 29 hesitzt, ist ein Bund 3o zur Aufnahme eines Handhebels 3 i angeordnet. Am Klauenunterteil 22 ist eine Zugfeder 32 angeordnet, deren freies Ende in eine Leiste 33 eingehängt isst, die am Gestell i befestigt ist.
- Am Gestell ist eine Schraube oder ein mit Kopf versehener Zapfen 34 angeordnet, der zum Einhängen eines mit einer entsprechenden Aussparung 35 versehenen Behälters 36 zur Aufnahme des Knochenschrotes dient.
- Abb.3 zeigt die geschlossene Klaue bei Nichtbenutzung. Soll ein Knochen eingelegt werden, so wird der Klauenhebel 3 i in Pfeilrichtung so weit bewegt, bis das Klauenobertei128-gegen die Nase 25 des Klauenunterteils anstößt. Nunmehr wird ein Knochen eingelegt und -der Handhebel in Pfeilrichtung gemäß Abb.4 geschwenkt. Hierdurch wird zunächst der Knochen. zwischen den Zähnen 23 und 29 der Klaue festgeklemmt. Durch weiteres Schwenken des Handhebels 31 in Pfeilrichtung gemäß Abb.4 wird die Klau: in die aus Abb. 5 ersichtliche Stellung gebracht, d. h. das Vorderteil des eingespannten Knochens. wird gegen die Raspelscheibe 14 gepreßt. Ist das aus der Klaue hervorstehende Teil des Knochens abgefräst, so wird der Hebel 31 zurückgeschwenkt und hierdurch die Klaue geöffnet. Der Knochen wird nunmehr weiter nach vorn, geschoben, durch Zurückschwenken des Handhebels 31 festgespannt und gleichzeitig gegen die Fräsvorrichtung gepreßt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zerkleinern von Hartstoffen, insbesondere Knochen, unter Verwendung einer umlaufenden Zerkleinerungsscheibe und einer von Hand zu betätigenden Anpreßvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpreßvorxirch:-tung als Klaue, Kralle o. dgl: ausgebildet und derart gelenkig am Vorrichtungsgestell befestigt ist; daß beim der Klaue der Hartstoff zangenartig erfaßit und gleichzeitig gegen die Zerkleinexunjgsscheibe gepreßt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet; daß die Klaue aus ,einem mit Handhebel (31) versehenem. Oberteil (28) besteht, das an einem unter der Wirkung dneir es von der Zerkleinerungsscheibe fortziehendem. Feder (32) stehenden, mit dem, Gestell (i) der Zerkleinerungsvorrichturig gelenkig verbundenen Unterteil. '(22) angelenkt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938H0156558 DE693077C (de) | 1938-07-22 | 1938-07-22 | Vorrichtung zum Zerkleinern von Hartstoffen, insbesondere Knochen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938H0156558 DE693077C (de) | 1938-07-22 | 1938-07-22 | Vorrichtung zum Zerkleinern von Hartstoffen, insbesondere Knochen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE693077C true DE693077C (de) | 1940-07-01 |
Family
ID=7182416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938H0156558 Expired DE693077C (de) | 1938-07-22 | 1938-07-22 | Vorrichtung zum Zerkleinern von Hartstoffen, insbesondere Knochen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE693077C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2502739A (en) * | 1947-03-11 | 1950-04-04 | Chester G Nohrden | Vegetable or fruit gripper |
-
1938
- 1938-07-22 DE DE1938H0156558 patent/DE693077C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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